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Enttäuschungen und Highlights 2019: Unsere Tops und Flops des Jahres

Enttäuschungen und Highlights 2019: Unsere Tops und Flops des Jahres

Für die einen war 2019 ein spannendes Jahr, andere wiederum fanden das Jahr eher langweilig bis enttäuschend. Auch wir in der Redaktion haben unterschiedliche Ansichten und wollen hier zusammentragen, was uns 2019 bewegt hat – selbstverständlich immer durch die Tech-Brille betrachtet. 

Shu – Mein Tech-Highlight des Jahres: Motorola Razr

Für faltbare Smartphones war 2019 ein schwieriges Jahr. Samsungs Galaxy Fold kämpfte mit Qualitätsproblemen, und Huawei geriet in Handelskrieg zwischen China und der USA. Zwar konnten beide Hersteller mittlerweile in Kleinserie Ihre beiden faltbaren Smartphones auf den Markt bringen. Bedingt durch den hohen Preis von über 2.000 Euro bleiben beide aber fern vom Massenmarkt. Nein, das Galaxy Fold wurde nicht eine Million mal verkauft.

Persönlich sehe ich den Ansatz, ein ohnehin schon großes Smartphone durch Aufklappen in ein Tablet zu verwandeln, nicht als idealen Einsatz der faltbaren Displaytechnologie. Wesentlich intelligenter ist der Ansatz von Motorola beim Razr. Hier nutzt man das flexible Display dazu, die immer größeren Smartphones für den Transport kleiner zu gestalten.

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Zusammengeklappt ist das Motorola Razr wirklich kompakt! / © NextPit

Selbst der Faltmechanismus ist dabei sehr smart. Mit kleinen Metalflügelchen unter dem Display wird die Falz reduziert, so dass man eine weniger prominente „Beule“ im Display erhält. Klar muss Motorola auf Dauer noch beweisen, dass diese Lösung auch langlebig ist. Aber im ersten Hands-on konnte das Razr überzeugen. 

Nicht nur die ausgeklügelte Faltmechanik und das Format überzeugen beim Motorola Razr, sondern auch der Einsatz von e-Sim. Die Fummelei mit Plastik-SIM-Kärtchen gehört schon lange in die Vergangenheit. Nur hatten leider weder die Netzbetreiber noch die Smartphone-Hersteller bis dato den Mut, die SIM-Karte in Rente zu schicken. Aus all diesen Gründen das Razr mein Tech-Highlight des Jahres 2019. 

Shu – Meine größte Enttäuschung des Jahres: Leaks, Leaks und noch mehr Leaks

Bei der Enttäuschung des Jahres 2019 müssen wir uns selbst an die Nase fassen, die über Technik-Gadgets schreiben. Die Rede ist von Leaks über zukünftige Produkte. Sicherlich ist es spannend und treibt auch hin und wieder mal die Besucherzahlen nach oben. Aber Leaks haben auch ihre Schattenseiten. Nicht immer handelt es sich um fundierte Insider-Informationen. Stattdessen werden Leaks erfunden, so dass es eine Mammutaufgabe wird, bei der Vielzahl an Produkten und Informationshäppchen die relevanten Infos herauszufiltern.

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Viel geleakt: Zum Samsung Galaxy S11 sind bereits etliche Details bekannt. / © Ice Universe / Twitter

Nicht nur, dass wir ständig Artikel und Datenblätter aktualisieren müssen – es nimmt den Produktlaunches auch den Charme. Viel zu häufig sitzen wir und sehr wahrscheinlich auch Ihr gelangweilt vor den Livestreams. Statt echter Überraschungen enthält die Präsentation plötzlich nur noch eine Wiederholung all der zuvor geleakten Informationen.

Insgeheim hoffen wir dann, dass Samsung, Huawei, Apple & Co. dann doch noch ein „One more thing“ als Überraschung aus dem Hut zaubern. Aber mal ehrlich: Bei diesen abartigen Produktzyklen und der Masse an Produktneuheiten im Jahr – wie sollen die Hersteller da noch Überraschungen hervorzaubern? 2020 sollten wir uns als Redakteure und auch als Leser weniger auf Leaks konzentrieren.

Jessy – Mein Highlight des Jahres in 2019: True wireless für alle!

2019 war das Jahr, in dem True Wireless Kopfhörer zu einem echten Trend wurden. Mehrere Marken haben sich entschlossen, in diesen Markt einzutauchen und mehr oder weniger ähnliche Lösungen zu unterschiedlichen Preisen anzubieten. Apple ist mit seinen AirPods Pro wieder einmal zur Muse für andere Marken geworden. Dank der Einführung von ANC und der Optimierung der Klangqualität völlig zu Recht.

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Apples AirPods Pro (links) mit aktiver Geräuschunterdrückung sind der Maßstab, an dem sich auch Huaweis Freebuds3 (rechts) messen müssen.  / © NextPit

Die Kopfhörer von Apple sind derzeit die vollständigste und am besten gemachte Lösung. Dank Sony, Huawei, Realme, Razer, SoundCore, Cambridge Audio und so weiter hält der Markt aber zahlreiche Alternativen zu verschiedenen Preisen bereit. Diese Art von Kopfhörern ist die perfekte Lösung für alle, die sich von Kabeln trennen und Musik und Anrufe unterwegs, beim Sport oder auf Reisen in der Stadt genießen möchten. Die Etuis, die je nach Modell unterschiedlich geformt, aber alle recht kompakt sind, ermöglichen nicht nur die Aufbewahrung der Ohrhörer, sondern auch deren Aufladen. 

Jessy – Mein Flop des Jahres: Die Strategien der Smartphone-Markenhersteller

Was mich enttäuscht hat, waren die Smartphone-Marken und ihre Strategien. Im Jahr 2019 wurde der Markt mit so vielen Smartphones überschwemmt, die sich aber kaum voneinander unterscheiden. Gerichtet an all die Samsungs, Nokias, Xiaomis und Huaweis da draußen: Habt Ihr wirklich klare Vorstellungen, welches Smartphone sich am besten verkaufen wird? Wisst Ihr wie sich die Funktionspakete Eurer Smartphones unterscheiden? Mir fällt es schon schwer, selbst wenn zwei Smartphones der gleichen Marke vor mir liegen.

