Kamera-Blindtest 2021: NextPit wählt die beste Smartphone-Kamera!

Kamera-Blindtest 2021: NextPit wählt die beste Smartphone-Kamera!

In unserem Kamera-Blindtest müssen fünf aktuelle Highend-Smartphones gegeneinander antreten! Mit dabei Modelle von Oppo, Samsung, Apple, OnePlus und Xiaomi. Mit allen Handys haben wir dieselben Motive fotografiert. Nun stimmt Ihr ab, welche Fotos Euch am besten gefallen – ohne zu wissen, hinter welchem Bild welches Smartphone steckt.

Das sind unsere Herausforderer beim Kamera-Blindtest in diesem Jahr:

Setup für den Kamera-Blindtest

Außerdem haben wir alle Motive auch mit einer Canon EOS 5D Mark III fotografiert. Die RAW-Bilder haben wir so natürlich wie möglich entwickelt und versucht, jeweils die beim Motiv herrschenden Lichtverhältnisse abzubilden. Sicherlich ist hier eine gewisse Unschärfe drin; aber wir fanden den Vergleich interessant! Bitte lasst Euch aber nicht unbedingt dazu verleiten, immer blind für jenes Foto zu stimmen, das am nächsten an der DSLR dran ist.

Nachdem die Mobiltelefone heutzutage einen erklecklichen Brennweitenbereich abdecken, hatte ich beim Test drei Objektive dabei: Das famose Canon 16-35mm F2.8 III, ein Sigma 50mm F1.4 und ein Canon 100mm F2.8 Macro. Ersteres kam für die Vergleichsfotos für Ultraweitwinkel und Weitwinkel zum Einsatz, zweiteres bei der Portraitserie und letzteres bei den Teleaufnahmen.

Jetzt mitmachen: NextPits Foto-Wettbewerb im Mai

Nun zu den Smartphones: Wir haben für den Blindtest die Werkseinstellungen der Kamera-Apps genutzt und – sofern nicht explizit beim jeweiligen Motiv vermerkt – im Automatikmodus fotografiert. Mit jedem Handy haben wir alle Motive genau dreimal fotografiert und im Anschluss jeweils das beste Foto ausgewählt. 

Um einzelne Smartphones nicht durch leicht unterschiedliche Brennweiten zu verraten, haben wir die Bilder teilweise leicht zugeschnitten, um überall einen möglichst gleichen Bildwinkel zu erhalten. 

1. Hauptkamera (Tageslicht, Stadt)

Zum Aufwärmen eine einfache Übung: Bei Tageslicht sollten die Smartphones keine Schwierigkeiten haben, mit der DSLR mitzuhalten. Wir fotografieren hier mit dem Standard-Modus.

Vergleichsbilder:

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2. Hauptkamera (maximale Auflösung)

50 Megapixel, 108 Megapixel und bald noch mehr? Smartphone-Hersteller übertreffen sich derzeit mit immer krasseren Megapixel-Werten. Immerhin: Die Bildsensoren wachsen mit der Pixelzahl, was letztendlich der Bildqualität zu Gute kommt. Bei diesem Motiv haben wir für alle Smartphones die maximale Auflösung gewählt. Anschließend haben wir für die Abstimmung die Bilder auf einen 20 mal 20 Prozent großen Ausschnitt der Originale zugeschnitten.

scene 2 crop
Hier ist das komplette Bild zu sehen – und der Ausschnitt, den wir für den folgenden Vergleich gewählt haben. / © NextPit

Hier ist auch mal recht deutlich zu sehen, was man von irrsinnigen Auflösungen zu halten hat. Guckt doch mal, wie die Detailwiedergabe im direkten Vergleich bei der Canon EOS 5D Mark III mit ihren „mickerigen“ 22,3 Megapixeln ausfällt.

Vergleichsbilder: maximale Auflösung

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3. Ultraweitwinkel (Natur)

Schon wieder grün, diesmal aber ganz weit weg. Ich finde es spannend, wie unterschiedlich die diversen Smartphones die Licht- und Wettersituation interpretiert haben. Ansonsten ist auch die Detailwiedergabe spannend. Ob hier das Oppo Find X3 Pro am Ende als Sieger dastehen wird? Schließlich hat es ja den größten Sensor hinter der Ultra-Weitwinkel-Linse.

