Auswertung unserer Umfrage: WhatsApp-Kritiker gegen Tech-Nihilisten

Auswertung unserer Umfrage: WhatsApp-Kritiker gegen Tech-Nihilisten

Die neuen AGB bei WhatsApp haben Euch in den letzten Wochen echt beschäftigt! Denn kaum eine Umfrage der Woche hat bei uns so für so viel Beteiligung gesorgt, wie die von letzter Woche. Umso spannender sind daher die Ergebnisse, die Ihr nachfolgend lesen könnt. Spoiler: Ihr seid echte WhatsApp-Kritiker!

iPhone13

Der vergangene Samstag war für alle Messenger-Fans ein wichtiger Stichtag. Denn am 15. Mai traten die umstrittenen AGB bei WhatsApp in Kraft. Obwohl die Nutzungsbedingungen in Deutschland erst in drei Monaten gültig werden, haben wir Euch um Eure Meinung zu dem Thema gebeten. Da wir auch in den Ländern Brasilien, Frankreich, den USA und Indien publizieren, war ich persönlich sehr gespannt auf die Auswertung dieser Umfrage.

Da ich irgendwann mal Soziologie studiert habe und noch ein paar mahnende Worte aus der empirischen Sozialforschung im Kopf habe, muss ich Euch noch auf etwas hinweisen. Die Resonanz auf unsere Umfrage variierte in den Ländern nämlich ziemlich stark. Hier habe ich Euch einmal die Summe aller Stimmen zusammengefasst:

Gesamtanzahl der Stimmen

Land Gesamtanzahl Stimmen
Deutschland 1.464
Frankreich 1.701
Brasilien 227
Indien & USA 149

Die Ergebnisse aus Brasilien sowie Indien und den USA sind also anfälliger für Ausreißer. Darüber hinaus muss ich noch auf eine Verzerrung hinweisen, die in den Ergebnissen wahrscheinlich ist: Als Tech-Magazin ziehen wir natürlich eher Leser an, die bereits ein Interesse an Apps und Datenschutz mitbringen. In einem Tagesblatt ohne Themenschwerpunkt wären die Ergebnisse also wahrscheinlich etwas anders ausgefallen.

Auswertung der ersten Frage: Ihr haltet die Füße lieber still

Unsere Umfrage ist am Freitag, also einen Tag vor dem geplanten Inkrafttreten der AGB erschienen. Somit sollten die meisten Nutzer sich zumindest gedanklich dazu entschieden haben, ob sie den Änderungen zustimmen. Wie Ihr in der folgenden Statistik seht, gibt es in allen Ländern eine Neigung gegen die AGB.

WhatsApp Poll 01
Überall gibt's viele Stimmen gegen WhatsApp – wir sind aber auch ein Tech-Magazin! / © NextPit

In Brasilien, Deutschland und Frankreich liegt die Ablehnung der AGB zwischen 50 und 75 Prozent – in den USA und Indien sogar zwischen 75 und 100 Prozent. Was wir mit dieser Umfrage nicht erheben können, ist die Frage, warum Ihr noch nicht abgestimmt habt.

Seid Ihr also eher zu einer Alternative gewechselt oder habt Ihr wirklich bis zum 15. Mai warten wollen, falls sich doch etwas ändert? Um das herauszufinden, habe ich noch eine zweite Umfrage nachgelegt.

Auswertung der zweiten Umfrage: Ihr verlasst das sinkende Schiff

Bei den Antwortmöglichkeiten auf die Frage, ob Ihr WhatsApp aufgrund der neuen AGB verlassen habt, standen natürlich die Alternativen im Vordergrund. In den Medien wurden in den vergangenen Wochen schließlich immer wieder Nutzerrekorde bei Signal, Telegram und Co. propagiert. Die Meldungen scheinen mit Blick auf unser Diagramm durchaus realistisch!

WhatsApp Poll 02
WhatsApp-Alternativen sind tatsächlich hoch im Kurs. / © NextPit

In allen Ländern, in denen NextPit gelesen wird, steht der Wechsel zu einer Alternative vorne. Das wird sicherlich zum Großteil an unserem sehr guten Artikel über WhatsApp-Alternativen liegen! Scherz bei Seite – in Frankreich gibt es am meisten treue WhatsApp-Fans. Das ist ein wenig kurios, stimmten doch viele Nutzer in der vorigen Umfrage ab, dass sie die neuen AGB noch nicht akzeptiert hätten.