AndroidPIT best smartphones3 04 2019
Viel hilft viel? In der jüngsten Vergangenheit waren die meisten Smartphones einfach zu ähnlich. / © NextPit

Abgesehen von dem Stift natürlich gibt es keine klare Trennlinie mehr zwischen der Galaxy-S- und der Note-Linie von Samsung. Das gleiche gilt für Huaweis P- und Mate-Serien. Beide sollten sich überlegen, an einem einzigen Flaggschiff zu arbeiten und das Beste aus einer Serie zu machen, die wirklich auf Innovation setzt, siehe faltbares Display. In diesem Fall wäre es schön, alle zwei oder drei Jahre ein wirklich neues Gerät zu sehen – und nicht alle zwölf Monate einen Abklatsch.

Um wirklich innovativ zu sein, sollten sich die Hersteller einige Zeit nehmen, um zu konzipieren, zu experimentieren und zu testen, anstatt ad hoc Geräte auf den Markt zu schwämmen, die sowohl auf Hard- und Softwareseite unausgereift sind. Ganz zu schweigen von so Spezialisten wie Xiaomi und Nokia, mit Ihrer völlig unklaren Nomenklatur.

David – Mein Highlight des Jahres: Elektromobilität ist richtig sexy

Die vergangenen zwölf Monate waren für die Elektromobilität fantastisch. Nicht nur in Bezug auf den technologischen Fortschritt – wir wissen seit Jahren, dass dieser kommen wird – sondern auch in Bezug auf die andere große Hürde. Um wirklich Mainstream zu werden, muss sich nämlich das Image des vollelektischen Verkehrs wandeln.

Tesla war schon immer eine hippe Marke für die Tech-Heads im Silicon Valley. Doch 2019 mit der Einführung des Cybertruck haben Elon Musk und seine Erfindergruppe etwas wirklich Bemerkenswertes getan. Sie attackieren einen Markt, der in den Augen aller anderen unmöglich zu knacken ist. Pickup-Besitzer in den USA sind Marken wie Ford treu, die ihnen seit Jahrzehnten gute Dienste leisten, und die Umwelt-Seite ist ihnen in der Regel egal. Schlimmer noch: Einige Pickup-Fahrer verachten die Marke Tesla so sehr, dass sie die Supercharger-Ladestationen bei einem Stunt blockieren, der als „ICE-ing“ bekannt ist.

tesla cybertruck action
Der Cybertruck trifft nicht Jedermanns Geschmack. Aber Hut ab, dass Tesla diesen schwierigen Markt ins Visier nimmt. / © Tesla

Und doch, irgendwie, kann man einfach sagen, dass der Cybertruck den Markt verändern wird. Klar sind die Vorbesteller-Zahlen mit einer Prise Skepsis zu nehmen. Oft mag sich hier jemand einen coolen Screenshot zum Angeben in sozialen Netzwerken 100 Dollar kosten lassen. Weiter gibt keine Verpflichtung, die restlichen 39.800 Dollar tatsächlich auszugeben. Aber der Cybertruck könnte eine ganz neue Generation von Pickup-Besitzern entfachen, und das ist ein 100-Milliarden-Dollar-Markt, der beunruhigt sein sollte.

Dann sehe ich mir an, was Harley-Davidson für Zweirad-Benzinköpfe macht. Ich saß Anfang des Jahres auf dem LiveWire, leider nur auf einem Rollenstand. Obwohl sich seine Räder drehten, war ich dazu verdammt, auf der Stelle zu bleiben. Der Eindruck war im doppelten Sinne des Wortes elektrisch.

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So sexy wie die LiveWire von Harley-Davidson ist kaum ein anderes e-Bike. / © Harley-Davidson

Zu Beginn eines neuen Jahrzehnts ist Elektromobilität endlich sexy. Wir haben einen langen Weg zurückgelegt von den Tagen des Toyota Prius. Eine Zukunft steht vor der Tür, in der die Verbraucher EVs für Geschwindigkeit, Aufregung und Verführung kaufen – und auch aus dem Drang heraus oder zumindest mit der Nebenwirkung, umweltfreundlicher zu sein.

David – Mein Flop des Jahres: Das Internet wird immer gemeiner

Meine Enttäuschung für 2019 ist nicht wirklich etwas, das in den letzten zwölf Monaten begann und endete, sondern etwas, das seit einiger Zeit wächst und wächst. Dennoch gab es in diesem Jahr ein paar Vorfälle, die deutlich machten, wie heimtückisch und bösartig die Online-Communities geworden sind.

Ich sollte diesen Kommentar mit der Bemerkung einleiten, dass nicht das ganze Internet ein trollverseuchter Sündenpfuhl ist. Communities können aufblühen, und es sind leider immer die wenigen wütenden Stimmen, die letztendlich am lautesten schreien. Meine Sorge ist, dass die Anzahl der missbräuchlichen Stimmen nicht mehr wirklich klein ist, besonders auf den größten Plattformen wie Facebook, Twitter und YouTube.

dark social media abuse
Enough internet for today: Bei manchem, was man so online liest, mag man nur noch den Stecker ziehen. / © Burdun Iliya / Shutterstock

Ende 2019 startete etwa die englische Premier League ihre Rainbow-Laces-Kampagne zur Unterstützung von LGBT-Menschen als Teil einer dreijährigen Partnerschaft mit Stonewall. Das abscheuliche, homophobe Echo in die sozialen Medien war wirklich schwer zu ertragen.

Und dann ist da noch die Behandlung von Greta Thunberg. Die 16-jährige schwedische Klimaaktivistin stand dieses Jahr viel im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Was immer man von ihrer Botschaft halten mag: Ich denke, wir sind uns alle einig, dass sie nicht den abfälligen Tweets eines 73-jährigen Präsidenten oder eines 59-jährigen Fernsehmoderatoren rechtfertigen. Das ist deprimierend.

Ich hoffe wirklich, dass wir alle im nächsten Jahrzehnt einfach ein bisschen netter zueinander sein können. Ist das wirklich zu viel verlangt?

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Top-Kommentare der Community

  • Tenten vor 7 Monaten

    Mein Flop des Jahres sind all diese Leute, die immer noch denken, unsere Umwelt ginge nur andere etwas an.

  • H G vor 7 Monaten

    Von dem Löffel ist für dich wohl nichts übrig geblieben.

