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Google Pixel 7 im Test: Ein hervorragendes Kamera-Handy unter 1000 €

Update: kompletter Test!
NextPit Google Pixel 7 Review
© NextPit

Das Google Pixel 7 ist ein Kamera-Smartphone der Spitzenklasse für weniger als 650 Euro mit Android 13 in seiner reinsten und umfassendsten Version. In diesem Test des Pixel 7 bekommt Ihr meine ausführliche und ungefilterte Meinung zum neuen Flaggschiff von Google.

Bewertung

Pro

  • Gut kalibrierter "Full HD+ 90 Hz OLED"-Bildschirm
  • Premium-Design (Gorilla Glass Victus, Aluminiumrahmen, IP68)
  • Effektives Dual-Kamera-Modul
  • Android 13 mit vielen exklusiven Funktionen
  • Hervorragende Akkulaufzeit
  • Wettbewerbsfähiger Preis

Contra

  • Keine 120 Hz fürs Display
  • Aufladen per Kabel mit 20 W zu langsam
  • Design der Rückseite weniger schön als im letzten Jahr
  • Kein nennenswerter Leistungszuwachs zwischen Tensor G1 und G2

Google Pixel 7: Preis und Verfügbarkeit

Das Google Pixel 7 ist ab dem 6. Oktober 2022 in Deutschland zu einem Preis von 649 Euro erhältlich. Der offizielle Verkauf beginnt am 13. Oktober. Wenn du das Pixel 7 jetzt und bis zum 17. Oktober vorbestellst, erhältst du ein Paar True-Wireless-Kopfhörer Pixel Buds Pro gratis oder einen Sofortrabatt von 219 Euro auf den Preis der Google Pixel Watch, der ersten vernetzten Uhr des Herstellers.

Das Pixel 7 ist in der Kategorie der erschwinglichen High-End-Smartphones angesiedelt. Und wie immer bei den Smartphones von Google ist es in erster Linie ein Foto-Smartphone und ein Schaufenster für Android 13. Seine großen Vorteile sind Googles Softwarefunktionen zur Bildbearbeitung und das Benutzererlebnis von Android 13 in seiner reinsten, aber auch umfassendsten Version (die berühmten Pixels-exklusiven Funktionen).

Design

Das Pixel 7 übernimmt die Designsprache des Pixel 6 mit einigen Änderungen an der Camera Bar, der Seitenleiste, die das hintere Kameramodul beherbergt.


Gefällt:

  • Aluminiumrahmen und Gorilla Glass Victus auf der Vorder- und Rückseite.
  • Das Design der Kameraleiste ist etwas schlichter, aber immer noch cool.
  • IP68-Index
  • Formfaktor nicht zu groß (aber auch nicht kompakt)

Gefällt nicht:

  • Die uninspirierten Farben und die wirklich seltsame Lemongrass-Version.
  • Kein microSD-Slot und kein 3,5-mm-Klinkenanschluss
  • Das Design der Kameraleiste ist weniger cool als letztes Jahr

Google Pixel 7
So sieht das Pixel 7 in Schwarz aus. / © NextPit

Das Pixel 7 erfüllt alle Anforderungen an ein Premium-Smartphone, was das Design angeht. Es besitzt einen Aluminiumrahmen und Cornings Gorilla Glass Victus auf der Vorder- und Rückseite. Es ist in drei Farben erhältlich: Obsidian, Snow und Lemongrass. Es ist nach IP68 für Wasser- und Staubschutz zertifiziert. Das Pixel 7 hat zwei Stereo-Lautsprecher, aber keinen 3,5-mm-Klinkenanschluss. Das Pixel 7 ist mit einem USB-Anschluss ausgestattet.

Die große optische Veränderung betrifft die Kamera-Bar. Beim Pixel 6 aus dem letzten Jahr war sie komplett aus Glas und schwarz, sodass es aussah, als hätte man eine futuristische Brille auf der Rückseite des Smartphones. Beim Pixel 7 hat sich Google für ein Aluminiumdesign entschieden, das die längliche, pillenförmige Insel des Fotomoduls deutlich sichtbarer macht. Wir sehen auch eine kleine Aussparung rechts von der Camera Bar für den LED-Blitz.

Google Pixel 7 von hinten, in der Hand gehalten
Matt und glänzend: Der Kamerastreifen des Pixel 7 sorgt für einen interessanten Kontrast. / © NextPit

Ich persönlich bin weniger ein Fan dieses Looks, weil er der Camera Bar ihren Cyberpunk-Charme nimmt. Man könnte aber auch sagen, dass diese Entscheidung von Google dazu dient, Farbkontraste und Beschichtungen zu schaffen, um das Design auf der Rückseite des Pixel 7 komplexer und interessanter zu gestalten.

Der Formfaktor des Pixel 7 ist mit Abmessungen von 155,6 x 73,2 x 8,7 und einem Gewicht von 197 g nicht gerade kompakt. Es ist ziemlich dick, aber die abgerundeten Ecken und der 6,3-Zoll-Bildschirm mit reduzierten Rändern bieten eine bessere Griffigkeit als beim Pixel 6 aus dem letzten Jahr. Übrigens bin ich kein großer Fan der zu glossy geratenen Beschichtung auf der Rückseite, die ich mir etwas matter gewünscht hätte.

