Wird das Xiaomi 13 Ultra in Europa fast doppelt so teuer wie in China?

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NextPit Xiaomi 13 Ultra Test
© nextpit

NextPit war als eine von zwei deutschsprachigen Redaktionen beim Launch des Xiaomi 13 Ultra in China vor Ort. Seinerzeit wurde uns der Verkaufsstart in Europa persönlich bestätigt, wenngleich ein Verkaufspreis für das Kamera-Smartphone nie kommuniziert wurde. Nun will ein als zuverlässig einzustufender Tippgeber den Preis für Frankreich – und somit für Europa – erfahren haben. So viel sei vorab verraten: Günstig wird das ultimative Kamera-Flaggschiff mit deutscher Leica-Kooperation hierzulande nicht!

Das Xiaomi 13 Ultra wird hierzulande ein teurer Spaß!

Der geschätzte NextPit-Kollege Stefan gehört zu einem von zwei deutschen Redakteuren, die dem Launch-Event des Xiaomi 13 Ultra in Peking live und vor Ort beiwohnen durften. Inklusive des Kamera-Kits haben wir auch ein Test-Sample mit nach Berlin gebracht. Schon damals wurde Stefan persönlich versprochen, dass das ultimative Kamera-Smartphone auch in Europa verkauft wird. Doch weder den Verkaufsstart noch den Preis hat man bislang bekannt gegeben.

Jetzt hat der als zuverlässig geltende Tippgeber Billbil Kun über seinen Twitter-Account einen Preis des Xiaomi 13 Ultra bekannt gegeben. So heißt es, dass das Kamera-Flaggschiff ausschließlich in den Farben Schwarz und Olivgrün mit 12 GB LPDDR5X RAM und 512 GB internen UFS-4.0-Programmspeicher zum Preis von 1.499 Euro nach Europa kommt. Im Detail sei der Preis für Frankreich, dürfte aber wie in der Vergangenheit auch für ganz Europa gelten.

In China startete das Xiaomi 13 Ultra am 18. April 2023 zum Preis von 5.999 Yuan, was zum heutigen Kurs umgerechnet knapp 790 Euro entspricht. Damit wäre der europäische Preis nahezu doppelt so hoch, wobei zu beachten wäre, dass es sich hier um eine Variante mit 12/256 GB handelt. Die größte Speichervariante beträgt 1 TB und kostet 7.299 Yuan – also circa 960 Euro, wird aber wie die Farbe Weiß nach ersten Aussagen global nicht verfügbar sein. Auch ist nach wie vor unklar, ob Xiaomi das Kamera-Kit hierzulande vertreiben wird, welches das Fotografieren deutlich komfortabler gestaltet.

Xiaomi 13 Ultra
Das Xiaomi 13 Ultra hat in China zumindest ein optionales Kamera-Kit bekommen, das einige positive Eigenschaften mit sich bringt. / © NextPit

Sollte man das Xiaomi 13 Ultra lieber beim Importhändler kaufen?

Da stellt sich natürlich die berechtigte Frage, ob ein Kauf beim deutschsprachigen Importhändler wie TradingShenzhen zum Preis 1.087 Euro (12/256 GB) nicht deutlich sinnvoller wäre. Wie in unserem Test vermerkt, wäre allerdings zu beachten, dass Ihr mit der englischen Systemsprache und fehlenden LTE-Bändern, wie zum Beispiel dem Band 20, zu rechnen habt. Diese werden hauptsächlich in ländlichen Regionen genutzt.

Die restlichen technischen Daten, wie ein 6,73 Zoll großes AMOLED-Display (3.200 x 1.440 px), einem Snapdragon 8 Gen 2 sowie einem 5.000 mAh starke Akku wären identisch. Nicht zu vergessen, die überragende 4x 50-MP-Quad-Kamera, die in unserem Kamera-Blindtest gar nicht so gut abgeschnitten hat. Doch Stefan erklärt –>HIER, warum die Kamera dennoch mit das Beste ist, was Ihr aktuell auf dem Sektor zu kaufen bekommt.

Xiaomi 13 Ultra in der grüne Edition
Die technischen Daten des Xiaomi 13 Ultra lässt Technik-Herzen höher schlagen! / © Xiaomi

Und was ist Eure Meinung zu dem Thema? Hört bei dem Preis die Freundschaft auf? Kann man da auch mal getrost zu einem chinesischen Import greifen, wenn die Garantie-Leistungen stimmen? Schreibt uns Eure Meinung gern in die Kommentare – wir sind schon gespannt!

Via: Billbil-Kun Quelle: Dealabs

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Matthias "MaTT" Zellmer

Matthias "MaTT" Zellmer
Senior Editor

Mit dem Palm groß geworden und mit Qtek 1010, sowie HTC Hero die unstillbare Lust an Android OS bis zum heutigen Tage entdeckt. Als Gründer von Android TV (später GO2mobile), 2022 bei NextPit eine neue Heimat gefunden und freut sich nun auf Bestenlisten, News, Tests und Videos. Spezialagent für alles Kreative.

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2 Kommentare
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  • Olaf Gutrun vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Hmm, kann man nachträglich dann nicht die Europa Rom Flashen?

    Bei Samsung ist es ja eher weniger ein Problem Firmwares aus anderen Ländern zu flashen.


    • Matthias "MaTT" Zellmer
      • Staff
      vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Das geht, negiert aber nur das Problem der Systemsprache. Die fehlenden LTE-Bänder kann das EU-ROM nicht ersetzen.