Cowboy Bike 3 im Test: Der Stadtspeedster ist besser denn je

Cowboy Bike 3 im Test: Der Stadtspeedster ist besser denn je

E-Bikes haben derzeit Hochkonjunktur. Aus den Niederlanden kommt der aalglatte City-Cruiser von VanMoof, der sich wie warme Semmeln verkauft. Aus Belgien kommt das sportlichere Cowboy-Bike, das eine elektrische Mobilitätslösung für Eilige bietet. Ich bin mit der dritten Generation des Cowboy-Bikes durch die Straßen Berlins gefahren, um zu sehen, was es kann. Hier ist mein vollständiger Testbericht.

Bewertung

Pro

  • Schlankes, elegantes Design
  • Ausgezeichneter, leiser Motor
  • Aufgerüstete Reifen sind großartig
  • Herausnehmbarer Akku
  • Carbon-Riemenantrieb

Contra

  • Kein Radschloss
  • Erfordert Smartphone-App
  • Einige Features kommen noch
  • Abonnementsdienst ein Schlag ins Gesicht

Cowboy Bike 3: Preis und Verfügbarkeit

Das Cowboy Bike 3 ist ab sofort zum Preis von 2.290 Euro in Europa erhältlich. Wenn Ihr die zusätzlichen Schutzbleche, wie sie auf unserem Testmodell abgebildet sind, wünscht, müsst Ihr einen Aufpreis von 89 Euro zahlen, so dass sich der Gesamtkaufpreis auf 2.379 Euro beläuft. Ein stolzer Preis.

In diesem Jahr sind auch zwei neue Farben erhältlich: Anthrazitgrau und Mineralgrau. Es ist nur eine "M-L"-Rahmengröße erhältlich, die für Fahrer mit einer Körpergröße von 170-195 cm optimiert wurde. Das fängt zwar einen großen Teil der Bevölkerung ein, aber es wäre schön, mehr Optionen für diejenigen zu haben, die besonders klein oder groß sind.

Das Cowboy Bike 3 ist also sicher nicht billig. Es kostet 300 Euro mehr als das neueste VanMoof S3. Auf ein neues E-Bike aus Belgien erhaltet Ihr zwar zwei Jahre Garantie, aber die Kosten gehen weiter, wenn Ihr das E-Bike mit nach Hause nehmt. Mehr dazu weiter unten.

NextPit Cowboy 3 fender
Die neuen Schutzbleche sind ein zusätzliches Extra. / © NextPit

Was mir am Cowboy Bike 3 gefällt

Als wir das E-Bike von Cowboy im Mai 2019 zum ersten Mal testeten, waren wir begeistert, wie laufruhig und doch kraftvoll der Motor in diesem Stadtrenner war. Der minimalistische Look von vor 18 Monaten ist weitgehend unverändert, aber der belgische Hersteller hat sowohl an der Hardware als auch an der Software gearbeitet und das Gesamtpaket verbessert. Aber wie groß ist das Upgrade?

Die Hardware-Upgrades

Eines der wichtigsten Dinge, die wir am alten Cowboy-Bike liebten, war der Carbon-Riemenantrieb. Im Gegensatz zu einer schmutzigen alten Kette benötigt der Riemen kein Öl. Das bedeutet weniger Wartung. Das ist auch einer der Gründe, warum sich die Kraftübertragung vom Motor auf die Räder so reibungslos anfühlt. Dieser Gates Carbon Drive Riemen hat ein Übersetzungsverhältnis von 63/22 (2,86), was einen schnelleren Start und eine leichtere Fahrt an Steigungen ermöglicht.

NextPit Cowboy 3 chain
Der Carbon-Riemenantrieb ist ein massiver Designgewinn. / © NextPit

Von einem stehenden Start wegzuflitzen funktioniert unglaublich flüssig. Anders als bei einigen E-Bikes, bei denen man ein Ruckeln spürt, wenn der Motor anspringt, gleitet das Cowboy Bike 3 beim Anfahren und behält dabei ein beruhigendes Gefühl in den Pedalen während der gesamten Beschleunigung. 25 km/h Höchstgeschwindigkeit sind mühelos zu erreichen, und der Motor bleibt während der gesamten Beschleunigung flüsterleise. Beim Cowboy Bike 3 gibt es keine Gänge, aber man braucht sie auch nicht, selbst wenn man Hügel in Angriff nimmt. Auch die hydraulischen Scheibenbremsen leisten hervorragende Arbeit. Die integrierten Front- und Rücklichter sind hell genug, um auch bei Nacht zu fahren.

