Threema startet mit Open Source und neuem Partner in die Zukunft

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C. F.
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  • Forum-Beiträge: 568

13.09.2020, 15:54:36 via Website

Da scheint Threema in Zukunft ja richtig Gas zu geben: es wird komplett open source und bekommt Multi-Device:

Die erfolgreiche Threema-Geschichte wird um ein Kapitel reicher.

Gestärkt durch Partnerschaft

Nach einer intensiven Startup-Phase legt Threema jetzt mit dem Einstieg der deutsch-schweizerischen Beteiligungsgesellschaft Afinum Management AG die Grundlage für Kontinuität, weiteres, gesundes Wachstum und eine Beschleunigung der Produktentwicklung.

In Afinum haben wir einen Partner gefunden, der unsere Werte bezüglich Sicherheit und Datenschutz voll und ganz teilt. Die durch diese Partnerschaft dazugewonnenen Ressourcen ermöglichen Threema, auch über den deutschsprachigen Raum hinaus zu wachsen, und eröffnen uns Freiräume für visionäre neue Ideen und Projekte. Die drei Gründer und Entwickler – Manuel Kasper, Silvan Engeler und Martin Blatter – werden das Unternehmen auch weiterhin nach den bewährten Prinzipien führen. Sie bleiben mit einem wesentlichen Anteil an der Gesellschaft beteiligt.

Open Source und Multi-Device

Sicherheit und Datenschutz sind tief in Threemas DNA verankert, weshalb wir unseren Code regelmässig extern prüfen lassen. In den kommenden Monaten werden wir zusätzlich den Quellcode der Threema-Apps vollständig offenlegen und reproduzierbare Builds ermöglichen. Das erlaubt jedermann, die Sicherheit und Funktionsweise von Threema selbst zu überprüfen und zu verifizieren, dass der veröffentlichte Quellcode mit der installierten App übereinstimmt.

Dank einer innovativen, plattformübergreifenden Multi-Device-Lösung wird Threema zudem künftig auf mehreren Geräten parallel nutzbar sein, auch am PC und unabhängig vom Smartphone. Im Gegensatz zu bisherigen Lösungen am Markt werden dabei natürlich keine personenbezogenen Daten auf einem Server hinterlassen.

In Zukunft wird also Threema noch vertrauenswürdiger und die Nutzung noch bequemer.

Quelle: https://threema.ch/de/blog

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  • Forum-Beiträge: 19.331

13.09.2020, 18:38:25 via Website

Leider muss man bei solchen Ankündigungen immer erst abwarten, was sie genau bedeuten. Wenn die Server nicht Open Source werden (und die Ankündigung spricht nur von der App), ist die Ankündigung nichts wert. Und wenn Multi Device noch Jahre auf sich warten lässt, werden andere schneller sein.

Bei Signal warte ich auf die Loslösung von der Telefonnummer. Und wo bleibt sie?

— geändert am 13.09.2020, 18:43:55

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  • Forum-Beiträge: 3.501

13.09.2020, 19:56:43 via Website

Wenn die Server nicht Open Source werden (und die Ankündigung spricht nur von der App), ist die Ankündigung nichts wert.

Das ist mit Verlaub gesagt - Quatsch und völlig Paranoid.

a) Damit wären Tür und Tor für Angriffe geöffnet - damit wäre das Gegenteil erreicht.
a) Transparenz in den Apps ist schon mal mehr, als so mancher sich traut.
b) Server-OpenSource der Server wäre der Insolvenz gleich zu setzen und der Service würde komplett eingestampft.

Und auch die COVID App legt Server-Source bewusst nicht offen -

Und wer sich mit der Thematik ernsthaft und auch fundiert auseinander setzt, benötigt keinen Server-Source. - dem reicht der App Source um festzustellen ,das kein vermeidlicher "Schindluder" getrieben wird
und er sich in sicheren Häfen befindet.

Tut mir leid für mein Kontra, aber wer so was schreibt, dem nutzt auch der OpenSource der App nicht,
weil er sie wahrscheinlich nicht professionell bewerten kann .

Wie sooft auch beim COVID Source leider zu lesen ist .

Liebe Grüße - Stefan
[ App - Entwicklung ]

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  • Forum-Beiträge: 19.331

13.09.2020, 20:14:12 via Website

swa00

Wenn die Server nicht Open Source werden (und die Ankündigung spricht nur von der App), ist die Ankündigung nichts wert.

Das ist mit Verlaub gesagt - Quatsch und völlig Paranoid.

a) Damit wären Tür und Tor für Angriffe geöffnet - damit wäre das Gegenteil erreicht.

Dann ist das ebensolcher Quatsch! Oder steht im Internet alles offen, nur weil der größte Teil der Server unter Open Source Software läuft?

Vielmehr ist es Quatsch, dass Closed Source für mehr Sicherheit sorgt.

b) Server-OpenSource der Server wäre der Insolvenz gleich zu setzen und der Service würde komplett eingestampft.

Dann sind die ganzen XMPP-Betreiber insolvent?

Und auch die COVID App legt Server-Source bewusst nicht offen -

Es geht nicht um die COVID-App, aber auch dafür ist meine Einstellung nicht anders. Im Gegenteil. Dafür müsste erst Recht gelten: öffentliches Geld = öffentlicher Code

Und wer sich mit der Thematik ernsthaft und auch fundiert auseinander setzt, benötigt keinen Server-Source. - dem reicht der App Source um festzustellen ,das kein vermeidlicher "Schindluder" getrieben wird

Und Du hast Dich ernsthaft damit auseinandergesetzt und kannst ausschließen, dass Metadaten nicht vielleicht doch auf den Server länger als notwendig gespeichert werden?

Tut mir leid für mein Kontra, aber wer so was schreibt, dem nutzt auch der OpenSource der App nicht,
weil er sie wahrscheinlich nicht professionell bewerten kann .

Danke für Deine Einschätzung meiner Qualifikation.

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