iOS 15 macht Android zu Endroid: Vom Flaggschiff zur Grabbelkiste?

iOS 15 macht Android zu Endroid: Vom Flaggschiff zur Grabbelkiste?

Die Keynote auf der WWDC21 brachte keinen irrwitzigen technologischen Durchbruch. Allerdings wurde ein Trend für dieses Jahrzehnt so klar wie selten, der die Konkurrenz in eine Existenzkrise wirft. Findet man seitens Google und Samsung nicht bald eine Antwort, bleibt einem zwar noch immer das größere Stück des Kuchens. Die Kirschen, die Schokolade, Himbeeren und auch die Erdbeeren – die bekommt ein Anderer.

Universal Control: 1+1 = Mehr

Apple hat mit iOS und iPadOS 15, sowie mit der neuen macOS-Version Monterey ein neues Feature mit dem Namen “Universal Control” eingeführt. Damit lassen sich ein iPad, iMac oder MacBook mit ein und dem selben Steuerungsgerät – also Maus oder Trackpad – bedienen. Die Geräte müssen lediglich mit der selben Apple-ID über iCloud verbunden sein und möglichst nebeneinander stehen.

Ist das der Fall, kann man mit der Maus des MacBooks beispielsweise das iPad steuern und selbst Daten vom einen Gerät auf das andere bringen. Universal Control funktioniert mit bis zu drei Apple-Geräten. So weit, so gut. Ein wahrlich praktisches Feature, könnte man sagen.

Google hat Android lange Zeit als Mittel zum Zweck gesehen. Jetzt fehlt das Ecosystem.

Theoretisch ist Google selbstverständlich in der Lage ein solches Feature anzubieten. Nur leider fehlt es ihnen an einem echten Ecosystem. Lasst uns kurz zurückerinnern, wie und warum Android überhaupt so erfolgreich wurde und warum ausgerechnet Google – die mit Smartphones bis zur Bekanntgabe von Android – nichts mit Smartphones zu tun hatten:

Es war die prekäre Lage, in der sich Handyhersteller, aber auch die Mobilfunkanbieter im Jahr 2008 befanden. Das iPhone hatte in dem einen Jahr seines Bestehens einen wahren Siegeszug hingelegt – und das, obwohl Leute wie Steve Ballmer (ehem. CEO von Microsoft) sicher von einem Scheitern ausgingen. Apple hatte das bis dato teuerste Telefon mit exklusiven Partnerschaften auf den Markt gebracht. Hier in Deutschland beispielsweise durfte die Telekom das iPhone exklusiv vertreiben. Vodafone hatte das Nachsehen – und verlor in dieser Zeit jede Menge Businesskunden.

Google kam da als Retter in der Not gerade Recht. Sie hatten kurz zuvor das mobile Betriebssystem Android gekauft und boten es Smartphone-Herstellern und Telkomanbietern über die Open Handset Alliance zu großen Teilen quasi kostenlos an. Google war ein genialer Schachzug gelungen: Quasi über Nacht eröffnete es dem Suchmaschinenriesen die Möglichkeit das mobile Internet groß zu machen und automatisch vorne mit dabei zu sein.

Die 2010er waren das Jahrzehnt der Hardware. Nun folgt das Jahrzehnt der Ökosysteme

Es war ein furioser Aufstieg, den Android ein gutes Jahrzehnt lang feierte. Ende 2017 nutzten 2,7 Milliarden Menschen Android – und stellten damit einen Anteil von gut 88% der weltweiten Smartphone-Installationen.

Es war das Google-Betriebssystem, das kleine Unternehmen aus Shenzhen zu Weltkonzernen machte, die sich in einer Feature-Spirale gegenseitig mit der neuesten Hardware übertrumpften – und so nebenbei auch Apple mitzogen. Cupertino war gerade bei der Hardware lange nicht mehr Innovator, sondern zog nach.

Im Schatten des Wetteiferns um die meisten Megapixel und das schnellste Quick Charging feilte Apple an anderer Stelle eifrig weiter: Am Ökosystem. Ja, das iPhone mag im Vergleich zur Android-Konkurrenz einen geringen Marktanteil ausmachen. Aber Apple ist Weltmarktführer bei Armbanduhren (Armbanduhren wohlgemerkt, nicht Smartwatches), und bei den Tablets ebenfalls. Und auch bei den Notebooks und PCs spielt Apple in den Top 5 mit.

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Apple öffnet seine Dienste, wo sinnvoll: Facetime beispielsweise funktioniert jetzt auch auf Windows-PCs und Android-Smartphones. 3000 AndroidPIT-Gedenk-Bonuspunkte, wer das Smartphone auf dem Bild erkennt. Wir mussten jedenfalls darüber lachen, was für einen Knochen Apple hier für seine Präsentation ausgewählt hat. / © Screenshot: NextPit / Bild: Apple

In den 20er-Jahren dieses Jahrzehnts wird die Hardware immer weiter in den Hintergrund rücken. Invisible Computing als Stichwort dafür, dass wir nicht mehr mit bestimmten Geräten interagieren, sondern mit Services. Ob wir auf die Daten nun per Sprachassistent, Smartwatch oder Fernseher zugreifen, spielt keine Rolle. Statt in diskrete Devices zu investieren, setzen wir im 5G-Zeitalter auf Ökosysteme, die unsere Bedürfnisse wahrnehmen und ideal erfüllen. Und genau dafür hat sich Apple nun ideal aufgestellt.

Microsoft und Google: Zwei mächtige Riesen im Patt

Natürlich ist der Shift zu den Services keine bahnbrechende Neuheit. Nicht umsonst hat Microsoft verzweifelt versucht, über die Nokia-Akquise wieder einen Fuß ins Smartphone-Business zu bekommen. Aber vergebens. Google hat die Tür zugeworfen, und an allen Ecken und Enden seine Macht eingesetzt und Microsoft blockiert. Ohne passender API war die „YouTube-App“ unter Windows Phone nicht mehr als eine Desktop-Verknüpfung auf die YouTube-Webseite – in Videos ließ sich nicht einmal vor- und zurückspulen. Kein Wunder, dass die Kunden trotz toller Hardware abwanderten.

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Mit den günstigen Chromebooks hat Google bei den Notebook-Betriebssystemen jüngst den Sprung auf einen zweistelligen Marktanteil geschafft. Allerdings ist der Einsatzbereich einfach noch zu eingeschränkt, um für das Gros der Nutzer eine ernsthafte Alternative zu Windows und macOS zu sein. / © NextPit

Auf der anderen Seite beißt sich Google seit Jahren am Notebook-Markt die Zähne aus. Sicher, die Chomebooks haben jüngst macOS am Marktanteil knapp überholt. Doch mit dem leichtgewichtigen Chrome OS sind die Geräte einfach nicht mächtig und variabel genug, um eine echte Konkurrenz darzustellen. Der Marktanteil kommt durch den niedrigen Preis zustande – und wohl dadurch, dass viele Schüler in den vergangenen Monaten günstige Notebooks für den Unterricht brauchten. Fest steht: Google kommt nicht weiter.

Harmony OS: Zement made in China

Durch die aktuelle Situation mit Google und China wird sich eben jene Problematik noch weiter verschärfen. Es ist absehbar, dass Android schrumpft. Huawei und Honor werden bei den Smartphones zu Harmony OS abwandern (oder sind abgewandert worden), und womöglich folgen bald noch weitere chinesische Hersteller – aus Angst oder durch politische Rahmenbedingungen seitens China oder der USA. Am Ende bleibt Android dann ein Samsung-Betriebssystem.

Wie real diese Bedrohung durch Apple und gleichzeitig durch China ist, war auf der Google I/O sichtbar. Google und Samsung schmeißen Wear OS und Tizen in einen gemeinsamen Topf und streuen etwas Fitbit darüber. Damit lägen sie dann, sodenn die Marktanteile zwischen den Wear-OS-Herstellern von 2020 konstant blieben, gemeinsam mit etwa 35 bis 40 Prozent knapp vor Apples watchOS. Aber: Huawei hat eben 11 Prozent Anteil an Wear OS, und die BBK-Gruppe macht weitere sechseinhalb Prozentpunkte aus. Angesichts der Zahlen ist die Zusammenarbeit von Google und Samsung eher eine Zwangsehe im Kampf gegen das Abrutschen.

