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Das Nothing Phone (1) im Hands-on: Ich blinke, also bin ich

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NextPit Nothing Phone 1 Review Test
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Das Nothing Phone (1) ist zweifellos das Smartphone mit dem derzeit größten Hype. Aber ist es vielleicht überhypt? Diese Frage wird erst nach einem ausführlichen Test beantwortet werden können. In der Zwischenzeit konnte ich das Nothing Phone (1) bereits vor der Veröffentlichung in die Hand nehmen und möchte Euch meine ersten Eindrücke vom Nothing Phone (1) schildern.

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Nothing Phone (1): Preis und Verfügbarkeit

Das Nothing Phone (1) ist in Europa in drei Konfigurationen mit 8/128 GB, 8/256 GB und 12/256 GB für 469, 499 und 549 Euro erhältlich. Ihr könnt es über den offiziellen Nothing-Shop und bei Amazon kaufen.

Das Nothing Phone (1) ist – Hype hin oder her – kein Flaggschiff. Es ist ein Mittelklasse-Smartphone, nicht mehr und nicht weniger. Aber was hat es jenseits von LEDs und der transparenten Rückseite zu bieten?

Design: Das Unwichtige mit dem Angenehmen verbinden

Das Nothing Phone (1) hebt sich durch sein Design mit transparenter Glasrückseite, die den Blick auf einige Komponenten freigibt, sowie durch die aufleuchtenden LEDs deutlich ab.


Gefällt:

  • Das transparente Design macht einen guten Eindruck
  • Das Glyph-Interface ist eher ein Gimmick, peppt das Erlebnis aber auch ein bisschen auf.
  • IP53, doppelte Stereo-Lautsprecher

Gefällt nicht:

  • Formfaktor, der sehr stark an den eines iPhone 13 angelehnt ist (kein Fehler an sich, sondern relativiert die avantgardistische Seite des Designs).


Nothing Phone (11) liegt mit Rückseite nach oben auf einem Schreibtisch
Das Glyph-Interface soll die Art und Weise, wie Ihr mit Eurem Smartphone interagiert, verändern. Aber man muss zugeben, dass es trotzdem ein bisschen wie ein Gimmick wirkt / © NextPit

Okay, ich habe es gesehen, Ihr habt es gesehen, jeder und seine Großmutter haben es gesehen: Das Nothing Phone (1) hat eine Rückseite aus durchsichtigem Glas. Bislang gibt es nur das weiße Modell, eine schwarze Version soll später folgen.

Und dieses Design greift die gleichen Codes auf wie die Kopfhörer Nothing Ear (1). Das Smartphone lässt uns einen Blick aufs Innenleben und einige Komponenten werfen. Es geht hier darum, die verbaute Technik und die Ästhetik des Geräts miteinander in Einklang zu bringen. Das bedeutet, dass es nicht einfach nur damit getan wäre, auf ein Handy eine durchscheinende Rückseite zu verbauen – das wäre lame.

Es gibt verschiedene Texturen, von denen einige der Oberfläche eines Golfballs ähneln – mit kleinen Unebenheiten wie bei dem Plättchen rechts neben dem Kameramodul. Das längliche Rechteck in der Mitte hat eine kreisförmig geriffelte Oberfläche, die an Vinyl erinnert. Und die Plättchen unten sind so angeordnet, dass sie an die Form eines kleinen Elefanten erinnern.

Nothing Phone (1) von der Seite
Auch der Rahmen aus recyceltem Aluminium erinnert mit seinen geraden Kanten und abgerundeten Ecken stark an das iPhone. / © NextPit.

Insgesamt beschleicht mich das Gefühl, ein iPhone 13 Pro in den Händen zu halten, mit seinem Aluminiumrahmen mit geraden Kanten und abgerundeten Ecken. Die Abmessungen von 159,2 x75,8 x 8,3 mm und das Gewicht von 193,5 g machen es zu einem recht kompakten Smartphone, zumindest nicht zu klobig. Das Interessanteste ist jedoch die berühmt-berüchtigte Glyph-Schnittstelle. Im Grunde handelt es sich dabei um ein System von visuellen (aber auch akustischen) Signalen, die als Benachrichtigungen fungieren. Und diese Benachrichtigungen sind kontextabhängig.

