Pros des Apple iPad mini 7 (2024)

  • Taschenfreundlicher Formfaktor
  • Bis 30 Prozent schneller als Vorgänger
  • Unterstützung für Apple Pencil Pro
  • Besseres, reflektionsarmes Display

Contras des Apple iPad mini 7 (2024)

  • Kleines Display schränkt Produktivität ein
  • Einige Apps & Widgets nicht für kleines Display optimiert
  • Nur eSIM-Unterstützung
  • Kein Face ID

Kurzüberblick: Was bietet das iPad mini 7?

Das iPad mini 2024 ist ein Upgrade des kompakten iPads und bleibt bei seinen Stärken: geringes Gewicht, handliches Format und dennoch leistungsstarke Technik. Es ist die ideale Wahl für alle, die ein tragbares Tablet suchen, das problemlos in jede Tasche passt. Neben dem neuen A17-Pro-Chip bringt Apple mit der Unterstützung für den Apple Pencil Pro, verbesserten Kameras und schnelleren Konnektivitätsoptionen weitere nützliche Features auf das Mini-iPad. Doch es bleiben auch Nachteile – etwa die fehlende Anpassung einiger Widgets an den kleinen Formfaktor.

Das iPad mini 7 fängt preislich bei 599 Euro in der WLAN-Variante und mit 128 GB an. Die teuerste Variante mit Mobilfunkunterstützung und 512 GB Speicher kostet stolze 1.149 Euro.

iPad mini 7 Display und Design: Klein, schlank und edel

Das kleinste Apple-Tablet bringt die iPad-Power in ein wahrlich taschentaugliches Format – und das ist grandios fürs gelegentliche Arbeiten unterwegs. Allerdings leistet sich Apple bei dem kleinen Bildschirm auch ungewohnte Fehler. 


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  • Superkompaktes Design
  • Mit nur 293 g ein echtes Leichtgewicht
  • Echtes iPad-Feeling

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  • Widgets und Apps teilweise gequetscht oder abgeschnitten

Das iPad mini 7 bietet ein 8,3 Zoll großes „Liquid Retina“-Display, das trotz kompakter Maße beeindruckende Farben liefert. Dank P3-Farbraum, True Tone und einer Antireflexbeschichtung ist es sowohl für den Innen- als auch Außeneinsatz bestens geeignet. Wer ein Tablet sucht, das leicht in der Hand liegt, wird begeistert sein: Das iPad mini 2024 wiegt nur knapp 300 g und ist mit einer Dicke von 6,3 mm eines der dünnsten Tablets am Markt.

Apple iPad mini 7 (2024) von vorne auf einem Tisch
Das iPad mini 7 bietet beim Design keine Überraschungen.
Quelle: nextpit
Apple iPad Mini 7 zeigt die Rückseite mit Logo auf einem Schreibtisch, umgeben von Papier und Bleistiften.
Die größten Updates stecken unter der Haube.
Quelle: nextpit
Apple iPad Mini 7 zeigt die Uhrzeit 16:10 auf einem Sperrbildschirm mit der Silhouette eines Turms.
Beim Display setzt das Mini-iPad auf ein 8,3 Zoll großes LCD-Panel mit relativ kompakten Displayrändern.
Quelle: nextpit

Apple hat zudem zwei neue Farben eingeführt – Blau und Lila Violett – und setzt weiterhin auf die klassischen iPad-Farben Space Gray und Starlight. Besonders hervorzuheben ist das Gehäuse aus recyceltem Aluminium, das nicht nur edel aussieht, sondern auch Apples Nachhaltigkeitsziele unterstützt.

Einziger Wermutstropfen: Der kompakte Bildschirm zeigt bei einigen Apps und Widgets Schwächen. Besonders komplexe Inhalte wirken gequetscht oder abgeschnitten, was den visuellen Eindruck etwas trübt.

