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Galaxy Watch 4 im Test: Erste Smartwatch, die ich kaufen würde!

Update: Vollständiger Test
Galaxy Watch 4 im Test: Erste Smartwatch, die ich kaufen würde!

Samsung wagt sich mit One UI Watch in neue Gewässer und arbeitet dafür mit Google zusammen. Mit dem neuen Betriebssystem wird die Galaxy Watch 4 zur ersten Smartwatch, die ich mir persönlich kaufen würde. Denn wie mein Test zeigt, ist die Anbindung ans Smartphone unter Android endlich nahtlos. Und auch die Hardware der Watch 4 ist mehr als bezaubernd.

Bewertung

Pro

  • Verbindung zwischen Watch und Handy
  • Sehr gutes AMOLED-Display
  • Wunderschönes User-Interface
  • Kompakt, leicht und hochwertig
  • EKG, Puls, Pulsoximeter, Blutdruck, Körperzusammensetzung

Contra

  • Akkulaufzeit eher kurz
  • Manche Tracking-Features nur mit Samsung-Phones
  • Nicht mit iPhones nutzbar
  • Von 16 GB Speicher nur 7,6 nutzbar
  • Keine Unterstützung für Qi-Charger

Kurzfazit & Kaufen

Smartwatches, die man täglich laden muss, sind mir ein Gräuel! Dennoch ist die Galaxy Watch 4 die erste Smartwatch, die ich mir selbst kaufen würde. Dieses weltweit sicher sehr renommierte Gütesiegel ergattert sich Samsung vor allem durch One UI Watch. Das mit Google entwickelte Betriebssystem bietet eine nahtlose Verbindung zwischen Smartphone und Watch und ist genauso intuitiv und hübsch wie Tizen OS.

Alle Modelle mit Preisen im Überblick

Modell Preis
Galaxy Watch 4 WiFi 40 mm 269 Euro
Galaxy Watch 4 LTE 40 mm 319 Euro
Galaxy Watch 4 WiFi 44 mm 299 Euro
Galaxy Watch 4 LTE 44 mm 349 Euro

Hier gibt's das getestete Modell zu kaufen

Die Hardware der Galaxy Watch 4 glänzt mit einem brillanten AMOLED-Display, Premium-Features wie Blutdruckmessung, einem EKG, der Analyse der Körperzusammensetzung und einer Schnarchanalyse. Die Performance der Uhr ist dabei zu 95 Prozent flüssig. Dornen im echten Auge auf dem Artikelbild sind jedoch der ab Werk fast zur Hälfte belegte Speicherplatz. Dadurch sind nur 7,6 GB für Apps, Bilder und Musik frei. Die Akkulaufzeit fällt bei intensiver Nutzung zudem unter einen Tag und als iPhone-Nutzer:innen bleibt Ihr außen vor. Auch bei Android-Phones, die nicht von Samsung stammen, ist der Funktionsumfang eingeschränkt.

NextPit Samsung Galaxy Watch 4 test
Die Galaxy Watch 4 ist schön klein und leicht. Dafür ist die Akkulaufzeit eher gering. / © NextPit

Wollt Ihr die getestete Galaxy Watch 4 kaufen (40 mm ohne LTE), müsst Ihr 269 Euro in die Hand nehmen. Weitere Preise und Modelle findet Ihr im nachfolgenden Preisvergleichs-Widget.

Design: Redesign im Active-Stil

Strategieänderung: Die Galaxy Watch 4 ähnelt nun den älteren Active-Modellen. Dabei fällt die drehbare Lünette weg, die jetzt im Classic-Modell Platz findet. Dadurch wird die Galaxy Watch 4 deutlich schlanker und unauffälliger beim Sport. Zur Auswahl stehen ein Modell mit 40-Millimeter-Gehäuse und eines mit 44 Millimetern Durchmessern.