Ihr könnt die Glyph-Schnittstelle anpassen, um verschiedene Arten von Lichtsignalen mit verschiedenen Arten von Benachrichtigungen zu verknüpfen. Wenn Euer Freund oder Eure Freundin anruft, können die LEDs zum Beispiel an verschiedenen Orten und in einem bestimmten Rhythmus aufleuchten. Oder es wird beim Laden eine kleine LED aktiviert, die als Fortschrittsbalken fungiert. So seid Ihr über bestimmte Benachrichtigungen im Bilde, ohne aufs Display schauen zu müssen.

Auf dem Papier finde ich das eine ziemliche Spielerei. Aber gleichzeitig sollten wir den Nutzen solcher Features nicht zu wichtig nehmen. Eine Funktion ist nicht nutzlos, nur weil sie optional ist. Ganz im Gegenteil: Ich finde diesen Gamification-Aspekt ganz nett, vor allem da der Hersteller plant, neue Signale auf Empfehlungen der Community zu implementieren. Ihr könnt Euch aber auch dafür entscheiden, das Glyph-Interface zu deaktivieren.

Der untere Rand des Nothing Phone (1) mit USB-C-Anschluss
Das Nothing Phone (1) hat keine proprietäre Ladetechnologie. / © NextPit

Display: 120 Hz OLED-Panel

Das Nothing Phone (1) verfügt über einen 6,55-Zoll-OLED-Bildschirm mit einer Full HD+ Auflösung von 2400 x 1080 Pixeln, HDR10+-kompatibel mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz, einer Touch-Sampling-Rate von 240 Hz und einer maximalen Helligkeit von 1200 nits.


Gefällt:

  • Bildwiederholrate von 120 Hz
  • HDR10+-kompatibel
  • Keine Ränder und kein Kinn

Gefällt nicht:

  • Touch-Abtastrate von 240 Hz ist etwas niedrig

Nothing Phone (1) mit aktivem Display in einer Hand gehalten
Der 6,55-Zoll-OLED-Bildschirm des Nothing Phone (1) hat eine variable Bildwiederholrate von 60 bis 120 Hz bei FullHD+-Auflösung / © NextPit

Auf dem Papier entspricht das OLED-Display des Nothing Phone (1) voll und ganz dem, was man von einem Smartphone in dieser Preisklasse erwarten kann. Ich finde die Farbgebung bei standardmäßig aktiviertem Alive-Farbmodus ein wenig zu gesättigt. Aber erst nach ausführlichen Tests kann ich ein endgültiges Urteil über die Farbtreue fällen.

Die Bildwiederholfrequenz ist nicht sehr anpassungsfähig, sie kann unter bestimmten Bedingungen automatisch ohne weitere Intervalle von 60 auf 120 Hz wechseln. Auch hierzu mehr im finalen Test. Allerdings finde ich die Touch-Sampling-Rate von 240 Hz etwas schwach, insbesondere für den Gaming-Einsatz.

Aber ansonsten ist der flache, randlose Bildschirm angenehm anzusehen und vor allem hat er kein großes Kinn, wie es im Mittelklasse-Segment immer noch häufig der Fall ist. Außerdem hat er oben links eine kleines Punch-Hole, in dem die Selfie-Kamera untergebracht ist. Der Fingerabdruckleser unter dem Bildschirm ist sehr reaktionsschnell und der haptische Motor erzeugt ein sehr klares, sauberes Feedback. Es klingt dumm, aber es verstärkt das Premium-Gefühl, das das Smartphone vermittelt.

