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Kaufberatung: die besten Powerstations mit Solar-Option im Test und Vergleich

beste powerstations 2023
© nextpit

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Ihr sucht nach der besten Powerstation mit Solar? nextpit zeigt Euch die besten portablen Akkus, mit denen Ihr für alle Eventualitäten inklusive Stromausfall gerüstet seid – ob beim Zelten, auf Festivals oder zu Hause. Kauft Ihr Eure Powerstation gleich mit dem passenden Solarpanel, erzeugt Ihr Euren Strom überall und jederzeit selbst, vorausgesetzt die Sonne scheint. Hier lest Ihr, welche die beste Powerstation für Euren Einsatzzweck und Geldbeutel ist – ob ohne oder mit Solarpanel.

In der nachfolgenden Tabelle haben wir für Euch die besten Powerstations in den vier Preiskategorien bis 500 Euro, bis 1.000 Euro, bis 1.500 Euro und ab 1.500 Euro ausgewählt. Die ersten drei sind mit einem Gewicht von maximal 15 Kilogramm allesamt sehr portabel. Aber auch die Jackery Explorer 2000 Plus ist mit 28 Kilogramm dank Rollen durchaus noch transportabel. Grundsätzlich gilt: Je schwerer eine Powerstation, desto mehr Kapazität und Ausgangsleistung bietet sie.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen den Powerstations haben wir für Euch in unserer Powerstation-Kaufberatung unter der Vergleichstabelle noch einmal detailliert erklärt.

Die besten portablen Powerstations nach Preiskategorie

  Sponsored Beste Powerstation bis 500 Euro Beste Powerstation bis 1000 Euro Beste Powerstation bis 1500 Euro Beste Powerstation ab 1500 Euro
Produkt
Preis (ohne Solar) 2.799 € 299,00 € 799,00 € 1.199,00 € 2.299 €
Preis (mit Solar) 3.499 € ab 599,00 € ab 1.398,00 € ab 1.798,00 € 2.998 €
Abbildung
Oukitel P5000
Bluetti EB3A
Ecoflow River 2 Pro
Ecoflow Delta 2
Jackery Explorer 2000 Plus
Vorteile
  • Praktisches Rollkoffer-Design
  • Toller Bildschirm
  • Hohe Kapazität von 5,12 kWh
  • Überzeugende Effizienz
  • Bis zu 4.000 W Ausgangsleistung in der Spitze
  • Sehr kompaktes und praktisches Gehäuse
  • 600 Watt per AC und 100 Watt per USB-C
  • Wireless Charging auf der Oberseite
  • Taschenlampe mit SOS-Funktion
  • schickes Farb-Display
  • praktische App
  • dient auch als USV
  • LiFePO4-Batterie verbaut
  • Schnellladefunktion
  • Gut gelungene EcoFlow-App
  • X-Boost ermöglicht kurzzeitige Leistungserhöhung von 800 W auf 1.600 W
  • automatische Notstromumschaltung
  • Netzteil im Gehäuse integriert
  • Sehr viele Power-Anschlüsse
  • App ist praktischer als gedacht
  • Henkel stehen seitlich ab und schützen Display und Ports
  • Inverter arbeitet sehr effizient
  • Mit Zusatzakku erweiterbar
  • Mobiler Transport dank zweier Reifen und Ausziehgriff
  • Benutzerfreundliche Jackery-App
  • Kurzzeitige Leistungserhöhung auf 6.000 W
  • Hohe Effizienz von 85 %
Nachteile
  • Keine unterstützende App
  • Tragegriff macht nicht den stabilsten Eindruck
  • Sehr laut im Betrieb
  • Bluetooth-Verbindung ungesichert und nicht abschaltbar
  • teilweise lauter Lüfter
  • Keine Lampenfunktion
  • Anschlüsse haben keine Abdeckung
  • Ungünstiger Tragegriff für Transport
  • Henkel stehen seitlich ab und sind im Weg
  • Teurer als Konkurrenten mit gleicher Kapazität
  • Relativ laut bei maximaler Belastung
  • Hoher Preis
Bewertung
Oukitel P5000 – zum Test
Bluetti EB3A – zum Test
Ecoflow River 2 Pro – zum Test
Ecoflow Delta 2 – zum Test
Jackery Explorer 2000 Plus - Zum Test
Zum Angebot* (ohne Solar)

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Zum Angebot (mit Solar)

zum Angebot

Bevor wir näher auf die einzelnen Powerstations mit Solarpanel aus der Tabelle und deren Eigenschaften eingehen, wollen wir Euch zunächst die wichtigsten technischen Daten und Merkmale erklären, auf die Ihr beim Kauf achten solltet.

