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Smartwatches für Android und iOS: Uhren von Apple, Samsung und Co. im Vergleich

Update: Marktlage im Juni 2021
Smartwatches für Android und iOS: Uhren von Apple, Samsung und Co. im Vergleich

Was sind die besten Smartwatches, die Ihr im Jahr 2021 kaufen könnt? NextPit zeigt Euch nachfolgend eine Marktübersicht mit aktuellen und älteren smarten Armbanduhren. Dabei küren wir in acht Kategorien Gewinner, die Ihr Euch auf der Suche nach der richtigen Smartwatch einmal näher anschauen solltet.

Update: Unsere Liste der besten Smartwatches haben wir im Juni auf den neusten Stand gebracht. Im Jahr 2021 sind unter anderem die OnePlus Watch und die Huawei Watch 3 Pro auf den Markt gekommen. Die erste Smartwatch von OnePlus wurde nach dem Release stark kritisiert, sodass wir sie ohne eigene Erfahrung nicht empfehlen wollen.

 

Die Huawei Watch 3 Pro überzeugte uns im Test zu wenig, um sie als bessere Alternative zur Huawei Watch GT 2 Pro zu empfehlen. Der vollständige Testbericht erscheint am 17. Juni 2021 auf NextPit und hier gehen wir auf die Probleme, die wir mit der Uhr hatten, noch einmal genauer ein.

Inhaltsverzeichnis

  1. Die beste Smartwatch: Apple Watch Series 6
  2. Die besten Alternativen in acht Kategorien
    1. Android: Samsung Galaxy Watch 3 
    2. Samsung: Samsung Galaxy Watch 3
    3. Huawei: Huawei Watch GT 2 Pro
    4. Apple-Watch-Alternative: Oppo Watch
    5. Preis-Leistungs: Fitbit Versa 3
    6. Lange Akkulaufzeit: Mobvoi TicWatch Pro
    7. Hybrid-Smartwatch: Withings ScanWatch
    8. Fossil, Armani und Co.: Smartwatches klassischer Uhrenhersteller
  3. Auf was solltet Ihr beim Kauf einer Smartwatch achten?
  4. Tipps für den Kauf

In den Vorbereitungen für unseren Smartwatch-Vergleich haben wir überlegt, wo genau die Trennung zwischen Fitness-Tracker und Smartwatch überhaupt liegt. Smartwatches sollten unserer Meinung nach zumindest über WLAN verfügen, um eine gewisse Unabhängigkeit vom Smartphone zu erhalten. Zudem dürfen Smartwatches ruhig klobig und schwer sein und müssen beim Sport nicht unbedingt unauffällig sein.

Lieber zum Vergleich der besten Fitness-Tracker? Dann geht’s hier entlang.

Sucht Ihr nach dezenten Modellen, empfehlen wir Euch unserer Bestenliste der Fitness-Tracker. Falls nicht, steigen steigen wir nun in unseren Vergleich der besten Smartwatches ein. Um Euch dabei die beste Marktübersicht zu gewinnen, haben wir auch Modelle aufgenommen, die wir nicht getestet haben. 

Die beste Smartwatch: Apple Watch Series 6

Apple Watch Series 6
Als leistungsstärkste Apple-Watch ist die Series 6 in unseren Augen auch die beste Smartwatch. / © Apple

Nicht getestet

Pro

  • Intuitive Bedienung mit Touchscreen und Krone
  • Viele Apps
  • Mit WatchOS das wohl beste Smartwatch-OS
  • Tracking für Puls, SPO2, EKG und vieles mehr
  • LTE-Version sehr unabhängig vom Smartphone
 

Contra

  • Nur für iPhone-Nutzer
  • Akkulaufzeit nicht herausragend
  • Teuer

Immer wieder schaffen es Apples Smartwatches, sich die Top-Platzierungen in Bestenlisten zu ergattern. Denn schließlich hat der Hersteller aus Cupertino Smartwatches mit seiner ersten Apple Watch erst richtig salonfähig gemacht. Was damals schon gut war, ist in sechs Generationen immer besser geworden. Die Apple Watch Series 6 bietet dasselbe Bedienkonzept aus einem Touch-Screen und einer digitalen Krone, kommt mit dem sehr guten Smartwatch-Betriebssystem WatchOS und bietet alle wichtigen Features.

Im Laufe des Jahres erscheint mit WatchOS 8 ein neues Betriebssystem, das den Funktionsumfang der Apple Watch noch weiter vergrößert. Wir haben die Beta von WatchOS 8 bereits installiert und zeigen Euch im verlinkten Artikel alle neuen Funktionen des Betriebssystems.

Darunter gehören neben Grundfunktionen wie Bluetooth, WLAN, auf Wunsch LTE, GPS  sowie ein Herzfrequenzsensor samt Pulsoximeter, das den Sauerstoff in Eurem Blut messen kann. Als Neuerungen gegenüber dem Vorgängermodell punktet die Apple Watch Series 6 vor allem beim Schnellladen, das zum einen per USB-C funktioniert und zum anderen in rund 1,5 Stunden für einen vollen Akku sorgt.

Das Display der Apple Watch Series 6 hat Apple zudem zu einem Always-On-Retina-Display geupgradet, das eine sehr hohe Leuchtkraft von maximal 1.000 Nits hat. Die Auflösung beträgt beim kleineren 40-Millimeter-Modell 324 x 394 Pixel und beim größeren 44-Millimeter-Modell 368 x 448 Pixel. Gleichzeitig zeigt Euch die Series 6 grundlegende Infos wie die Uhrzeit auch in ausgeschaltetem Zustand an. Zu den Vorteilen, die eher im Hintergrund arbeiten, gehören ein schneller S6-Prozessor, ein Höhenmesser, Sensoren für das Umgebungslicht oder die Beschleunigung sowie ein Wasserschutz bis in 50 Metern Tiefe.

Nutzt Ihr ein Apple-Smartphone, führen nur wenig Wege an einer Apple Watch vorbei, denn gerade im eigenen Ökosystem kann die Smartwatch punkten. Zwar sind auch andere Smartwatches mit Eurem iPhone kompatibel, viele Apple-Nutzer bevorzugen aber, den Vorteil des gut gepflegten Ökosystems bei Apples eigener Hardware nutzen zu können. Die Apple Watch zusammen mit einem Android-Handy zu nutzen, ist leider nicht möglich.

In der Version ohne LTE-Modul kostet die Apple Watch Series 6 aktuell ungefähr 400 Euro, zeigt ein Preisvergleich. Für die größte Apple Watch mit LTE werden sogar knapp 550 Euro fällig. Ein stolzer Preis für ein Wearable, für dessen Nutzung Ihr noch ein Smartphone benötigt. Als Alternative führte Apple die Apple Watch SE ein, die mit einigen Einschnitten im Funktionsumfang zu Preisen ab etwa 300 Euro zu Haben ist. Genauere Infos zum SE-Modell findet Ihr in der verlinkten News.

