Apple AirPods Max: Es ist nicht der Preis, der unverschämt ist

Apple AirPods Max: Es ist nicht der Preis, der unverschämt ist

"Oh nein, noch ein teures Apple-Produkt! Schnell, schnell, ich muss auf Twitter gehen und allen erklären, dass Apples neue AirPods Max den exorbitanten Preis von 629 Euro nicht wert sind.".

Da, es ist raus, fühlt Ihr Euch jetzt besser? Können wir weitermachen? Denn anders als über den Preis, sollten wir bei Apples neuen Over-Ear-Kopfhörern lieber mal über was ganz anderes reden.

Denn nicht der Preis, sondern dass Apple überhaupt hochpreise Over-Ear-Kopfhörer auf den Markt gebracht hat, ist problematisch. Die Kopfhörer-Neuigkeiten aus Cupertino hat die Menschen, das ist wirklich keine Überraschung, zum Reden gebracht.

Wie bei jedem Bekanntwerden eines neuen Apple-Produkts treten die gleichen Phänomene auf. Es gibt die immergleichen Aufschreie der Apple-Gegner, die im gleichen Satz Preis-Leistungs-Alternativen empfehlen und die ohnehin erstmal immer dagegen, statt dafür sind. Dabei sind sie sich ganz sicher, die einzigen zu sein, die sich nicht von von den Marketing-Tricks des bösen Apple blenden lassen. Damit das klar ist, von dieser Gruppe distanziere ich mich voll und ganz.

Aber beruhigt Euch, ich werde einen Teufel tun und auf keinen Fall versuchen, den Preis der Max AirPods von SECHSHUNDERT EURO zu verteidigen! Bei einem nicht-HiFi-Headset ist dieser Preis einfach nicht gerechtfertigt. Aber ist das wirklich eine Überraschung? Seid Ihr wirklich hinten über geschlagen, als Ihr diesen Preis gesehen habt? Natürlich nicht.

Die Apple AirPods Max sind zu teuer, wir kennen das Lied

Seit Jahren überschlägt sich die Technikbranche immer wieder selbst, wenn sie jedes Jahr die lächerlich hohen Preise kritisiert, die man dafür zahlt, von Apples unantastbarem Benutzererlebnis Gebrauch machen zu dürfen. Zumindest ist das bei den meisten Mainstream-Journalisten und Verbrauchern der Fall. Ich meine diejenigen, die nicht das Glück haben, ein farbenfrohes Büro voller Philips Hue zu haben, und deren Einrichtung mehr als meine drei Monatsmieten kostet.

Ich bin ja selbst seit langem fasziniert von der Fähigkeit Apples, die Budgetgrenzen seiner Kunden immer weiter zu sprengen. Und von der Fähigkeit, die Käufer immer wieder von den Vorteilen zu überzeugen, egal was sie beim neusten Gadget sein mögen. Das ist ein echtes Kunststück, das auch sicher viele Android-Hersteller sicher gerne beherrschen würden, auch wenn sie sich sonst eher als Antithese zu Apples Edelprodukten positionieren.

"Ooh, Antoine, ganz ruhig. NextPit ist nicht Dein Tagebuch", hätte ich mir selbst gesagt, wenn ich in der Vergangenheit meine Wut über Apples Preise in einen dieser Meinungsartikel hätte schreiben sollen. Es schien unangebracht, aber bis vor wenigen Tagen war mir die Preispolitik von Apple auch noch völlig egal.

Und ich spreche nicht von der Art vorgetäuschter Gleichgültigkeit, die man seinen Kumpels vorspielt, wenn man zum dritten Mal in Folge ein FIFA-Match mit 5:0 verliert. Oder von der Art, bei der man versucht, seinen verletzten Stolz zu verstecken, nachdem man aus einer Bar geflogen ist. Nein, ich spreche von einer solchen Gleichgültigkeit, dass, wenn ich eine gerade Linie auf ein leeres Blatt Papier zeichnen müsste, sie ziemlich genau meinem EKG während der Ankündigung der AirPods Max entsprechen würde: ----------------------------------------------------

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Zusammengenommen sind die hervorragende Sony WH-1000XM3 und der Bose NCH 700 kaum teurer als die AirPods Max von Apple / © NextPit

