Die von Honor eingeführte Funktion „Image to Video“ basiert auf dem KI-Video-Modell Veo 2 von Google. Sie ermöglicht es, aus einem statischen Bild ein kurzes Video von 5 Sekunden Länge zu erzeugen. Veo 2 ermöglicht es, Videos aus Textprompts zu erstellen. Wenn Ihr das kostenpflichtige Gemini-Advanced-Abonnement habt, habt auch Ihr Zugriff auf Veo 2.
Der Hersteller war sehr sparsam mit Details über die Funktionsweise dieser KI-Funktion. Er hat jedoch einige Beispielvideos geteilt. Alle wurden aus berühmten Gemälden generiert. Für diesen Artikel ist das nicht relevant, aber ich werde sie trotzdem hier auflisten, weil ein bisschen Kultur nie schaden kann:
- Die Dame mit dem Hermelin, Leonardo da Vinci (1488)
- DieMeninas, Diego Velázquez (1656)
- Der Betrüger mit dem Karo-Ass, Georges de La Tour (1636-1638)
- Selbstporträt mit grauem Filzhut, Vincent Van Gogh (1887).
Die Videos, die aus diesen Gemälden generiert werden, sind ziemlich überzeugend, wenn auch ein wenig beängstigend. Es ist ein bisschen wie der Mona-Lisa-Effekt, nur noch mehr. Das Gefühl, dass das Gemälde Euch mit den Augen folgt oder sich von selbst bewegt. Nur, dass die Illusion der Bewegung dieses Mal wirklich echt ist. Jetzt müssen wir nur noch sehen, wie es mit Fotos von echten Menschen aussieht.
Honor erklärt, dass diese Funktion direkt in die lokale Fotogalerie integriert wird. Die erzeugten Videos sollen jedoch nicht lokal auf Eurem Smartphone gespeichert werden. Alles soll über die Google-Cloud laufen. Honor hat zu diesem Punkt keine weiteren Angaben gemacht.
Der Hersteller hat auch nicht gesagt, wie lange diese Funktion exklusiv bei Honor bleiben wird und ob sie kostenlos sein wird. Vielleicht wird es ein Limit für die Anzahl der Videos geben, die Uhr pro Tag generieren könnt, und Ihr werdet dann zur Kasse gebeten.