Kamera: Bokeh Flare Porträt, Porträtretusche

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Johanna Schmidt
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27.06.2022, 14:30:21 via Website

Dank des zusätzlichen Bokeh-Sensors neben der Hauptkamera schießt das OPPO Reno8 Lite 5G Portrait-Fotos mit sanft verschwommenen Hintergründen – ganz wie bei professionellen Fotos mit einer Spiegelreflexkamera.

Über einen Schieberegler kannst Du die Intensität des Effekts bestimmen.
Außerdem gibt es einen Spezialsensor für Schwarzweiß-Portraits.

Zeige uns Deine besten Portraits! Achte bei Portrait-Fotos außerdem auf eine indirekte Beleuchtung.
Stelle Deine Models nicht in die Sonne, sondern lass das Licht durch die Umgebung reflektieren.

Das klappt beispielsweise gut in der Nähe von Fenstern, neben weißen Hauswänden oder natürlich bei bewölktem Himmel. Blautöne im Hintergrund sorgen außerdem für einen tollen Farbkontrast zu den Hauttönen.

Probiere außerdem die Selfies mit HDR-Funktion sowie die KI Porträtretusche aus – bearbeitest Du Portraits lieber dezent oder intensiv?

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Tevfik Döke

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  • Forum-Beiträge: 11

04.07.2022, 14:22:02 via Website

Heute war ich mal ein bisschen unterwegs.
Da habe ich mir gedacht kannst ja mal die Kamera des Oppo Reno8 Lite testen.
Speziell den Portraitmodus bzw. Bokeh-Modus.
Die Kamerasoftware ist sehr gut, einfach und verständlich aufgebaut.
Man hat viele Modis, Einstellungen und nette Spielereien dabei.
Der Portraitkamera löst mit 2 Megapixeln auf und hat Blende von f/2.4
Über einen Schieberegler kann man die Intensität der Effekte (Hintergrund) regeln um seinen gewünschten Effekt zu erhalten.
Dies klappt ganz gut und regelt auch sehr gut.
Der Sensor für Schwarzweiß-Portraits macht schöne detailreiche Bilder und sieht sehr schön und nostalgisch aus.
Der Bokeh Flare Porträt wird von KI-Algorithmen unterstütz was dazu führen soll Lichter und Farben im Hintergrund lebendiger und schöner wirken zu lassen was einem DSLR-Kamera nahe kommen soll und ich muss sagen das klappt ganz gut. Die Bilder sehen sehr schön ansehnlich aus.

Die Selfie-Kamera habe ich auch mal getestet. Sie löst mit 16 Megapixeln auf und hat eine Blende von f/2.4.
Die Selfies gelingen sehr gut und detailreich. Durch die HDR Funktion die man ein und ausschalten kann finde ich werden die Selfies nochmals einen ticken detailreicher und lebendiger.
Die Funktion KI-Farbportrait ist eine sehr schöne Funktion.
Damit ist der Vordergrund in Farbe und der Hintergrund in schwarzweiß.
Die Bilder sehen so sehr schön aus.

Es gibt eine Menge an Bearbeitungsmöglichkeiten der geschossenen Bilder was ich sehr super finde.

Alles in allem macht die Kamera (Haupt- und Selfie-Kamera) sehr schöne, lebendige und detailreiche Bilder. Die Kamera des Oppo Reno8 Lite macht eine Menge spaß. Es hat viele Modis, Einstellungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten.

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— geändert am 11.07.2022, 16:20:59

Johanna Schmidtphone-companyThorsten G.Savas D.Michael L.

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  • Forum-Beiträge: 570

10.07.2022, 16:18:56 via Website

Ich hab mich in den letzten Tagen auch am Porträt-Modus versucht und bin tatsächlich beeindruckt. Die Ergebnisse sind richtig gut. Dies gilt auch für den Bokeh-Flare-Effekt. Auch der Regler, mit dem man den Grad der Unschärfe festlegt, gefällt mir sehr gut.
Hier mal einige Beispiele für den Porträt-Modus:
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Tevfik DökeJohanna SchmidtSavas D.phone-companyThorsten G.