Hat mir gefallen:

  • Wunderbar schlank und leicht am Handgelenk
  • AMOLED-Display schön hell und kontrastreich
  • Digitale Lünette nach der Umstellung sehr praktisch

Hat mir nicht gefallen:

  • Ohne mechanische Bedienelemente nicht mit Handschuhen nutzbar
  • Mitgeliefertes Armband eher wenig wertig

Samsung hat seine Zielgruppe beim Design der Galaxy Watch 4 ein wenig umgedacht. Weg vom protzigen Design mit virtuellem Sekundenticken und hin zu einem schlichteren Gehäuse ohne drehbare Lünette. Das Redesign wirkt meiner Meinung nach zeitgemäßer und ist nun ein wenig kongruenter mit ihrem Einsatzzweck. Denn die Watch 4 unterstützt einen aktiven Lifestyle und fällt beim Joggen, Schwimmen, Radfahren und Schlafen kaum auf. Gegen Wasser zertifiziert Samsung die Uhr nach 5 ATM, schwimmen ist somit ohne Probleme möglich.

NextPit Samsung Galaxy Watch 4 4
Das AMOLED-Display ist schön hell und kontrastreich. / © NextPit

Das getestete 40-Millimeter-Modell bringt lediglich 25,9 Gramm auf die Waage und misst laut Homepage 40,4 x 39,3 x 9,8 Millimeter. In das Aluminiumgehäuse eingelassen sitzt ein brillantes Super-AMOLED-Display, das 1,2 Zoll misst und kreisrund ist. Die Auflösung von 396 x 396 Pixeln lässt Euch einzelne Bildpunkte nicht mehr erkennen. Die Ränder des Bildschirms werden softwareseitig als digitale Lünette verstanden.

Beim genauen Ausprobieren ist es also nicht der Rand um das Display, der als Lünette fungiert. Das ist in der Praxis aber nicht weiter relevant. Denn wenn Ihr diesem mit dem Finger kreisrund folgt, scrollt Ihr Listen nach unten oder wechselt die sogenannten "Kacheln". All das wird mit präzisen Vibrationsstößen kommentiert. Am Vibrationsmotor hat Samsung nicht gespart, genauso wenig am Lautsprecher. Letzterer eignet sich fast zum anspruchslosen Musikhören und sorgte bei Stefan im Überraschungs-Test für große Augen!

NextPit Samsung Galaxy Watch 4 side
Eine drehbare Lünette gibt es nicht mehr. Dafür steuert Ihr die Uhr über eine digitale Lünette und über zwei Knöpfe. / © NextPit

Bedienung und One UI Watch

Neue Smartwatches werden immer mit dem Goldstandard namens "Apple Watch" gemessen. Denn im geschlossenen Ökosystem kreiert Apple eine kaum nachzuahmende Nahtlosigkeit, die zwischen Smartwatch und Handy besteht. Samsung kommt diesem Ziel mit dem neuen One UI Watch aber deutlich näher. Denn dieses ist in Zusammenarbeit mit Google entstanden und basiert auf WearOS.

Hat mir gefallen:

  • Tolle Verbindung zwischen Handy und Smartwatch
  • Wird's kompliziert, verweist Euch die Watch ans Handy
  • Hohe Vielfalt an verfügbaren Apps

Hat mir nicht gefallen:

  • Nicht kompatibel mit iPhones
  • Keine Bedienelemente für die Nutzung mit Handschuhen
  • Software frisst zu viel internen Speicher

Mit der Galaxy Watch 4 verabschiedet sich Samsung von Tizen, dem eigenen Smartwatch-Betriebssystem. Stattdessen entwickelte der Hersteller zusammen mit Samsung das OS "One UI Watch", was sozusagen eine Kombination aus Tizen und WearOS ist. Nach einigen Tagen der Nutzung kann ich jubelnd festhalten: Samsung hat die Vorteile beider Betriebssysteme auf der Galaxy Watch 4 zusammengebracht.