Aber wen kümmert der Preis der AirPods Max überhaupt? Ich bleibe bei meiner vorigen These, dass er im Prinzip nichts Besonders ist. Denn wer unter Apples eifrigsten Gegner hätte diese Kopfhörer überhaupt gekauft, auch wenn sie günstiger gewesen wären? Und wer von denselben Kritikern hätte den Anstand und wäre ehrlich genug, Apple-Produkte bei einem plötzlichen Preisabfall auf einmal gut zu finden? Sicherlich nicht viele Leute. Das günstige iPhone SE 2020 oder das ebenfalls günstige iPad 8 sind der Beweis dafür.

Ich denke, es sind ohnehin schon Apple-Nutzer, die sich für den Kauf der AirPods Max entscheiden. Oft als Schafe belächelt, sind die große Mehrheit von Ihnen technikbegeisterte und vernünftige Verbraucher. Ich kenne viel mehr aufgebrachte Android-Fanatiker! Gar keine große Überraschung, gibt es Extremfälle immer auf beiden Seiten.

Diese Verbraucher, die alles lieben, was Apple produziert und die auch diese Kopfhörer kaufen werden, mussten ihre Verbundenheit mit der Marke noch nie so sehr in Frage stellen, wie nach der Ankündigung der AirPods Max. Sie sind diejenigen, die Apples Entscheidungen kritisieren sollten.

Die Preise von Apple sind zwar alle hoch, aber nicht immer ungerechtfertigt

Ich möchte genau diese Apple-Benutzer aufrütteln und sie dabei weder beleidigen, noch anfeinden. Ich bin weder Anti-Apple, noch Pro-Apple. Und ich habe schon lange verstanden, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis beim Kauf eines Apple-Produkts nicht an erster und auch nicht an zweiter, dritter oder vierter Stelle steht.

Trotz allem, und besonders in Deutschland, wo Geld stets ein Tabuthema ist, müssen wir unsere Käufe immer auch vor anderen und der Gesellschaft rechtfertigen. Vor allem dann, wenn alle wissen, wie teuer ein Produkt ist. Man muss sich selbst davon überzeugen, und immer auch andere, dass man einen profitablen oder zumindest einen klugen Kauf getätigt hat und sich nicht hat übers Ohr hauen lassen. Eine intellektuelle Gymnastik, die Apple-Fans häufiger leisten müssen, als andere Technikbegeisterte.

Für das iPhone ist das Hauptargument die Leistung von Apples Bionic-Chips , die die Android-Konkurrenz immer wieder übertrifft. Oder die Einfachheit von Apple iOS, das zwar nicht so vollständig und vielseitig ist wie Android, aber den Vorzug hat, dass es mit dem jedem Erscheinen neuer Apple-Smartphones optimiert wird und lange unterstützt wird.

AirPods hingegen haben einen Trend und vor allem ein Format eingeführt, das von vielen Herstellern übernommen wurde und eine Produktpalette marktreif gemacht hat, die noch vor etwas mehr als drei Jahren nur eine Nische war. Die AirPods und ihre Pro-Version sind nicht mehr die besten True-Wireless-Kopfhörer, die heute auf dem Markt erhältlich sind, aber sie sind nach wie vor eine ultrasolide Referenz und die beste Wahl, wenn Ihr ein iPhone nutzt.

Ich könnte auch ein Loblied auf die Apple-Uhren singen, die dank WatchOS den meisten anderen Smartwatches einen Schritt voraus sind. Aber Ihr versteht, worauf es mir ankommt. Für jedes Apple-Produkt gibt es mindestens ein stichhaltiges Argument, das es in den Augen eines Markenenthusiasten rechtfertigt, einen höheren Preis als für die Konkurrenz zu zahlen. Und das ist auch vollkommen in Ordnung!

Aber das bei den AirPods Max wirklich der Fall? Nicht mehr als das der Vierer-Satz an neuer Bereifung für den Pro-Mac für 600 Euro oder der Pro-Stand für Apples Bildschirm für 1.000 Euro.

