Was verbraucht mehr Strom Bluetooth oder Kabel Kopfhörer?

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  • Forum-Beiträge: 183

09.12.2019, 19:49:20 via Website

Hallo liebes Forum,
ich habe eine Frage würde mich sehr über Hilfe und Tipps freuen.
Ich habe das Handy Samsung A30
Höre an und zu mal mit Kopfhörer Musik.
Welche Kopfhörer verbrauchen mehr Akku vom Handy?
Bluetooth ist am Handy immer eingeschaltet.

Vielen dank

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  • Forum-Beiträge: 2.154

12.12.2019, 12:51:54 via App

Darum geht es ja nicht, René. Es geht laut TE allein um den Stromverbrauch des Smartphones.

— geändert am 12.12.2019, 12:52:16

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  • Forum-Beiträge: 6.416

09.12.2019, 23:06:34 via Website

Ich habe es nie gemessen, aber da per Kabel der Ausgangsverstärker des Smartphones die Treiber bewegen müssen, würde ich hier eher einen höheren Akkuverbrauch vermuten. Bei Bluetooth werden die Treiber in den Kopfhörern/In-Ears hingegen vom Akku in diesen versorgt.

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  • Forum-Beiträge: 1.860

10.12.2019, 08:29:58 via Website

Schwierig.
Ich würde auch eher Bluetooth vermuten, da ja beim Kabel lediglich die Lautsprecher "verlegt" werden. Aber der Unterschied dürfte sehr gering sein!

Aber warum läuft bei dir Bluetooth immer? Ich hab's bei meinem S8 grundsätzlich aus, außer ich höre Musik.
Das spart garantiert mehr... ;)

— geändert am 10.12.2019, 08:31:42

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Und dann gibt's noch 1🍎Apfel bei uns...😂

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  • Forum-Beiträge: 6.416

10.12.2019, 08:35:10 via Website

Ich habe Bluetooth auch permanent an, hatte es immer vergessen, wenn ich in meinen Wagen gestiegen bin! Könnte man sicher mit Tasker lösen, aber irgendwie habe ich mich da noch nicht rangemacht ......

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  • Forum-Beiträge: 1.860

10.12.2019, 08:40:32 via Website

Ich ehrlich gesagt auch nicht. Deshalb lass ich es immer aus.
Wenns dann im Auto nicht funktioniert, merke ich das schon... (laughing)

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  • Forum-Beiträge: 3.645

10.12.2019, 22:40:32 via Website

Um diese Frage ohne jegliche Spekulation beantworten zu können, müsste man schon den verbauten Chip und deren Leistungsdaten und Verdrahtung wissen .

Weiterhin ist dann noch ein Blick in den verwendeten Kernel notwendig , der dann aussagt , bei welcher Konstellation welche Komponenten wann und wie angesteuert resp. aktiviert wirden.

Und da Diese Informationen Hersteller spezifisch sind, ist dazu keine Aussage zu treffen.

Alles Andere ist Spekulation.

Liebe Grüße - Stefan
[ App - Entwicklung ]

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Pippi
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  • Forum-Beiträge: 7.564

11.12.2019, 00:38:42 via App

oder zwei absolut gleich eingerichtete Geräte testen, eins mit BT und eins mit kabelgebundenen Kopfhörern. 😁

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  • Forum-Beiträge: 1.069

12.12.2019, 03:09:35 via Website

In selten zu findenden Datenblättern zu Inear-Hörern, wird beim unten verlinkten Hörer die Nennleistung mit 10 mW angegeben. Diese Leistung sollte dem Hörer dauerhaft maximal zugeführt werden können, ohne ihn zu beschädigen, oder zu zerstören.
Eine wirklich eindeutige Definition für die Empfindlichkeit zu finden, ist schwierig, ich interpretiere sie als den Schalldruck, der bei einer zugeführten elektrischen Leistung von 1 mW erzeugt wird, und zwar bei 1 mW für beide Kapseln, möglicherweise ist der Wert aber auch nur auf eine Kapsel bezogen.

