Unser neues Büro aka Zuhause – heimelig und verdammt heiß

Unser neues Office ist hot! Vor allem in dieser Woche. Wir haben in der schwül-heißen Berliner Luft in den letzten Tagen gehörig zu kämpfen gehabt. Bis knapp 40 Grad ist es hier heiß geworden – und der Eine oder die Andere hatte nicht nur vom Arbeiten Schweiß auf der Stirn oder schwarze Punkte vor den Augen.

Keine Sorge: bis zum nächsten Sommer haben wir hier eine Klimaanlage und können auch bis dahin einen kühlen Kopf bewahren. Denn während ich diese Zeilen schreibe, umschmeichelt mich ein laues Lüftlein bevor es sich seinen Weg nach draußen bahnt, nur um dann gleich an den Blättern des großen Baumes direkt vor meinem Fenster zu zerren.

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Der intakte Amazonas in Berlin – so schön ist mein täglicher Blick aus dem Fenster / © NextPit Bildquelle: NextPit

Herrlich!

Überhaupt ist es hier wirklich sehr angenehm. An den Toren der Innenstadt, direkt im alten Villenzentrum der ehemaligen DDR gelegen, haben wir kleine, aber wirklich schöne 70 Quadratmeter für uns. Obwohl – stimmt nicht ganz! Wir dürfen relativ frei eine im Gebäude liegende und voll eingerichtete Wohnung für Besprechungen und unsere Filmaufnahmen verwenden.

Im Vergleich zu unseren knapp 900 Quadratmetern, die wir einst (es kommt mir tatsächlich schon wie viele Monde her vor) sind wir hier dicht an dicht gedrängt. Es gibt aber eine kleine Küche, sehr schnelles Internet, einen verdammt lauten Kühlschrank und viele saunette Kollegen hier. Die hatten wir natürlich auch vorher schon – aber die räumliche Nähe überträgt sich doch irgendwie auch auf das menschliche Miteinander.

Ganz viel Grün außenrum – und offenbar mit interessanter Historie

Gerade in Zeiten, in denen die Wälder der Welt zu brennen und die Brandenburgs zu verdursten scheinen, freut man sich über gepflegtes, sattes Grün. Ein paar Meter von hier, laden die offenen Tore des Schlossparks Schönhausen zu einer wirklich entspannten Mittagspause ein. Wäre der weiter oben besagte große Baum nicht vor meinem Fenster, könnte ich hindernislos auf das Schloß Schönhausen blicken.

Dieses war erst der einstige Dienstsitz des Präsidenten und dann das Gästehaus für hochrangige Staatsgäste der Deutschen Demokratischen Republik.

Unser Gebäude hat angeblich auch eine geschichtlich interessante Vergangenheit. Es soll sich um die Abhörzentrale der SED gehandelt haben. Beim Umbau fand man laut Hausherren auch große Mengen Leerrohre und Kupferkabel.

Keine Sorge – wir hören Euch aber nicht ab. Die Kabel sind weg und die Zeiten anders. Außerdem beschäftigen uns derzeit ganz andere Dinge: wie wir beispielsweise relevant, spannend und teilenswert werden, ohne dass man täglich an den Zufall hoffen und glauben muss.

Der Grund, warum unser Büro so schön ist: Johanna!

Schönheit kommt von innen, sagt man. Natürlich ist Johanna auch äußerlich eine hübsche Frau. Aber sie ist diejenige, die aus einem äußerlich eher unauffälligem Haus, vier nackten Wänden und einer kleinen Grundfläche ein Etwas mit viel Charme gezaubert hat. Die Tine Wittler von NextPit sozusagen. Da ich mir aber nicht sicher bin, ob sie das auch als Kompliment werten könnte, will ich sie Euch als das vorstellen, wie auch wir sie hier immer wieder bezeichnen: nämlich als Herz und Seele unseres Teams.

Johanna hält den Laden schon seit einem halben Jahrzehnt am Laufen. Naja, ganz so stimmt es nicht – die Fonpit AG ist ja insolvent und nicht mehr da. Aber dafür kann Johanna nichts.

Sie ist aber diejenige, die sich um alles im Hinter- und Vordergrund kümmert, damit alles so funktioniert, wie es soll. Die Buchhaltung, die Getränke, die gesamte Organisation.

Und dann wäre noch zu erwähnen, dass sie auch ganz nebenbei regelmäßig kleine Feste für unser Team organisiert. Mal gibt es die wohl tollste Weihnachtsfeier der Welt, dann ein Sommerfest im Park und auch mal zwischendurch ein gemeinsamer Kochabend mit Rotwein und toller Musik.

Damit Teams gemeinsam durch Dick und Dünn gehen können, braucht es sicherlich loyale Menschen, aber auch einen Magneten oder festen Klebstoff, die manchmal die losen Teile, die sich während eines holprigen Weges auch mal lösen, erneut anbringt. Das genau ist Johanna.

Eins vorweg: Johanna mag Kameras nicht so gerne, hat sich aber dennoch für uns und Euch erbarmt. Dafür habe ich keine bohrenden Fragen gestellt.

Seht einfach selbst.

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