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Der Apple Mac Pro Stand und sein attraktiver Preis von über 1.000 €. Das habt Ihr wohl vergessen, was? / © Apple

HiFi ist nicht nur ein Marketing-Begriff

Dies ist nicht das erste Mal, dass Kopfhörer für mehr als 600 Euro verkauft werden. Sennheiser und Sony bieten Kopfhörer im Hi-Res-Markt an, die über tausend Euro kosten. Andere Marken, die sich audiophilen Menschen widmen, beispielsweise Rosson oder Focal, zögern nicht, noch astronomischere Summen zu verlangen.

Sogar im Bereich der Unterhaltungselektronik wurde der Montblanc MB01 Kopfhörer, den ich getestet habe, bei seiner Markteinführung für 595 Euro verkauft. Gleichzeitig sind die Shure Aonic 50 Kopfhörer, die ich ebenfalls getestet habe, auf dem Papier viel leistungsfähiger als die AirPods Max und wurden für 400 Euro verkauft.

Und das ist irgendwie das Problem mit den AirPods Max. Auf dem Papier hat dieses Headset in seinem Datenblatt nichts Spektakuläres, das seinen Preis rechtfertigen würde. Die AirPods Max verfügen über dieselbe adaptive Entzerrung, aktive Rauschunterdrückung, denselben Transparenzmodus und räumlich abgestimmten Ton wie die AirPods Pro sowie über den H1-Chip und die digitale Krone der Apple Watch.

Was ist hier das Killer-Feature? HD-Audio-Codecs? Wir können oder "dürfen" es nicht wissen, da die von Apple angegebenen technischen Details wie immer bedeutungslos sind. Im Ernst, ich habe in der Grundschule einige weniger rätselhafte Gegenargumente zum Besten gegeben. Der AAC-Codec (der nicht von Apple erfunden wurde) hat einige Vorzüge, da er recht wenig Energie verbraucht, er bleibt aber ein "verlustbehaftetes" Format, das das Signal komprimiert. Höchstwahrscheinlich wird es das Format sein, das Apple in seinen AirPods Max verwenden wird - AptX bringen die iPhones ab Werk ohnehin nicht mit.

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Weltraum-Audio mit Head-Tracking ist kristallklar / Apple.com Screenshot © Apple

Hinzu kommt die Tatsache, dass Apple Music, DER Service, der als Verkaufsargument für AirPods Max hätte dienen können, Hi-Res-Streaming nicht anbietet. Warum dann überhaupt ein angeblich audiophiles Headset auf den Markt bringen?

Alles, was wir wissen, ist, dass die AirPods Max "einen von Apple entwickelten dynamischen 40-mm-Treiber besitzen, der satte, tiefe Bässe, präzise Mitten und einen sauberen Hochton-Frequenzbereich liefert, sodass jede Note gehört werden kann".

Daran ist nichts wirklich innovativ und es klingt eher wie etwas, das ein Marketing-Praktikant, der noch nie in seinem Leben ein Audioprodukt angefasst hat, schreiben würde, um seinen Arbeitgeber zufriedenzustellen. Wow, Apples Kopfhörer bieten eine Audiosignatur, die den Klang über den gesamten Frequenzbereich wiedergibt. Glücklicherweise handelt es sich hierbei nicht um ein Feature, sondern um eine Voraussetzung für jedes Audioprodukt, das diesen Namen verdient.

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"High Fidelity Audio" und "die Magie der AirPods", ein Widerspruch in sich selbst / Screenshot Apple.com © Apple

Also lasst es mich noch einmal zusammenfassen:

Wir haben ein "audiophiles" Headset, das a priori keinen HD-Audio-Codec bietet. Die meisten Benutzer kennen aber ohnehin nicht den Unterschied zwischen SBC, AAC, aptX (HD) oder LDAC, da sie ihre Musik in MP3, einem bereits sehr deutlich komprimierten Format, hören.

Wir haben ein proprietäres, "audiophiles" Headset, dessen proprietärer Musik-Streaming-Dienst keine hochauflösenden Titel anbietet. So oder so, den meisten Benutzern ist es egal, da sie ihre Musik über Spotify hören, das in MP3, einem bereits stark komprimierten Format, streamt. Und nein, es hindert Euch nichts daran, Eure eigenen Titel in CD-Qualität auf Euer iPhone zu importieren - aber wer macht das?