Das Handling und die Fahrqualität sind meiner Meinung nach ein großer Gewinn für Cowboy, und es ist der größte Einzelvorteil, den dieses E-Bike gegenüber einigen seiner Konkurrenten hat. Cowboy sagt, dass der Carbon-Riemenantrieb bis zu 30.000 Kilometer hält, bevor Ihr irgendeine Art von Wartung durchführen müsst.

NextPit Cowboy 3 motor
Der kraftvolle und dennoch leise Motor befindet sich im Hinterrad. / © NextPit

Auch für das Cowboy Bike 3 sind in diesem Jahr neue, maßgefertigte Schutzbleche erhältlich. Sie wurden an das Rad angepasst und sind separat erhältlich. Pannensichere Reifen sind wieder da, die mit einer speziellen Pannenschutzbeschichtung versehen sind, und die Reifenoberfläche wurde verbreitert, um ein komfortableres Fahren zu ermöglichen. Erfahrene Radfahrer mögen dies als ein kleines Opfer an Geschwindigkeit empfinden, aber ich bin voll und ganz dafür. Der harte Sattel und der niedrige, gerade Lenker sowie der Verzicht auf jegliche Federung verleihen dem Cowboy Bike 3 mehr das Gefühl eines "Rennrads", und ich freue mich über ein Komfort-Upgrade, selbst wenn es nur minimale Auswirkungen hat, wie sie die neuen Reifen bieten.

In Bezug auf den Akku hat sich gegenüber dem Cowboy 2 nichts geändert. Der herausnehmbare 360Wh (1Ah)-Akku wiegt 2,4 kg und ermöglicht eine Reichweite von bis zu 70 km. Das gesamte Fahrrad wiegt inklusive Akku 16,9 kg. Das sind 900 g mehr als bei der 2er-Serie, aber das ist hauptsächlich auf die neuen, verbesserten Reifen zurückzuführen. Der Rahmen selbst ist tatsächlich leichter als beim Cowboy 2. Der Motor (30 Nm/250 W), der intern gefertigt wird, ist im Hinterrad integriert.

Eine herausnehmbare Batterie auf einem so schlanken und gut aussehenden Fahrrad wie diesem zu haben, ist eine der größten Stärken des Cowboy Bike 3. Im Allgemeinen lassen sich E-Bikes in zwei Kategorien einteilen. Es gibt Designs, die ähnlich wie normale Fahrräder aussehen, aber etwas sperriger sind, oft mit einem sichtbaren, abnehmbaren Akku, der irgendwo auf den Rahmen gesteckt wird. Dann gibt es die All-in-One-Designs, die viel attraktiver aussehen, aber ohne herausnehmbaren akku kann das Aufladen eine Qual sein, wenn man in einer Hochhauswohnung oder ähnlichem wohnt.

Das Cowboy Bike 3 ist ein perfekter Kompromiss zwischen den beiden Ansätzen. Ja, die Batterie ist herausnehmbar, aber das Design wird dadurch nicht beeinträchtigt. An der Rückseite des Sitzrohrs angebracht, fügt sich die Batterie gut in das insgesamt sportliche und schlanke Design des Cowboy Bike 3 ein. Der Akku kann in 3,5 Stunden zu 100 Prozent aufgeladen werden. Er kann auch nur mit einem physischen Schlüssel entfernt werden, was verhindern soll, dass er gestohlen wird.

NextPit Cowboy 3 battery
Der Akku kann nur mit einem physischen Schlüssel entnommen werden. / © NextPit

Die neuen Software-Funktionen

Es gibt mehrere neue Cowboy-Software-Funktionen für 2020. Alle im Juni von Cowboy angekündigten Software-Updates sind nicht nur fürs Cowboy 3, sondern auch für die Vorgängermodelle verfügbar. Genauso wie Ihr Upgrades für Euer Smartphone erhaltet, geschieht dasselbe auch im E-Bike-Bereich, und das ist cool.

Gegenwärtig sind die neue Auto-Unlock, Diebstahlerkennung und Unfallerkennung verfügbar. Eine Luftqualitätsfunktion soll im vierten Quartal dieses Jahres folgen. Die automatische Entriegelung (oder Auto-Unlock, wie Cowboy es nennt) funktioniert einwandfrei. Bisher mussten Cowboy-Fahrradbesitzer zum Entriegeln und Starten des Motors ihr Handy aus der Tasche nehmen. Diese Zeiten sind dank Auto-Unlock vorbei. Das Fahrrad erkennt jetzt automatisch, wenn Ihr in der Nähe seid. Wenn das Rad dann bewegt wird, wird es entriegelt und die Fahrt kann beginnen. Das Telefon kann in Eurer Tasche bleiben. Ihr müsst die Funktion erst in der App aktivieren, und die App muss im Hintergrund geöffnet sein, aber das ist ein riesiger Vorteil gegenüber dem Hervorholen des Handys und der manuellen Bedienung, besonders wenn Ihr im Winter oder bei Regen unterwegs seid.

