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Redmi Note 11 im Test: Mittelklasse in hübsch

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Wer ein Handy um 200 Euro sucht, ist mit Xiaomis Redmi-Note-Geräten meist gut beraten. Mit dem Note 11 ist die günstige Smartphone-Serie jetzt auch noch schick geworden. Denn im Test überzeugt das Handy nicht nur im Alltag, es wirkt auch moderner und stylischer als einige 1.000-Euro-Handys.

Bewertung

Pro

  • Modernes, hübsches Design
  • Schönes AMOLED-Display mit 90 Hertz
  • Solide Akkulaufzeiten
  • Speicher erweiterbar

Contra

  • Keine 5G-Unterstützung
  • Leistung unter der Konkurrenz
  • Quick-Charging trotz 33 Watt zu langsam
  • Bildqualität sehr durchschnittlich

Kurzfazit und Kaufen

Das Redmi Note 11 ist eine echte Mittelklasse-Empfehlung mit drei "abers":

  1. müsst Ihr nach dem Kauf einiges an Zeit zum Löschen von Bloatware einplanen.
  2. gibt es selbst dann noch Werbung im Betriebssystem. Und
  3. müsst Ihr eine gewisse Offenheit gegenüber chinesischen Herstellern mitbringen. Ein Thema, das die deutsche NextPit-Community aus Datenschutzgründen gerne kritisch sieht.

Von diesen Nachteilen abgesehen ist das Note 11 zu einem Preis von knapp 200 Euro kaum kritisierbar. Das AMOLED-Display mit 90 Hertz ist im Alltag eine Wonne, die Leistung reicht aus für Mobile Games und Alltags-Apps und die Kamera liefert dem Preis angemessene Ergebnisse.

Laut UVP müsst Ihr dafür mindestens 230 Euro zahlen – die Preise sind aber inzwischen selbst im Xiaomi-Onlineshop deutlich gefallen. Ende Oktober 2022 zahlt Ihr für das Redmi Note 11 nur noch rund 180 Euro. Aktuelle Preise seht Ihr im Vergleichselement:

 

Design & Display

Knapp 8 Millimeter dick, 179 Gramm schwer und mit nichtigen Displayrändern – für ein 6,43 Zoll großes Handy ist das Redmi Note 11 ein echter Handschmeichler. Das Gehäuse ist dabei aus Kunststoff gefertigt, eine IP53-Zertifizierung gibt es dabei trotz Klinkenanschluss. Ebenfalls erwähnsenswert ist, dass Redmi ein 90-Hertz-AMOLED-Display und Stereo-Speaker im Handy verbaut.

Redmi Note 11 Rückseite
Das Redmi Note 11 ist schön schlicht und zeitlos. / © NextPit

Gefällt:

  • Hübsches, kompaktes Design
  • Brillantes Display für 200 Euro
  • Stereo-Lautsprecher

Gefällt nicht:

  • Gehäuse komplett aus Kunststoff
  • Vibrationsmotor zu schwammig

Xiaomis Flaggschiffe haben inzwischen das Qualitätslevel von Edelmarken wie Samsung oder Apple erreicht. Und diese hohe Verarbeitungsqualität tröpfelt auch auf die Mittelklasse herab. Das Redmi Note 11 wirkt wie aus einem Guss, es gibt kaum nennenswerte Spaltmaße und die Konstruktion wirkt trotz der geringen Dicke von 8 Millimetern robust.

Typisch für günstige Smartphones ist, dass die Kante unter dem Display ein wenig dicker ausfällt – insgesamt sind die Displayränder aber ausreichend dünn und selbst um das Punch-Hole zeichnet sich ein verschwindend geringer schwarzer Rand. Hierdurch bekommt das Redmi Note 11 nicht nur einen hochwertigen, sondern auch einen modernen Look.

Das Display des Redmi Note 11
Redmis Display ist über alle Zweifel erhaben. / © NextPit

Mit einer Bildwiederholrate von 90 Hertz ist die Anzeige des Note 11 auch technisch auf der Höhe. Trotz der geringen Kosten setzt Xiaomi auf AMOLED, was zu perfekten Kontrasten und satten Farben führt. Die Full-HD-Anzeige ist mit einer Auflösung von 2.400 x 1.080 und einer Pixeldichte von 441 ppi hochauflösend genug, dass Ihr keine Pixel im Alltag wahrnehmt. Im Sonnenlicht reicht die durchschnittliche Helligkeit von 900 Nits ebenfalls aus. Displaytechnisch gibt es in dieser Preisklasse wirklich nichts auszusetzen.