Inhalt:

  1. Kaufberatung Powerstations: Worauf kommt es an?
    1. Maximale Ausgangsleistung
    2. Kapazität der Powerstation
    3. Anschlüsse
    4. Lademöglichkeiten
    5. Solarpanel
    6. Akkutechnologie
  2. Die besten Powerstations im Detail
    1. Bluetti EB3A
    2. Ecoflow River 2 Pro
    3. Ecoflow Delta 2
    4. Jackery Explorer 2000 Plus

1. Kaufberatung Powerstations: Worauf kommt es an?

1.1 Maximale Ausgangsleistung

Die wichtigste Frage, die Ihr Euch stellen solltet, lautet: Welche Geräte möchte ich mit der Powerstation betreiben? Üblicherweise findet Ihr auf elektrischen Geräten einen Aufkleber oder eine Prägung mit der Wattzahl, die das Gerät im Dauerbetrieb verbraucht. Addiert Ihr nun die Leistungen aller Verbraucher miteinander, die Ihr gleichzeitig an Eurer Powerstation betreiben möchtet, erhaltet Ihr die Ausgangsleistung, die Eure künftige Powerstation liefern können sollte.

Die Powerstations in unserem Vergleich schaffen teilweise bis zu 1.800 Watt Dauerleistung. Das reicht nicht nur für Ladegeräte von Smartphones, Notebooks, Kameras & Co. oder diverse Lampen, Ventilatoren, Fernseher, Kühlschränke aus, sondern im dreistelligen Bereich auch für schweres Werkzeug. 

Jackery Powergenerator 500
Das Waffeleisen im Hintergrund verlangt knapp 700 Watt – das ist für die Jackery Explorer 500 leider einen Tick zu viel und damit nicht für den Dauerbetrieb geeignet. / © nextpit

Kurzfristig schaffen die Powerstations auch mehr Leistung, schalten sich dann aber nach wenigen Millisekunden bis Sekunden ab. Die kleine Bluetti EB3A beispielsweise schafft kurzzeitig 1.200 Watt, was für eine Powerstation unter 500 Euro wirklich beachtlich ist. Achtet darauf, dass viele Verbraucher – beispielsweise Werkzeuge – beim Anlaufen eine höhere Leistungsaufnahme haben als im Dauerbetrieb. 

1.2 Kapazität der Powerstation

Die zweitwichtigste Frage lautet: Wie lange wollt Ihr diese Geräte betreiben? Die Hersteller geben die Kapazitäten ihrer Powerstations stets in Wattstunden (Wh) an. Die Rechnung ist dabei recht einfach: Benötigt Euer Kühlschrank 100 Watt, könnt Ihr mit 500 Wattstunden im Falle eines Stromausfalls fünf Stunden lang weiter kühlen. Oder Ihr kommt mit einem leistungshungrigen Notebook überall gut durch einen langen Arbeitstag.

Wie eingangs erwähnt, findet Ihr bei allen Herstellern auch Powerstations mit deutlich höherer Kapazität – und dann entsprechend auch höherer Ausgangsleistung. Allerdings bedeutet mehr Power auch immer mehr Gewicht und höhere Kosten. Überlegt Euch also gut, wo für Euch der sinnvollste Kompromiss liegt.

Ecoflow Delta 2
Die Ecoflow Delta 2 bietet satte 1.024 Wh Kapazität. / © nextpit

Ein wichtiger Hinweis noch zur Kapazität: Die Hersteller geben hier stets die Kapazität der Akkuzellen an, die aber in der Praxis niemals vollständig entladen werden, um sie vor Beschädigung zu schützen. Wir messen daher in unseren Powerstation-Tests stets die tatsächliche Kapazität, die eine Powerstation abgeben kann.