Allen voran gefällt mir die Verbindung zwischen Handy und Smartwatch, die nicht nur zuverlässig, sondern auch intuitiv ist. Wird es auf dem Display der Watch zu unübersichtlich, gibt die Watch beispielweise ans Handy ab und öffnet Euch dort direkt die richtige Stelle in der App "Galaxy Wear". Diese bietet Euch viele Einstellungsmöglichkeiten und beinhaltet sogar ein digitales Nutzerhandbuch.

NextPit Samsung Galaxy Watch 4 keyboard
Die Galaxy Watch 4 kommt mit virtueller Tastatur. Schlagzeilen macht das aber aus irgendeinem Grund nicht. / © NextPit

Dort könnt Ihr auch eine Sonderseite im Play Store ansteuern, die kompatible Apps zeigt. Neben neuen Watchfaces gibt es hier wichtige Anwendungen wie Spotify, Google Maps, Komoot, Google Pay, Shazam und viele weitere. WearOS als Grundlage sorgt für eine fantastische Vielfalt an kompatiblen Apps. Dass die Smartwatch aber automatisch kompatible Apps installiert, die auf Eurem Handy installiert sind, funktionierte im Test allerdings nicht.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist zudem die Aufteilung in Kacheln, Apps und Quick-Panel. "Kacheln" sind insgesamt 13 Informationsbildschirme, die Ihr über das Drehen der digitalen Lünette erreicht. Die verfügbaren Kacheln sind festgesetzt, Ihr könnt allerdings nicht benötigte Kacheln von der Uhr entfernen und ihre Reihenfolge ändern. In der App-Übersicht findet Ihr nun alle Funktionen der Smartwatch, wobei es hier Überschneidungen zu den Kacheln gibt. Zu Beginn war ich mir manchmal nicht sicher, ob ich beispielsweise das Sport-Tracking in den Kacheln oder per App starten muss. Hier könnte Samsung meiner Meinung nach noch nachbessern.

NextPit Samsung Galaxy Watch 4 strap
Der Verschluss ähnelt einer herkömmlichen Uhr. Das überschüssige Uhrenband wird allerdings unter den Rest geführt./ © NextPit

Im Vergleich zum Vorgänger finde ich es zudem schade, dass sich die Galaxy Watch 4 nicht mehr mit Handschuhen bedienen lässt. Das war mit einigen Einschränkungen dank der mechanischen Lünette möglich. Mechanische Bedienelemente bieten Konkurrenten wie die Apple Watch Series 7 oder die Huawei Watch 3 Pro durchaus. Im Winter müsst Ihr also Eure präzisen Nasen um die Uhr kreisen lassen.

Die Anzahl der zu installierenden Apps ist zudem limitierter als zunächst gedacht. Zwar beträgt der interne Speicher der Galaxy Watch 4 solide 16 Gigabyte, davon sind aber nur 7,6 nutzbar. Ein Ärgernis, wenn man auch gerne Offline-Musik bei Spotify herunterlädt oder Bilder auf der Smartwatch speichern will. In Zukunft muss One UI Watch viel platzsparender werden oder der interne Speicher weiter wachsen.

Features & Tracking

Die Feature-Liste der Galaxy Watch 4 ist trotz der geringen Maße irre lang. Es gibt GPS, einen digitalen Kompass, WiFi, LTE, ein Pulsoximeter, einen Pulsmesser, ein digitales EKG, Mikrofon und Lautsprecher für Anrufe, NFC für digitales Bezahlen, ein Bioimpedanzsensor für die Analyse Eurer Körperzusammensetzung, einen Blutdrucksensor, Beschleunigungssensoren und mehr.

Hat mir gefallen:

  • Bioimpedanzsensor und Blutdruckmessung einzigartig (Bisher nur in Fitness-Trackern)
  • Hohe Unabhängigkeit dank GPS und LTE (per Aufpreis)

Hat mir nicht gefallen:

  • Digitales EKG sowie Blutdruckmessung nur mit Samsung-Handys

Lasst mich mal ein sogenanntes "Meme" ausprobieren ...

