Ist das Xiaomi 13 Ultra der ganz große mobile Kamera-Wurf?

Xiaomi hält aktuell noch seinen Launch-Event im Heimatland China ab. Doch anders als die Jahre zuvor gilt die Präsentation des Xiaomi 13 Ultra auch der internationalen Kundschaft. Denn das „Nonplusultra“ der Smartphone-Fotografie wird zu einem noch unbekannten Termin auch hierzulande in den Farben Schwarz und Olivgrün erhältlich sein. Die weiße Variante ist bis auf weiteres exklusiv der chinesischen Kundschaft vorbehalten. Doch ich würde fast meine Hand ins Feuer legen, dass es über lang oder kurz auch den Weg zu uns findet.

Für das Geld bekommt Ihr ein 6,73 Zoll großes AMOLED-Display mit einer maximalen Auflösung von 3.200 x 1.440 px (WQHD+). Natürlich liefert Xiaomi ein adaptives Panel, welches eine variable Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz und eine Touch-Samplingrate von 240 Hz unterstützt. Auch bei der maximalen Helligkeit legt Xiaomi mit dem 13 Ultra neue Maßstäbe: 1.300 Nits unter normalen Umständen (HBM) und satte 2.600 Nits bei direkter Sonneneinstrahlung. Stefan wird bereits in Kürze ein erstes Hands-on liefern und vielleicht auch etwas zu der Helligkeit des Dolby Vision und HDR10+ tauglichen Bildschirm sagen können.

Xiaomi 13 Ultra in der grüne Edition
Für uns vorerst „nur“ in Schwarz und Olivgrün. / © Xiaomi Bildquelle: Xiaomi

Unter der Haube schlummert natürlich – wie sollte es anders sein – ein in der 4-nm-Prozesstechnologie gefertigter Snapdragon 8 Gen 2. Der aktuell schnellste mobile Prozessor, den Qualcomm zu bieten hat und von einer Adreno 740 GPU (Graphics Processing Unit) grafisch unterstützt wird. Für eine schnelle Datenverbindung sorgt das Snapdragon X70 Modem, welches 5G- und Sub6-, sowie mmWave-Netzwerke unterstützt. Zumindest in China präsentierte man uns dazu 12/256 GB, 16/512 GB und 16 GB LPPDR5X RAM und 1 TB internen und nicht erweiterbaren UFS-4.0-Programmspeicher. Als Betriebssystem gibt es ab Werk die hauseigene Benutzeroberfläche MIUI 14 auf Basis von Android 13.

Das Xiaomi 13 Ultra mit optisch orientiertem Leica-M-Kamera-System

Kommen wir wohl zu den wichtigsten Hardware-Elementen des Xiaomi 13 Ultra: den insgesamt fünf verbauten Kameras. Xiaomi wirbt mit der strategischen Zusammenarbeit mit dem deutschen Kameraexperten Leica, durch die die Aufrüstung des Summicron-Objektivs resultiert, aus der die „Coming-of-Age-Zeremonie in der mobilen Bildgebung“ fruchtet.

Der Hauptsensor ist ein bereits zuvor kolportierter 1 Zoll großer IMX989-Image-Sensor von Sony mit einer variablen Zwei-Stufen-Blende (f/1.9 & f/4.0) und einer 50-MP-Auflösung. Dazu gibt es drei weitere 50-MP-IMX858-Bildsensoren für eine Telezoom-, eine Periskop- und eine Makro-Kamera. Details wie zu dem „Fast Shot-Modus“, die optischen Leica-Objektive für äquivalente Brennweiten von 12 mm (Ultraweitwinkel), 23 mm (Weitwinkel), 75 mm (Tele) bis zum neuen 120 mm (Supertele) sowie die zusätzlichen Längen von 46 mm und 240 mm durch den In-Sensor-Zoom, liefert Euch Stefan in seinem heutigen Hands-on.

Xiaomi 13 Ultra in der grüne Edition
Unterschiede zum Xiaomi 12S Ultra aus dem vergangenen Jahr, sieht man nur auf den zweiten Blick. / © Xiaomi Bildquelle: Xiaomi

Das 163,18 x 74,64 x 9 mm große und 227 g schwere Xiaomi 13 Ultra hat einen 5.000 mAh starken Akku verbaut, der kabelgebunden mit 90 W und kabellos mit 50 W geladen werden kann. Natürlich sind auch beim IP68 zertifizierten Xiaomi 13 Ultra Stereo-Lautsprecher mit Dolby-Atmos-Sound verbaut.

Und? Was sagt Ihr zu dem neuen Xiaomi-Flaggschiff am Kamera-Smartphone-Himmel? Geht klar oder ein no go? Natürlich fehlt Euch der deutsche Preis, um ein abschließendes Urteil zu fällen. Wir reichen das umgehend bei entsprechender Verfügbarkeit nach. Schreibt uns dennoch mal Eure Meinung in die Kommentare.

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