  • Lefty vor 7 Monaten

    Mein Flop des Jahres ist definitiv die Klimakonferenz in Madrid. Denn wenn die größten Umweltschweine vor Beginn ihr Erscheinen davon abhängig machen, dass genau über ihre Umweltsünden erst gar nicht diskutiert werden darf, ist das alles nur noch lächerlich. Nichts aber auch gar nichts kapiert!
    Mein persönliches Highlight ; die gesteigerte Langeweile auf dem Smartphonemarkt hat dafür gesorgt, dass ich nach wie vor nicht das geringste Bedürfnis verspüre, mein View 10 in Rente zu schicken.

  • Reinhard Schäfer vor 7 Monaten

    Mein Topp des Jahres im Smartphonesegment war auch gleichzeitig der Flop des Jahres - das Mi Note 10. Ausgestattet mit einer wirklich hervorragenden Kamera, aber mit einem dürftigen Prozessor. Dadurch ewige Wartezeiten bis zum Speichern der großen Bilder. Mittlerweile wurde das wohl durch ein Update beseitigt, aber die Tests liefen ja vor dem Update, direkt nach dem Release. Ein stärkerer Prozessor wäre bei diesem Gerät ein Muss gewesen und zu dem Preis auch erwartbar. So wurde aus einem möglichen Überflieger dann doch erstmal nur eine Cessna. Da gehen die Tester allerdings auch unterschiedlich vor. Das iPhone kam auch mit Schwächen heraus, die allermeisten Tests wurde aber erst nach dem Update, was die großen Fehler ausmerzte, durchgeführt. Das sollte überall so laufen, denn die Erfahrung zeigt, dass die Alltagstauglichkeit der meisten Geräte erst durch die Nutzer belegt wird und es mindestens ein Update braucht, um die versprochenen Funktionen auch einwandfrei zu liefern.

    Topp des Jahres war auch Greta Thunberg, mit der eine Welle des Umweltbewusstseins - hoffentlich nicht nur vorübergehend - in die Köpfe vieler Menschen getragen wurde. Flops waren (wie immer seit Amtseinführung) Trump und Dieter Nuhr, die meinen, sich auf Kosten eines engagierten jungen Menschen profilieren zu müssen. Billig und sinnfrei, wie Vieles, was beide produzieren.

    Topp des Jahres war für mich auch die Nachricht, dass Tesla in Brandenburg investieren will. Flop hingegen, dass gerade in diesem Land das dritthöchste Wahlergebnis für die AfD (vor Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern, hinter Sachsen und Sachsen-Anhalt) erzielt wurde, was Sorgen um den Zustand der Demokratie in unserem Land macht. Und dass die Wählerschaft dieser Partei in den neuen Ländern mittlerweile quer durch alle Schichten geht. Das beunruhigt mich sehr, weil das Programm der Partei und deren Auftreten nicht mehr viel mit dem solidarischen und friedlichen Miteinander zu tun hat, was im Westen die Nachkriegspolitik bestimmte. Und weil sich ehemalige IM´s, Funktionäre und Stasi-Leute durch die Förderung und auch Mitarbeit in der AfD wieder profilieren können. Flop ist dann auch die deutliche Spaltung von Ost und West in der Einstellung zur Demokratie und Mitmenschlichkeit, die sich in den Wahlergebnissen ausdrückt. Ich hoffe, dass die Politik dies als Ruf zur besseren Vermittlung von Demokratieverständnis und Werten vernimmt.

    In diesem Zusammenhang waren natürlich auch Flops des Jahres Sätze wie "das wird man wohl noch sagen dürfen" oder "man darf das ja nicht laut sagen", mit denen dann unwahre Aussagen, radikale und fremdenfeindliche Inhalte und Beleidigungen, Verunglimpfungen und Hass verbreitet wurden, die nichts mehr mit Meinungsfreiheit gemein hatten. Auch der Begriff "Gutmensch" gehört in diesen Bereich. Topp des Jahres war für mich, dass nach dem Mord an Walter Lübke dann doch sehr viele Menschen sich aufgerufen sahen, zumindest im Westen dieses Landes ein Zeichen gegen Rechts und für Demokratie zu setzen und mehrfach auf die Straße gingen und damit zeigten, dass rechtsradikales Gedankengut hier nur von einer Minderheit getragen wird.

  • Jörg W. vor 7 Monaten

    Dann sollte Greta mit ihrer Truppe sich auch dran halten die Rede beim UN Klimagipfel war ja wohl unter aller Sau und für die ältere Generation ein Schlag ins Gesicht. Genau wie das Lied Oma ist ne Umwelt Sau wer da wohl die Kurzen die das vorgetragen haben angestachelt hat. Für mich bleibt die Greta eine kleine Göre die meint die Weisheit mit Löffeln gefressen zuhaben.

51 Kommentare

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  • Besten in Ear Kopfhörer sind Sennheiser Momentum dagegen sind Apples Airpods klanglich Müll.


  •   75
    Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Tim


    • Tim vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      So eine Denkweise und Handlung von Unternehmen konnte ich noch nie nachvollziehen. Es sollte doch eigentlich im Interesse dieser Unternehmen liegen, die Ressourcen aus Altgeräten zu bekommen, damit sie keine Kosten für die Neubeschaffung haben. Und selbst wenn es am Ende im Vergleich eine Null-Rechnung wäre, wäre es dennoch in gewisser Weise eine Win-Win-Situation.

      Gelöschter Account


      •   75
        Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Und das ist ja noch harmlos, wenn man mal davon ausgeht wieviel Industrien es einfacher und kostengünstiger machen indem sie Industrieabfall und die ganzen giftigen Chemikalien in Flüsse und ins Erdreich pumpen..


    • Nachdem sie dem Sonos Play 1 schon AirPlay geklaut haben, kommt der nächste von Yamaha oder Bose. Ich muss mein Geld ja nicht damit verdienen, Elektronik zu verkaufen.


  • UbIx vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    @Jessy - Dein Flopp des Jahres würde ich sofort unterschreiben. Anstatt Jährlich teuren Elektroschrott zu erzeugen, wäre ein gut designtes, langlebiges, reparierbares oder gar modulares design alla Gigaset, Fairphone oder Shiftphone, die bessere Wahl. Die Prozessoren und Speicher der Topliega geben es ja schon lange her (das Xperia XZ ist zwar über 3 Jahre alt - Akku, Performance und selbst das Display reichen aber immer noch aus - auch wenn es leider mittlerweile keine Sicherheits-Updates mehr gibt). Evtl. sollten sich die Hersteller auch ein anderes Geschäftsmodell überlegen. So was wie Mietkauf - Da die Preise sowieso alle durch Subventionen (vor allen der China Phones durch Statsunterstützung) zerstört sind. Ich würde mir gerne ein Top Phone für sagen wir mal 200€ Kaufen + 20€/Monat für sagen wir mal 4 Jahre. Geht die HW- davor kaputt - wird sie kostenfrei repariert. Das wäre dann richtig nachhaltig für die Hersteller und den Kunden.