NextPit Cowboy 3 wheel
Hydraulische Scheibenbremsen übernehmen das Anhalten. / © NextPit

Die zweite große Neuerung ist die Unfallerkennung. Wir haben gesehen, dass diese Funktion in Smartphones und insbesondere in Apps wie Android Auto integriert ist, aber sie ist relativ neu in der E-Bike-Branche. Das Cowboy verwendet in das Fahrrad integrierte Sensoren und einen speziell entwickelten Algorithmus zur Erkennung eines Sturzes. Sobald ein Sturz erkannt wurde, hat der Fahrer 60 Sekunden Zeit, um über die App anzuzeigen, ob alles in Ordnung ist oder nicht. Erfolgt keine Reaktion, sendet die App automatisch den letzten Standort und eine Warnmeldung an einen ausgewählten Notfallkontakt.

Natürlich möchte Cowboy nicht, dass Tester das 2.290 Euro teure E-Bike nehmen und es absichtlich umstürzen. Um sicherzustellen, dass Leute wie ich sich nicht unnötig in Gefahr bringen, hat das Cowboy-Team ein kurzes Video erstellt, das uns zeigt, wie Ihr einen Unfall sicher simuliert. Im Wesentlichen geht es darum, das Fahrrad auf eine weiche Unterlage, wie ein Sofa oder Kissen, fallen zu lassen, um einen Sturz zu simulieren. Bei meinem Test hat es gut funktioniert, aber es handelt sich nicht wirklich um eine wissenschaftliche Nachbildung eines tatsächlichen Sturzes oder eines gefährlichen Aufpralls.

Das Fahrrad verwendet ein einzigartiges Erkennungssystem, um die vielen Arten von Unfällen zu identifizieren, die man unterwegs haben könnte. Es kann auch Situationen erkennen, die wie ein Unfall aussehen mögen, in Wirklichkeit aber keinen darstellen, wie z.B. das Umkippen des Fahrrads oder das Fahren auf Kopfsteinpflaster. Um zwischen den verschiedenen Unfallsituationen zu unterscheiden, sagt Cowboy, dass es die "Sensorfusion" verwendet, um sowohl falsch-positive als auch falsch-negative Ergebnisse auszuschließen. Zu diesem Zweck verwendet Cowboy die folgenden Komponenten: einen Geschwindigkeitssensor im Rad, den Drehmomentsensor, um zu überprüfen, ob Kraft auf die Pedale ausgeübt wird, und einen Beschleunigungsmesser.

NextPit Cowboy 3 fender light
Die integrierten Front- und Rücklichter sind mehr als hell genug. / © NextPit

Dank dieser Sensoren ist Cowboy nach eigenen Angaben in der Lage, die Zahl der falsch-positiven Ergebnisse auf nahezu Null zu reduzieren. Das System von Cowboy ist auch in der Lage zu erkennen, ob sich das Rad nach einem Sturz wieder "normal" bewegt und somit davon ausgegangen werden kann, dass der Fahrer in Ordnung ist. Das Cowboy-Rad ist auch mit einer SIM-Karte und GPS ausgestattet. Selbst wenn das an das Fahrrad angeschlossene Smartphone ausfällt, funktioniert die Unfallerkennung also noch. Cowboy kann den Notfallkontakt benachrichtigen, ohne sich auf die Daten des Mobiltelefons des Benutzers verlassen zu müssen.

Ich bin über Kopfsteinpflaster und einige ziemlich große Bodenwellen gefahren, um eine Sturzwarnung auszulösen, und das System von Cowboy hat sich gut gehalten. Ich nehme den Hersteller in diesem Fall gerne beim Wort. Hoffen wir, dass dies eine Funktion ist, von der nicht allzu viele Besitzer Gebrauch machen müssen. Bleibt auf den Straßen da draußen sicher.