Die besten Alternativen in acht Kategorien

Die beste Android-Smartwatch: Samsung Galaxy Watch 3

Samsung Galaxy Watch 3
Die Samsung Galaxy Watch 3 gibt es in zwei Größen und verschiedenen Farben. / © NextPit

Nicht getestet

Pro

  • Sowohl unter Android und iOS nutzbar
  • Viele Funktionen (Puls, EKG, Samsung Pay, Blutdruck)
  • Drehbare Lünette
 

Contra

  • Kleinerer Akku als im Vorgängermodell
  • Recht groß

Mit der Apple Watch Series 6 empfehlen wir eine Smartwatch, die sich mit Android nicht nutzen lässt. Somit fällt die in unseren Augen beste Option für viele Leser weg, sodass wir Euch nachfolgend die beste Android-Smartwatch vorstellen. Hier haben wir uns für die Samsung Galaxy Watch 3 entschieden.

Die Samsung Galaxy Watch 3 ist erst im September 2020 erschienen und ist mit Blick auf das Datenblatt der Apple Watch Series 6 ebenbürtig. Die Uhr bietet integriertes GPS, einen eingebauten Herzfrequenzsensor samt Pulsoximeter, WLAN, Bluetooth und ist auf Wunsch ebenfalls mit einem Mobilfunkmodul erhältlich. Mit dem Versprechen, neben Puls und EKG-Daten auch den Blutdruck messen zu können, zielt Samsung bei der Galaxy Watch 3 zudem voll und ganz auf Apples Funktionen zur Herzüberwachung ab.

Designtechnisch erinnert die Galaxy Watch 3 eher an klassische Armbanduhren und verfügt in der 41-Millimeter-Version über ein rundes 1,2-Zoll-Display und in der 45-Millimeter-Version über einen 1,4-Zoll großen Bildschirm. Jeweils kommt OLED-Technologie zum Einsatz und neben dem berührungsempfindlichen Bildschirm funktioniert die Steuerung über eine drehbare Lünette und zwei Knöpfe an der rechten Seite.

Als Betriebssystem kommt Samsungs eigens entwickeltes Tizen OS zum Einsatz und dieses lässt sich sowohl mit Apple iOS und Android nutzen. Hierfür gibt es im AppStore und im Google Play Store die App “Samsung Wearable”, mit der Smartphone und App zum Austausch von Benachrichtigungen oder zur Übermittlung von Informationen kommunizieren.

Zwar konnten wir die Galaxy Watch 3 in diesem Jahr nicht testen, im Netz wird aber immer die unzureichende Akkulaufzeit der Smartwatch kritisiert. In der 41-Millimeter-Version steckt ein Akku mit 247 Milliamperestunden und in der 45-Millimeter-Version eine Batterie mit 472 mAh. Jeweils ist die Akkukapazität im Vergleich zum Vorgängermodell gesunken, bei der größeren Version sogar fast um ein Fünftel. Mit Stromfressern wie GPS oder WLAN solltet Ihr daher eher vorsichtig umgehen. Darüber hinaus sind die Dienste Samsung Pay und die zum Launch versprochene EKG-Funktion zum Start der Uhr noch nicht verfügbar.

Die Galaxy Watch 3 kauft Ihr in der kleineren Version zu Preisen ab 270 Euro, für die Bluetooth-Version mit 45-Millimeter-Gehäuse werden mindestens 300 Euro fällig. Wollt Ihr dabei nicht auf LTE verzichten, wird noch einmal ein Aufpreis von knapp 100 Euro fällig, ergab eine Recherche beim Preisvergleichsportal Geizhals.de im Dezember. Interessant sind zudem die Armbänder, die Ihr wie bei den meisten Smartwatches austauschen könnt. Neben Bändern aus Kunststoff bietet Samsung auch hochwertige Lederarmbänder an.

Die beste Samsung-Smartwatch: Samsung Galaxy Watch 3

Ohne um den heißen Brei herumzureden: Hier können wir die Samsung Galaxy Watch 3 gleich noch einmal empfehlen. Die Vorteile der Samsung-Smartwatch haben wir bereits erläutert, daher wollen wir noch kurz auf Alternativen aus dem Hause Samsung eingehen.

Denn falls Euch die Watch 3 zu teuer ist, könnt Ihr Euch auch für die Galaxy Watch Active 2 entscheiden. Das Modell im sportlicheren Look kostet in der Bluetooth-Version aktuell 190 Euro im Internet und bietet sowohl denselben Exynos 9110-Prozessor als auch 1,5 Gigabyte Arbeitsspeicher. Während die Performance somit gleich sein sollte, fehlen der Galaxy Watch Active die Messung des Blutsauerstoffs und des Blutdrucks. Auch auf ein EKG müsst Ihr verzichten.

Die Galaxy Watch Active ist zudem dezenter und schlanker, wodurch sie beim Sport womöglich nicht so sehr im Weg ist. Im Netz findet man zudem häufig die Aussage, die Samsung Galaxy Watch Active sei eher eine Smartwatch für Frauen. Solche Vorurteile wollen wir in dieser Bestenliste aber lieber außen vor lassen.

Die beste Huawei-Smartwatch: Huawei Watch GT 2 Pro

Huawei Watch GT 2 Pro
Die Huawei Watch 2 GT ist nach wie vor die beste Huawei-Smartwatch. / © NextPit

Bewertung

Bewertung Design und Handling

Pro

  • Schönes Design
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Unterstützt kabelloses Qi-Laden
 

Contra

  • Erfasst den Blutsauerstoffgehalt nicht automatisch
  • Kein Always-on-Display
  • Wenige Zifferblätter
  • Teuer

Die Huawei Watch GT 2 Pro ist nicht die neuste Smartwatch von Huawei, unserer Meinung nach aber nach wie vor die beste. Im Jahr 2021 erschien mit der Huawei Watch 3 Pro ein Nachfolgemodell, das wir nach unserem Test nicht uneingeschränkt empfehlen können. Zwar überzeugt die Smartwatch in puncto Verarbeitung und Features, die Software ist aber noch nicht ausgereift genug.

Das neue HarmonyOS zeichnete unsere Vitaldaten nicht zufriedenstellend auf und die Ersteinrichtung war problematisch. Auch die Auswahl an verfügbaren Apps ist zum Zeitpunkt des Testberichts noch nicht vergleichbar mit der Anwendungsvielfalt von WearOS und Apples watchOS.

Arbeitet Huawei diese Nachteile noch aus, könnte die Huawei Watch 3 die bessere Option sein. Zum jetzigen Zeitpunkt überwiegen jedoch die Vorteile der Watch GT2 Pro, die Edwin getestet hat. Welche Vorteile das sind, lest Ihr im folgenden Artikel:

Zum ausführlichen Test der Huawei Watch GT2 Pro 

Beste Apple-Watch-Alternative für Android: Oppo Watch

Oppo Watch
Die Oppo Watch kommt der Apple Watch zumindest optisch sehr nahe. / © NextPit

Bewertung

Bewertung Design und Handling

Pro

  • Ausgezeichnete Bauqualität
  • Gestochen scharfes Display
  • Gute Software
  • Unterstützung für Schnellladung
 

Contra

  • OS braucht Verfeinerung
  • Die Akkulaufzeit könnte besser sein

Seid Ihr schon lange fasziniert vom Look der Apple Watch, könnt Euch aber einfach nicht zum Kauf eines iPhones UND einer Apple Watch durchringen? Dann schaut Euch die Oppo Watch einmal an, die zumindest optisch sehr nahe an das offensichtliche Apple-Vorbild heranreicht.