Abgeschnittene Widgets beim iPad mini 7
Abgeschnittene Widgets beim iPad mini 7
Quelle: nextpit

Apple Pencil Pro macht den Unterschied

Eine der wichtigsten Neuerungen des iPad mini 7 ist die Unterstützung des Apple Pencil Pro. Dieser bietet zusätzliche Funktionen wie Druckempfindlichkeit, ein Hover-Feature und eine bessere Integration mit kreativen Apps. Dank der magnetischen Ladefunktion bleibt der Stift immer griffbereit an der Seite des Tablets angedockt.

Das Smart Folio, das in neuen Farben wie Denim und Light Violet erhältlich ist, schützt das iPad und lässt sich als Standfuß nutzen – ideal für das Anschauen von Filmen oder Videoanrufe. Eine fest verbaute Tastatur (Apple Magic Keyboard), wie bei den Cases für die großen iPad-Modelle gibt es dagegen nicht. 

Wer gerne zeichnet oder Notizen macht, wird das Zusammenspiel von iPad mini 2024 und Apple Pencil Pro lieben. Es ist intuitiv, präzise und ein echtes Highlight des Geräts. Für mich wird das Apple iPad mini damit mehr und mehr zum digitalen Notizblock, der theoretisch in jede Jackentasche passt und den man so immer dabei hat. 

Fabi arbeitet mit dem Apple iPad Pro mit Tastatur
Wie beim iPad Pro: Der neue Apple Pencil Pro ist jetzt auch zum iPad mini 7 kompatibel.
Quelle: nextpit

Leistung: A17 Pro sorgt für ordentlich Dampf

Das iPad mini 7 kommt nicht mit der allerneuesten Generation von Apples hauseigenem Prozessor: Unter der Haube steckt noch der A17 Pro, der 2023 mit den Pro-iPhones debütierte. Reicht das aus? 


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  • A17-Pro-Chip bis zu 30 Prozent schneller als der Vorgänger
  • Tolle GPU-Leistung und Hardware-beschleunigtem Raytracing
  • Datenübertragungen mit bis zu 10 Gbit/s
  • Akkulaufzeit bei gut einem Tag

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  • Power für Durchschnittsnutzer kaum nutzbar
  • Apple Intelligence fehlt noch
  • Kein klassischer SIM-Karten-Slot
  • Kein Wi-Fi 7

Das Herzstück des iPad mini 7 ist der neue A17-Pro-Chip, der auch im iPhone 15 Pro (zum Test) arbeitet. Mit sechs CPU-Kernen, einer Fünf-Kern-GPU und einer 16-Kern-Neural Engine bringt er einen Leistungssprung von bis zu 30 Prozent im Vergleich zum Vorgänger. Egal, ob man 4K-Videos bearbeitet, grafisch anspruchsvolle Spiele mit Raytracing zocken oder Bilder in hoher Qualität bearbeiten möchte – das iPad mini 2024 macht alles mit.

Zudem ermöglicht der A17 Pro die Nutzung von Apple Intelligence, einem System, das KI-gestützte Funktionen wie automatische Bildbearbeitung, Schreibassistenten und Sprachverarbeitung bietet. Leider steht diese Funktion in Deutschland erst ab 2025 zur Verfügung.

Das iPad mini 7 ist für seinen Formfaktor unglaublich leistungsstark. Es überfordert den Durchschnittsnutzer förmlich mit seiner Performance, während Power-User von der Zukunftssicherheit des A17 Pro profitieren. Die Performance tut der Akkulaufzeit aber keinen Abbruch. Bei normaler Arbeit – surfen im WLAN, E-Mails beantworten, Notizen mit dem Apple Pencil aufzeichnen und Videos gucken – kommt man bequem über den Tag.

  iPad mini 2024 A17 Pro iPad Pro 2024 M4 iPad Air 2024 M2
Geekbench 6 CPU (Single / Multi) 2.912 / 7.182 3.647 / 14.254 2.592 / 10.066
Geekbench 6 GPU 25.556 53.307 42.101
3D Mark Wild Life Extreme 2.785 bei 16,7 fps 8.725 bei 52,2 fps 6.116 bei 36,6 fps
3D Mark Wild Life Extreme Stresstest Bester Loop: 3.628
Schlechtester Loop: 2.342
Stabilität: 64,5 %
Bester Loop: 5.060
Schlechtester Loop: 4.326
Stabilität: 85,5 %

