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Motorola Moto X Play

4,0

Pro

  • Display
  • Großer Akku
  • Anpassungsmöglichkeiten durch Moto Maker
  • Elegantes Design

Contra

  • Nur Mono-Lautsprecher
  • Kamera bleibt hinter den Erwartungen zurück
Foto: Handy Motorola motorola-moto-x-play

Pros des Motorola Moto X Play

  • Display
  • Großer Akku
  • Anpassungsmöglichkeiten durch Moto Maker
  • Elegantes Design

Contras des Motorola Moto X Play

  • Nur Mono-Lautsprecher
  • Kamera bleibt hinter den Erwartungen zurück

Zum Abschnitt:

Motorola Moto X Play: Preis und Verfügbarkeit

Der Moto-X-Play-Release fand am 28. Juli 2015 statt, parallel zur Veröffentlichung des Moto G (3. Generation) und Moto X Style. In Deutschland ist das Moto X Play in der 16-GB-Version bereits seit dem 14. August 2015 zum Preis von 349 Euro erhältlich. Ist Euch die Standard-Version des Moto X Play zu langweilig, dann könnt Ihr das Smartphone im Moto Maker selbst gestalten; der Preis beginnt dort bei 379 Euro. 

Reicht Euch die Standard-Optik des Moto X Play in Schwarz, dann solltet Ihr Euch den 28. Januar 2016 vormerken. Ab diesem Tage wird Aldi Nord das Moto X Play für günstige 299 Euro anbieten. Der aktuelle Straßenpreis liegt bei 316 Euro. 

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Motorola Moto X Play: Design und Verarbeitung

Das Moto X Play ist dem Moto X (2014) relativ ähnlich, es wurde durch Veränderungen an der richtigen Stelle jedoch ergonomischer und schöner. Als ich im vergangenen Jahr das zweite Moto X mit Bambusschale testete, erschien es mir groß, dünn und rutschig. Komfort und guten Grip suchte ich vergebens. Das neue Moto X Play machte im Test einen völlig anderen, angenehmeren Eindruck.

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Das Motorola Moto X Play. / © nextpit

Wenn Ihr nach der selben Verarbeitungsqualität und demselben Feel des Moto X Style sucht, werdet Ihr beim X Play allerdings enttäuscht. Obwohl das allgemeine Design wie gesagt nicht allzu weit auseinander liegt, sind die verwendeten Materialien und die Verarbeitungsqualität unterschiedlich. Dort, wo beim Moto X (2014) und beim Moto X Style Aluminium glänzt, begrüßt den Nutzer im Moto X Play glattes Plastik, das versucht, Metall zu imitieren.

Das bedeutet allerdings keineswegs, dass das Moto X Play ein hässliches Smartphone ist. Es ist lediglich so, dass es offensichtlich mit etwas weniger Gespür fürs Detail konstruiert wurde, sodass eher der Eindruck eines günstigen Gerätes entsteht. Und das ist es schließlich auch.

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Das Polycarbonat-Gehäuse des Moto X Play lässt es günstig wirken, um nicht zu sagen billig. / © nextpit

An der oberen Seite des Gerätes liegt der SIM-Karten-Slot, direkt dahinter verbirgt sich der Einschub für die microSD-Karte, die eine Speichererweiterung um bis zu 128 GB erlaubt. Am unteren Gehäuse befindet sich der USB-Port, Powerbutton und Lautstärkewippe sind an den Geräteseiten platziert. Wie für Motorola üblich, ist der Powerbutton mit einer leichten Textur versehen, sodass man ihn rein haptisch von der Lautstärkewippe unterscheiden kann. Beide Buttons sind mit einer Hand gut zu erreichen.

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Am geräteboden des Moto X Play findet sich der USB-Port. / © nextpit

Es gibt noch weitere Gemeinsamkeiten zwischen dem Moto X Play und dem Moto X des letzten Jahres, so zum Beispiel die Frontlautsprecher. Was vom Design her das X Play jedoch am stärksten vom Rest der Moto-Familie abhebt, ist, was Motorola "expanded housing" nennt. Die Rede ist von den deutlich breiteren und zur Geräterückseite hin ausgeweiteten Rahmen, welche eine deutlich kleinere Rückplatte zur Folge haben.