Blick auf die obere linke Front des Nothing Phone (1)
Das Display des Nothing Phone (1) sähe einem iPhone zum Verwechseln ähnlich, wäre da nicht das Punch-Hole in der oberen linken Ecke des OLED-Displays. / © NextPit

Schnittstelle: Nothing OS, eine sehr leichte Android 12-Schnittstelle

Das Nothing Phone (1) läuft unter Nothing OS, der Android-12-basierten Benutzeroberfläche des Herstellers. Nothing verspricht bis zu drei Android-Versionen und vier Jahre lang zweiwöchentliche Sicherheitsupdates.


Gefällt:

  • Eine leichte Benutzeroberfläche
  • Die Funktionen von Android 12 sind vorhanden
  • Drei Android-Versionen und vier Jahre Sicherheitsupdates.

Gefällt nicht:

  • Ich möchte mehr Nothing-Widgets.

Nothing OS ist ein Android-Overlay, das ich als sehr leicht empfunden habe. Es gibt keine Bloatware und glücklicherweise auch keine Werbung in der Benutzeroberfläche. Und Nothing hat die Neuerungen von Android 12 wie die dynamischen Designs, das Power-Menü, das Privacy Dashboard und sogar die neuen Widgets ziemlich gut implementiert.

Der Hersteller hat seinem Launcher natürlich seine eigenen, optisch ansprechenden Widgets hinzugefügt – bei diesen Widgets hätte ich mir ein bisschen mehr Auswahl gewünscht. Die Möglichkeit, das Symbol einer einzelnen, vielleicht häufig verwendeten App zu vergrößern, ist auch ziemlich cool.

Nothing erklärt auch, dass man daran arbeite, Bluetooth-Geräte von Drittherstellern zu koppeln. Die Idee dahinter ist, dass Ihr Wearables oder verbundene Objekte anderer Marken leichter verbinden könnt, eine Art Google Fast Pair+. Der Hersteller erklärt bereits, dass er mit Apple für die AirPods, aber auch mit Tesla zusammenarbeitet. Und dass man Tesla fährt, wenn man cool ist, ist ja allseits bekannt.

Das Nothing Phone (1) profitiert außerdem von einer für ein Mittelklasse-Smartphone sehr umfangreichen Update-Politik. Nothing garantiert drei Hauptversionen von Android sowie vier Jahre Sicherheitsaktualisierungen mit zweiwöchentlichen Patches. Das ist in dieser Preisklasse noch zu selten.

Nothing Phone (1): Performance

Das Nothing Phone (1) ist mit einem Qualcomm Snapdragon 778G+ (6 nm) und der "Adreno 642L"-GPU ausgestattet. Das Ganze wird mit 8 oder 12 GB RAM und 128 oder 256 GB Speicherplatz kombiniert.

Zu diesem Teil habe ich im Moment nichts zu sagen, da ich aufgrund der Sperrfrist für die Medien nicht dazu in der Lage bin. Ihr müsst also auf meinen vollständigen Test warten, der allerdings sehr bald kommt.

Der Snapdragon 778G+ ist ein SoC für das Mittelklasse-Segment. Es ist übrigens insbesondere dieser Punkt, der bei einigen Hypisten ein wenig Enttäuschung hervorgerufen hat, da sie gehofft hatten, dass das Nothing Phone (1) ein Ultra-Premium-Flaggschiff sein würde.

Es ist eine Plattform, bei der Qualcomm Zeit hatte, sie zu optimieren. Sie verbraucht deutlich weniger Energie als ihre höherwertigen Pendants und überhitzt vor allem weniger. Ich habe Apex Legends Mobile gestartet und das Spiel hat die Grafiken automatisch auf Normal (Stufe 2 von 6) und die Framerate auf Hoch (Stufe 2 von 4) eingestellt. Aber wie gesagt, werde ich zu gegebener Zeit mehr über die Performance sagen.