Die Diebstahlerkennung war schon immer ein Merkmal der Cowboy-Bikes. Das Fahrrad sollte sich nur dann bewegen, wenn der Fahrer (oder das Smartphone des Fahrers) anwesend ist, und wenn das Fahrrad unterwegs ist, wird automatisch eine Benachrichtigung gesendet, wenn jemand versucht, es zu stehlen. Dies ist eine Art Schlüsselfunktion, da das Fahrrad nicht wirklich bewegungsunfähig ist, wenn es gesperrt ist. Es gibt keine physische Radsperre, es ist nur der Motor, der deaktiviert ist.

Zwei Minuten, nachdem das Cowboy verriegelt ist, tritt der Diebstahlschutz in Kraft. Das, nehme ich an, soll verhindern, dass der Alarm losgeht, wenn man die Parkposition nach dem Verriegeln neu einstellt, wie ich es mache, wenn ich es an die Haken im Fahrradabstellraum meiner Wohnung hänge. Wenn jemand anderes das Fahrrad für mehrere Sekunden bewegt, wird der Besitzer automatisch über die App benachrichtigt und kann die GPS-Position des Fahrrads überprüfen. Durch Klicken auf die Benachrichtigung könnt Ihr das Fahrrad jederzeit orten – es ist metergenau, wenn Ihr nahe genug sind, um über Bluetooth verbunden zu sein.

NextPit Cowboy 3 front light
In diesem schlanken Rahmen sind eine Menge Sensoren untergebracht. / © NextPit

Die vielleicht interessanteste Neuerung ist jedoch das Messen der Luftqualität. Die App informiert Cowboy-Besitzer darüber, wie die Luftqualität in einem bestimmten Gebiet ist, so dass sie eine Route durch die Stadt wählen können, die am wenigsten verschmutzt ist. Diese Funktion befindet sich noch in der Entwicklung, so dass ich sie während dieses Tests nicht ausprobieren konnte. Im vierten Quartal 2020 soll das Feature jedoch ausgerollt werden.

App-Funktionen wie Find My Bike via GPS-Positionierung, Navigation und die Siri-Sprachsteuerung sind von den alten Modellen auf das neue Cowboy Bike 3 übertragen worden.

Was mir am Cowboy-Bike 3 nicht gefällt

Abonnements für ein teures Fahrrad

Gegen eine geringe Abonnementgebühr ist ein Premium-Easy-Rider-Service erhältlich. Für 8 Euro pro Monat erhaltet Ihr Diebstahlerkennungsmeldungen, eine Diebstahlversicherung und eine spezielle Fast Lane für den Kundenservice. Wenn Ihr 10 Euro pro Monat für Easy Rider Plus bezahlt, könnt Ihr diesem Paket eine Schadensversicherung hinzufügen. Die Schadensversicherung deckt Vandalismus ab, aber auch Schäden, die durch Naturelemente wie Regen oder Schnee verursacht werden.

Es ist irgendwie schade, dass dies nicht kostenlos enthalten ist, um ehrlich zu sein. Wenn Ihr zwei Riesen für ein neues E-Bike ausgebt, schmerzt es, wir jeden Monat einen weiteren Zehner bezahlen müssen, um einen hochwertigen Kundendienst und eine Versicherung zu erhalten. Auf die Gefahr hin, sich über die Konkurrenz zu beschweren: Wenn das VanMoof S3 unter die Räder kommt, werden die Fahrradjäger des Unternehmens es kostenlos aufspüren.

NextPit Cowboy 3 brand
Ihr werdet immer noch ein gutes Fahrradschloss benutzen wollen, wenn Ihr es in der Öffentlichkeit abstellt. / © NextPit

Reparaturen im Rahmen der zweijährigen Garantie sind bei Cowboy jedoch völlig kostenlos. Derzeit ist das Programm in 32 europäischen Städten – davon 14 in Deutschland – aktiv und wird kontinuierlich auf weitere Städte ausgedehnt. Inspiriert wurde es durch das Probefahrtprogramm, ein Netzwerk von Cowboy-Experten, die sich in 67 Städten mit potenziellen Kunden treffen und Probefahrten anbieten.

