Ergebnisse der Umfrage der Woche: Was erwartet Ihr von Handykameras?

Ergebnisse der Umfrage der Woche: Was erwartet Ihr von Handykameras?

Was ist bei unserer letzten Umfrage der Woche rausgekommen? Wie immer fassen wir Euch die Ergebnisse aus Deutschland, Frankreich, Brasilien sowie den USA und Indien zusammen. Dabei finden wir heraus, worauf sich Hersteller in ihren Kamerahandys in Zukunft konzentrieren sollten.

In unserer letzten Umfrage der Woche ging es bei uns um Kamerahandys. Inspiriert vom Oppo Find X3 Pro habe ich, Ben, mich gewundert, welche Sensoren und Eigenschaften der NextPit-Community eigentlich wirklich am Herzen liegen. Da wir die Umfrage auch auf NextPit.com, NextPit.fr und NextPit.com.br übersetzt haben, stelle ich nun die Ergebnisse aller Länder zusammen.

Handy in allen Ländern die Kamera der Wahl

Starten wir mit der Frage nach der Kamera an sich: Mit welchem Gerät nehmen NextPit-Leser am häufigsten Bilder auf. Die Antwort ist naheliegend: In allen Ländern konnte das Handy hier einen Sieg einfahren. Allerdings muss ich aber dazu anmerken, dass die Gruppe der Befragten natürlich auch eine hohe Affinität zu Handys hat.

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Das sind die Ergebnisse der ersten Umfrage. / © NextPit

Neben dem Smartphone belegen die DSLRs und DSLMs den zweiten Platz in allen Ländern. Die Häufigkeit ist in den USA und in Indien am stärksten ausgeprägt, wobei es hier auch relativ wenige gab, die überhaupt abgestimmt haben. Gott seiu Dank hat niemand angegeben, dass er oder sie mit dem Tablet fotografiert. In Deutschland gibt's zudem noch ein paar Fans von Analogfotografie.

Welche Handykamera ist am nützlichsten?

Dass wir alle am häufigsten mit dem Handy fotografieren, haben wir gerade durch unsere Umfrage bestätigen können. Aber welche Kamera findet die NextPit-Community auf der Rückseite von Handys am nützlichsten? Wie zu erwarten: Der Sieg geht hier in allen Ländern außer in den USA und Indien an die Hauptkamera. Als Ausreißer haben die englischsprachigen Nutzer die Telekamera als besonders nützlich bewertet.

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Die Ergebnisse unserer zweiten Umfrage. / © NextPit

Eine interessante Erkenntnis ist, dass in Brasilien anscheinend viele Selfies aufgenommen werden, während diese Beschäftigung in Deutschland eher selten scheint. Frankreich zeigt sich darüber hinaus offen gegenüber kreativen Ideen wie der Mikroskopkamera im Find X3 Pro.

Welche Eigenschaften sind in Smartphone-Kameras besonders wichtig?

Auch wenn Hauptsensoren, Telekameras und Ultraweitwinkelsensoren jeweils eigene Eigenschaften haben, wollte ich die Frage nach Auflösung, ISO-Performance und Co. nicht herauslassen. Dabei haben in Deutschland viele Leser den Eindruck, dass vor allem der Sensor das Bild bestimmt. In den USA und Indien möchten Leser aber vor allem beim Zoomen Verbesserungen sehen.

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Die Ergebnisse unserer dritten Umfrage. / © NextPit

Obwohl die Sonne in Brasilien vergleichsweise viel scheint, ist die ISO-Performance und ein guter Nachtmodus den Lesern hier wichtig. Dahinter liegt in Brasilien gleich der Sensor, dicht gefolgt von Zoom. Wie nach der zweiten Umfrage zu erwarten, sind Ultraweitwinkelsensoren in allen Ländern nicht sonderlich wichtig.

Interessant: Da brasilianische Leser viele Selfies machen, ist die Variable "Porträt und Bokeh" hier im Ländervergleich am stärksten ausgeprägt. Im Vergleich zu den anderen Eigenschaften scheiden die Selfie-Eigenschaften aber dennoch schlecht ab.

Wo landen Eure Bilder nach der Aufnahme?

Im Jahr 2021 lassen Handyhersteller immer häufiger den Micro-SD-Port und somit die Möglichkeit zur Speicherweiterung bei ihren Smartphones weg. Seid Ihr ein NextPit-Leser, sollte Euch das aus dem Grund stören, als dass Ihr den internen Speicher zur Lagerung von Smartphone-Fotos nutzt. Diese Variable ist in allen Ländern besonders stark vertreten.