Foto: Zwei Knipsen, keine Probleme

Das Nothing Phone (1) verfügt über eine Dual-Cam, die von einem 50-MP-Weitwinkelobjektiv (Sony IMX766) sowie einem 50-MP-Ultraweitwinkelobjektiv getragen wird. Die Selfie-Kamera hat eine Auflösung von 16 MP.

Blick auf den Kamerabereich des Nothing Phone (1)
Das Nothing Phone (1) verzichtet auf einen unnötigen 2-MP-Makro-Sensor. / © NextPit

Auch hier kann ich Euch nicht viel sagen, bevor der vollständige Test des Nothing Phone (1) vorliegt. Aber wir können lobend hervorheben, dass Nothing keine unnötigen 2-MP-Tiefen- oder Makrosensoren verbaut VIELEN DANK DAFÜR! Außerdem dürfen wir mit dem hervorragenden und vielfach bewährten Sony-IMX766-Sensorsehr gute Ergebnisse im Weitwinkelbereich erwarten.

Das Ultraweitwinkelobjektiv und der "Samsung Isocell JN1"-Sensor, dessen FOV auf 114° begrenzt ist, begeisterten mich jedoch weniger. Die Videofunktion ist bei der Hauptkamera auf 4K bei 30 FPS beschränkt.

Akkulaufzeit: Kabellose und umgekehrte kabellose Aufladung

Das Nothing Phone (1) verfügt über einen 4500-mAh-Akku, der mit 33 Watt per Kabel, 15 Watt per Qi-Funk und 5 Watt per Reverse-Wireless-Charging schnell aufgeladen wird.


Gefällt:

  • Drahtloses Aufladen, das in dieser Preisklasse selten ist.

Gefällt nicht:

  • Ladegerät nicht enthalten
  • Schnelles Aufladen mit 33 Watt ist etwas schwach.

Ich weiß, dass ich mich wiederhole, aber auch bei konkreten Aussagen zum Akku muss ich Euch bitten, auf meinen vollständigen Test zu warten, der noch nicht veröffentlicht werden darf.

Auch hier wiederholt Nothing, was bei den Ear (1) gut funktionierte: Es bietet Wireless- und Reverse-Wireless-Charging in einer Preisklasse, in der auf diese Funktionen fast immer verzichtet wird.

Auf dem Papier scheint mir der 4500-mAh-Akku ausreichend zu sein. Beachtet hingegen, dass Nothing sein USB-C-Ladegerät separat verkauft. Der Hersteller bietet aber auch keine proprietäre Ladetechnologie an. Um die 33-Watt-Schnellladung per Kabel zu nutzen, reicht jedes Ladegerät, das mit dem USB-PD-3.0-Standard kompatibel ist.

Fazit

Wurde das Nothing Phone (1) überhypt? Interessiert mich persönlich nicht. Nein, das Nothing Phone (1) ist kein 1000-Euro-Flaggschiff mit dem neuesten Snapdragon-SoC. Na und?

Im Ernst, wollt Ihr wirklich ein Flaggschiff? Ich finde, Nothing war von Anfang an sehr clever. Man hat es bisher geschafft, Produkte anzubieten, die gut genug sind, um relevant zu sein, billig genug sind, um in der Produktion überschaubar zu sein – und die cool oder originell genug sind, um Geeks wie mich anzusprechen, die nicht so sehr auf Spezifikationen fixiert sind.

Ich denke, dass Nothing sich ganz bewusst nicht auf einen Markt für extrem technikbegeisterte Menschen konzentriert. Sie wollen nicht den Fehler von OnePlus wiederholen, Horden von Nerds den Mond zu versprechen bei gleichzeitigen irren Kellerpreisen. Ja, sie machen viel Furore um ihr Design. Aber hinter diesen markigen Hüftschwüngen verbirgt sich ein sehr ausgewogenes Produkt, zumindest auf dem Papier.

Aber um sicher zu gehen, sehen wir uns sehr, sehr, sehr, sehr bald wieder für meinen ausführlichen Test des Nothing Phone (1).

