Pros des Motorola Moto G (2014)

  • Größeres Display
  • microSD-Support
  • Stereolautsprecher
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Contras des Motorola Moto G (2014)

Motorola Moto G (2014): Preis und Verfügbarkeit

Das Moto G (2014) gibt es in unterschiedlichen Varianten. Es gibt Modelle mit oder ohne LTE, mit 8 oder 16 GByte und mit oder ohne Dual-SIM. Außerdem kann man es in schwarz oder weiß kaufen. Im Februar 2016 neigen sich seine Bestände jedoch dem Ende, so dass man demnächst nur noch den Nachfolger Moto G (2015) kaufen kann. Mit einem Nachfolger sollten wir im Herbst 2016 rechnen. Für den geringen Aufpreis zum 2015er Moto G bekommt Ihr ein Jahr länger Software-Updates.

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Motorola Moto G (2014): Design und Verarbeitung

Das Moto G zeichnet sich durch sein schlichtes Design aus. Nichts sticht sofort ins Auge, doch als Gesamtpaket ist es ergonomisch und ansprechend, durch seine nach außen gewölbte Rückseite liegt es gut in der Hand, der matte, leicht gummierte Kunststoff fühlt sich angenehm an. Auffallendes Detail sind die Stereolautsprecher an der Front, die so ähnlich auch schon beim Moto E zu finden waren. Die Verarbeitung ist tadellos und punktgenau, wie schon sein Vorgänger ist das Moto G gegen Spritzwasser geschützt, auch wenn Motorola dieses Detail selbst nicht hervorhebt.

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Das Testgerät: Das Moto G (2014) von hinten. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Der Akkudeckel ist abnehmbar, dahinter verbergen sich Steckplätze für microSD- und zwei Micro-SIM-Karten. Die Abdeckungen sind in verschiedenen Farben erhältlich, sodass das Moto G trotz fehlendem Moto-Maker-Support individuell angepasst werden kann. Der Kopfhörereingang liegt an der Oberseite, unterhalb des Displays findet sich der Micro-USB-Steckplatz, die Tasten für Lautstärke und Power liegen an der rechten Seite.

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Die Front des Moto G (2014) mit den auffälligen Stereolautsprechern. / © nextpit Bildquelle: NextPit
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Das Moto G (2014) von der Seite: Rechts liegen Lautstärkewippe und Powertaste. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Motorola Moto G (2014): Display

Der Bildschirm des Moto G hat eine Größe von 5 Zoll, aber trotz der beiden Frontlautsprecher ober- und unterhalb des Displays ist es nur unwesentlich größer als das Nexus 5. Das HD-Display (1.280 x 720 Pixel) hat die gleiche Auflösung wie beim ersten Moto G und bringt es damit auf eine etwas geringere Pixeldichte von 294 ppi statt 329 ppi. Dieser Unterschied ist aber kaum wahrnehmbar – wie schon beim Vorgänger produziert der Bildschirm des neuen Moto G im Test ein klares Bild, auch wenn es natürlich nicht mit Geräten aus der Oberklasse mithalten kann.

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Für ein Gerät in dieser Preisklasse ist das Display des Moto G (2014) gut. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Motorola Moto G (2014): Software

Auf dem Moto G lief zum Testzeitpunkt Android 4.4. KitKat, durch Motorolas Update-Garantie wird es auch als eines der ersten Geräte ein Update auf Android 5.0 Lollipop erhalten. Die Benutzeroberfläche des Moto G ist nahezu unverändertes Stock-Android, lediglich ein paar Änderungen hat Motorola vorgenommen, darunter zum Beispiel eine eigene Kamera-App oder Motorola Migrate. Die Software-Extras von Motorolas Premium-Gerät Moto X sucht man hier vergebens, Gestensteuerung oder Moto Infos fehlen, doch vier eigene Motorola-Anwendungen gibt es auch auf dem Moto G.

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Der Homescreen des Moto G (2014) mit dem charakteristischen roten Vorhang als Hintergrundbild. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Alert

Ein Kontakt oder eine Gruppe von Kontakten kann im Notfall informiert werden und bekommt eine vorgefertigte Textnachricht und zum Beispiel Informationen zum Standort.   

Help

Bei Fragen rund um das Moto G gibt es hier FAQs sowie die Möglichkeit, im Support-Chat direkt mit einem Motorola-Mitarbeiter Kontakt aufzunehmen.

Assist

Hier kann man Profile anlegen, die das Moto G zu bestimmten Momenten automatisch aktiviert, zum Beispiel während Meetings oder über Nacht. So kann man sicherstellen, dass während Meetings das Telefon aus bleibt oder Nachts keine störenden Benachrichtigungstöne über neue Nachrichten informieren.