Wie man selber leicht recherchieren kann, ist ein Schalldruck von 85 dB schon unangenehm laut und entspricht dem Lärm einer Hauptverkehrsstrasse.
Demnach kann man davon ausgehen, dass ein kabelgebundener Inear-Hörer auch bei lauter Metalmusic dauerhaft nicht mehr als 1 mW, bzw. 2 mW an Leistung umsetzt (2 mW wenn sich die Angaben auf nur eine Kapsel beziehen).

Zum Bluetooth-Smart-Profil (BLE) findet man bei Wikipedia eine Leistungsaufnahme von 10 mW, ich nehme an, das ist die Gesamtaufnahme des Moduls, die Sendeleistung dürfte deutlich darunter liegen, und kann ggf. auch mit der Verbindungsqualität (dem Linkbudget) variieren.

Auch wenn die Akkubelastung beim Kabelhörer mit der Lautstärke variiert und bei der Bluetooth-Verbindung von der Linkqualität abhängt, würde meinen Bauchgefühl nach der Kabelhörer deutlich besser abschneiden. Allerdings ist die Akkubelastung auch bei 10mW im Bluetooth-Betrieb mit 3 mA (@3,3 Volt) schon vernachlässigbar gering.

Overearhörer sind allerdings weiter von Trommelfell weg, haben größere Membranen und sind vermutlich stärker bedämpft, so dass ich bei diesem Hörertyp eine höhere Leistungsaufnahme, vermutlich in der 5 bis 10 mW Größe unterstelle.

https://www.audiopro.de/de/33478.html

— geändert am 12.12.2019, 03:26:32

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  • Forum-Beiträge: 501

12.12.2019, 10:12:45 via Website

Geht man vom Gesamtstromverbrauch aus verbraucht ein Kabelgebundener Kopfhörer weniger, der muss nämlich nicht geladen werden und benötigt keine BT-Verbindung (BT kann also ausgeschaltet bleiben).

Gut erklärt: http://www.hifi-forum.de/viewthread-110-15290.html

— geändert am 12.12.2019, 10:16:49

Öffne Dein Herz und Du wirst die Welt sehen, öffne Deinen Geist und Du wirst sie verstehen.

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  • Forum-Beiträge: 2.154

12.12.2019, 12:51:54 via App

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— geändert am 12.12.2019, 12:52:16

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  • Forum-Beiträge: 501

12.12.2019, 18:45:58 via Website

Mit Kabelgebundenem Kopfhörer hält das Smartphone trotzdem länger. Je effizienter ein Kopfhörer arbeitet, umso weniger Energie verbraucht er. Obwohl die Meisten ohnehin billige InEar nutzen bei denen es auf Effizienz nicht ankommt sondern nur darauf, dass man etwas hört.

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Pippi
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  • Forum-Beiträge: 7.564

12.12.2019, 20:54:18 via App

@Rene: das wäre dennoch auszutesten, wie es sich auf den Akku auswirkt. die BT Verbindung ist ja dauernd an steht da.

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  • Forum-Beiträge: 6.416

13.12.2019, 00:16:47 via Website

Ein paar Zahlen, bessere habe ich nicht gefunden!
Bei der Verwendung von Bluetooth In-Ears wird nach Klasse 3 gesendet, dabei wird mit einem mW gefunkt.
Bei kabelgebundenen In-Ears habe ich in den technischen Daten eine maximale Eingangsleistung von 20 - 100 mW (Jabra, Sony, Philips) gefunden. Bei einigen meiner In-Ears (AKG, Sennheiser, Samsung) habe ich es jetzt mal getestet, der Lautstärkeregler steht im letzten Drittel, somit wird also mehr als das zehnfache an Leistung für kabelgebundene In-Ears, gegenüber der Verwendung von Bluetooth benötigt. Ich bleibe daher bei meiner obigen Einschätzung!