Preise und Märkte: Ein Blick in die Kristallkugel

„Aber Apple ist doch viiiieeeeel zu teuer!“, höre ich Euch schon in die Tasten tippen. Ja: Apple-Produkte haben hohe Anschaffungspreise. Auch wenn das iPhone SE (2020) dieses Jahr teilweise bereits für unter 350 Euro zu haben war, liegen die meisten iPhones preislich deutlich über dem Durchschnittspreis der in Deutschland 2020 verkauften Smartphones von 499 Euro.

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iOS-Geräte sind sehr viel preisstabiler als Android-Geräte / © Screenshot: NextPit; bankmycell

Stützt man die Kosten jedoch nicht auf den Anschaffungskosten, sondern auf den Wertverlust, sieht die Rechnung schnell anders aus. Der obigen Grafik von bankmycell nach verlieren Android-Smartphones über 700 Euro Anschaffungskosten 24 Monate nach dem Kauf 60 Prozent ihres ursprünlichen Werts. Apple-Smartphones dagegen büßen nur 35 Prozent ein. Bei einem 1000 Euro teuren iPhone bedeutet nach 24 Monaten das einen Wertverlust von 125 Euro pro Jahr. Ein gleich teures Android-Smartphone kostet aber 200 Euro pro Jahr.

Andersherum gerechnet ist ein 1500 Euro teures iPhone nach zwei Jahren noch 975 Euro wert und hätte 525 Euro gekostet. Der gleiche Wertverlust von 525 Euro ergibt sich über 24 Monate hinweg bei einem „nur“ 875 Euro teuren Android-Smartphone. Natürlich: Man muss die 1500 Euro erst einmal haben, und „Why it's expensive to be poor“ ist ein riesiges Thema für sich. Aber auch wenn sich das eingangs erwähnte iPhone SE (2020) mit seinem Preispunkt leider dem Diagramm entzieht, würde sich das günstige Apple-Smartphone analog auf den Wertverlust gerechnet eher in der 200- bis 250-Euro-Klasse ansiedeln.

Für die Android-Oberklasse wird es jetzt wirklich eng. Und wie sieht es mit der Mittelklasse aus?

Und last but not least ist da auch die Frage nach dem Ökosystem, in das man investieren möchte. Möchte ich für ein Ökosystem allerlei Apps kaufen und Services einrichten, das in fünf Jahren womöglich nicht mehr existiert? Oder für das sich in fünf Jahren die Bedingungen so geändert haben, dass es für mich unbrauchbar ist, weil es technisch abgehängt ist oder meine Daten nicht mehr hinreichend schützen kann?

Neben den oben schon beschriebenen Features hat Apple gestern auch nochmal beim Datenschutz nachgelegt – nur um gleichzeitig auch noch aufzuzeigen, wohin das Smartphone made by Apple wandern könnte. In den USA wird man in Kürze sogar seinen Führerschein in Apple Wallet hinterlegen können. Die Daten sind dann voll verschlüsselt auf dem persönlichen Smartphone gespeichert und man kann sich gleichzeitig überall ausweisen. Hotelketten und Smart Home-Anbieter setzen bald für ihre Schließsysteme ebenfalls auf die Technologie von Apple. 

Ich für meinen Teil würde meine persönlichen Daten – und vor allem nicht so sensible, wie Haustürschlüssel oder Passdaten – nicht bei einem Großteil der Hersteller hinterlassen, die heute noch auf Android setzen. Und Ihr?

Apple hat diese Frage beantwortet. Google, Microsoft, Samsung & Co.: Jetzt seid Ihr dran.

 

Dieser Artikel entstand mit Hilfe meines Kollegen Stefan Möllenhoff, dem ich herzlichst für die große Unterstützung danke.

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Top-Kommentare der Community

  • Yiruma vor 1 Woche

    Begeistert bin ich von der sachlichen Kritik am Artikel.
    Beleidigungen und Beschimpfungen deuten eher darauf hin, dass er nicht so falsch liegt.
    Bei manch einem hier, scheint ne Menge schief zu laufen im Leben.
    Ändert was in Eurem Leben, dann geht auch der Frust.

    Ich mag Fabiens Artikel und lese sie sehr gerne.
    Für mich ist aber auch nicht wichtig, dass diese immer meinem Meinungsbild entsprechen.

  • Hubelix vor 1 Woche

    Bei diesem Fanboyartikel fehlt eigentlich nur noch das Apple dafür gelobt wird mit Widgets, wohlgemerkt 12 Jahre nach Android, etwas "Neues" gebracht zu haben.

    Richtig, Hardware wird zunehmend uninteressant. Aber was hat Apple denn an Software zu bieten? Siri ist dumm wie ein Meter Feldweg, verglichen mit Alexa oder Google und "richtiges" Cloud Computing kommt von Amazon, Microsoft oder Google.

    Mit ner Maus will ich kein Smartphone bedienen können, ich will das meine Daten Fotos, Dokument auf allen Geräten etc synchron sind. Gegenüber den Cloudlösungen von Amazon, Microsoft und Google ist die Apple Cloud höchstens ein besseres Spielzeug.

    Zumal wesentlich mehr iPhone User einen Windows PC nutzen anstatt eines Mac. Das ist ja der Treppenwitz an der Theses dieses Artikels.

    Apple ist eine "Hardware Company" die verzweifelt versucht Anschluss zu finden bei digitalen Assistenten und Cloud Computing. Von besonders fortschlittlich oder tolles Ökosystem ist da keine Spur. Die Lautsprecher, Apples Versuchwenigstens bei den digitalen Assistenten Anschluss zu finden, sind bisher sogar ein einziger Flop und der Homepod schon wieder eingestellt.

    Alle reden von Teams, Zoom, Google Meet. Wer redet von ner Apple Lösung? Niemand.

    Apple bietet, wie viele andere Hardwarehersteller, doch nur noch den Zugang zu den Diensten und Lösungen von Microsoft, Amazon und Google.

  • Fabien Roehlinger
    • Admin
    • Staff
    vor 1 Woche

    Bitte benenne doch die Halbwahrheiten und die einseitige Wahrnehmung, aber auch die Realität. Sonst fällt es mir schwer mich zu verteidigen. Und nachdem Du so konkret schreibst, ich habe in den letzten Tagen, Artikel ohne Inhalte geschrieben, würde ich das wirklich sehr gerne tun.

  • Maximilian HE vor 1 Woche

    Aber @Tenten, den Kommentar von Tim, welcher übrigens der erste in einer Diskussion zwischen Hubelix und Fabien war, welcher ganz klar unsachlich "hingeschissen" etc. ist, hast Du schon gelesen, oder?

    Ich finde es so blöd, dass hier immer von allen Seiten so weit über das Ziel hinausgeschossen wird. Aber eben auch ganz klar von Tim.
    Vielleicht sollte man versuchen mit sachlichen Argumenten seinen Standpunkt klarzustellen, anstatt gleich ausfallend zu werfen.

    Und sorry, Zahlen belegen dass Apple Arcade zwar vieles, aber wahrlich kein Erfolg, ist

  •   36
    Gelöschter Account vor 1 Woche

    Android ist drittklassig. Aber das macht Google nichts aus, denn sie machen ja unglaublich viel Kohle mit den Apple-Anwendern.

    Die Aufgabe von Android ist nicht, besser als iOS zu sein. Die Aufgabe von Android ist, eine dritte Plattform zu verhindern, die das Geld abschöpft. Dann ist Google bereits mehr als zufrieden.

    Das hat bei Windows Mobile hervorragend geklappt. Microsoft hatte alles: eine riesige Benutzerschar, Cloud, Suche, Karten, Office und vieles mehr. Aber sie hatten nicht die Eier, um es gegen Android richtig durchzuziehen.

    Google konnte also den einzigen ernsthaften Rivalen aus dem Rennen werfen. Mission erfüllt. Und jetzt lehnen sie sich wieder zurück, geniessen das viele Geld und halten Android gerade so am Leben. Wird wieder einmal eine “Innovation” gebraucht, kopiert man halt bei Apple.

    Und weil das so toll funktioniert, ist Android auf Smartphones nur schlecht – aber auf Tablets, TVs und Smartwatches ist es unterirdisch. Aber heh! Warum sich Mühe geben, wenn man an der Spitze steht?