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Die Ergebnisse unserer vierten Umfrage. / © NextPit

In Brasilien landen Bilder am häufigsten nach der Aufnahme in den sozialen Medien und und gleich danach kommt das Teilen bei WhatsApp, Telegram und Co. Hier ist Brasilien eine Ausnahme, denn der Versand per Messenger ist in allen drei weiteren Ländern nur auf Platz 2 der Statistik. In Indien und Deutschland landen Fotos im Vergleich mit der größten Wahrscheinlichkeit an der Wand.

Fazit

Von einer netten Zusatzfunktion hat sich die Kamera in unseren Smartphones zu einer echten Alternative zu herkömmlichen Kameras gemausert. Womöglich liegt es an der einfachen Bedienung, den durchaus zufriedenstellenden Ergebnissen und der einfachen Möglichkeit zur Weiterverarbeitung, dass Handys so beliebte Knipsen sind.

Müssten wir aus dieser Umfrage eine Marktanalyse für Handyhersteller erstellen, würde ich diesen zu besseren Hauptkameras raten. Die berüchtigten Pseudo-Zusatzlinsen für Makro und Tiefeninformationen könnten für die meisten Leser sicher wegfallen, wenn die Hauptkamera dafür bessere Bilder liefert.

Ursprünglicher Artikel vom 26. März:

Ich erinnere mich noch ziemlich gut, wie ich damals mit meinen ebenfalls Tech-affinen Cousins im nordrheinwestfälischen Bökenförde saß. Damals hatte uns alle das Foto-Fieber gepackt und natürlich diskutierten wir auch über die Kameras in unseren Handys.

Zu Zeiten, in denen Handys wie das Sony Ericsson W810i angesagt waren und in denen mein Nokia N Gage QD nichtmal über eine Kamera verfügte, konnten wir uns kaum vorstellen, dass Handykameras irgendwann zu einer ernstzunehmenden Alternative zu unseren damaligen DSLRs sein werden. Nun sind die Linsen auf der Rückseite sogar so relevant, dass Ihr sie als eines der Hauptkriterien beim Handykauf bezeichnet habt. An kaum einem Feature lässt sich die raketenartige Entwicklung der Smartphone-Technologie so gut beobachten, wie an der Handykamera.

Mikroskope, 100-fach-Zoom und clevere Software-Tricks

Schon in den Flaggschiffen der letzten paar Monate gab es einige Kamera-Features, die es so oder zumindest in derselben Qualität noch niemals gab. Beispielsweise bietet Oppo mit dem Find X3 Pro das erste Handy mit Mikroskopkamera an und ermöglicht es Hobby-Fotografen, Bilder komplett in einem 10-Bit-Workflow aufzunehmen, zu bearbeiten und auf dem Display anzuschauen.

samsung galaxy s21 ultra review photo zoom day 2
Um Antoines sehr guten Test-Collagen mal ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken: Hier seht Ihr die Zoom-Qualitäten des Galaxy S21 Ultra! / © NextPit

Samsung hingegen hat im Galaxy S21 Ultra den Fokus eher auf leistungsstarke Telekameras gelegt. Per Dual-Tele gibt es hier nicht nur einen dreifachen optischen Zoom, sondern auch ein 10-fach-Tele. Viele Beispielbilder findet Ihr in Antoines sehr ausführlichem Testbericht. Diese unterschiedlichen Schwerpunkte, die Handyhersteller setzen, sollen aber am Ende nicht nur im Vergleich mit anderen Handys punkten, sondern beim Kunden. Daher stellt sich die Frage, was Ihr überhaupt von einer Smartphone-Kamera erwartet.

Bei Null anfangen: Welches Gerät nutzt Ihr als Hauptkamera?

Gehen wir noch einmal einen Schritt zurück, schalten auf die gedankliche Ultraweitwinkelkamera und schauen aufs große Ganze. Persönlich mache ich womöglich die meisten Bilder mit dem Handy, nehme für "ernste" Aufnahmen aber noch immer eine Systemkamera – genauer gesagt eine Sony Alpha 7 II! Wie ist das bei Euch?

Was ist Eure persönliche "Hauptkamera"?
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Ich habe die starke Vermutung, bereits zu wissen, was dabei herauskommen wird. Natürlich müssen wir hier auch eine kleine Verzerrung einplanen, da NextPit ja hauptsächlich ein Smartphone-Magazin ist. Ich bin trotzdem gespannt auf Eure Antworten!

Tele, Weitwinkel, Ultraweitwinkel – was findet Ihr am nützlichsten?