Vergleichsbilder: Ultraweitwinkel Natur

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4. Ultraweitwinkel (Stadt)

Für unser zweites Ultraweitwinkel-Motiv geht's rein ins Herz von Berlin. Aufgenommen wurde das Foto exakt vom ehemaligen Standort der Mauer. Die Metallstreben rechts zeigen, wo vor der Wiedervereinigung ein Wachturm stand. Hier finde ich die Farbwiedergabe sehr spannend. Auf was steht Ihr – knallig und "larger than life" oder doch lieber neutral?

Vergleichsbilder: Ultraweitwinkel Stadt

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5. Telefoto Portrait (2x)

Bei der nächsten Disziplin haben wir bei allen Smartphones den Portrait-Modus aktiviert. In der Regel stellen die Kamera-Apps dann gleich die Brennweite auf die für Portraits typischen 50 Millimeter im Kleinbildäquivalent ein, entsprechend einem „2x“ gegenüber den Hauptkameras.

Außerdem versuchen die Mobiltelefone auch, den Hintergrund unscharf zu zeichnen. Dadurch soll jenes Bokeh imitiert werden, wie es die Spiegelreflexkamera mit dem 50mm-Objektiv aufs Bild bringt; die Blende war hier übrigens auf F1.4 geöffnet. Eine weitere Herausforderung ist das korrekte Abbilden der Hauttöne. Welches Smartphone überzeugt Euch hier am meisten? 

Vergleichsbilder: Telefoto 2x

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6. Telefoto Natur (5x)

Nach „2x“ kommt „5x“ – und hier könnten sich Samsung und Xiaomi einen Vorteil erspielen. Schließlich haben das Mi 11 Ultra und das Galaxy S21 Ultra jeweils ein Periskopobjektiv an Bord, das diese Vergrößerung nativ darstellen kann. Die Konkurrenz hingegen muss hier schon den Digitalzoom bemühen. Findet Ihr die beiden Periskopobjektive? Wer ist Euer Favorit?

Vergleichsbilder: Telefoto Natur 5x

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7. Telefoto Stadt (4x)

Bei unserem zweiten Telefoto haben wir den Zoom wieder einen Tick zurückgefahren, um Samsung und Xiaomi ihren Vorteil zu nehmen – sie müssen nun ebenfalls kräftig digital zoomen. Bei Xiaomi macht sich hier womöglich das große Loch im Brennweitenbereich bemerkbar, zwischen 1x und 5x gibt's nämlich keine weitere Brennweite. Wir sind auf Eure Stimmen gespannt!

Vergleichsbilder: Telefoto Stadt 4x

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8. Telefoto Stadt (20x)

In Runde Acht geht's dann in die Vollen beim Zoom. Bei der DSLR haben wir das Bild mangels längerem Tele gecroppt und stark vergrößert, ebenso beim iPhone 12 Pro Max, das bei „12x“ in den Begrenzer läuft. Die besten Karten dürften hier wieder Samsung und Xiaomi mit ihren Periskop-Optiken haben.

Vergleichsbilder: Telefoto Stadt 20x

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9. Nachtfoto (Hauptkamera)

Natürlich dürfen auch Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen nicht fehlen, wo – Spoiler – die Unterschiede noch einmal richtig gewaltig werden. Dieses Motiv haben wir jeweils mit der Hauptkamera und im normalen Fotomodus fotografiert und bei allen Smartphones auf etwa 50 Prozent gecropped.

Damit Ihr eine Vorstellung von den Lichtverhältnissen habt: Bei der DSLR habe ich mit ISO 3200 fotografiert – bei Blende F2.8 und 1/15 Sekunde Verschlusszeit. Achtet bei diesem Motiv besonders auf den Dynamikumfang und die Detailwiedergabe in den dunkleren Bildbereichen. Spannend finde ich auch, wie unterschiedlich der Himmel abgebildet wird. Wer bringt die Stimmung am besten rüber und macht für Euch das Rennen?

