Huawei Watch 3 Pro im Test: Was kann die erste Smartwatch mit HarmonyOS?

Huawei Watch 3 Pro im Test: Was kann die erste Smartwatch mit HarmonyOS?

Ich gebe zu: ich liebe Smartwatches! Schon im Jahr 2013 begann ich bei AndroidPIT, die cleveren Gadgets zu testen. Viele Jahre später sind Modelle wie die Huawei Watch 3 Pro noch schlauer geworden und glänzen mit unzähligen Features. Ob mich die erste Smartwatch mit HarmonyOS im Test überzeugt, lest Ihr nachfolgend.

Bewertung

Pro

  • Hochwertige Materialien
  • AMOLED-Bildschirm mit bis zu 1.000 nits
  • Akkulaufzeit
  • Kabelloses Laden
  • Unzählige Features
  • Eingebautes GPS

Contra

  • Sehr dick
  • Überwachung der Vitaldaten oft fehlerhaft
  • Erste Einrichtung problembehaftet
  • Noch sehr wenige Apps
  • Erfordert Zugriff auf (fast) all Eure Daten

Kurzfazit zur Huawei Watch 3 Pro

Um es ganz knapp herunterzubrechen: Alles zu können bedeutet noch längst nicht, dass man alles auch beherrscht. Die Huawei Watch 3 Pro vereint eine erstklassige Verarbeitung mit einer interessanten Software und misst sowohl unter Android und iOS Vitaldaten wie Puls, Temperatur, die Sauerstoffmenge im Blut und vieles mehr. Mit anderen Worten: Wie könnte ein Smartwatch-Fan davon nicht begeistert sein?


 Hinweis: Dieser Testbericht wird aktuell redaktionell überarbeitet. Die Testeindrücke beziehen sich auf eine Betriebssystem-Version, in der es Fehler gab. Huawei hat inzwischen ein Update geliefert, sodass wir die Watch 3 Pro noch einmal neu testen. Entschuldigt die Unannehmlichkeiten, der neue Test erscheint bald auf NextPit.de!


In der Praxis finden sich aber durchaus Kritikpunkte, die mir ein Dorn im Auge waren. Die Uhr ist beispielsweise sehr dick und schwer, die Einrichtung des neuen HarmonyOS war ziemlich kompliziert und die zahlreichen Vitaldaten wurden nicht sonderlich zuverlässig aufgezeichnet.

NextPit Huawei Watch 3 Pro camila test
Eine Smartwatch mit allem Potenzial der Welt, aber sie liefert es nicht / © NextPit

Das sind Mängel, die mich bei einem Preis von 499 Euro vom Kauf zurückschrecken lassen. Zu diesem Premium-Preis möchte ich auch eine Premium-Nutzererfahrung und die sehe ich bei der Huawei Watch 3 Pro einfach noch nicht.

Design & Display

Die Huawei Watch 3 Pro ist eine echte Premium-Smartwatch! Das bedeutet, dass Huawei bei der Konstruktion besonders auf hochwertige Materialien gesetzt hat. Obwohl es im Jahr 2021 fraglich ist, ob ein Band aus Leder wirklich nötig ist, strotzt die Smartwatch nur vor superguten Materialien. Das Uhrengehäuse ist aus Titan gefertigt und der Boden besteht aus Keramik.

An der rechten Seite der Huawei Watch 3 Pro befindet sich ganz im Stile der Apple Watch eine drehbare 3D-Krone. Zusätzlich gibt es einen Knopf, der Euch standardmäßig zu den Fitness-Funktionen der Uhr bringt.

NextPit Huawei Watch 3 Pro sensor
Die Rückseite ist aus Keramik gefertigt und bietet Platz für die Sensoren der Smartwatch. / © NextPit

Allerdings sind die Abmessungen der Uhr ein wenig angsteinflößend. Das 48-mm-Modell ist 14 mm dick. Ihr lauft zudem täglich mit 63 Gramm am Handgelenk herum. Zum Vergleich: Meine Apple Watch Series 4 (40 mm Modell) ist 10,7 mm dick und wiegt nur 39,8 Gramm

NextPit Huawei Watch 3 Pro Side3
Die Huawei Watch 3 Pro ist eine dicke Uhr mit einer drehbaren Krone und eingebautem Lautsprecher / © NextPit

Wegen dieses wirklich großen Gehäuses folgt der AMOLED-Bildschirm dem gleichen Muster. Wir haben ein 1,43-Zoll-Display mit einer Auflösung von 466 x 466 Pixeln. Daraus ergeben sich circa 326 ppi. Der Bildschirm hat leuchtende Farben und reine Schwarztöne – eben ganz typisch für AMOLED. Bei Tageslicht hatte ich keine Probleme, die Inhalte auf dem Bildschirm zu erkennen, vor allem wegen der Farben und natürlich wegen der Größe des Displays.