Kommen wir nun zur Frage nach den einzelnen Kameras auf der Rückseite Eures Smartphones. Da die Frage nach der Nutzung wahrscheinlich eh die Hauptkamera gewinnen wird – diese wird schließlich schon vom Handy automatisch beim Öffnen der Kamera-App genutzt – soll es eher um die Frage gehen, für welche Linse Hersteller in Euren Augen die stärkste Entwicklung einplanen sollten.

An welchen Kameras sollten Handyhersteller arbeiten?
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Persönlich finde ich die Kombination aus guter Hauptkamera und gutem Ultraweitwinkel beim Fotografieren am praktischsten. Kollegen schwärmen aber auch immer von guten Telekameras – ich bin also sehr gespannt!

Welche Eigenschaft ist Euch besonders wichtig?

Mit ein bisschen Glück wissen wir jetzt schon, für welche Linse wir in Zukunft die meisten Verbesserungen sehen wollen. Aber was macht die jeweilige Kamera überhaupt besser? Kommen wir zu einigen Eigenschaften, die einfach noch besser werden sollten.

Welche Eigenschaft ist noch verbesserungswürdig?
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Wollt Ihr wieder meine eigene Meinung hören? Ich bin hier recht unschlüssig, da Handybilder eher einen sentimentalen Wert haben. Wenn es dabei ein paar Unschärfen gibt, ist mir das ziemlich egal. Zum Meckerheini werde ich eher bei meiner "richtigen" Kamera. Das ist doch eine gute Anschlussfrage!

WhatsApp oder Wohnzimmer – wo landen Eure Bilder?

Denn während Handyfotos immer besser werden, verändert sich auch unser Umgang mit dem fertigen Foto. Damals hätte man einen Teufel getan, die Bilder nach der Aufnahme einfach zu vergessen. Heutzutage verschwinden die Bilder schnell mal auf dem Handyspeicher. Also:

Wo landen Eure Handybilder zum Großteil?
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Hier habe ich mal die Mehrfachauswahl erlaubt, da ich glaube, dass eine ganz definitive Aussage hier schwer wird. Ich habe mit meinen aufwändigen Fotos, also diejenigen, die mit der Kamera entstehen und anschließend durch Lightroom gejagt werden, irgendwann angefangen, diese an die Wand zu hängen. Macht echt Spaß, die Bilder in der Wohnung immer wieder zu sehen.

Zum Thema Smartphone-Fotografie würden mir wohl noch 200 weitere Umfragen einfallen, aber dieser Artikel soll ja über das Wochenende für Euch nicht zu einer Mammutaufgabe werden. Habt Ihr weitere Ideen zum Thema Smartphone-Kamera seid Ihr herzlich eingeladen, darüber in den Kommentaren zu diskutieren!

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Top-Kommentare der Community

  • Pure★Aqua ツ vor 4 Monaten

    So ein Murks ,sorry. Will sehen wie schnell du deine Megacam zücken kannst wenn deine Kids irgendwas süßes machen oder einfach der Moment goldrichtig ist zum knipsen.
    Ich vertrete die Meinung ,nicht das Equipment ist wichtig sondern das Motiv ,die Geschichte dazu & auch derjenige der im richtigen Augenblick knipst.
    Weiss nicht was daran Vergessbilder oder gar Wegwerfbilder sein soll.

  • Sabrina vor 4 Monaten

    1
    Ich bin von über DSLR und DSLM nun beim Google Pixel 5 angekommen.
    Bei einem mehrmonatigen Vergleich zwischen EOS M3, Galaxy S10 und Pixel 5 ging die Hauptkamera des Google Pixel als Sieger hervor und das ziemlich eindeutig. Es liefert die beste Qualität und das rund um die Uhr und nicht nur bei Schönwetter-Sonnenschein. außerdem kann man es immer mitführen, was ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist.
    Man macht das Foto, wenn es gerade passt und nicht nur dann, wenn man die Klopper-Kamera gerade dabei hat.

    Die Leute, die immer solche Sprüche ablassen "Zum Fotografieren nehme ich eine richtige Kamera" ordne ich der Kategorie bezahlter Troll von einer Werbeagentur zu.

    2
    Ich würde mir ein Pixel mit einer Ultraweitwinkelkamera und einer Telekamera auf dem Qualitäts-Niveau der Hauptkamera wünschen.

    Ferner würde ich mir wünschen, dass in der Spitzlichtern nicht die Belichtung abgeschnitten wird, sondern abgeflacht wird, so dass auch die Spitzlichter erhalten bleiben, ohne das der Gesamtbildeindruck flau wird.