Wir haben ein "audiophiles" Headset, das keinen manuellen EQ, sondern einen adaptiven EQ bietet, der bereits in den vor einem Jahr erschienenen AirPods Pro erhältlich und die dreimal billiger sind.

Ich denke, ich kann hier aufhören. Das wirkliche Problem mit den AirPods Max ist nicht der Preis. Das eigentliche Problem ist das Versprechen von Apple, ein HiFi-Headset zu liefern, das ein High-Fidelity-Erlebnis mit "der Magie der AirPods" bieten soll.

Meine Augen bluten, wenn ich solchen Unsinn lese. Ich hoffe, dass ich die AirPods Max testen kann und dann nicht auch noch aus den Ohren bluten muss.

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Top-Kommentare der Community

  • Tim vor 4 Monaten

    Mir war nach dem Klick auf "Senden" 100% klar, dass dein erster Kommentar so einer sein würde. Nichts zum Artikel, nichts zum Thema. Nur Müll.

  • Benjamin Lucks
    • Admin
    • Staff
    vor 4 Monaten

    Wenn wir jetzt professionelle Referenzmonitore mit Zubehör-Röllchen vergleichen, führt die Diskussion zu nichts.

    Ich habe das Gefühl, du bist dir persönlich bei deiner Liebe zu Apple sehr sicher und schreibst aus einer Überzeugtheit, die keine andere Sichtweise zulässt. Und das ist auch voll in Ordnung - nur ist das keine Grundlage für eine Diskussion, die ich führen möchte. Für meinen Teil bin ich lieber erst skeptisch und lasse mich dann vom Gegenteil überzeugen. Daher bin ich sehr gespannt auf die AirPods Max!

  • Black Mac vor 4 Monaten

    Pseudo-verständnisvoll geschrieben, aber nach jedem Komma eine Relativierung oder eine Giftelei. Manche können einfach nicht aus ihrer Haut heraus. Geschenkt.

  • Tenten vor 4 Monaten

    Ob jemand recht hat oder nicht kann man aber auch mit Argumenten darlegen, OHNE sich über ihn lustig zu machen. Ich finde es auch nicht mehr witzig, es nervt einfach nur, wenn sich Nobody zum gefühlt hundertsten Mal über Tim "lustig" macht. Das war nie lustig und wird es auch nach Monaten nicht. Gerade er beklagt sich doch hier öfter über den Kindergarten, fängt aber selbst immer wieder aufs Neue mit diesem albernen Nänänä an.

  • Benjamin Lucks
    • Admin
    • Staff
    vor 4 Monaten

    Naja, 1.000€ für einen Bildschirmständer und 600€ für Gehäuse-Rollen sind ja inzwischen schon drin - sowohl in der Budgetgrenze als auch im Artikel. Wenn das kein Sprengen einer ehemaligen Grenze ist, was dann? Meint nicht, dass es das bei anderen Herstellern nicht gibt.

    Und dass es Kritik gibt, wenn ein 600-Euro-Kopfhörer als HiFi-Produkt verkauft wird und dabei wichtige technische Daten verschwiegen werden, damit muss Apple rechnen. Du hast Recht, dass sich noch keine genauen Aussagen treffen lassen, da man die Kopfhörer noch nicht hören kann. Dafür müsste Apple aktuell technische Daten liefern und das machen sie ja bewusst nicht.

    Apple liebt seinen Mythos, dieses Besondere, das sich angeblich nicht in technischen Daten festhalten lässt. Und das soll dann einen hohen Preis rechtfertigen. Aber in Wahrheit entsteht der Mythos ja erst durch den hohen Preis: Es ist teurer, daher muss es ja besser sein. Suggestion, für die man sich als Kunde selbst entscheiden kann. Gleichzeitig muss man es aber auch verkraften können, wenn auf diese Lücke zwischen Preis und objektivem Nutzen immer wieder hingewiesen wird.

    Religion kann man eben nicht ganz erklären, das wirft einen überzeugten Christen aber auch nicht aus der Bahn ;).