Auch bei der Konnektivität setzt Apple beim iPad mini auf mehr Leistung, bleibt aber dann doch hinter seinen Möglichkeiten. Das iPad mini 7 unterstützt Wi-Fi 6E – ein zwar neuer Standard, aber eben nicht Wi-Fi 7, mit dem – ein passender Router vorausgesetzt – noch weniger Latenzen und ein wesentlich höherer Datendurchsatz (Wi-Fi 6E: bis zu 9,6 Gbps vs Wi-Fi 7: bis zu 46 Gbps) angeboten werden. Noch gibt es nicht genügend passende Router – aber es ist dennoch schade, dass Apple hier noch immer auf den etwas älteren Standard setzt. 

Der USB-C-Anschluss wurde aufgerüstet und erlaubt jetzt Datenübertragungen bis zu 10 Gbit/s. Das ist zwar nicht der schnellstmögliche Anschluss, ist aber insgesamt doppelt so schnell wie beim Vorgängermodell. 

In der Cellular-Version gibt es erstmals ausschließlich eSIM-Unterstützung – der klassische SIM-Karten-Slot entfällt. Das könnte ein Wermutstropfen für einige Nutzer sein, bei denen der Netzanbieter noch keine eSIMs anbietet. Trotzdem: Gerade für die klassischen iPad-mini-Nutzer sollten die vielen Performanceänderungen ein echter Mehrwert sein.

Apple iPad mini 7: Nahaufnahme von der Kamera
Auch in der siebten Generation gibtu0027s beim iPad mini nur eine einzelne Kamera auf der Rückseite.
Quelle: nextpit
Apple iPad mini 7 in lila, zeigt die Rückseite und die Kamera auf einem Tisch.
Apple integriert in den Power-Button einen Fingerabdrucksensor. Face ID gibtu0027s leider nicht.
Quelle: nextpit
Apple iPad Mini 7 in lila Farbe, auf einem Schreibtisch mit Bürobedarf.
Durch das kompakte Format sieht das Apple-Logo auf der Rückseite überproportional groß aus.
Quelle: nextpit

Apple iPad mini 7 (2024): Kamera

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  • Insgesamt leicht verbesserte Kamera
  • HDR-4-Unterstützung und 4K-Videoaufnahmen

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  • Kamerasystem deutlich schlechter als bei den größeren Modellen
  • Position der Frontkamera erzeugt bei Videotelefonie seltsamen Blickwinkel

Apple hat die Kameras des iPad mini 2024 leicht verbessert. Die 12-MP-Weitwinkelkamera auf der Rückseite liefert ordentliche Ergebnisse, besonders mit Unterstützung von Smart HDR 4 und dem neuen True-Tone-Blitz. Gleichzeitig sollte aber auch klar sein: Ihr dürft hier keine Ergebnisse erwarten wie beim aktuellen iPhone 16 Pro (zum Test). Zum Abfotografieren von Dokumenten oder Dokumentieren von Arbeitsergebnissen beispielsweise ist die Kamera aber wunderbar geeignet.

Testfoto mit iPad mini 7 Hauptkamera
Testfoto mit iPad mini 7 Hauptkamera
Quelle: nextpit

Die Frontkamera bleibt bei 12 MP und bietet Center Stage, das Nutzer bei Videoanrufen automatisch im Bild zentriert. Die Frontkamera beziehungsweise seine Position bleibt aber auch beim iPad mini 7 für mich der Zankapfel. Auch beim mini ist sie nämlich auf der oberen schmalen Seite, und nicht auf der Längsseite verbaut. Bei Videotelefonaten, für die die Frontkamera wohl hauptsächlich benutzt werden dürfte, sieht der Aufnahmewinkel dann entsprechend seltsam aus. 