1.3 Anschlüsse

Alle Powerstations in unserem Vergleich bieten 230V-Steckdosen – und sind damit universell einsetzbar. Außerdem findet Ihr bei allen Modellen auch eine 12V-Steckdose mit dem Kfz-Anschluss ("Zigarettenanzünder") sowie einen oder mehrere DC-Ausgänge. Bei allen Powerstations findet Ihr außerdem mehrere USB-A-Ports sowie bei den meisten Geräten einen USB-C-Port. Die Modelle von Ecoflow und Bluetti bieten sogar PD-Charging mit bis zu 100 Watt. Welche Smartphones damit schnell aufgeladen werden können, lest Ihr in unserem Ratgeber für Quick-Charging am Smartphone.

Bluetti EB55 Anschlüsse
Die Bluetti EB55 hat so ziemlich alle Anschlüsse, die man sich wünschen kann. / © nextpit

Wenn Ihr sehr viele Geräte über USB-A oder USB-C betreiben wollt, dann könnt Ihr Euch beim richtigen Modell das Mitschleppen zusätzlicher Netzadapter sparen.

1.4 Lademöglichkeiten

Natürlich bringen alle Powerstations in unserem Vergleich ein Netzteil mit, sodass Ihr sie an der heimischen Steckdose aufladen könnt. Die Ladegeschwindigkeiten unterscheiden sich dabei allerdings vom langsamsten zum schnellsten Modell um den Faktor fünf. Plant Ihr, Eure Powerstation immer über Nacht aufzuladen, dann könnt Ihr diesen Wert natürlich vernachlässigen.

Neben dem Aufladen per Netzadapter gibt es auch meistens die Möglichkeit zum Aufladen über einen Kfz-Adapter, der sich dann üblicherweise auch im Lieferumfang befindet. 

Jackery Powergenerator 500
Die meisten Solarmodule lassen sich platzsparend zusammenklappen, hier beispielsweise das SolarSaga 100W von Jackery. / © nextpit

1.5 Solaroption

Die trendigste Lademöglichkeit für Eure Powerstation ist sicherlich das Aufladen per Solarpanel. Dafür haben die Hersteller jeweils eigene Module im Angebot. Ihr könnt diese entweder direkt als Bundle kaufen – also Powerstation mit Solarpanel zusammen – oder auch nachträglich noch erwerben.

Im Zubehör findet Ihr auch Solarpanele von Drittanbietern. Hier müsst Ihr allerdings sehr genau darauf achten, dass die Photovoltaik-Module zu Eurer Powerstation kompatibel sind beziehungsweise ein entsprechender Adapter zu bekommen ist. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir Euch, die Panel direkt beim Hersteller Eurer Powerstation zu kaufen.

Über die Nennleistung der Panels und die Kapazität des Akkus könnt Ihr ausrechnen, wie lange der Ladevorgang dauert. Unserer Erfahrung nach könnt Ihr in der prallen Mittagsonne mit etwa 90 Prozent der Nennleistung rechnen. Bei diesigem Wetter, bewölktem Himmel oder Abends geht die Ladeleistung dann schnell auf 60, 40 oder 20 Prozent und weniger zurück. In jedem Fall ist beim Aufladen Geduld angesagt.

Bluetti AC180+PV420
Das Solarpanel PV420 spielt mit 420 Wp in der gleichen Leistungsklasse wie ein Balkonkraftwerk-Solarpanel. / © nextpit

1.6 Akkutechnologie

Bei Powerstations sind derzeit zwei Akkutechnologien verbreitet: Lithium-Ionen und Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4 oder LFP). Erstere Akkutechnologie kennen wir von Smartphones oder Elektroautos. Der Vorteil hier besteht in dem guten Verhältnis von Gewicht pro Kapazität. Powerstations mit Lithium-Ionen-Akku sind vergleichsweise leichter als Powerstations mit LiFePO4-Technologie. 

Allerdings bieten Eisenphosphat-Akkus auch zwei enorme Vorteile: Erstens sind sie deutlich sicherer. Selbst wenn die Akkus durch einen schweren Schlag beschädigt werden, brennen sie nicht so heftig ab wie Lithium-Ionen-Zellen. Auf YouTube findet Ihr Videos, in denen Experimentierfreudige sogar Löcher in LFP-Zellen bohren, und es kommt lediglich zu deutlicher Rauchentwicklung.