    Aber im Vergleich zu den herkömmlichen Klopper-Kameras, die da schon lange nicht mehr mit den Smartphones konkurrieren können, ist das natürlich meckern auf hohem Niveau.

    Allerdings - eines muss man Samsung lassen: Mit Spitzlichtern können die am besten umgehen, insbesondere im Nachtmodus.

    3
    Beim Ultraweitwinkel würde ich mir auch etwas mehr Auflösung wünschen, sagen wir mal 18 Mpx. Der Grund ist, dass beim Aufrichten stürzender Linien relativ viel vom Bild weggeschnitten wird, so dass am Ende weit weniger Auflösung übrigbleibt.

    4
    Bei den beiden Reglern zur manuellen Belichtungseinstellung fehlen leider Zahlenangaben, so dass es schlecht reproduzierbar ist.

    5
    Ich hätte beim Pixel gern eine Belichtungsreihe, damit ich nicht ständig zeitaufwändig manuell andere Belichtungen wählen muss. Bei viel Himmel im Bild oder bei Schnee werden die Aufnahmen oft zu dunkel, verbunden mit Auflösungsverlusten in den Schatten. Bei umgekehrten Lichtverhältnissen werden sie auch gern mal etwas zu hell.

    6
    Xiaomi hat mittlerweile eine flüssige Linse angekündigt. Vielleicht erklärt das die gegenwärtige Zurückhaltung der Smartphonehersteller bei der Verbesserung der Kameras auf Basis der bisherigen Objektiv-Technologie.

    7
    Man sollte leicht wechselbar Akkus einbauen, die man auch unterwegs mal tauschen kann, wenn der Akku leer ist. Und diese sollten standardisiert sein, so dass man jeden Akku in jedem Gerät verwenden kann.

114 Kommentare

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  • Olaf Gutrun vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Ich finde den Vergleich S21 Ultra gegen eine brand aktuelle 9500€ Sony Alpha ziemlich erschütternd.
    ( Erschütternd für die Alpha.)😅🤣😂


    https://youtu.be/RMMVx73JHKo


    Da muss sich teilweise die Alpha vor verstecken.

    Also an die Profi Fraktion: Mit Schnappschüssen haben gute Smartis nichts mehr gemeinsam und in diesem Vergleich geht es um eine "9500" Euro Kamera, da dürfte nicht ein Bild bei sein was schlechter ist, aber da sind viele Bilder vom s21 ganz erheblich besser als von dieser brand neuen Profi Kamera. ( Findet den Fehler.)

    Aber na klar sollte eigentlich Physikalisch nicht möglich sein? Das Resultat ist aber ziemlich eindeutig, viele Bilder wo der Unterschied nicht zu sehen ist und viele Bilder wo das s21 Ultra sogar ganz erheblich bessere Arbeit leistet.









    Gut in diesem Video zu sehen, das S21 Ultra hat meistens den besseren Himmel, mehr farben, mehr schärfe, weniger ungewünschte hintergrundunschärfe bei Makros.


    Also von wegen Schnappschuss Cams.

    Mag zwar sein das ein Profi mit der Dslr mehr raus holen kann, für mich als Hobby Fotograf macht da das s21 Ultra den besseren Job, manche Bilder von der Alpha sind ja im direktvergleich mehr als bescheiden gegen die Ergebnisse vom Ultra und das dürfte doch nicht sein 😅

    Dazu noch die Vorteile das Smartphone immer in der Tasche zu haben.


    99% von denen die hier behaupten Smartphone= Schnappschusscam würden wenns ein guter Profi macht den Unterschied garnicht sehen.

    dazu Empfehle ich einfach mal

    Instagramm: #withGalaxy

    Da beweisen viele Profis was denn möglich ist mit Smartphones.


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Naja, auch wenn ich solche Vergleiche ganz spannend finde, sagen sie am Ende ungefähr so viel aus, als würde man einen Rennwagen gegen einen VW Golf antreten lassen und am Ende resümieren: Ich bin genauso schnell von Hamburg nach Berlin gefahren und es war viel gemütlicher.

      Eine Kamera wie die Alpha 1 ist eher ein Werkzeug als eine reine Kamera. Sony gibt Fotografen dabei die Möglichkeit, mit derselben Kamera sowohl Studioaufnahmen mit Blitz aufzunehmen, anschließend das Fußballspiel ihres Sohnes mit 30 Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung zu knipsen und abends noch ein 8K-Video im Lowlight aufzunehmen. Die Liste an Beispielen könnte noch ewig weiter gehen.