138 Kommentare

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  • Sachlicher Artikel, sehr gut geschrieben. Ist ja nicht immer so ausgefeilt! ;-) Einige Antworten von der Android-Fanbase sind Blödsinn. Natürlich hat Android auch Vorteile, das weiß doch jeder! Aber in diesem Artikel wird eine Zukunftsvision skizziert und die hat es nun mal in sich! Da nutzt Apple seinen Vorteil, das geschlossene und immer besser werdende Ökosystem, gnadenlos aus. Und Trump hat mit dem Ausschluss von Huawei, wahrscheinlich unbewusst, etwas angestoßen, dass Google noch sehr weh tun kann. Huaweis Betriebssystem, Honor und Andere werden es bald übernehmen, wird in den asiatischen Ländern ein Erfolg werden. Das heißt, Google wird mittelfristig auf die eine oder andere Milliarde User verzichten müssen.


  • Wie dumm muss man sein das man mehr als 500 € für ein Smartphone ausgibt nur um eine etwas bessere Kamera zu haben.Bestes Beispiel POCO F3 300€ 120Hz Amoled Display,Stereo Lautsprecher,128 Gb UFS3 Speicher,Snapdragon 870 was braucht man mehr?Apple und sein Datenschutz mag schon stimmen aber eigentlich verarscht Apple seine User denn was nutzt das ganze wenn jeder Whatsapp,Instagram und Facebook nutzt und die eh alles wissen.Facebook weis alles!!!!!!!


    • Keine Ahnung? Sagen Sie es mir, wie dumm ich bin?! Das Gute am Markt ist ja, dass ein jeder so viel oder so wenig Geld wie von ihm selbst gewünscht investieren kann. Das gilt auch und gerade für Smartphones. Wenn man Ihrer Argumentation folgte, dann gäbe es heute gar keinen Kameramarkt. Kompaktkamera, Bridge, MFT, Vollformat - alles unnötig, denn die 59 Euro-Knipse macht auch Bilder. Und ob sich vor diesem Hintergrund die Smartphonekameras in die heutige Richtung entwickelt hätten, sei auch einmal dahingestellt.

      Generell geht es wohl eher um den persönlichen Bedarf oder die persönlichen Vorlieben, weniger um das Herunterbeten von Specs. Das ist vorrangig Marketing, nicht mehr und nicht weniger. Wer wie ich sehr viel fotografiert (Vollformat bei einer "großen" Fototour, MFT im Alltag), der möchte auch beim Smartphone eine möglichst hohe Qualität. Und zwischen dem Poco F2 Pro meiner Frau und meinem S21 Ultra liegen tatsächlich Welten, ohne da jetzt auf Details einzugehen.

      Ich käme allerdings niemals auf die Idee, von Dummheit oder Verarsche zu sprechen, nur weil jemand andere Bedürfnisse bei einem Smartphone hat als derjenige, der sich da z. B. eine finanzielle Obergrenze von 300 Euro setzt. Jeder Jeck ist eben anders


    • Sie haben offensichtlich die Entwicklungen der letzten Zeit nicht mitbekommen! ;-)


      • Doch, durchaus. Aber deswegen muss ich sie ja nicht automatisch stillschweigend gutheißen. ;-)


  • Vorweg: Ich mag den Artikel, da er eine Gedankenspielerei im Stile von "was ist, wenn..?" darstellt. So etwas sorgt immer für Schwung in einem Forum, wie man ja anhand der Kommentare sehen kann.

    Unabhängig davon, dass ich es bedauerlich finde, dass in derlei Diskussionen immer mal wieder übers Ziel hinaus und verbal scharf geschossen wird, hat der Artikel jedoch a) einen nerdigen Blick auf die Thematik (Tech-Blase halt, was zu erwarten war) und b) berücksichtigt er recht wenig das, was den Erwerb jedes Produktes nun einmal ausmacht: persönliche Vorlieben und Bedürfnisse.

    So gehe ich persönlich davon aus, dass das "Jahrzehnt der Ökosysteme" hier in seiner Tragweite viel zu hoch gehängt wird. Denn jeder kennt den Feld -, Wald- und Wiesennutzer: In erster Linie entscheidet der Preis über das Interesse. In Deutschland liegt die durchschnittliche Ausgabe für ein Smartphone < 500 Euro, wenn ich mich recht entsinne. Das erklärt z. B den aktuellen Höhenflug Xiaomis, weil die preisgünstige Geräte mit werbewirksamen Features verbinden - sie bieten genau das, was Otto Normalverbraucher möchte. Datenschutz? Nebensächlich. Es wird geknipst, gesurft, gewhatsapped, getwittert, ab und an mal telefoniert und - hallo, Frauen und Kinder - ein Browser-Spielchen gedaddelt. Das alles gibt es dann idealerweise für unter 200 Euro: Drops gelutscht.

    120 und mehr Hertz, das interessiert außer Nerds und Marketing nichts und niemanden. Wenn es dabei ist, ist es halt so. Wenn nicht, egal: "Brauche ich nicht." Cloud-Computing, gar ein geschlossenes Ökosystem? Das Gerät als solches muss funktionieren, der Speicher ist mittlerweile überall (Hallo, Apple!) großzügig genug bemessen, um ihn mit Aber tausenden von Videoschnipseln und Selfies vollzuballern, ansonsten gibt es "Google Fotos" - passt. Ein Nutzer wie oben beschrieben legt nicht eine einzige Sicherung seines Smartphones an, geschweige denn möchte er es mit anderen Geräten im Haushalt - PC, Notebook, TV und Co - reibungslos interagieren lassen. Höchstens der Chat-Verlauf von WhatsApp wird beim nächsten Gerätewechsel vorab gespeichert. Und bleibt man beim gleichen Hersteller, bietet dieser auf seinen Smartphones auch die Software an, mit der man seine Daten vom Aktgerät kopieren kann. Reicht.

    Was das "Aussterben der Flaggschiffe" betrifft - auch daran glaube ich nicht so recht. Erstens ist die Gewinnmarge bei 1000+ Euro-Smartphones so ungleich viel höher als bei den Einstiegsgeräten, dass alleine die Fraktion der "Ich brauche immer das Neueste und Teuerste" - Nutzer bereits Gewinne erwirtschaftet. Dann sind da noch die technikaffinen Nutzer, für die 6e eben keine besonders schlechte Mathe-Note ist. Und dann gibt es auch noch diejenigen wie mich, die ein Smartphone gerne als fast ständigen Kameraersatz nutzen und deshalb gerne das Quäntchen "besser" im Gegensatz z. B. zur Mittelklasse mit- und etwas mehr Geld in die Hand nehmen. Deswegen nutze ich persönlich ein Galaxy S21 Ultra.

    Unterm Strich finde ich die Gedankenspielerei im Artikel gut und nachvollziehbar, aber wie es ja schon dort stand, es ist vor allem die Kristallkugel, die hier bemüht wird. Und die sollte man nicht so ernst nehmen, wie einige dies hier tun.


    • Fabien Roehlinger
      • Admin
      • Staff
      vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Vielen Dank für Deinen sachlichen Kommentar.

      Behny


    • Schöne und sachliche Antwort! Allerdings gibt es z. B. in meinem Umfeld jede Menge Leute die zu Apple gewechselt sind. Ein iPhone in Verbindung mit einem iPad, MacBook oder iMac, sowie Diensten wie iCloud und Apple Music usw. ist einfach eine runde Sache. Ich nutze zwar noch ein Google Pixel privat, welches ich auch sehr gerne habe, bin aber beruflich genau auf so ein System umgestiegen. MacBook Air und iPad Pro mit Sidecar ist ein echter Mehrwert und ab Herbst wird es noch einfacher! Videoschnitt, Bildbearbeitung laufen ausgesprochen gut. Videokonferenzen mit dem iPad Pro sind super. Mit dem iPhone habe ich eine sehr zufriedenstellende (Video) Kamera dabei, und Musik hören mit dem Airpods ist einfach nur schön. Die Apple Watch rundet das ganze ab. Bei einem Sturz letztens, mit dem Bike im Gelände, hätte sie einen Notruf abgesendet aber ich konnte glücklicherweise aufstehen und weiterfahren. Trotzdem sehr beruhigend. Safari verhindert zunehmend Tracking zu Facebook, einen Service den ich auf keinen Fall nutze, der mich aber trotzdem trackt. Usw. Usf. Man muss es einfach zugeben. Es ist recht genial. Und ja, die Hardware ist teuer aber langlebig! Beispiel gefällig? Meine Freundin hat sich im Mai 2016 ein iPad Pro mit 9.7 Zoll und 128 GB und LTE gekauft! Es funktioniert trotz häufiger Nutzung immer noch einwandfrei, selbst der Akku ist immer noch sehr gut! Sie wird es sicher noch 2-3 Jahre nutzen, weil es einfach gut ist! Ihre Schwester hat ein iPhone SE 2016 und denkt überhaupt nicht dran, dieses handliche Ding gegen etwas Neues auszutauschen! Der Beispiele gibt es viele. Da ist das Argument der teuren Hardware nicht mehr zielführend.