Im Testbericht konnte uns die Uhr mit ihrer sehr guten Verarbeitungsqualität überzeugen und auch beim Display müsst Ihr nicht viele Abstriche im Vergleich zur Apple Watch machen. Die Schnellladefunktion macht zudem die nicht besonders herausragende Akkulaufzeit ein wenig wett. Ebenfalls lobt Rahul im Test die Software, die eine von Oppo angepasste Version von WearOS darstellt.

Hier gibt es im Vergleich zu Apples sehr gutem WearOS allerdings manchmal kleine Schnitzer, die Ihr der Uhr aktuell noch verzeihen müsst. Leser, die schon einmal eine Apple Watch besessen haben, werden zudem die digitale Krone vermissen, bei Oppo läuft die Bedienung nur über den Touchscreen und mit eigenen Gesten. Die Wasserdichte liegt nur bei 3 ATM, dafür ist die Uhr aber auch deutlich günstiger als andere Modelle.

Oppo verkauft die WLAN-Variante mit 41-Millimeter-Gehäuse für 180 Euro und die größere LTE-Version für 320 Euro.

Zum Testbericht der Oppo Watch

Preis-Leistungs-Tipp: Fitbit Versa 3

Fitbit Versa 3
Die Fitbit Versa 3 ist im Vergleich zu den Top-Smartwatches auf dem Markt echt günstig. / © NextPit

Nicht getestet

Pro

  • Vergleichsweise günstig
  • Solider Funktionsumfang (GPS, NFC, Puls, Lautsprecher)
  • Vergleichsweise dezent am Handgelenk
 

Contra

  • Keine LTE-Version
  • Einige Funktionen nur mit Premium-Abonnement
  • Bedienung nur per Touch und Tasten

Im Netz finden sich immer wieder “smarte” Armbanduhren, die für unter 100 Euro als Smartwatch beworben werden. Sicher sind diese Modelle günstig, empfehlen können wir sie in der Regel nicht. Denn erwartet Ihr eine Smartwatch, werdet Ihr nach dem Kauf womöglich enttäuscht. So fehlen häufig Funktionen wie WLAN, Mikrofone für die Telefonie oder ein interner Speicher zum Musikhören. Darüber hinaus empfehlen wir Euch Smartwatches von Plattformen wie Wish ungern, da wir dort die Qualität nicht recht einschätzen können.

Aus diesem Grund ist unser Preis-Leistungs-Tipp die Fitbit Versa 3. Denn für knapp 200 Euro bietet die Smartwatch Funktionen wie GPS, einen Herzfrequenzsensor, Lautsprecher und Mikrofon für Google Assistant und Telefonie sowie den mobilen Zahlungsdienst Fitbit Pay. Somit erfüllt die Uhr alle Grundanforderungen, die wir eingangs an eine Smartwatch gestellt haben. Lediglich eine LTE-Version vermissen wir bei der Versa.

Zwar konnten wir auch die Fitbit Versa in diesem Jahr nicht testen, in der Vergangenheit habe ich aber die erste Version der Versa für ein paar Wochen am Handgelenk getragen. Die Verarbeitungsqualität war gut und das Gehäuse ist auch in der dritten Generation aus wasserabweisendem Aluminium. Die Fitbit Versa 3 eignet sich dank zertifizierter Wasserdichte bis 50 Meter auch als Schwimmuhr und kann im Regen am Handgelenk bleiben.

Allerdings schränkt Fitbit auch bei der Fitbit Versa den Funktionsumfang in dem Sinne ein, dass Ihr beispielsweise für die erweiterte Schlafanalyse ein Abonnement bei Fitbit Premium benötigt. Das fiel mir schon im Testbericht der Fitbit Charge 4 sehr negativ auf. Die Fitbit Versa kann der Analyse von Vitaldaten zudem nicht ganz mit den Top-Modellen dieses Artikels mithalten.

Den Blutdruck oder EKG-Daten zeichnet die Uhr nicht auf. Darüber hinaus fehlen clevere Bedienfunktionen wie die drehbare Lünette der Samsung Galaxy Watch 3 oder die digitale Krone der Apple Watch Series 6. Neben der Fitbit Versa bietet der Hersteller auch die Fitbit Sense und die Versa Lite an. Hierbei handelt es sich im Grunde genommen um eine teurere und eine günstigere Version der Versa.

Smartwatch mit langer Akkulaufzeit: Mobvoi TicWatch Pro

Mobvoi Ticwatch Pro
Die Ticwatch Pro bietet ein Display mit zwei Ebenen, um den Akku zu schonen. / © NextPit

Bewertung

Bewertung Design und Handling

Pro

  • GPS, NFC und WearOS an Bord
  • Gute Akkulaufzeit
  • Cleveres Display mit zwei Schichten
 

Contra

  • Lederarmband nur bedingt für Sport geeignet
  • Weder Kronen noch Lünetten zur Bedienung

Der nachfolgende Tipp wird in den Kommentaren eventuell für ein wenig Gesprächsstoff sorgen, aber ich bleibe bei meiner Meinung. Die Mobvoi Tic Watch Pro ist mein Tipp für all diejenigen, die eine “echte” Smartwatch mit langer Akkulaufzeit suchen. Denn wie ich im Sommer im Rahmen eines Testberichts herausfinden konnte, bewährt sich das Doppel-Display im Alltag sehr.

Denn Mobvoi stattet seine Uhr mit einem Farbdisplay und einem AMOLED-Bildschirm aus, über das eine transparente, einfarbige Anzeige gelegt wird. Im smarten Modus zeigt die Uhr für einen Kurzen Blick auf die Uhrzeit nur das stromsparendere Display an und so schafft es die Smartwatch auf eine Akkulaufzeit von bis zu 82 Stunden.

Verreist Ihr über einen längeren Zeitraum, lassen sich im Essential-Modus auch das Haupt-Display und die meisten smarten Funktionen deaktivieren, wodurch die Akkulaufzeit auf 45 Tage steigt. Kombiniert Ihr den Essential-Modus und die normale Nutzung der Uhr, ist die Akkulaufzeit der Uhr nur schwer zu erreichen.

AndroidPIT Ticwatch Pro 4G LTE Battery Saving Screen
Neigt sich die Akkulaufzeit dem Ende zu, könnt Ihr bei der TicWatch Pro zumindest noch die Uhrzeit und grundlegende Infos sehen. (Foto zeigt Vorgängermodell) / © NextPit

In meinem Testbericht zur TicWatch Pro fand ich es zudem sehr praktisch, dass die Smartwatch bei niedrigem Akku zumindest die Uhrzeit anzeigen kann. Ein Umstand, der mir bei den meisten Modellen sauer aufstößt, denn tatsächlich nutze ich Uhren am häufigsten, wenn ich wissen will, wie spät es ist.

