Topthemen

Whoop 4.0 im Test: Der intelligenteste Fitness-Tracker der Welt

NextPit Whoop 4 0 Review
© nextpit

In anderen Sprachen lesen:

Der Whoop 4.0 macht so ziemlich alles anders als gewöhnliche Fitness-Tracker – und ist dabei eigentlich viel mehr Fitness-Tracker als all die Fitbit Charges und Honor Bands da draußen, die mittlerweile eher schmale Smartwatches sind. Wieso der Whoop 4.0 auf so viele Arten anders ist und wie er mit ChatGPT zu unserer aktuellen Fitness-Tracker-Empfehlung wird, lest Ihr in unserem Test.

Whoop 4.0

Pro

  • Kann vielfältig getragen werden
  • Umfassende Analyse-Funktionen
  • ChatGPT-Integration mehr als nur Spielzeug
  • Akkurate Stressanalyse
  • Kein Display

Contra

  • Unterstützt keine Brustgurte
  • Langfristig teures Abomodell
  • Kein Display
Whoop 4.0
    Whoop 4.0: Alle Angebote

    Kurzfazit & Verfügbarkeit

    Im Wesentlichen beantwortet der Whoop 4.0 zwei Fragen: "Trainierst Du richtig?" Und: "Erholst Du Dich richtig?" Hier wie dort bekommt Ihr eine quantifizierte Antwort, die Euch dabei helfen soll, Euch im richtigen Maß zu verausgaben und zu erholen. Die Ansprüche formuliert der Whoop klar und deutlich mithilfe einfacher Parameter und übersichtlicher Diagramme in der App.

    Allerdings sind diese Ansprüche gewaltig. Wer sich im Berufsalltag wenig bewegt, muss in der Freizeit schon ordentlich ranklotzen, um die Belastungsziele zu erreichen. Drei Stunden intensive Bewegung mit über 1.200 verbrannten Kalorien? 13,9 von 21 Punkte! Und auch die werksseitig festgelegten 100-Prozent-Schlafziele von teilweise mehr als zehn Stunden sind für mich – zumindest unter der Woche – nicht zu erfüllen. Ich gehe jedenfalls nicht freiwillig um 20:30 Uhr ins Bett.

    Abseits davon hat Whoop seinen Fitness-Tracker in den vergangenen Wochen mit einem gewaltigen Update aufgebohrt, das drei wesentliche Neuerungen mitbringt. Erstens gibt es nun eine Stress-Messung, zweitens könnt Ihr Euch Workouts zusammenbasteln und drittens bekommt Ihr einen KI-Coach powered by ChatGPT. Warum die Features uns überzeugt haben, die Bewertung des Whoop 4.0 gegenüber unserem ersten Test auf 4,0 Sterne anzuheben und das Gerät damit auf Platz 1 unserer Fitness-Tracker-Bestenliste zu hieven, lest Ihr weiter unten!

    Whoop 4.0
    Der Whoop 4.0 ist mit den Stoff-Armbändern außergewöhnlich bequem zu tragen. / © NextPit

    Auch beim Preis macht Whoop alles anders: Statt ihn zu kaufen, abonniert Ihr den Tracker – kaufen könnt Ihr lediglich allerlei „Befestigungen“ am Körper, von Sport-BHs bis Kompressionshemden. Das Abo kostet bei monatlicher Zahlweise 30 Euro pro Monat – oder 360 Euro im Jahr.

    Zum fitten Start ins Jahr 2024 hat Whoop aktuell die Preise für die Jahresmitgliedschaften gesenkt. Für das Ein-Jahres-Abo zahlt Ihr bei Vorab-Zahlung monatlich 20,17 Euro, im Zwei-Jahres-Abo sind es noch 17,73 Euro pro Monat – also 242 beziehungsweise 425,50 Euro. Dafür bekommt Ihr dann aber auch immer das neueste Modell, sofern Euer Vertrag noch mindestens sechs Monate läuft.

    Gratis-Test-Aktion von Whoop und nextpit

    Wenn Ihr den Whoop über den nextpit-Link in der nachfolgenden Box bestellt, dann bekommt Ihr einen Gratis-Monat. So könnt Ihr den Whoop 4.0 einen Monat lang kostenlos testen – und bei Nichtgefallen einfach wieder zurückschicken. 


    Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation zwischen nextpit und Whoop. Auf die redaktionelle Meinung von nextpit hat diese Zusammenarbeit keinen Einfluss. 

    Design & Bedienung

    Der Whoop 4.0 ist ein Fitness-Tracker – und wirklich nur das. Es gibt (praktisch) keine Notifications, keine Musiksteuerung, ja, nichtmal ein Display für die Uhrzeit. Dafür hat der Tracker andere Stärken – und dank des flexiblen Zubehörsystems ist der Tracker so flexibel wie kaum ein anderer am Körper anzubringen. 


    Vorteile des Whoop 4.0

    • Schickes Design mit vielen Optionen
    • Hochwertige, robuste Verarbeitung
    • 24/7 bequem zu tragen

    Nachteile des Whoop 4.0

    • Helle Stoffarmbänder schwer zu reinigen

    Der eigentlich Whoop-Tracker ist etwa briefmarkengroß und rund einen halben Zentimeter dick. Auf beiden Seiten des Trackers gibt es Befestigungspunkte für das Zubehörset des Herstellers. Die Armbänder sind in wenigen Sekunden getauscht. Positiv fällt auf, dass der Tracker beim Tragen am Handgelenk komplett durch das Armband und die Schließe geschützt ist. 