Vergleichsbilder: Nachtfoto Hauptkamera

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10. Nachtfoto (Ultra-Weitwinkel)

Ich war schon immer ein Fan von Ultra-Weitwinkel-Linsen, besonders von Canons legendärem 8-bis-15mm-Fisheye. Entsprechend gefreut hatte ich mich auch beim LG G6, als Ultra-Weitwinkel-Kameras ihren Weg in Smartphones gefunden haben. Nun statten die Hersteller die bisweilen eher nur Tageslicht-tauglichen Module mit immer größeren Sensoren aus – Oppo setzt beim Find X3 Pro gar auf den gleichen IMX766 wie bei der Hauptkamera. Das sollte sich bei der Bildqualität in unserem Low-Light-Szenario bemerkbar machen.

Hier war es übrigens schon richtig, richtig dunkel. Bei der DSLR habe ich mit ISO 12.800 fotografiert; mit 1/8 Sekunde und F2.8. Außerdem musste ich in Camera RAW viel an den Reglern und Noise Reduction & Co. kurbeln, um noch ein halbwegs ansehnliches Ergebnis zu bekommen. Bei den Smartphones habe ich überall den Nachtmodus aktiviert und – sofern möglich – auf die maximale Belichtungszeit gestellt (Stativmodi außen vor!).

Vergleichsbilder: Nachtfoto Ultra-Weitwinkel

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11. Nachtfoto (Hauptkamera, extrem dunkel)

Ja, es geht auch noch dunkler – und die Unterschiede finde ich richtig krass. Das eine oder andere Smartphone hat hier im Nachtmodus sogar die DSLR deutlich übertroffen, die bei ISO 12.800 und 1/5 Sekunde schon wirklich ins Schwimmen kam. Klar, unsere EOS 5D Mark III ist nicht mehr die jüngste; beachtlich ist das aber allemal.

Vergleichsbilder: Nachtfoto Hauptkamera

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Wenn Ihr das hier lest, dann zunächst einmal: Vielen Dank fürs fleißige Mitmachen und Abstimmen! Die Vorbereitung für diesen Artikel mit den ganzen Smartphones war wirklich spannend – und umso mehr freue ich mich auf die Ergebnisse der Umfragen. Wer wird am Ende das Rennen machen?

Kommende Woche am Mittwoch werden wir den Blindtest auflösen, und dann erfahrt Ihr, welches Smartphone die NextPit-Community zum Sieger gekürt hat. Schaut vorbei!

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76 Kommentare

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  • 1.5 natürlichste Farben _ DSLR deutlich abgeschlagen
    2.4 das einzige was scharf ist; DSLR am besten
    3.5 UWW Natur - das einzige, das nicht durch breite Schärfungslinien und Kontraste in die Überbelichtung hinein verhunzt ist, mit leichter Nachschärfung am nahesten an der DSLR, die mir hier am besten gefällt

    4.1; 4.2; 4.4 fallen negativ durch breite Schärfungslinien auf. Da kann man kaum was vernünftiges draus machen.
    4.5 sieht an der Dachkante einfach am saubersten aus.
    4.2 extrem verkitschte unnatürliche Farben. Es ist in jeder Hinsicht der absolut negative Ausreißer

    5 DSLR farbstichig. der hintere Kopf ist schon unscharf. Das ist schlechte Qualität.
    5.1 bis 5.3 Farben zu blass und zu sehr in Richtung weiß-rosa
    5.1 rechts Haare wegbokeht.
    5.2 Haare wegbokeht, rechts Haare ohne jede Struktur, auch vorn rechts Haar nicht aufgelöst.
    5.3 Haare keine Struktur in den dunkleren Bereichen, rechts Haare wegbokeht.
    5,4 zu gelb, Haare am besten erhalten, aber Bokeheffekt am geringsten. Vielleicht sieht es deshalb am besten aus.
    5.5 zu braun, aber Haare am besten auf gelöst, im Bokeh Haare entfernt wie bei den anderen Geräten

    6 DSLR Blaustich
    6.2; 6.3; 6.5 schlecht aufgelöst
    6.2; 6.5 unmögliche Farben, viel zu stark gesättigt und zuviel gelb/grün/braun
    6.2 völlig übertriebener Mittenkontrast, braunstichig
    6.4 gute Farben, etwas besser als die vorgenannten
    6.1 am besten aufgelöst, gute Farben, eindeutig am besten