NextPit Huawei Watch 3 Pro 1
Der AMOLED-Bildschirm hat leuchtende Farben / © NextPit

HarmonyOS hat eine gute Anzahl von Watchfaces für die Uhr. Allerdings müsst Ihr Euch zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Optionen entscheiden. Mir persönlich hat das Watchface, das Ihr im Bild oben sehen könnt, sehr gut gefallen. Die Shortcuts auf dem Bildschirm sind wirklich praktisch und die relevanten Informationen gut sichtbar. In Bezug auf die Anpassung des Displays bietet Huawei demnächst eine Vielzahl von Optionen an.

Insgesamt gefällt mir das Design der Huawei Watch 3 Pro nicht. Allerdings ist dieser Eindruck ziemlich subjektiv und ich weiß, dass es eine große Zielgruppe für große Uhren gibt. Diese werden auch die hochwertigen Materialien zu schätzen wissen. Das AMOLED-Display ist mit seiner maximalen Helligkeit von 1.000 Nits über jeden Zweifel erhaben.

Software & Einrichtung: Erstes Wearable mit HarmonyOS

Obwohl ich bereits Smartwatches von verschiedenen Herstellern verwendet habe, ist dies das erste Mal, dass ich ein Huawei-Wearable getestet habe. Ein Vergleich von HarmonyOS mit früherer Software des Herstellers, wie z. B. LiteOS, ist also schwierig. Laut meinem Kollegen Edwin K., der die Huawei GT 2 Pro getestet hat und gerade die Huawei Watch 3 testet, ist LiteOS jedoch konsistenter in der Bedienung als Googles WearOS.

Übrigens: Für eine Premium-Uhr im Wert von 499 Euro ist die Erfahrung mit der Ersteinrichtung des Geräts schrecklich. Huawei muss hier so schnell wie möglich nachbessern, denn das ist der erste Eindruck, den wir von der Smartwatch bekommen:

Es dauerte Stunden, bis sich die Huawei Watch 3 Pro mit dem Handy verbindet – sowohl unter Android als auch mit iOS. Das hängt ganz sicher mit der Integration der verschiedenen Ökosysteme zusammen: Nun müssen sich schließlich HarmonyOS, Android und iOS irgendwie miteinander zurechtfinden.

Huawei Watch 3 Pro health app 2
Über die Health-App greift Ihr mobil auf die Uhr zu, von dort könnt Ihr neue Faces für die Uhr und andere Dienste herunterladen / © NextPit

Darüber hinaus ist das System für Berechtigungen sehr umständlich. Nur um den Dienst "Musik" auf der Huawei 3 Pro zu konfigurieren, waren 15 Berechtigungen und Nutzungsbedingungen des Dienstes nötig. Und das war nur für die Nutzung eines Features. Das Konfigurieren eines Gadgets sollte nicht so lange dauern. Und das ist der Eindruck, den ich von HarmonyOS habe. Man muss sehr viel Zeit dafür aufwenden, um Dienste zu konfigurieren, die eigentlich intuitiv sein sollten.

NextPit Huawei Watch 3 Pro HarmonyOS
HarmonyOS muss noch zeigen, was in ihm steckt / © NextPit

Die Uhr arbeitet in Verbindung mit der Huawei Health-App. Diese kennt Ihr vielleicht schon aus Bens Testberichten des Huawei Band 6 und des Honor Band 6. Er lobt die App, die Ihr als erstes herunterladen müsst, um Euer Handy und die Smartwatch zu verbinden. Die Navigation durch das System erfolgt über eine drehbare Krone. Das ist ziemlich praktisch und wird durch Antippen des Bildschirms unterstützt.

Ich muss – wieder einmal – sagen, dass die Bedienelemente einfach nicht intuitiv sind. Sie sind sogar so kontraintuitiv, dass ich erst nach drei Tagen mit der Uhr die Musiksteuerung gefunden habe. Das geschah durch Zufall!

Ich verwende YouTube Music Premium, also höre ich Musik auf dem Telefon nur per Streaming. Meine Musikdateien sind nur auf meinem Computer gespeichert, daher habe ich den HarmonyOS-Musikdienst nicht verwendet.

So waren die einzigen Musiksteuerungsoptionen auf der Uhr Lautstärke, Zurück und Weiter. Ziemlich eingeschränkt, ich hatte keinen Zugriff auf eine Wiedergabeliste oder ein Album.