      Die Bildverarbeitung von Sony ist schon sehr sehr gut, aber nicht auf dieselben Anforderungen getrimmt, die Du und wohl auch die Macher des Videos haben. Beim übertriebenen HDR vieler Handys rollen sich mir teilweise die Fußnägel hoch und da liefern viele Kameras einfach realistischere Bilder. Damit ist nicht gemeint, dass der Sensor keinen hohen Dynamikumfang hat.

      Ich verstehe, dass es manchmal so wirkt, als könnten Handys bei Fotos inzwischen Profi-Equipment schlagen. Aber das ist leider eine Aussage, die mit ein bisschen Know-How ziemlich lächerlich wirkt. Schon weil die Betrachtung viel viel viel viel zu eng ist und nur knapp das schneidet, was mit professionellen oder sogar semiprofessionellen Kameras möglich ist.

      Auch wenn ich die Entwicklung bei Handyfotos spannend finde: Es gibt gute Gründe, warum Hobbyfotografen irgendwann auf eine separate Kamera wechseln und warum Profis das S21 Ultra lieber zum Fotografieren benutzen :)


      • Olaf Gutrun vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Aber für einen ich sag mal Foto noob wie mich der automatisch meistens knipst, ist denke ich dann doch das Smartphone die bessere Wahl.

        Und man muss auch mal die Preis Relation sehen.

        Finde es beachtlich in wie weit Smartphones aufholen.

        Naja und Rennwagen gegen Golf, habe selbst ein Kompaktwagen wo 580 Newtonmeter gegen das Rad drücken, da lässt man am Berg auch mal so manch einen Rennwagen stehen, der vllt auf dem Papier mehr Ps hat aber nicht das Drehmoment eines getunten 5 zylinder Diesels, so kann ein 250ps Auto auch ein 470ps Auto ziemlich alt aussehen lassen.

        Naja und nehmen wir dann mal Golf R, Civic typ r, focus rs, a3 rs...

        Die lassen auch genug Rennwagen stehen, eigentlich ein guter Vergleich von dir.

        Denn heut zu tage können auch Serienkompaktwagen durchaus mit diversen Rennautos in manchen Hinsichten mit halten und auch da:

        Ich will doch nicht Privat permanent mit einem Rennwagen rum fahren, genauso will ich Privat keine Dslr mit mir rum schleppen.

        Finds einfach nur brutal in beiden Fällen ob Smartphone oder Serienwagen in der Power Version, ist man auf einem Level was früher mal die Oberklasse war.

        Oder nehmen wir mal Bremswerte 100 nach 0, da hat mein Serienwagen der auch schon 15 Jahre alt ist 32,5 Meter nötig, das war vor 30 Jahren Porsches Weltrekord, aber da war auch noch der ganze Kofferraum voller Technik um derartige Bremswerte zu ermöglichen und heute bieten sowas einige Premium Serienfahrzeuge.


      • Deichkind321 vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        @Benjamin
        Danke für den Kommentar.
        Ich dachte schon hier wäre ich auf verlorenem Posten. "Mit ein bisschen know how ziemlich lächerlich wirkt"
        Ja so einige Kommentare hier im Thread wirken ziemlich lächerlich und lassen auf fehlendes know how schließen. Sehr mühsam dann eine Diskussion zu führen.

        C. F.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        "Aber für einen ich sag mal Foto noob wie mich ..."

        Dann solltest Du keine Vergleiche mit DSLR heranziehen, von denen Du null Ahnung hast. Das rutscht dann in die Rubrik "gefährliches Halbwissen" ab.

        "Naja und nehmen wir dann mal Golf R, Civic typ r, focus rs, a3 rs...

        Die lassen auch genug Rennwagen stehen, eigentlich ein guter Vergleich von dir."

        Egal, was Du gerade geraucht hast - das will ich auch...


      • Olaf Gutrun vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Ja was denn? Mal einen Focus rs 500 gefahren? Sowas nannte man mal Rennwagen mit Straßenzulassung.

        Allgemein sind Nordschleifen Rundenzeiten teils doch recht aussagekräftig und da sind eben nicht nur puure Rennwagen sehr schnell!

        Habe mich hier noch nie als Fotospezialist hervor gehoben und derartiges auch nie behauptet.

        Eigentlich sage ich doch nur das ich für mich privat mehr mit einem Smartphone heraus hole und das Video zeigt doch ganz gut wie das ganze im Vergleich aus sieht wenn man nur die Automatik benutzt. Nicht umsonst gibt es besonders viele Videos davon und teils beachtliche Ergebnisse für diverse Smartphones die mehr und mehr auf holen.