    • Kann ich so unterschreiben. Nutze mein Xperia XZ nun 2,5 Jahre und der Akku hat gerade mal ~150 mAh verloren laut dem Servicetest. Davon abgesehen bieten neue Smartphones kaum verbesserungen - im Gegenteil: das Weglassen von Features wie z.B. der Klinkenbuchse machen es nur noch unnötiger für mich nach einem neuen Gerät Ausschau zu halten.

      H G


  •   54
    Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Mein Flop des Jahres? Kein Nachfolger des Mate X oder ein anderes "normales" bezahlbares 7-Zoll-Display-Smartphone das ich mir dann 2020 reduziert hätte kaufen könnnen.

    Mein Top des Jahres: Hm, eigentlich nichts, höchstens das Motorola RAZR 2019. Ansonsten bestand 2019 auf lauter mehr oder weniger langweiligen Ereignissen ....

    Gelöschter AccountGelöschter Account


    •   75
      Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      @Karl E. Ja. Dachte ich mir auch schon. Auch Xioami hat keinen Nachfolger fürs Mi Max 3 gebracht. Auf das hätte ich mich gefreut.

      Gelöschter AccountGelöschter Account


    •   77
      Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      7 Zoll Smartphone für knapp 170 Euro und toller Technik die alltagstauglich ist findest du hier: https://m-de.gearbest.com/cell-phones/pp_009619050761.html?wid=1349303&currency=EUR&vip=61178810

      Ein Onkel hat sich das da bestellt und ich hatte es schon paar mal in der Hand. Performance und Kamera ist echt toll gelungen.

      Gelöschter AccountGelöschter Account


      •   75
        Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Wäre auf jeden Fall mal einen Test wert. 👍


      •   54
        Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Ok, danke, aber da ist mein jetziges Gerät ja dann doch noch besser ..... und ich hoffe natürlich auf ein Gerät dass man in Europa kaufen kann.


  • Was hat die Umwelt davon, wenn ich mehr Steuern (CO2-Abgabe) bezahle? Pflanzen lieben übrigens CO2, die wachsen super damit. Solange Produkte mit absichtlich eingebauten Schwachstellen (Obsoleszenz) hergestellt werden, solange glaube ich nicht das Märchen von verantwortungsvoller Politik und Industrie.

    Thomas B.Gelöschter Account


    • Tim vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      1. Pflanzen brauchen CO2, richtig, aber nicht endlos viel. Genauso wie du als Mensch nicht ohne Sauerstoff leben könntest, an zu viel Sauerstoff hingegen kannst du wiederum eingehen - ist bei Pflanzen genauso.
      Des weiteren ist CO2 ein Treibhausgas und heizt den Planeten auf. Auch das hilft den Pflanzen definitiv nicht und bspw. lässt Pole und Gletscher schmelzen, welche für uns existenziell sind, da sie Sonnenlicht reflektieren und so den Planeten kühler halten.
      Und zu guter Letzt, und das beachten viele nicht, ist bei "CO2" fast nie ausschließlich von CO2 die Rede, sondern vom CO2-Equivalent. Andere Treibhausgase wie Methan werden in ein CO2-Equivalent umgerechnet und dann auch als "CO2" bezeichnet. Sollte die Sache eigentlich vereinfachen, hat aber leider nicht wirklich gut funktioniert.

      2. Die CO2-Steuer hat vor allem den Sinn, dass die Leute mehr darüber nachdenken, was sie machen. Vielleicht muss man doch nicht für verdammten Meter ins SUV steigen und den "Sport-Modus" einschalten, damit der Motor auch schön laut brummt und das dreifache schluckt.
      Außerdem sind von solchen Abgaben auch Unternehmen betroffen, die durch sowas eher einen Anreiz bekommen, auf umweltfreundlichere Technologien und Co. zurückzugreifen bzw. zu wechseln.
      Die Natur hätte einiges von einer angemessenen CO2-Steuer. 10 bzw. 15€ pro Tonne sind indes alles andere als angemessen und viel zu niedrig.


    • und ich glaube nicht an das Märchen der Obsoleszenz


  • Lefty vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Mein Flop des Jahres ist definitiv die Klimakonferenz in Madrid. Denn wenn die größten Umweltschweine vor Beginn ihr Erscheinen davon abhängig machen, dass genau über ihre Umweltsünden erst gar nicht diskutiert werden darf, ist das alles nur noch lächerlich. Nichts aber auch gar nichts kapiert!
    Mein persönliches Highlight ; die gesteigerte Langeweile auf dem Smartphonemarkt hat dafür gesorgt, dass ich nach wie vor nicht das geringste Bedürfnis verspüre, mein View 10 in Rente zu schicken.


  • Mein Topp des Jahres im Smartphonesegment war auch gleichzeitig der Flop des Jahres - das Mi Note 10. Ausgestattet mit einer wirklich hervorragenden Kamera, aber mit einem dürftigen Prozessor. Dadurch ewige Wartezeiten bis zum Speichern der großen Bilder. Mittlerweile wurde das wohl durch ein Update beseitigt, aber die Tests liefen ja vor dem Update, direkt nach dem Release. Ein stärkerer Prozessor wäre bei diesem Gerät ein Muss gewesen und zu dem Preis auch erwartbar. So wurde aus einem möglichen Überflieger dann doch erstmal nur eine Cessna. Da gehen die Tester allerdings auch unterschiedlich vor. Das iPhone kam auch mit Schwächen heraus, die allermeisten Tests wurde aber erst nach dem Update, was die großen Fehler ausmerzte, durchgeführt. Das sollte überall so laufen, denn die Erfahrung zeigt, dass die Alltagstauglichkeit der meisten Geräte erst durch die Nutzer belegt wird und es mindestens ein Update braucht, um die versprochenen Funktionen auch einwandfrei zu liefern.

    Topp des Jahres war auch Greta Thunberg, mit der eine Welle des Umweltbewusstseins - hoffentlich nicht nur vorübergehend - in die Köpfe vieler Menschen getragen wurde. Flops waren (wie immer seit Amtseinführung) Trump und Dieter Nuhr, die meinen, sich auf Kosten eines engagierten jungen Menschen profilieren zu müssen. Billig und sinnfrei, wie Vieles, was beide produzieren.