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Top-Kommentare der Community

  • Thomas_S vor 4 Wochen

    Nein, 3.5mm Anschluss klingt auch Anno 2022 immer besser als die wireless Bluetooth Bottlenecks und Speichererweiterung mit SD ist immer günstiger als die völlig überteuerten Upgrade Optionen.

33 Kommentare

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  • M.E.0815 vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Das sieht von vorne wie das Pixel 5 aus


  • C. F.
    • Admin
    vor 4 Wochen Link zum Kommentar

    Das Ding taugt nix: keine 3,5mm Klinke, kein MicroSD-Kartenslot.


    • Tech-Geek vor 4 Wochen Link zum Kommentar

      Ernsthaft 🤔

      Klinke und Slot ist sowas von 90er 😉😁


      • Thomas_S vor 4 Wochen Link zum Kommentar

        Nein, 3.5mm Anschluss klingt auch Anno 2022 immer besser als die wireless Bluetooth Bottlenecks und Speichererweiterung mit SD ist immer günstiger als die völlig überteuerten Upgrade Optionen.


      • Antiappler vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Schon Mal versucht, bei schlechter Verbindung, wie z. B. im Zug Daten in oder aus der Cloud zu laden? Da merkt man erst den unschlagbaren Vorteil einer MicroSD!

        Und nur weil es für DICH 90er ist, heißt das nicht, dass es auch für andere Leute so ist.

        H G


      • rolli.k vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Genauso ist es, aus dem Grund fällt es mir schwer mein Note9 zu ersetzen.


      • Tech-Geek vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Nur eigenartig das scheinbar alle User Klinke und Slot wollen, aber kaum ein Hersteller das noch verbaut 🤷‍♂️
        Unfähige Entwicklungsabteilungen überall, gehören alle entlassen 😉😁

        Das ist genau das gleiche wie mit den kleinen Smartphones, die ja ALLE wollen und kaum ein Hersteller noch anbietet 😉


      • Tech-Geek vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Thomas_S
        „Nein, 3.5mm Anschluss klingt auch Anno 2022 immer besser als die wireless Bluetooth Bottlenecks“

        Ich bin immer wieder fasziniert über welch audiophile Fähigkeiten einige User scheinbar verfügen 👍


      • Thomas_S vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @Tech-Geek:
        SD slots werden nicht mehr verbaut um DIR die überteuerten Speicher Upgrades anzudrehen.
        3.5mm Klinke wird nicht mehr verbaut um DIR die Wegwerf Bluetooth Kopfhörer anzudrehen. In Kombination mit Spotify wird die Musik dann gleich zweimal verkrüppelt.
        Wechselakkus werden auch nicht mehr angeboten um sicher zu gehen dass DU nach 3-4 Jahren ein neues Handy kaufst.
        Das sind nicht die Entwicklungsabteilungen die dies entscheiden sondern das Shareholder-Management.
        #BraveNewWorld


      • Tech-Geek vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Ganz genau, ICH und den Millionen anderen denen Klinke u. Slot völlig egal sind 🤷‍♂️
        Kann ja eh jeder handhaben wie er will, aber dieses ewige Geheule wegen Dingen, die heutzutage, für die Mehrheit der Nutzer, keinerlei Relevanz mehr darstellen, dass nervt halt 😬

        Ach so, ich kaufe übrigens jedes Jahr mind. ein neues Smartphone, also sind mir auch wechselbare Akkus völlig egal 😉 Zumal Akkus, bei entsprechender Pflege, heutzutage locker 3-4 Jahre durchhalten, und ganz ehrlich, wer benutzt so lange ein Gerät 🤔


      • Antiappler vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Ich habe in den letzten Wochen 1 Realme, 1 Oppo, und 2 Samsung getestet. Und alle hatten Klinke UND einen Slot!

