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Samsung Galaxy Watch 6 im Test: Ist der Preisanstieg gerechtfertigt?

Galaxy Watch 6 1
© nextpit

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Mit der Galaxy Watch 6 geht Samsungs beliebte Smartwatch-Serie in die sechste Runde. Während das Classic-Modell nun wieder eine Bedienung über die drehbare Lünette erlaubt, bleibt beim Basis-Modell vieles beim Alten. Das Display wird minimal größer, Armbänder lassen sich einfacher austauschen und nicht zuletzt: Der Preis steigt. Ob das gerechtfertigt ist, haben wir im nextpit-Test für Euch herausgefunden.

Samsung Galaxy Watch 6
Samsung Galaxy Watch 6: Alle Angebote

Kurzfazit und Kaufen

Die Galaxy Watch 6 macht wenig neu, dafür aber viel altbewährtes gut. Wer ein der letzten beiden Vorgängerversionen besitzt, der braucht aber nicht wirklich auf die neue Smartwatch upgraden. Sucht Ihr aktuell nach einer der besten Samsung-Smartwatches und nehmt den Aufpreis in Kauf, könnt Ihr aber getrost zuschlagen. Ein größeres Display, etwas stärkere Hardware und ein Schnellwechselsystem für Armbänder sind im Alltag dann doch "nice to have".

Die Galaxy Watch 6 gibt es in vielen Varianten, die ich Euch noch kurz in einer Tabelle präsentiere. Über die Links gelangt Ihr bei Interesse direkt zu Amazon.

Galaxy Watch 6 Modelle

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Design und Display

Die letzte Samsung-Smartwatch, die mein Handgelenk zierte, war die Galaxy Watch 4 (zum Test). Und obwohl seither zwei Jahre vergangen sind, hat sich bei der Galaxy Watch kaum etwas verändert. Samsungs Smartwatch verfügt jetzt über ein etwas größeres Display und über einen Schnellwechsel-Mechanismus für Armbänder. Was lange wärt, bleibt in diesem Falle aber auch ziemlich gut.

Gefällt:

  • Helles und scharfes Display
  • Hübsches, unauffälliges Design
  • Armbänder lassen sich einfacher auswechseln

Gefällt nicht:

  • Digitale Lünette reicht nicht an "echte" Variante heran
  • Insgesamt eher langweiliges Upgrade

Samsungs Smartwatches sind schlicht, hochwertig und fallen seit der Abschaffung der Active-Modelle vor allem durch eine gewisse Innovationsarmut auf. Das Standard-Modell verfügt bei gleicher Gehäusegröße über größere Displays. Möglich wird das durch schmalere Displayränder rund um den runden Bildschirm. Das von uns getestete 44-mm-Modell bietet eine Anzeige mit stattlichen 1,5 Zoll. Dank einer höheren Auflösung von 480 x 480 Pixel kann Samsung die hohe Pixeldichte beibehalten.

Samsung Galaxy Watch 6 Display
Für unseren Test schickte Samsung uns die 44-mm-Variante. / © nextpit

Samsungs Super-AMOLED-Technologe ist mit ihren 16 Millionen Farben zudem knallbunt und kann fast so hell leuchten wie die Taschenlampe in der Garmin Fenix 7 Pro (zum Test). Die maximale Helligkeit von 2.000 nits reicht dabei sogar an Apples Watch Ultra der ersten Generation (zum Test) heran. Samsung kann gute Displays bauen und macht hier keine Ausnahme.

Bewegt Ihr Euren Finger rund um die Anzeige herum, aktiviert Ihr die digitale Lünette. Anders als im Classic-Modell bewegt Ihr dabei kein Bauteil, sondern bewegt Euch virtuell durch die Menüstrukturen. Das klingt fummelig, ist dank präzisem Vibrations-Feedback aber durchaus angenehm. Habt Ihr dicke Hornhaut vom E-Bass-Spielen oder müsst die Watch mal mit Handschuhen bedienen, könnt Ihr zudem einen Modus für ein empfindlicheres Display aktivieren.