Neben den cleveren Funktionen zum Akku-Schonen glänzt die Mobvoi TicWatch Pro 3 mit Googles Smartwatch-Betriebssystem WearOS. Hierdurch könnt Ihr den Google Assistant über die Uhr ansteuern und per Spracheingabe auf eingehende Nachrichten antworten.

Die Ausstattung ist mit dem Qualcomm Snapdragon Wear 4100-SoC und 8 Gigabyte internem Speicher üppig und auch die Sensoren überzeugen. In der Uhr finden sich standardmäßig GPS, NFC, Gyroskop, Barometer Herzfrequenzsensor und in der LTE-Version sogar ein Mobilfunkmodem. Dazu ist die Uhr nach IP68 Wasserdicht und verfügt über zwei Knöpfe sowie ein Mikrofon und einen Lautsprecher.

Als Negativpunkte fehlen auch hier im Vergleich zur Apple Watch Series 6 ein EKG und im Vergleich zum Samsung-Modell ein Blutdruckmesser. Das Gewicht ist mit 41,9 Gramm zudem recht hoch und auch das Gehäuse ist recht groß und wuchtig. Der Preis der Ticwatch Pro 3 liegt zwischen 250 und 300 Euro bei Händlern im Internet.

Zum Testbericht der Mobvoi TicWatch Pro

Beste Hybrid-Smartwatch: Withings ScanWatch

Withings ScanWatch
Auf den ersten Blick sieht man der ScanWatch ihre Smartheit nicht an. / © NextPit

Bewertung

Bewertung Design und Handling

Pro

  • Starker Funktionsumfang
  • Einfache Bedienung
  • Design mit Analog-Charme
  • gute Gesundheits-App
 

Contra

  • Konservativer Schrittzähle
  • Schlaftracking ungenau
  • Als Sportuhr ungünstige Usability
  • Probleme mit der Pulsmessung
  • Hoher Preis

Lest Ihr diesen Vergleichstest und seid von einigen Tagen Akkulaufzeit oder von Displays, die sich automatisch abschalten abgeschreckt? Dann ist vielleicht eine Hybrid-Smartwatch das Richtige für Euch. Hierbei handelt es sich um analoge Armbanduhren, die einige smarte Funktionen und höchstens ein kleines Mini-Display mitbringen. Die Akkulaufzeit bei diesen Modellen in der Regel deutlich über herkömmlichen Smartwatches. Dafür müsst Ihr bei ihrer Bedienung meist ein paar Umwege in Kauf nehmen.

Den besten Mittelweg bietet in unseren Augen die Withings ScanWatch, die ein klassisches Ziffernblatt mit einem kleinen Display kombiniert. Benachrichtigungen werden so, anders als bei vielen weiteren Hybrid-Smartwatches, nicht nur über Zeigerpositionen oder Vibrationshinweise mitgeteilt. Stattdessen überzeugte gerade die Bedienung der Uhr im Test, die maßgeblich über die große Krone an der rechten Gehäuseseite und über den PMOLED-Bildschirm funktioniert.

Als smarte Funktionen fährt die Withings ScanWatch unter anderem mit einem Einkanal-EKG auf, das laut meinem Kollegen Berti sogar Vorhofflimmern erkennen soll. Darüber hinaus misst ein Pulsoximeter den Sauerstoffgehalt in Eurem Blut und kann so unter anderem herausfinden, ob Ihr beim Schlafen Atemprobleme in Form von Schlafapnoe bekommt.

Wie Ihr bereits richtig vermutet unterstützt die Uhr Schlaf-Tracking und auch beim Sport kann Sie Eure Vitaldaten aufzeichnen. Auf GPS müsst Ihr dabei aber verzichten, hierfür benötigt die Uhr Euer Smartphone. 

Das fehlende GPS ist einer der großen Makel der Uhr und im Vergleich zu einer klassischen Armbanduhr werdet Ihr womöglich den Sekundenzeiger vermissen. Im Test traten während der Nutzung zudem immer wieder kleinere Probleme bei der Pulsmessung und bei weiteren Fitness-Funktionen auf.

Darüber hinaus bietet die Hybrid-Smartwatch nicht wirklich einen Preisvorteil gegenüber anderen Smartwatches. Die Withings ScanWatch kauft Ihr aktuell im Netz für rund 300 Euro.

Zum Test der Withings ScanWatch

Fossil, Armani und Co.: Smartwatches klassischer Uhrenhersteller

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Die Fossil Q Control konnte im Test nicht sonderlich punkten. / © AndroidPIT

Kurz nachdem die ersten Tech-Hersteller Erfolge mit Smartwatches zu verzeichnen hatten, drängten auch klassische Uhrenhersteller auf den Markt. Marken wie Fossil, Armani oder auch Michael Kors bieten eigene Modelle an, die oft mit Googles WearOS funktionieren. In der Vergangenheit konnten wir folgende Smartwatches bekannter Uhren-Marken ausprobieren:

Leider handelt es sich hierbei eher um ältere Modelle. Die aktuelle Armani-Homepage zeigt aber recht deutlich, welchen Fokus die Hersteller bei Ihren Uhren setzen. Denn hier wird in den Details nicht von Funktionen wie Sensoren zur Pulsmessung gesprochen, sondern das Armani-Logo als Feature aufgezählt. In unserem Test der Emporio Armani Connected zeigte sich dies auch im Detail.

Zwar sei die Uhr optisch sehr ansprechend (Streitpunkt, denn Design ist immer Geschmackssache), allerdings lassen sowohl die Performance als auch die Akkulaufzeit zu Wünschen übrig. In Smartwatch-Bestenlisten finden sich diese Modelle ebenfalls eher selten, eben weil sie technisch nicht ganz mit den Modellen von Technikherstellern mithalten können.

Habt ihr dennoch Interesse an einer der dieser Smartwatches, empfehle ich Euch die ausführliche Kaufberatung weiter unten. So könnt Ihr vor dem kauf schauen, ob zumindest die Grundfunktionen bei der Marken-Smartwatch stimmen.

Auf was solltet Ihr beim Kauf einer Smartwatch achten?

Bislang haben wir Euch bestimmte Modelle als Kauftipps vorgeschlagen und dabei in Kategorien gedacht, die wir zusammen in der Redaktion besprochen haben. Allerdings ist jeder Technikkauf individuell und aus diesem Grund möchten wir Euch noch einige Tipps für die eigene Smartwatch-Suche mit auf den Weg geben.

Nachfolgend findet Ihr Überschriften mit Eigenschaften bestimmter Smartwatches und eine Erläuterung darüber, wie und wann das jeweilige Feature wichtig ist.

Betriebssystem: WearOS, WatchOS oder Tizen?