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Der Rahmen des Moto X Play ist deutlich prominenter als der aller anderen Motos. / © nextpit

Die gummierte Plastikschale mit Textur auf dem Rücken verleiht dem Gerät einen äußerst sicheren Grip. Die Schale abzunehmen, ist einfacher denn je. Wer in der Vergangenheit bei anderen Moto-Modellen Probleme damit hatte, wird sofort verstehen, wovon ich spreche. Der Akku ist jedoch leider trotzdem nicht austauschbar.

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Die breiten Kunststoffrahmen des Moto X Play verleihen ihm einen sehr eihenen Look. / © nextpit

An der Geräteoberseite befinden sich der Dual-Einschub für nano-SIM- und microSD-Karte. Letztere ist um bis zu 128 GB erweiterbar. Mittig befindet sich an der oberen Gehäusekante der Kopfhörereingang.

Ich muss sagen, dass ich vom Moto X Play im Test überrascht war. Trotz der Rückschritte in der Materialwahl hat mich die Konstruktion des Smartphones überzeugt. Motorola erhält sich seinen Stil, kreiert mit dem Moto X Play jedoch gleichzeitig eine einzigartige Identität, die dem Gerät einen festen Platz im Modell-Portfolio von Motorola einräumt. Damit bleibt Motorola auch mit dem Moto X Play meiner Meinung nach einer der Top-Hersteller für Design-Smartphones auf dem Markt.

Motorola Moto X Play: Display

Das Display des Moto X Play ist sein kontroversestes Bauteil. Käufer erhalten ein 5,5-Zoll-LCD-Panel in Full-HD, was zu einer Pixeldichte von 401 ppi führt. In meinem Test des Moto X Play konnte der Bildschirm mit seiner ausgewogenen Farbdarstellung und guten Kontrastwerten überzeugen. Der Wechsel vom AMOLED zu LCD hat dem X Play gut getan, da erstere Display-Technologie im Vorgänger noch zu einem unschönen Gelbstich geführt hatte, den ich nun nicht mehr feststellen konnte. Insgesamt war die Farbwiedergabe in meinem Moto-X-Play-Test gut. 

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Das Moto X Play bietet gute Farben auf seinem LCD-Panel. / © nextpit

Natürlich fällt sie weniger satt und etwas kühler aus als in einem AMOLED-Display à la Samsung. Auch gelten LCD-Panels als weniger energieeffizient, dafür sind sie günstiger, und der Moto-X-Play-Preis war für Motorola offensichtlich eine Priorität. Dafür ist das Display im Moto X Play heller als im Moto X (2014), obwohl es dafür bei direkter Sonneneinstrahlung auch etwas mehr spiegelt.

Das Display des Moto X Play überzeugt darüber hinaus mit exzellenter Darstellungsschärfe, selbst bis zu einem Blickwinkel von etwa 75 Grad. Der Kontrast ist wie gesagt nicht herausragend, doch Motorola erlaubt dem Nutzer über die Displayeinstellungen Feinjustierungen entlang zweier Farbmodi.

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Auch in Sachen Helligkeit und Gelbstich hat das Moto X Play zugelegt. / © nextpit

Motorola Moto X Play: Besonderheiten

Schutz gegen Spritzwasser

Das Moto X Play hat eine Nanobeschichtung, die das Gerät vor moderatem Spritzwasser schützt. Das bedeutet keineswegs, dass es wasserabweisend ist und permanentes Untertauchen verkraftet, doch wenn Ihr mal versehentlich Flüssigkeiten über das Moto X Play schüttet, es am Strand etwas nass wird oder leichten Regen abbekommt, müsst Ihr Euch keine Sorgen machen.

Moto Maker

Kein modernes Motorola-Smartphone kommt ohne die explizite Erwähnung des Moto Makers aus, der Plattform, auf der Ihr Eure Motos frei nach Schnauze äußerlich personalisieren könnt. Hier lassen sich nicht nur Farbakzente oder Rück-Covers aussuchen, sogar ganze Sätze können in das Gerät eingraviert werden, die dann zusätzlich auf dem Boot-Screen angezeigt werden. Wer hier die 32-GB-Variante auswählt, erhält wie bereits erwähnt ein extra Cover. Das kleinere Speichermodell ist davon wie gesagt leider ausgenommen.