Knöpfe Samsung Galaxy Watch 6
Die Knöpfe sind standardmäßig rechts – Ihr könnt die Uhr aber auch umgedreht nutzen. / © nextpit

Eine weitere "Innovation", die Samsung in die neue alte Smartwatch integriert hat: Armbänder lassen sich nun über einen einfachen Knopfdruck austauschen. Dabei ziehen sich zwei Stifte in das Armband zurück und mit ein wenig Übung geht das binnen weniger Sekunden. Nutzt Ihr Eure Smartwatch also mit mehreren Armbändern, habt Ihr hier einen Vorteil im Vergleich zur Vorgängerin.

Das war's dann aber auch. Samsung führt in der Galaxy Watch 6 viel fort, was man vor drei Generationen eingeführt hat. Das finde ich als Technikjournalist langweilig, allerdings bleibt dabei auch sehr viel Gutes unangetastet – und das ist letztendlich super für die Nutzer.

Smartwatch-Funktionen

Samsung knüpft seine Smartwatch fest an das Android-Betriebssystem. Auch hier schauen wir zurück ins Jahr 2021, als Samsung eine angepasste Version von Googles WearOS auf seine Smartwatches einführte. Das eher umständliche TizenOS wurde zu Recht beerdigt und so finden wir ein sehr schönes Zusammenspiel zwischen Smartphone und Smartwatch. iPhone-Nutzer*innen gehen allerdings auch dieses Jahr leer aus.

Gefällt:

  • Tolle Integration der Smartwatch ins Betriebssystem
  • Hoher Funktionsumfang mit Benachrichtigungen, Navigation, App-Store und mehr

Gefällt nicht:

  • Nicht mit iPhones nutzbar
  • Zugewinn an Leistung nicht wirklich spürbar

Auch im Jahr 2023 profitieren wir bei Samsungs Galaxy-Watch-Serie vom Umstieg auf WearOS. Installiert Ihr etwa auf Eurem Handy eine neue App, die es auch für die Smartwatch gibt, wird diese dort automatisch mit installiert. Gleichzeitig lassen sich etliche Einstellungen der Smartwatch auf dem Handy treffen. Außerdem gibt Euch die Galaxy Watch 6 immer mal wieder die Option, Funktionen bequem am Handy zu öffnen.

Samsung Galaxy Watch 6 App
Über Euer Smartphone könnt Ihr viele Funktionen der Watch steuern. / © nextpit

Eine derart nahtlose Integration, die im Test zusammen mit dem Galaxy Z Flip 5 (zum Test) auch wirklich verzögerungsfrei funktionierte, wünscht man sich bei jedem Wearable. Allerdings geht das auch noch immer auf Kosten der Kompatibilität, denn WearOS ist nach wie vor nicht mit iPhones nutzbar. Sucht Ihr eine Smartwatch für Apple-Geräte, empfiehlt sich aber ohnehin eine Apple Watch.

Samsung Galaxy Watch 6 Fernsteuerung
Praktisch: Ihr könnt die Kamera Eures Samsung-Handys fernsteuern. / © nextpit

Samsung hat die Hardware der Galaxy Watch 6 verbessert. Die Prozessorgeneration wurde dabei vom Exynos W920 auf den Exynos W930 aktualisiert. Hinzu kommt mehr Arbeitsspeicher – 2 GB statt ehemaligen 1,5 GB. Im Test war von einem hohen Leistungsniveau wenig zu spüren. So kam es immer mal wieder vor, dass die Uhr ein wenig ruckelte. Das trat vor allem in den ersten Stunden nach dem Einrichten der Smartwatch auf.

Wenn's dann aber läuft, dann ist die Galaxy Watch 6 erfreulich funktional. Ihr könnt auf Benachrichtigungen antworten, Euch über Google Maps von A nach B navigieren lassen, eine Musiksteuerung nutzen und sogar Offline-Musik über etwa Spotify per Bluetooth an Kopfhörer schicken. Auch die Konfiguration einer eSIM für mobilen Datenempfang erlaubt Samsung bei ausgewählten Modellen.