Ist die Hardware das Herz einer Smartwatch, so ist das Betriebssystem die Seele. Und seelisch haben sich im Grunde genommen drei große Smartwatch-Betriebssysteme etabliert. Google WearOS, Apples WatchOS, das auf jeder Apple Watch zu finden ist und Tizen, das Ihr bei Modellen von Samsung findet.

Habt Ihr eine Apple Watch, führt nicht nur sprichwörtlich kein Weg an Apples WatchOS vorbei. Das ist auch nicht weiter schlimm, denn das Betriebssystem ist fest und sicher in Apples eigenes Ökosystem eingebunden und arbeitet sehr gut mit iOS, MacOS oder iPadOS zusammen. Darüber hinaus ist die Bedienung intuitiv und allgemein gilt WatchOS als bestes Smartwatch-Betriebssystem.

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Mit kreativen Ziffernblätter und einem starken Design kann sich Apples WatchOS immer wieder als Smartphone-Betriebssystem behaupten. / © Apple

Googles WearOS ist die vielleicht beste Alternative für Nutzer, die ein Android-Smartphone in der Tasche haben. Das von Android abgeleitete Betriebssystem findet sich auf vielen Smartwatches und ist daher im Vergleich zu WatchOS deutlich weniger angepasst. Mit dem Google Assistant und dem praktischen Gboard wird aus Eurer Smartwatch aber auch fast ein kleines Smartphone. Darüber hinaus gibt es sehr viele Apps für Google WearOS.

Zu guter Letzt schauen wir uns noch kurz Tizen an. Wieder handelt es sich um eine Software, die vom Hersteller an eine kleine Auswahl an Smartwatches angepasst werden kann. Tizen bietet im Vergleich zu WearOS weniger Apps, kann aber bei der Bedienfreundlichkeit punkten. Darüber hinaus ist es hier wie bei Apple: Findet Ihr eine Smartwatch von Samsung cool, kommt Ihr um Tizen nicht herum.

Prozessor, Arbeitsspeicher und interner Speicher

Immer wieder zählen Testberichte Smartwatch-Prozessoren auf, als könnte irgendein Leser mit dem Qualcomm Snapdragon Wear 4100+ Rückschlüsse auf die Performance der getesteten Uhr ziehen. Sicher sorgt ein aktueller Prozessor für mehr Leistung, aber hier solltet Ihr Euch auf die Eindrücke im Praxisteil verlassen oder die Uhr einmal selbst ausprobieren.

Beim Arbeitsspeicher solltet Ihr Euch zudem nicht von eher geringen Speichergrößen verunsichern lassen. Selbst die Apple Watch Series 6 verfügt nur über einen Gigabyte Arbeitsspeicher und das sollte bei den meisten Anwendungsfällen einer Smartwatch auch genug sein. Aufgaben wie Multi-Tasking oder aufwendige Mobile Games, bei denen Ihr viel Arbeitsspeicher benötigt, müssen Smartwatches nicht stemmen.

Weitaus wichtiger ist der interne Speicher. vor allem wenn die Smartwatch Eurer Wahl einen integrierten Musikplayer besitzt. Speichererweiterungen wie zum Beispiel bei Smartphones durch eine Micro-SD-Karte gibt es bei Smartwatches nicht. Ist Euch das Musikhören unterwegs wichtig, solltet Ihr darauf achten. Eine Alternative wäre in diesem Fall, ein Modell zu wählen, mit dem Ihr Musik auch unterwegs streamen könnt.

LTE oder WLAN?

Denn häufig gibt es Smartwatches in zwei Versionen: Ein Modell kann sich nur per WLAN mit dem Internet verbinden, das andere verfügt über ein LTE-Modul. Über eine eSIM, also eine digitale SIM-Karte, könnt Ihr Mobilfunkverträge auf der Smartwatch nutzen und so überall ins Internet gehen. Smartwatches wie die Apple Watch Series 6 können so sogar ganz autark, also ohne verbundenes Smartphone, Anrufe annehmen oder absetzen.

Sofern Ihr jedoch keine zusätzliche SIM-Karte zu Eurem bestehenden Mobilfunkvertrag dazu bestellen könnt, müsst Ihr für Eure Smartwatch einen zweiten Vertrag abschließen und hierbei kommen natürlich laufende Kosten auf Euch zu. Darüber hinaus sind Smartwatches mit LTE-Modul auch grundsätzlich kostspieliger.

Display und Bedienung

Die gute Nachricht bei jeder fast jeder Smartwatch: Berührungsempfindliche Bildschirme haben sich inzwischen überall etabliert. Die schlechte Nachricht: Manche Hersteller lassen Euch alleine mit einem kleinen Touchscreen zurück und erwarten anschließend von Euch, dass Ihr Nachrichten auf einer mikroskopischen, digitalen Tastatur tippt. Das Bedienkonzept einer Smartwatch ist besonders wichtig und unter anderem der Grund, warum die Apple Watch so erfolgreich ist.

AndroidPIT Samsung Galaxy Watch Active2 Menu 1
Lünetten, die sich bewegen lassen oder kapazitiv funktionieren, erleichtern die Bedienung von Smartwatches ungemein. / © NextPit

Denn mit zusätzlichen Lünetten, Kronen und Knöpfen gewinnt die Bedienung einer Smartwatch an Komfort und auch darauf solltet Ihr beim Kauf achten. Diese Hardware-Alternativen erlauben dann auch die Bedienung mit Handschuhen, was bei Touchscreens wie beim Smartphone Probleme bereitet.

Gehäusegröße

Steht Ihr vor dem digitalen oder echten Ladenregel und wundert Euch, warum es zwei Versionen mit verschiedenen Millimeterangaben gibt? Dann schaut Ihr gerade auf ein Modell, das es in zwei verschiedenen Gehäusegrößen gibt. Auswirkungen auf die internen Komponenten hat dies in seltenen Fällen. Meist ist das Display bei einem größeren Gehäuse auch minimal größer und Samsung bietet ein LTE-Modul nur in der 45-Millimeter-Version seiner Galaxy Watch Series 3 an.

Größere Modelle sind in der Regel auch geringfügig teurer. Orientiert Euch hier am besten an der Größer Eures Handgelenks. Kleinere Modelle fallen beim Sport zudem weniger auf und eignen sich für den Einsatz als Fitness-Tracker womöglich mehr. Hier ist Geschmack gefragt!

Sensoren für Vitaldaten

Smartwatches können Eure Vitaldaten den lieben langen Tag über mit verschiedenen Sensoren überwachen. Dabei gehören Schrittzähler und ein Herzfrequenzsensor zur Grundausstattung. Leistungsstärkere Modelle bieten zusätzlich Pulsoximeter zur Messung des Blutsauerstoffs, EKG zur Erkennung von Herzerkrankungen oder messen Euren Blutdruck am Handgelenk. Ganz zuverlässig sind diese Daten allerdings nicht und hierdurch solltet Ihr bei Bedenken immer einen Arzt aufsuchen.