Samsung-Fans: Welche Funktionen gibt es in der neuen Galaxy Watch 4?

Samsung: Ja!

Okay, das hat glaube ich nicht so funktioniert. Aber nichtsdestotrotz, die Galaxy Watch 4 ist die funktionsreichste Smartwatch, die es aktuell auf dem Markt gibt. Denn Samsung integriert einen Sensor für Bioimpedanz, der leichte Stromstöße dazu nutzt, um die Zusammensetzung Eures Körpers zu messen. Ein wenig so, wie Eure Körperwaage das vielleicht auch macht. Hinzu kommt ein digitales EKG sowie ein Messer für den Blutdruck.

Die Präzision medizinischer Gerätschaften erreicht Samsung dabei nicht, aber zumindest Trends sollten erkennbar sein. Vorausgesetzt, Ihr könnt das EKG und die Blutdruckmessung überhaupt nutzen. Denn leider stehen Euch diese Features nur auf Samsung-Handys zur Verfügung. Einen Workaround für andere Android-Phones gibt es zwar, wie die Kollegen von Netzwelt schreiben ist dieser aber sehr instabil.

NextPit Samsung Galaxy Watch 4 sensor
Der Sensor der Watch leistet enorm viel. / © NextPit

Auch auf einem Galaxy S21 Ultra war die Nutzung alles andere als intuitiv. Für die Einrichtung braucht Ihr sowohl einen Google- als auch einen Samsung-Account und anschließend findet Ihr die App nur im hauseigenen Galaxy Store. Während Ihr das EKG nach der Installation der App "Samsung Health Monitor" direkt nutzen könnt, müsst Ihr das Blutdruckmessgerät mit einem externen Blutdruckmesser kalibrieren. Das Zusammenspiel aus insgesamt drei Samsung-Apps zur Nutzung der Smartwatch (Galaxy Wearable, Health Monitor und Health) ist umständlich. Hier sollte Samsung in Zukunft mehr Klarheit schaffen.

Samsung Galaxy Watch 4 Screenshot
Die Begleit-App bereitet die Daten schön auf. / © NextPit

Neu ist zudem die Schnarcherkennung, die als Erweiterung der Schlafanalyse integriert ist. Dauerhaft oder auf Wunsch nur einmalig hört Euch die Galaxy Watch beim Schlafen zu und speichert die Audio-Aufnahme auf Wunsch sogar. Zur Prävention potenziell sehr gefährlicher Schlafapnoe ist dieses Feature grandios, auch wenn das Zuhören beim Schlafen irgendwie beunruhigend ist.

Akkulaufzeit: Leider zu kurz

In der Galaxy Watch 4 sitzt ein Akku mit 247 Milliamperestunden. Dadurch sollt Ihr eine "typische Nutzung" von 40 Stunden erreichen. Nach dem Leerwerden ladet Ihr die Smartwatch über den mitgelieferten Ladepuck oder kompatible Wireless-Charger. Mit dem Qi-Standard ist die Uhr leider nicht kompatibel.

Hat mir gefallen:

  • Mitgelieferter Ladepuck schön klein

Hat mir nicht gefallen:

  • Laufzeit bei intensiver Nutzung unter (!) einem Tag
  • Keine Unterstützung für Qi-Charging-Pads

Die Frage, wie Samsung derart viele Funktionen in ein derart kleines Gehäuse bringt, beantwortet sich bei der Akkukapazität. Die 247 Milliamperestunden brachten mich nach Aktivierung aller Tracking-Funktionen nicht durch einen kompletten Tag. Zugegeben habe ich abends aber auch eine Stunde lang Sport getrieben und das Tracking hier aktiviert.

