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Facebook & Co.: Heute soziales Netzwerk, morgen Metas KI-Spam

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sad meta facebook hero
© Shutterstock/rafapress

Meta-Chef Mark Zuckerberg plant auch im nächsten Jahr, das "Soziale" immer weiter aus seinen Netzwerken Facebook und Instagram zu streichen. Die Anzahl an empfohlenen Beiträgen und Videos von Nutzern denen man nicht folgt soll sich bis Ende 2023 verdoppeln.

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Die Startseiten von Metas Social-Media-Plattformen haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Vorgeschlagene Inhalte unbekannter Nutzer, Werbung und vor allem Kurzvideos dominieren den Feed, in dem früher vorrangig Beiträge von Freunden chronologisch aufgelistet wurden. Klassische Ansichten wie diese erreicht man bei Facebook und Instagram nur noch über separate Menüs oder Filteroptionen. Auch die Zukunft wirkt weniger sozial als vor Jahren noch angedacht.

Infografik, die aufzeigt, wie Jugendliche am liebsten kommunizieren
TikTok gräbt Facebook immer mehr das Wasser ab. / © Statista

Meta bzw. Facebook möchte wieder einzigartig sein

Anlässlich der Präsentation jüngster Finanzzahlen (via The Verge) kündigt Meta-CEO Mark Zuckerberg an, dass Inhalten von empfohlenen Nutzern mehr und mehr in den Mittelpunkt rücken sollen. Bereits jetzt machen die vorgeschlagenen Beiträge etwa 15 Prozent der persönlichen Facebook- und Instagram-Feeds aus. Bis Ende 2023 will man diesen Wert verdoppeln, so dass zukünftig ein Drittel der Inhalte nicht aus der eigenen sozialen Blase stammen, sondern von fremden Personen - ausgewählt von einer künstlichen Intelligenz.

Zuckerberg spricht vom Aufbau einer "Discovery Engine", die sich immer weiter von klassischen Freundeslisten und dem Grundgedanken eines sozialen Netzwerks zu entfernen scheint. Grund dafür ist der immer weiter wachsende und vor allem beim jüngeren Publikum beliebte Videodienst TikTok. Im Gegensatz zum chinesischen Konkurrenten soll sich Metas KI-Algorithmus allerdings nicht nur allein auf Videos konzentrieren, sondern auch öffentliche Links und Fotos zu empfohlenen Themen in die Feeds der Nutzer spülen.

"In dieser Hinsicht wird das, was wir tun, ziemlich einzigartig sein. Ich glaube nicht, dass sich die Leute auf ein bestimmtes Format beschränken lassen wollen.", sagt Zuckerberg.

Dieser Inhalt kommt von unserem Partner WinFuture und ist am 2022-07-28 unter dem Titel erschienen. Hat er euch gefallen? Dann schaut doch bei unseren lieben Kollegen von WinFuture vorbei und findet weitere großartige Inhalte wie diesen!

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5 Kommentare

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  • Torsten vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Früher sah man in WKW oder halt Facebook noch überwiegend, was die Freunde denn so machen. Dann verbreitete sich immer mehr das belanglose teilen von fremden Inhalten. Ich hab lange auf eine Option gewartet, geteilte Inhalte auszublenden. Mich hätte nur interessiert, was die Freunde so selbst einstellen (wovon ja noch genug kopiert ist). Die Funktion kam nicht, daher bin ich dann da raus gewesen.


  • Martin vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Die 15% fuer Discord erscheinen mir etwas duerftig.


    • Torsten vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Was genau meinst du? Prozentual war ich über die 15% eher positiv erstaunt. Wenn man meine Nichte mal was nicht kennt, ist es in der Altersklasse quasi unbedeutend 😅


      • Martin vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Weil so ziemlich jeder Onlinespieler Discord benutzt .... frueher Teamspeak. Aber Discord ist weitaus vielfaeltiger als Teamspeak.


  • omi uhr vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Also, wenn die "ihre" ki dann entsprechend trainieren, könnte es sein das FB die User lenkt, und nicht die User ihre Vorlieben und Kontakte, und eigene Meinungen. Wobei Ki, bzw Boots ziemlich doof sein können.

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