Ein weiteres Problem, das mir aufgefallen ist: Das System brauchte Tage, um meine Kontakte in der Watch 3 Pro anzuzeigen. Dabei hatte ich die Erlaubnis für den Zugriff direkt nach dem Auspacken erteilt.

Die Nutzung der Huawei Watch 3 Pro als Freisprecheinrichtung überzeugte mich im Test auch nicht so recht. Ich habe die Uhr dabei in Kombination mit meinem Smartphone verwendet und nicht "Standalone" über eine eSIM. Da man den Arm sehr nah an den Mund halten muss, um eine Mindestqualität für das Gespräch zu gewinnen, ist das ganze ziemlich umständlich. Es ist viel praktischer, ein Headset zu verwenden. Außerdem erfordert der Anruf auf dem Handy weniger Klicks.

Die Benachrichtigungen sind ebenfalls sehr inkonsistent. Manchmal erhalte ich sie, manchmal nicht. Außerdem konnte ich den Inhalt nicht lesen oder gar antworten, obwohl wir gute Hardware zur Sprachaufzeichnung vorliegen haben.

Die Huawei Watch 3 Pro ist das erste Gerät von Huawei, das hierzulande mit HarmonyOS veröffentlicht wurde. Und das macht leider nicht viel Lust auf mehr. Da HarmonyOS hier in Verbindung mit Android- und iOS-Geräten arbeitet, fühlt sich das Betriebssystem noch nicht ganz ausgereift an. Hinzu kommt ein noch sehr begrenztes Ökosystem an Diensten. Was also eine großartige Funktion wäre – das Herunterladen von Drittanbieter-Apps aus dem Huawei-Store – endet in Frustration. HarmonyOS muss noch zeigen, was es drauf hat!

Vor der Veröffentlichung dieses Testberichts habe ich auch die Meinungen anderer Magazine gelesen. Dabei wollte ich sicherzustellen, dass es sich nicht um ein problematisches Testgerät handelt. Die Erfahrungen, die andere mit der Pro-Version gemacht haben, sind jedoch sehr ähnlich wie meine.

Leistung: Gute Performance, ungenaue Sensoren

Die Huawei Watch 3 Pro wird von einem HiSilicon Hi6262-Prozessor angetrieben, der Unterstützung für das 4G-Internetnetzwerk mitbringt. Das SoC arbeitet zusammen mit 2 GB RAM und 16 GB internem Speicher. Zu den Sensoren gehören Beschleunigungsmesser, Herzfrequenzmesser, Gyroskop, Barometer, Thermometer und ein SpO2-Sensor. Wir haben auch Dual-GPS in das Gerät eingebaut, um eine genaue Verfolgung beim Training im Freien, wie zum Beispiel beim Laufen zu ermöglichen.

Wie bereits erwähnt, gibt es eine eSIM-Kartenunterstützung, aber wir konnten das Feature, das laut Huawei in Deutschland bei allen gängigen Netzbetreibern verfügbar ist, nicht testen. Hinzu kommen Bluetooth 5.2 und NFC.

NextPit Huawei Watch 3 Pro app
Die drehbare Krone hilft bei der Navigation des Huawei Watch 3 Pro Systems / © NextPit

Die Sensoren sind unzuverlässig

Eines der ersten Dinge, die mir bei der Huawei Watch 3 Pro ins Auge fielen, war zweifelsohne die Menge an Sensoren und Optionen zur Überwachung von Vitaldaten. Ich habe Asthma und wollte schon immer die Möglichkeit haben, die Sauerstoffsättigung des Blutes zu bestimmten Zeiten zu messen. Die einzige Gewissheit, die ich hatte, ist, dass man für eine genaue Messung ein spezielles Gerät benötigt.

Die SpO2-Messwerte beunruhigten mich mehr, als dass sie mir halfen. Bei einer Messung war ich bei 94 %, bei der nächsten bei 100 % und kurz darauf bei 99 %. Die zeitlichen Abstände betrugen dabei weniger als zwei Minuten. Falls der Temperatursensor korrekt arbeitet, befand ich mich in einem ständigen Zustand der Unterkühlung. Meine durchschnittliche Körpertemperatur lag laut der Uhr bei bei 33 Grad. Auf dem digitalen Thermometer liegt meine Durchschnittstemperatur bei 35,6.

NextPit Huawei Watch 3 Pro strap
Ihr könnt die Huawei Watch 3 Pro im Wasser verwenden, müsst dann aber das Armband wechseln / © NextPit

Die Herzüberwachung zeigte auch ein recht inkonsistentes Ergebnis im Vergleich zu den Messungen auf meiner Apple Watch und meinem Mi Band 4 an. Die Modelle von Apple und Xiaomi zeigten hingegen recht ähnliche Ergebnisse an.