Fitbit Collage
Vitaldaten werden in Apps aufbereitet und lassen sich nach dem Sport oder dem Schlaf gut einsehen. (Foto zeigt Fitbit Premium) / © Fitbit / Screenshot: NextPit

Denn schon der Puls ist sehr individuell und über einen angeblich zu hohen Ruhepuls solltet Ihr nicht gleich den Kopf verlieren. Fitness-Tracker und Smartwatches sind immer nur Hilfen, deren Daten Ihr aber sehr gut zum nächsten Arzttermin mitnehmen könnt.

GPS und Höhenmeter

Beim Laufen mit einer Smartwatch ist es zudem von Vorteil, auf ein integriertes GPS-Modul zurückgreifen zu können. Denn hierdurch müsst Ihr beim Laufen nicht mehr Euer Smartphone mitnehmen, um die Jogging-Strecke anschließend zurückverfolgen zu können.

Praktisch ist dabei auch ein Höhenmeter, der die Höhenunterschiede beim Laufen oder Radfahren noch einmal genauer misst, als das GPS-Modul. Diese Funktion ist auch beim Wandern oder Klettern wichtig und könnte sogar eine Unterstützung beim Paragliding oder sonstigen Hobbyflugarten sein.

Multimedia-Funktionen wie Musik-Player

Unabhängigkeit vom Smartphone muss mit einer Smartwatch auch gar nicht langweilig sein. Wie bereits bei der Beschreibung des Speichers angeschnitten, verfügen Smartwatches über interne Speicher, auf denen Ihr Musikdateien speichern oder Streaming-Titel downloaden könnt. Achtet hierbei darauf, welche Art von Musik Ihr nutzen wollt.

Denn MP3s von Eurem Computer lassen sich nicht bei jedem Modell auf den internen Speicher packen. In diesem Fall benötigt Ihr ein Abonnement bei Spotify, Deezer oder Apple Music. Besonders flexibel wird das Musikstreaming am Handgelenk zudem, wenn Ihr eine Uhr mit LTE-Modul kauft.

Wasser- und Staubschutz

Im Regen lasst Ihr Smartwatches natürlich am Handgelenk, das ist keine Frage. Und zumindest eine IP-Zertifizierung gibt es auch bei günstigen Modellen. Wie bei herkömmlichen Uhren setzt die Industrie allerdings auf eine Wasserdichte, die ein dauerhaftes Untertauchen in mehrere Metern Tiefe erlaubt.

Für welchen Einsatzzweck eignen sich die verschiedenen ATM-Auszeichnungen von Uhren?

ATM-Kennziffern im Vergleich (Quelle: Mister Minit)
  Regen Händewaschen Duschen Schwimmen Schnorcheln Tauchen
3 ATM (30 Meter)
5 ATM (50 Meter)
10 ATM (100 Meter)
20 ATM (200 Meter)

Die ATM-Kennziffer, die Ihr vielleicht von Eurer analogen Uhr kennt, gibt dabei an, welchem Wasserdruck die Uhr standhalten kann. 50 ATM bedeutet, die Uhr konnte im Test dem Druck einer Wassersäule von 50 Metern standhalten. Im Schwimmbad oder sogar beim Tauchen könnt Ihr solche Modelle also auflassen.

Akkulaufzeit

Die Krux bei einer jeden Smartwatch: Die Akkulaufzeit, die meist bei unter einer Woche liegt. Findet Ihr es lästig, ständig an den Batterieladestand Eurer Uhr zu denken, könnt Ihr über den Kauf einer Hybrid-Smartwatch nachdenken. Diese Modelle besitzen meist gar kein oder nur sehr kleine Displays und haben dafür lange Akkulaufzeiten von mehreren Wochen.

Ein weiterer Kompromiss sind Uhren wie die Mobvoic TicWatch Pro. Kreative Lösungen, die zum Ende der Akkulaufzeit zumindest auf Grundfunktionen wie die Anzeige der Uhrzeit zurückfallen. In unseren Testberichten gehen wir immer ausführlich auf die Akkulaufzeit ein und erwähnen auch, wie komfortabel und schnell das Aufladen funktioniert.

Wie kaufe ich meine Smartwatch am Besten?

Ganz grundlegend gelten bei Smartwatches die Online-Shopping-Prinzipien, die wir in jeder Bestenliste empfehlen. Achtet unbedingt auf Vergleichspreise, schaut, ob es sich nicht um gebrauchte Geräte oder um Marketplace-Angebote handelt und prüft, ob nicht Rabatttage oder Aktionswochen anstehen.

Bei sehr teuren Smartwatches mit LTE-Modul lohnt zudem ein Blick auf die Angebote von Mobilfunkanbietern. Denn Smartwatches könnt Ihr zusammen mit Mobilfunkverträgen kaufen und so den Kaufpreis Monat für Monat abstottern. Noch ein Tipp für teure Modelle: Schaut auch nach Garantieverlängerungen und Versicherungen, die Euch im Falle eines Displaybruchs oder eines Wasserschadens absichern.

Da Smartwatches Euch aber gefallen müssen und vor allem zu Eurem Handgelenk passen sollten, empfiehlt sich ein Besuch bei Elektronikfachhändlern wie Saturn oder Media Markt. Hier könnt Ihr einen Mitarbeiter darum bitten, Euch die gewünschte Uhr aus der Halterung zu nehmen und dann könnt Ihr sie am Handgelenk selbst testen.

Dieser Artikel wurde im Juni 2021 aktualisiert: Bestehende Kommentare blieben dabei erhalten.

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316 Kommentare

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  • Markus vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    "Die beste Smartwatch: Apple Watch Series 6" wurde "Nicht getestet".
    "Die beste Android-Smartwatch: Samsung Galaxy Watch 3" wurde "Nicht getestet".

    Bitte was? Wie könnt ihr die Bewertung(!) "beste" an Uhren vergeben die ihr NICHT getestet habt?

    Listet Uhren auf und vergleicht die Daten (übersichtlich, zB in einer Tabelle?) miteinander.
    Aber gebt doch keine Bewertung ab ohne bewertet zu haben. Dieser ellenlange Text ist sehr unübersichtlich. Wen interessiert es ob es die "beste" Uhr von Samsung oder die von Huawei ist? Diese Unterteilung ergibt doch keinen Sinn..

    (Und die Tatsache, dass die "beste" Uhr zufällig auch die teuerste ist und ihr direkt einen Kauflink eingebaut habt (hoher Preis -> hohe Provision) macht das auch nicht gerade positiver...)


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 10 Monaten Link zum Kommentar

      Hallo Markus,

      wir schreiben unsere Texte so, dass sie für alle Leser*innen verständlich sind und ihnen bei einer potenziellen Frage (Was ist die beste Smartwatch für mich) weiterhelfen. Leider können wir nicht immer darauf achten, ob du Strukturen und Gliederungen sinnvoll findest. Wir stützen uns dabei auf Suchinteressen und eben auf das, was offenbar viele Menschen, die eine Smartwatch suchen, interessiert.