    Whoop 4.0
    An Handgelenk ist der Whoop 4.0 komplett in Armband und Schließe eingepackt und damit gut geschützt. / © nextpit

    Im Lieferumfang enthalten ist ein schwarzes Armband, mit dessen Hilfe Ihr den Tracker am Handgelenk befestigt. Für Aufpreise zwischen 49 bis 99 Euro bekommt Ihr zahlreiche stylische Armband-Alternativen. Wir hatten im Test zusätzlich die Versionen Ice (hellblau) und Arctic (weiß), die wirklich schick aussehen. Bedenkt allerdings, dass gerade die hellen Bänder mit der Zeit leiden, wenn Ihr gerne mal im Staub und Matsch wühlt.

    Hier bieten sich dann die alternativen Tragelösungen an. Die Armbänder beispielsweise gibt es auch in einer längeren Version, sodass Ihr den Tracker am Oberarm tragen könnt. Das ist nicht nur praktisch, wenn Ihr Euch die Hände öfters schmutzig macht, sondern beispielsweise auch bei Sportarten, die die Handgelenke stark beanspruchen. Bei Liegestütze & Co. leidet am Handgelenk häufig die Genauigkeit der optischen Pulsmessung, da der Blutfluss am Handgelenk nicht mehr ungehindert gegeben ist.

    Whoop 4.0
    So blütenweiß bleibt das Armband des Whoop 4.0 nicht lange. / © nextpit

    Zur Bedienung selbst gibt es nicht viel zu sagen. Der Fitness-Tracker tut wirklich nur, was der Name verspricht – nämlich tracken. Ein Display gibt es nicht, entsprechend müsst Ihr auch auf Funktionen wie Notifications, Musiksteuerung & Co. verzichten – beziehungsweise dürft! Denn so habt Ihr eben auch völlige Ruhe. Die einzige Interaktion besteht darin, dass der Tracker auf einen Doppeltipp hin Euer Handgelenk anleuchtet. Grün bedeutet mehr als 50 Prozent Akku, Orange beziehungsweise Rot wollen sagen: Langsam wird der Saft knapp und knapper.

    Im Gehäuse ist schließlich noch ein Vibrationsmotor integriert. Dessen einzige Aufgabe besteht darin, Euch aufzuwecken, wahlweise zu einer festgelegten Uhrzeit oder mit Hilfe des sogenannten Sleep Coaches innerhalb eines Zeitraumes möglichst passend zu Euren Schlafphasen. Nachdem ich freiwillig keine Minute meines Schlafes herschenke, habe ich den Schlafphasenwecker nur einmal getestet – funktionieren tut er jedenfalls.

    Whoop 4.0
    Links oberhalb des Pulssensors erkennt Ihr die LED, die den Akkustand auf Euer Handgelenk leuchtet. / © nextpit

    Tracking & Sensoren

    Der Whoop 4.0 bietet ein überzeugendes Array an Sensoren und kondensiert die Daten in zwei primäre Messgrößen: Belastung und Erholung – das bleibt auch nach dem großen 2023er-Update so. Anhand dieser Werte bekommt Ihr dann konkrete Empfehlungen für Euer Training.


    Vorteile des Whoop 4.0

    • Gelungene und akkurate Tracking-Funktionen
    • Langfristiges Tracking und umfassende Auswertungen
    • Spannende Möglichkeiten mit KI-Coach

    Nachteile des Whoop 4.0

    • Sehr hohe Ansprüche an Training und Lifestyle
    • Weitgehend geschlossenes Ökosystem

    Der Whoop 4.0 hat auf der Unterseite einen optischen Sensor mit insgesamt fünf LEDs: dreimal Grün, einmal Rot und einmal Infrarot. Vier Fotodioden analysieren das reflektierte Licht und bestimmen so Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilität und Blutsauerstoffsättigung. Zudem verbaut der Hersteller noch ein Thermometer für die Hauttemperatur im Whoop 4.0. Aus all diesen Daten generiert der Tracker zwei Werte, die fortan Euer Leben bestimmen – oder zumindest die App dominieren: Belastung (Strain) und Erholung (Recovery). Zusammen mit Sleep und Overview ergeben diese beide Parameter Euren Home-Bereich.

    Whoop 4.0 Screenshots
    Auf dem Home-Screen unter Overview findet Ihr die wichtigsten Daten auf einen Blick – und den KI-Coach. Die App gibt's übrigens auch auf Deutsch. / © NextPit

    Strain: Belastung nach Puls – und Workout-Typ

    Mit dem Strain- beziehungsweise Belastungswert ermittelt der Whoop 4.0, wie sehr Ihr Euch verausgabt. Maßgeblich dafür sind die Daten des Pulssensors über den Tag hinweg. Ob Ihr Euch also in HIIT-Workouts verausgabt oder Terrassenfliesen durch die Gegend schleppt: Jede Aktivität erhöht Euren Punktestand. Los geht's morgens bei Null, der Maximalwert des Algorithmus liegt bei 21.

    Diese Messmethode hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, dass tatsächlich Eure individuelle Belastung erfasst wird. Ein 10-Kilometer-Lauf bei 5:00 Minuten pro Kilometer ist schließlich für einen Marathonläufer ein Erholungslauf, für Ungeübte dagegen ein Ding der Unmöglichkeit. Gewertet wird hier also, wie anstrengend etwas gerade für Euer persönliches Herz-Kreislauf-System ist.