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  • Forum-Beiträge: 25

11.07.2022, 16:53:28 via Website

Für diesen Lesertest habe ich mal einige Porträts sowohl mit der Selfiekamera als auch mit der Hauptkamera in verschiedenen Modi gemacht. Die erstere verfügt über 16MP (f/2.4) und die Hauptkamera (obere große Linse) hat 64MP (f/1.7, AF, EIS) und wird dabei von einer 2MP(f/2.4,Fixed Focus) Tiefenkamera (untere große Linse) unterstützt. Für die Rechenleistung sorgt der SD695.
Da weder eine schöne Frau noch ein süßer Hund zur Verfügung standen, gibt es dabei leider nur mich zu sehen.

Zuerst die Selfie-Cam im normalen Fotomodus mit HDR:
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Selfie-Cam im normalen Fotomodus mit HDR:
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Im Vergleich zum Bild ohne HDR kann ich hier leicht veränderte Farben und eine etwas plastischere Darstellung erkennen.

Selfie-Cam im Portraitmodus "KI Farbportrait":
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Selfie-Cam im Portraitmodus "Bokeh-Flare-Portrait":
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Selfie-Cam im Portraitmodus "Original":
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Der Hintergrund ist hier durch die limitierte Kamera schon fast so verschwommen wie im Bokeh-Modus.

Selfie-Cam im Portraitmodus "Film":
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Dieser Filter macht IMHO sehr ansprechende Bilder, ist aber wie immer Geschmacksache.

Selfie-Cam im Portraitmodus "Schwarz-weiß":
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Unterm Strich bin ich von der kleinen Punchhole-Cam auf der Frontseite positiv überrascht. Für den Hausgebrauch ziemlich gut und für das typische Tinderprofil schon zu gut.

Kommen wir jetzt zu den Bildern mit der Hauptkamera, den Modus "KI Farbportrait" gibt es hier nicht, deswegen beginne ich mit:

Hauptkamera im Portraitmodus "Bokeh-Flare-Portrait":
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Das weiße Shirt bekommt hier einen Stich ins grau-blaue

Hauptkamera im Portraitmodus "Original":
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Das sieht schon wieder besser aus!

Hauptkamera im Portraitmodus "Film":
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Ehrlicherweise muss ich sagen, so braun war ich diesen Sommer noch nicht.

Hauptkamera im Portraitmodus "Schwarz-weiß":
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Schwarz-weiß geht irgendwie immer ;-)

Natürlich bietet das Reno8 Lite 5G auch die üblichen "Mars Attacks"- Filter mit denen ihr eure Nase verkleinern, die Augen vergrößern und euer Kinn virtuell in den Schraubstock spannen könnt, bis ihr ausseht wie die Angreifer in besagtem Film.

Ich habe die Regler für diese mal alle auf 0 geschoben und nur den Glättungsfilter in 3 Stufen verwendet.

25%:
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Hier möchte man eigentlich schon sagen: danke, reicht!

50%:
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100%:
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Da hilft auch die "KI" nicht mehr, es wirkt einfach extrem künstlich auch wenn das Oppo den Übergang von Bart zu Hals bzw Gesichtshaut im Vergleich zu anderen Smartphones ziemlich souverän trennt.
Als Fazit kann man sicher sagen, dass man mit den richtigen Einstellungen sowohl mit der Selfie-Kamera als auch mit der Hauptkamera sehr schöne Portraitfotos machen kann. Im AI-Modus, den allerdings nur letztere bietet, funktioniert das sogar ziemlich zuverlässig und das manuelle Eingreifen beschränkt sich auf die Wahl von Bokeh und anderen Effekten. Wer bei seinen Bildern ein wenig nachhelfen will sollte jedoch vorsichtig sein, weniger ist manchmal mehr und der Regelbereich ist mit Rücksicht auf den asiatischen Markt sehr weit ausgelegt.