Display

Das Pixel 7 hat ein 6,3 Zoll großes OLED-Display mit einer Full-HD+-Auflösung von 1080 x 2400 p, einer Bildwiederholrate von 90 Hz und einer maximalen Helligkeit von 1400 Nits.


Gefällt:

  • Gut kalibrierte Farbgebung
  • 90 Hz Bildwiederholrate (120 Hz für das Pixel 7 Pro zu reservieren, ist kleinlich).

Gefällt nicht

  • Das Kinn ist auf den ersten Blick etwas zu breit.
  • Die Helligkeit liegt weit unter den angegebenen Werten (nur mit dem bloßen Auge wahrnehmbar).

Google Pixel 7 OLED-Display
Das Pixel 7 hat einen 6,3 Zoll großes AMOLED-Display. / © NextPit

Das Display des Pixel 7 bietet klassische Specs, um nicht zu sagen, es ist ein wenig langweilig. Die 120 Hz und die LTPO-Technologie bleiben dem Pro-Modell vorbehalten.

Das OLED-Panel in Full HD+ hat nichts wirklich Überwältigendes an sich und ich kann nicht nachvollziehen, wieso Google 2022 keine 120 Hz Bildwiederholrate bietet. Aber gut, das ist vor allem psychologisch bedingt, denke ich, und ich bin mir sicher, dass es das Nutzererlebnis nicht ernsthaft beeinträchtigt. Ich habe während meines Testzeitraums keinen eklatanten Unterschied festgestellt. Sowohl beim Spielen als auch beim Streamen von VOD fand ich die Bildqualität sehr gut. Ich bedauere nur, dass es keine Einstellungen für die Farbgebung gibt.

Screenshots der Display-Einstellungen unter Android 13
Die Einstellungen des nackten Android 13 für die Kalibrierung des Bildschirms sind sehr überschaubar. / © NextPit

Die maximale Helligkeit von 1400 Nits wurde von Google nur auf 5 % der Bildschirmfläche gemessen, was bedeutet, dass Ihr einen solchen Wert niemals auf dem gesamten Panel des Pixel 7 erreicht. Die Helligkeit im HDR-Modus soll jedoch bis zu 1000 Nits betragen, was auf dem Papier sehr gut ist. 

Im konkreten Einsatz hatte ich ein paar Probleme mit der Helligkeit, wenn ich draußen in der Sonne war und mir die gerade geknipsten Testfotos ansehen wollte. Beachtet aber, dass ich keinen Sensor habe, mit dem ich die Helligkeit genau nachmessen konnte. Mein Eindruck beruht ausschließlich auf Beobachtungen mit dem bloßen Auge und könnte somit falsch oder verzerrt sein.

Der Bildschirm des Pixel 7 ist flach, aber ich finde, dass das Kinn etwas breiter ausfällt als der Rest. Ich weiß nicht, ob ich mir das nur einbilde und ich habe mir nicht die Zeit genommen, Messungen vorzunehmen. Aber in dieser Preisklasse will ich einen 100 % randlosen Bildschirm. Es gibt auch ein klassisches Punch-Hole, das oben zentriert ist und die Selfie-Kamera beherbergt.

Blick auf die Selfie-Kamera des Google Pixel 7
Das Pixel 7 kann per Gesichtserkennung mit der Selfie-Kamera oder über den Fingerabdruckleser im Bildschirm entsperrt werden. / © NextPit

Software und OS

Das Google Pixel 7 läuft mit Android 13, dem neuesten mobilen Betriebssystem von Google in seiner reinsten und umfassendsten Version. Google garantiert 3 Android-Updates und 5 Jahre Sicherheitsupdates.


Gefällt:

  • Android 13 schlank und mit exklusiven Funktionen.
  • Gute Update-Politik (aber weniger als Samsung)
  • Sehr coole Fotofunktionen

Gefällt nicht:

  • Google, erkläre, wie du deine neuen Funktionen nutzen/aktivieren kannst!

Blick auf die Android-13-Oberfläche
Die Android-13-Oberfläche des Google Pixel 7 ist optisch sehr schön und schlicht. / © NextPit

Wir haben bereits ausführlich über Android 13 gesprochen und Ihr bekommt alle Informationen über Googles neues Betriebssystem auf unserer Seite zu Android 13.

Google übernimmt im Wesentlichen die sehr guten Grundlagen von Android 12 in Bezug auf das UI-Design mit dynamischen Themen, um die Farbe der Benutzeroberfläche an deinen Bildschirmhintergrund anzupassen. Das Privacy Dashboard, der Schutz der Zwischenablage und die Indikatoren für die Nutzung von Mikrofon/Kamera/Position sind weiterhin vorhanden.

Das Pixel 7 wird auch exklusive Funktionen von Android 13 bieten. Die interessanteste von ihnen, die Transkription von Sprachnachrichten in der Nachrichten-App, hat während meines Tests nicht funktioniert. Google bestätigte uns aber, dass das Feature bald scharfgeschaltet wird. Ich werde dem Thema später einen eigenen Artikel widmen.

