Ich bin gerade auf der CES 2026 in Las Vegas, und ich bin über ein Produkt gestolpert, über das ich einfach sprechen muss. Und das ist Jennie, ein süßer kleiner Roboterwelpe. Und obwohl Ihr vielleicht diese Roboterhunde von früher kennt, ist sie ganz anders als diese. Denn Jennie ist nicht nur darauf programmiert, zu bestimmten Zeiten eine Reihe von vordefinierten Aktionen auszuführen. Sie reagiert tatsächlich auf Euch und interagiert auf einzigartige Weise mit ihrer Umgebung.

Sie ist mehr als nur ein Spielzeug

Ich hatte die Gelegenheit, mich mit Jennies Schöpfer, Tom von Tombot, zu unterhalten. Und wie sich herausstellte, war dieser Hund nie nur als Kuscheltier gedacht. Vielmehr dient er einem herzerwärmenden Zweck. Als Toms Mutter an Demenz erkrankte, musste sie ihr geliebtes Haustier aufgeben, weil sie nicht in der Lage war, es richtig zu versorgen. Also musste sich Tom eine Alternative einfallen lassen, und so entstand dieser Roboterhund.

Die Forschung hat gezeigt, dass die Interaktion mit vertrauten Objekten, insbesondere mit Haustieren, eine positive Wirkung auf Menschen mit Demenz hat. Aber echte Haustiere sind oft keine Option. Daher kann ein Roboterhund wie Jennie Erleichterung verschaffen und wertvolle Gesellschaft bieten, ohne dass dies ein Risiko für das Tier oder den Pfleger darstellt.

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Das ist auch der Grund, warum Jennie nicht laufen kann; sie ist als Schoßhund gedacht, den man halten kann. Auf dem Boden könnte ein Roboterhund schnell zu einer Stolperfalle werden. Zurzeit arbeitet Tombot an der Zulassung seines Roboters als Medizinprodukt. Damit wäre er der erste Roboterhund, der offiziell als solcher anerkannt wird.

Was kann Jennie tun?

Im Moment fragt Ihr Euch vielleicht, was Jennie außer niedlich auszusehen eigentlich noch kann. Laut Tom ist Jennie in der Lage zu erkennen, wenn sie gestreichelt oder hochgehoben wird, um zu verhindern, dass sie sich windet und möglicherweise fallen gelassen wird. Sie kann auch auf einige grundlegende Befehle wie „Sprechen“ reagieren.

Ich konnte Jennie auf der CES im Arm halten, und obwohl sie sich natürlich nicht wie ein echter Hund anfühlt, ist sie im Moment das Nächstbeste, was es gibt. Sie reagiert erstaunlich gut darauf, an verschiedenen Stellen gestreichelt zu werden, und es macht einfach Spaß, mit ihr zu interagieren.

Als seine Kreation immer bekannter wurde, stellte Tom fest, dass Jennie nicht nur für Demenzkranke und deren Betreuer interessant ist. Stattdessen kann ein Roboterhund für viele Menschen von Nutzen sein. Dazu gehören Menschen mit Autismus und anderen neurologischen Störungen sowie Menschen, die sich einen echten Hund nicht leisten oder pflegen können. Jennie könnte auch Menschen, die sich in einer zunehmend digitalen Welt einsam fühlen, sanfte Gesellschaft leisten.


Was denkt Ihr? Wärt Ihr daran interessiert, einen Roboterwelpen zu adoptieren, oder holt Ihr Euch lieber einen echten? Lasst es mich in den Kommentaren unten wissen!