Macht WhatsApp sicher: Konfiguriert die Verifizierung in zwei Schritten

Macht WhatsApp sicher: Konfiguriert die Verifizierung in zwei Schritten

Dass Messenger-Dienste nicht hundertprozentig sicher sind, ist wohl jedem klar. Erst kürzlich zeigte uns der Hacking-Angriff auf das Smartphone des Amazon-CEOs Jeff Bezos, wie WhatsApp zum Einfallstor werden kann. Doch auch wenn wir nicht so ein lukratives Angriffsziel sind wie der Milliardär, sollten wir nicht sorglos mit unseren Daten umgehen. Hier zeigen wir Euch, wie Ihr Euer WhatsApp-Konto mit Verifizierung in zwei Schritten gegen Identitäts-Diebstahl schützt.

Es ist wenig verwunderlich, wie WhatsApp so beliebt werden konnte. Der Dienst ist kostenlos, frei von offensichtlicher Werbung und simpel zu bedienen. Und diese einfache Bedienung beginnt schon bei der Einrichtung, denn anstelle eines Benutzernamens und eines Passworts nutzt WhatsApp einfach Eure Telefonnummer. Diese wird dann über eine SMS verifiziert.

Die SMS als einziger Faktor zur Bestätigung Eurer Identität ist jedoch nur mittelmäßig sicher. Unter Umständen kann jemand eine solche SMS abfangen und sich in WhatsApp als Ihr ausgeben. Daher kann es klug sein, die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu verwenden.

Doppelt hält besser: So aktiviert Ihr die Verifizierung in zwei Schritten

Zwei-Faktor-Authentifizierung heißt bei WhatsApp "Verifizierung in zwei Schritten". Der erste Schritt ist der besagte SMS-Bestätitungscode Eurer Handynummer. Der zweite Faktor ist eine von Euch festgelegte, sechsstellige PIN. Diese legt Ihr wie folgt fest:

  1. Öffnet WhatsApp
  2. Tippt nun in der oberen rechten Ecke auf die drei Punkte
  3. Tippt dann auf Einstellungen
  4. Tippt auf Konto
whatsapp screenshot1
Folgt einfach den Schritten. / © NextPit
  1. Tippt nun auf die doppelte Authentifizierung und dann auf Aktivieren
  2. In diesem Schritt müsst Ihr nun zunächst Eure PIN eingeben, bevor Ihr auf Weiter drückt
  3. Nun wird Euer PIN-Code erneut abgefragt
  4. Klickt auf Bestätigen
whatsapp screenshot2
Legt Euren WhatsApp-Pin fest./ © NextPit
  1. Bevor Ihr auf Weiter drückt, müsst Ihr zunächst Eure E-Mail-Adresse eingeben
  2. Gebt noch einmal Eure E-Mail-Adresse ein
  3. Tippt nun auf Speichern
  4. Schließt die Einstellung ab, indem Ihr auf Fertig drückt
whatsapp screenshot3
Gebt Eure E-Mail-Adresse ein. / © NextPit

Mit der Verifizierung in zwei Schritten geht Sicherheit vor

Ab sofort fragt WhatsApp jede Woche nach Eurem PIN. Spätestens dann würde also ein Smartphone-Dieb nicht mehr mit Eurer Kennung Nachrichten verschicken können. Das Sperren Eurer SIM-Karte würde dafür nämlich nicht ausreichen, da WhatsApp auch ohne die SIM-Karte wunderbar weiterfunktioniert.

Falls Ihr die PIN vergesst oder zurücksetzen sollt, geht dieser Prozess via E-Mail vonstatten . Falls auch das entsprechende Postfach durch Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt ist, solltet Ihr Euch im Falle eines gestohlenen Handys Ersatz-Codes dafür bereithalten.

Was haltet Ihr von der Verifizierung in zwei Schritten in WhatsApp? Gibt Sie Euch ein besseres Gefühl von Sicherheit oder ist sie Euch zu unbequem?

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6 Kommentare

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  • M. A. vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    WhatsApp in zwei Schritten richtig sicher machen!
    Schritt 1: WhatsApp Account löschen!
    Schritt 2: App deinstallieren!

    trixi


  •   54
    Gelöschter Account vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Also ob diese 6-stellige Zahl nun die Sicherheit wirklch erhöht ist durchaus fraglich für mich, aber erst auf den ersten Blick natürlich schon, ich wäre aber echt genervt wenn ich einmal die Woche dieses 6-stellige Zahl, die ich garantiert im Handy speichern müsste, eingeben müsste. Auch wenn es kein großer Aufwand scheint, so stelle ich mich vor, das im entscheidenden Moment, wenn es gerade wichtig ist zu kommunizieren (über Whats App) diese Pin aufpoppt und ich sie nicht parat habe .... ne danke.


  •   77
    Gelöschter Account vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Neben WhatsApp fand ich Nintendo's Miitomo echt toll. Schade dass dies abgeschafft wurde.


  • "Wir bemühen uns stets, Screenshot in deutscher Sprache zur Verfügung zu stellen" (Zitat Ende). Nein, tut ihr nicht. Wo wäre das Problem gewesen?

    Naja.. immerhin reagiert man seitens Facebook nun offenbar auf die WhatsApp Sicherheitslücken und macht es etwas sicherer

    Gelöschter Account


    • > Wo wäre das Problem gewesen?
      Wo ist denn jetzt das Problem?
      Ist es weil wir hier in Teutschland sind und daher gefälligst jeder teutsche Bilder zu verwenden hat?
      Oder hast du tatsächlich Mühe, ein paar einzelne englische Wörter in deine Muttersprache zu übersetzen?
      Offenbar lernt man englisch heute bereits in der Grundschule, da sollte das nicht so schwierig sein, oder?


  • C. F.
    • Blogger
    vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Warum hat es mich nicht verwundert, dass wieder mal nur ausschließlich über WhatsApp geschrieben wird, den Messenger mit den meisten Sicherheitslücken 2019...

    "Rasanter Anstieg: Whatsapp meldet NVD sechsfache Menge an Sicherheitslücken"

    https://t3n.de/news/whatsapp-meldet-deutlich-mehr-1246847/

    An dieser Stelle hätte ich jetzt eher Tipps zu Alternativen erwartet...

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