Eine weitere Funktion ist die Übersetzung von Nachrichten, ebenfalls in der Nachrichten-App von Google. Sie ist verdammt praktisch und funktioniert ziemlich intuitiv.

Screenshots der Nachrichtenübersetzung unter Android 13
Die Nachrichtenübersetzung ist sehr praktisch und funktioniert ziemlich intuitiv. / © NextPit

Wir können auch über einige Fotofunktionen sprechen. Das Pixel 7 bietet unter anderem die Möglichkeit, die Bewegungsunschärfe einiger misslungener Fotos zu reduzieren. Diese Funktion beschränkt sich nicht nur auf Foto, die mit dem Pixel 7 aufgenommen wurden. Ihr könnt jeden Schnappschuss nachbearbeiten, der mit einer beliebigen Digitalkamera aufgenommen wurde.

Anhand des Fotos einer Katze wird die Funktion erklärt, die unter Android 13 Fotos von Bewegungsunschärfe befreit
Die Fotos sehen schärfer aus, aber man sieht die Artefakte der digitalen Bearbeitung, wenn man ins Bild hineinzoomt. / © NextPit.

Ich habe die Funktion mit einem alten Foto meiner süßen Katze getestet, das ich vor drei Jahren noch in Paris mit dem Pixel 4 Pro aufnahm. Das Ergebnis ist nicht krass, und man kann die Artefakte der digitalen Bearbeitung sehen, wenn man ins Bild hereinzoomt. Aber aus der Ferne betrachtet ist das Bild tatsächlich etwas schärfer, wie ich Euch im Videoclip unten zeige.

Eine weitere Funktion für Fotos ist Portrait Light. Für Eure Porträts, mit oder ohne Bokeh-Effekt, verändert Ihr die Belichtung auf Eurem Gesicht künstlich. Im Grunde lenkt Ihr das Licht manuell und wählt die Beleuchtung, die dem Gesicht am meisten schmeichelt. Ich empfehle Euch, Euch dieses Video anzusehen – dort seht Ihr sehr schön, wie sehr die Belichtung die Form des Gesichts auf einem Porträtfoto verändern kann.

Eine weitere coole Option ist die Möglichkeit, Euren Porträts/Selfies eine Hintergrundunschärfe oder einen Bokeh-Effekt zu verpassen. Alles wird von Google Fotos aus in der Post-Produktion gemacht und die nachträgliche Freistellung ist ziemlich sauber, wie ich finde.

Beispiele eines Selfies, bei dem nachträglich Hintergrundunschärfe ergänzt wird.
Die Belichtung kann die Form deines Gesichts wirklich verändern. / © NextPit

Leistung

Das Pixel 7 enthält Googles neues SoC mit dem Namen Tensor G2. Es wird von 128 oder 256 GB UFS 3.1-Speicher und 8 GB LPDDR5-RAM unterstützt.


Gefällt:

  • Keine Überhitzung

Gefällt nicht:

  • Keine nennenswerte Leistungssteigerung im Vergleich zum Pixel 6.
  • Die Wärmeabschirmung ist vorhanden und macht sich in den Tests bemerkbar.

Der Tensor G2 ist ein Chip, der von Samsung im 4-nm-Verfahren hergestellt wird. Beim Grafikprozessor handelt es sich um die Mali-G710. Die CPU ist ein Octa-Ccore mit zwei großen ARM-Cortex-X1-, zwei großen Cortex-A76- und vier kleinen Cortex-A55-Kernen. Diese Cluster-Konfiguration ist der des ersten Tensor-SoCs sehr ähnlich, der im letzten Jahr mit dem Pixel 6 und Pixel 6 Pro eingeführt wurde.

Der Hauptunterschied liegt also in der Taktfrequenz, die beim Tensor G2 höher ist. Der Mali-G710-Grafikprozessor stellt ebenfalls eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Mali-G78-Grafikprozessor aus dem letzten Jahr dar.

Die gute Nachricht ist, dass es praktisch keinen Leistungsunterschied zwischen dem Pixel 7 und dem Pixel 7 Pro gibt. Der einzige Unterschied ist, dass das Pro-Modell in unseren Benchmarks eine viel stabilere Framerate lieferte (90,5 % für das Pixel 7 Pro gegenüber 72,8 % für das Pixel 7 im Wild Life Stress Test Benchmark von 3Dmark).

Die schlechte Nachricht ist, dass es auch im Vergleich zur Leistung des Tensor G1 im Pixel 6 keinen großen Unterschied gibt.

  Google Pixel 7 Google Pixel 7 Pro Google Pixel 6 Apple iPhone 14 Samsung Galaxy S22
3D Mark Wild Life 6581 6527 6721 9541 5374
3D Mark Wild Life Stress Test Bester Loop: 6559
Schlechtester Loop: 4772
Bester Loop: 6492
Schlechtester Loop: 5876
Bester Loop: 6707
Schlechtester Loop: 3573
Bester Loop: 9761
Schlechtester Loop: 8321
Bester Loop: 5581
Schlechtester Loop: 3357
Geekbench 5 Single: 1042
Multi: 3196
Single: 1050
Multi: 3239
Single: 1031
Multi: 2803
Single: 1699
Multi: 4817
Single: 1158
Multi: 3414

Was die Temperaturkontrolle betrifft, so habe ich nach meinen Spielsitzungen keine unangenehme Überhitzung festgestellt. Aber ich spürte, dass die Temperatur stieg. Sehen wir uns die geringe Stabilität von nur knapp über 70 % beim Wild Life Stress Test Benchmark von 3DMark an, können wir von einer ziemlich aggressiven Temperaturregelung ausgehen.

