Pros des Teufel Boomster 2017

  • Guter, klarer Stereo-Klang
  • Batteriebetrieb möglich
  • FM-/DAB-Empfang
  • Lange Akkulaufzeit

Contras des Teufel Boomster 2017

  • Nicht sonderlich laut
  • Kein WLAN

Teufel Boomster 2017: Preis und Verfügbarkeit

Der neue Teufel Boomster ist ab Anfang November erhältlich und kostet 349 Euro. Die ersten tausend Besteller erhalten 50 Euro Rabatt per Gutschein VOR-BMS-005.

Teufel Boomster 2017: Design und Verarbeitung

Mit 14,5 x 37 x 18 Zentimetern ist der Teufel Boomster etwas größer als ein Schuhkarton und mit 3,35 kg recht schwer. Zum Vorgänger gibt’s Designverbesserungen im Detail. Der angeschraubte Alu-Handgriff oben ist jetzt leicht abgesetzt und damit ergonomischer. Für’s Radio gibt es jetzt eine Teleskop- anstelle einer Wurfantenne.

Teufel Boomster Lautsprecher mit rotem Digitaldisplay, das
Die Teleskop-Antenne ist deutlich eleganter als die Wurfantenne des Vorgängers. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Zwei Touch-Panele an der Oberseite dienen der Steuerung. Mit ihnen lässt sich die Lautstärke des nach unten abstrahlenden Subwoofers separat regeln – hilfreich in hellhörigen Wohnungen. Fürs Radio habt Ihr vier Stationstasten zum schellen Umschalten zwischen Euren Lieblingssendern. Ein NFC-Bereich startet in kompatiblen Android-Smartphones den Pairing-Vorgang.

Nahaufnahme eines schwarzen Lautsprecher-Bedienfelds mit Tasten für Lautstärke und Eingangswahl.
Die zwei Touch-Panele und die NFC-Kontaktfläche sind oben. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Teufel Boomster 2017: Display

Das acht Zeichen lange LED-Starburst-Display zeigt jetzt Informationen als roten Text an. Beim Einschalten macht Teufel ein wenig Eigenwerbung, danach zeigt es dauerhaft die Quelle der derzeitigen Wiedergabe an. Im DAB-Betrieb wird der Name des Senders angezeigt; im FM-Betrieb die Frequenz oder der Sendername.

Ein schwarzer Teufel Boomster-Lautsprecher mit rotem LED-Licht des Markennamens.
Die LED-Segmente geben dem modernen Radio eine klassischen Look. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Teufel Boomster 2017: Audio

In mittlerer Zimmerlautstärke bis zur Stufe 10 von 16 entfaltet der Teufel Boomster 2017 ein klares, ausgewogenes Klangbild. In kleinen Räumen habe ich die Leistung des Subwoofers ein wenig reduziert, da er sich sonst für meinen Geschmack zu sehr aufdrängt. Höhere Lautstärken sorgen für Verzerrungen und Übersteuern im Bereich der Mitten und Höhen.

Teufel-Lautsprecher mit Logo, zeigt das Lautsprechergitter und einen Teil des Gehäuses.
Unten sind der Subwoofer mit Bassreflex. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Bei Zimmerlautstärke hingegen gibt der Boomster 2017 aus Entfernungen um zwei Meter einen klaren, schönen Stereo-Klang. Der Crossover der Haupt-Lautsprecher zum Subwoofer findet unhörbar irgendwo zwischen 160 und 80 Hz statt; der Frequenzbereich erstreckt sich von rund 20 Hz bis hoch in den unhörbaren Bereich und ist recht gleichmäßig. Teufel gibt 50 bis 20.000 Hz an.

Verbaut werden zwei 20 mm Hochtöner, zwei 65 mm Mitteltöner und ein 90 mm Tieftöner mit Bassreflex-Aufbau. Der maximale Schalldruck betrage laut Hersteller 96 dB/1m. Die Ausgabeleistung RMS beträgt 38 Watt. Im Klangvergleich mit der JBL Boombox durch den Vlogger clavinetjunkie hört man, dass Teufel mehr Wert auf ein ausgewogenes Klangbild legt, während JBL mit seinem kräftigen Bass lauter klingt und eher in die Hüfte geht. Pink-Floyd-Hörern würde ich also den Teufel Boomster empfehlen, Tanzlehrern eher den JBL.

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Teufel Boomster 2017: Akku

Der Akku mit 48,8 Wh soll bis zu 16 Stunden durchhalten. Er kann mit dem mitgelieferten Ladegerät in maximal drei Stunden wieder voll aufgeladen werden. Ist er leer und kein Dosenstrom verfügbar, lässt sich der Lithium-Ionen-Akku durch acht AA-Mignon-Batterien austauschen. Mit Batterien läuft der Boomster dann weitere sechs Stunden. Cooles Feature: Der Boomster hat einen USB-Anschluss, über den Ihr unterwegs Euer Smartphone aufladen könnt.

Eine Person installiert Batterien in ein Gerät auf einem Tisch.
Geht dem Akku die Puste aus, baut Ihr ihn aus und tut Batterien hinein. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Teufel Boomster 2017: Technische Daten

Der Teufel Boomster 2017 beherrscht NFC, Bluetooth 4.0 mit aptX-Codec und hat einen 3,5-mm-Klinken-Eingang. Das Radio beherrscht DAB+ und analoges FM-UKW. WLAN fehlt; jedoch könnt Ihr dafür einen Chromecast Audio an den Line-in anschließen. Mit diesen lässt sich der Boomster dann auch in Eurer Multi-Room-System integrieren. Alternativ gelingt das auch mit einem Echo Dot entweder per Kabel oder per Bluetooth. Und dann empfiehlt sich, dass Ihr den Boomster zusammen mit der Puck-Control bestellt, mit der Ihr den Lautsprecher aus der Ferne einschalten und seine Lautstärke anpassen könnt.

Ein Google Home-Lautsprecher neben zwei Audio-Lautsprechern und einer Vase mit Blumen auf einem Couchtisch.
Ihr habt schon Cast-fähige Komponenten in Eurem Smart-Home-Setup? Dann lässt sich der Boomster mit dem Chromecast Audio hinzufügen. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Abschließendes Urteil

Der Teufel Boomster liefert erfreulich guten Klang für seine Größe und ist dank der Anschlussvielfalt und alten wie neuem Radio zukunftssicher. Die Batterie-Steckplätze im Akkufach sind ein Geniestreich und machen ihn ultimativ mobil. Der Klang ist vor allem in kleinen Räumen wirklich treffsicher und eignet sich durch seinen fülligen Stereo-Klang auch für Filme im kleinen Heimkino.

Ein schwarzer Teufel-Lautsprecher, der
Beim Abschalten verabschiedet sich der Teufel Boomster. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Wenn es jedoch lauter werden soll, der Raum größer ist und Party-Lautstärke gefordert wird, geht dem kleinen Boomster schnell die Puste aus. Dann ist schwereres Geschütz gefordert, das Teufel zum doppelten Preis in Form des Boomster XL im Angebot hätte.

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