Zusammen mit einem soliden App-Store, über den Ihr den Funktionsumfang der Smartwatch erweitern könnt, bleiben nur wenig Smartwatch-Wünsche übrig. Schauen wir mal, ob sich dasselbe auch über die Fitness-Funktionen sagen lässt.

Fitness-Funktionen

Samsungs neueste Smartwatch-Generation glänzt wieder mit Messwerten für Blutdruck und einem digitalen EKG. Wollt Ihr von diesen Vorteilen profitieren, müsst Ihr allerdings ein entsprechendes Samsung-Handy nutzen. Für Nutzer:innen anderer Android-Marken gibt's Pulsmessung, Schrittzähler, einen Bewegungssensor, Pulsoximeter und in Kombination die Möglichkeit der Zyklusmessung, die Camila bei der Galaxy Watch 5 ausführlich getestet hat.

Gefällt:

  • Gutes Tracking von Vitaldaten
  • Zuverlässiger Autostart für Fitness-Tracking
  • Dank GPS funktioniert Tracking auch ohne Smartphone

Gefällt nicht:

  • Einige Funktionen nur Samsung-exklusiv
  • Blutdruckmessung eher Schätzwerte

Bei den Fitness-Funktionen lässt Samsung alles beim Alten – und auch das ist nicht wirklich schlimm. Denn Samsung integrierte bereits bei den Vorgängermodellen eine Vielzahl an Sensoren für das Tracking beim Sport und im Alltag. Die Galaxy Watch 6 verfügt somit über den Bioimpendanzsensor, der sowohl Prognosen über Blutdruck als auch die Erstellung eines digitalen EKGs ermöglicht. Darüber hinaus könnt Ihr die Zusammensetzung Eures Körpers erheben, also grob schauen, aus wie viel Körperfett und Knochen Ihr besteht.

Samsung Galaxy Watch 6 Sensoren
Die Sensoren sind im Vergleich zum Vorgänger gleich geblieben. / © nextpit

Nutzt Ihr ein Android-Smartphone, das nicht von Samsung ist, könnt Ihr diese Funktionen nicht nutzen. Das ist ein wenig ärgerlich, da Samsung für die Erhebung keine weiteren Sensoren im Smartphone heranzieht. Es ist also reine Schikane.

Im Alltag überzeugt die Galaxy Watch 6 vor allem mit einem zuverlässigen Autostart-Feature von Workouts. Kurze Radfahrten oder auch Spaziergänge erkennt die Smartwatch automatisch und fügt sie zu Eurer Workout-Historie hinzu. Immer mit dabei sind aufgezeichnete Routen dank integriertem GPS-Modul, Pulsmessungen sowie Informationen zu Eurem Blutsauerstoffgehalt. Denn auch ein SpO2-Sensor ist bei der Galaxy-Smartwatch mit an Bord.

Samsung Galaxy Watch 6 Fitness App
In der Health-App könnt Ihr auf die Daten der Smartwatch zugreifen. / © nextpit

Die Aufbereitung der Vitaldaten gefällt mir persönlich gut. Samsung findet dabei eine gute Mischung aus übersichtlichen Daten per Scores oder den "Schlaf-Tieren" und detaillierten Daten mit Statistiken und exakten Werten. So detailliert und durch Zubehör erweiterbar wie Garmin-Smartwatches ist die Galaxy Watch 6 zwar nicht. Für mehr Motivation und Kontrolle im Alltag eignet sich die schlanke Smartwatch aber durchaus.

Akku und Quick-Charging

Samsung gibt die Laufzeit der Galaxy Watch mit bis zu 30 Stunden an. Falls die Smartwatch doch einmal zu früh leer wird, lässt sie sich dank Quick-Charging in 30 Minuten zu 45 Prozent aufladen. Ein wichtiges Feature, da die Galaxy Watch 6 bei intensiver Nutzung nicht an die Herstellerangaben heranreicht.