    7 DSLR - naja - erinnert mich an Canon das übersättigte grün/gelb. mit Bildbearbeitung kann man sicher am Ende das meiste rausholen, da die Dynamik der Szene noch nicht so hoch ist.
    7.1 irgendwie farbstichig, breite Schärfungslinien geht so nicht, Zusammenpappen von Details erinnert an Samsung
    7.2 krass übersättigt; auf der Häuserfront links werden oben die Wände dunkler wie bei Unscharf maskieren mit großer Breite bzw. zuviel Klarheit.
    7.4 Antennen auf dem Fernsehturm nicht mehr aufgelöst
    7.5 sieht noch schlechter aus als Samsung. feine Texturen werden verschmiert und wo noch was herausragt, wird es überbetont. Schärfungslinien am Ständer des Fernsehturm extrem, insgesamt Grottig.
    7.3 ist etwas dunkel, ist sonst aber qualitativ das deutlich beste Bild

    8.4 ist richtig scharf aufgelöst, sogar mehr Details als bei der DSLR

    9 nachts mit Normalmodus _ DSLR vor 9.1

    10 UWW Nachtmodus; 10.2 vor DSLR

    11.2 hier am besten - kann aber mit dem Astromodus des Pixel (vom Stativ) sehr deutlich nicht mithalten. Hier darf man mal das Pixel im Astromodus dagegen stellen.

    Die Nachtaufnahmen hätte man auch vom Stativ mal machen können. Die werden dann alle besser.

    Soweit meine Prüfung.


    • Hallo Sabrina
      Vielen Dank für deine ausführliche Betrachtung, hat mir sehr gut gefallen und ist prima erläutert👍
      👍
      Eine Bitte, verzichte bitte, wenn möglich, auf so grauenhafte Wortschöpfungen wie "wegboketh", echt fürchterlich 😉🙈😉🙈


      • Vielen Dank für die Blumen.

        Bokehs sind nun mal füchterlich. Das nahm man in der Filmzeit in Kauf, um genug Licht auf den Film zu bekommen.

        Wenn man mal von Paparazi-Fotos absieht, bei denen man eine Person im Getümmel hervorheben muss, oder Personen in einer recht unansehnlichen Szenerie schnell schnell abgelichtet werden, sehen Fotos mit geringer Schärfentiefe doch meist ziemlich grausam aus. Das ist jedenfalls mein Empfinden.


  • Erschreckend, wie blind doch recht viele hier sind. Bei 1. Hauptkamera (Tageslicht, Stadt) gibt es ein Foto, welches die Holzmaserung der Balkon-Möbel oder gar eine Verschraubung erkennen lässt - das bekommt noch nicht mal die DSLR hin. Die anderen Fotos sind deutlich schwächer - sieht aber kaum jemand. Da wird offensichtlich schnell mal aus der Hüfte geschossen, ohne genau hin zu schauen.

    Überrascht bin ich von manchen Fotos der DSLR - arg grobkörnig. Das bekommt so manches SmartPhone besser hin.


    • Zugegeben, die DSLR hat schon fast ein Jahrzehnt auf dem Buckel. Außerdem hab ich in den meisten Fällen (bei den Tageslichtfotos) die Rauschreduktion auf den (recht vorsichtigen) Standardeinstellungen gelassen; Man könnte hier sicherlich noch etwas Feintuning betreiben, wenn das Rauschen wirklich weg soll. Allerdings geht das zu Lasten der Details.


      • Aber ja, ich stimme Dir zu – die Smartphones haben gewaltige Fortschritte gemacht :)


      • Meine Nikon ist auch ein Jahrzehnt, meine Canon 8 Jahre alt - und verstauben im Schrank samt Objektiven. Echt schade um´s Geld, aber wer wusste damals schon, welche Entwicklung uns beglücken würde?

        So, wie es ist, ist es aber schon besser. Das SmartPhone ist nahezu immer dabei. Die sperrige DSLR war damals zu oft nicht dabei. Und was Video angeht - da liegen schon Welten zwischen diesen DSLR und guten SmartPhones. Dank doch erstaunlich guter Bildstabilisierung bleibt mein Gimbal auch öfter daheim.

        Gelöschter Account


      • Wohl wahr, was den Alltagsgebrauch angeht. Andererseits sind die Smartphones auch an vielen Stellen noch sehr eingeschränkt.