Wie unten dargestellt, stellte ich nach 699 Sekunden, also nach zehn von zwanzig Minuten des Tests einen großen Verlust der FPS fest. Und man sieht, dass sich die Framerate nach diesem Verlust zwar stabilisiert, aber im Vergleich zur ersten Hälfte des Tests allmählich abfällt.

Stabilitätskurve des Benchmark-Tests
Die Stabilität der Framerate lässt beim Pixel 7 ein wenig zu wünschen übrig. / © NextPit.

Im konkreten Einsatz konnte ich Apex Legends Mobile ohne Probleme mit 60 FPS bei maximaler Grafik laufen lassen. Wie das aussieht, seht Ihr im Videoclip (in komprimierter Qualität) unten. Aber bei einer langen Spielsitzung von z. B. einer Stunde muss man mit punktuellen FPS-Einbußen rechnen, wenn man die Grafik nicht herunterschraubt.

Fotoqualität

Das Pixel 7 verfügt über ein Dual-Kamera-Modul auf der Rückseite mit einem 50-MP-Weitwinkel-Hauptobjektiv und einem 12-MP-Ultra-Weitwinkel-Objektiv. Die Selfie-Kamera besitzt eine Auflösung von 10,8 MP.


Gefällt:

  • Die Weitwinkelaufnahmen sind immer gut.
  • Der effektive 2-fach-Zoom, vor allem im Porträtmodus
  • 4K-Videos mit 60 FPS mit ALLEN Objektiven
  • Der effektive Nachtmodus bei Automatik und Weitwinkel
  • Der sehr saubere Porträtmodus

Gefällt nicht:

  • Das Ultraweitwinkelobjektiv, das bei Nacht nicht funktioniert.
  • Enttäuschende Zoom-Fotos bei Nacht (außer bei x2).
  • Die Selfies sind nicht scharf genug (zu viel Glättung).

Die Rückseite des Pixel 7 mit dem Fokus auf die Kameraleiste
Das Dual-Kamera-Modul des Google Pixel 7 mit dem Hauptobjektiv kann einen 2-fachen optischen Zoom "simulieren" und bis zu 8-fach digital zoomen. / © NextPit

Die Hauptlinse enthält einen Sensor mit einer respektablen Größe von 1/1,33 Zoll, mit 1,2 μm großen Pixeln und einer Blende von f/1.85. Google erklärt, dass das Pixel 7 mit der "Super Resolution"-Zoom-Technologie bis zu x8 fast verlustfrei zoomt. Das Ultraweitwinkelobjektiv hat eine Blende von f/2.2 und bietet ein Sichtfeld (FOV) von 114°.

Das Hauptobjektiv ist natürlich das Objektiv, das Ihr in den meisten Fällen verwendet, und das ist auch gut so, denn es ist sowohl bei Tag als auch bei Nacht sehr effektiv.

Bei Tag sind die Fotos detailreich, die Schärfe ist gut und man kann viele Texturen im Bild erkennen (Gebäude, Hautporen, Laub sind scharf und nicht nur ein Pixelbrei). Ich finde die Farbgebung ein wenig künstlich, aber das Bild ist wirklich schön. Das Pixel 7 bewältigt den Dynamikbereich besonders gut, selbst bei komplexen Szenen. Die Möglichkeit, Kontrast, Temperatur und Belichtung bei der Aufnahme separat einzustellen, ist ebenfalls ein großer Pluspunkt.

Das Hauptobjektiv kann auch einen "optischen" x2-Zoom simulieren, den ich sehr ordentlich finde. Die digitale Vergrößerung bis zu x8 ist dagegen etwas enttäuschend. Man sieht sofort die Artefakte und das Rendering bei x8 ist meiner Meinung nach unbrauchbar. Der Porträtmodus ist immer noch sehr sauber mit scharfen Freistellungen. Und auch hier sorgt der 2-fache Zoom für deutlich bessere Bokeh-Aufnahmen, sowohl bei Tag als auch bei Nacht.

Das Ultraweitwinkelobjektiv kommt bei Tag gut weg, ist aber bei schwachem Licht eine Katastrophe. Außerdem kann man damit keine echten Makroaufnahmen machen, da diese Funktion dem Pixel 7 Pro vorbehalten ist.

Bei Nacht macht das Pixel 7 mit dem Hauptobjektiv eine sehr gute Figur. Selbst Fotos mit zweifachem Zoom sind scharf und gut belichtet. Der Nachtmodus ist sehr aggressiv und lässt die Fotos manchmal unwirklich aussehen. Ihr habt aber die Möglichkeit, Euch für den Auto- oder Max- Nachtmodus zu entscheiden. Im Modus Auto fand ich die meisten meiner Aufnahmen gelungen. Der Max-Modus verdoppelte im Durchschnitt die Belichtungszeit, verfälschte aber für meinen Geschmack die Nachtaufnahmen zu sehr.