    Whoop 4.0 Screenshots
    Der Belastungswert gibt an, wie sehr Ihr Euch am jeweiligen Tag verausgabt habt. / © NextPit

    Mit dem Update im Herbst 2023 hat Whoop dafür gesorgt, dass diese Belastung nun einen Korrekturfaktor fürs Krafttraining bekommt. Kurze Perioden extrem hoher Intensität werden hier entsprechend honoriert, sodass auch ein leichtes Krafttraining einen Strain von 9,6 bekommt. Ein entspannter 20-Minuten-Lauf in der Mittagspause bringt mir dagegen einen Wert von 11,9. Zum Vergleich: Vor dem Update musste ich mir beim Krafttraining schon wirklich einen abbrechen, um überhaupt in die Nähe zweistelliger Werte zu kommen.

    Whoop 4.0 Screenshots
    Workouts über den Strength Trainer berechnen die Belastung anders (links, mitte) – aber "normale" Kraftsport-Workouts funktionieren nach dem alten Prinzip (rechts). / © NextPit

    Die Pulsmessung selbst ist erfreulich akkurat. Bei dem gerade erwähnten Lauf misst die Whoop 4.0 einen Maximalpuls von 172 und einen Durchschnittspuls von 159 Schlägen pro Minute. Mit einem Garmin-Brustgurt komme ich bei paralleler Messung auf exakt die gleichen Werte. Etwas anders sieht's dann allerdings beim Krafttraining aus. Bei einer Schulter- und Arme-Session komme ich mit dem Whoop 4.0 auf einen Durchschnitt von 122 und maximal 158 Schläge pro Minute. Der Brustgurt spuckt maximal 165 und durchschnittlich 126 Schläge pro Minute aus.

    Neben der Messung für die Whoop-App selbst könnt Ihr den Whoop 4.0 auch als Pulssensor für andere Apps nutzen. Dazu aktiviert Ihr einfach in den Einstellungen den Herzfrequenz-Broadcast. Andersherum ist es leider auch 2023 immer noch nicht möglich, Third-Party-Brustgurte mit Whoop zu verbinden. Schade, denn von den großen Fitness-Gadget-Herstellern schottet sich sonst nur Fitbit derart ab.

    Whoop 4.0 Screenshots
    Die Pulssensoren machen gute Arbeit – achtet aber am besten darauf, den Tracker so zu tragen, dass er an keinem gerade extrem beanspruchten Körperteil den Puls erfasst. Das gilt übrigens für alle optischen Pulssensoren. / © nextpit

    Recovery: Erholung als komplexer Faktor

    Der zweite große Bereich bei Whoop betrifft die Erholung. Der sogenannte Recovery- beziehungsweise Erholungsfaktor gibt auf einer Skala von null bis 100 Prozent an, wie frisch Ihr gerade seid. Die maßgeblichen Faktoren sind hier Herzfrequenzvariabilität, Tagesruhepuls, Atemfrequenz sowie geschlafene Stunden. Je höher dieser Wert, desto stärker könnt Ihr Euch verausgaben.

    Whoop 4.0 Recovery Screenshots
    Endlich mal erholt: Hier seht Ihr, wie sich die vergangene, vergleichsweise entspannte Nacht auf meine Recovery ausgewirkt hat. / © NextPit

    Ob der Wert nun "Body Battery" (Garmin), "Daily Readiness" (Fitbit) oder eben "Recovery" heißt – jedenfalls für mich persönlich hege ich gewisse Zweifel an der Sinnhaftigkeit. Wer Sport treibt, kennt seinen Körper ja und kann einschätzen, wie viel Belastung nun sinnvoll ist. Hilfreicher finde ich dagegen den Health Monitor und die Insights, zu denen ich in wenigen Absätzen noch einmal genauer komme.

    Whoop 4.0 Stress Screenshots
    Stress-Messung funktioniert: Gegen 13:00 Uhr wurde meine Tochter geboren, den Whoop hatte ich kurz vorher abgenommen. Gefühlt hätte es hier die Skala gesprengt ;-) / © nextpit

    Schlafen: Whoop, das Murmeltier

    Schließlich erfasst der Whoop 4.0 noch Euren Schlaf. Die Einschlaf- und Aufwachzeiten stimmen im Test sowohl mit meinen Erinnerungen als auch mit den Werten der Garmin Epix 2 und Garmin Fenix 7 überein, die ich abwechselnd parallel zur Whoop getragen habe. Neben der reinen "Zeit im Bett" misst Whoop auch den "erholsamen Schlaf", zusammengesetzt aus Tiefschlaf und REM-Schlaf sowie die Effizienz – also den Anteil des erholsamen Schlafs am Gesamtschlaf.

    Whoop 4.0 Screenshots
    Schlaf ist wichtig, klar. Aber zumindest von mir als Hobbysportler verlangt der Whoop 4.0 definitiv zu viele Stunden ab. / © nextpit

    Aus all diesen Daten generiert der Whoop 4.0 einen Prozentwert für die Schlaf-Performance. Diese errechnet sich ganz einfach als Verhältnis zwischen erholsamem Schlaf und vom Whoop ermitteltem Schlafbedarf. Allerdings ist der Schlafbedarf für mich kaum erreichbar – der Wert liegt häufig über zehn Stunden. Whoop erklärt dazu, dass so viel Bettzeit erforderlich sei, um auf die idealen acht Stunden reinen Schlafes zu kommen. Und nach körperlich anstrengenden Tagen sei der Schlafbedarf zusätzlich erhöht, was die Bettzeit noch weiter nach oben schraubt. 

