Mammotion verfolgt einen einfachen Ansatz: unterschiedliche Gärten, unterschiedliche Lösungen. Klingt erstmal vernünftig – und ist in der Praxis alles andere als selbstverständlich. Im Mittelpunkt steht ein neuer Top-Mähroboter, doch die eigentliche Geschichte findet bei der Navigation und der Sensorik statt.
Luba 3 AWD: Das kann der neue Mammotion-Mähroboter
Auf der CES 2026 präsentiert Mammotion sein überarbeitetes Portfolio – angeführt vom neuen Flaggschiff, dem Luba 3 AWD. Dieser Allrad-Mähroboter markiert nicht nur die nächste Generation der Luba-Reihe, sondern soll laut Hersteller auch der bislang technisch ausgereifteste Mähroboter im eigenen Line-up sein.

Zentrales Element des Luba 3 AWD ist die weiterentwickelte Tri-Fusion-Navigation. Hierfür wurden LiDAR, RTK und die kamerabasierte KI-Vision spürbar ausgebaut. Sogar eine vollständige 360-Grad-LiDAR-Abdeckung, zwei 1080p-Kameras für stereoskopische Tiefenerkennung sowie ein NetRTK-Modul sind deswegen an Bord. Ziel ist eine Positionierungsgenauigkeit von bis zu einem Zentimeter – und das ohne Begrenzungskabel oder eigene RTK-Basisstation. Die Einrichtung erfolgt wie üblich komplett per App.
Auch in Sachen Geländetauglichkeit bleibt Mammotion seiner Linie treu. Vier einzeln angetriebene Motoren sorgen für Traktion auf schwierigem Untergrund. Zusätzlich sind Steigungen von bis zu 80 Prozent kein Problem für den Roboter.
Hierbei hilft ein adaptives Fahrwerk beim Überwinden von Bordsteinen, Wurzeln oder Kanten bis acht Zentimeter Höhe. Zusätzlich ermöglicht ein Omni-Rad präzise Wendemanöver – ein Detail, das vor allem den Rasen selbst schont.

Viel Technik auch unter der Haube
Unter der Haube arbeitet ein neuer KI-Prozessor. Damit soll der Mähroboter (Bestenliste) laut Mammotion doppelt so schnell Objekte erkennen können. Stichwort Navigation: Der LUBA 3 AWD erkennt über 300 verschiedene Hindernisse, unterscheidet zuverlässig zwischen Haustieren, Spielzeug oder Gartenmöbeln und berücksichtigt auch kritische Bereiche wie Abhänge oder Poolränder. In Kombination mit einer Schnittbreite von 40 Zentimetern, zwei Mähscheiben und kräftigen 165-Watt-Motoren schafft der Roboter bis zu 650 Quadratmeter pro Stunde – theoretisch sind das bis zu 0,7 Hektar pro Tag.
Den Luba 3 AWD wird es in vier verschiedenen Varianten für Flächen von 0,15 bis 1 Hektar geben. Preislich geht es bei 2.299 Euro los. Wer nicht warten möchte, kann den neuen Mähroboter bereits kaufen. Marktstart ist der 5. Januar.
Weitere Mammotion-Neuheiten in petto
Neben dem großen Flaggschiff erweitert Mammotion auch sein Angebot für kleinere Gärten. Der Luba mini 2 AWD bringt die bekannte Allradtechnik in ein kompakteres Gehäuse und richtet sich an Grundstücke bis 1.000 Quadratmeter. Auch hier kommen NetRTK und KI-Vision zum Einsatz, ebenfalls angetrieben vom neuen 10-TOPS-Chip.
Besonders praktisch: Der Mini-Mäher kann mehrere getrennte Zonen selbstständig kartieren – ganz ohne Kabel oder manuelle Nacharbeit. Darum sorgt eine seitliche Edge-Cutting-Scheibe dafür, dass der Abstand zu Mauern oder Beeten auf rund 2,5 Zentimeter schrumpft. Preislich geht es ab 1.499 Euro los, ausgeliefert wird ab Februar 2026.
Zunächst wird das Portfolio durch den Yuka mini 2 abgerundet, der in zwei Navigationsvarianten angeboten wird. Dabei können Kunden entweder eine Kombination aus 360-Grad-LiDAR und Vision oder ein reines Tri-Kamera-System wählen. Zudem zielen beide Versionen auf eine einfache Einrichtung und ein schnelles Mapping ab. Somit startet der Roboter direkt dort mit dem Mähen, wo er abgesetzt wird – inklusive sauberer N-Muster. Schließlich sind erste Modelle ab dem 5. Januar 2026 direkt verfügbar, während weitere per Vorbestellung folgen.