Bezüglich der Verwendung der Huawei Watch 3 Pro zur Schlafüberwachung habe ich keine Daten, da ich Smartwatches nicht im Schlaf benutze. Auch konnte ich die Uhr nicht zum Schwimmen verwenden, da das Lederband für diese Art von Test nicht ideal ist.

Die Verwendung des GPS, um den Weg während einer körperlichen Aktivität genau zu verfolgen, funktioniert jedoch gut. Die Huawei Watch 3 Pro bietet über 100 Trainingsmodi, darunter 19 professionelle Modi und 85 benutzerdefinierte Modi. Wir haben auch 13 laufende Kurse im Angebot.

Darüber hinaus bringt die Uhr standardmäßig eine Art "Coach" mit, der während der Ausübung einer Aktivität, wie zum Beispiel Radfahren im Freien, motivierende Sprachbefehle sendet. Was manchmal wirklich unangenehm sein kann.

Huawei Watch 3 Pro data
Das Dual-GPS der Watch 3 Pro ist ziemlich genau / © NextPit

Auf dem Papier ist die Huawei Watch 3 Pro eine Wucht, aber in der Ausführung sind einige der Hardware-Funktionen nicht wirklich gut. Insbesondere die Sensoren zur Überwachung der Vitalparameter überzeugten mich im Test nicht. Ja, Huawei betont, dass diese Smartwatch nicht als medizinisches Gerät verwendet werden soll, aber sie sollte zumindest realitätsnahe Ergebnisse bieten. 

Akkulaufzeit: Hier beeindruckt die Huawei Watch 3 Pro

Die Akkulaufzeit ist hier ein Highlight, vor allem im Vergleich zu den Erfahrungen mit meiner Apple Watch, die ich jede Nacht aufladen muss. Die Huawei Watch 3 Pro konnte ich fast drei Tage am Stück nutzen, ohne sie aufzuladen. Wirklich beeindruckend: Je nachdem, wie Ihr das Gerät nutzt, könnt Ihr im Akku-Smart-Modus bis zu 5 Tage mit nur einer Akkuladung erreichen.

Huawei bietet auch eine Option an, mit der Ihr die Nutzung der Funktionen der Smartwatch einschränken und sie so etwa zwei Wochen lang in Gebrauch halten können. Ich muss allerdings gestehen, dass ich noch keine Zeit hatte, diesen erweiterten Batteriemodus zu testen.

NextPit Huawei Watch 3 Pro charger
Die kabellose Ladetechnologie kann die Vorteile des Rückwärtsladens von Handys nutzen / © NextPit

Eine Sache, die ich allerdings erwähnen muss: Die Watch 3 Pro wurde immer, wenn ich sie vom Ladegerät nahm, sehr heiß. Das passiert bei meiner Apple Watch zum Beispiel nicht. Eine volle Ladung, von 0 bis 100 %, dauert ca. 2 Stunden und 10 Minuten.

Kurz gesagt, wenn Ihr mich fragen würdet, was ich am meisten an der Huawei Watch 3 Pro bewundere, wäre meine Antwort sicherlich die Akkulaufzeit. Drei Tage mit einer Smartwatch zu verbringen, schien für mich bis vor ein paar Wochen unmöglich. Huawei hat das Wirklichkeit werden lassen. Allerdings muss man sagen, dass die Huawei GT 2 Pro diese Option im letzten Jahr auch bot.

Huawei Watch 3 Pro: Technische Daten

Huawei Watch 3 Pro Datenblatt

Spezifikation Huawei Watch 3 Pro
Anzeige AMOLED
1,43-Zoll, 13,2 cm²
466 x 466 Pixel, 1:1 (~326 ppi)
Batterie Li-Ion, nicht austauschbar
Kabelloses Laden Ja, 10W
Prozessor Hi6262
Speicher 2 GB RAM / 16 GB interner Speicher
Lautsprecher Ja
SIM-Karte eSIM
Abmessungen 48 x 49,6 x 14 mm
Gewicht 63 g
Material Glas (Vorderseite), Keramik (Rückseite), Titan (Rahmen)
Wasserfest Ja, 50 Meter / 5 ATM
Farben Schwarz und Silber
Konnektivität Wi-Fi 802.11 b/g/n
Bluetooth 5.2, A2DP, LE
GPS Ja, Dual-Band A-GPS, GLONASS, BDS, GALILEO, QZSS
NFC Ja
Sensoren Beschleunigungsmesser, Gyroskop, Herzmonitor, Barometer, Kompass, SpO2, Thermometer (Körpertemperatur)
Betriebssystem HarmonyOS 2.0

Fazit: Alles zu haben ist nicht genug!