    Nachdem mein Wecker üblicherweise zwischen 6 und 7 klingelt, müsste ich für das Erreichen dieses Idealwerts zwischen 20 und 21 Uhr ins Bett gehen – not gonna happen. Mit kleinem Baby schwankt meine Schlaf-Performance derzeit eher zwischen 15 und 60 Prozent. Immerhin: Im Tab Coaching unter "Sleep Coach" gibt es die Möglichkeit, die Schlafbedarf statt auf 100 Prozent (Peak) auch auf 85 Prozent (Perform) oder 70 Prozent (Get By) einzustellen. Ich versuche es mal mit der dritten Option, dem Überlebensmodus ;-)

    Health Monitor mit Hauttemperatur und SpO2

    Ein interessantes Feature ist der Health Monitor in der App. Dieser überwacht Atemfrequenz, Sauerstoffsättigung, Ruhepuls, Herzfrequenzvariabilität und Hauttemperatur. Bricht einer dieser fünf Werte aus, erhaltet Ihr eine Warnung. Das kann in der Praxis durchaus sinnvoll sein. Stürzt Ihr Euch bei beispielsweise erhöhter Haut- beziehungsweise Körpertemperatur in ein extrem belastendes Workout, erwischt Euch ein gerade anrollender Infekt womöglich heftiger. Ihr könnt die Daten aus dem Health Monitor übrigens als PDF exportieren – ebenso wie wöchentliche oder monatliche Leistungszusammenfassungen.

    Whoop 4.0 Screenshots
    Der Health Monitor auf dem Startbildschirm zeigt auf einen Blick an: Alles im grünen Bereich. Sollte das einmal nicht so sein, erhaltet Ihr eine Warnung per Push-Notification. Bei mir war das einmal passiert, weil ich den Tracker im Halbschlaf vom Handgelenk gezogen und auf den Nachttisch gelegt hatte. Entsprechend waren die Messwerte Murks. / © nextpit

    Coaching mit KI

    Spannender als den zuvor erwähnten Recovery-Wert selbst finde ich die Möglichkeit, eigene Verhaltensweisen zu protokollieren, um herauszufinden, was den eigenen Akkustand beziehungsweise die Recovery beeinflusst. Ihr könnt dazu in der App einen Fragenkatalog einrichten, den Whoop dann jeden Tag beim ersten Öffnen der App abfragt. Das kann beispielsweise sein, wie viel Gramm Protein Ihr zu Euch genommen habt, ob Ihr Alkohol getrunken habt, Sex hattet, Creatin supplementiert habt und so weiter.

    Sobald Ihr die Fragen oft genug abgearbeitet und mindestens fünfmal mit "Ja" und fünfmal mit "Nein" beantwortet habt, ermittelt Whoop einen Impact des jeweiligen Parameters auf Eure Recovery. Die Ergebnisse findet Ihr im Coaching-Bereich unter Insights (Einblicke). Neben den ganz offensichtlichen Punkten wie "mit 51%+ Schlafperformance ist Eure Recovery um +12% besser" könnt Ihr hier eben auch Euer Sexleben oder Euren Alkoholkonsum mit Eurer Erholung korrelieren.

    Whoop 4.0 Coach Screenshots
    Der Whoop-Coach empfiehlt Euch, wie hart Ihr trainieren sollt (links). In den wöchentlichen und monatlichen Leistungsbeurteilungen sowie im Insights-Tab bekommt Ihr detaillierte Auswertungen, wie sich unterschiedliche Lebensgewohnheiten auf Eure Performance auswirken. / © nextpit

    Daneben bietet der Coaching-Bereich auch noch das Overview-Tab, Eure Anlaufstelle für Empfehlungen seitens der App, wie Ihr trainieren solltet. Hier bekommt Ihr direkt einen Wert für die heute empfohlene Belastung vorgesetzt. Mit "Start Activity" startet Ihr dann direkt ein Workout mit einer Sportart Eurer Wahl. Direkt darunter findet Ihr auch den neuen "Strength Trainer", mit dem Ihr wahlweise vorgefertigte oder eigene Kraft-Workouts absolvieren könnt. Wie zuvor geschrieben ist hier der Vorteil, dass Whoop nicht nur die Kreislauf-Belastung analysiert, sondern kurzzeitige, extreme Anstrengungen ebenfalls honoriert.

    Whoop 4.0 Leistungsbeurteilung Screenshots
    In den wöchentlichen und monatlichen Leistungsbeurteilungen bekommt Ihr detaillierte Statistiken präsentiert. / © nextpit

    Weiter unten unter Overview findet Ihr noch wöchentliche und monatliche Performance-Analysen mit weniger (wöchentlich) oder mehr (monatlich) Details zu Eurer Trainings- und Schlafperformance oder der Recovery. Das ist zwar ganz nett – aber mehr Spaß macht es, die Daten mit dem KI-Coach zu durchforsten. Hier könnt Ihr direkt mit Euren Daten chatten und etwa fragen: "Wie beeinflusst guter Schlaf meine Erholung?" – und bekommt dann direkt eine mit Euren Daten unterfütterte Antwort.

    Whoop 4.0 ChatGPT Coach Screenshots
    Wenn Ihr nicht durch lange Auswertungen blättern wollt, könnt Ihr auch mit einem KI-Coach über Eure Gesundheitsdaten chatten. Das funktioniert mal mehr und mal weniger gut. / © nextpit

    Nachdem der KI-Coach noch in der Beta läuft, gibt es hier auch deutliche Grenzen. Zwar ist es möglich, Feedback zu einzelnen Trainings zu erhalten, à la "Beim Brust-Workout wäre mehr Cardio besser", zur konkreten Auswahl der Übungen hat der ChatGPT-Coach dann allerdings kein Feedback.