Bluetti EB3A
Bluetti setzt bei allen neueren Powerstations auf Eisenphosphat-Akkus. / © nextpit

Der zweite große Vorteil von Eisenphosphat-Zellen besteht in der Haltbarkeit. Während die Kapazität von Lithium-Ionen-Akkus nach etwa 1.000 bis 1.500 Ladezyklen auf 80 Prozent absinkt, dauert dies bei Eisenphosphat-Akkus eher 2.500 bis 3.500 Ladezyklen. Nutzt Ihr die Powerstation zweimal im Jahr auf einem Festival, spielt der Unterschied keine Rolle. Beim alltäglichen Einsatz – etwa als Puffer fürs Balkonkraftwerk – ist der Unterschied enorm.

2. Die besten Powerstations bis 500, 1.000 und 1.500 Euro

2.1 Die beste Powerstation bis 500 Euro: Bluetti EB3A

Bluetti EB3A von vorne
Für eine so kompakte Powerstation bietet die Bluetti EB3A eine beachtliche Ausgangsleistung. / © nextpit

Die Bluetti EB3A gehört zusammen mit der Ecoflow River 2 und der Jackery Explorer 300 Plus zu den superkompakten Powerstations. Der große Vorteil gegenüber den Konkurrenten ist die deutlich höhere Ausgangsleistung von kurzzeitig 1.200 Watt – und damit eine größere Flexibilität, was den Einsatz angeht. Im Test der Bluetti EB3A etwa konnten wir mit der Mini-Powerstation eine Mikrowelle betreiben.

Auch beim Laden via Solar zeigt sich die Bluetti EB3A stark: Sie schafft hier als einzige Powerstation 200 Watt und ist damit auch für etwas größere Solarpanel geeignet. Praktisch ist auch, dass Ihr die Powerstation per Bluetooth mit dem Handy koppeln könnt. So könnt Ihr beim Zelten beispielsweise bequem aus dem Campingstuhl heraus per App checken, wie weit die Powerstation ge- oder entladen ist – und sogar die Ausgänge schalten. Nettes Detail: Auf der Oberseite der EB3A gibt’s ein Qi-Ladepad.

Hier geht's zum nextpit-Test der Bluetti EB3A

In der folgenden Tabelle findet Ihr die Bluetti EB3A im Vergleich mit anderen Powerstations bis 500 Euro.

  Powerstations bis 500 Euro im Vergleich
Produkt
Abbildung
Bluetti EB3A
Ecoflow River 2
Jackery Explorer 240
Preis 299,00 € 299,00 € 349,00 €
Kapazität 268 Wh 256 Wh 288 Wh
Akkutechnologie LiFePO4 LiFePO4 LiFePO4
Ladezyklen bis 80% 2.500 3.000 1.500
Überspannungsschutz 1.200 W 600 W 600 W
Ausgangsleistung (AC) bis 600 W bis 300 W bis 300 W
Ausgangsleistung (USB-C) bis 100 W bis 60 W bis 100 W
Ausgangsleistung (USB-A) bis 15 W bis 12 W bis 15 W
Ausgangsleistung (Kfz) bis 120 W bis 100 W bis 120 W
Ausgangsleistung (DC) bis 120 W - -
Anschlüsse (AC) 1x 1x 1x
Anschlüsse (USB-C) 1x 1x 2x
Anschlüsse (USB-A) 2x 2x 1x
Anschlüsse (Kfz) 1x 1x 1x
Anschlüsse (DC) 2x - -
Eingangsleistung (Netzteil) bis 350 W bis 360 W bis 200 W
Eingangsleistung (Kfz) bis 200 W bis 100 W bis 100 W
Eingangsleistung (USB-C) - bis 60 W -
Eingangsleistung (Solar) bis 200 W bis 110 W bis 100 W
Solarmodul verfügbar ja ja ja
Lieferumfang Netzkabel, Solarladekabel Netzkabel, Autoladekabel Netzadapter, Autoladekabel
Besonderheiten Bluetooth, App-Support, Qi-Ladepad integriert (16 W) WLAN + Bluetooth, App-Support WLAN + Bluetooth, App-Support
Größe 25,5 x 18,0 x 18,3 cm 24,5 x 21,4 x 14,2 cm 16,1 x 23,1 x 15,4 cm
Gewicht 4,6 kg 3,5 kg 3,75 kg
Bewertung
Bluetti EB3A – zum Test
Noch nicht bewertet
Jackery Explorer 300 Plus – zum Test
Zum Angebot (ohne Solar)*
Zum Angebot (mit Solar)*
  • -