125 Kommentare

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  • Woolf vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Wer wirklich gute Kopfhörer kaufen möchte, geht sicher nicht zu Apple. Dieses Unternehmen mit seinen überteuerten Lifestyle Produkten ist einfach ein Witz.


  • 😂😂😂 Ich nutze meine Taotronics weiter. Damit habe ich schon diese wannabe Propods ausgelacht mit denen man ne Menge Geld ausgibt und nicht einmal laut und leiser stellen kann.

    Bei den Airpods Max steht das Max für „maximal teuer“ oder „maximale Verarschung“ ich weiß es nicht. Die Technologie in diesem Teil ist preislich nicht vergleichbar mit den Bauteilen eines Mittelklasse PC. Wie sich dieser Preis rechtfertig erschließt sich mir nicht. Man zahlt hier sicherlich für den Namen. Und das mache ich regelmäßig nicht mit.

    Ich habe damals den Preis für die Propods nicht verstanden und dachte es ist zu teuer. Aber das ist schon arg krass.


  • C. F.
    • Blogger
    vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Wenn man so all die Kommentare liest, ist wieder klar erkennbar: Produkte von Apple polarisieren. Klasse.

    Aber vielleicht sollte man über alles erst urteilen, wenn man mal einen Klangtest gelesen hat. So wie hier:

    https://www.heise.de/tests/AirPods-Max-Apples-neue-kabellose-Buegel-Kopfhoerer-im-ganz-persoenlichen-Hoertest-4987597.html

    "Man muss schon ziemlich suchen, um etwas nicht gut zu finden an diesen Kopfhörern........AirPods und AirPods Pro hat Apple mehr verkauft als alle anderen Kopfhörer. Die AirPods Max sind noch einmal eine ganz andere Nummer. Sie sind sehr viel teurer, aber auch sehr viel besser."


    • Nur leider sagt dieser Artikel so gar nichts über den Klang aus. Vergleiche zu HIFI Kopfhörern fehlen gänzlich. Die Apple sind sicher gut und haben halt ihren Preis, für Hifi fehlt allein schon einmal der Kabelanschluss zu einem richtigen Kopfhörer -oder anderweitigen Verstärkern mit entsprechenden Codec.
      Und noch einmal, die Apple Teile sind sicher gut und für die allermeisten Ohren mit Nutzung von Streaming aus Handy und Co absolut super. Für Audiophile gibt es andere Dinge für die man(n) gern abertausende Euros ausgeben kann aber nicht muss.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Ich habe bisher nirgends gelesen, dass die AirPods Max HiFi-Ambitionen haben sollen...Warum also diesen Vergleich suchen? In erster Linie sollen die mit Apple-devices verbunden werden...


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        (Sehr) teuer sind sie – aber ich bin sehr gespannt, wie gut sie funktionieren. Wer Apple-Produkte regelmäßig verwendet, weiß, dass es wirklich kaum etwas gibt, was wirklich enttäuscht.

        Und beim Thema Preis, muss ich sagen: Das Preis-Leistungs-Verhältnis eines Produkts ist schlicht und ergreifend subjektiv.


      • Ich habe den Eindruck, dass Apple mit diesem Kopfhörer zwischen den Stühlen sitzt. Man weiß nicht, was es sein soll - ein Premium ANC Kopfhörer würde man zunächst vermuten, aber da er fast doppelt so teuer ist wie marktüblich denkt man, dass es als echtes Hifi Produkt darüber angesiedelt wäre. Aber hier fehlen wiederum die Voraussetzungen in der Ton-/Datenübertragung (AAC 256kb/s). Für mich ein merkwürdiges Produkt.


      • Ich glaube das ist der springende Punkt schon: Der Preis und keine HiFi-Ambitionen, das passt für einige eben nicht zusammen..


    • Kauf sie doch. Sorry ich persönlich gebe für Kopfhörer nicht mehr als 50 Euro aus.