        Ist vielleicht doch nicht so selten. 🤔

        Wobei ich selber noch nie die Klinke benutzt habe, aber vom ersten Tag, wo ich ein Smartphone hatte, hatte ich auch immer ein Gerät, wo ich eine externe Speicherkarte einsetzen konnte. Und das ist mittlerweile gute 18 her und ich hoffe, dass es noch mindestens weitere 18 Jahre diese Möglichkeit gibt. 👃

        "Zumal Akkus, bei entsprechender Pflege, heutzutage locker 3-4 Jahre durchhalten, und ganz ehrlich, wer benutzt so lange ein Gerät 🤔"

        Solange die Technik mitmacht, Ich! Aber vielleicht bin ich auch ein Einzelschicksal, wer weiß das schon? 🤔🤓

        Und die Leute, die auch nach mir das Gerät nutzen möchten, oder schmeißt Du Dein Gerät nach einem Jahr auf den Müll?


      • Tech-Geek vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Dann hast du dir die Geräte aber alle auch so rausgesucht, wenn die den Klinke & Slot hatten, weil der Standart ist das nicht 🤷‍♂️
        Klar wird es immer User geben die das so wollen, aber ich glaube trotzdem das die in der Minderheit sind, ohne dass das diskriminierend sein soll 😬
        Klar hat eine SD Card diverse Vorteile, aber selbst mit tausende Fotos und Videos auf dem Smartphone, schaffe ich es auch nicht annähernd 256GB zu füllen. Ja das Speicher-Upgrade beim Hersteller kostet mehr wie eine SD Card, wobei auch das sich, je nach Speicherkarte relativiert.

        Am Ende aber wie alles im Leben, Geschmacksache und wer sagt „ich brauche das“ ok, Bitteschön 🤷‍♂️

        Mir persönlich ist das Display und die Kamera wichtiger und so hat halt jeder seine Prioritäten 😁


      • Tenten vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Also ich finde ja eher sich auf 256 GB beschränken zu müssen so richtig Neunziger ;)


      • Antiappler vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Dafür, dass die Geräte auch eine Klinke hatten, konnte ich nichts. 😄 Aber nach dem Slot hab ich bewusst geschaut. Und ohne hätte ich es nicht genommen.

        Meine Speicherkarten haben 32 GB, was MIR total reicht. Davon sind 15,69 GB belegt. Mit Liedern, ein paar Fotos, Screenshots, sowie Daten von einer Haushaltsapp. Und 7 Videos von Techseiten, wo es um mein eventuelles, neues Tablet geht, die ich mir in Ruhe, auch mehrmals, ansehen will.

        Allerdings geht es mir nicht um die Größe von Speicher ohne Slot, sondern dass ich einfach die Speicherkarte aus einem anderen Gerät nehmen kann, und kann sofort meine ganzen Daten auf mein neues Gerät packen. Was ich in den letzten Wochen sehr genossen habe, nachdem ich es dabei 1x mit Daten versucht habe, die bei Google gesichert waren. Ein Schneckenrennen wäre an dem Tag noch ganz sicher schnell gewesen. 🤣🐌


      • Thomas_S vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @Antiappler
        Und Sony nicht vergessen🤗


      • Tech-Geek vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @Tenten
        Also ich finde ja eher sich auf 256 GB beschränken zu müssen so richtig Neunziger ;)

        Muss man ja nicht, auch ohne Slot nicht, weil es neben diversen Cloud-Lösungen, auch Card-Reader gibt und genauso, übertrage ich zb. Fotos von der Kamera auf das Smartphone. Mit einem ordentlichen Reader und schneller SD-Card, laufen auch mehrere GB problemlos und schnell👍


      • Tenten vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Da ist mir doch der integrierte Cardreader (denn nichts anderes ist der Slot ja) doch hundertmal lieber als ein externer, den ich dann noch jedesmal dabei haben muss. Praktisch ist da gar nichts, sondern nur umständlich. Sorry, aber das ist höchstens eine Notlösung, aber keine Alternative. Und Clouds sind mobil für ein paar kleinere Daten noch nutzbar, aber garantiert nicht mehr, wenn du mit mehreren GB arbeiten willst. Da wünsche ich zum Beispiel im Zug viel Spaß.