        Eine Dslr kann in den richtigen Händen besser sein, viele Smartphones haben aber auch Ihre Vorteile, z.b in der Software und den Algorithmen.

        Bis jetzt sind die Innovationen bei den Smartphones ungebrochen, bei den Dslr's hat man eine weniger schnelle Weiterentwicklung.

        Deswegen denke ich das die Smartphones noch näher ran kommen werden.

        Gibt genug Full Hd Video Cams die Stecknadelkopf größe haben, physikalische Nachteile bei Smartphones werden immer weiter umgangen.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Werd nüchtern. Dann reden wir weiter. Hier geht’s nicht um Autos, die du eh nicht hast…


      • Olaf Gutrun vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Nee die genannten habe ich nicht, ist sogar noch etwas seltener und besonderer aber egal etwas anderes fällt dir wohl nicht mehr ein?

        Mit den Autos meinte ich nur das es durchaus unauffällige Modelle gibt, die in Wahrheit mehr Rennwagen sind als alles andere auch wenn sie offiziell kein Rennwagen sind.


        Naja du kennst scheinbar nur schwarz und weiß anstatt einfach mal an zu erkennen das Smartphones immer näher ran kommen teils in einem Bereich wo man den Unterschied nicht mehr sieht.

        Überhaupt mal Smartphone Foto Kunst von absoluten könnern gesehen?

        Finde die Schnappschuss Aussage einfach nur sehr Schwachsinnig.

        Was war denn vor 30,40 Jahren, war dann alles was nicht von einer Hyper teuren Kamera kam ein Schnappschuss?

        Weit emtfernt sind die Smartphones echt nicht mehr und in manchen Einzelaufgaben sind die Smartphones auch immer öfters sogar überlegen.

        Aber olay okay, Smartphones können nur Schnappschüsse, hoffe bist zufrieden. 👍


      • C. F.
        • Blogger
        vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Ich finde es mühsam mit Leuten zu diskutieren, die Ihre Argumente nur vom Stammtisch oder aus YouTube haben. Das gibt in der Regel nie eine sinnvolle Diskussion. So wie mit Dir. Und wenn sie dann keine Argumente mehr haben - die sie vorher auch nicht hatten - werden sie in der Regel ausfallend und persönlich. Du hast in der ganzen Diskussion hier noch kein einziges stichhaltiges Argument gebracht. Du zitierst nur irgendwelche Phrasen oder schreibst über Dinge, von denen Du meinst, sie wären argumentativ. Wenn Du keine Ahnung hast, schreib lieber nichts....


      • Sabrina vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Mit DSLR/DSLM (insgesamt 3 von Nikon und 1 von Canon) habe ich über 10 Jahre vorwiegend im manuellen Modus fotografiert. Mir sind förderliche Blende, die Vor- und Nachteilen großer und kleiner Blenden, Randunschärfen, Beugungsunschärfe, Zonensystem, Weißabgleich, Teilautomatiken, Belichtungsreihen und weiterer Schnick-Schnack, Backfocus/Frontfocus und anderen Probleme bekannt.

        Das heißt aber eben auch, dass ich die Grenzen dieser Kameratechnik kenne.
        Und diese Grenzen werden durch die Smartphones gesprengt. Gerade in Szenen mit hoher Dynamik sind die Smarties aufgrund ihrer HDR-Technologie recht deutlich überlegen.

        Wenn ich mal mit Smartphone-Aufnahmen nicht zufrieden bin und mir dann die Aufnahmen mit den "richtigen Kameras" raussuche, bin ich von den Gedanken, mir für den ein oder anderen Einsatzzweck vielleicht doch noch mal beispielsweise eine Olympus zuzulegen, sehr schnell geheilt.

        Bis vor kurzem konnte man noch sagen, dass die "richtigen Kameras" Vorteile bei Zoom, und bei beweglichen Motiven bei wenig Licht bieten und bei geringer Schärfentiefe. Mittlerweile sehe ich selbst da nicht mehr mit Sicherheit Vorteile.

        Auch auf meinen DSLR-Bildern sehen nachts durch das Bild laufende Personen verschwommen aus. Allerdings das anvisierte Bauwerk ebenfalls - im Unterschied zum smarten Phone.

        Dass bei "richtigen Kameras" - im Unterschied zum smarten Phone - erheblich Zeit in Bildbearbeitung investiert werden muss, damit überhaupt etwas ansehnliches dabei entsteht - also der zeitliche Aufwand - spielt natürlich auch eine Rolle.

        Aber ja doch, wer bei den "richtigen Kameras" Vorteile sieht, der soll sie doch auch nutzen. Würde ich doch auch nicht anders machen.