Savas D.Tevfik DökeJohanna Schmidtphone-company

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  • Forum-Beiträge: 13

16.07.2022, 12:35:47 via Website

Kreativer Porträt Modus mit vielen Einstellungen

In der Preisklasse unter 400 Euro wird ja oft an den Kameras gespart. Das neue Oppo hingegen hat ein Hauptkamera-System mit drei Sensoren, zwei davon helfen bei Porträt-Aufnahmen und Macro-Shots.
Das Reno8 Lite umfasst eine hochauflösende Hauptkamera mit 64 Megapixel, eine Makro- und eine Tiefenkamera mit je 2 MP sowie die Frontkamera mit 16 MP.

Ausgestattet mit einer sehr guten Porträtfunktion ermöglicht das Handy, mühelos professionell aussehende Porträts aufzunehmen. Ein KI-verbessertes Sensor sorgt dabei mit dreifaches Kamera-Setup für atemberaubende Porträtfotos mit geringer Schärfentiefe und Bokeh-Lichtflecken im Hintergrund sowie eine hohe Anpassbarkeit.

Die Porträtfunktion klappt sehr gut. Man kann schöne Porträts mit starkem Unschärfeeffekt schießen. Und auch bei Aufnahmen ganz nahe dran sind die Resultate gut.

Porträtretusche ist ein AI gesteuerte Einstellung, der euch hilft alle Unreinheiten im Gesicht weichzuzeichnen.
Bei Gruppenselfies kriegt jedes Gesicht eine eigene Retusche.

Mit KI Farbporträt1 nimmst du die Farben raus aus dem Foto, damit daraus ein dramatisches Schwarzweiss-Hintergrund hervorkommt.

Mit Bokeh Flare Portrait könnt ihr die Porträtaufnahmen mit spannenden Bokeh-Lichtflecken versehen. Der Algorithmus berechnet dann zwischen Person und Hintergrund, hellt die Person im Bild automatisch auf und lässt den Hintergrund verschwimmen.
Somit erscheinen Lichter im Hintergrund, worin man die Bokeh-Lichtpunkte sehen kann.
Details in den Fotos wie Frisur und Kleidung werden gut retuschiert und heben sich vor dem Hintergrund ab.

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— geändert am 16.07.2022, 12:43:55

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  • Forum-Beiträge: 8

18.07.2022, 19:59:46 via Website

Wie bereits im ersten Kamera-Abschnitt geschrieben, ist die Kamera sicher nicht schlecht, aber auch nicht das große Highlight. Besonders deutlich finde ich die Unterschiede, die sich zu Spitzenkameras zeigen, im Porträt-Bereich. Zwar lassen sich verschiedene Filter und ähnliches einsetzen, auch der Bokeh-Effekt funktioniert im Prinzip, aber es vieles eben doch Retusche und Nachbearbeitung auf Software-Ebene und keine Spitzenfotos qua Kamera. So lassen sich eben Bokeh-Effekt und SW-Bilder oder sonstige Filter und Modifikationen nachahmen, es bleiben aber Modifikationen. Zum Teil ist das ein Problem des Oppo – ich finde einige Aufnahmen etwas unnatürlich verzerrt, die KI mischt sich für meinen Geschmack hier zu stark ein – zum größeren Teil ist das aber natürlich konzeptbedingt und lässt sich bei Smartphonekameras im Vergleich zu System- oder gar Spiegelreflex-Kameras niemals vollständig vermeiden. So lassen sich mit dem Gerät und der entsprechenden Software sicher schöne Schnappschüsse erstellen. An die Arbeit eines professionellen Fotografen mit Studioequipment (zu denen ich selbst absolut nicht gehöre, deren Arbeit ich aber sehr zu schätzen und zu würdigen weiß!) können die Aufnahmen aber eben technisch bedingt nicht heranreichen. Sie sind mehr Imitation als echte „Fotokunst“.

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  • Forum-Beiträge: 33

27.07.2022, 21:40:16 via Website

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Was mir immer wieder positiv aufgefallen ist, sind die smarten Bearbeitungsfunktionen in der Kamera App. Intuitiv leicht zu bedienen und sehr spaßig zum experimentieren.

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