      Die Gliederung des Artikels geht dabei vom groben ins feine. Was ist die beste Smartwatch im Allgemeinen, welche eignet sich für bestimmte Käufer*innentypen oder Interessen und am Ende gibt es Informationen, wenn sich jemand tiefgreifend über das Thema informieren will. Das mag dir missfallen, ist aber nun aber leider ein sinnvoller Aufbau zur Darbietung von Informationen.

      Dass wir bestimmte Geräte nicht getestet haben, habe ich im Artikel erklärt und ich kann nicht oft genug betonen, dass ich natürlich alle Modelle hätte testen wollen. Da ich Euch aber keine Sichtweise durch unseren Testgeräteschrank geben möchte, habe ich mich auf eigene Erfahrungen, auf Datenblätter und auf die Meinungen anderer Magazine gestützt.

      Wäre doch unfair, wenn in einer solchen Übersicht Modelle nicht auftauchen, nur weil wir keine Zeit hatten, sie zu testen. Wenn Du anderer Meinung bist, diskutieren wir gerne darüber!

      Der Vorwurf, dass wir die teuerste Uhr nach vorne stellen, zeigt, welchen schlechten Ruf Tech-Magazine im Netz haben. Natürlich habe ich die Apple Watch nicht aus diesem Grund nach oben gestellt, ich möchte Leser*innen einfach eine Möglichkeit geben, direkt zu einem sicheren Shop zu gehen. Aber vielleicht sind wir in deiner Wahrnehmung ohnehin alle gekauft und schreiben unsere Texte nur, damit wir unseren Leser*innen das Geld aus der Tasche ziehen. Das wäre aber nicht nur falsch, es würde jede/n in unserem Team sicher stören, wenn wir so gesehen würden.

      Liebe Grüße
      Ben


      • Markus vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        Hallo Ben,
        danke für deine Antwort.

        * "wir schreiben unsere Texte so, dass sie für alle Leser*innen verständlich sind und ihnen bei einer potenziellen Frage (Was ist die beste Smartwatch für mich) weiterhelfen. "
        Ich suche eine Smartwatch, finde den Text aber nicht "verständlich"

        * "Die Gliederung des Artikels geht dabei vom groben ins feine."
        Über die Gliederung kann man streiten, aber ein einzelnes Modell am Anfang als "bestes" vorzustellen ist nicht "grob".

        * "Dass wir bestimmte Geräte nicht getestet haben, habe ich im Artikel erklärt"
        Du hast meine Kritik nicht richtig verstanden. Es ging mir NICHT darum, dass ihr Uhren vorstellt die nicht getestet wurden (wobei das eigentlich der Normalfall sein sollte), sondern darum, dass ihr eine NICHT GETESTETE Uhr als "beste" verkauft.
        Ihr vergebt ohne Grundlage/Test Ränge an die Uhren.

        * "ich [habe] mich auf eigene Erfahrungen, auf Datenblätter und auf die Meinungen anderer Magazine gestützt."
        Wieso kann man diese Daten(blätter) dann nicht angeben?
        Wo sind deine Quellen ("Magazine")? Sollten Quellen nicht angegeben werden?

        * "Wäre doch unfair, wenn in einer solchen Übersicht Modelle nicht auftauchen"
        Wie schon geschrieben: Dagegen habe ich NICHTS geschrieben (aber die Tatsache, dass du das aus meinem Text herausliest ist schon interessant).

        * "Der Vorwurf, dass wir die teuerste Uhr nach vorne stellen, zeigt, welchen schlechten Ruf Tech-Magazine im Netz haben."
        "Aber vielleicht sind wir in deiner Wahrnehmung ohnehin alle gekauft und schreiben unsere Texte nur, damit wir unseren Leser*innen das Geld aus der Tasche ziehen. "
        Also ich habe noch nie gehört, dass Tech-Magazine einen schlechten Ruf haben und ich glaube auch nicht, dass ihr alle "gekauft" seid. Und dass ihr mit Werbung/Provision Geld verdienen wollt verstehe ich voll und finde ich auch nicht verwerflich.
        Du kannst aber nicht leugnen, dass ihr teilweise nicht sonderlich transparent mit so was in den Artikeln umgeht. Spontane Beispiele:
        - Hier wird nicht (deutlich sichtbar) geschrieben, dass ihr Provision für die Links bekommt (das tut ihr doch, oder?)
        - eureseite/iphone-8-zum-knallerpreis-bei-aldi-das-angebot-hat-einen-haken
        In dem Artikel über ein IPhone bei Aldi wird plötzlich ein schlechteres Angebot von Amazon als besser verkauft.
        - eureseite/disney-plus-august-2020
        Das ist nur eine Auflistung neuer Serien/Filme auf Disney+ inklusive Lobpreisung eines "Blockbuster[s]" (der keiner ist) ohne Anmerkung, dass der Film seeeehr schlechte Kritiken bekommen hat.

        Edit: Die Beispiele erwecken (bei mir) den Eindruck, dass ihr Amazon/Disney+ 'gut aussehen' lassen wollt. Wenn dort kein Geld geflossen ist, sollte man das zur Klarstellung hinschreiben. Auch bei den Ref-Links ist so etwas wichtig (finde ich).

        PS: Links zu EURER Seite angepasst, da "neue Mitglieder vorerst keine Links auf externe Webseiten veröffentlichen" "können" "[u]m Spam in unserem Forum zu vermeiden". :-D


  • Tim vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Es macht mMn wirklich wenig Sinn, so eine Seite "komplett zu überarbeiten", wenn dann weniger als die Hälfte der Geräte überhaupt getestet wurde.
    Sowohl bei der Apple Watch und Galaxy Watch 3 wird der Akku kritisiert - wie denn wenn sie nicht mal getestet wurden?

    Bei Uhren mit ihren winzigen Akkus sollte zudem Schnellladen wie bei der Oppo Watch mMn nicht wirklich als Positiv hervorgehoben werden... eher das Gegenteil.


    • Nobody vor 10 Monaten Link zum Kommentar

      Mal ehrlich Tim. Überrascht dich das hier? Ich finde es wird hier Informationenstechnisch immer schlechter. Nicht nur das die Artikel Anzahl immer geringer geworden ist. Auch der Informationsgehalt ist überschaubar geworden. Wie ich schon mal gesagt habe sehe ich nicht das von den Versprechungen die hier gemacht wurden viel umgesetzt wurde mal von der Namensänderung abgesehen. Finde ich schade. Aber wenn ich richtige Tests sehen will dann schaue ich mittlerweile doch wo anders. Alles was hier in letzter Zeit passiert sind Apple Artikel die in ihrer Schreibweise nur Streit zwischen Android und Apple käufern provozieren soll. Was ja auch meistens klappt den nur unter solchen Artikeln sind noch viele Kommentare. Beim rest kann man froh sein wenn 10 Stück darunter sind. Außerdem sind die Kommentare auch meistens von den selben paar Leuten. Ist echt traurig geworden hier.

      Tim


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 10 Monaten Link zum Kommentar

      Wie ich im Artikel schon geschrieben habe, konnten wir nicht alle Smartwatches testen. Dazu fehlte uns in diesem Jahr und fehlt es uns aktuell einfach an Kapazität.