    Akkulaufzeit: Laden mal anders

    Mit knapp einer Woche ist die Akkulaufzeit des Whoop 4.0 überzeugend. Ebenfalls sehr praktisch finde ich das innovative Ladekonzept von Whoop, das Euch erlaubt, den Tracker niemals abzunehmen.


    Vorteile des Whoop 4.0

    • Ordentliche Akkulaufzeit
    • Pfiffiges Ladekonzept

    Nachteile des Whoop 4.0

    • Akkustand des Chargers nicht einsehbar

    Ob im Bett, beim Sport, unter der Dusche oder in der Sauna: Den Whoop 4.0 sollt Ihr für ein lückenloses Tracking idealerweise 24 Stunden am Tag tragen. Entsprechend hat sich der Hersteller auch ein Ladekonzept ausgedacht, dank dessen Ihr den Tracker selbst während des Aufladens tragen könnt. Zum Energie-Tanken schiebt Ihr nämlich eine kleine Powerbank auf den Tracker.

    Whoop 4.0
    Das Battery Pack hält gut auf dem Whoop 4.0 und stört im Alltag nicht. / © nextpit

    Der Ladevorgang dauert etwa zwei Stunden – ebenso lange dauert es auch, um das Battery-Pack über den integrierten USB-C-Port aufzuladen. Übrigens ist nicht nur der Whoop 4.0, sondern auch das Battery Pack wassergeschützt. Ich habe mich allerdings während des Testzeitraums nicht mit aufgestecktem Lademodul unter die Dusche getraut. Beim Händewaschen hatte ich aber jedenfalls keine Angst vor Spritzwasser.

    Die Akkulaufzeit im Test beträgt etwa fünf Tage. Bei 20 Prozent Restlaufzeit – also etwa einen Tag vor Ende – erhaltet Ihr eine Notification über die App. Auch bei voll geladenem Whoop-Akku bekommt Ihr inzwischen eine Benachrichtigung aufs Handy. Wie eingangs erwähnt, könnt Ihr den Akkustand auch über einen Doppeltipp auf das Gehäuse abrufen. Den genauen Prozentwert bekommt Ihr über die App – die LED am Whoop 4.0 leuchtet nämlich bereits ab 50 Prozent grün.

    Whoop 4.0
    Das Battery Pack selbst ladet Ihr über einen USB-C-Anschluss auf. / © nextpit

    Auch die LED auf der Oberseite des Charging Packs stellt mich etwas vor Rätsel. Sie leuchtet beim Aufschieben der Powerbank auf den Whoop 4.0 grün, solange sie noch Energie zum Laden übrig hat. Wie viel das ist, verrät das Battery Pack allerdings nicht. Auch gibt es keine Möglichkeit, den Ladestand abzurufen, beispielsweise durch ein doppeltes Antippen des Gehäuses. Aber irgendwas muss ja auch für den Whoop 5.0 übrig bleiben.

    Abschließendes Urteil

    Whoop hat es 2023 geschafft, seinem zwei Jahre alten Fitness-Tracker noch einmal neues Leben einzuhauchen – und das beeindruckt. Der Whoop 4.0 generiert weiterhin unzählige spannende Daten über Eure Workouts und Euer Schlafverhalten und trackt Eure unterschiedlichsten Gewohnheiten. Die Ergebnisse vergräbt der Tracker jetzt allerdings nicht mehr nur in irgendwelchen PDF-Statistiken, sondern erlaubt es Euch, direkt mit ihnen zu interagieren. Dieser AI-Coach in der Betaversion ist ein extrem spannender Schritt und zeigt, wohin die Reise in der Zukunft gehen wird – wirklich einen Nutzen aus den enormen Daten zu ziehen, ist ein unerfülltes Versprechen der ganzen Fitness-Tracker-Branche.

    Auch der neue Strength Coach und die Stressmessung machen den Whoop 4.0 zu einem universelleren Fitness-Begleiter. Die Trainingspläne sind gut gemacht, erfordern aber das Smartphone in ständiger Reichweite. Und die Stressmessung liefert hilfreiche Einblicke, gerade auch in Verbindung mit dem KI-Trainer – wenngleich wir hier sicher noch nicht am Ende der Reise angelangt sind.

    Unterm Strich ist der Whoop 4.0 ein Exot unter den Fitness-Trackern und eine spannende Option für anspruchsvolle Athleten, die ihren Alltag exakt auseinandernehmen möchten. Er ist aber eben auch wirklich nur ein exzellenter Fitness-Tracker und keine Sport-Smartwatch à la Garmin oder Apple Watch.

    nextpit erhält bei Einkäufen über die markierten Links eine Kommission. Dies hat keinen Einfluss auf die redaktionellen Inhalte, und für Euch entstehen dabei keine Kosten. Mehr darüber, wie wir Geld verdienen, erfahrt Ihr auf unserer Transparenzseite.
    Zu den Kommentaren (19)
    Stefan Möllenhoff

    Stefan Möllenhoff
    Head of Content Production

    Schreibt seit 2004 über Technik und brennt seither für Smartphones, Fotografie, IoT besonders im Smart Home und AI. Ist außerdem ein Koch-Nerd und backt dreimal wöchentlich Pizza im Ooni Koda 16 – macht zum Ausgleich täglich Sport mit mindestens zwei Fitness-Trackern am Körper und ist überzeugt, dass man fast alles selber bauen kann, inklusive Photovoltaik-Anlage und Powerstation.