Bei Videos kann das Pixel 7 mit dem hinteren Kameramodul und der Selfie-Kamera bis zu 4K bei 60 FPS aufnehmen, was sehr gut ist. Google bietet auch einen Kinomodus an, der dem Cinematic Mode von Apple ähnelt, den wir in einem eigenen Artikel und einem Video genauer testen werden.

Akkulaufzeit

Das Pixel 7 hat einen Akku mit einer Ladekapazität zwischen 4270 und 4355 mAh (ich weiß, das klingt komisch). Das Pixel 7 unterstützt kabelgebundenes Schnellladen mit einer Leistung von 20 W, drahtloses Qi-Laden und umgekehrtes drahtloses Laden.


Gefällt:

  • Ausgezeichnete Akkulaufzeit
  • Kabelloses und umgekehrtes kabelloses Aufladen

Gefällt nicht:

  • Das 30-W-Ladegerät ist nicht im Lieferumfang enthalten.
  • Das technisch überholte 20-W-Laden
  • Google macht nicht klar, wie stark die kabelgebundene Schnellladung ist.

Google ist in Bezug auf die Akkulaufzeit noch unflexibler als Apple. Das separat erhältliche Ladegerät liefert eine Leistung von 30 W. Das Pixel 7 kann aber nur mit 20 W aufgeladen werden. Um das herauszufinden, müsst Ihr allerdings im Kleingedruckten des Datenblatts auf der offiziellen Google-Website stöbern. Diese Unklarheit ist absolut verbraucherfeindlich.

Ja, das offizielle Ladegerät liefert eine Leistung von 30 W. Nein, das Pixel 7 ladet Ihr nicht mit 30 W, weil es nur 20 W akzeptiert. Und wenn Ihr nicht das offizielle Ladegerät von Google kauft, kann es sein, dass Ihr noch lahmer ladet. Wie bei Samsung oder Apple dauert das entsetzlich lange und ist eines Flaggschiffs, das für über 600 Euro verkauft wird, unwürdig.

Glücklicherweise macht der Hersteller das wieder gut, indem er mit seinem Pixel 7 eine hervorragende Akkulaufzeit bietet. Im PC Mark Benchmark brauchte das Smartphone 14:33 Stunden, bevor es unter die Marke von 20 % Restlaufzeit fiel. Das ist wirklich sehr gut. Konkret heißt das, dass man ohne Probleme eineinhalb Tage Nutzung durchhalten kann oder sogar zwei, wenn man die Energiesparmodi nutzt.

Screenshots des Akku-Benchmark-Tests
Eine Akkulaufzeit zwischen 13 und 16 Stunden auf PCMark ist ein hervorragender Wert. / © NextPit.

Was die Geschwindigkeit des Aufladens betrifft, sind meine Beobachtungen nur von begrenztem Interesse. Ich hatte nicht das offizielle 30-W-Ladegerät von Google zur Verfügung. Mit einem OnePlus-Ladegerät mit 65 W brauchte ich etwa 1,5 Stunden für eine vollständige Aufladung. Das ist viel zu lang.