  • Guter Artikel Nextpit, aber ich denke Google kann das Androidlager weiterhin gegen Apple behaupten.

    Ich habe auch Apple Devices und eine bestimmte Sache hat sich seit Jahren einfach nicht verbessert...

    Plug & Play und leichte Datenverwaltung an Windows PCs ist bis heute nur bei Androids ohne Probleme möglich!

    Ich mag diesen iTunes-Zwang nicht und die Tatsache keine Speicherkarten nutzen zu können 😞

    Positiv überrascht war ich von Apples schnellen Umstieg auf ARM bei MacOS, dies wird definitiv "große" Vorteile für deren Ökosystem bringen.

    Der Preisverfall bei Android stört mich persönlich nicht, weil ich Smartphones nur bis 300€ kaufe und diese oft 2+ Jahre benutze 📱😅


  • Danke @Fabien für den gelungenen Artikel. Ich kann mir deine Gedanken (von Freude bis Unbehagen) in dem Moment schon vorstellen, als du ihn vom Stapel gelassen hast.

    Ich selber zeichnete vor Jahren (Galaxy S1 ff) bei den XDA-Developern und der Plattform github bei so manchen Modifizierungen für die eine oder andere graphische Benutzeroberfläche sowie für das Design unzähliger .png-Graphiken von der Batterieanzeige bishin zum Design der Wähltasten verantwortlich, war also ein Android-Nerd der (fast) ersten Strunde.

    Vor ca 4 Jahren wechselte ich schließlich zum iPhone und habe es bis heute nicht bereut. Dieser Umstieg bestand anfangs mehr aus Hass als Liebe und ich hätte mein iPhone 8 das eine oder andere Mal am liebsten durchs nicht geöffnete Fenster ins Freie befördert. Mittlerweile fühle ich mich mit dem iPhone und iOS deutlich besser beraten als mit der mir von damals noch bekannten Android-Großbaustelle, alleine aus dem Grund, da ich nun ein Alter erreicht habe, wo die Dinge schlicht und einfach zuverlässig funktionieren müssen und ich nicht permanent herumkompilieren will, um zu einem positiven Ergebnis zu kommen. Für diese Bequemlichkeit, Daten-Sicherheit und der Nachhaltigkeit halber bin ich auch gerne bereit dementsprechend Geld auszugeben.

    Es ist das im Artikel genannte ÖKOSYSTEM, dass auch mich nun nach Jahren veranlasst, vom altgedienten Media-Pad auf ein iPAD umzusteigen. (Beim PC kann ich mir aus Faulheit nach all den Windows-Jahrzehnten derzeit noch keinen Wechsel vorstellen, aber wer weiß, praktikabel wäre es schon, weil auch hier: gleiches Ökosystem!!)

    Ein Wermutstropfen noch, der keiner ist:
    Ich kann mir meine smarte Welt ohne Google-Kalender, Maps und YouTube nicht mehr vorstellen, aber das alles kann ich auch auf Windows und iOS uneingeschränkt verwenden und genießen.

    Ich persönlich finde da jetzt aber keinen einzigen Grund mich über ein bestimmtes System mit anderen herumzustreiten. Jeder und jede soll sich doch kaufen, was ihr oder ihm am besten entspricht. Sich darüber aufzuregen, zeugt, wie ich finde, von tiefer Unreife und fehlender Ausgeglichenheit.


  • Ich glaube nicht, dass alle Oberklasse-Geräte verschwinden werden. Samsung wird noch eine ganze Zeit lang bleiben.


    • ...und die (Android-)Mittelklasse erst recht nicht, weil sie quasi konkurrenzlos ist. Wenn sie dann noch, wie bei Samsung, vier Jahre Updates erhält, stellt das auch den Preisvorteil dieser Klasse wieder vollumfänglich her.
      Wenn wiederum Samsung durch diesen Updatevorteil erheblich an Attraktivität gewinnt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Konkurrenten diesbezüglich nach ziehen.


  • Ein polarisierenden Untergangsszenario, mit meiner Meinung nach sehr geringer Eintrittswahrscheinlichkeit.
    Der Artikel lässt meiner Meinung nach zwei wesentliche Gesichtspunkte im Wesentlichen unberücksichtigt oder bewertet sie im Gegenzug über:

    Zum Einen geht er davon aus, dass mächtige, finanzstarke und überaus agile Wettbewerber von Apple, wie Microsoft und Google (sowie Qualcomm, dazu später mehr) tatenlos einer Entwicklung zusehen, die ihr Ende bedeuten würde, oder was zwischen den Zeilen herauszulesen ist: dass sie gar nicht anders könnten. Wenn diese Unternehmen bisher relativ wenig für eine Integration ihrer Produkte getan haben, dann zum Einen, weil sie auch in Wettbewerb miteinander stehen, zum Anderen aber, weil sie schlichtweg keine Notwendigkeit dafür gesehen haben. Windows hat in den letzten Jahren ein wenig Marktanteil verloren, aber hauptsächlich zu Gunsten von Google (Chrome Books). MacOS konnte nur wenig hinzugewinnen Linux gar nichts (bei Desktop-Betriebssystemem).
    Wenn aber Google und Microsoft sehen, dass ein Dritter droht, beiden beträchtliche Marktanteile abzunehmen, dann kann man davon ausgehen, dass sie die Kooperation suchen werden, um genau das zu verhindern. Und zu unterstellen, dass sie das nicht könnten, oder eine solche Kooperation nicht fruchten könnte, wenn auch nur unterschwellig, heisst für mich nur, beide Unternehmen gehörig zu unterschätzen.
    Dass solche Unternehmen flexibel und unkonventionell reagieren können, haben sie mehrfach gezeigt. Samsung hat die Zeit zugesagter Updates auf vier Jahre verlängert, und wenn sie die Notwendigkeit dafür sehen, warum sollten sie diese Zeit nicht noch weiter verlängern?
    Weder Google noch Samsung konnten bisher im Smartwatch-Bereich Apple trotzen und seine Dominanz dort brechen. Wer weiss, vielleicht ist die Allianz beider Unternehmen genau darauf ausgelegt, und anzunehmen, dass dies nicht gelingt, ist genauso willkürlich, wie die Annahme des Gegenteils. Samsung ist stark in Hardware, und auch in Software nicht schlecht, Google ist im Softwarebereich überragend (und damit meine ich nicht nur Android, sondern Aktivitäten in vielen andere Bereichen wie Ki, Cloud Computing usw.), und ebenso bei Diensten.
    Vielleicht ist nicht Android in fünf Jahren untergegangen, sondern Apple bei Smartwatches nur noch einer von vielen.
    Beides halte ich für nicht sehr wahrscheinlich, aber für das eine spricht auch nicht mehr als für das andere.
    Der zweite meiner Meinung nach völlig überbewertete Aspekt ist das vermeintliche Gewicht des Ökosysteme und seiner zunehmenden Integration.
    Es wurde schon in einem anderen Kommentar erwähnt, viele brauchen diese Integration nicht und viele sehen auch in dem Ökosystem keinen großen Vorteil. Das hatte Apple ja auch in der Vergangenheit schon. Und wenn ein Teil der Käufer sicherlich große Vorteile in einem reibungslosen Zusammenspiel verschiedener Komponenten sieht, so sehen andere eben eine eingeschränkte Auswahl und hohe Preise, sowie die Abhängigkeit von nur einer Marke auch als entscheidende Nachteile. Ein wenig "Friktion" im Zusammenspiel der Komponenten verschiedener Anbieter scheint zumindest für die allermeisten Anwender kein Grund zu sein, ins Apple-Universum zu wechseln.
    Wenn der Umsatz von PCs und Laptops in den Jahren vor Corona stagniert ist, dann weil vielen Anwendern ein Smartphone reicht. Was soll man aber beide integrieren, wenn beide gar nicht vorhanden sind?
    Windows 10 hat übrigens schon eine Möglichkeit der Smartphoneintegration. Zu meiner Schande muss ich gestehen, nichts darüber zu wissen, weil ich es nicht als lohnenswert angesehen habe, sich überhaupt damit zu beschäftigen. Smartphone und PC sind zwei getrennte Welten mit ihrem jeweils eigenem Nutzungsschwerpunkt. Dateien tausche ich über die Cloud aus, wenn sie größer sind auch mal über Kabel. Mehr Integration brauch ich nicht, und niemand den ich kenne. Auch Apples Neuerungen diebezüglich sehe ich eher als "interessante Spielerei" als einen tatsächlich nutzbaren Mehrwert, geschweige denn als überzeugenden Grund für einen Systemwechsel.
    Apple mag beim Datenschutz überzeugen, Google zieht aber nach, ähnlich wie Samsung bei den Updates. Xiaomi und anderen Hersteller überzeugen bei beiden nicht und wachsen trotzdem stark. Auch wenn vielleicht eine wachsende Zahl von Nutzern mehr Wert auf Datenschutz und lange Updates legt, einer riesigen Zahl von Nutzern ist offensichtlich beides nach wie vor egal. Und das Wissen solche Hersteller, denn sonst würden sie ihre Produktpolitik wie Google und Samsung anpassen. Aber auch diese Hersteller könnten lange Updates liefern und den Datenschutz verbessern. Sie sehen schlicht derzeit keine Notwendigkeit dafür, was sich aber dann ändert, wenn der Markt deshalb solche Produkte links liegen lässt.
    Die Situation von Huawei hat sicher auch zum Schaden von Google und Android beigetragen. Aber die USA sind bezüglich weiterer "Chinahersteller" in der Zwickmühle. Schaden sie diesen, schaden sie auch Google und ebenso Qualcomm, wie Apple wertvolle US-Unternehmen. Und in den marktliberalen Land will auch kaum jemand ein Apple-Monopol.
    Xiaomi, das nur nebenbei, steht nach erfolgreicher Klage auf keiner Liste mehr.
    Google und die Android-Hardware-Hersteller haben ebenso wie Microsoft einen riesigen weiteren Vorteil: günstige Einsteiger Hard- und Software. Ganze Generationen wachsen mit Microsoft-Software und günstigen Android-Smartphones auf. Und wer die menschliche Trägheit kennt weiss, "was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht", übersetzt: warum sollte man das Bekannte und Vertraute wechseln. Im riesigen Markt Indiens hat Apple nur geringe Marktanteile. Und man weiss auch bei Apple warum: die Produkte sind für diesen Markt einfach zu teuer. An ganze hochpreisigen "Ökosystemen" braucht man dort gar keinen Gedanken verschwenden. Wenn in einem solchen Land abermillionen Menschen mit günstiger Android-Hardware aufwachsen, wenn die nicht geringe Zahl fähiger Softwareentwickler in dem Land deshalb Android-Apps schreibt, wie will dann Apple dort Marktanteile gewinnen? Bestimmt nicht, indem man das iPhone mit der nicht vorhandenen Macmaus steuert. Und Indien ist nur ein Beispiel für weitere riesige Märkte in Asien, Afrika und Südamerika.
    Die in dem Artikel geäusserten Thesen zu einer riesigen Marktverschiebung zugunsten Apples halte ich, sorry, für verwegen und unrealistisch.
    Um aber mal "Butter bei die Fische" zu geben, ich bin bereit einen (und genau einen, nicht einen mit jedem Wettwilligen) Kasten Bier bzw. sein geldwertes Äquivalent darauf zu wetten, dass der Marktanteil Apples in fünf Jahren global maximal 10% höher liegt (was schon ein grandioser Erfolg wäre), vermute aber, dass er stagniert oder vielleicht um 2 bis 3% steigt.
    Google und die Android-Hardwarehersteller werden mit ähnlichen oder besseren Innovationen kontern, und wo nötig Allianzen bilden.
    Ich werde weiter auf Android-Hardware und Microsoft-Produkte vertrauen und vertraute darauf, auch noch in zwanzig Jahren damit nicht aufs falsche Pferd gesetzt zu haben.
    Das heisst nicht, dass ich Apples Ökosystem, seine Produkte oder die Firma selber deshalb gering schätze, das Gegenteil ist der Fall.
    Nur brauche ich diese Produkte nicht, weil ich schon andere habe und die Vorteile der Apple-Produkte, wo sie unbestreitbar vorhanden sind, mir für einen "Systembruch" keineswegs hinreichend sind.
    Ich denke, damit stehe ich keineswegs allein, auch in Zukunft nicht.


    • So wirklich überragend ist Google in Sachen Software, wenn man sich die Services mal anschaut, überhaupt nicht.
      Das Werbesystem ist eine Katastrophe, Algorithmen in z.B. YouTube funktionieren grottenschlecht, es wird ein Dienst nach dem anderen gefühlt willkürlich aus dem Boden gestampft, weil Google wieder eine neue Idee hat, die sie natürlich nicht per update erweitern können, sondern es muss direkt ein neuer Dienst sein.
      Sie stellen Play Music ein, ohne anscheinend vorher darüber nachzudenken, wie die Leute dann ihre Musik auf den mal wieder neuen Dienst (YouTube Music) bringen sollen und generell fehlten gerade am Anfang gefühlt 90% der Funktionen.
      Bei Android ist Google auch oft ziemlich hilflos und kriegt's nicht hin. Bestes Beispiel sind dafür die Gestensteuerung. Apple baut sie ein und kriegt's sofort hin. Google bringt danach ein extrem schlechtes System, nur um dann Jahre später einfach 1:1 das System von Apple zu kopieren.
      Dann Tablets. Dass Android-Tablets so eine Katastrophe sind, liegt an Googles Software bzw. an dessen Nichtexistenz. Auch WearOS wäre wahrscheinlich in 1-2 Jahren komplett in der Versenkung verschwunden, so wenig wie Google sich darum gekümmert hat.

      Alles, was Google in Sachen Software kann, ist KI mit Fokus auf Dinge wie Bilderkennung und -bearbeitung und einige andere Dinge.

      Und Dinge wie AirDrop sind definitiv alles, aber keine Spielerei. Nur dafür muss man es eben auch mal genutzt haben. Danach wirst du einfach kein Kabel oder die Cloud für sowas benutzen. Es funktioniert einfach wesentlich besser. Und genau das ist Apples größtes Argument: It just works. Daher kommt auch die "Magie". Du sollst und musst kein bisschen über die Funktionen und Zusammenarbeit der Geräte nachdenken. Du nutzt sie einfach. Und man merkt natürlich dann auch erst, wie sehr man sowas genutzt hat, wenn man es nicht mehr hat.

      Und wo genau sollen Google und Android-Hersteller denn mit Innovationen kontern? Diese Innovationen landen auch nur in den teureren Geräten, die, wie du selbst sagst, in vielen Märkten nicht gekauft werden. Das einzige echte Argument für Android vor allem in solchen Märkten ist der niedrige Preis. Das war's.


      • Android konnte immerhin 80% Marktanteil erobern, der Preis spielt dabei eben auch eine entscheidende Rolle. Dass AirDrop perfekt funktioniert und vielleicht bequemer ist als ein Datei-Austausch über die Cloud oder ein Kabel will ich gar nicht in Abrede stellen. Aber es funktioniert eben nur mit einem iPhone und einem Mac oder zwischen anderen Apple-Geräten, also innerhalb dieses Ökosystems. Auch wenn es bei Android nicht ganz so friktionslos funktioniert, wie es funktioniert ist völlig ausreichend, es ist auch bei Android eine Angelegenheit von nur wenigen Minuten. Und weil es bei mir nur selten überhaupt nötig ist, kann ich in solcher Perfektion keinen Grund sehen, einen hohen Preis dafür zu zahlen.
        Wie schon geschrieben, Windows 10 läßt sich auch irgendwie mit Smartphones integrieren. Ich hab wegen der schon bisher einfachen Möglichkeiten keine Veranlassung gesehen, mich damit zu beschäftigen.