    Topp des Jahres war für mich auch die Nachricht, dass Tesla in Brandenburg investieren will. Flop hingegen, dass gerade in diesem Land das dritthöchste Wahlergebnis für die AfD (vor Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern, hinter Sachsen und Sachsen-Anhalt) erzielt wurde, was Sorgen um den Zustand der Demokratie in unserem Land macht. Und dass die Wählerschaft dieser Partei in den neuen Ländern mittlerweile quer durch alle Schichten geht. Das beunruhigt mich sehr, weil das Programm der Partei und deren Auftreten nicht mehr viel mit dem solidarischen und friedlichen Miteinander zu tun hat, was im Westen die Nachkriegspolitik bestimmte. Und weil sich ehemalige IM´s, Funktionäre und Stasi-Leute durch die Förderung und auch Mitarbeit in der AfD wieder profilieren können. Flop ist dann auch die deutliche Spaltung von Ost und West in der Einstellung zur Demokratie und Mitmenschlichkeit, die sich in den Wahlergebnissen ausdrückt. Ich hoffe, dass die Politik dies als Ruf zur besseren Vermittlung von Demokratieverständnis und Werten vernimmt.

    In diesem Zusammenhang waren natürlich auch Flops des Jahres Sätze wie "das wird man wohl noch sagen dürfen" oder "man darf das ja nicht laut sagen", mit denen dann unwahre Aussagen, radikale und fremdenfeindliche Inhalte und Beleidigungen, Verunglimpfungen und Hass verbreitet wurden, die nichts mehr mit Meinungsfreiheit gemein hatten. Auch der Begriff "Gutmensch" gehört in diesen Bereich. Topp des Jahres war für mich, dass nach dem Mord an Walter Lübke dann doch sehr viele Menschen sich aufgerufen sahen, zumindest im Westen dieses Landes ein Zeichen gegen Rechts und für Demokratie zu setzen und mehrfach auf die Straße gingen und damit zeigten, dass rechtsradikales Gedankengut hier nur von einer Minderheit getragen wird.


    • "Das wird man wohl noch sagen dürfen!" - Typisch für das Internetzeitalter, manche Menschen können nicht unterscheiden zwischen Einschränkung von Meinungsfreiheit und der Tatsache, dass andere eine gegenteilige Meinung ebenso äußern dürfen.
      Früher wurde halt weniger widersprochen.


    •   75
      Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      Das Mi Note 10 würde ich nicht als Flop bezeichnen. Eher als ernsten Ansatz in welche Richtung es in Zukunft geht. Die Kamera hat sicher nicht das geliefert was viele gehofft haben, aber dafür hat das Note 10 andere Merkmale die es von den meisten anderen unterscheidet. Einen deutlich größeren Akku und die Möglichkeit einer SD Karte puls Kopfhöreranschluss.


      • Ich habe es ja auch als Topp und Flop bezeichnet, zum einen wegen der Innovationen, zum anderen aber wegen der mangelnden Leistungen, um diese dann auch entsprechend zu befeuern.


  • Mein Flop des Jahres sind all diese Leute, die immer noch denken, unsere Umwelt ginge nur andere etwas an.


    • Ich sehe da leider schwarz, es gibt zu viele Umweltrüpel auf der Erde. Nicht schön zu reden ist die hemmungslose Vermehrung der Menschen auf der Welt. Na, dies wäre ja mal was, ein fünfjähriger weltweiter Geburtenstopp. Kein neuer Mensch betritt die Erde aber gestorben wird weiterhin. Da lacht das Klima aber.......(Ironie off).

      Ich bin wütend über die Vermüllung der Meere, das "verschicken" von Wohlstandsmüll in arme Länder finde ich widerwärtig.
      Ich sage aber auch: Rodet den Hambacher Forst. Bevor jetzt alle schreien; solche Sachen wurden lange geplant, besprochen und vertraglich ratifiziert, da kann man nicht einfach kommen und sagen "Och nöö, jetzt doch nicht".Vor der Kohleförderung sahen einige Gebiete in NRW verwahrlost aus, nur Steine, Löcher und gefledderte Sträucher. Nach Abzug der Bagger und erfolgter Renaturierung sind doch schöne Seeen, Wälder und Naherholungsgebiete entstanden.

      Dies muss man auch mal sehen.
      .......einen guten Rutsch euch allen.....🥂🍸🎆


    • Tim vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      Oder der Meinung sind, man könne mit Mutter Natur einen Kompromiss aushandeln.
      Genauso wie die beschränkte Denkweise: "wenn ich nicht an einen Klimawandel glaube, ist er nicht da!"

      H GGelöschter AccountGelöschter AccountTenten


  • Das Samung Galaxy Fold ist Highlight und Enttäuschung zugleich 😶

    Gelöschter AccountGelöschter Account


  • Die Leaks nerven echt, da macht eine Präsentation kaum noch Sinn. Das Geld könnte anderweitig verwendet werden. Heutzutage ist es leider so, dass zu viele Stellen vorab informiert werden (müssen). Sei es Patentämter, Zulieferer um nur zwei zu nennen. Beim den ersten iPhones war noch der Überraschung gegeben


    •   75
      Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      Ist bei mir genau umgekehrt. Die Leaks können gar nicht früh genug kommen und dann auch so ausführlich wie möglich. Ich möchte ja auch so früh wie möglich wissen wofür ich 1000€ und mehr ausgegebe. Da lass ich mich nicht auf negative Überraschungen ein. Zum Glück sind die meisten Leaks schon sehr genau und weichen vom Endprodukt kaum mehr ab.


  •   77
    Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Mein Top: das Androidpit es schafft wieder auf die Beine zukommen,Xiaomi Mi Band 4, Motorola RazR, Nintendo Switch Lite

    Flop: das nervende Friday for Future und das lächerliche, schon peinliche Auftreten von Florian Silbereisen als Kapitän auf dem Traumschiff 🙄, Smartphones mit angeblichen Supermegariesenpixel


  • Dann sollte Greta mit ihrer Truppe sich auch dran halten die Rede beim UN Klimagipfel war ja wohl unter aller Sau und für die ältere Generation ein Schlag ins Gesicht. Genau wie das Lied Oma ist ne Umwelt Sau wer da wohl die Kurzen die das vorgetragen haben angestachelt hat. Für mich bleibt die Greta eine kleine Göre die meint die Weisheit mit Löffeln gefressen zuhaben.