Die eingebaute Navigation

Mir gefällt zwar die eingebaute Navigation mit für Radfahrer optimierten Routen, aber eine Sache, die mich bei meinem Test des Cowboy Bike 3 enttäuscht hat, waren die begrenzten Daten, die nach jeder Fahrt gespeichert werden. Es ist schön, Statistiken für eine bestimmte Woche, einen Monat oder ein Jahr zu haben, und die hier gezeigten Gesamtzahlen werden die Leute sicher dazu motivieren, mehr mit dem Rad zu fahren. Der Abschnitt über die Einzelheiten der Fahrt enthält jedoch nur wenige Informationen.

cowboy bike 3 app
Ein Blick auf die Daten, die das Cowboy Bike 3 in Bezug auf Ihre Fahrten sammelt. / © NextPit

Ihr erhaltet Infos zum Reiseziel, aber nichts in Bezug auf Einzelheiten über die zurückgelegte Strecke. Wenn man bedenkt, dass dies bereits von der Software ausgearbeitet wurde und Ihr jederzeit über GPS verfolgt werdet, wäre es für den Hersteller nicht sehr schwer gewesen, diese Informationen hinzuzufügen. Es ist schön, auf eine Route zurückzublicken, wenn man sich bei einer Fahrt "verfahren" hat, finde ich.

cowboy bike app 2
Der Routenplaner ist jedoch in der App recht nett gemacht. / © NextPit

Keine Nutzung ohne Smartphone

Der grösste Nachteil des Cowboy Bike 3 ist jedoch, dass der Smartphone-Zwang von den Vorgängerversionen übernommen wurde. Ihr könnt den Motor nach wie vor nicht benutzen, ohne ein gekoppeltes Telefon bei Euch zu haben. Man kann natürlich immer noch mit der eigenen Muskelkraft fahren, aber das ist nicht wirklich der Sinn eines E-Bikes. Ich mag die Lösungen einiger anderer Hersteller für dieses Problem, wie z.B. die Verwendung einer Taste, mit der die Fahrer einen PIN-Code eingeben können, um das E-Bike zu entriegeln. Beim Cowboy ist ein Smartphone unerlässlich.

NextPit Cowboy 3 2
Ein schönes 'Display', aber wenig Funktionalität über die Anzeige des verbleibenden Akkus hinaus. / © NextPit

Abschließendes Urteil

Das Cowboy Bike 3 hat viel zu bieten. Das schnittige Design sorgt für Aufsehen auf der Straße, und es ist eine absolute Freude, damit zu fahren. Die Tatsache, dass es eine herausnehmbaren Akku hat. Ich habe ein paar Freunde in Berlin, die allein aufgrund dieses Faktors ein Cowboy Bike 3 gekauft haben.

Es ist schade, dass Ihr den Motor immer noch nicht benutzen könnt, wenn der Akku des Handys leer ist, und die Fahrtgeschichte in der App könnte etwas ausführlicher sein, aber insgesamt wäre ich froh, dieses E-Bike als mein tägliches Transportmittel zu benutzen. Der Preis ist nach wie vor das Haupthindernis für viele Radfahrer, die elektrisch fahren wollen, aber was die Hard- und Software betrifft, bewegt sich Cowboy definitiv in die richtige Richtung.

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15 Kommentare

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  • ach... mal ehrlich ist ein fixi oder rennrad nicht schneller, leichter und günstiger? ja, ja und ja


  • „Statistiken um die Leute sicher dazu motivieren, mehr mit dem Rad zu fahren.“
    Wofür soll das gut sein? Leute, ihr tickt nicht richtig. Ist erschreckend wie viele junge Menschen e-bikes fahren. Und die Wampen wachsen. E-bikes sind Umweltverschmutzung bzw. reine Geldmacherei. Denkt nach,


  • Hätte ich mir tatsächlich gekauft. Sieht toll aus und die Funktionen überzeugen. Die 10 Euro monatlich sind es mir auch wert. Da es aber nur mit Smartphone nutzbar ist, ist es raus. Definitiv.


  • Bei VAnMoof bekommt die "Bike Hunter" auch nicht kostenlos. Man muss eine Zusatzversicherung abschließen, die ähnlich teuer ist.


  • Es wäre schön wenn ihr die richtigen Begriffe benutzen würdet. Dies ist ein Pedelec und kein E-Bike.
    Und die 70 km Reichweite erreicht man wahrscheinlich nur in der kleinsten Unterstützungsstufe auf dem flachen Land.
    Aber der Riemenantrieb hat schon was.

    lolo


  • Kann man den Winkel der Lampe einstellen? Das sieht so aus als würde der Gegenverkehr kilometerweit angeleuchtet...


  • Der Smartphone Zwang ist schon Bitter, unmöglich. Geht die Batterie leer auf einer Tagestour und du schleppst unnötiges Gewicht mit dir rum. Gibt es ein USB Anschluss zum aufladen des Smartphones?


  • Ein Rad für Schönwetterfahrer. Für eine nasse Straße sind die Schutzbleche viel zu kurz und das Streuwasser durchnässt bis zu den Knien alles.

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