Testfoto Frontkamera iPad mini 7 mit dem Licht
Testfoto Frontkamera iPad mini 7 mit dem Licht
Quelle: nextpit
Testfoto Frontkamera iPad mini 7 gegen das Licht
Testfoto Frontkamera iPad mini 7 gegen das Licht
Quelle: nextpit

Trotz Verbesserungen bleibt die Kameraqualität hinter den Erwartungen zurück, insbesondere im Vergleich zu den neuen Pro-Modellen. Wer das Tablet für professionelle Fotografie oder Videografie nutzen möchte, sollte in jedem Falle zu einem größeren iPad greifen.

Apple iPad mini 7 (2024): Technische Daten

   Technische Daten
Produkt
Preis
  • ab 599 €
Display
  • 8,3″ LCD
    2.266 x 1.488 px
    60 Hz Bildwiederholrate
SoC
  • Apple A17 Pro
RAM
  • 8 GB
Speicher
  • 128 / 256 / 512 GB
Kamera
  • 12 MP, f/1.8-Blende
Selfie-Kamera
  • 12 MP, f/2.4
    Ausrichtung Hochformat
Akku
  • 19.3 Wh
Konnektivität
  • 5G optional, eSIM, Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3
Maße und Gewicht
  • 195.4 x 134.8 x 6.3 mm, 293 g

Abschließendes Urteil

Der größte Vorteil des iPad mini 2024 bleibt sein kompakter Formfaktor. Es passt in fast jede Tasche und ist ein idealer Begleiter für unterwegs. Doch genau dieser Vorteil kann auch zum Nachteil werden: Wer längere Texte schreiben oder mit mehreren Apps gleichzeitig arbeiten möchte, stößt schnell an die Grenzen des kleinen Displays.

Ein weiterer Kritikpunkt sind die abgeschnittenen Widgets und Apps, die auf dem kleinen Bildschirm nicht optimal angepasst sind. Das ist kein großes Problem, trübt aber den Premium-Eindruck leicht.

Mit einem Einstiegspreis von 599 Euro für die 128-GByte-Wi-Fi-Variante und 769 Euro für die Cellular-Version ist das iPad mini 7 auch kein Schnäppchen. Allerdings – und das überwiegt für mich persönlich – bekommt man für den Preis echtes iPad-Feeling, auch wenn man im Vergleich zu den größeren Modellen Abstriche, wie bei der Kameraqualität, machen muss. 

Ein etwas größeres Störgefühl habe ich bei der Position der Frontkamera. Apple kann diese wegen des Touch-ID-Tasters (das iPad mini 7 hat leider auch kein Face ID) nur schwer auf die breite Seite verschieben. So verbleibt sie weiterhin an der schmalen oberen Seite, wodurch man für Videotelefonie einen seltsamen Blickwinkel auf einen selbst hat. 

Apple iPad mini 7 auf einem Tisch
Das iPad mini 7 hat kein Face ID, sondern lediglich Touch ID.
Quelle: nextpit

Trotz meiner Kritikpunkte: Das iPad mini 2024 ist ein würdiger Nachfolger seines Vorgängers und bietet beeindruckende Leistung, ein verbessertes Design und spannende neue Funktionen wie Apple Pencil Pro und insgesamt eine deutlich schnellere Konnektivität, wie Wi-Fi 6E. Es bleibt für mich die ideale Wahl für Nutzer, die ein handliches, leistungsstarkes Tablet für unterwegs suchen. Jetzt muss eigentlich nur noch Apple Intelligence kommen – und man kann endlich mit all der Power noch deutlich mehr anfangen. 

Wer ein kompaktes Tablet für Medienkonsum, Notizen und leichte kreative Arbeiten sucht, wird mit dem iPad mini 7 absolut glücklich. Für längere produktive Arbeiten oder professionelle Anwendungen dürfte ein größeres iPad jedoch die bessere Wahl sein.

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