  • Also ich persönlich hätte Apple Over-Ears wohl eher bei 400€ erwartet und finde 600+ auch für Apple weit daneben. Letztendlich sind die Dinger für Leute ohne iPhone aber schlicht ein Fehlkauf. Ich sehe es immer wieder bei meinem Sohn, für den es aus Status-Gründen ja unbedingt die Airpods sein mussten. FW-Udates sind einfach für'n A... weil selbst wenn ich weiß, es gibt ein Update, die Dinger erst mit dem iPad verbinden muss und dann hoffen muss, es wird auch ausgelöst. Also selbst wenn die Neuen die geilsten Kopfhörer der Welt wären, würde ich sie als Android-Smartphone User nie kaufen. Fehlenden Geschäftssinn kann man Apple wohl nicht vorwerfen, dann muss es wohl Arroganz sein weswegen sie keine App für die Nutzer des weltweit häufigsten OS anbieten.


    • C. F.
      • Blogger
      vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      "...dann muss es wohl Arroganz sein weswegen sie keine App für die Nutzer des weltweit häufigsten OS anbieten."

      Warum sollte Apple eine App für Android anbieten, um deren Produkte nutzen zu können?

      Übrigens:

      "Man kann die AirPods Max auch mit PCs oder Android-Handys per Bluetooth paaren, ..." laut heise.de


      • "Warum sollte Apple eine App für Android anbieten, um deren Produkte nutzen zu können?"
        Dein Ernst? Um diese besser zu verkaufen? Warum das Getrolle? Ich nehme Dir nicht ab, dass Du meinen Beitrag nicht verstanden hast. Das gilt auch für den klugscheisserischen Teil mit der BT-Verbindung. Du darfst mir aber gerne erklären, wie ich darüber die FW update und Einstellungen z.B. der Touch-Buttons verändere.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        "Also selbst wenn die Neuen die geilsten Kopfhörer der Welt wären, würde ich sie als Android-Smartphone User nie kaufen."

        Damit ist diese Diskussion ja wohl beendet...warum trollst Du dann in einem Artikel für ein Apple-Produkt rum?


      • Hä? Es gibt z.B. auch Apple Music für Android!? Warum also nicht auch andere Apps?


  • Die Ansichten des Artikel Schreibers stimme ich nur zum Teil zu. Letztlich kann ich aber nur von meiner Erfahrung sprechen. Ich bin als langjähriger Anbdroid User auf das iPhone 12 umgestiegen und habe mir zudem die Air Pod pro und auch die PowerBeats geholt -für Sport.

    Das Fazit das ich nach dieser Zeit für mich machen kann ist: Auch iPhones haben lags. Auch auf iOS dauern Dinge manchmal lange. Die hoch gepriesene automatische Verbindung der Air Pods Mac / iPad / iPhone funktioniert nur semigut. Es gibt auch Usability fails..
    Wenn man in einer Apple Welt lebt sind gewisse Annehmlichkeiten natürlich da. Stichwort: "AirDrop" aber wenn ich schaue was ich finanziell und Zeittechnisch investiert habe bin ich offen gesagt eher enttäuscht.

    Jetzt ist es halt so und ich werde natürlich klar kommen. Stünde ich aber heute nochmal vor der Entscheidung, würde ich auf ein Android One Gerät mit guter Kamera wechseln und wahrscheinlich Sennheiser TrueWireles holen. Over ears sind mir zu klobig. Selbst im Flugzeug nutze ich heute noch meine alten Bose In-Ear Noise canceling Kopfhörer von Anno domini.


  •   13
    Gelöschter Account vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Wer das Geld hat und dafür ausgeben will, nur zu.
    Da setze ich mir meine Teufel Real Blue NC auf und weiss das sie auch nicht perfekt sind aber für Spotify vollkommen ausreichend sind.


    • Sehe ich auch so, bleibt doch jedem selbst überlassen, wofür er sein Geld ausgeben mag und was er an dem Produkt so sehr schätzt, dass es ihm das Geld wert war. Wie hier einige in rechtschaffener Empörung gleich von einer "Frechheit" sprechen können oder davon "dass der Spaß aufhöre" kann ich nicht nachvollziehen. Mal ganz unabhängig von den technischen Eigenschaften kann sich doch jeder selbst entscheiden, wofür er sein Geld ausgeben will. Und wem es das Geld nicht wert ist, der kauft es halt einfach nicht, muss aber doch nicht gleich die anderen in Grund und Boden maßregeln.

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