Alternative Messenger stehen also echt hoch im Kurs. Habt Ihr in der Umfrage für die erste Antwortmöglichkeit abgestimmt, hattet Ihr die also die Qual der Wahl. Falls ihr noch immer wechseln wollt, solltet Ihr die dritte Umfrage nicht verpassen.

Auswertung der dritten Umfrage: Signal vs. Telegram

Denn zu guter Letzt wollte ich von Euch wissen, welchen Messenger Ihr statt WhatsApp nutzen wollt. Dabei habe ich mich an den beliebtesten Messengern im Google Play Store orientiert und zusätzlich noch Apples iMessage mit aufgenommen. Wie erwartet haben die Kandidaten Telegram und Signal das Rennen gewonnen.

WhatsApp Poll 03
Signal und Telegram sind die Kings unter den Messenger-Alternativen. / © NextPit

Der Messenger Signal ist dabei sowohl in Frankreich, Deutschland als auch in Indien und den USA beliebt. Hier liegt der Fokus auf Datenschutz und genau das ist ja, was viele bei WhatsApp kritisieren. Auch optisch erinnert die App stark an den beliebten Messenger von Facebook.

Brasilien ist hier ein Sonderfall, da Telegram dort mit deutlicher Mehrheit gewonnen hat. Statistiken aus dem Magazin Messengerpeople bestätigen dies noch einmal. Das NextPit-Team für den brasilianischen Markt verriet mir diesbezüglich, dass die App Signal in Brasilien zwar verfügbar sei, aber wirklich nischig ist.  

Fazit: Datenschutz meets Nihilismus

Was wir in unserer quantitativen Erhebung hier auf NextPit herausfinden konnten, ist nix Neues! Viele Menschen, die sich ohnehin für Technik interessieren, wenden sich von dem Messenger ab. Dabei informieren sie sich über die besten Alternativen und wechseln dann rüber zu Signal oder Telegram. Spannender als die Zahlen, sind hier natürlich die Motive für den Wechsel.

In den Kommentaren unter unserer Umfrage wird dabei einerseits der Schutz der eigenen Daten genannt und andererseits der Protest gegen die Art und Weise, wie Facebook mit seinen Kunden umgeht. Das Abwenden von WhatsApp ist somit auch politischer Natur und spricht viele Aspekte an, die Fabi in seinem Artikel über Apples Vorreiterrolle in puncto Datenschutz anspricht.

Diejenigen von Euch, denen die eigenen Daten und vor allem das Verhalten der gigantischen Tech-Unternehmen nicht egal sind, treffen dann auf diejenigen Nutzer, die ich mal "Tech-Nihilisten" taufe. Tech-Nihilisten sind an Aussagen wie "Facebook ist zu mächtig, um irgendwas zu ändern.", "Der Schutz der eigenen Daten ist eh nicht mehr möglich." oder "Sollen sie doch haben, ich habe nichts zu verbergen." zu erkennen. Wenn also eh alles sinnlos ist, warum soll man sich die Mühe machen?

Da ich gerade voll im Modus eines stillen Beobachters bin, lasse ich meine eigene Meinung einmal außen vor. Rein technisch ist diese Ohnmacht, die viele in Bezug auf das Internet spüren, aber vollkommen illusorisch. Jeder hatte in der Vergangenheit die Möglichkeit, sich gegen WhatsApp zu entscheiden und jeder hätte schon den viel kritisierten Kauf des Messengers durch Facebook mit einem Wechsel zu einer Alternative protestieren können. Jeder kann seine Daten im Netz schützen, macht er sich nur die Mühe. Und jeder erreicht seine Freunde und Familie auch ohne WhatsApp, auch wenn diese nicht wechseln wollen.

Das Problem ist hierbei leider die Bequemlichkeit, für die ich niemanden wirklich kritisieren kann. Wir gewöhnen uns leider viel schneller an Dinge, als dass wir sie uns wieder entwöhnen können. Dazu haben wir uns im letzten Jahr allesamt vieler Dinge entwöhnt, die sonst selbstverständlich waren. Facebooks Timing, kritische Änderung am weltweit wichtigsten Messenger durchzuführen, während alle Welt zu Hause sitzt, könnte kaum besser sein!