    Zeige alle Artikel
    Hat Dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!
    Empfohlene Artikel
    Neueste Artikel
    Push-Benachrichtigungen Nächster Artikel
    19 Kommentare
    Neuen Kommentar schreiben:
    Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
    Neuen Kommentar schreiben:
    Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

    • Hiro010 20
      Hiro010 vor 4 Wochen Link zum Kommentar

      Ich verstehe ganz genau was Christoph meint. Ganz ehrlich bei den Preisen kauf ich mir lieber eine Garmin. Bzw. ich hab ne Garmin 965 ;)

      Jeder muss ja sein Usecase selbst rausfinden, aber ich bin generell gegen dies Hardware-Abo-Modell. Lieber einmal zahlen und so lange nutzen wie man will/geht. Nach spätestens 3 Jahren ist selbst ne Garmin Uhr billiger und die bekommt über die Zeit auch Updates und neue Funktionen.
      Auf das nicht vorhandene Display gehe ich mal nicht ein, aber auf den Punkt "Trackt immer und alles"

      Sehe jetzt kein großen Unterschied zur Garmin. Die ist auch konstant am Arm und ganz ehrlich: Alle 2 Wochen für 30 Minuten abnehmen, wenn ich am PC sitze?! Da wird die Uhr schon nichts verpassen ;)

      Michael K.


      • Stefan Möllenhoff 39
        Stefan Möllenhoff
        • Admin
        • Staff
        vor 4 Wochen Link zum Kommentar

        Da hast Du natürlich vollkommen recht – günstig ist Whoop nicht, und die Garmin Forerunner 965 ist auch eine wirklich bombastisch gute Sportuhr. Hier entscheidet am Ende – wie Du gesagt hast – dann wirklich der persönliche Geschmack. Wenn Dir ein präzises GPS und ein Display fürs Laufen z. B. wichtig sind, dann ist der Whoop natürlich nicht das richtige Gerät.

        Was ich bei der Whoop wirklich praktisch finde: Die kann man nicht nur am Handgelenk tragen. Ich nutz den Tracker beispielsweise gerade am Oberarm, und der ist damit unsichtbar und im Alltag praktisch nicht wahrnehmbar. Was ein unauffälliges Tracking angeht, ist mir das sogar lieber als ein smarter Ring.


        • Hiro010 20
          Hiro010 vor 4 Wochen Link zum Kommentar

          Das man den Strap am Oberarm tragen kann, ist natürlich wirklichen praktisch! Könnte mir auch ein paar Berufe vorstellen, bei den man entweder keiner Ringe oder Uhren tragen darf oder es nicht gut aussehen würde. Zu meiner Bankzeit wäre man mit einer Garmin auch nicht so Schick rüber gekommen wie mit einer TAG Heuer ^^'

          Bist du einfach kein Uhrenträger oder hast du am Handgelenk ne andere Smartwatch? Ich könnte mir vorstellen, dass man als Admin einer Technikseite ruhig mit einer Smartwatch sehen lassen kann ^^


    • 27
      BuddyHoli vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Also nein, beim besten Willen nicht. Erstmal sind die Teile hässlich wie die Nacht und außerdem würde ich die Basics wie Uhr und grundlegende Kommunikationsmöglichkeiten vermissen. Und dazu die Abopreise.... Dafür kann ich mir alle 2 Jahre eine neuen Smartwatch wie die Huawei Watch D kaufen, die auch ihr Hauptaugenmerk auf Gesundheit setzt und technisch, denke ich, ausgereifter ist, besonders was die Sensoren und Luftkissen im Armband angeht. Kostet dann aber auch 349 Euro.

      So ein Whoop ist nicht nur optisch grenzwertig, sondern macht auch nur für Leute Sinn, die alle Fitness-Features nutzen, also für die, die eh schon Fitness-Abogebühren zahlen.

      Geh mir weg mit Whoop

      Ein Wort noch zum Feature-Update, dass ihr so bejubelt.... Wenn die Whoop das doch technisch offenbar schon alles konnte... wieso bringt Whoop das erst jetzt? Eher peinlich.

      Michael K.


      • Fabien Röhlinger 72
        Fabien Röhlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Also, ich entnehme Deinem Kommentar, dass Du Whoop gar nicht kennst beziehungsweise probiert hast. Ich selber bin auch "Team Wearable mit Display". Allerdings kenne ich nun einige Leute, die Whoop benutzen und wirklich _restlos_ begeistert sind.
        tl;dr: Dir gefällt es nicht, Anderen aber schon. Die Anderen sind nicht unbedingt dümmer als Du.


        • 27
          BuddyHoli vor 3 Monaten Link zum Kommentar

          Ich habe auch niemanden als dumm bezeichnet, sondern lediglich meine persönlichen Meinung zur Optik genannt. Ich habe die Whoop nur ein paar Stunden benutzt. Die Features sind ok, aber nicht besser als bei anderen Uhren.


      • Stefan Möllenhoff 39
        Stefan Möllenhoff
        • Admin
        • Staff
        vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Huhu, ich nutze den Whoop am Oberarm, da ist mir das Design tatsächlich relativ egal – und aufgrund des Lade-Prinzips bekomme ich hier wirklich eine komplett lückenlose Datenaufzeichnung bei Tag und bei Nacht. Und der Tracker stört einfach deutlich weniger als eine Uhr am Handgelenk – vor allem als die Huawei Watch D, die schon echt ein ganz schöner Klumpen ist. Aber ja, für die Zielgruppe mit mehrmals täglicher Blutdruckmessung ist die Huawei Watch D natürlich auch unschlagbar gut, Whoop spricht ja ganz andere Nutzer an.