2.2 Die beste Powerstation bis 1.000 Euro: Ecoflow River 2 Pro

EcoFlow River 2 Pro Bildschirm
Der EcoFlow River 2 Pro ist eine robust verarbeitete Powerstation. / © nextpit

Die Ecoflow River 2 Pro eignet sich hervorragend für Poweruser. Wie die aktuellen Powerstations von Bluetti verwendet sie einen LiFePO4-Akku. Diese Technologie bietet eine bessere Haltbarkeit als die von Jackery verwendeten Li-Ion-NMC-Akkus. Während Jackery für seine Powerstations jeweils 500 Ladezyklen angibt bis zu einer Abnahme der Kapazität auf 80 Prozent, versprechen Bluetti und Ecoflow hier satte 2.500 beziehungsweise 3.000 Zyklen. Nutzt Ihr die Powerstation also beispielsweise im Berufsalltag und nicht nur bei gelegentlichen Camping-Ausflügen, ist das ein wichtiger Punkt für Euch.

Abgesehen davon überzeugt die Ecoflow River 2 Pro mit einer Ausgangsleistung von 800 beziehungsweise sogar 1.600 Watt, einer starken 940-Watt-Ladeleistung sowie einem breiten Portfolio an Anschlüssen. Auch die App ist sehr praktisch, mit der Ihr den Ladestand der Powerstation aus der Ferne überwachen und die Ausgänge sogar ein- und ausschalten könnt.

Hier geht's zum nextpit-Test der Ecoflow River 2 Pro

In der folgenden Tabelle findet Ihr weitere Alternativen zur Ecoflow River 2 Pro von Bluetti und Jackery im Preisbereich bis 1.000 Euro. Haben wir ein wichtiges Modell vergessen? Wir freuen uns auf Eure Kommentare!

  Die besten Powerstations bis 1.000 Euro im Vergleich
Produkt
Abbildung
Bluetti EB55
Bluetti AC70
Ecoflow River 2 Max
Ecoflow River 2 Pro
Jackery Explorer 500
Preis 599,00 € 699,00 € 599,00 € 799,00 € 659,00 €
Kapazität 537 Wh 768 Wh 512 Wh 768 Wh 518 Wh
Akkutechnologie LiFePO4 LiFePO4 LiFePO4 LiFePO4 Li-Ion NMC
Ladezyklen bis 80% 2.500 3.000 3.000 3.000 1.000
Überspannungsschutz 1.400 W 1.400 W 1.000 W 1.600 W 1.000 W
Ausgangsleistung (AC) bis 700 W bis 2.000 W bis 500 W bis 800 W bis 500 W
Ausgangsleistung (USB-C) bis 100 W bis 100 W bis 100 W bis 100 W -
Ausgangsleistung (USB-A) bis 15 W bis 12 W bis 12 W bis 12 W bis 12 W
Ausgangsleistung (Kfz) bis 120 W bis 120 W bis 126 W bis 126 W bis 120 W
Ausgangsleistung (DC) bis 120 W bis 120 W bis 36 W bis 36 W bis 84 W
Anschlüsse (AC) 2x 2x 2x 3x 1x
Anschlüsse (USB-C) 1x 2x 1x 1x -
Anschlüsse (USB-A) 4x 2x 3x 3x 3x
Anschlüsse (Kfz) 1x 1x 1x 1x 1x
Anschlüsse (DC) 2x 2x 2x 2x 2x
Eingangsleistung (Netzteil) bis 400 W bis 950 W bis 660 W bis 940 W bis 100 W
Eingangsleistung (Kfz) bis 400 W k.A. bis 100 W bis 100 W k. A.
Eingangsleistung (USB-C) - - bis 100 W bis 100 W -
Eingangsleistung (Solar) bis 200 W bis 500 W bis 220 W bis 220 W bis 100 W
Solarmodul verfügbar ja ja ja ja ja
Lieferumfang Netzadapter, Autoladekabel, Solarladekabel Netzadapter, Autoladekabel, Solarladekabel Netzkabel, Autoladekabel, DC5521-Anschlusskabel Netzkabel, Autoladekabel, DC5521-Anschlusskabel Netzadapter, Autoladekabel
Besonderheiten Qi-Ladepad integriert (16 W) WLAN + Bluetooth, App-Support WLAN + Bluetooth, App-Support WLAN + Bluetooth, App-Support Taschenlampe
Größe 27,8 x 20,0 x 19,8 cm
31,4 × 20,9 × 25,6 cm
27,0 x 26,0 x 19,6 cm 27,0 x 26,0 x 22,6 cm 30,1 x 24,2 x 19,3 cm
Gewicht 7,5 kg 10,2 kg 6,0 kg 7,8 kg 6,4 kg
Bewertung
Bluetti EB55 – zum Test
Bluetti AC70 – zum Test
Noch nicht bewertet
Ecoflow River 2 Pro – zum Test
Noch nicht bewertet
Jackery Explorer 500 – zum Hands-on
Zum Angebot (ohne Solar)*
Zum Angebot (mit Solar)*