Ohnmächtig sind wir aber auf keinen Fall und das ist auch der Grund, warum WhatsApp sich so viel Mühe gibt, aufgebrachte Nutzer zu besänftigen. Wir sind nicht von Facebook abhängig – Facebook aber von uns. Und damit bedanke ich mich dafür, dass Ihr mir die Daten für diese sehr sehr interessante Umfrage geliefert habt! 


Ursprünglicher Artikel vom 14. Mai 2021:

Wer sich in den letzten Tagen in irgendeiner Form ins Netz gewagt hat, hat davon mitbekommen: WhatsApp hat mit den neuen Änderungen seiner AGB einen erstklassigen Shitstorm angezettelt! Natürlich haben auch wir darüber berichtet und Euch eine ausführliche Übersicht über alle AGB-Änderungen zusammengestellt.

Zwar wurde das Inkrafttreten der neuen Nutzungsbedingungen in Deutschland noch einmal um drei Monate verschoben, die Deadline zum Akzeptieren lautete aber lange “15. Mai”. Da dieser Artikel am 14. Mai erscheint, werdet Ihr als WhatsApp-User sicher schon eine Wahl getroffen haben.

Frage 1: Habt Ihr die neuen AGB akzeptiert?

Laut WhatsApp sollen die neuen Betriebsbedingungen vor Allem die Kommunikation zwischen Privatpersonen und Unternehmen vereinfachen. Allerdings erlaubt Ihr dem Unternehmen beim Akzeptieren auch, mehr Nutzerdaten mit Facebook zu teilen und genau deshalb sehen viele Nutzer und Experten die Änderungen als kritisch an.

WhatsApp teilte in einem Statement mit, dass “ein Großteil der Nutzer die neuen Bedingungen akzeptiert” habe. Auch in meinem privaten Freundes- und Bekanntenkreis sehe ich wenige Nutzer, die zu einer WhatsApp-Alternative gewechselt sind. Wie ist das also bei Euch?

Habt Ihr die neuen WhatsApp-AGB akzeptiert?
Ergebnisse anzeigen

Ich persönlich habe mit dem Akzeptieren der neuen AGB noch gewartet. Typische Prokrastination von Verantwortung aber ich denke letztendlich werde ich gezwungen, den Bedingungen zuzustimmen. Versuche, wichtige Sozialkontakte zum Wechsel zu überzeugen, sind bereits fehlgeschlagen. Aber wo wir schon bei Alternativen sind.

Frage 2: Seid Ihr zu einer Alternative gewechselt und wenn ja, zu welcher?

In den Kommentaren unter unseren WhatsApp-Artikel habe ich immer wieder Präferenzen für bestimmte Messenger gelesen. Dass sich Elon Musk für die kostenfreie Alternative Signal ausspricht, ist nach seiner Twitter-Nachricht im Januar ja auch kein Geheimnis mehr.

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WhatsApp-Alternativen sind durchaus ein Grund, berühmte Memes aus dem Netz nachzustellen! / © NextPit

Wie wir in einem älteren Artikel geschrieben haben, hat sich Signal auch wirklich Mühe gegeben, für WhatsApp-Skeptiker interessant zu werden. Dabei ist es wahrlich nicht schwer, den mauen Funktionsumfang und das Design des beliebten Messengers zu überbieten. Ein Thema, auf das wir in unseren Gründen gegen WhatsApp noch einmal im Detail eingehen.

Denn erst einmal möchte ich Euch eine zweite Frage stellen: Seid Ihr wegen der neuen AGB zu einer Alternative gewechselt, wollt Ihr bei WhatsApp bleiben oder habt Ihr dem Messenger schon vorher abgeschworen bzw. ihn nie genutzt?

Habt Ihr Euch wegen der neuen AGB von WhatsApp abgewandt?
Ergebnisse anzeigen

Ich sehe jetzt schon die coolen Kids in den Kommentaren prahlen, dass sie WhatsApp nie genutzt haben! Aber bitte macht WhatsApp-Verfechter in den Kommentaren nicht fertig. Wer die App mag, nur darüber seine Freunde erreicht und dafür ein wenig Privatsphäre opfert, der hat da natürlich ein gutes Recht zu!