      • Antiappler vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @Thomas_S

        Die Geräte sind mir leider zu kantig geworden, was mir nach einer gar nicht Mal langen Zeit in der Hand ziemlich unangenehm bis schmerzhaft wird.

        Seit dem Xperia Arc S und dem Neo hatte ich kein Gerät mehr von Sony, obwohl das damals ja noch Sony-Ericsson war. Aber für mich hat Sony es nicht geschafft, nach der Trennung von Ericsson ein so tolles Gerät wie das Arc S weiter zu entwickeln, sondern sind von Jahr zu Jahr schlechter geworden. Leider. 😭


      • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @Thomas
        Naja, das hängt wohl eher von den Kopfhörern ab. Irgendwelche Billo-Teile klingen auch mit Kabelverbindung nicht automatisch besser.

        Und das mit den Wechselakkus ist auch eher naja.
        Solange man nicht bei einem Hersteller mit wirklichen Wergwerf-Smartphones kauft, bieten die meisten Hersteller die Möglichkeit den Akku zu tauschen. Und das machen immer mehr Menschen, weil es sich wegen längeren Supports eher lohnt, nach 2-3 Jahren 50-80€ für einen neuen Akku zu zahlen.
        Zu Zeiten von Wechselakkus hingegen gab es unglaublich viel Abfall und die Leute haben sich einfach 2-3 Akkus gekauft, nie genutzt und dann nach 2 Jahren doch ein neues Smartphone gekauft.
        Zudem können Smartphones ohne Wechselakku durchaus stabiler und robuster gebaut werden und mit größeren Akkus. In bspw. ein S22 Ultra würden mit Wechselakku unter Umständen wahrscheinlich nur 4000 statt 5000 mAh passen, wenn man die Abmessungen usw. gleich lässt.


      • Antiappler vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @Tech-Geek

        "Das ist genau das gleiche wie mit den kleinen Smartphones, die ja ALLE wollen und kaum ein Hersteller noch anbietet 😉"

        Das ist aber sehr viel schwieriger, als ein Gerät mit Klinke und Slot zu produzieren.

        Die eine Gruppe Kunden will ein etwas breiteres Gerät als die andere. Dann gibt es die Leute, die es doch lieber einen halben Zentimeter länger hätten. Oder es soll doch 1, besser 2 mm dicker sein, weil dann ein stärkerer Akku passt. Anderen Leuten ist das wiederum egal, sie möchten lieber ein ganz dünnes Gerät, weil sie damit ihre Brötchen aufschneiden möchten. 😉

        Dann soll es auch einen Slot haben und/oder eine Klinke. Anderen ist das wieder egal, aber es soll AMOLED haben, aber eine andere Gruppe will LC-Display, weil sie finden, dass AMOLED immer noch zu "farbenfroh" ist.

        Bei der Kamera gibt es auch unterschiedliche Wünsche und keine Ahnung was noch alles für Dinge, die mir im Moment nicht einfallen. Aber alleine die von mir genannten Sachen lassen sich zu einer großen Anzahl Möglichkeiten kombinieren, die kein Hersteller erfüllen kann.

        Nicht Mal Xiaomi, obwohl die jede Woche mindestens Drölfzig Geräte auf den Markt schmeißen.

        Und nicht jeder Kunde möchte ein Gerät von Firma X sondern es muss Hersteller Y sein.

        Selbst Apple macht so etwas nicht. Entweder man nimmt das angebotene Gerät oder lässt es bleiben.

        Es gibt ja noch Hersteller, die "kleine" Geräte haben, aber das sind nicht die Hersteller die man hier kennt, sondern für die allermeisten Leute unbekannte Hersteller in China, die man erstmal finden muss und das nötige Vertrauen, sich solch ein Gerät zu bestellen.

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