    • H G vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      Von dem Löffel ist für dich wohl nichts übrig geblieben.


    •   77
      Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      5 Daumen Jörg 👍. Ich sage ja nichts direkt gegen Greta aber die Friday for Future haben wirklich mittlerweile total übertrieben. Ein Glück hat es jetzt etwas abgeschwächt aber mal sehen wie lange 🙄. Na ja jetzt wo es kalt ist gehen die ja nicht auf die Straße, weil von der Klimaerwärmung nichts zu spüren ist. 😅


      • Tim vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Dann gibt's von mir 5 Daumen runter, für den Mist...


      •   77
        Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Warum? Ich frage mich warum jetzt keiner auf die Straße geht und streikt 🤔.... Liegt es daran weil Weihnachten und Silvester ist bzw Ferien? Weil es mit 2 Grad zu kalt ist und man im "Winter" von der Klimaerwärmung nichts merkt?...🥶


      • Und warum bist du nicht auf der Straße und übernimmst das mal? Du lässt das das ganze Jahr über andere machen, warum gönnst du ihnen nicht auch mal Feiertage mit ihrer Familie? Schließlich kämpfen die auch um DEINE Umwelt. Kapiert ihr nicht, dass jemand, der sich für etwas einsetzt, das nicht rund um die Uhr in jeder Lebenslage tun muss und kann? Selbst nichts tun, aber die anderen dann kritisieren, wenn sie sich nicht zu 500 % einsetzen! Und immer alles schön ins Lächerliche ziehen, statt mal nachzudenken. Kaum machen Greta oder ihre Bewegung irgendetwas, das nicht mit dem Umweltgedanken konform geht, fällt man hämisch über sie her, anstatt mal drüber nachzudenken, dass unsere Gesellschaft so eingerichtet ist, dass niemand, absolut NIEMAND, sich jederzeit hundertprozentig umweltgerecht verhalten könnte. Aber klar, bevor man es dann wenigstens versucht, macht man lieber gar nichts und lacht die aus, die es tun. Diese Leute sind mein Flop des Jahres!


      •   77
        Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Ich will dich nicht kritisieren und bin einer der in Ruhe reden kann und ohne Stress aber warum soll ich auf die Straße gehen? Ich hab nicht Zeit und kann einfach mal meine Arbeit für's Klima liegen lassen. Da würde ich meinen Job verlieren und zweitens mal hab ich nicht vor sämtlichen Verkehr zu blockieren. Wenn die Streikenden wenigstens nebenbei in der Stadt Müll sammeln würden, dann hätte so ein Streik einen Sinn aber die laufen ja mit Schilder durch die Straßen und brüllen rum das man Kopfschmerzen bekommt. Gegen die Friday for Future sag ich ja nichts direkt. Sollen 🤷 die doch machen aber das Greta so ein Mist erzählt, das frühere Generationen ihre Zukunft zerstören....🙄
        Ohne unsere Vorfahren wären wir mit der Wirtschaft und der technischen Entwicklung und Medizin nicht da von was wir jetzt Leben. Sollen alle die an Friday for Future teilnehmen erstmal bei sich selber anfangen. Viele der Kiddies schmeißen doch selber ihren Müll einfach mal so irgendwo hin. Politiker und Co. labern, das der Bürger und die Industrie umweltfreundlicher werden müssen aber selber fahren unsere Politiker und hohen Bosse und wer auch immer mit fetten Limousinen durch die Gegend oder werden gefahren. Ein kleines Auto tut's doch auch.
        Wie viele der Hundebesitzer räumen die Hunde💩 nicht weg in Mülleimer... Ich hab einen Hund und ich räume die 💩 weg und es gibt auch viele andere Hundebesitzer die das machen aber ein Großteil bückt sich eben nicht und denkt " ach, wozu gibt's die Stadtreinigung." Warum werden bei den Friday for Future nicht mal Vorschläge gemacht und Ideen, wie man die Erderwärmung mindern kann? Greta selber hat zugegeben , das es im Fazit nichts gebracht hat. Sich ans Pult stellen und Vorwürfe machen kann jeder und labern: "...unsere Vorfahren haben meine Kindheit zerstört." Wenn ich das höre geht mein Blutdruck auf 300. Natürlich ging der Wiederaufbau nach dem Kriege nicht gerade ohne Staub und Dreck zumachen und die Entwicklung in der Autoindustrie oder Stromerzeugung geht nun mal nicht einfach so. Die Umweltfreundlichkeit kommt erst mit neuen Erkenntnissen und Forschung. Wenn es wirklich so wäre, das unserer Vorfahren unsere Kindheit zerstört haben und das Klima, dann würdest du jetzt kein Smartphone in der Hand haben und per LTE Zugriff aufs Internet. Dann wäre nicht mal Internet da und du hättest kein Kontakt zur Außenwelt. Nicht mal Telefon wäre da und du müsstest noch mit der Kutsche durch die Gegend ziehen. Nicht mal Fernsehen und Kühlschrank wäre möglich und Kochen müsstest du über den Lagerfeuer. Nicht mal ein Klo hättest du. Natürlich muss der Fortschritt dafür sorgen, das alles etwas umweltfreundlicher wird. Ohne Fortschritt und Forschung wäre die Medizin nicht auf den jetzigen Stand und du würdest schon an einer einfachen Grippe sterben. Im Endeffekt: Für irgendwas zu demonstrieren ist doch okay aber dafür muss man nicht die Schule schwänzen....
        Was richtig lächerlich war von deiner Greta, das die mit ihren Reportern und Manager die Bahn versucht haben ins lächerliche zuziehen. Angeblich muss die auf der Heimreise irgendwo auf dem Fussboden sitzen,weil die keinen Platz bekommen hätte und eine Stunde später wird berichtet dass die doch ein Platz First Class hatte.🤨....
        Wenn die meint über den Atlantik mit dem Kanu sei umweltfreundlicher nach Amerika, warum ist die dann nicht auch mit dem Kanu nach Hause geschippert statt mit Zug zufahren? Ein Zug braucht auch Strom im sich fortzubewegen und die Erzeugung von Strom ist auch nicht unbedingt klimafreundlich weil Wälder weichen müssen um Windräder aufbauen zu können. Wälder sorgen ja fur saubere Luft und wenn die abgeholzt werden um Bauflächen zu schaffen ist das auch nicht gerade klimafreundlich. Ohne Baufläche kann man aber keine Windräder platzieren und ohne Windräder hat man kein Strom. Man kann auch Wasserkraft nutzen um Turbinen anzutreiben nur die müssen auch erstmal gebaut werden und dazu braucht man Materialen wir Stahl, Kupfer und sonstiges und das muss irgendwo abgebaut werden, was ja auch als nicht umweltfreundlich hingestellt wurde. Dein Handy besteht auch aus hochwertigen Metallen und Materialien die in Minen abgebaut werden und das ist ja auch nicht gerade klimafreundlich. Elektroautos brauchen Akkus und Akkus bestehen aus Materialien die man nicht so einfach beim Bäcker um die kaufen kann. Schön dass Akkus nicht mehr so aus Blei bestehen. Lithium Ionen Akkus sind umweltfreundlicher aber dadurch dass man Akkus beim Smartphone nicht wechseln kann, haben sich Smartphones mittlerweile zu Einweggeräten weiter entwickelt. Das ist auch nicht gerade klimafreundlich. Zum Thema umweltfreundliche Autos: Nein, das Elektroauto ist nicht daie umweltfreundlichere Fortbewegung sondern das Auto von Fred Feuerstein. Es erzeugt kein Abgase und wird per Fußantrieb in Gang gesetzt. 😁👍
        Zum Thema Schule streiken.... Besser wäre es wenn die Friday for Future Anhänger gegen Weltarmut demonstrieren würden. Wir können uns glücklich schätzen dass Deutschland ein gut gebautes Soziales Netzwerk hat so Dank Hartz 4 keiner verhungern muss. Schau mal in andere Länder der Welt, denen geht's nicht so gut. Da herrscht Armut und medizinische Unterversorgung. Die können nicht mal so ins Krankenhaus, weil da keins ist und wenn doch ist der Stand der Medizin total untersten Niveau. Kinderarbeit gibt es genug auf der Welt oder mangelnde Bildung. Tiere werden gejagt um Pelzmantel und Mütze herzustellen, die Ozeane werden geplündert und Tiere sterben aus weil die sinnlos gejagt werden. Sollen die Friday for Future mal wegen den Sachen auf die Straße gehen. Dann bin ich mit dabei. Ich hab auch ehrlich gesagt was gegen die immer mehr werdenden Kreutzfahrtschiffe. Muss nicht sein.