Gefällt:

  • Quick-Charging wirklich praktisch
  • Bequemes Aufladen über magnetischen Lade-Puck

Gefällt nicht:

  • Laufzeiten bei intensiver Nutzung eher 24 Stunden

Für meinen Test habe ich die Galaxy Watch 6 für mehrere Tage am Handgelenk getragen. Dabei war sie permanent über Bluetooth mit einem Samsung-Handy verbunden. Gleichzeitig war das permanente Tracking von Puls, Blutsauerstoffgehalt und Beschleunigungsdaten aktiviert. Teil meines Alltags sind tägliche Radrouten und Spaziergänge, welche die Smartwatch ebenfalls aufzeichnen musste.

Mit dieser recht intensiven Nutzung – auch Benachrichtigungen für WhatsApp, Telegram & Co. waren aktiviert – musste ich die Galaxy Watch 6 täglich laden. Samsungs Angabe von 30 Stunden ohne Steckdose kann ich also nicht ganz bestätigen. Da die Smartwatch Quick-Charging unterstützt, ist das aber kein großes Problem.

Denn in Situationen, wo Ihr die Galaxy Watch 6 nicht ums Handgelenk tragt – etwa beim Spülen oder Duschen – könnt Ihr die Uhr über das Schnellladen wieder mit Strom versorgen. Ist sie etwa halb leer und lasst Ihr Euch beim Duschen 30 Minuten Zeit, ist die Smartwatch wieder voll. So ermöglicht Samsung trotz durchschnittlicher Akkulaufzeit ein nahtloses Tracking, das sich auch für die Aufzeichnung von Schlafdaten des Nachts eignet. 

Samsung Galaxy Watch 6: Technische Daten

  Galaxy Watch Serie Galaxy Watch Classic Serie
Produkt Galaxy Watch 6 Galaxy Watch 6 Classic
Bild Samsung Galaxy Watch 6 Samsung Galaxy Watch 6 Classic
Display Super AMOLED | Saphirglas | Vollfarbiges Always On Display
1,3-Zoll | 432 x 432 Pixel | 33,3 mm
oder 1,5-Zoll | 480 x 480 Pixel | 37,3 mm
Super AMOLED | Saphirglas | Vollfarb-Display (immer eingeschaltet)
1,3-Zoll | 432 x 432 Pixel | 33,3 mm
oder 1,5-Zoll | 480 x 480 Pixel | 37,3 mm
Speicher und SoC Exynos W930 Dual-Core 1,4GHz
2 GB RAM | 16 GB Speicher
Versionen 40 mm | 44 mm 43 mm | 47 mm
Akku 40 mm: 300 mAh
44 mm: 425 mAh
43 mm: 300 mAh
47 mm: 425 mAh
OS One UI Watch 5 basierend auf Wear OS Powered by Samsung 4.0
Abmessungen und Gewicht 38,8 x 40,4 x 9,0 mm | 28,7 g (40 mm)
42,8 x 44,4 x 9,0 mm | 33,3 g (44 mm)
42,5 x 42,5 x 10,9 mm | 52,0 g (43 mm)
46,5 x 46,5 x 10,9 mm | 59,0 g (47 mm)
Konnektivität LTE (abhängige Variante), Bluetooth 5.3, Wi-Fi 2.4+5GHz, NFC, GPS / Glonass / Beidou / Galileo
Kompatibilität Android 10 oder höher und mit mehr als 1,5 GB RAM
Zertifizierung 5 ATM + IP 68 / MIL-STD-810H
Farben 44 mm: Graphit, Silber
40 mm: Graphit, Gold
47 mm: Schwarz, Silber
43 mm: Schwarz, Silber

Abschließendes Fazit

Schauen wir zurück auf die einleitende Frage dieses Tests: Lohnt sich der Preisanstieg, den Samsung für seine neuen Smartwatches ausschreibt? Blicken wir auf die UVP, würde ich dies mit "Nein" beantworten. Denn ein minimal größeres Display, ein Schnellwechsel-Knopf für Armbänder und eine neue Betriebssystem-Generation machen im Alltag einfach einen zu kleinen Unterschied, als dass sich der Aufpreis lohnt.