Technische Daten

  Basismodell Flaggschiff-Modell
Produkt
Abbildung Pixel 7 in der Farbe Lemongrass Pixel 7 Pro in der Farbe Hazel
Display 6,3-Zoll-OLED-Display mit 90 Hz.
Full HD+ (1080 x 2400 Pixel) mit 416 ppi.
Corning Gorilla Glass Victus, Seitenverhältnis 19,5:9
Always-On Display
Bis zu 1000 nits (maximale Helligkeit 1400 nits).
6,7-Zoll-LTPO-OLED-Display mit 120 Hz.
QHD+ (1440 x 3120 Pixel) mit 512 ppi.
Corning Gorilla Glass Victus, Seitenverhältnis 19,5:9
Always-On Display
Bis zu 1000 nits (maximale Helligkeit 1500 nits).
SoC Google Tensor G2
Titan M2 Sicherheitschip
Google Tensor G2
Titan M2 Sicherheits-Chip
Speicher 8 GB RAM LPDDR5 | 128 / 256 GB UFS 3.1-Speicher 12 GB LPDDR5 RAM | 128 /256 GB UFS 3.1-Speicher.
Schnittstelle/OS Android 13 Android 13
Kamera auf der Rückseite Doppeltes Fotomodul
Hauptobjektiv: 50 MP mit Octa PD und Quad Bayer
Größe des Bildsensors 1/1,31", Blende f/1.85, Pixelgröße 1,2 μm
8-facher "Super Resolution"-Zoom
Ultraweitwinkel: 12 MP, 114 °, Blende f/2.2, Pixelgröße 1,25 μm
Dreifaches Fotomodul
Hauptobjektiv: 50 MP mit Octa PD und Quad Bayer
Sensorgröße 1/1,31", Blende f/1.85, Pixelgröße 1,2 μm
Ultraweitwinkel: 12 MP, 125,8 °, Blende f/2.2, Pixelgröße 1,25 μm
Teleobjektiv: 48 MP mit Teleobjektiv und Quad Bayer PD
20,6°, Blende f/3.5, Pixelgröße 0,7 μm
5-facher optischer Zoom, 30-facher "Super-Resolution"-Zoom.
Selfie-Kamera 10,8 MP, Blende f/2.2, Pixelgröße 1,22 μm.
Fixfokus, Ultraweitwinkel-Sichtfeld von 92,8
10,8 MP, Blende f/2.2, Pixelgröße 1,22 μm
Fixfokus, 92,8 Ultraweitwinkel-Sichtfeld
Akku 4355 mAh
Schnelles Aufladen mit 30 Watt.
5000 mAh
30 Watt Schnellaufladung
Konnektivität 5G, LTE, Wi-Fi 6E (802.11ax) mit 2,4 GHz + 5 GHz + 6 GHz,
HE160, MIMO, Bluetooth 5.2, NFC, Google Cast, Dualband-GNSS, GPS, GLONASS, Galileo, QZSS, BeiDou.
5G, LTE, Wi-Fi 6E (802.11ax) mit 2,4 GHz + 5 GHz + 6 GHz,
HE160, MIMO, Bluetooth 5.2, NFC, Google Cast, Dualband-GNSS, GPS, GLONASS, Galileo, QZSS, BeiDou, UWB.
IP-Index IP68 IP68
Farben Obsidian, Snow, Lemongrass Obsidian, Snow, Hazel
Abmessungen 155,6 x 73,2 x 8,7 mm 162,9 x 76,6 x 8,9 mm
Gewicht 197 g 212 g
Angebote*

Google Pixel 7

Google Pixel 7 Pro

Fazit: Meine ersten Eindrücke

Google will wirklich das Apple von Android sein, selbst wenn es dafür in Kauf nimmt, selbst die schlimmsten Aspekte der Strategie der Marke mit dem Apfel bis aufs letzte Pixel zu emulieren. Und wie beim iPhone 14 (Test) bietet auch das Pixel 7 nicht viel mehr als sein Vorgänger. Dennoch: Google ist nicht Apple und das Pixel 7 ist kein iPhone.

Im Gegensatz zu Apple hat Google die Preise für 2022 nicht unverschämt erhöht. 649 Euro für das Pixel 7 sind ein sehr konkurrenzfähiger Preis und ein sehr ehrliches Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir haben ein hochklassiges Fotoerlebnis mit einem sehr vielseitigen 50-MP-Dual-Modul. Das Software-Erlebnis ist, wenn Google die Debakel des Pixel 6 im letzten Jahr vermeidet, hervorragend. Android 13 ist ein sehr komplettes OS und die wenigen Funktionen, die es nur auf dem Pixel gibt, machen Spaß zu nutzen.

Antoine beim Fotografieren mit dem Pixel 7
Das Pixel 7 ist in erster Linie ein Foto-Smartphone. / © NextPit

Die Akkulaufzeit des Pixel 7 gehört derzeit zu den besten auf dem Markt, in allen Preisklassen. Ich warte aber immer noch auf ernsthafte Bemühungen beim Schnellladen. Das "Tensor G2"-SoC hätte angesichts des geringen Leistungszuwachses auch Tensor G1+ genannt werden können. Aber die Leistung ist in dieser Preisklasse immer noch konsistent.

Kurz gesagt, zwischen dem Pixel 7 und dem Pixel 7 Pro entscheide ich mich ohne zu zögern für das Pixel 7. Die 120 Hz und das Teleobjektiv des Pro-Modells rechtfertigen meiner Meinung nach nicht wirklich den Preisunterschied von 200 Euro. Und auch wenn mein Smartphone des Jahres, was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht, immer noch das Nothing Phone (1) (Test) ist, hat das Pixel 7 eine echte Relevanz, wenn Ihr ein bisschen höher hinaus wollt, vor allem bei der Fotografie.

Was denkt Ihr über das Pixel 7? Ist das Preis-Leistungs-Verhältnis in Ordnung?

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Antoine Engels

Antoine Engels

Französischer Techjournalist, der auch fließend Englisch und Deutsch spricht. Ich bin für NextPit France verantwortlich, die französischsprachigen Abteilung der NextPit GmbH, einem auf Technik spezialisierten Online-Medium. Testberichte, Vergleiche, Kaufanleitungen, Interviews und Berichte über die Smartphone-, Wearables- und AIoT-Branche.

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19 Kommentare

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  • M.E.0815 vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Warum soll man 650 Euro für sowas bezahlen?


    • Franz Hartmann vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Weil es ein gutes Smartphone ist.



      • Franz Hartmann vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Ich kaufe mir keine Chinesischen Smartphones.