Die Huawei Watch 3 Pro hat tolle Qualitäten: hochwertiges Material, Funktionsvielfalt zur Überwachung der Vitalwerte und die Möglichkeit, Apps von Drittanbietern über den Huawei-App-Store zu nutzen. Diese Kombi sieht sehr vielversprechend aus, oder? Meine Erfahrungen mit dem Gerät waren jedoch nicht so gut.

Die Ersteinrichtung des Geräts auf Android- und iOS-Smartphones ist zu zeitaufwändig. Es gibt eine riesige Menge an Berechtigungen und Bedingungen für jeden Dienst, um die Ihr Euch kümmern müsst. Und selbst die interessanten Funktionen zur Überwachung der Vitaldaten sind nicht wirklich zuverlässig.

Kurz gesagt: Um gut zu sein muss eine Smartwatch oft einfach nur die Grundlagen sehr gut erledigen. Und das ist der Punkt, an dem dieses funktionsreiche Gerät scheitert. In diesem Testbericht war es mein Ziel, zu zeigen, was die relevanten Funktionen der Huawei Watch 3 Pro sind und wie meine Erfahrungen mit dem Gerät waren. Was ich als zwei unterschiedliche Punkte betrachte. Auf der einen Seite ist die Watch 3 Pro eine sehr funktionsreiche Smartwatch, auf der anderen Seite schaden die vielen Funktionen am Ende dem Erlebnis, da sie das Wesentliche nicht gut liefern.

Die Materialien sind aus extrem hochwertiger Qualität, aber die Uhr hat mir trotzdem nicht gefallen. Es gibt für fast alles eine Funktion, aber man kann den Ergebnissen nicht vertrauen. Die Idee ist, ein einziges Gerät für alles zu haben – eine Rechnung, die aber nicht unbedingt aufgeht.

Meiner ehrliche Meinung ist, dass es Huawei mit der Huawei Watch 3 Pro nicht gelungen ist, eine Alternative für unsere Smartphones zu bieten. Das liegt vor allem daran, dass die Bedienung des Geräts zu einer Reihe an Frustrationen führt.

Kurz gesagt: Während ich die Huawei Watch 3 Pro trug, habe ich meine Apple Watch Series 4 wirklich vermisst. Das ist leider die Wahrheit.

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4 Kommentare

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  • thomas knapp vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Bin negativ überrascht - über die Test- und Beurteilungsqualität dieses "Kommentars".
    Mir scheint der Autor hat sich, außer mit seiner geliebten Apple Watch 4, bisher nicht wirklich mit Wearables beschäftigt.
    Besitze die Watch 3 pro jetzt einige Tage und kann fast nichts von dem Gelesenen bestätigen. Die Einrichtung war für mich inklusive der Vodafone eSIM in ca. 1 Stunde erledigt, Kontakte, Benachrichtigungen etc. alles da was man braucht.
    Sicherlich ist die Appauswahl im Store noch sehr übersichtlich und es sind noch wenige Google priorisierte Apps integriert, das wird aber alles kommen.
    Die Akkulaufzeit ist für den angebotenen Funktionsumfang schon jetzt genial (Apple kann davon nur träumen).
    Das erste große Update soll in Kürze aufschlagen, denke Huawei wird da viel Energie und Hirnschmalz reinbuttern.
    Aus meiner Sicht hat diese Watch ein sehr großes Potential, die Hardware ist (ähnlich wie schon die GT2 pro) bereits jetzt über jeden Zweifel erhaben.
    Übrigens: die Watch 3 pro hat Saphirglas.


  • Tim vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ich frage mich gerade, woher überhaupt 3.5* kommen. Anscheinend gibt es mit allen (oder zumindest sehr vielen) Features Probleme, die Bedienung ist alles andere als gut und oben drauf sind bei einem Fitness-orientierten Device auch noch die Sensoren ungenau? Sowas sollte eher 1/5* bekommen, nicht 3.5. Schließlich kriegt sie ja anscheinend nicht einmal die Basics hin. Da hilft dann auch keine gute Akkulaufzeit. Und das für 500€.

    Alex


    • m3di vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Bei der Qualität des "Tests" wäre eine schlechtere Bewertung nicht gerechtfertigt gewesen...


    • paganini vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Die Sternebewertung ist einfach unpassend. Verstehe noch immer nicht warum nextpit daran festhält. Sagen seit Jahren schon dass es anders gemacht wird aber man fängt bei der UI an? 🤷‍♂️

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