Frage 3: Zu welcher Alternative seid Ihr gewechselt?

Zu guter Letzt können wir im Rahmen unserer Umfrage der Woche noch eine App küren, die aus der ganzen WhatsApp-Misere als Gewinner hervorgeht. Welche Messenger-App ist Eurer Meinung nach die beste Alternative? Dabei geht’s nicht unbedingt darum, welche Messenger Ihr nutzt, daher habe ich keine Mehrfachauswahl aktiviert.

Was ist die beste WhatsApp-Alternative?
Ergebnisse anzeigen

Um denjenigen Lesern wieder den Wind aus den Segeln zu nehmen, die am liebsten mit einem galvanischen Telegraphen kommunizieren, habe ich oben die 10 beliebtesten Messenger aus dem Google Play Store herausgesucht und aufgezählt. Für Apple-Fans habe ich iMessage natürlich noch mit aufgezählt und für alles weitere gibt’s die Spalte "Sonstige"!

Auch wenn die gesamte WhatsApp-Problematik ein Streitthema ist, möchte ich in den Kommentaren gerne Eure Beweggründe zum Wechsel oder zum Verbleib bei WhatsApp wissen. Ich selbst glaube nämlich, dass die soziale Komponente dabei eine größere Rolle spielt, als viele Nutzer denken. Also bleibt sachlich, Freunde!

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Top-Kommentare der Community

  • Aries vor 4 Monaten

    Meine Beweggründe habe ich schon öfter hier und im Forum mitgeteilt. Was WhatsApp jetzt macht, machen sie seit September 2016. Dafür haben sie allerdings mehrfach auf die Finger bekommen und WhatsApp wurde zudem ausgebaut. Die jetzige AGB-Änderung ist also zum einen nötig, den neuen Funktionsumfang in ein rechtliches Korsett zu fassen, zum anderen sehe ich auch den Versuch des steten Tropfens, der den Stein höhlt. Wenn die aktuelle Formulierung der Rechtsprechung nicht standhält, formuliere ich einfach um, ohne großartig inhaltlich etwas zu ändern. Nebenbei lässt sich damit ein laufender Rechtsprozeß torpedieren, da der Klagegenstand ja gar nicht mehr, wie in der Klageschrift formuliert, existiert.

    Damit zurück zu meinen Beweggründen. Die AGB kann ich seit 9/2016 nicht mehr einhalten. Das wäre schon Grund genug. Facebook stellt sich mir jedoch zusätzlich als Konzern dar, dem seine Nutzer scheißegal sind, solange sich Geld aus ihnen pressen lässt. Dafür lügt sein Gründer auch bei Anhörungen und seine stümperhaften und deshalb mißbrauchten Schnittstellen sieht er nicht als sein Problem an.

    Damit ist jeder Dienst von Facebook für mich nicht akzeptabel.

  •   17
    Gelöschter Account vor 4 Monaten

    Ich nutze weiterhin WhatsApp, wie alle meiner Kontake auch und wir versuchen niemanden dafür oder dagegen zu bekehren. Jeder wie er mag 😌

  •   28
    Gelöschter Account vor 4 Monaten

    Ich werde weiterhin bei WhatsApp bleiben auch alle meine Freunde und Bekannten. Da gibt es keine Diskussionen. Solange WhatsApp keine Probleme bereitet in welcher Form auch immer gibt es für mich definitiv keinen Grund zum Wechseln. Daten sammeln ist für mich kein Grund, da dies im Alltag so oft passiert das man sich am besten im Keller einsperren müsste das dies nicht passieren kann.

  • Michael B. vor 4 Monaten

    Threema hatte ich schon vor Jahren gekauft; fanden auch so einiges Freunde und Bekannte ganz sexy - die Musik hat weiterhin bei WhatsApp gespielt.

    Als WA nun mit den neuen AGB angefangen hat, habe ich mein WA-Konto gelöscht und selber angefangen (nochmals) für Threema und Signal die Werbetrommel zu rühren. Bei Threema ist weiterhin nix passiert, zu Signal sind mittlerweile so Einige rüber gekommen, aber dennoch.... - die Musik spielt weiterhin bei WhatsApp.