NextPit Samsung Galaxy Watch 4 charger side
Geladen wird die Smartwatch über einen Ladepuck, der im Lieferumfang enthalten ist. / © NextPit

Bei Smartwatches muss man sich entscheiden: Kleines Gehäuse und kurze Akkulaufzeit oder großes Gehäuse und 2-3 Tage Durchhaltevermögen. Die Watch 4 legt den Fokus voll und ganz auf das Erste. Trotzdem muss ich die geringe Laufzeit bemängeln, so wie viele Rezensenten auf der Samsung-Homepage.

NextPit Samsung Galaxy Watch 4 charger
Hier nochmal der Ladepuck! / © NextPit

Das Aufladen gelingt mit der Watch 4 unkompliziert. Ihr nutzt entweder den mitgelieferten, magnetischen Ladepuck oder ein Galaxy-kompatibles Ladepad. Leider unterstützt Samsung den Qi-Ladestandard in der Uhr nicht mehr. Reverse-Wireless-Charging war mit einem Pixel 6 nicht möglich, mit einem Galaxy S21 Ultra allerdings schon. Hier kocht Samsung mal wieder sein eigenes Süppchen. Schade!

Fazit

Samsung hat es meiner Meinung nach geschafft, sich den Thron der besten Android-Smartwatches zu sichern. Denn das Anklopfen bei Google zu einer Zusammenarbeit hat in der Praxis richtig gefruchtet. Die Verbindung zum Handy ist zuverlässig und es gibt unzählige Apps zum Ausprobieren. Gleichzeitig ist die Bedienung in den meisten Fällen intuitiv und für Fans von TizenOS sicher ein Leichtes.

NextPit samsung galaxy watch 4 app drawer
Die Watch 4 gibt's auch in anderen Farben. / © NextPit

Technisch ist die Uhr ein kleiner Meilenstein und das liegt an der Integration eines Bioimpendanzsensors. Qualitäten des Vorgängers, darunter Pulsmessung, SpO2-Messung und Blutdruckmessung, behält Samsung bei. Leider sind einige dieser Features nur exklusiv mit Samsung-Handys nutzbar, da die benötigte App nicht im Google Play Store verfügbar ist. Für iOS-Nutzer:innen kommt die Uhr leider gar nicht in Frage.

Das getestete Modell bei Amazon kaufen

Als größten Kritikpunkt muss ich die zu geringe Akkulaufzeit festhalten. Die Uhr hält bei aktivierten Tracking-Funktionen und permanenter Bluetooth-Verbindung weniger als einen Tag durch. Auch wenn ich dazu stehe, dass die Watch 4 die erste Smartwatch ist, die ihr mir selbst kaufen würde, schreckt mich das letztendlich vom Kauf ab. Stimmt Ihr mir hier zu, sollten wir uns zum Test des Classic-Modells noch einmal wiedersehen. In der Zwischenzeit empfehle ich unsere Liste der besten Smartwatches für iOS und Android.

Wollt Ihr die Galaxy Watch 4 selbst ausprobieren, findet Ihr nachfolgend tagesaktuelle Angebote!

 
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20 Kommentare

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  • iCheefy vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Gekauft, danke für den Test!


  • Bernhard Feder vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Blutdruck, Bioimpendanz und EKG hört sich ja alles toll an. Die Frage ist, bekomme ich da einigermaßen korrekte Werte? Für Schätzwerte, die mir lediglich einen Trend anzeigen, gebe ich kein Heidengeld aus. Ich habe eine Samsung Galaxy Watch und da ist schon die Pulsmessung eher "geschätzt". Ich betreibe regelmäßig Sport und nutze neben der Smartwatch einen Brustgurt. Der Durchschnittspuls wird von der Uhr regelmäßig um ca. 5 bpm zu hoch angezeigt. Damit könnte ich leben. Aber sie zeigt aber auch Spitzenwerte von 170 - 180 an. Abgesehen davon, dass der Gurt dies nicht registriert, solch einen hohen Puls würde ich bemerken. Zudem habe ich ein Klettarmband gekauft um die Uhr an verschieden Stellen verschieden stramm anbringen zu können. So konnte ich andere Fehlerquellen ausschließen. Nö, der Pulsmesser der Uhr taugt nichts. Und wenn die das schon nicht können, da brauche ich nicht noch komplexere Messmethoden, die sie wohl erst recht nicht beherrschen.