      • Lieber Karsten, so sehr ich deine Meinung sonst schätze, in dem Bereich gehe ich absolut nicht mit dir konform.
        1. Du hast denn Sinn eines Streiks/einer Protestaktion nicht verstanden. Es geht nicht darum, Schule zu schwänzen.
        2. Dass du Hundehaufen wegräumst ehrt dich, aber ist nicht im Mindesten Kern des Problems. Damit bewirkt man gar nichts.
        3. Vorschläge werden gemacht, nicht nur von Aktivisten, sondern vor allem von denen, die etwas davon verstehen, Wissenschaftler. Nur werden sie nicht umgesetzt, sondern ignoriert.
        4. Das Fazit, dass es nichts gebracht hätte? Im Prinzip richtig, man hat zwar unzählige vernünftige Menschen damit erreicht und für das Thema sensibilisiert, jedoch nicht die Entscheider. Das liegt aber nicht daran, dass man das Thema falsch angegangen hat.
        5. Es ist nicht MEINE Greta, wozu diese Abfälligkeit in der Diskussion?
        6. Welche Generationen sind denn dann verantwortlich für den aktuellen Zustand der Umwelt? Etwa die 1- bis 16-jährigen? Man beschimpft Greta als dummes Gör, wenn sie aber ältere Generationen als ebenso dumm bezeichnet, dann ist das plötzlich ein großer Aufreger? Man darf also junge Menschen beschimpfen, ältere aber nicht? Außerdem hat sie doch ganz recht, wer sind denn diese Entscheider in Politik und Wirtschaft, die im großen Stil etwas bewegen könnten, es aber nicht tun? 16-Jährige?
        7. Die Geschichte mit der Bahn musst du nochmal genauer nachlesen, da hast du nämlich nur die Hälfte mitbekommen oder nur das, was du hören wolltest. Es hat sich nämlich ganz anders zugetragen.
        8. Zu deinen ganzen Einwürfen (Kanu, Elektroautos, etc.) habe ich in meinem ersten Beitrag schon geschrieben, niemand kann zu 100 Prozent alles umweltgerecht erledigen, das geht nicht, nicht in unserer Gesellschaft. Daraus dann abzuleiten, dass man sich über diese Leute lustig machen darf und ihre Ernsthaftigkeit in Frage zu stellen, ist einfach nur dumm.
        9. Zu deinem Edit, dass man doch besser für die Weltarmut streiken sollte: Ja, ein guter Gedanke, warum setzt du ihn nicht selbst um? Man kann sich für alles mögliche einsetzen, für Arme, Kranke, Behinderte, Alte, Vertriebene usw. usf. FFF setzen sich nun mal für die Umwelt ein, nicht jeder kann sich zugleich gegen alle Mißstände einsetzen. Würden sie sich gegen Armut einsetzen, hieße es, warum setzen sie sich nicht für Behinderte ein? Warum nicht für Kinder? Oder für bessere Bildung? Willst du ihnen vorwerfen, dass sie sich nicht um ALLES kümmern?


      • @Karsten
        Mit den Kreuzfahrtschiffen wird sich das nahebei selbst Regeln.
        Der Markt ist wohl fast gesättigt.


      •   77
        Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Ich setze mich schon für Behinderte ein in dem ich in Behinderteneinrichtungen arbeite und Greta bezeichne ich nicht als dummes Gör...nö warum auch. Finde ich ja so ganz okay was die macht.


      • "Finde ich ja so ganz okay was die macht."
        Warum lässt du dann weiter oben eine richtige Wutwand an Text gegen sie los?

        Tim


      •   77
        Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Weil die mit ihrer Aussage total Murks redet


      • Nicht mehr als du mit deinen Aussagen oben.