    Sport, Arbeitskollegen, Freunde - alle Gruppen gibt's weiterhin unverändert bei WA. Und ich stelle immer mehr fest, dass mich das überhaupt nicht stört und ich bedeutend mehr Ruhe als früher habe.

    Wer mich erreichen will, erreicht mich auch.

  • C. F.
    • Admin
    vor 4 Monaten

    "Bei Threema ist weiterhin nix passiert, zu Signal sind mittlerweile so Einige rüber gekommen..."

    Aber auch nur deswegen, weil die Leute an 4€ rumgeizen. Signal gibts für umme...

82 Kommentare

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  • rolli.k vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Es gibt keine sogenannte "eierlegende Wollmilchsau", es gibt sowas schlicht nicht.
    Jeder Dienst hat seine Vor und Nachteile. Soll ich mir nun mehrere Messenger aufs Handy schmeißen, damit, Ogottogott, ja alles gut wird? Ganz sicher nicht.


    •   17
      Gelöschter Account vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Schalt die Kiste aus, wäre unseren Datenschutzanbetern wohl am liebsten. Aus Angst deren Nummer könnte in deinem Adressbuch stehen.. 🤦😂🌻


  • Nightlife vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Die dagegen sind, sind ausschließlich Nerds, die mal wieder irgendwas besser wissen wollen. Den normalen User interessiert das ein sch..ß, was WhatsApp da für Daten erhebt. Dafür nutzt man deren Dienst kostenlos. Niemand hat einen Nachteil dadurch. Außer wie gesagt die Nerds, die sich sogar persönlich angegriffen fühlen. Warum auch immer. Reine Überwachungsparanoia.

    PecoGAMEBOYGelöschter AccountGelöschter Account


    • C. F.
      • Admin
      vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Wieder einer, der's nicht blickt...scheint doch irgendwie mit dem Bildungsniveau zusammenzuhängen...


      •   28
        Gelöschter Account vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Dann dürftest du auch ein geringes Bildungsniveau haben nach deinem Weltbild..


      • Nightlife vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Für Paranoia gibt es auch gute Ärzte... :-) einem kann geholfen werden....


      • C. F.
        • Admin
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Wow. Lustig.


    • Carolin Niemann vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Kann ich nicht bestätigen. Ich kenne viele, die Angst um Daten und Dateien haben, besonders was sehr persönliches betrifft, das zum Beispiel unter Familienmitgliedern per WhatsApp versendet wird. Niemand davon ist auch nur ansatzweise ein Nerd. Für einige ist schon das aktivieren des Flugmodus oder das abspeichern einer neuen Telefonnummer eine Herausforderung. Die Leute haben einfach nur angefangen sich darüber Gedanken zu machen, wie mit deren Daten umgegangen wird und woher immer die Phishingmails und Co kommen könnten.


      •   28
        Gelöschter Account vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Whatsapp kann aber nichts dafür wenn ein Kind Familienmitglied ein intimes Foto einer anderen Person schickt. Das kann mit jedem Messenger gemacht werden. Und ja, es gibt leider viele Leute die sind mit dem Eintragen neuer Kontakte völlig überfordert. Und genauso sind sie es mit der aktuellen Nachricht das WhatsApp seine AGBs ändert und man zustimmen muss sonst hat es Folgen.


      • C. F.
        • Admin
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        "Whatsapp kann aber nichts dafür wenn ein Kind Familienmitglied ein intimes Foto einer anderen Person schickt."

        Wenn das passiert, habe die Eltern eh komplett versagt.

        "Und ja, es gibt leider viele Leute die sind mit dem Eintragen neuer Kontakte völlig überfordert."

        Dann sollten sie erst recht keine App installieren, deren AGB sie überfordert.


      • dieCrisa vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        "Wenn das passiert, habe die Eltern eh komplett versagt."

        Sexting-Zahlen: Was Schüler in WhatsApp austauschen:

        35% der Befragten (Jugendlichen im Alter von 9-16 Jahren) haben schon sexuelle Darstellungen gesehen. Der Anteil steigt von 10% bei den 9/10-Jährigen mit zunehmendem Alter auf 68% bei den 15/16-Jährigen an. Die Dunkelziffer dürfte entsprechend höher sein. Haupt-, Realschule bzw. Gymnasium oder Jungen/Mädchen liegen jeweils gleich auf; da gibt es keine nennenswerten Unterschiede.

