Samsung stellt den Support für das Galaxy S10 ein

Das Galaxy S10 war eines der Geräte, die nicht von Samsungs erweiterter Software-Politik mit vier großen Android-Upgrades und fünf Jahren Sicherheitsupdates erfasst wurden. Samsung hat es jedoch geschafft, das Gerät im letzten Jahr auf Android 12 zu aktualisieren und bis vor kurzem noch mit Firmware-Updates versehen.

Samsung Galaxy S10 5G und Galaxy S10 Lite bekommen noch Updates

Auf Samsungs Seite für Sicherheitsupdates (via 9to5Google) wurde das Galaxy S10 von der Liste genommen. Damit ist aber noch nicht alles gesagt. Denn es gibt immer noch Modelle aus der Galaxy-S10-Serie, die für zukünftige Firmware-Updates infrage kommen. Gemeint sind das Galaxy S10 5G und das Galaxy S10 Lite, die ein paar Monate nach der Vorstellung des ursprünglichen Trios auf den Markt kamen. Sie werden tatsächlich noch weiterhin vierteljährliche Updates erhalten. Wann die Südkoreaner den Support für diese beiden Modelle einstellen, ist jedoch noch unklar.

Aber keine Sorge – die Vergangenheit hat gezeigt, dass das Unternehmen immer wieder überraschende Korrekturen für große Sicherheitsbedrohungen bereitstellt. Ein Beispiel dafür ist das Samsung Galaxy Note 9, das im letzten Jahr sein letztes Update erhielt und für das im vergangenen Monat ein wichtiger Software-Fix eingespielt wurde. Das Update wurde jedoch nicht weltweit ausgerollt, sondern aus nur für Samsung bekannten Gründen auf ausgewählte Regionen beschränkt.

Samsung Galaxy S10+ 5G
Das Samsung Galaxy S10+ 5G erhält weiterhin Software-Updates. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Ausgewählte Samsung-Handys erhalten fünf Jahre lang Software-Updates

Zu den bemerkenswerten Galaxy-Smartphones, die weiterhin Premium-Support erhalten, gehören das Galaxy S21, Galaxy S22 und Galaxy S23 (Test). Weiterhin erhalten auch die Galaxy-Z-Fold- und Flip-Serie, sowie Samsungs Android-Geräte der Mittelklasse, die kürzlich eingeführt wurden, ein Software-Update.

Neben OnePlus hat Samsung derzeit eine der längsten Software-Update-Regelungen auf dem Markt. Beide Unternehmen übertreffen sogar Google in diesem Bereich. Natürlich war Samsung der erste in der Android-Szene, der eine breitere Palette von Geräten unterstützte, aber es ist schön zu sehen, dass auch OnePlus erst kürzlich mit Samsungs Engagement gleichgezogen ist und bis zu vier große Android-Upgrades für das OnePlus 11 (zum Test) verspricht.

Was meint Ihr, wie viele Jahre sollten Android-OEMs weiterhin Software-Updates für ihre Geräte bereitstellen? Was sollte Eurer Meinung nach das absolute Minimum sein? Lasst uns Eure Meinung zu diesem Thema im Kommentarbereich lesen.

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