2.3 Die beste Powerstation bis 1.500 Euro: Ecoflow Delta 2

Ecoflow Delta 2
Die Ecoflow Delta 2 schafft im Dauerbetrieb 1.800 Watt Ausgangsleistung. / © nextpit

Bluetti, Ecoflow und Ugreen leisten sich im Powerstation-Preisbereich zwischen 1.000 und 1.500 Euro ein extrem knappes Rennen. Wir hatten bereits die Gelegenheit, die AC180, die Delta 2 und die Powerraum 1200 zu testen. In der Praxis konnte uns die Ecoflow Delta 2 dabei einen Tick mehr überzeugen als die beiden Konkurrenten. Sie ist einen Tick effizienter als die Powerstations von Bluetti und Ugreen. Auf der anderen Seite bietet die Bluetti AC180 aber beispielsweise eine etwas höhere Ausgangsleistung. Es ist wirklich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Die Jackery Explorer 1000 Pro fällt dagegen etwas ab. Während Bluetti, Ecoflow und Ugreen auf die sicherere und haltbarere Akkutechnologie LiFePO4 setzen, kommt in der Explorer noch ein Lithium-Ionen-Akku zum Einsatz. LiFePO4-Akkus bieten eine etwa dreimal längere Haltbarkeit. Außerdem verzichtet Jackery im Gegensatz zu den drei Konkurrenten auf eine Smartphone-App, die im Praxiseinsatz wirklich nützlich sein kann.

Was uns bei der Ecoflow Delta 2 ebenfalls gut gefallen hat, sind die hervorstehenden Tragegriffe, die das Display sowie die Anschlusspanel vor Beschädigung schützen. Der Nachteil: Sie lassen sich nicht einklappen und erhöhen daher das Packmaß der Powerstation. Bluetti, Jackery und Ugreen haben hier ein etwas anderes Prinzip.

Hier geht's zum nextpit-Test der Ecoflow Delta 2

In der folgenden Tabelle seht Ihr die technischen Daten der Bluetti AC180, Ecoflow Delta 2, Jackery Explorer 1000 Pro und Ugreen Powerroam 1200 im Vergleich.