        Da sind also mehr als 2 Drittel aller Eltern völlig unfähig?


      • C. F.
        • Admin
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Kurze Antwort: ja!

        "Das Amtsgericht (AG) Bad Hersfeld hat eine interessante Entscheidung getroffen: Überlassen Eltern ihren minderjährigen Kindern ein Smartphone, so müssen sie mit diesen eine Nutzungsvereinbarung treffen. Sie müssen die Nutzung des Smartphones begleiten und beaufsichtigen – und zwar bis zur Volljährigkeit des Kindes – und sich notfalls noch nicht vorhandene technische Kenntnisse aneignen. Nebenbei weist das Gericht noch darauf hin, dass es "keine vernünftigen Gründe" gebe, einem Kind "ein Smartphone auch noch während der vorgesehenen Schlafenszeit zu überlassen".

        Doch vor allem hat das AG der Mutter des Elfjährigen konkret aufgegeben, von allen Kontakten eine Zustimmung einzuholen – schließlich werden die Daten aus dem mobilen Telefonbuch bei der Nutzung von Whatsapp automatisch an das Unternehmen Whatsapp Inc. in den USA weitergegeben. Denn die Datenweitergabe sei gegenüber den betroffenen Personen eine deliktische Handlung, man begebe sich in die Gefahr, von den betroffenen Personen kostenpflichtig abgemahnt zu werden (Beschl. v. 15.05.2017, Az.: F 120/17 EASO)."


        https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/ag-bad-hersfeld-beschluss-f12017easo-whatsapp-nutzung-kontakte-eltern-kontrolle-kinder-bis-volljaherigkeit/

        PS: bitte das nächste Mal den Link als Quellnachweis mitposten. Da hätte man lesen können, dass die entsprechende Umfrage aus der Schweiz kommt und von 2012 ist. Wir sind mittlerweile 9 Jahre später dran...


      • Pure★Aqua ツ vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Ich rate gleich mal ,das CF und seine Freunde die fähigsten Eltern sein werden ,wir sind ja sowieso alle rotzehohl und unfähig ... 😎

        Gelöschter Account


      • C. F.
        • Admin
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Ich frage mich gerade, wie lange es noch bei Dir dauert, bist Du mal raffst, dass Du mit dämlichen Kommentaren keine Diskussion führen kannst. 😂


      • Pure★Aqua ツ vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Du bist der Grosskotz der jetzt sogar beurteilen will ob andere Eltern fähig sind oder nicht. Dein Urteil darüber ist einfach nur dünnes und dir steht es auch gar nicht zu darüber zu urteilen.
        Also mal Ball flachhalten ,denn auch für dich gibt's Grenzen.


      • C. F.
        • Admin
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Oh...drohst Du mir jetzt? Wird ja immer schöner. Na ja - altes Verhaltensmuster: wer keine Argumente hat, wird ausfallend und beleidigend.


      • Pure★Aqua ツ vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Wenn ich jemanden drohe sieht das anders aus.
        Allerdings meinte ich die Grenze ,dass du nicht beurteilst ob Eltern unfähig sind. Fällt dir sicher schwer aber dafür gibt es ausgebildete Leute und nicht , dahergelaufene die meinen ihre Meinung ist das einzig wahre.
        Das zählt für mich unter Grosskotzigkeit und wenn du das nicht abkannst , spiel zuhause lieber Halma.


      • C. F.
        • Admin
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Sorry, aber Du wirst immer erbärmlicher und lächerlicher…


      • Pure★Aqua ツ vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Oh keine Lust einzustecken ,aber hier austeilen mit der Keule.
        Ich erbärmlich mitnichten, aber mach weiter ,schiess dich immer mehr ins aus mit deinen netten Worten.
        Hoffe da kommt noch mehr 🥱😂


      • C. F.
        • Admin
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Das hat mit einstecken nichts zu tun. Du willst nur provozieren und ich lass mich nicht drauf ein. Verbuch das als Erfolg für dein Ego. Kannst es brauchen.

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