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Switchbot Bot ausprobiert: Der Lümmel drückt das Knöpfchen!

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© NextPit

Der Switchbot Bot drückt die Knöpfe in Eurem Smart-Home, die Ihr nicht selber drücken wollt. Dafür verfügt er über einen kleinen Elektromotor und einen Haken, der App-gesteuert Tasten drücken kann. Aber ist er dafür wirklich flexibel genug und hört auf Assistenten wie Alexa, Siri, Google Assistant und Co.? Wir haben den Switchbot Bot ausprobiert!

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Preis & Verfügbarkeit

Den Switchbot Bot könnt Ihr bei Amazon zu einer UVP von 35 Euro bei Amazon bestellen. Dabei bekommt Ihr einen einzelnen Bot mit integrierter Batterie, Klebepad und einigen Zusatz-Pads, falls Eure Knöpfe zu weit weg sind.

Der Switchbot Bot von vorne.
Der Bot von Switchbot ist kompakt. / © NextPit

Im Rahmen des Amazon Prime Days bekommt Ihr einen Rabatt von 10 Prozent. Da der Switchbot im Juli 2022 ohnehin mit fünf Euro rabattiert ist, sinkt der Preis auf 27 Euro. Hinweis: Für die Nutzung mit Smart-Home-System benötigt Ihr zusätzlich einen Switchbot Hub, der mit 35 Euro zu Buche schlägt.

Dieser Artikel ist im Rahmen einer Kooperation mit dem Hersteller Switchbot entstanden. Auf die redaktionellen Inhalte und meine Meinung hatte das keinen Einfluss.

Design & Einrichtung

Das Design des Switchbot ist schlicht und funktional gehalten. Der kleine Kasten misst 4,3 x 3,7 x 2,5 Zentimeter (BxTxH) und verfügt über einen kleinen Arm, der über einen Elektromotor ausgefahren wird. Der Neigungswinkel beträgt hierbei bis zu 135 Grad. Auf der Rückseite des Switchbot gibt es ein vorinstalliertes Klebepad, mit dem Ihr den Switchbot neben Knöpfe kleben müsst. Weitere Klebepads sind im Lieferumfang enthalten.

Gefällt:

  • Klein und dezent
  • In schwarz und weiß erhältlich
  • Erkennt von selbst, wann gedrückt ist

Gefällt nicht:

  • Drückmechanismus nicht allzu stark
  • Ausfahrwinkel im Schalter-Modus nicht einstellbar
  • Recht laut

Der Switchbot ist in den Farben schwarz und weiß erhältlich. In jeder Farboption verfügt er über einen kleinen Schwenkarm, der für das Drücken von Knöpfen zuständig ist. Per Knopfdruck oder Smart-Home-Befehl fährt dieser in einem Winkel von bis zu 135 Grad aus und schafft es im Test so, die meisten Knöpfe zu erreichen. Bei meiner Kaffeemaschine musste ich einen zusätzlichen Aufkleber installieren, der den Knopf ein wenig dicker macht. Zwei davon sind im Lieferumfang enthalten.

Switchbot Bot Unterseite
Dank Klebepads hält der Switchbot Bot an allen Oberflächen. / © NextPit

Die Stärke des Switchbot wird nach Herstellerangaben mit etwa 20 Unzen, also 0,56 Kilogramm angegeben. Das reicht für die meisten digitalen Knöpfe, also bei Kaffeemaschinen, Waschmaschinen, Wasserkochen, Ventilatoren und mehr. Bei Schaltern müsst Ihr ein wenig ausprobieren. Lichtschalter sind beispielsweise kein Problem, für Mehrfachstecker ist der Switchbot nicht stark genug.

Standardmäßig drückt der Switchbot Bot Euren Knopf so lange, bis er einen Widerstand spürt und dann wieder zurück fährt. Alternativ könnt Ihr den Bot aber auch in den Schalter-Modus umschalten, bei dem er ausgefahren bleibt. Über die mitgelieferten Klebepads samt Schlaufen könnt Ihr den Bot auch so installieren, dass Schalter vor- und zurückbewegt werden. Leider lässt sich der Ausfahrwinkel dabei nicht einstellen.

App für iOS und Android

Für die Nutzung des Switchbot Bot benötigt Ihr die Switchbot-App, jeweils für iOS und Android ist sie kostenlos. 

Gefällt:

  • Hübsches Design der App
  • Nahtlose Einrichtung und Bedienung

Gefällt nicht:

  • Gelegentliche Übersetzungsfehler
  • Onlineshop in App
  • Standortabfrage

Für die Einrichtung und die Steuerung Eures Switchbot Bot, benötigt Ihr die Switchbot-App. Diese ist für iOS und Android verfügbar, ich habe sie auf einem iPhone 13 mini getestet. Dabei war die Anwendung trotz einiger Übersetzungsfehler leicht verständlich, optisch sehr ansprechend und zuverlässig.

Die Switchbot-App auf drei Screenshots.
Die Switchbot-App ist hübsch und leicht verständlich. / © Switchbot / Screenshot: NextPit

Wie bei den meisten Smart-Home-Apps richtet Ihr Euch ein digitales Zuhause ein, inklusive Räumen, in denen die einzelnen Geräte sich befinden. Das Ökosystem des Herstellers Switchbot umfasst dabei neben dem Bot auch smarte Glühbirnen, smarte Thermostate, Luftbefeuchter und Überwachungskameras. Woher ich das weiß? Kurioserweise hat Switchbot seinen Onlineshop direkt in die App integriert. Das finde ich im Alltag ein wenig störend, auch wenn sich die Angebote auf einen Reiter beschränken.