  • Mastermind vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Habe den Vorgänger, ich komme im Schnitt auf 2,5 Tage, ist immer noch nicht viel aber es reicht. Kommt auf die Nutzung an, wird bei der Watch 4 nicht anders sein. Die Hardware ist ja fast identisch


  • Moritz vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Der Akku hält weniger als einen Tag? Wen wollen die verarschen.
    Der Stillstand bei der Akkutechnologie in den letzten 15 Jahren ist wirklich erschreckend.


  • paganini vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Für mich wäre die Uhr ja als S21 Ultra Nutzer interessant aber die Akkulaufzeit geht Mal hat nicht. Wie kann so ein Produkt bitte verkauft werden? Nicht einmal ein Tag Akkulaufzeit? Auch in den Foren gibt es da massiv Kritik. Ich versteh sowas einfach nicht


  • Olaf vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Wahrlich nicht die erste Smartwatch, aber tatsächlich die, die ich zuletzt gekauft habe und auch aktuell nutze. Optisch und haptisch hervorragend, Software läuft nach dem zweiten Update seit Erwerb absolut rund, Akkulaufzeit bei mir mit zwei bis drei Tagen (44 mm-Modell) im grünen Bereich. Dadurch, dass ich ohnehin Samsung nutze, kann ich das Potenzial der Watch 4 voll ausschöpfen. Dies bleibt für mich der einzige Kritikpunkt: Wenn WearOS, dann hätte ich es auch für sinnvoll erachtet, dass jedes (aktuelle) Android-Smartphone damit gleichermaßen funktioniert. Gut, bei Apple kräht da seit Jahren auch kein Hahn nach, und natürlich steht es Samsung ebenso frei, ein zumindest teilweise geschlossenes, eigenes Ökosystem aufzubauen. Dennoch steht das ein wenig im Kontrast zur Idee von WearOS. Würde ich die Galaxy Watch 4 nach den ersten Wochen im Gebrauch wieder kaufen? Auf jeden Fall.


    • User vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      seh ich genau so, bin mit meiner 44mm lte(in Kombination mit Samsung Handy) von Anfang an zufrieden.
      Mir war auch vom Beginn die kurze Akkulaufzeit von 2 Tagen durchaus bewußt und für mich kein Manko bzw. k.o Kriterium.


      • paganini vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Habt ihr AoD an oder was habt ihr deaktiviert wenn ihr auf 2 Tage kommt? Für mich wäre halt die LTE Variante interessant wie sieht es da aus. Wie lange hält der Akku wenn ich nur mit der Uhr rausgehen würde. Danke für euer Feedback!


      • Müli vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Ich nutze meine Watch4 Classic 46mm ebenfalls mit einem S21Ultra. Mein Gerät hat kein LTE (brauche ich nicht!), ich habe die Energiesparfunktion eingeschaltet (dabei vermisse ich nichts!) sonst habe ich eigentlich nichts verändert, d. h. ein rel. dunkles Watch Face habe ich noch ausgewählt.
        Ich lade alle zwei Tage (ist mir eigentlich schon ein Greul aber was will man machen, die Garmin Fenix 6 Pro Solar soll auch nur etwa 2 Wochen ohne zusätzlichen Energieschub auskommen - die Fenix hatte ich eigentlich ins Auge gefasst), am zweiten Tag habe ich etwa 35% Restakkuleistung.

        Ich hatte übrigens noch nie eine Smartwatch und komme von einem Citizen ECO-Drive Funkchronographen


      • paganini vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        @Müli
        Ja ich bin von meiner Fenix 6XPro und meiner Tissot Connect ein wenig verwöhnt :P aber das sind für mich auch keine wirklichen SmartWatches sondern eher Fitnessuhren mit smarten Funktionen. Naja Mal schauen was der Black Friday bringt.