      • Michael K. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Aussagen darüber, welches Smartphone bei zwei Geräten der gleichen Leistungsklasse tatsächlich besser ist, sind schwierig, da die Geräte sehr viele Eigenschaften haben, und meistens keines der Geräte in allen Eigenschaften besser ist, als das andere. In dem Fall hängt es von den persönlichen Präferenzen ab, welches man als besser empfindet.
        Bei der Updateversorgungsdauer und
        -geschwindigkeit jedenfalls sollte das Pixel besser sein, als das verlinkte Wettbewerbsprodukt.
        Nutz man das Vorbestellerangebot und bestellt die Uhr zum vergünstigten Preis dazu, um sie anschließend fast zum Neupreis wieder zu verkaufen, kann man den Preis ebenfalls unterschreiten.


      • M.E.0815 vor 1 Monat Link zum Kommentar

        @Michael K. @Franz Hartmann

        Alles schön und gut. Jeder soll auch seine Meinung haben.
        Ich hatte das 6pro und finde 650 Euro bei diesem Gerät ohne 120 hz. einfach zu teuer.
        Mit meinem Link wollte ich nur aufzeigen inwieweit man schnellere Technologie für weniger Geld haben kann. Das ist bitte nur als Hinweis zu verstehen.


      • Sabrina vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Die chinesen sind bezüglich lens flares und Nachtaufnahmen eindeutig überlegen. tagsüber ist das Pixel besser, solange keine lens flares im Bild auftauchen. Im Grunde muss man hier 2 Geräte mitschleppen: Für Nachaufnahmen die Chinesen, tagsüber Pixel.


  • Bob Houston vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Gibt es eine Verbesserung beim Fingerabdrucksensor gegenüber dem Pixel 6?


  • Tim vor 1 Monat Link zum Kommentar

    "Das Pixel 7 verfügt über einen Akku mit einer Ladekapazität zwischen 4270 und 4355 mAh (ich weiß, das klingt komisch)."
    Genau genommen ist das nicht komisch, sondern endlich mal eine korrekte Angabe...
    Akkus können NIE perfekt die Akkugröße haben, die draufgeschrieben wird und ich finde es gerade bei Android-Herstellern unter aller Sau, wie dort die Akkugrößen beworben werden. Ein Akku wird für 4800-4900 mAh genormt und dann aber mit 5000 beworben. Das S23+ soll Gerüchten zufolge ~4565 mAh haben. Beworben werden sollen diese aber mit 4700.
    Gleichzeitig schwadronieren die ganzen Pseudo-Tech-YouTuber aber ständig davon, dass bspw. beim iPhone 14 Pro Max der Akku mit 4323 mAh ja kleiner ist, als beim 13 Pro Max mit 4352 und deshalb die minimal kürzere Laufzeit zu erklären sei. Nein, ist sie nicht. Die Akkus sind gleich groß.


  • Karsten K. vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Es gibt IMMER einen Grund die Bildschirmwiederholrate nicht zu hoch zu wöhlen: Stromverbrauch, damit Akku und Laufzeit. Damit kann ich "nachvollziehen" warum das Budget-Modell es nicht hat ...


  • Olaf Gutrun vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Wie bei Samsung oder Apple ist das quälend langsam und eines Flaggschiffs, das für über 600 Euro verkauft wird, unwürdig.


    Also ganz ehrlich, habe den 25watt Samsung Lader und den 15watt Lader. Kann bei meinem s22u dabei nahezu keine Unterschiede fest stellen, wenn überhaupt sind mur die ersten 10 Minuten etwas schneller, danach sinkt die Ladeleistung Temperaturkennfeld abhängig zum Akkuschutz!

    Man kann sich drehen und wenden wie man will, mit mehr Ladestrom wirds wärmer was für jeden der sein Phone 4 Jahre+benutzt Nachteile bringen wird.

    Spiele ich, wird mein Akku oft garnicht mehr geladen, das ist aber Qualität auf Langlebigkeit mit einem Strikten Temperatur Kennfeld.

    So lange keine neuen Akku Technologieen verfügbar sind, ist und bleibt schnelleres Laden eine Lebzeitverkürzung der Geräte.

    Es ist mir nicht erklärlich wieso das ein Minus Punkt sein soll?
    Unerträglich langsam finde ich es übrigens überhaupt nicht, in den ersten 10 Minuten generiere ich locker 2h Gaming Nutzungszeit.


    Samsungs laden eh nur noch mit abgeschaltetem Bildschirm schnell, ist der Bildschirm an, läd es langsam.

    Das ist aber Qualität die sicherlich kein Minus verdient.


    Wäre das selbe einem Auto mit 150ps ein Minus zu geben weil ein anderer Hersteller 200ps bietet die Maschine aber nicht halb so lange hält.

    Mehr Powern ist Easy, ein Produkt was lange hält ist viel schwerer zu realisieren.

    Samsung z.b ist extrem strikt mit den Akkus u d hat aus dem Note debakel gelehrnt und will sich sicherlich sowas nicht nochmal erlauben.

    Als ob Apple und Samsung so blöde sind und nicht schneller laden könnten.

    Die wollen halt keine Wegwerfprodukte mehr auf den Markt bringen.

    In meinen Augen ist der Akkuschutz ein dickes Plus.

    Meine Galaxys s9,s10,s20, s21u sind alle noch im Einsatz. Würde anders aussehen wenn die so schnell geladen worden wären...