        Rückblickend bin ich der Meinung, dass ich mir schon viel eher mal ein Google Pixel hätte kaufen sollen, statt einer DSLM. Die Vorteile überwiegen für mich.


      • Sabrina vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Zitat:
        "gefährliches Halbwissen"

        Gefährlich? .... für wen?


  • Deichkind321 vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Ganz ehrlich. Viel mehr als jetzt erwarte ich nicht. Habe mir heute früh zum ersten Mal die Mühe gemacht und Fotos mit meiner DSLR gemacht und dann exakt das gleiche Bild mit meinem iPhone 12 Pro Max. Fazit. Das Foto mit dem iPhone wird gut, das gleiche mit der DSLR allerdings noch viel viel besser. Wer wirklich fotografieren will, damit meine ich mehr als Alltagsschnappschüsse, der kommt bisher absolut nicht an einer richtigen Kamera vorbei. Wer nix besseres gewohnt ist wird wohl auch mit der Handyknipse glücklich.
    Die kleinen Sensoren können da nicht mithalten. Sobald man nur ein bisschen ins Bild zoomt ist der Unterschied sogar gravierend.

    C. F.Gelöschter Account


    •   28
      Gelöschter Account vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Wer richtig fotografieren will der zoomt auch nicht so weit ins Bild rein bis der Unterschied gravierend ist. Man macht ein Foto das nach Möglichkeit auch schon den richtigen Bildausschnitt hat und Ende. Für mehr Ausschnitt am Bild gibt es ja mittlerweile schon sehr brauchbare Zoomstufen bei Smartphones. Ich würde eher sagen wer richtig fotografieren will, der sollte es auch mit einem Smartphone können.


      • Deichkind321 vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Klar, für Hobby völlig ausreichend. Wenn Du damit zufrieden bist ist doch super. Ich mache seit 30 Jahren Fotos, seit 10 Jahren ungefähr auch mit dem Smartphone. Iphone 12 Pro Max, davor kurz ein Pixel5, davor Samsung S10, davor Iphone....Die Qualität ist nicht die gleiche. Wird es aus physikalischen Gründen auch erstmal nicht sein können.
        Und was ist das für ne dämliche Aussage mit dem Zoom? Schon einmal mit nem 500tele Fotos gemacht oder richtige Makros? Das geht mit dem Smartphone einfach nicht. Hast mal Fotos mit ner richtig guten Festbrennweite gemacht?
        Das Smartphone kann sowas nie bieten. Das ist Fakt und diese Aussage mit fotografieren können:
        Wenn Du es kannst entscheidet immer die Hardware ob die Fotos gut oder sogar richtig gut werden. Wer es nicht kann nimmt eh immer den Automatikmodus was ja auch legitim ist. Du wirst aber nie die gleichen Ergebnisse bekommen wenn Du wirklich fotografieren kannst. Inzwischen behauptet jeder zweite Ahnung von fotografieren zu haben. Googles Algorithmen machen alles, selbst können musst nix...
        Bitte nicht falsch verstehen: Für Schnappschüsse nutze ich gerne auch das Handy. Wenn ich bewusst fotografieren gehe jedoch niemals. Das ist einfach ne Andere Liga.
        Was inzwischen jedoch wirklich überflüssig ist sind günstige Systemkameras. Da kann das Smartphone mithalten.


      •   28
        Gelöschter Account vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Trotzdem ist das ein Blödsinn. Das wäre so als würde man behaupten richtig schnelles Motorradfahren klappt nur jenseits von 400 km/h. Ich kenne sämtliche Kamerasysteme, und ja sie machen in gewissen Bereichen bessere Fotos, aber diese sind im Alltag so gut wie irrelevant. Weil man macht ein Foto, ist mit dem Ergebnis zufrieden oder nicht. Und ein verlustfreier Zoom bei Smartphones ist absolut brauchbar. Hier geht es nicht um 250€ Smartphones mit digitalem Zoom, sondern die Linsen eines Samsung galaxy s21 ultras oder von Huawei.


      • Deichkind321 vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Ne, der Zoom ist brauchbar, gute Fotos sind das noch lange nicht deswegen. Nur mit sehr niedrig angesetztem Maßstab. Und nein, eine DSLR macht nicht in nur gewissen Situationen bessere Bilder. Sie macht es in jeder wenn man fotografieren kann. Das ist Fakt und durch die Sensoren und Objektive sogar durch einfache Physik zu belegen.