        Google wird da mit Innovationen kontern, wo Apple-Innovationen seine Marktposition gefährden könnten, und es lassen, wo das nicht der Fall ist. Meine Kristallkugel sagt mir leider nicht, wo das der Fall sein könnte.
        Aber Google hat auch schon Innovationen hervorgebracht, die gerade günstigen Geräten zukommen. Die mit Android 6 eingeführte Möglichkeit der Speicherverschmelzung mit der SD-Karte kam gerade Einsteiger- und Mittelklassegeräten zu Gute. Und aller Kritik zum Trotz hat das bei mir jahrelang völlig problemlos funktioniert.
        Android-One hat sich wohl auch eher an günstige Geräte gewendet.
        Das AR-Projekt Tango wurde auch erstmals in einem Mittelklassegerät umgesetzt und hatte vor vier Jahren schon alle Anlagen, mit denen AR jetzt eine Renaissance erlebt.

        Dass Google viele Ideen ausprobiert, ohne sie dann durchzuziehen, sehe ich auch nicht grundsätzlich negativ. Die Probleme, die gute Ideen mit sich bringen können, machen sich halt häufig erst bei deren konkreten Umsetzung bemerkbar, und nicht selten scheitern die Ideen dann auch an solchen Problemen.
        Im Sinn eines "seriösen Images" wäre es vielleicht vorteilhaft, solche Ideen gar nicht aus dem Labor zu lassen, bevor sie sich nicht als konkurrenzfähig umsetzbar erwiesen haben.
        Aber vielleicht will Google dieses Image ja auch gar nicht sondern eher eines im Sinn von " jung, experimentierfreudig, agil"?
        Bei Tablets und Wearables hat Google vielleicht auch Chancen liegen lassen, aber auch dort haben alle Android-Hersteller zusammen einen höheren Marktanteil als Apple:

        http://smartdroid.de/tablet-markt-2020-dieser-hersteller-ueberrascht-mit-seinem-wachstum/

        Und auch wenn sie nicht so performant sind wie die Apple-Geräte oder das OS schlecht angepasst ist, der Preis ist eben ein entscheidender Faktor und viele wollen Funktion, aber nicht Perfektion um jeden Preis.

        Quelle: smartdroid.de


      • "Nur dafür muss man es eben auch mal genutzt haben. Danach wirst du einfach kein Kabel oder die Cloud für sowas benutzen. Es funktioniert einfach wesentlich besser. Und genau das ist Apples größtes Argument: It just works."

        "(...) except when it doesn't" scheint eher Apples Motto zu sein.
        Wie kann ich von meinem iPhone Videos auf mein iPad verschicken, ohne dass zunächst das Video komprimiert und folglich die Qualität reduziert wird?

        A) Video auswählen, in Dateien speichern, Video in Dateien aufsuchen, per AirDrop verschicken.
        B) Video per SendAnywhere verschicken.

        Wow. Scheint ja so gut zu funktionieren, dass in diesem Fall Drittanbieter-Software schneller und einfacher ist als Apples native lösung. "It just works"!


  • Oh oh oh, Der Titel ist ja sehr reißerisch, erinnert mich sehr stark an die Bild Zeitung, großer Titel, aber es ist nicht ganz so gemeint.

    Eventuell hat jedes System seine Vorteile und Nachteile, ich empfinde z.B. die Watch von Apple (bis auf die Laufzeit) nicht schlecht, ist nur nichts wenn man Android Smartphones mehr mag als Apple. Damit wäre es für mich schon ein Ausschlusskriterium. Ich finde es doch persönlich besser wenn man jedem Nutzer überlässt welche Geräte er mit welchen anderen koppeln möchte.

    Ich bin aber auch der Meinung, das der normale Nutzer niemals z.B. ein IPad voll ausnutzen wird, dort reicht bei den meisten auch etwas preiswerteres.


  • erst Mal abwarten, was mit dem AppStore jetzt passiert..


  • Begeistert bin ich von der sachlichen Kritik am Artikel.
    Beleidigungen und Beschimpfungen deuten eher darauf hin, dass er nicht so falsch liegt.
    Bei manch einem hier, scheint ne Menge schief zu laufen im Leben.
    Ändert was in Eurem Leben, dann geht auch der Frust.

    Ich mag Fabiens Artikel und lese sie sehr gerne.
    Für mich ist aber auch nicht wichtig, dass diese immer meinem Meinungsbild entsprechen.


    • "dass diese immer meinem Meinungsbild entsprechen."

      Das mag bei Dir als bekennender Apple-Nutzer so sein, bei anderen ist es eben nicht so. Deshalb sind die nicht frustriert (wirklich gravierende Beleidigungen habe ich nicht festgestellt) und auch Fabians Meinung ist nur eine Meinung wie die jedes anderen Kommentators auch. Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass sie alleine deshalb eine höhere Relevanz für das tatsächliche Eintreten der Prognosen hat.


      • Fabien wurde unter dem Artikel hier schon einige male beleidigt, meistens "nur" als Apple-Fanboy, weshalb seine Meinung natürlich dann nichts wert sein soll.
        Es ist schon echt interessant, wie manche hier los gehen, sobald jemand anscheinend etwas an Android auszusetzen hat. Es wird hier immer gegen ach so dummen und blinden Apple Sheeps geschossen, ohne dass sie merken, dass es auf sie selbst tausend mal eher zutrifft, da hier die Meinung anderer nicht akzeptiert wird. Und sobald auch nur die geringste Kritik an Android aufkommt, wird losgeschossen. Das sieht man gerade hier in den Kommentaren vereinzelt schon deutlich.


      • Die Bezeichnung "Fan-Boy" würde ich nicht als Beleidigung auslegen, bestenfalls als etwas herablassend.
        Viele Fußballvereine haben große Fangemeinden, die sich auch offen dazu bekennen Fans zu sein. Ich kann an diesem Fan-sein nichts Negatives sehen, also auch keine Beleidigung darin, jemanden als Fan zu bezeichnen.
        Wie ein Fußball-Fan hinter seinem Verein steht, auch wenn der Gegner besser spielt, würde man von einem Fan-Boy nicht unbedingt objektive Sachlichkeit erwarten, sondern Parteilichkeit. Das ist dann im Zusammenhang mit solchen Texten Kritik, aber keine Beleidigung.


      • Lieber Michael, es schon einige Zeit so, dass die überzeugten Apple-User hier extrem dünnhäutig reagieren. Was in diesem Forum als "wild beleidigend" bezeichnet wird, ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Wenn ich als Apple-Kritiker von Tim als Idiot bezeichnet werde, ist es nicht der Rede wert. Who cares?


  • Fanboy - Alarm!

    Android geht dem Ende zu? Ja genau.

    Google spielt auf vielen Wiesen. Ohne das iPhone wäre Apple Geschichte. Apple versucht, alles darauf abzustimmen und bloß den Anschluss nicht zu verlieren, was auf der Technikseite schon lange der Fall ist.


    • Fabien Roehlinger
      • Admin
      • Staff
      vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Ich habe auch nicht gesagt, dass Android zu Ende geht – und Google schon gar nicht. Bitte lies den Artikel erst, oder wenigstens das Vorwort. Dort steht sogar explizit, dass Android den größeren Stück des Smartphone-Kuchens behalten wird. Aber die Kirschen, die holt sich Apple.


      • Das ist wohl mehr subjektiv als objektiv.


      • "Möchte ich für ein Ökosystem allerlei Apps kaufen und Services einrichten, das in fünf Jahren womöglich nicht mehr existiert? "

        Hand aufs Herz, "womoglich" hat doch nur eine Alibifunktion.
        Dieser Satz, und vieles was man zwischen den Zeilen lesen kann, sind nicht weniger als ein prognostiziertes Untergangszenario für Android.
        Den Satz mit den Kirschen kann man auch anders lesen, selbst wenn das so nicht dasteht: "Für Android bleiben die Brosamen".


  • "Google hat Android lange Zeit Android als Mittel zum Zweck gesehen."
    Ist hier nicht einmal "Android" zu viel? Welches weg muss, ist egal. Gut, kann im Rausch schon mal passieren.