        Tim


      •   54
        Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Die Umweltdiskussion wird zu heiß diskutiert von den Lesern und Kommentatoren an vielen Orten, zu wenig Sachlichkeit. Egal wie wichtig ein Thema ist, es sollte sachlich bleiben. Was mich stört ist "nur" dass so sehr auf dem Klima rumgehackt wird bzw. CO2 und viel zu wenig auf den aus meiner Sicht mindestens genauso wichtigen Themen wie die Verschmutzung der Meere, die Abholzung der Wälder und die wirklich großen Verursacher von CO2-Emissionen (habe irgendwo gelesen das es folgendes "Täter seien: US-Armee, weltweiter Kontainerschifffahrt, weltweite Baustoffindustrie) bei denen man sicher zumindest teilweise schützende Maßnahmen durchführen könnte (z.B. Schiffsverkehr mit Filtern für CO2 und anderes, die nur ein Bruchteil kosten sollten im Verhältnis zu den Gesamtkosten) Aber wichtig für eine vernünftige Lösung ist immer auch eine vernünftige Diskussion auf sachlicher Basis und hier versagen auch die Medien in dem sie Stimmungsmache unterstützen.... zumindest ist das meine Sicht der Dinge.

        TimGelöschter AccountTentenGelöschter Account


      • So ist es. Da wird Stimmung gemacht, indem man sich den prominentesten Vertreter, nämlich Greta, herauspickt und versucht, mit völlig unsachlichen Argumenten ihr durchaus gutes und wichtiges Anliegen zu zerstören. Wenig informierte Leser springen natürlich auf diesen Feldzug der Häme gleich mit auf und so bleiben sachliche Argumente auf der Strecke, weil man erstmal gegen diese Häme argumentieren muss. Vergeudete Zeit und Energie. Ich denke aber, das ist von Industrie und Politik durchaus so gewollt, denn wenn man sich bereits auf Nebenschauplätzen aufreibt, gibt es niemanden mehr, der die wirklich Schuldigen angreifen kann. Man befüttert also weiterhin die Medien mit Ablenkungen in Form von "Schaut nur, was die Greta da wieder dummes macht!!" und nimmt der Bevölkerung das schlechte Gewissen der Umwelt gegenüber, indem man ihnen Strohhalme und Plastiktüten wegnimmt. Wie gut, dass alles ja so einfach ist!
        Und mal ganz im Ernst, wir diskutieren seit Jahren, ja fast schon Jahrzehnten sachlich und ruhig und was ist das Ergebnis? Nichts. Es passiert einfach nichts! Vielleicht wird es langsam Zeit für unbequemere Diskussionen und Aktionen.

        TimGelöschter AccountGelöschter Account


      • @Tenten
        ......indem man sich den prominentesten Vertreter herausgepickt....
        Ja, das muss die Greta einfach mal aushalten. Wer vorne steht und stehen will, erntet auch den größten Gegenwind. Ist immer so. Und das wundert dich jetzt wirklich, ja??

        Gelöschter Account


      •   75
        Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Tenten hat aber vollkommen recht. Es geht hier schließlich um unseren Planeten und nicht um eine Werbekampagne für ein neues Smartphone. Es gibt leider wirklich viele Leute die gegen Greta wettern und mehr Energie dort rein stecken als selbst Beträge dazu leisten das unser Planet sauberer wird. Auch wenn wir kleine Bürger einzeln sehr wenig ausrichten können, so macht es enorm viel aus wenn es alle machen würden.

        TimGelöschter AccountTenten


      • @Rolli.k
        Nein, das wundert mich natürlich nicht, das ist ja immer so, wie du schon treffend bemerkt hast. Ich finde nur, die Leute sollten langsam mal damit aufhören, auf ihr rumzuhacken, schließlich tut sie niemandem etwas. Sie kämpft für ihre Sache und das tut sie so, wie es ein 16-jähriges Mädchen eben tut. Warum überrascht es euch so sehr, dass sie mal was unüberlegtes sagt oder macht? Warst du mit 16 schon der Herr Professor, der nie auch nur den geringsten Fehler gemacht hat? Warum also diese absurde Aufregung? Damit lenkt man nur vom Wichtigen ab und das ist doch genau das, was unsere Politik will. Warum also lassen sich so viele Bürger vor deren Karren spannen? Wäre ich Lobbyist und hätte den Auftrag, möglichst effizient das Volk von der Thematik Umweltschutz und was wir dafür tun müssen abzulenken, ich würde genau so eine Greta Thunberg einsetzen und sie manchmal unvernünftige Dinge sagen und tun lassen. Man sieht ja, die Leute sind dumm genug, darauf hereinzufallen.

        TimGelöschter Account


    •   75
      Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      @Jörg W. Du hast den Sinn der dahinter steckt immer noch nicht verstanden?


  • trixi vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    David, ich muss dir leider recht geben. Der Umgangston im Internet ist teilweise gruselig geworden. Das bemerkt man ja sogar hier ab und an, obwohl hier eigentlich ein sehr entspannter netter Umgang miteinander üblich ist.

    Sicher hat man öfter mal eine andere Meinung zu irgendeinem Thema als andere, aber diese muss man nicht mit Beschimpfungen und Beleidigungen an den Mann bringen.

    Ich hoffe ja, dass sich das mit der Zeit wieder ändert, befürchte jedoch das Gegenteil.

    Manchmal glaube ich, das erst, wenn die Polizei mit Anzeigen wegen Beleidigung o. Ä. vor der Tür steht, diejenigen aufwachen werden. Aber dann sind wahrscheinlich alle anderen schuld, nur nicht sie selbst.


    •   75
      Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      Wegen Beleidigungen wird dir keine Polizei was machen. Die haben andere Probleme zu bewältigen.

      TimGelöschter Account


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Die Polizei hat gerade aber auch nicht selten damit zu tun, was im Netz seinen Ursprung nahm. Aus Worten werden Taten. Und das erschreckt mich gerade auch immer wieder...


      •   75
        Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Es geht ja jetzt um Beleidigungen. Wenn du zur Polizei gehst und sagst denen mein Nachbar nennt mich ständig Idiot dann werden die allein schon wegen nicht strafrechtlicher Tat nichts machen. Wenn natürlich nach einer Beleidigung eine Körperverletzung folgt ist das eine andere Geschichte. Würde wir jetzt in China leben und dort den Kaiser beleidigen..... Naja, auch das ist eine andere Geschichte..


      • Nun ja, die Beleidigung ist ein ganz normaler Straftatbestand im Strafgesetzbuch. Wenn also jemand zur Polizei geht und eine Anzeige erstattet, ist die Polizei verpflichtet zu ermitteln. Meistens wird der Fall dann durch die Staatsanwaltschaft eingestellt, aber das kommt dann auch immer drauf an wer beleidigt wurde. Die Höchststrafe wegen Beleidigung ist übrigens nach §185 StGB bis zu ein Jahr Freiheitsstrafe.

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