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  • Forum-Beiträge: 183

13.12.2019, 10:48:24 via Website

Danke Müli für deine letzte Einschätzung.
Jetzt bin ich hin und her gerissen... die einen sagen das du bist aber scheinbar überzeugt das die Kabelgebundenen mehr Strom vom Handy akku fressen.Sogar das 10 fache schreibst du.
Gibts jemanden der das verneinen kann oder hat Müli recht ?

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  • Forum-Beiträge: 501

13.12.2019, 11:01:09 via Website

Wie Du im Beitrag auf "hifi-forum" lesen kannst, hängt der Verbauch bei Kabelgebundenen Kopfhörern auch vom Kopfhörer ab, z.B. ob Du einen Kopfhörer mit Standard-Technik nutzt oder einen Elektrostat-Kopfhörer. Da hilft m.E. nur selber testen.

— geändert am 13.12.2019, 11:03:11

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Pippi
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13.12.2019, 11:03:50 via App

Was ist deine spezielle Sorge? bist du lange unterwegs und hast Angst der Akku geht leer? dann nimm doch eine Powerbank?

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  • Forum-Beiträge: 6.416

13.12.2019, 11:57:54 via Website

Kleine Erläuterung:
Offene Kopfhörer brauchen natürlich mehr Leistung als In-Ears, i. d. R. sind sie hochohmiger. Bei meinem KOSS haben sich leider die Schaumstoffauflagen aufgelöst, den kann ich so nicht mehr testen, vermute aber er wäre leiser als die In-Ears die ich habe. Ausgänge, wie der Klinkenausgang am Smartphone (oder auch die Klinke am Tv, Stereoanlage etc) sind in gewissen Grenzen (Ausgangsspannung, Impedanz etc) festgelegt. Die Impedanz eines Kopfhörers, In-Ears oder auch Eingang eines Gerätes (Receiver, Transmitter usw.) variiert etwas, daher kann es zu Fehlanpassungen kommen, die sich darin äußern, dass die Lautstärke der an der Klinke angeschlossenen Geräte, unterschiedlich sein kann. Hochwertige Kopfhörer sind hochohmiger und daher sehr wahrscheinlich etwas leiser als In-Ears.
Was aber für alle an einer Klinke angeschlossene Geräte gilt, es Bedarf eines Verstärkers um die Treiber in dem Kopfhörer/In-Ear anzutreiben, auch wenn die Leistung sehr viel geringer (mW) ist, als jetzt die Leistung eines Lautsprecherausgangs (W) an einer Endstufe. (Receiver haben i. d. R. so auch einen separaten Kopfhörerverstärker). Bei drahtloser Übertragung (wie Bluetooth) braucht man nur eine sehr geringe Leistung (1 mW wie ich oben beschrieben habe - man kann schon fast von leistungslos sprechen), denn diese wird vom Akku/Netzteil des Ausgabegerätes (Kopfhörer, In-Ear, aktive Box etc.) aufgebracht.
Bei SONOS wird auch so verfahren, die Übertragung ist ebenfalls drahtlos (z. B. eine simple Soundbar, richtig Bums aus vielen potenten SONOS Lautsprechern).

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  • Forum-Beiträge: 1.069

13.12.2019, 12:43:34 via Website

Die c't hat es mal nachgemessen: Bluetooth braucht auch im Standby 3 mW, dabei funkt es aber nicht, sondern macht genau nichts (was für den Anwender von Nutzen wäre):

https://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-22-Was-verbraucht-wie-viel-beim-Smartphone-2826274.html