  Die besten Powerstations bis 1.500 Euro
Produkt
Abbildung Bluetti AC180
Ecoflow Delta 2
Jackery Explorer 1000 Pro
Ugreen Powerroam 1200
Preis 1.199,00 € 1.199,00 € 1.299,00 € 1.199,00 €
Kapazität 1.152 Wh 1.024 Wh 1.002 Wh 1.024 Wh
Akkutechnologie LiFePO4 LiFePO4 Li-Ion NMC LiFePO4
Ladezyklen bis 80% 3.500 3.000 1.000 3.000
Überspannungsschutz 2.700 W 2.400 W 2.000 W 3.000 W
Ausgangsleistung (AC) bis 1.800 W bis 1.800 W bis 1.000 W bis 2.400 W
Ausgangsleistung (USB-C) bis 100 W bis 100 W bis 100 W bis 100 W
Ausgangsleistung (USB-A) bis 15 W bis 12 W bis 12 W bis 22,5 W
Ausgangsleistung (Kfz) bis 120 W bis 126 W bis 120 W bis 120 W
Ausgangsleistung (DC) - bis 38 W - bis 120 W
Anschlüsse (AC) 2x 6x 2x 2x
Anschlüsse (USB-C) 1x 2x 2x 2x
Anschlüsse (USB-A) 4x 2x 2x 2x
Anschlüsse (Kfz) 1x 1x 1x 1x
Anschlüsse (DC) - 2x - 2x
Eingangsleistung (Netzteil) bis 1.440 W bis 1.200 W bis 800 W bis 1.200 W
Eingangsleistung (Kfz) k. A. bis 192 W k. A. bis 400 W
Eingangsleistung (USB-C) - - - -
Eingangsleistung (Solar) bis 500 W bis 500 W bis 800 W bis 400 W
Solarmodul verfügbar ja ja ja ja
Lieferumfang Netzkabel, Autoladekabel, Solarkabel Netzkabel, Autoladekabel, DC5521-zu-DC5525-Kabel Netzadapter, Autoladekabel, DC7909-zu-DC8020-Adapter  
Besonderheiten WLAN + Bluetooth, App-Support WLAN + Bluetooth, App-Support - WLAN + Bluetooth, App-Support
Größe 34,0x24,7x31,7 cm 40,0 x 21,1 x 28,1 cm 34,0 x 26,2 x 25,5 cm 34,0 × 22,0 × 27,0 cm
Gewicht 16 kg 12 kg 11,5 kg 12 kg
Bewertung
Bluetti AC180 – zum Test
Ecoflow Delta 2 – zum Test
Jackery Explorer 1000 Pro – zum Test
Ugreen Powerroam 1200 – zum Test
Zum Angebot (ohne Solar)*
Zum Angebot (mit Solar)*

2.4 Die beste Powerstation ab 1500 Euro: Jackery Explorer 2000 Plus

Jackery Explorer 2000 Plus von der Seite
Die Jackery Explorer 2000 Plus ist hochwertig verarbeitet und hat ein modernes Design. / © nextpit

Die Jackery Explorer 2000 Plus hebt sich von den oben genannten Powerstations ab – allein schon durch den deutlich höheren Preis von 2.299 Euro. Aber auch die Ausgangsleistung von 3.000 W (oder kurzzeitig sogar 6.000 W!) hebt sich hier von der Konkurrenz ab. 

Jackery setzt bei diesem 28 kg schweren Ungetüm, dass Ihr wie einen Koffer auf Rollen hinter Euch her ziehen könnt, auf die LiFePO4-Akkutechnologie. Beim Laden nimmt die Explorer 2000 Plus ganze 2.213 Wh auf und bringt es auf eine Effizienz von 85 Prozent. Damit ist die Jackery Explorer 2000 Plus die effizienteste Powerstation, die nextpit bislang im Test hatte. In etwa 100 Minuten ist das Ding komplett geladen, und Jackery verspricht uns 70 Prozent Kapazität nach reichlichen 4.000 Ladezyklen.

Darüber hinaus ist die Powerstation auch als USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) einsetzbar. Sie leistet Euch also sowohl zu Hause als auch mobil beste Dienste. Ihr entscheidet also, ob Ihr die Kiste lieber auf dem nächsten Festival oder daheim als Notstromaggregat einsetzen möchtet. Der einzige klitzekleine Haken bleibrt dabei also der hohe Preis von knapp 2.300 Euro. 

Hier geht's zum nextpit-Test der Jackery Explorer 2000 Plus

Habt Ihr bereits eine Powerstation im Einsatz – und falls ja, mit Solarpanel? Habt Ihr außerdem einen Favoriten, den wir hier nicht gelistet haben oder gibt es wichtige Informationen, die Euch fehlen? Wir freuen uns auf Euren Input!


Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.01.2024 überarbeitet und hier unter anderem die Bluetti AC70 ergänzt. Bestehende Kommentare blieben bestehen.

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Testbericht
Zum Test: Yuma Flat (800) Pro
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Flachdach / Freifläche
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PV-Module
  • 2x JaSolar JAM54S30-410/MR
    (2x 410 Wp)
  • 2x Anker A5501
    (2x 445 Wp)
  • 2x Yuma YU-420B-GG
    (2x 420 / 545 Wp) 
  • 2x Anker A5500
    (2x 415 Wp)
  • 2x Risen RSM40
    (2x 410 Wp)
Wechselrichter
  • Hoymiles HM-800 (800 W)
  • Anker MI80 (800 W)
  • Hoymiles HM-800 (800 W)
  • Anker MI80 (800 W)
  • Hoymiles HMS-800 (800 W)
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Zu den Kommentaren (6)
Stefan Möllenhoff

Stefan Möllenhoff
Head of Content Production

Schreibt seit 2004 über Technik und brennt seither für Smartphones, Fotografie, IoT besonders im Smart Home und AI. Ist außerdem ein Koch-Nerd und backt dreimal wöchentlich Pizza im Ooni Koda 16 – macht zum Ausgleich täglich Sport mit mindestens zwei Fitness-Trackern am Körper und ist überzeugt, dass man fast alles selber bauen kann, inklusive Photovoltaik-Anlage und Powerstation.

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6 Kommentare
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  • 2
    Matze vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    mir erscheinen die Jackery-Produkte für mich insbesondere wg. den recht hohen Solar-Eingängen, prinzipiell am geeignetsten.
    Abgeschreckt hat mich bisher, dass Jackery LiIon-Akkus verbaut hat - das hat sich ja mit der 2000 Plus geändert.
    Die ist mir aber mit 28kg zu schwer (und auch zu teuer) - die soll ja aber "die erste einer neuen Serie" sein - weiß jemand, wann da etwas kleinere kommen?
    Ich denke, so eine 1500 Plus wäre für mich der richtige Kompromiss... ;-)


    • Stefan Möllenhoff 39
      Stefan Möllenhoff
      • Admin
      • Staff
      vor 11 Monaten Link zum Kommentar

      Jackery wird auf der IFA sein, und da soll es wohl auch neue Produkte geben, munkelt man ;)


      • 2
        Matze vor 11 Monaten Link zum Kommentar

        die ist ja Anfang September - das kann ich noch abwarten :-)
        Aber bis die Produkte dann lieferbar sind, kann es ja durchaus noch eine Weile dauern...


  • Olaf Gutrun 57
    Olaf Gutrun 21.05.2023 Link zum Kommentar

    Hmm mein E Scooter hat mit selbst gebauten Extra Akku 1100Wh, den müsste ich bei Nicht Nutzung als buffer benuzten. Immerhin so viel das das Teil mit 40 Klamotten fast 150km schafft.

    Würde auch sinn machen, wenn jemand ein E Auto hat, das dieses auch direkt mit Solar gekopelt ist und als Stromspeicher fürs Haus dient.

    Hmm also wenn ich mir die Akkuzellen selber bestelle und den Speicher selber Baue, bekomme ich deutlich mehr Energiespeicher fürs selbe Geld.

    Joe F.


  • Torsten 36
    Torsten 18.08.2022 Link zum Kommentar

    Gute Übersicht 👍🏻

    Ich würde das Laden mal mit dem Solarpannel vom Adidas Kopfhörer versuchen. Der macht so ne Powerstation locker voll 😎 *Ironie off*

    Stefan Möllenhoff


    • Stefan Möllenhoff 39
      Stefan Möllenhoff
      • Admin
      • Staff
      14.04.2023 Link zum Kommentar

      Hey, die Garmin Forerunner 955 (Solar) sammelt mit dem ins Display integrierten Solarpanel bei drei Stunden täglicher Sonnenexposition ganze 7,756 Wh im Jahr. Bei Stromkosten von 40 Cent pro kWh dauert's dann schlappe 3,2 Millionen Jahre, bis man 100 Euro Energiekosten gespart hat ;)

      Patrick Bateman

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