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Im Moto Maker erhält auch das Moto X Play verschiedene Rückseiten. / © nextpit

Die Moto-App

Die Moto-App ist das Zentrum für die Smart-Device-Features des Moto X Play. Hier kann der Nutzer die Gesten- und Bewegungssteuerung konfigurieren oder ein Hotword festlegen, über das die Sprachsteuerung des Moto Voice Assistants aktiviert wird. Unser Moto X Play im Test reagierte beispielsweise auf "Hey there, buddy".

Ein Beispiel für die Bewegungssteuerung ist das zweifache Schütteln des Smartphones, um die Kamera zu aktivieren. Leider lässt sich beim Moto X Play nicht wie beim Moto G (2015) die Taschenlampe per Schüttelbewegung einschalten.

Übrigens, Motorolas Sprachassistent ist angenehm un-robotisch und versteht verbale Kommandos erstaunlich gut. Sogar in lauten Umgebungen hatte ich im Moto-X-Play-Test keinerlei Probleme mit der Spracheingaben.

Motorola Moto X Play: Software

Motorola ist dafür bekannt, keine unnötigen Anpassungen und Verfremdungen der puren Android-Software vorzunehmen, und dabei bleibt es auch im X Play, dessen Software auf Android 5.1.1 basiert. Die Einstellungen hat man jedoch leicht verändert und Features wie die Sprachkontrolle und Gestensteuerung in die oben erwähnte Moto-App ausgelagert. Motorola bleibt hier einem ganz wichtigen Aspekt treu: Um so mehr Ihr seine Software nutzt, desto besser und intelligenter wird sie, denn sie lernt dazu.

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Der Homescreen, die Moto-App und die Display-Einstellungen im Moto X Play. / © nextpit

31 Motorola-Apps sind vorinstalliert, und das ist ganz schön happig, wenn man bedenkt, dass wir es eigentlich mit einem sehr schlanken System zu tun haben. Zu ihnen zählt beispielsweise ein FM Radio. Manche dieser Apps können dankenswerterweise deinstalliert oder zumindest deaktiviert werden. Das Radio ist ein Feature, das viele unserer brasilianischen Leser interessiert hat, und ich kann nicht nur seine Existenz bestätigen, sondern auch berichten, dass es tatsächlich nicht uninteressant ist. Es lässt Euch nämlich Radioprogramme oder Musik-Snippets aufzeichnen und direkt auf der microSD-Karte abspeichern.

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Die Software Experience ist nach Angaben von Motorola "rein". / © nextpit

Wir haben Motorola gefragt, wann das Moto X Play das Update auf Android 6.0 erfahren würde, und es hieß, dass man Ende 2015 oder Anfang 2016 so weit sei, je nachdem, wie spät Google finale Version veröffentlicht.

Motorola Moto X Play: Performance

Das Moto X Play ist mit einem Snapdragon 615 ausgestattet. Den Achtkerner kennt man zum Beispiel aus dem Alcatel OneTouch Idol 3 (zum Test), dem HTC Desire 820, dem Samsung Galaxy A7, dem Sony Xperia M4 Aqua (zum Test) und einigen anderen. Vier seiner Kerne takten auf 1,7 und vier auf 1,0 GHz, aber keiner von ihnen ist auf hohe Leistung optimiert.

Dafür findet sich auch im Moto X Play wieder der dedizierte Co-Prozessor, der natürliche Spracheingaben verarbeitet und für das Kontextbewusstsein des Smartphones verantwortlich ist, was Motorola-Smartphones in dieser Hinsicht stets einen kleinen Vorteil verschaffte. Auch die Grafikeinheit, ein Adreno 405, spielt eher im Mittelfeld. 2 GB RAM, 16 oder 32 GB Flash-Speicher sind auch eher gewöhnlich. Immerhin lässt sich der interne Speicher per microSD-Karte um 128 GB erweitern.

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Das Moto X Play enttäuschte in Sachen Leistung nicht. / © nextpit

Die Leistung des Moto X Plus ist völlig zufriedenstellend, und während meiner Tage mit dem Gerät fielen mir keine Abstürze oder großes Ruckeln auf. Motorola ist hier eine gute Hardware-Software-Abstimmung gelungen, denn wie gesagt: An der reinen Hardware-Front kann das Moto X Play niemanden beeindrucken. Und dank der jüngsten Android-Version 5.1.1, profitiert das X Play bereits von allen Google-seitig zur Verfügung stehenden Software-Optimierungen und Sicherheits-Updates.