        Vernünftige Blitze, am besten sogar kabellos? Fehlanzeige.
        Autofokus? Immer noch zu unzuverlässig und lahm abseits der Hauptkamera.
        Richtig cremiges Bokeh, wie man's bei ner DSLR mit nem 100mm+-Objektiv bei Offenblende hinkriegt? Zonk.
        Und vor allem: Die RAW-Files sind viel zu viel zu viel zu unflexibel und kümmerlich.

        Was Du bei ner vernünftigen DSLR hinterher noch in jede Richtung korrigieren kannst, das schafft ein Smartphone halt leider nur einmalig per Computational Photography – aber angesichts der geringeren Möglichkeiten holt das Smartphone mehr raus, wenn es sich denn per „AI“ oder sonstwas „richtig entscheidet“.

        Ich glaub, es wird Zeit für einen Multiframe-RAW-Standard, der eine ganze Bilderreihe enthält. Auf die Fotos kann man hinterher per Smartphone, Lightroom & Co. jene „Computational Photography“-Algorithmen loslassen, die heute schon bei Smartphones für oft echt geniale Ergebnisse sorgen.
        Nur wäre dann noch ein Tweaken der Parameter möglich:
        - Natürlich Rauschunterdrückung, Belichtung & Co. durch enthaltene Einzelaufnahmen mit verschiedenen Belichtungen
        - Korrektur von Verwacklungsunschärfe und Anpassen der Bewegungsunschärfe durch Bildinformationen von Fotos mit unterschiedlichen Verschlusszeiten
        - Separate Belichtung für Vorder-/Hintergrund via Tiefenkarte durch enthaltene Aufnahmen mit unterschiedlichen Fokuspunkten
        - Content-Korrektur: Wo werden Texturen per „AI” eingefügt und nachbearbeitet? Wie kombiniert man bei Gruppenfotos die Gesichter? etc.
        - .... etc ;)


      • Schauen Sie mal, ob Sie mal ein Google Pixel testen können. Sie werden staunen. Das ist nämlich - vom Zoom und dem von mir nicht genutzten Bokeh abgesehen - den hier getesteten Geräten überlegen. Sehr treffsicherer Autofokus, deutlich bessere Nachtaufnahmen und wenn es zu wenig Licht ist, dann die Kamera auf Stativ oder abstützen und dann bekommt man grandiose Fotos.
        Blitz und RAW? Blitz braucht man nicht. die JPEGs sind das RAW!


  • Bild 9.1 ist etwas anders, da brennt im gegensatz zu allen anderen in dem Haus unten links kein Licht mehr in der Küche.

    Wäre auch noch interessant zu wissen wie die Smartphones eingestellt waren?

    War bei Samsung z.b die Szenenoptimierung an oder aus, wurde mit 108Mp oder Pixel bining 12mp fotografiert?

    Ja und Tele 10 hätte doch ruhig dabei sein können, hätte ich interessanter als Digital tele 20 gefunden.

    Trotzdem cooler Vergleich und ganz interessant.
    Auch viel mir oft am Himmel auf das vieles doch ziemlich Zeitversetzt war und somit die Lichtverhältnisse z.b durch andere Wolkenbilder anders waren, was die Voraussetzungen und Ergebnisse natürlich in einem Gewissen Grad verändert.

    Also hatte es oft das ich irgendwo 10 Minuten stehe viele Fotos mache und die Fotos sich extrem verändern, einfach nur wegen anderem Licht, wolken u.s.w


    Ein gleichzeitiges Auslösen wäre schon toll.


    Finde besonders beim rein zoomen doch schon große Detail Unterschiede herschen, beim Ultra Weitwinkel z.b der Maschendrahtzaun, oder bei Gebäuden die Steine davon.

    Oftmals waren fast alle gut und nahe beieinander.