Bei dem nicht vollständig wiedergegebenen, kostenpflichtigem Artikel steht im kostenlos lesbarem Teil aber auch, dass beim Zugriff auf die Funkmodule die Leistungsaufnahme drastisch steigt, also halte ich 5 mW oder die Wikipedia entnommenen 10 mW dann für sehr realistisch, wenn tatsächlich gefunkt wird. Denn dann ist nicht nur zusätzlich die für die HF-Erzeugung mit ggf. schlechten Wirkungsgrad zusätzliche Leistung nötig, sondern auch die für Verarbeitung, Codierung der Daten usw. nötige Leistung.
Die von Müli genannte Leistung der Kabelhörer ist meines Erachtens nach die Nennleistung, die nie verwendet wird, weil sie eine Grenzleistung der Hörer ist. Wenn Du Boxen mit 100 Watt Nennleistung hast, dann betreibst Du sie vielleicht mit einer mittleren RMS-Leistung von 5 Watt, weil es sonst unangenehm laut wird (was auch mit dem logarithmischen Lautstärkeempfinden des Ohres zu tun hat).
Die Stellung eines Lautstärkereglers hat keinerlei Aussagekraft darüber, welche Leistung an einen Hörer tatsächlich abgeben wird, und korrelliert auch in keiner Weise mit der Nennleistung der Hörer. Hierzu müsste man schon ein hinreichend breitbandiges RMS-Voltmeter verwenden, (mit einem Sinusgenerator und normalem AC-Voltmeter geht's aber auch), die bei noch erträglich empfundener Lautstärke abgegebene Spannung messen, quadrieren und durch den Hörerwiderstand teilen (dass der in Wirklichkeit komplex ist, sei hier mal vernachlässigt, senkt die aufgenommene Leistung aber nur noch).
Ich denke, Inears brauchen für eine angenehme Lautstärke weniger als 1 mW.

Die ganze Diskussion halte ich aber für überflüssig.
Selbst wenn das Bluetooth-Modul oder die Hörer 10 mW verbrauchen würden, entspräche das einem Strom von 3 mA (@3,3Volt). Einen 3000 mAh Akku könntest Du damit 1000 Stunden belasten. Tatsächlich läuft Dein Handy beim Musik hören vielleicht 10 Stunden oder 600 Minuten. Selbst wenn die jeweilig sparsamere Variante einen Verbrauch von 0 Watt hätte, gewinnst Du nur 1 % Laufzeit oder 6 Minuten.
Wenn es Dir also nicht auf einen Laufzeitunterschied von 6 Minuten am Tag ankommt, achte mehr auf andere Gesichtspunkte, wie Preis, Handhabung usw.
Ausserdem musst Du bei Bluetooth-Hörern mit einer deutlich größeren Latenz rechnen, was sich bei Videos und Spielen in fehlender Lippensynchronität bemerkbar machen kann. Hörer die den Standard AptX-Low-Latency unterstützen, können diesen Nachteil vermeiden, wenn das Handy den Standard ebenfalls unterstützt. Entsprechende Hörer sind aber schwer zu finden, und auch teurer.
Ich bleibe bei meiner ursprünglichen Einschätzung, halte die Diskussion aber für rein akademisch, ohne praktische Relevanz.

Quelle: heise.de

— geändert am 13.12.2019, 14:08:16

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  • Forum-Beiträge: 501

13.12.2019, 13:00:37 via Website

@Müli
Meine Technics haben trotz der Größe nur 30 Ohm. Die sind am Note 4 deutlich lauter als meine InEars von Bowers&Wilkins. Das muss aber nicht heissen, dass die B&W mehr Strom vebrauchen. Aber hört man auf Fachärzte sollte man ohnehin nur 2 Stunden pro Tag mit Kopfhörern hören, dann spielt der Stromverbrauch m.E. keine Rolle.

— geändert am 13.12.2019, 13:04:48

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  • Forum-Beiträge: 1.069

13.12.2019, 15:11:10 via Website

Ich habe mir den oben verlinkten Artikel herunter geladen, so dass ich ihn komplett lesen konnte. Auf Seite 88 ist von einem Verbrauch des Bluetooth-Moduls im aktiven Betrieb von bis zu 100 mW die Rede, und für maximale Laufzeit werden Kabelhörer empfohlen. Allerdings ist der Artikel von 2015, und ich bin mir nicht sicher, ob es da schon BLE gab.
Insgesamt erscheint der angegebene Leistungsumsatz bei aktivem Bluetooth von 10 mW also doch sehr realistisch, mit Tendenz zu mehr.