Während des Moto-X-Play-Tests registrierte ich keinerlei Hitzeprobleme, es sei denn, das Gerät fuhr unter absoluter Volllast, also nachdem ich Spiele wie Real Racing 3, Sonic Dash, Pitfall, Crossy Road oder GTA: San Andreas spielte. Trotz des Mittelklasseprozessors konnte ich in den genannten Spielen die Grafik auf höchster Stufe belassen, ohne dass die System-Performance damit spürbare Probleme gehabt hätte. 

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Auch beim Spielen von Pitfall machte das Moto X Play eine gute Figur. / © nextpit

Während ich beispielsweise Pitfall spielte, befanden sich 32 Apps im Multitasking-Menü, Benachrichtigungen liefen über LTE ein, ebenso wie E-Mails und mehr. Trotzdem lief das Spiel ohne Stottern. Im AnTuTu-Benchmark schaffte das Moto X Play moderate 35.074 Punkte. Dieses Ergebnis mag niedriger sein als erwartet, doch die subjektive Erfahrung im Moto-X-Play-Test wird durch diese Zahl nicht reflektiert.

Motorola Moto X Play: Kamera

Auf die Kameras beider Moto X (2015) hat Motorola viel Augenmerk gelegt. Die Moto-X-Play-Kamera hat einen neuen Sensor, der Lichtstärke und Farben auf eine neue Art misst und kombiniert. Dessen Resultate erwiesen sich in den ersten Tests als beeindruckend. Neben den 21-Megapixel-Fotos beherrscht die Moto-X-Play-Kamera auch maximal 1080p-Videos in Slow Motion. Vorne prangt eine 5-Megapixel-Selfie-Cam, die aber auf den LED-Blitz verzichtet, den Motorola der Front-Knipse des Moto X Style, spendiert hat.

Die Kamera-Software bietet die Basis-Features, die man von einem Motorola-Modell gewohnt ist, also den Nachtmodus, Panorama, den Touch Fokus und die Belichtungskontrolle. Der Makromodus läuft automatisch und funktioniert bei einem Abstand von etwa 8 cm gut.

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Die Hauptkamera des Moto X Play hat einen 21-MP-Sensor. / © nextpit

In Umgebungen mit schwachem Licht soll die Moto-X-Play-Kamera dank f/2,0-Blende glänzen, wie Motorola auf seinem Launch-Event versprach. Unsere Testergebnisse waren zufriedenstellend: Die Kamera-Software übertreibt es bei der automatischen Nachbearbeitung nicht und hält Schärfe und Farb-Balance gut unter Kontrolle. Nachtaufnahmen gelingen ohne übermäßiges Rauschen, was wirklich zeigt, wie ernst Motorola das Thema in der Moto-X-Play-Kamera genommen hat.

Der HDR-Modus ist exzellent und die manuelle Kontrolle der Belichtung kann sehr praktisch sein. Große Auslöseverzögerungen blieben aus und die Bildstabilisierung geschieht softwareseitig, nicht über einen optischen Stabilisator. Selfies gelangen mir mit der Frontkamera gut, hier gab es nichts zu bemängeln.

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Der HDR-Modus im Moto X Play. / © nextpit
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Ohne Blitzt kann das Moto X Play im Dunkeln nur wenig ausrichten. / © nextpit
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Der Nachtmodus des Moto X Play führt zu akzeptablen Ergebnissen. / © nextpit
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Selbst der Automatik-Modus ist auch bei Nacht mitunter zu gebrauchen. / © nextpit
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Dieses verwackelte Bild ist ein Resultat des Automatik-Modus ohne HDR-Unterstützung. / © ANDRODIPIT

Motorola Moto X Play: Akku

Das Moto X Play ist das Moto X (2015) mit dem Akku, den wir uns von der Serie schon immer gewünscht hatten. 3.630 mAh Kapazität und flotteres Schnellladen als bei Samsungs Galaxy S6 (zum Test) sind ordentliche Werte. Motorola verspricht, dass man locker durch zwei Tage ohne einen Besuch bei der Steckdose kommt. Motorolas Schnelllade-Feature gibt Euch im Übrigen innerhalb von 15 Minuten Saft für acht Stunden.