    Trotzdem die Frage, wie wurden die Geräte eingestellt? Waren Helfer dabei, welche Auflösungen, war hdr an oder immer aus u.s.w


    • Hallo Olaf, danke für Dein Feedback. Ich habe versucht, die Fotos alle zeitlich so nah beinander wie möglich zu machen, üblicherweise waren alle Bilder binnen 1-2 Minuten im Kasten. Ich hab außerdem auch mit dem ersten Smartphone noch einmal ein Foto ganz am Ende gemacht um hinterher zu gucken, ob sich die Lichtverhältnisse arg verschoben haben. Fotografiert habe ich alleine, um die Zeit zwischen den Aufnahmen zu reduzieren hab ich bei allen Smartphones vorab die Kamera-App gestartet und die Linsen geputzt.

      Wenn nicht explizit beschrieben, waren alle Kamera-Apps auf den Werkseinstellungen und im normalen Foto-Modus (damit auch alle im Pixel-Binning-Modus). Falls vorhanden, habe ich AI/Szenenoptimierung überall aktiviert bzw. eingeschaltet gelassen.

      Und ja, bei Bild 9.1 ist wohl jemand gerade in jenem Moment schlafen gegangen, als ich die Fotos gemacht habe, sehr aufmerksam ;)

      Zeitgleiches Auslösen wäre sicher auch spannend, allerdings gibt es dann Probleme mit einem Versatz zwischen den Smartphones. Ich habe jetzt darauf geachtet, immer von einem Referenzpunkt aus zu fotografieren, um den Bildwinkel so identisch wie möglich zu halten. Außerdem ist ein solcher Aufbau mit fünf Smartphones und einer DSLR ein ganz schöner Oschi :D Ich werds aber mal im Hinterkopf behalten :)

      Schöne Grüße
      Stefan


      • sorry, ich habe wohl zu sehr auf Tiefen- und Lichterzeichnung geachtet. Und Grau sollte neutral sein. Wir kann man da den Stich ins rötliche übersehen?

        Gruß Heinz


  • Ich hätte es mir denken können. Anhand der bisher vorliegenden Ergebnisse scheinen die Bilder mit stark gesättigten Farben und hohem Kontrast weit vorn zu liegen. Bei den Aufnahmen bei Dunkelheit sind es offenbar die, die am meisten aufgehellt sind. Kein Wunder, dass die Smartphone-Hersteller dahingehend die Kamera-Software (und ggf. -Hardware) optimieren. Schade eigentlich.
    Ich wage die Behauptung, dass das iPhone 12 Pro Max hier weit hinten liegen wird, da es m. E. (ich habe eins) meist die natürlichsten Aufnahmen macht, ohne dabei Effekthascherei zu betreiben. Aber ich tippe darauf, dass 6.3 oder 6.4 von diesem Smartphone kommen könnten.


  • Trotz aller HUAWEI Probleme, hätte ein p40 pro oder das mate 40 pro dazugehört


  • Ich bin echt gespannt was dabei rauskommt.
    Warum nicht die Geräte aus der Mittelklasse testen? z.B. gestaffelt von 250€ - 350€ und 351€ - ist 500€.
    Die vorgestellten Geräte sind ja leider nicht die günstigsten. 🤷


  • Foto 1.1 habe ich direkt ausgeschlossen weil es als einziges einen blauen Himmel hat. Dazu die knalligsten Farben an einem grauen Tag = Spitzenreiter bei nextpit.

    Fazit: Das Endergebnis ist nichts wert. Man muss für sich selbst raussuchen, welches einem am besten gefällt.


    • Ach ja, das Kellermeister-Phänomen: Der einzige im Weinkeller, der keine Flasche ist :)

      Dir ist aber schon aufgefallen, dass die DSLR in der Regel eine etwas kühlere Lichtstimmung hat? Oder dass sich 3 Spezialobjektive nicht mit einem Allrounder vergleichen lassen? Oder dass Aufnahmen in der Dämmerung auch von einer DSLR immer komplett überbelichtet sind und die Realität keinesfalls realistisch wiedergeben? Dass hier zwar keine Äpfel mit Birnen aber doch Boskoop mit Elstar verglichen wird?

      Ich persönlich finde es bspw. bemerkenswert, wie schlecht die DSLR bei Motiv 11 im Vergleich zum mMn besten Bild ist (11.2).

      Der Punkt ist doch, dass man durch einen solchen Blindtest das Gerät findet, welches mit speziellen Situationen am besten zurecht kommt. Wenn ich gern nachts fotografiere, dann entscheide ich mich unter Umständen halt für dieses oder jenes Modell.

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