Nachtrag: BLE gab es wohl schon 2015 und wird in dem Artikel auch zur Anbindung einer Smartwatch empfohlen.
Da aber bei Audioübertragung von 100 mW die Rede ist, war es entweder im S5 noch nicht verfügbar, oder wird nicht für Audioübertragungen verwendet, obwohl die Bandbreite zumindest bei den üblichen Codecs eigentlich reichen müsste.

Quelle: heise.de

— geändert am 13.12.2019, 15:26:28

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  • Forum-Beiträge: 20.052

13.12.2019, 15:38:54 via Website

Michael K.

Allerdings ist der Artikel von 2015, und ich bin mir nicht sicher, ob es da schon BLE gab.

Ja, gab es. Mein HTC One konnte bereits Blutooth LE und das kam 2013 auf den Markt.

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  • Forum-Beiträge: 6.416

13.12.2019, 15:52:05 via Website

Michael K.

im aktiven Betrieb von bis zu 100 mW die Rede,
....
Insgesamt erscheint der angegebene Leistungsumsatz bei aktivem Bluetooth von 10 mW also doch sehr realistisch, mit Tendenz zu mehr.

Den genannten Artikel kenne ich, denn die c't habe ich seit der ersten Stunde im ABO!

In einem Beitrag oben hatte ich beschrieben, dass viele Bluetooth Geräte wie In-Ears nach Klasse 3 funken, was den beschriebenen 1 mW entspricht, hierbei wird auf Kosten der Reichweite gespart, was auch erklärt, dass Bluetooth In-Ears fast nur mit dem Smartphone 'am Mann' funktionieren. Legt man sein Smartphone irgendwo ab und entfernt sich etwas, bricht die Übertragung ab!
Klar kann Bluetooth auch mit 100 mW (Klasse 1) oder 10 mW (Klasse 2) funken nur finden sie hier (Bluetooth In-Ears) nach meiner Kenntnis keine Verwendung, was der genannte Umstand (Reichweite) belegt.

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  • Forum-Beiträge: 1.069

13.12.2019, 16:35:03 via Website

Dass die Sendeleistung ggf. nur 1 mW beträgt, glaube ich gerne, denn auch Bluetooth-Module mit 100 mW sollten in der Lage sein, die Sendeleistung zu reduzieren, wenn die Verbindungsqualität dies erlaubt. Dies würde nicht nur den Stromverbrauch reduzieren, sondern auch die gegenseitigen Störungen mit anderen Funkmodulen im 2,4 GHz Band. Das Modul muss aber nicht nur das Milliwatt erst erzeugen, was vermutlich nicht mit 100 % Wirkungsgrad geht, sondern zusätzlich von MP3 nach SBC oder AAC umkodieren, den Bluetooth-Protokollstack abarbeiten usw. Ob das ggf. auch der Geräteprozessor macht, ist dabei egal, es erfordert Energie.
Jedenfalls habe ich für BLE keine besseren Angaben als 10 mW finden können. Das kann sich zwar auch auf die Auftastzeit von nur 0,25% beziehen, was die mittlere Leistung nochmal drastisch senken würde, aber bei einer Auftastzeit von nur 0,25% wäre BLE kaum für die Musikübertragung geeignet. Von einer Bandbreite von 1MBit/s blieben dann nämlich nur 2500 Bit/s effektiv übrig.
Deshalb gehe ich davon aus, dass Audioübertragungen über Bluetooth-Classic stattfinden. Das war aber nicht auf extreme Stromersparnis ausgelegt, weshalb mir die im Artikel genannten 100 mW nicht unrealistisch vorkommen, durch modernere Module (bzw. schnellere und stromsparsamere Prozessoren) aber mittlerweile auch in den Bereich von 30 mW bis 10 mW gerutscht sein können.

— geändert am 13.12.2019, 16:39:22

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  • Forum-Beiträge: 10

14.12.2019, 15:04:21 via Website

bluetooth musst du extra aufladen, kabelkopfhörer ziehen halt von deinem handy akku

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