        Im Alltag nutze ich doch auch das Smartphone. Aber vergleichen kannst die Qualität niemals. Und ganz ehrlich: Beispiel S21 Ultra: Schau Dir den Pixelmatsch bei 10x Mal genau an. Das ist wenn überhaupt nur im unteren Hobbybereich nützlich. Wenn Du sowas ernsthaft mit einem Teleobjektiv an einer DSLR vergleichst dann sind deine Ansprüche schon sehr gering und ich denke Du hast sowas auch noch nie benutzt....
        Speziell beim S21 Ultra kann ich das mit 100Prozent sagen. Meine Frau hat sich das gekauft um Ihre Bridgekamera zu ersetzen. Leider ein riesen Fehlkauf. Mit dem Gerät sind sogar normale Schnappschüsse oft verrauscht, der Zoom ist nett bietet aber keine Qualität die auch nur im Ansatz zu vergleichen wäre.
        Wer nur Schnappschüsse macht kann das Super mit einem iPhone 12 oder Pixel. Wer mehr will kauft sich ne vernünftige Kamera. In meinem Freundeskreis sind viele sogar durch die Handykameras zum richtigen fotografieren gekommen. Irgendwann erreicht man damit eine Grenze, und dann willst bessere Ausrüstung oder schraubst die Ansprüche runter. Möchte das auch nicht weiter diskutieren, Fakt ist die Hardware muss das können was der eigene Anspruch ist. Könnte irgend ein Smartphone ne DSLR ersetzen, ich würde sofort tauschen und mir die schwere Ausrüstung sparen. Und da ich ständig aktuelle Flagships nutze und oder in der Familie habe kann ich das auch mit Sicherheit sagen....


      • Martin vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Also ich fotografiere gerne Tiere und hab ne ziemlich billige Kamera ( Sony Alpha58) und die macht im Stand bessere Fotos als jedes Smartphone, dass ich jemals ausprobiert habe.

        C. F.


      • Sabrina vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        In einem Punkt muss ich Ihnen Recht geben: Die Qualität ist nicht die gleiche. Das ist der Grund, weswegen die Systemlinge fast immer zu Hause bleiben. Es ist veraltete Technik, die sofort versagt, wenn mal nicht eitel Sonnenschein herrscht.


      •   28
        Gelöschter Account vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Das ändert trotzdem nichts an der Tatsache das der Großteil der Nutzer keinen extrem Crop macht nur um den Unterschied zwischen DSLR und Smartphone zu suchen und finden. Du bist einfach von der Fraktion " wer richtig fotografieren will nimmt eine richtige Kamera". Also kann man davon ausgehen das du dich höchstwahrscheinlich nicht richtig damit befasst hast. Die Qualität von Smartphones reicht locker aus um damit auch gute Ausdrucke zu fertigen. Kein Mensch sucht Pixel im Makrobereich. Weil mit so einer Einstellung ist dann auch eine eine Fujifilm XT-4 viel schlechter als eine Fujifilm GFX 100. Warum glaubst du sieht man in Städten fast nur noch Touristen die was mit einem Smartphone fotografieren? Klar könnte man jetzt sagen weil es leichter zum transportieren ist, aber in Zeiten wo die Smartphones noch nicht so gute Kameras hatten haben die Touristen auch ihre Kameras noch mitgeschleppt.


      • Sabrina vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Hallo Deichkind,
        Wenn man bei Systemkameras im Tele gute Qualität haben will, dann wird es sehr teuer.

        Ich vergleiche die Geräte aber bei den 18 mm APS-C von der Hauptkamera.
        Das macht insofern Sinn, weil man diese Brennweite am meisten nutzt. Tele nutzt man fast nicht. Andernfalls wäre der Markt der Klopper nicht so eingebrochen.
        Und sich nun ausgerechnet die 10fach-Zoomkamera des S21 Ultra herauszugreifen, welche bei weniger gutem Licht stark abfällt, dass halte ich für sinnfrei, mal abgesehen davon, dass niemand, der ein Google Pixel 5 gehabt hat, auf Samsung umsteigt, weil Samsung teilweise recht unnatürliche übertriebene und falsche Farben liefert.

        Vor wenigen Jahren noch erklärte man den Leuten in den Systemkameraforen, 100%-Ansicht - das geht gar nicht. Nachdem sich nun die Smartphones durchgesetzt haben, ist Pixelpeepen plötzlich Pflicht. Weil es das einzige Merkmal ist, bei dem die großen Kameras noch Vorteile bieten, wenn man mit geringer Schärfentiefe zufrieden ist.

        Beim Pixel 5 gehe ich bis in die 400% Ansicht beim Pixelpeepen.

        Caro

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