In meinem Test vom Moto-X-Play-Akku schaffte ich es, ihn innerhalb von 2 Stunden und 10 Minuten voll zu laden. Die Akkulaufzeit ist ohne Frage überdurchschnittlich, die von Motorola versprochenen Werte konnte ich der Batterie jedoch nicht entlocken. In der folgenden Tabelle seht Ihr die Durchschnittswerte in unserem Akkutest des Moto X Play:

Nutzungsart WLAN LTE
Soziale Netzwerke 21 Stunden 15 Stunden
Games / soziale Netzwerke / YouTube 12 Stunden 10 Stunden
Kamera/ soziale Netzwerke 15 Stunden 13 Stunden
Games / Chromecast / soziale Netzwerke 8 Stunden 7 Stunden

Um den Akku in acht Stunden zu entladen, muss man ihn schon extrem belasten, das heißt, heavy Gaming, Bluetooth-Einsatz, Streaming über soziale Netzwerke oder Chromecast. Bei moderater Nutzung kam ich auf gute 15 Stunden Akkulaufzeit. Wenn Ihr die meiste Zeit im WLAN-Netz seid und soziale Netzwerke nur gelegentlich nutzt, schafft das Moto X Play 23 Stunden, ohne dabei einen Energiesparmodus zu verwenden.

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Motorola verspricht deutlich schnelleres Aufladen des Moto X Play, selbst schneller als auf dem Galaxy S6. / © nextpit

Motorola Moto X Play: Technische Daten

Abschließendes Urteil

Das Moto X Play ist eine ökonomisch sinnvolle Wahl für Nutzer, die ein Android-Smartphone suchen, das ordentliche technische Daten und vor allem eine überdurchschnittliche Akkukapazität mit sich bringt. Natürlich musste Motorola Kompromisse eingehen, um den Preis höchst wettbewerbsfähig zu halten. Was für ein Schnäppchen das Moto X Play tatsächlich ist, darüber kann gestritten werden, denn beispielsweise ein ZenFone 2 bietet ebenfalls ein fantastisches Preis-Leistungs-Verhältnis und Modelle wie ein Huawei P8 liefern High-End-Hardware (bei einem viel kleineren Akku) und High-End-Verarbeitung ohne einen riesigen Aufschlag. Und ein Nexus 5, das seinerzeit zum gleichen Preis erschien, war immerhin mit einem Top-Prozessor ausgestattet, auch wenn Kamera und Akku hier unterlegen waren.

Das Moto X Play ist kein wirklich interessanter Ersatz für Nutzer, die bereits ein Moto X (2014) ihr Eigen nennen. hier wäre das Moto X Style die bessere Wahl. Doch das X Play ist ohne Zweifel ein Modell, das seine Freunde finden wird. Motorola hat sich auf anspruchsvolle Nutzer konzentriert, die keinen Premium-Preis zahlen wollen, jedoch vor allem auf einen üppigen Akku Wert legen.

Meine einzigen Kritikpunkte sind der Mono-Lautsprecher und die Hauptkamera, die trotz zufriedenstellender Ergebnisse hinter dem zurück bleibt, was Motorola vollmundig versprochen hatte. Denn herausragend ist sie mitnichten.

Wie seht Ihr das?

Motorola Moto X Play: Wo kaufen?

Bei Conrad Elektronik könnt Ihr das Moto X Play seit dem 14. August kaufen, digitalo gibt die Moto-X-Play-Verfügbarkeit mit ab dem 26. August an. Der Preis liegt in beiden Fällen bei 349 Euro für die schwarze und weiße 16-GB-Variante (der Einsatz des Moto Makers kostet wie gesagt 30 Euro extra).

Auch über den Moto Maker könnt Ihr das Moto X Play erwerben. Aktuell gibt es dort wie eingangs erwähnt nur die 16-GB-Variante, das größere Modell ist zwar mittlerweile auch sichtbar, aber die Lieferung verzögert sich um unbestimmte Zeit. 


Übersetzt aus dem Portugiesischen von Stephan Serowy.