        Klar, die Abopreise sind hoch, dafür sind aber auch die Korrelationsmöglichkeiten mit den ganzen Tagebucheinträgen ziemlich einzigartig. Natürlich, man muss sich drauf einlassen – für bisschen Schritte zählen tut's auch ein Fitbit Inspire 3.

        Zum Update: Die Möglichkeiten mit ChatGPT/KI-Coach gab es vor zwei Jahren ja noch nicht, da war das Thema KI noch gar nicht so weit. Den Strength Trainer und die Stressmessung klar, das konnten Konkurrenten damals auch schon – hier hat's primär an der Umsetzung seitens von Whoop gehapert. Aber es ist ja trotzdem positiv, dass die Features jetzt für ein bestehendes Gerät nachgeliefert wurden.


        • 27
          BuddyHoli vor 3 Monaten Link zum Kommentar

          Das verstehe ich. Aber es ist wie bei Google... Es folgt ein Release, dann Feature Drop nach Feature Drop, wo man sich fragt: Leute, macht es doch gleich vernünftig :) Und zugegeben, am Oberarm bräuchte ich dann kein Display. Aber das bedeutet eben auch nicht, dass ich am Handgelenk dann dennoch eins bräuchte und dann kommt wiederum die Option 2 Wearables kaufen, die ich gleichzeitig nutze, immer wieder lade, usw. nicht für mich in Frage


    • 16
      Dwain 234 23.11.2022 Link zum Kommentar

      Toll ein teures Abo und alles nur über eine App gesteuert und zusätzlich noch ein Smartphone mitschleppen laufend ,dann bleibe ich doch lieber bei meiner Fitbit Charge 5 .

      Michael K.


    • Torsten 36
      Torsten 21.04.2022 Link zum Kommentar

      Irgendwie glauben immer mehr Unternehmen in letzter Zeit irgendwelche Sachen per Abo anbieten zu müssen. Würde man den Preis als fair empfinden, könnte das vielleicht sogar klappen. Aber bei zwei Jahren Nutzung (spätestens nach drei) gehört er doch zu den teuersten Trackern. Und da er im Prinzip nichts wirklich besser kann, auch noch mit miesem Preis/Leistungsverhältnis.

      Michael K.Stefan Möllenhoff


      • Stefan Möllenhoff 39
        Stefan Möllenhoff
        • Admin
        • Staff
        25.04.2022 Link zum Kommentar

        Mal sehn, das nächste iPhone gibt's ja vielleicht auch im Abo-Modell von Apple ;)


      • 27
        BuddyHoli vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Microsoft hat angekündigt, dass die nächste Windows Version als Cloud-Abomodell released wird. Warte mal ab, was los ist, wenn die ganze Welt das realisiert :)


        • 69
          Michael K. vor 4 Wochen Link zum Kommentar

          Sollte das wahr werden, bin ich bei Linux.


        • Stefan Möllenhoff 39
          Stefan Möllenhoff
          • Admin
          • Staff
          vor 4 Wochen Link zum Kommentar

          Ich denke, dass KI-Features in den nächsten Jahren bei der Produktivität und beim Komfort einen so gigantischen Unterschied machen, dass sie kaum mehr wegzudenken sein werden – von eher spezifischen Dingen wie Programmierunterstützung bis hin zu Massenanwendungen wie Textverarbeitung, Bildgeneration und Sprachassistenten/KI-Coaches.

          Das Problem dabei: Anders als eine einmal entwickelte und lokal laufende Software benötigen viele KI-Anwendungen mit jeder Ausführung so viel Rechenpower, dass sie nur in der Cloud vernünftig laufen, und das geht nunmal nicht kostenlos.

          Entweder bezahlt man dafür im monatlichen Abomodell – oder mit den eigenen Daten und/oder (personalisierter) Werbung. Womöglich steckt etwas ähnliches auch hinter dem Windows-Cloud-Modell.


    • Olaf Gutrun 56
      Olaf Gutrun 21.04.2022 Link zum Kommentar

      Bin mit meiner Galaxy Watch 4 classic Lte echt zufrieden, richtig eingestellt nervt sie mich überhaupt nicht, die Permanente Stressmessung ist für mich sehr interessant und spiegelt mir auch die Realität gefühlter Ermüdung und Belastungen im Altag wieder. Die Auflistung meiner Schlafphasen ist sehr genau, sauerstoff und schnarch Aufnahmen offenbaren mir simple vorkommnisse im Schlaf, die Verbindung und Integration zum Smartphone läuft problemlos und frei von nervigen Dingen. Die meisten Dinge lassen sich gut auf der Uhr betrachten und mit einem Klick sofort auf dem Handy. Das daddeln und beantworten von WhatsApp nachrichten mit t9 hat seinen reitz, hätte nicht gedacht wie praktisch es sein kann kurz und schnell mit der Uhr zu antworten, oder mit einem Kurzen blick zu sehen von wem eine Benachrichtigung kommt und man mal das Handy gesperrt in der Tasche lässt. Genauso kam die Freiheit dazu, das Handy einfach liegen zu lassen, erreichbar bleibt man. Durch die Uhr konnte ich die Handynutzung reduzieren, was in meinem Fall angebracht ist.

      Bixby Knopf gedrückt halten: Countdown 10 minunten, oder Stopuhr an machen. So ist die Uhr wirklich für ein praktisches helferlein. Zuhause das licht dimmen oder die Farbe ändern, natürlich mit meiner Smartwatch, selbes bei Musiksteuerung oder der Tv Widergabe, die Uhr vereinfacht mir einiges. Es ist schön Zuhause auf dem Roller, im Auto einfach an der Lünette drehen zu können um die Lautstärke von Musik zu ändern. Irgendwie schöner als das Handy nehmen zu müssen und alles geht ziemlich automatisch von statten ohne das man mit der Uhr großartig rum spielen muss.
      Die Egk Funktion ist für mich derzeit nicht nötig.