      • Olaf vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        AoD ist bei mir deaktiviert, ebenso die Erkennung fürs Armdrehen (das ewige Einschalten des Displays dabei geht mir persönlich von jeher bei Smartwatches mehr auf den Kranz als alles andere). Keine LTE-Variante, weil ich die ohnehin nicht nutzen würde.


  • Müli vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    "Ohne mechanische Bedienelemente nicht mit Handschuhen nutzbar"

    Mir ist nicht ganz klar wie der obige Kritikpunkt zu verstehen ist, aber meine Galaxy Watch 4 Classic ist durchaus mit Handschuhen zu bedienen (Handbuch Seite 96!). Das das Manual für alle Modelle identisch ist, gehe ich beim Testobjekt ebenfalls davon aus ...


  • Tim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Das mit dem Speicher erinnert mich an Zeiten des Galaxy S4. Da waren von den 16GB auch nur 7-8GB frei.
    Optimierung, Optimierung, Optimierung...


  • torsten hofmann vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Gerade Blutdruck und EKG hätte mich zum Kauf bewogen, aber ich habe kein Smartphone von Samsung und möchte es zzt auch nicht kaufen.
    Ich weiß zwar dass solche Gesundheitsfunktionen mit Vorsicht zu genießen sind, aber bei regelmäßiger Messung lassen sich Rückschlüsse bilden.
    Zzt wird das Mi Band 5 genutzt, was aber einfach nicht schön sein will.
    Schade also.


  • Thorsten Klein vor 5 Monaten Link zum Kommentar

    Ich hatte eine Smartwatch mit Wear OS und die Akkulaufzeit war eine frechheit. Der Akku hat sobald man irgendetwas benutzt hat sofort schlapp gemacht und gerade mal einen halben Tag gehalten. Ich bin zu einem anderen Hersteller gewechselt mit einem eigenen OS und bin Mega zufrieden. Das einzige was ich jetzt nicht kann ist Google Pay zu benutzen, aber das brauche ich persönlich auch nicht. Teilweise ist der Support auf eine frechheit und die ganze Software wirkt als hätte man keine Lust drauf und musste nur auf Apple reagieren, damit man nicht ganz blank da steht.


  • HEB vor 5 Monaten Link zum Kommentar

    Bin jetzt auf den Herbst gespannt, mal sehen was Google bringt.


  • Alexvi vor 5 Monaten Link zum Kommentar

    Ich habe noch eine wear OS Uhr von Huawei, die bald drei Jahre alt ist und ich endlich gerne durch eine neue austauschen möchte - die Watch4 schien perfekt.

    Dann lese ich mir bei Samsung alles durch und sehe, dass die EKG Funktion nur mit einem Samsung Handy geht. Wer bei Samsung trifft solche Entscheidungen? Kauf ich mir deshalb ein Samsung Handy oder verzichte ich lieber auf die Uhr? Ganz klar zweiteres...


  • Uwe vor 5 Monaten Link zum Kommentar

    2 Tage Akku? Ein Witz. Meine Huawei Watch Gt schafft ganz easy eine Woche meist auch mehr.


    • Timo L. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Der Vergleich hinkt aber auch ein wenig, da die Huawei keine vollwertige Smartwatch ist. Ich vergleiche auch nicht die Akkulaufzeitzeit von Smartphones mit der eines Featurephones.


    • Olaf vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Ja, die Huawei Watches bis hin zur GT 2 Pro hatte ich auch. Das sind aber keine Smartwatches, sondern Fitnesstracker im Gewand einer Uhr. Die Akkulaufzeit ist natürlich deutlich höher, dafür können die aber auch nur einen Bruchteil dessen, was meine Galaxy Watch 4 kann. Von daher ist es ein Vergleich Äpfel mit Birnen.

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