Samsung Galaxy Watch 6 Band
Das neue Schnellwechsel-Band ist eine der "größten" Innovationen der Galaxy Watch 6. / © nextpit

Das ist bedauerlich, zeigt aber, dass Samsung auch schon im Vorgängermodell gute Arbeit geleistet hat. Denn allein für sich betrachtet ist die Galaxy Watch 6 eine sehr gut integrierte Smartwatch. Die Verknüpfung zu Samsung-Smartphones funktioniert hervorragend, hier ist man trotz Android schon fast auf Apple-Niveau. Gleichzeitig stimmt sowohl der Funktionsumfang bei smarten Features als auch bei Fitness-Funktionen.

Trotzdem wünsche ich mir in der nächsten Generation ein wenig mehr Innovationsvielfalt. Samsung muss sich nach zwei Mini-Updates etwas einfallen lassen, wenn der Hersteller Preisanstiege und neue Generationen rechtfertigen will. Die Konkurrenz schafft das durchaus – man schaue in unsere Liste der besten Smartwatches in 2023.

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Zu den Kommentaren (12)
Benjamin Lucks

Benjamin Lucks
Produkt-Tester

Benjamin arbeitet als freiberuflicher Journalist und ist dabei stets auf der Suche nach Besonderheiten, die neue Handys, Kopfhörer und Gadgets für den Leser interessant machen. Gelingt das nicht, tröstet er sich mit dem Schreiben von Kurzgeschichten und seiner Digitalkamera.

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12 Kommentare
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  • Gianluca Di Maggio 57
    Gianluca Di Maggio vor 9 Monaten Link zum Kommentar

    Bitte Contra Punkt 1 und 3 entfernen. Solange so etwas nicht auch bei einer Apple Watch angemerkt werden ist es komplett fehl am Platz.


  • Olaf Gutrun 57
    Olaf Gutrun vor 9 Monaten Link zum Kommentar

    Mich nervt es bei der Watch 4 classic schon, das sie ebenso keine 30h schafft wenn alles an Sensorik mit aufzeichnet.

    Von daher habe ich das alles aus, keine Verbindung mit dem Handy und siehe da mit dem wunderschönen Chrono Surf Ziffernblatt läuft sie dann mit Always on Display ca 50h ohne nachladen zu müssen.

    Mit aktivierten sensoren finde ich die watch 4 schlecht Nutzbar. Selbst beim Tracking einer e Scooter tour versagte die Uhr weil sie dann schon vor tourende leer war. Also ziemlich unbrauchbar für das beworbene Fahrrad Tracking.

    Ziemlich mies wenn die neuste Uhr sich dabei scheinbar auch nicht verbessert.

    Di Watch 3 mit Tizen ohne Google, meines Arbeitskollegen hält Akku Technisch viel länger durch.

    In meinen Augen zeigt sich hier wie von Nachteil Google wear os eigentlich ist und das Tizen für die Verbraucher ( Akkulaufzeit ( besser war.

    Für mich stinkt das nach Dayensammelei von Google, wie ist sonst der Verbrauchsunterschied zwischen der 3 und 4 zu erklären, genau da fand der Wechsel von Tizen und wear os statt.

    Zum Preisanstieg, diesen finde ich genausowenig angemessen, gerade die Uhren sind auch immer sehr schnell im Preis gefallen. Die normale watch 4 gab es sehr schnell für ab 100€

    Da sich eh so wenig tut, würde ich warten oder gleich ein Vorgängermodell holen

    Optisch gefällt mir noch immer die 4 classic mit Abstand am besten


  • 27
    Bernhard Feder vor 9 Monaten Link zum Kommentar

    „Das eher umständliche TizenOS wurde zu Recht beerdigt“

    Da gehe ich nicht d'accord. Tizen war für mich sehr einfach zu bedienen. Und keinesfalls umständlich. Kam mir schlanker / eleganter vor als WearOS.