  • Man merkt einfach, dass Apple deutlich langfristiger denkt. Bei Samsung (oder auch Google direkt) wird kaum mehr als ein halbes Jahr in die Zukunft gedacht. Und so kommen dann die verrücktesten Entscheidungen, Marketing und Co. zusammen.
    Apple hingegen hat Pläne über Jahre hinweg und das macht sich so gut wie immer deutlich bezahlt.
    Google hat jetzt erst ihre AR Measurement-App quasi eingestellt. Samsung hat beim S21 (Ultra) den ToF Sensor für AR nach nur zwei Jahren wieder entfernt - mit der idiotischen Begründung es gäbe keine Software, die sie nutzt. Apple hingegen investiert mehr und mehr in AR und bleibt dran, auch wenn es vor allem die ersten Jahre nicht viel gab. Und das wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in einigen Jahren bezahlt machen. Dann kommen vielleicht AR Glasses oder was auch immer und Apple hat sofort ein perfektes Ökosystem aus Hard- und Software, während Google wieder in die Röhre schaut - wie bei Tablets, Smartwatches und dem Ökosystem generell.

    Zudem konzentriert sich Apple auf wichtigere Dinge, als nur dumme Specs auf einem Datenblatt - was Android langsam aber sicher auch nicht zu gute kommt. Denn mit 64MP und Co. gewinnt niemand einen Blumentopf. Aber Apple ist auch bei Hardware oftmals Vorreiter. Nur eben nicht bei sinnlosen Sachen wie eben Megapixeln oder sonstigem. FaceID, Taptic Engine, LiDAR, ein Mikrofon auf der Rückseite für Noice Cancelation und besseres Audio bei Videos. Das sind alles Dinge, mit denen Apple vorweg läuft. Nur funktionieren sie halt so gut, dass man gar nicht drüber nachdenkt, dass sie überhaupt da sind.


    • Ich stimme dem zwar zu, dass Apple deutlich bedachter bei der Implementierung von Neuerungen ist. Aber das hat sie auch nicht davon abgehalten ordentlich Marketing-Bullshit zu betreiben.

      Beispiel Dolby Vision Videoaufnahmen. Sehen bei hellem Tageslicht zwar super aus, ziehen aber mal Wolken auf oder man geht ins Innere, entsteht eine reine Pixelbrühe. Deshalb muss man ständig in den Einstellungen fummeln (was bei iPhones ohnehin schon unnötig umständlich ist) und - genauso wie bei 64 MP Sensoren - je nach Lichtverhältnissen zwischen der einen oder anderen Qualitätsstufe wählen.
      Wird von Apple beworben als "Professionals use iPhones to shoot TV shows (...) and even movies". Äh, klar.

      Und die selbe Geschichte mit dem Lidar Sensor, der angeblich von "Pros" zur Raumplanung/Vermessung verwendet wird (Hint: nein, wird er nicht. Dafür ist dieser viel zu ungenau).
      Diese Täuschungen ziehen sich durch deren gesamte Produktlinie, z.B. als Apple das 5000€ Pro XDR Display mit 30.000€ Referenzmonitoren verglichen hat youtu.be/rtd7UzLJHrU

      Dem Konsumenten vorgaukeln, er würde Pro-Grade Funktionen für einen Consumer-Grade Preis bekommen, das ist nun mal Apples Shtick und am Ende keinen Millimeter ehrlicher als "nur dumme Specs auf einem Datenblatt" (was die auf dem Apple Event 2020 wortwörtlich 30 Minuten lang mit 5G gemacht haben) anzupreisen.


      Ganz ehrlich? Ich mag Apples Produkte und gebe gern dafür Geld aus. Aber wie man sich persönlich für irgendein Unternehmen einsetzen kann, zumal für einen derart heuchlerischen Laden wie Apple, das musst du mir mal erklären.

      Nachtrag: Deine Einschätzung ggü. 64 MP Sensoren und co. ist immer noch falsch. photos.app.goo.gl/NSvsUnHqwC9ZDgF96 (12 Pro Max vs S20 Plus. Die Bilder von den Mülltonnen kommen von einem S21).


      • Und was genau hat das jetzt mit Marketing bei Dolby Vision zu tun? Hat Apple behauptet die Aufnahmen mit Dolby Vision sehen bei allen Wetterbedingungen immer herausragend aus? Wäre mir persönlich neu.
        Bei Dolby Vision nimmt das iPhone doppelt so viele Bilder pro Sekunde auf, wie auf dem Display angezeigt. Bei 4K30 sind es 60fps und bei 4K60 sogar 120. Es ist nur logisch, dass die Qualität absackt, wenn die kleinen Sensoren bei schlechteren Lichtbedingungen nur maximal 1/60 oder 1/120 Sekunde Belichtungszeit zur Verfügung haben.
        Aber iPhones leisten dort immer noch einen tausend mal besseren Job, als eben jene Geräte im Android-Bereich, die mit ihren riesigen Megapixelwerten um sich werfen. Vor allem Samsung mit ihrem 8K-Nonsense.
        Und ja sorry, aber Apple hat recht. Es wurden sogar schon ganze Filme mit iPhones gedreht.

        Nebenbei gibt es sehr wohl bereits Apps, die LiDAR zum ausmessen des Raums nutzen. Und diese Apps werden auch immer genauer. Also nichts da mit "Hind: wird er nicht". Doch, wird er. Man sollte sich derzeit noch nicht blind darauf verlassen, aber das ändert nichts.

        Dass Apple das Pro Display XDR mit 6x teureren Monitoren verglichen hat, war je nach Betrachtung ungünstig, stimmt. Ändert nur nichts daran, dass das XDR Display für den Preis extrem gut ist.

        Und wo genau hat Apple denn auf der Keynote über dumme Specs geredet? Sie haben übertrieben 5G beworben ja. Aber dabei haben sie dessen Funktionalität beworben und nicht wie toll sie die Antennen ins Gerät gebaut haben oder sonstiges. Sie haben die Funktion beworben, nicht die Hardware / specs.

        Du müsstest mir viel mehr mal erklären, wo genau Apple denn "heuchlerisch" ist.

        Dein letzter Vergleich zu den Bildern ist übrigens ziemlich komisch, denn du bist geradlinig in Samsungs gefälschtes Marketing gelaufen.
        Das S20 Plus hat als Hauptsensor nur 12MP - wie das iPhone. Und der "Telesensor" ist faktisch keiner. Es ist ein 64MP Sensor mit fast identischer Brennweite zum Hauptsensor. Es wird digital in diesen hineingecropped, um den 3x "optischen" zoom zu erreichen. Bei 64MP hast du aber schon bei 2x Zoom nur noch 16MP übrig. gleiches gilt übrigens auch beim S21.
        Daher ist dien Vergleich ziemlich sinnlos, denn das iPhone hat einen ECHTEN 2x bzw. 2.5x Zoom. Und damit kommst du auf die gleiche oder bessere Bildqualität und Schärfe.


      • Hat Samsung behauptet, dass 108 MP bei allen Wetterbedingungen herausragend aussieht? Sie haben es natürlich nicht explizit gesagt, müssen sie auch nicht. Zur Täuschung reicht schon die halbe Wahrheit.
        Apple hat aber auf der Keynote unmissverständlich suggeriert, dass Dolby Vision auch bei Nacht gut aussieht. Tut es aber nicht, nicht mal auf dem kleinen iPhone Bildschirm. Und ja, ich habe es auch nicht anders erwartet (wie du ja sagst, 120 Bilder/Sekunde statt 60 usw.), ändert aber nichts daran, dass Apple hier mindestens wissentlich getäuscht hat.

        Mag sein, dass jemand einen solchen Film gedreht hat um die Machbarkeit zu demonstrieren, hat aber dennoch unzählige praktische als auch technische Limitationen (Crop und Grading im Post), weshalb weder Filmstudios noch YouTuber ihre professionellen Kameras und Ausrüstung gegen iPhones eingetauscht haben.


        Zu Lidar: Ich habs selbst getestet mit verschiedensten Apps (3d Scanner App, Polycam, Canvas...) und auch die Macher von "Magicplan", der derzeit besten Vermessungs-App, empfehlen in einem ihrer YouTube-Videos zusätzlich andere Messinstrumente zu nutzen, weil Lidar einfach zu ungenau ist.

        Zu 5G: in einer der Zwischensequenzen der Oktober-Keynote sollte die angebliche Real World Performance demonstriert werden, die derzeit aber nur mit mmWave geht. Dass mmWave derzeit für Smartphones überhaupt keinen praktischen Nutzen hat (und vermutlich niemals haben wird) muss ich dir nicht erklären?