      Und wenn Euch dennoch einen Smartwatch-Vergleich bieten wollen, können wir bestimmte Modelle aus diesem Grund nicht einfach ignorieren. Das wäre ja eine ziemlich einseitige Berichterstattung. Stattdessen (auch im Artikel) habe ich mich auf eigene Erfahrungswerte, Datenblätter und Testberichte gestützt.

      Natürlich möchten wir in Zukunft Updates unserer Bestenlisten so planen, dass wir dabei alle Geräte in der Redaktion haben. Das ist aktuell leider nicht möglich, da uns dabei einfach die Manpower fehlt. Ich verspreche, dass wir Dir dann zu jedem erwähnten Gerät auch einen Testbericht bieten können.

      Liebe Grüße!


  • Jörg W. vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Ich habe mir Apple Watch 5 geholt einmal in 42 und (40 mm für Frauchen ) die Uhren sind echt spitze . Mache die Uhr Morgens um 6:30 um 100%Akku und jetzt 18:15 noch 78% und bekomme wirklich viele Information ( WA und Push ) ferner ist das bezahlen damit total genial und sowas von einfach . Wir würden unsere Uhren nicht mehr abgeben .


  • Vik mal vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Seit wann gibt es für Samsung WearOs?
    Also finde die Uhrenauswahl echt merkwürdig, so als hätte der Redakteur sich nie wirklich damit befasst.
    Und übrigens wear OS ist ein Google geschützter Name... davon abgesehen, dass es rechtliche Probleme geben könnte hat diese Bezeichnung aktuell nichts mit bei der Galaxy watch verloren und ist einfach nur irreführend.


    • Nightlife vor 10 Monaten Link zum Kommentar

      Das ist ja nicht nur bei diesem Artikel so. Nextpit hat so stark abgebaut. Die Redakteure sollten sich mal anschauen, wie das hier vor 2-3 Jahren war. Haufenweise interessante Artikel. Aktuell lohnt es sich kaum noch hier reinzuschauen.


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 10 Monaten Link zum Kommentar

      Hallo Vik Mal,

      vielen Dank für deinen Kommentar und ich gebe Dir Recht.
      Die Bestenliste ist unzureichend und fehlerhaft - ich arbeite gerade an einer neuen Version, die in den nächsten Tagen online gehen wird.

      Viele Grüße
      Ben


  • macmercy vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Für mich die beste WearOS Watch: Fossil Generation 5. Gab/Gibts aktuell für 148,- bis 179,- im stahlgrauen Edelstahlgehäuse mit Edelstahlarmband.
    Vorteile: original WearOS - d.h. GooglePay funktioniert problemlos. War für mich in Corona-Zeiten ein Hauptgrund. Hardware ist chic, funktioniert problemlos - natürlich mit den Prozessor (2100) und OS-spezifischen Einschränkungen: im Vergleich zu WatchOS von Apple träge. Und die Fossil 5 hält max. 24h durch. Aber das Preis/Leistungsverhältnis ist (für mich) völlig ok. Würde ich wieder kaufen.
    Tip: Wer das schlichte, klassische Uhrendesign von Dieter Braun mag: ladet Euch das Watchface "Dieterist" aus dem Google PlayStore als .apk auf Euer AndroidPhone - und dann weiter auf die Smartwatch. Mit dem Store auf der Uhr geht es leider nicht direkt - angeblich ist das Watchface inkompatibel. Stimmt aber nicht. Mit einem iPhone klappt der Trick leider nicht - die WearOS-App kann da leider keine .apk installieren (iOS-Einschränkung).


    • Matthias Priedigkeit vor 10 Monaten Link zum Kommentar

      Die Gen 5 habe ich auch zu dem Preis geschossen. Da konnte ich einfach nicht Nein sagen. Sieht sieht m. E. absolut genial aus und bringt alle Funktionen mit, die ich brauche. Absolut mein Favorit. Mit der Akku - Laufzeit bin ich zwar nicht zufrieden, komme aber damit klar.


  • Markus Isen vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Die beste Smartwatch mit WearOS: Samsung Galaxy Watch 3

    Das ist wirklich euer ERNST??

    Junge Junge!!! Sorry das ist einfach nur dämlich...


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 10 Monaten Link zum Kommentar

      Hallo Markus,

      danke für Deinen Hinweis!
      Da muss ich dir Recht geben - in der Liste gibt es deutliche Fehler und ich überarbeite sie aktuell noch einmal komplett.

      Viele Grüße
      Ben


  • Thomas Schumacher 13.11.2019 Link zum Kommentar

    Nichts gegen Huawei, aber die Smartwatch mit der längsten Akkulaufzeit ist und bleibt derzeit immer noch die Amazfit Bip mit über 1 Monat!


    • T. Stell 09.02.2020 Link zum Kommentar

      Die Amazfit BIP ist keine Smartwatch.


      • Chris BS vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        Ansichtssache. Für mich ist sie das, Sie kann alle smarten Funktionen die ich bei einer Uhr haben möchte. Anrufe und Nachrichten anzeigen, Pulsüberwachung, Schlafüberwachung und genaues GPS-Tracking mit eingebautem GPS. Ich brauche die Uhr nicht als MP3-Player, ich will auch auf keinen Fall mit meiner Uhr sprechen oder telefonieren, nicht auf einem Mini-Display auf Nachrichten antworten, und individuelle Watchfaces gibt es tausende. Und ich kann immer die Uhrzeit sehen, ohne erst mein Handgelenk oder meine Arm bewegen zu müssen und das sogar bei hellstem Sonnenlicht. Mir fällt spontan nichts ein was ich vermisse.


  • bni 08.11.2019 Link zum Kommentar

    Hallo Androidpit-Macher
    Seit ihr Garmin-Hater oder wieso ignoriert ihr die Fenix-Uhren?


  • Wilhelm Bott 07.11.2019 Link zum Kommentar

    warum ignoriert Ihr Garmin komplett?
    Meine Garmin ist 100m wasserdicht, hat 32GByte für Apps und Daten, topographische Karten von ganz Europa, 41500 Golfplätze, 2100 Skipisten, Saphierglas, GPS aus drei verschiedenen Systemen, Pulsmessung, Sauerstoffsättigung des Blutes, Schlafüberwachung, selber definierbare Workoutprofile, einen Akku der 8-12 Tage hält, Gehäuse aus Titan, natürlich einen Appstore, usw. usw ... was fehlt ist telefonieren und Micro, ansonsten ist von den Watches die hier erwähnt werden keine einzige dabei die auch nur annähernd mithalten kann.


  • Dirk1109 07.11.2019 Link zum Kommentar

    Wo ist die GTR geblieben? Eine Uhr, die nicht wie eine Uhr aussieht? Na das ist Geschmackssache. Aber solange ich jeden zweiten Tag laden muß, uninteressant. Lade nach 30 bis 35 Tagen, je nach Nutzung. Always on - off.

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