      Die Messung der Körperzusammensetzung allerdings schon, praktisch bekommt die Uhr per Smart Wage mein Gewicht, berechnet meinen Bmi und spuckt mir sehr genau Körperfett, Skeletmuskel, Körperwasser u.s.w aus.


      Der nur Uhrmodus kann auch fein sein.

      Wüsste nicht was ich mit einem so teuren Armband machen sollte zumal es doch für sport da sein soll, da möchte man doch beim Workout eventuell auch mal informationen hören oder sehen?

      Finde es bei der Galaxy Watch schon recht cool z.b bei einem Fahrrad Workout alle 5 minuten per sprache infos über die gefahrenen km, durchschnitzgeschwindigkeit, überwundene Steigungen u.s.w zu bekommen.

      Obwohl die Uhr kein puurer Fitness tracker ist, beherscht sie wichtige Funktionen und setzt teils noch einen drauf. Desweiteren kostet sie weniger ist gleichzeitig ein Handy kann aber auch nur eine Uhr sein.

      Okay Laufzeiten von einer Woche bekomme ich damit nicht hin, dennoch finde ich das Nachladen recht entspannt, bei mir reicht es nach dem Aufstehen die Uhr kurz nach zu laden.


      Finde es jedenfalls essentiell auf dem Gerät selber Daten abrufen zu können, ohne Display naja und ein so hoher Abo Preis wofür?

      Michael K.Stefan Möllenhoff


    • Jörg W. 64
      Jörg W. 21.04.2022 Link zum Kommentar

      Was soll ich damit ohne Display ? Man hätte ja wenigstens die Uhrzeit anzeigen lassen können !

      Michael K.Stefan Möllenhoff


    • 2
      AG7 20.04.2022 Link zum Kommentar

      Ich hab das Whoop Band 4.0 nun 4 Wochen getestet und noch innerhalb der 30 Tage zurückgeschickt - wieso? Ich nutze seit Jahren eine Apple Watch und hab beide Devices parallel genutzt. Mein Fokus ist Krafttraining mit kleineren Ausdauerparts. Letztere klappen wirklich gut von der Herzfrequenzmessung her - das Krafttraining ist eine Katastrophe. Gerade die Peaks der Herzfrequenz werden teilweise um 20-30 bpm unterschritten bzw. nicht wahrgenommen, was am Ende dann zu einem niedrigeren Belastungswert führt. Nachdem Whoop alles von der Herzfrequenzmessung abhängig macht, ist das für mich nicht zuverlässig am Ende. Ich habe laut einer sportmedizinischen Messung einen Grundumsatz pro Tag von 2078 kcal - diesen Wert erreiche ich laut Whoop trotz Workouts nur wenn ich eine Ausdauereinheit mache. Somit ist für mich auch die Kalorienangabe nicht hilfreich um irgendwas zu tracken - würde ich z.B. einen Überschuss von 300 kcal aufgrund der Zielsetzung Muskelaufbau ansetzen, würde ich genau das Gegenteil bewirken, würde ich mich auf das Whoop verlassen. Mein Problem ist, dass ich das Whoop inkl. Ladecase und App genial finde - tolles Konzept und ähnlich den 3 Ringen von Apple, motiviert es einen, sich mit der Belastung und Erholung Tag für Tag zu messen. Aber am Ende bekomme ich eben keine Live-Werte, alles passiert "heimlich" nachts und das zeigt mir dann mein Gesundheitsmonitor an. In meinem Fall waren die gemessenen HRV-Werte zwischen Apple Watch und Whoop teilweise sehr groß, weshalb bei mir die Erkenntnis blieb...Hammer Konzept mit einem enormen Potenzial, aber so lange die Hardware derartige Schwächen hat, rechtfertigt das nicht einen Preis von 30 Euro pro Monat - selbst 24 Euro im Jahresmodell sind noch viel zu viel. Ich wäre gerne bereit Whoop hier auf dem Weg zum etablierten Fitnesstracker zu unterstützen, aber wie schon im Artikel erwähnt, für die Summe bekommt man eine zuverlässige Smartwatch von nahezu jedem Hersteller. Letzte Anmerkung...der Fokus liegt laut Whoop auf der Erholung...nun sollte sich jeder selbst fragen, ob er seine sportliche Aktivität davon abhängig macht, was der Recovery-Wert am Morgen eines Tages ausgibt? Ich bin kein Spitzensportler und hab z.B. trotz einem Recoverywert von 35 eine harte Krafttrainingseinheit absolviert und ich war topfit. Aber das führt am Ende auch erneut zu meinem Hauptproblem...Whoop kann das Krafttraining nur von der (falsch gemessenen) Herzfrequenz messen...die Muskelbelastung inkl. Muskelkater etc. geht verloren. Somit hilft mir am nächsten Tag eine Recovery von 90 nicht wirklich weiter. Schade Whoop.

      Stefan Möllenhoff


      • 27
        BuddyHoli vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        klingt jetzt auch nicht nach "restlos begeistert" :) Danke für den Bericht


    • 23
      Christoph B. 20.04.2022 Link zum Kommentar

      Wenn ich mir die Abo-Preise anschaue, relativieren sich die hohen Preise z.B. einer Fenix 7 doch schon sehr.

      Stefan MöllenhoffMichael K.

    Neuen Kommentar schreiben:
    Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
    VG Wort Zählerpixel