    Ich habe mir jetzt die Galaxy Watch 5 Pro zugelegt in der Hoffnung einer weit längeren Akkulaufzeit. Ich verwende eine sehr sparsame Einstellung. Kein dauerhaftes Tracking, kein Always on Display, kein NFC, auch Bewegungsgeste zur Displayaktivierung ist ausgeschaltet.

    Meine Galaxy Watch (46mm) mit Tizen und einer Akkukapazität von 472 mAh hat, inklusive LTE, 3 Tage durchgehalten.

    Mit den gleichen Einstellungen, inklusive LTE, schafft die Watch 5 Pro mit einer Akkukapazität von 590 mAh 4 Tage.

    Ein Tag mehr ist ja nun wirklich nicht viel. Nicht bei 118 mAh mehr Akku. Ich denke mal, WearOS ist recourcenhungriger.


    • Olaf Gutrun 57
      Olaf Gutrun vor 9 Monaten Link zum Kommentar

      Genau das denke ich auch, oder Datensammel Hungriger, den Wear os ist eigentlich Tizen os.

      selbst ohne Aod zieht es die Uhren mit wear os so leer, das war mit Tizen nicht so.

      Durchaus berechtigte Kritik und schwach von Samsung das 3 Generationen später sich da im Prinziep nicht verbessert sondern eher verschlechtert hat.


  • ruediger kiesshauer 1
    ruediger kiesshauer vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Schön, werde aber nicht zum Lademeister. Solche Uhren, mit 1 bis 2 Tagen Laufzeit kommen mir nicht mehr an den Arm, egal was sie können oder auch nicht.
    Das man auch noch ein Samsung Handy braucht um alles zu nutzen, nein Danke.


  • 25
    Thomas Oppenheim vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Ich habe gestern erst mitbekommen, dass diese Uhren zwingend ein Samsung-Smartphone voraussetzen. Obwohl ich ein solches besitze, werde ich den Teufel tun und jemals wieder einen "goldenen Käfig" a la Apple akzeptieren! Einer der Gründe warum ich Android bevorzuge ist die Vielfalt. Shame on you Samsung!


    • Olaf 45
      Olaf vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Das war schon bei der von mir genutzten Galaxy Watch 4 der Fall: Blutdruckmessung gefällig? Gerne, aber nur in Verbindung mit einem Samsung-Smartphone. Beim Wechsel zum Pixel war ich diesbezüglich also raus, jetzt, mit dem S23, könnte ich wieder. Das ist tatsächlich alles andere als "Android-like", der Vergleich mit Apple liegt hier durchaus nahe.

      Olaf Gutrun


      • 24
        Franz Hartmann vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        @Olaf
        Samsung ist super.


    • 3
      Andreas vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Es gibt genügend "work-arounds" so dass sich die Samsung gebundenen Funktionen auch ohne Samsung (Smartphone) nutzen lassen... das ist eben Android.


      • 25
        Thomas Oppenheim vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        No way. In meiner Welt ist bereits die Strategie Samsungs strafbar :-)


    • 24
      Franz Hartmann vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      @Thomas
      Samsung ist am Besten.


  • Olaf 45
    Olaf vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Nicht nur die "Classic" mit drehbarer Lünette ist zurück, sondern auch ein anderer Klassiker, der sicherlich weniger vermisst wurde: Eine Funktion (hier: Herzrhythmusstörungs-Erkennung), die bis auf weiteres hierzulande nicht freigeschaltet ist, da noch die notwendige Zertifizierung fehlt. Diesen Spaß gab es beim EKG schon einmal, allerdings hat sich Samsung da mit der Freischaltung fast bis zum Erscheinen des Nachfolgers Zeit gelassen. Ein guter Grund, den Kauf erst einmal abzuwarten - neben dem der garantiert schnell fallenden Preise.

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