Wo Xiaomi Abstriche machen muss, ist bei den eingesetzten Materialien sowie beim Vibrationsmotor. Das Redmi Note 11 ist komplett aus Kunststoff gefertigt, der Z-Achsen-Vibrationsmotor ist mir persönlich zu schwammig. Haptisches Feedback beispielsweise beim Tippen fühlt sich zu unpräzise an, um einen wirklichen Mehrwert zu bieten.

Das Redmi Note 11 wird per USB-C aufgeladen.
Neben einem USB-C-Anschluss gibt es an der Unterseite einen Speaker. / © NextPit

Zu guter Letzt: Xiaomi stattet das Redmi Note 11 mit NFC und Stereo-Speakern aus, von denen einer – der an der Unterseite – allerdings deutlich lauter und leistungsstärker ist. Hierdurch ergibt sich beim Schauen von Videos eine Dysbalance, die aber nicht weiter störend ist. Der zweite Speaker ist vor allem dann praktisch, wenn Ihr den unteren Lautsprecher beim Zocken mit der Hand verdeckt.

Software: Im Bloatware-Paradies

Auf dem Redmi Note 11 läuft ab Werk Android 11, auf dem Xiaomis eigenes MIUI 13 basiert. Wie gewöhnlich bei dem Hersteller müsst Ihr nach der Einrichtung des Handys einiges an Bloatware, also vorinstallierten Programmen, vom Speicher entfernen. Gleichzeitig gibt es Werbung in einigen Apps. Die Bereitstellung von Updates ist beim Note 11 eher mäßig.

Gefällt:

  • MIUI bietet einen gewaltigen Funktionsumfang
  • Sicherheits-Updates bis 2025

Gefällt nicht:

  • Bekommt nur noch Android 13
  • Zu viel Bloatware
  • Werbung im Betriebssystem

Da wir in unserem Test zu MIUI 13 schon viel über das Betriebssystem sinniert haben, halte ich mich an dieser Stelle kurz. MIUI ist eine der funktionsreichsten Android-Versionen, dabei kann sie Einsteiger:innen allerdings mitunter überfordern. Eine kleine Starthilfe haben wir Euch in unserer Liste mit den besten Tipps zu MIUI vorbereitet.

MIUI 13 Screenshot
MIUI 13 ist hübsch und bietet viele Funktionen. / © NextPit

Wie immer störe ich mich bei Xiaomis Handys an den vielen vorinstallierten Programmen, die den Speicher ab Werk unnötig belasten. Gleichzeitig gibt es Werbung in einigen System-Apps, die Ihr aber zumindest deaktivieren könnt. Nachdem Samsung voriges Jahr mit einer verlängerten Update-Gewährleistung für Schlagzeilen gesorgt hat, versuchte Xiaomi diesbezüglich gleichzuziehen.

Während Xiaomis Flaggschiffe inzwischen vier Jahre Sicherheits-Updates und drei große Android-Updates erhalten, sind es bei den Redmi-Modellen weniger. Ihr könnt noch auf das gerade erschienene Android 13 updgraden, da das Redmi 11 noch mit Android 11 erschien. Sicherheits-Patches gibt es voraussichtlich bis 2025.

Leistung

Mit dem Snapdragon 680 von Qualcomm arbeitet ein grundsolider Prozessor im Redmi Note 11. Gepaart wird das SoC mit bis zu 6 Gigabyte Arbeitsspeicher und maximal 128 Gigabyte internem Speicher. Jenseits aktueller Trends ist der Speicher des Note 11 über microSD-Speicherkarten erweiterbar.

Gefällt:

  • Erweiterbarer Speicher bar jenseits aktueller Trends
  • Ausreichend Leistung für Alltag & Mobile Games

Gefällt nicht:

  • Geringer Leistungsvorschuss für die nächsten Jahre
  • Keine 5G-Unterstützung

Das Redmi Note 11 ist eines der leistungsschwächsten Smartphones von Xiaomi im Jahr 2022 und kommt aus Kostengründen ohne 5G-Modem aus. Wer nicht in Ballungsgebieten lebt und auch kein Geld für einen 5G-Vertrag ausgeben will, kann auf dieses Feature aber sicher verzichten. Das eingesetzte Snapdragon-680-SoC lieferte im Alltag eine gute Performance ab.