    So gesehen finde ich das Ultra schnelle Laden in Verbindung mit keinen Updates eine von vielen Umweltsünden.

    Tim


    • Tim vor 1 Monat Link zum Kommentar

      (Nicht vorhandenes) Schnellladen wird halt irgendwie ständig von Leuten als Nachteil genannt, die ihre Geräte ohnehin dann nur maximal ein Jahr oder so haben. Oder wie die Tech-Reviewer teils nicht mal so lange. Ob ein Gerät mit 120W vollgepumpt nach einem halben Jahr dann schon direkt nur noch 90-95% Kapazität hat, ist egal und wird auch nicht drauf geachtet.
      Samsung und Apple gehen da zum Glück anders an die Sache heran und mMn auch intelligenter. Schließlich würde man es den beiden Herstellern massiv ankreiden, wenn die Akkus dann schneller an Kapazität verlieren. Bei Samsung wäre es direkt das nächste Akku-Desaster und bei Apple würden es die Leute wahrscheinlich so verdrehen, dass Apple das ja voll mit Absicht macht, damit die Leute nach maximal einem Jahr ein neues iPhone kaufen, weil der Akku kaputt ist!!1! 🤡

      Dass Samsung aber extrem strikt ist, was die Akkus angeht, scheint ja nicht so wirklich zu stimmen, wenn man sich mal die Geschichte der letzten Tage ansieht. Ist schon auffällig, wenn so ziemlich nur Samsung-Geräte beim lagern den Akku aufblähen und sonst kein einziges Gerät... Also anscheinend hat Samsung da nicht den größten Akkuschutz.


      • Franz Hartmann vor 1 Monat Link zum Kommentar

        @Tim
        Also ich hatte noch nie ein aufgeblähten Akku bei meinen Samsung Smartphones und da hab ich einige (Wave 723, S2, S5, S8+ und aktuell S20 FE).


      • Rennschnecke vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Ich auch nicht, aber Marques Brownlee hat das unlängst auf Youtube behauptet, bzw festgestellt. Dem hat´s ein paar Geräte zerfetzt.


      • Olaf Gutrun vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Hmm das war keine representative Auswertung, legt man die nicht total entladen weg, passiert das auch nicht. Ich hatte zumindest noch nie einen Smartphone Akku Kaputt.


  • Paulikxp vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Die "seltsame" Lemongrass-Variante ist bereits fast überlal ausverkauft, was natürlich auch an nur geringen Stückzahlen liegen kann. Ich bin sicher, dass viele Leute aus dem Einheits-Schwarz ausbrechen wollen und sich über solche Farben freuen.
    "Ich will einen 100% randlosen Bildschirm": das kann nicht funktionieren, weil die Panels selbst nicht völlig randlos sein können. Außerdem leidet darunter die Handhabbarkeit, wie schnell hat man beim seitlichen Anfassen etwas auf dem Bildschirm ausgelöst. Ich finde die Lösung hervorragend, Unsymmetrie hin oder her. Und ich bin froh, dass man dem "kleinen" 7 den blödsinnigen gerundeten Rand erspart. Das ist für mich ein Designgag ohne jeglichen Mehrwert, der nur Nachteile mit sich bringt.


    • Olaf Gutrun vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Ich finde

      Ränder nicht unbedingt einen Designgag, zum einen verschwindet der von dir beschriebene Rand besser und zum anderen kann man mehr Display bei identischer Gerätenreite realisieren.

      Der nächste Punkt ist eine bessere Handhabung bei großen Geräten, so liegt mein s22u mit seinem Edge Display hervorragend in der Hand. Fehleingaben kenne ich nicht und kann den großen Klopper wunderbar mit nur einer Hand halten und bedienen. Bekommt man mit einem nicht Edge Display definitiv bei so großen Geräten so nicht hin.

      Hatte schon mehrere sehr große Geräte ohne Edge Display in der Hand und fand die Handhabung im Vergleich katastrophal.

      Zugegeben alte Edge konzepte so wie bei einem s6 boten mehr Nachteile als Vorteile, da ging es mehr ums Design.

      So wie Samsung aber derzeit Edge Displays perfektioniert hat, bieten diese Displays sehrwohl einige Vorteile.

      Man muss nur mal ein Iphone Pro Max mit einem Note20u oder s22u von der Handhabe vergleichen, da ist Samsung mit dem Edge Display in meinen Augen vorteilhaft.

      Interessanter weise hatte ich mit dem Ip13 pro Max z.b sehewohl Fehleingaben wenn ich das Ding versuche mit nur einer Hand zu bedienen, tja und das s22u erlaubt sich diese Fehleingaben nicht, egal wie ich es mit nur einer Hand halte und bediene, die Software bügelt das bestens aus.


  • Thomas Tommsen vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Moin, ihr habt oben leider noch das falsche Video verlinkt. Danke auf jeden Fall für euren Artikel!


  • Rennschnecke vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Wow! Der Artikel kam ja in Lichtgeschwindigkeit, danke Antoine.
    Inhaltlich deckt er sich mit meinem ersten Eindruck des Gerätes. Auf die Fotoqualität bin ich nun doch gespannt.

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