Connect

Diese Anwendung erlaubt die Kontrolle und Verwaltung mehrerer verbundener Geräte von einer zentralen Stelle aus (in diesem Fall dem Moto G).

Migrate

Diese Anwendung hilft Neu-Nutzern dabei, ihre wichtigsten Daten wie Kontakte, SMS, Anrufprotokolle, Bilder und Musik vom alten auf das neue Smartphone zu übertragen.

Motorola Moto G (2014): Performance

Im Moto G steckt ein Snapdragon 400 mit 1,2 Gigahertz und vier Kernen, also der gleiche Prozessor, der auch schon in einigen Smartwatches steckt. Trotzdem läuft das Moto G im Test erstaunlich flott und ohne Aussetzer, was auch daran liegt, dass Motorola auf überflüssige Bloatware und aufwändige Animationen und Effekte verzichtet, die das System unnötig langsamer machen und zumüllen. Da das Moto G nur 8 GB internen Speicher hat, ist das aber auch wichtig. Von den 8 Gigabyte in unserem Testmodell waren 5,51 GB frei. Wer mehr Platz braucht, kann und sollte aber zur 16-GB-Variante greifen.

Motorola Moto G (2014): Kamera

Während die Frontkamera unverändert eine Auflösung von 2 Megapixeln hat, ist die Hauptkamera auf der Rückseite mit mehr Megapixeln ausgestattet als noch beim Vorgängermodell. Maximal 8 Megapixel (6 Megapixel für 16:9-Aufnahmen), das ist ein guter Wert für ein Mittelklasse-Smartphone.

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Die Kamera des Moto G (2014): Ein Zuwachs an Megapixeln und Bildqualität. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Die Bildqualität zeigt sich im Test des Moto G ist auch besser als beim Vorgänger, das Interface der Kamera-App bleibt sehr schlicht und aufgeräumt und bietet wenige Zusatzfunktionen wie Slow-Motion-Aufnahmen, HDR- oder Panoramabilder. Nützlich: Ein Tipp auf das Display nimmt sofort ein Bild auf.

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Manchmal ein bisschen blass, aber im Grunde in Ordnung: Das Moto G (2014) macht ordentliche Bilder – nicht mehr und nicht weniger. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Die Bildqualität ist für eine Mittelklasse-Kamera in Ordnung, mit der ebenfalls 8 Megapixel bietenden Kamera des S5 Mini kann das Moto G im Test zwar nicht mithalten, dafür liefert es bessere Bildergebnisse und vor allem eine akkuratere Farbwiedergabe als sein teurerer Bruder, das neue Moto X. Das wird aus den Vergleichsbildern ersichtlich, die wir mit beiden Geräten gemacht haben. Auf meinem Google+-Profil findet Ihr außerdem eine Reihe von Testfotos mit dem Moto G (2014) in voller Auflösung.

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Bei dem grauen Himmel kann man auch mit dem Moto G (2014) nicht mehr viel herausholen. / © nextpit Bildquelle: NextPit
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Recht wenig Rauschen zeigt die Kamera des Moto G (2014) in schlechten Lichtverhältnissen. / © nextpit Bildquelle: NextPit

Motorola Moto G (2014): Akku

Bei normalem, moderaten Gebrauch bringt es das Moto G auf 24 Stunden Laufzeit – das ist in Anbetracht der Akkukapazität (2.070 Milliamperestunden) und der Displaygröße ein guter Wert. Bei intensiverem Gebrauch, mit Synchronisierung des E-Mail-Kontos, regelmäßigen Besuchen in den einschlägigen Social Networks sowie mehreren Gaming-Runden durch drei Spiele kam das Moto G im Test noch auf eine Laufzeit von 14 Stunden.

Motorola Moto G (2014): Technische Daten

Abschließendes Urteil

Motorola hört auf die Wünsche der Nutzer. Mit dem Ziel, ein gutes Mittelklasse-Gerät anzubieten, das die Bedürfnisse der Kunden erfüllt, hat man eine Umfrage in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: Am wichtigsten waren den Befragten bessere Soundqualität, microSD-Erweiterung und eine bessere Kamera. Voilà, das neue Moto G bietet genau das. Die in der ersten Generation etablierten Features und charakteristischen Eigenschaften wurden beibehalten, zudem wurde an den richtigen Stellen nachgebessert. Das neue Moto G zeigt im Test, dass es die Kritikpunkte am Vorgänger beseitigt und löst diesen damit ab als das Smartphone mit dem aktuell wohl besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Dieser Text basiert auf einem Testbericht von Bruno Salutes für AndroidPIT.com.br