Punch-Hole des Redmi Note 11
Das Punch-Hole im Redmi Note 11 ist schön dezent. / © NextPit

Zwar müsst Ihr definitiv Ladezeiten beim Öffnen von Apps und Mobile Games einplanen, MIUI 13 läuft insgesamt aber ruckelfrei. Wie immer empfehle ich das Verkürzen der Animationszeiten in den Entwicklereinstellungen, um die Nutzererfahrung etwas zu beschleunigen. Eindrucksvoll vom 200-Euro-Handy mit eher schlechten Benchmark-Werten ist, dass ich Call of Duty: Mobile mit hohen Grafikeinstellungen ohne Ruckler spielen konnte.

Redmi Note 11 im Benchmark-Vergleich

Benchmark Geekbench 5 CPU (Single / Multi) 3D Mark WildLife 3D Mark Wildlife Stresstest
Redmi Note 11 385 / 1.041 450 446 / 442
Realme 9 5G 609 / 1.710 1.184 1.213 / 1.165
Poco M5 554 / 1.898 1.240 1.227 / 1.209
Oppo Reno 8 lite 685 / 1.994 1.214 1.219 / 1.209
Oppo A76 285 / 1.667 449 450 / 218

Im Benchmark liefert die Kombination aus Snapdragon 680, Adreno 610 und 4 Gigabyte Arbeitsspeicher keine Glanzleistung ab. Zwar habt Ihr mit Thermal Throttling keinerlei Probleme, die Leistung liegt allerdings in allen gängigen Benchmarks unter anderen Handys in dieser Preisklasse. Kurz nach dem Auspacken ist das kein Problem, ohne Leistungsüberschuss sehe ich hier aber Eure Zufriedenheit auf Dauer gefährdet. Denn wenn das Redmi Note 11 Apps und Hintergrundprozesse über die Jahre ansammelt, kann die geringe Leistung im Alltag stören.

Durchaus erfreulich beim Lesen des Datenblattes ist allerdings, dass Xiaomi weiterhin auf die Erweiterbarkeit des Speichers setzt. Über microSD-Karten ist dieser auf bis zu 1 Terabyte erweiterbar.

Kamera: Solide, nicht herausragend

Die Quad-Kamera auf der Rückseite des Redmi Note 11 entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Dual-Kamera. Denn neben einer Hauptkamera mit 50 Megapixeln und einer Ultraweitwinkelkamera mit 8 Megapixeln gibt es hier zwei 2-Megapixel-Sensoren für Makro und Tiefeninformationen. Selfies nimmt das Redmi Note 11 mit 13 Megapixeln auf, das Objektiv vertraut dabei auf einen Fixfokus.

Kameramodul Redmi Note 11
Die Kamera löst mit bist zu 50 Megapixeln auf. / © NextPit

Gefällt:

  • Gute Aufnahmen bei Tageslicht

Gefällt nicht

  • Pro-Modell bietet mehr
  • Fotos im Ultraweitwinkel unscharf

Die Quad-Kamera auf der Rückseite des Redmi Note 11 ist typisch Mittelklasse. Effektiv bekommt Ihr eine Dual-Kamera, bei der die Hauptkamera qualitativ deutlich besser ist als die Ultraweitwinkelkamera. Mit nativen 50 Megapixeln rechnet die Hauptkamera mehrere Pixel zusammen, um Fotos mit 10 ?! Megapixeln aufzunehmen. Bei Tageslicht lassen sich so scharfe Aufnahmen erstellen, denen allerdings ein wenig Dynamik fehlt.

Wie Ihr in meiner Bildergalerie seht, neigt das Redmi Note 11 insgesamt zu Blautönen und stimmt die Fotos seiner Ultraweitwinkelkamera und der Hauptkamera nicht gut aufeinander ab. Die Hauptkamera nimmt Bilder in 8 Megapixeln auf, ohne Autofokus und mit einer durchgehenden Unschärfe von der Bildmitte bis zum Rand empfehle ich aber eher, sofern möglich ein paar Schritte zurückzugehen.