Für die Nutzung aller Funktionen müsst Ihr einen Account einrichten, was aufgrund der Speicherung Eurer Einstellungen durchaus Sinn ergibt. Ebenfalls praktisch ist, dass die Switchbot-App bereits nativ "Szenen" erlaubt. Das sind Routinen nach dem "If this then that"-Prinzip. Berührt Ihr mit Eurem Handy beispielsweise einen NFC-Trigger, wird automatisch die Kaffeemaschine angeschaltet. Alternativ könnt Ihr auch auf andere Smart-Home-Systeme setzen.

Smart-Home-Anbindung

Für die Smart-Home-Anbindung benötigt Ihr einen Switchbot Hub und das hat einen einfachen Grund: Die einzelnen Bots verfügen nur über Bluetooth, was sie weitaus stromsparender macht. Die Verbindung per Hub ist einfach und zuverlässig.

Gefällt:

  • Wieder: nahtlose Einrichtung und Erkennung mit anderen Sprachassistenten
  • Längere Akkulaufzeit dank Hub-Lösung

Gefällt nicht:

  • Smart-Home-Anbindung nur per Hub-Kauf

Über den Switchbot Hub könnt Ihr Euren kleinen Tastendrücker auch mit anderen Smart-Home-Systemen verbinden. Dabei werden Alexa, der Google Assistant, Siri Shortcuts, Smasung SmartThings, Clova und IFTTT unterstützt. Per Shortcuts konnte ich meine Kaffeemaschine smart machen, indem ich einerseits einen Kaffee-Knopf auf meinen Home-Screen gelegt und andererseits einen neuen Siri-Befehl kreiert habe.

Klebepads Switchbot Bot.
Einige Klebepads sind im Lieferumfang enthalten. / © NextPit

Dass man dafür einen Hub braucht, der auf Amazon 35 Euro kostet, ist erst einmal nervig. Gleichzeitig sorgt er dafür, dass die austauschbare CR-2-Knopfbatterie des Bot eine Akkulaufzeit von bis zu 600 Tagen ermöglicht. Zeitschalten sind zudem auch ohne Smart-Home-Anbindung über die Switchbot-App möglich.

Abschließendes Urteil

Insgesamt kann der Switchbot Bot mit ein wenig Kreativität zahlreiche unsmarte Geräte smart machen. Habt Ihr dieses Ziel erreicht, funktionieren Steuerung und Tastendrücken zuverlässig. Eine Anbindung an Smart-Home-Ökosysteme ist zwar leider nur per Zukauf eines Hubs möglich, dafür bleibt der Bot dadurch ausdauernd mit bis zu 600 Tagen Akkulaufzeit.

Habt Ihr also ein manuelles Gerät, das Ihr partout nicht durch eine smarte Alternative ersetzen wollt, ist der Switchbot Bot ein echter Geheimtipp!

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9 Kommentare

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  • Hubelix vor 1 Monat Link zum Kommentar

    An sich ne witzige Idee und die moderne Variante für die Zeitschaltuhr an der Kaffeemaschine früher ^^ Leider hilft das aber nicht bei den Sensortasten welche mittlerweile viele Geräte haben -.-


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Ja, das stimmt – hatte beim Testen überlegt, ob man die Spitze eines kapazitiven Touch-Stiftes drankleben könnte, um Sensortasten zu betätigen.

      Ich suche später mal nach einem solchen Stift und probier's aus! :)


      • Hubelix vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Gute Idee! :D


  • Tobias G. vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Braucht man dann 2 Hubs, wenn man einen Switchbot im EG und einen im OG hat? Bluetooth wird so weit nicht zuverlässig funktionieren. Oder gibt es eine Art Mesh, sollte man mehrere Produkte des Unternehmens im Einsatz haben?


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Laut Hersteller reicht die Bluetooth-Verbindung für Distanzen von 60 Metern – das halte ich aber nicht für allzu realistisch.

      Mesh wird nicht unterstützt, da sich ja nur der Hub mit dem WLAN-Netz verbindet und die weiteren Geräte per Bluetooth ansteuert. Da müsstest Du wohl mehrere Hubs kaufen, wenn die Verbindung im Haus nicht reicht. 😕


      • Tobias G. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Wenn ich mit meinen diversen Kopfhörern auch nur annähernd 10m schaffe, dann ist das schon toll. Dann noch durch eine Stahlbetondecke, da wage ich eine stabile Verbindung anzuzweifeln ;)
        Mit Mesh meinte ich auch die BT-Verbindungen. Bei Hubs ergäbe das natürlich wenig Sinn.


  • Martin vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Is echt schon wieder der 1. April ? xD


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Der Titel ist eine Anspielung auf die vielleicht beste Simpsons-Szene! 🥸

      -->

      https://www.youtube.com/watch?v=A44Xc_ZQi8U


      • Martin vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Es geht mir ehrlich gesagt ueberhaupt nicht um den Titel. Vielmehr um die erneute Produktion eines absolut ueberfluessigen Stuecks Technik.

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