Neben diesen beiden Kameras gibt es auf der Rückseite des Note 11 zwei Zusatz-Linsen – eine für Tiefeninformationen und eine für Makro-Aufnahmen. Mit zwei Megapixeln sind die Bilder der Makrokamera nicht wirklich brauchbar, das Feature ist zudem recht umständlich über die Einstellungen der Kamera-App zu erreichen.

Kamera-App Redmi Note 11
Xiaomis Kamera-App ist wirklich gut! / © NextPit

Um es kurz zu halten: Selfies nehmt Ihr in 13 Megapixeln auf, wirklich scharf sind die Aufnahmen allerdings nicht. In schwierigen Lichtsituationen, etwa bei Nacht oder in der Dämmerung, nimmt die Qualität trotz Nachtmodus stark ab. Und Videos nehmt Ihr maximal in Full-HD bei 30 Bildern pro Sekunde auf.

Insgesamt ist die Kamera des Note 11 eher ein Notbehelf – wer hier mehr will, sollte sich das Redmi Note 11 Pro anschauen.

Akku: Lange an, langsam voll

Wie in der Mittelklasse üblich, findet im 8 Millimeter dünnen Handy ein Akku mit 5.000 Milliamperestunden Platz. Aufgeladen wird das Handy ausschließlich kabelgebunden, dafür aber über das im Lieferumfang enthaltene Netzteil mit 33 Watt. Die Praxis zeigt allerdings, dass dies keine kurzen Ladezeiten garantiert.

Redmi Note 11 Knöpfe
Die Knöpfe bieten einen soliden Druckpunkt. / © NextPit

Gefällt:

  • Lange Akkulaufzeiten dank 5.000 mAh
  • Netzteil im Lieferumfang enthalten

Gefällt nicht:

Es ist immer wieder eindrucksvoll, wie konsequent Hersteller Akkus mit 5.000 Milliamperestunden in ihre Mittelklasse-Handys pressen. Im dünnen Redmi Note 11 werden so lange Laufzeiten realisiert, die Euch im Alltag anderthalb bis zwei Tage Unabhängigkeit von der Steckdose bringen. Der Akku-Benchmark PC Mark attestiert dem Handy eine Laufzeit von 13 Stunden – der Wert ist allerdings unpräzise, da ich aufgrund einer Corona-Quarantäne keine Messung der Displayhelligkeit vornehmen konnte.

Ist das Redmi Note 11 einmal leer, könnt Ihr es laut Herstellerangaben mit 33 Watt schnell wieder aufladen. In der folgenden Tabelle habe ich Euch die Ladegeschwindigkeiten aufgeschlüsselt:

Ladezeiten Redmi Note 11

Akkustand Zeit
22 % 0 Minuten
35 % 23 Minuten
50 % 50 Minuten
80 % 2h
100 % 2h 40m

Ihr seht: Wirklich schnell aufladen lässt sich der große Akku des Note 11 nicht. Typisch für Schnellladetechnologien ist, dass die Ladeleistung mit der Zeit abnimmt. Wollt Ihr die Batterie bis 100 Prozent aufladen, solltet Ihr das Handy also am besten über Nacht an die Steckdose hängen. Steht auf Eurem Nachttisch ein Wireless-Charging-Pad, könnt Ihr das Note 11 damit nicht aufladen. Wieder Mittelklasse-typisch verzichtet Xiaomi auf eine Kompatibilität zum Wireless-Charging.

Abschließendes Urteil

Mit dem Redmi Note 11 zeigt Xiaomi erneut, wie wenig Kompromisse Ihr in der Smartphone-Mittelklasse in Kauf nehmen müsst. Zu beeindrucken wissen dabei vor allem das schlanke Design und das brillante AMOLED-Display mit seiner Bildwiederholrate von 90 Hertz. Weitere Aspekte wie die Leistung, die Qualität der aufgenommenen Fotos und die Laufzeit des 5.000-mAh-Akkus liegen auf hohem Niveau, die Konkurrenz bietet hier aber geringfügig mehr.

Redmi Note 11 Oberseite.
Ein 3,5-Millimeter-Anschluss sowie ein IR-Blaster sind an der Oberseite platziert. / © NextPit

In Kombination ist das Redmi Note 11 aber besonders ausgewogen und bietet für unter 200 Euro das aktuell beste Gesamtpaket. Als wirkliche Nachteile können wir nur die überflüssige Bloatware, die Werbung im Betriebssystem und der geringe Leistungsvorschuss für die nächsten Jahre festhalten. Habt Ihr keine hohen Erwartungen an die Leistung eines Handys und zockt beispielsweise keine Mobile Games, lässt sich das Note 11 uneingeschränkt empfehlen.

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Benjamin Lucks

Benjamin Lucks

Ben arbeitet seit 2018 im Tech-Journalismus, war mitten in der Corona-Krise Freiberufler und ist seit November '20 in Vollzeit bei NextPit. Seitdem versucht er in Reviews und Texten stets die Mitte zwischen fachlicher Kompetenz, Humor und frischen Perspektiven zu finden.

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7 Kommentare

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  • Flanke85 vor 4 Wochen Link zum Kommentar

    Das Redmi Note 11 braucht ca. 1h/15min für das Aufladen, dann muss irgendetwas bei dir schieflaufen.


  • Tim vor 4 Wochen Link zum Kommentar

    Ende des Jahres 2022 kein 5G-Support, schlechte Leistung, schlechtere Bildqualität UND obendrein ist euer geliebtes Fast-Charging "nur" 33W schnell.
    Da muss ich mich ernsthaft fragen, wie sowas - egal wie die positiven Punkte aussehen - bitte 4,5/5 Sterne bekommen kann...
    Und obendrein kommt es ernsthaft nur mit Android 11 und das letzte Android-Update ist eine Version, die schon draußen ist. Das ist nicht nur schlecht, das ist unterirdisch.


    • Michael K. vor 4 Wochen Link zum Kommentar

      Der Preis macht letztlich die gute Bewertung aus. 200 € dürften so ziemlich die Untergrenze dessen sein, was man für ein brauchbares Smartphone hinlegen muss.
      Und dann darf man sich halt auch nicht an 1000 € Geräten orientieren. Daran gemessen mag die Leistung und Bildqualität schlecht sein, für ein 200 € Gerät sieht das womöglich ganz anders aus. Wer da zugreift, wird auch nicht unbedingt 5G erwarten, wo ja i.d.R. auch die Vertragskosten höher sind. Und auch die zusätzlichen Funktionen von Android 12 oder 13 werden viele Anwender in der Preisklasse nicht vermissen.
      Wer einen Golf kauft, darf nicht Leistung und Komfort einer S-Klasse erwarten.


    • Martin vor 4 Wochen Link zum Kommentar

      @Tim ..... warum ist es denn unterirdisch ? Weil es nicht das Neuste ist, oder weil es da was gibt, was man sowieso nicht vermisst ?


  • Conjo Man vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Der größte Knackpunkt m.M.n ist das - bei Auslieferung - vorhandene Android 11. Da wird es dann die nächste Zeit evtl ein großes Update geben auf 12 und den ein oder anderen Sicherheitspatch - das wird es dann gewesen sein.

    5 Sterne Bewertung...*räusper*


  • Olaf vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Unabhängig davon, dass ich zu denjenigen gehöre, die chinesischen Herstellern zunehmend weniger offen gegenüber stehen: Neben den zweifelsfrei positiven Seiten wie einem 90 Hz-AMOLED oder einer zu erwartenden guten Laufzeit Dank 5.000 mAh-Akku ohne High End-Prozessor stößt es mir doch sauer auf, dass das Redmi mit Android 11 ausgeliefert wird. Da derzeit die 13te Version am Start ist, scheint mir gerade im Einstiegssektor eines Redmi Note 11 ein (ver)alte(te)s Betriebssystem eher suboptimal. Bei den wohl zu erwartenden zwei Systemupdates ist tatsächlich bei Android 13 Schluss. Das ist aus heutiger Sicht inakzeptabel, auch wenn MIUI bei Xiaomi grundsätzlich im Vordergrund steht.


    • Martin vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Naja, wenn ich mir so ansehe, wie grosszuegig bei Android mit Hauptversionsnummern umgegangen wird , ist das auch nicht mehr als ein scheinbar sehr gut funktionierendes Marketingmittel.

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