        "Du müsstest mir viel mehr mal erklären, wo genau Apple denn "heuchlerisch" ist."

        Weil sie sich auf der einen Seite als woke, progressiv und grün geben, auf der anderen Seite aber vor der chinesischen Regierung beugen und vermeidbaren Müll mit seperat verkauften Accessoires produzieren (zusätzlicher Energie- und Ressourcenaufwand für Lagerung, Verpackung und Versand). Datenschutz als "Menschenrecht"? Aber nur wenn du Geld für ein iPhone hast und zufällig im Westen lebst.

        Unternehmen sind nicht da um Moral zu predigen, uns zu erziehen oder unsere Freunde zu sein, sondern um Gewinne zu erwirtschaften. Glaubst du Apple würde so breitspurig diese PC/Pro-Menschenrechte/diversity Schiene fahren, wenn sie damit kein Geld verdienen würden? Natürlich nicht. Aber heutzutage ist "reich sein" in gewissen politischen Spektren ja ein Zeichen von Bösartigkeit und Unterdrückung, außer du bist Apple und tust so, als würden dich gesellschaftspolitischen Themen interessieren.


        Bei den Vergleichsbildern sind nur Bild 1 und 2 "volle" Bilder - eines vom 12 Pro Max, das andere vom S20 Plus.
        Bild 3-4 und 5-6 sind nur gecroppte Ausschnitte die ich nachträglich am PC aus Bild 1 und 2 gefertigt habe, um eben den Detailgrad der vollen Bilder zu verdeutlichen. Du kannst aber auch in Bild 1 und 2 hineinzoomen und den Unterschied so feststellen.

        Die Bilder der Mülltonnen sind auch nur ein Crop aus einem 64 MP (S21) und einem 12 MP (12 Pro Max) Bild. Mehr Megapixel sind eben doch nicht völlig nutzlos wie du immer behauptest, sondern liefern bei ausreichend Licht schärfere Ergebnisse.


  • Hier gibt es nix und wirklich gar NIX zu ändern, Google fährt gut und exakt so wie ich es mir vorstelle! Und genau DAS ist der Grund weshalb ich ein Google Pixel habe und selbst die letzten Paar Apple User zu Android gewechselt sind, teilweise sogar zu Google Pixel Geräten! Gerade in Zeiten von Chromebooks und den Feature Phones von Google. Klingt mir arg nach einem Apple Lover Beitrag und nicht nach einem neutralen Blickpunkt. Sorry


    • Ich nutze derzeit ein Pixel 5. Ein nettes Gerät, aber jetzt auch nicht so, dass man es nicht mit einem iPhone oder anderen Androiden vergleichen könnte. Und auch nicht so überzeugend, dass ich zum Beispiel beim Pixel bleiben würde. Ich kann nichts schlechtes dagegen sagen, aber Lobeshymnen stimme ich auch nicht gerade an.


    • C. F.
      • Blogger
      vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Einen Wechsel von iPhone zu Pixel und Chromebook kann ich mir nur aus Kostengründen vorstellen, aber nicht weil die besser sind als iPhone und MacBook Air oder Pro, und schon gar nicht mit M1-Prozessoren


    • Mein "Google Pixel 2XL" (128 GB, Panda) kannst du gerne haben und für den "Pixel 2XL"-Weitwurf verwenden!

      Nagelneu mit Rechnung und nicht einmal eine Stand-by Zeit von 2 Tagen. Irgendwann bot man mir einen Austausch an mit dem Ergebnis, dass alles blieb wie vorher. Danach nochmals ein Tausch (nach 3 Wochen). Wieder keine Besserung!

      Mir war's einfach zu dumm; hab's in den Schrank gelegt & ab und an geladen. Mit Android 10 auf 11 das Update vollzogen & das Smartphone geladen. Mitten in der Nacht (wenige Stunden nach dem Laden) eine 50%ige Restkapazität festgestellt. Am Morgen wollte ich das Phone prüfen; es war tot. Kein Blinken der roten LED, kein Reset möglich (vorher zig Mal geladen).

      Ein Kostenvorschlag über Google (Gewährleistung mittlerweile 2 Monate abgelaufen) besagte, dass ich mit mind. 380 € Reparaturkosten zu rechnen hätte. Kein Einsehen seitens Google, obwohl es immer um die gleiche Sache ging! Vom (mit eingekauftem) Blaustich, als zusätzliche Beeinträchtigung, gar nicht gesprochen.

      Habe über 830 € zum Wegwerfen! Jedes noch vorhande Smartphone läuft 1000x besser, weil es nach Jahren noch läuft (Samsung Galaxy S3/5/7 Edge, Note 3, LG Optimus P990 (Speed) & div. WIN-Phones wie das HTC Touch Diamond & Toshiba e800 BT).

      Bin zwar immer noch nicht zu 100% warm/zufrieden mit meinem "Apfel-Telefon 11 Pro Max (256 GB)", was mehr an den fehlenden Apps - oder doch an mir alten Dödel - liegt als an der Hardware. Vermisse auch etliche Apps, die ich (noch) nicht habe bzw. bekommen werde, da unter IOS nicht angeboten (z. B. Backup-Apps ala App Backup & Restore/Alpha Backup PRO, Audials PRO, Solid-/ES Datei-Explorer, Wecker wie "Gentle Alarm & verschiedene andere/liebgewonnene Apps). Ist wie mit "Windoof", wenn man es über Jahrzehnte lieben (wie hassen) gelernt hat. Trotzdem liebe ich die Einfachheit vieler Dinge am "Apfel", wenn man den Dreh Mal raus hat.

      Über den Preis & System kann man immer unterschiedlicher Meinung/Auffassung sein, nur fair soll der Diskurs ablaufen.

      Für mich kommt z. B. kein Google-Gerät mehr ins Haus (nach dem Tablet "Nexus 7 2013 & Pixel 2XL). Ich spreche jedoch anderen ihre Meinung nicht ab.


      • Also ich und viele meiner Freunde bleiben beim Pixel 4a/5G oder Pixel 5, für mich ist Apple nur in Sachen Tablet ganz weit vorne und da bin ich auch mit meinem iPad Mini sehr glücklich.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        @Babb: vergiss beim iPhone die typischen Android Apps. Für Backups gibt’s zum Beispiel iMazing. Der FEFileexplorer ist auch super - man muss einfach mal suchen oder hier im Forum fragen.

        Babb


      • @C. F.
        Vorab muss ich folgendes loswerden: ich schätze (im wirklich positiven Sinne) deine freundliche, sachliche wie kompetente/professionelle Art des Schreibens/Umgangs in diesem Forum.
        Auch andere User/Moderatoren seien angesprochen, die sich mit viel Wissen & Engagement hier einbringen, ohne sie hier explizit & einzeln benennen zu wollen.

        Deshalb lasse ich nun ein paar Dinge vom Stapel, wie es sonst nicht getan hätte.

        Ich habe mich vorher über Soft- & Hardware soviel belesen, dass ich im Nachhinein (inkl. Arbeits(überlebens)kampf) ganz "gagga" war; vieles durcheinander brachte/nicht mehr wusste.

        1. Wollte ich mit der Anschaffung des "Äpfelchens" - meinem Lebensmotto folgend - über den Tellerrand (Android, WIN 10) blicken.
        Das iPhone 11 war das erste iPhone, welches mich in Sachen Hardware (inkl. großem Akk & Auflösung) catchen konnte. Deswegen hatte ich die nötigen 1.249 € ohne lange zu zögern vor Ort (nix Amazon & Co.) auf die Theke gelegt, zumal ich wusste, in 6 Monaten meine Arbeit verlieren zu müssen (mich im Anschluss knapp zu halten).
        Folgerichtig wollte ich gleich das "MAXimum" mit 256 GB haben (für viel Mucke & Hörbücher mit teils 1 GB für dauerhaftes Belassen auf dem Apfel) auch in (weiser) Voraussicht dessen, es gut veräußern zu können, wenn es mit uns nicht passt.

        2. Muss ich zugeben, dass ich das iPhone (fast 1,5 Jahre lang) aus Feigheit zur Umstellung bzw. Bequemlichkeit zu Android nur als sekundäre Hardware (im Schrank) nutzte; eigentlich fast gar nicht.

        3. Bin ich auch ab & an (mittlerweile der Arbeitslosigkeit geschuldet) zu geizig, oftmals günstige bis kostenlose Android-Apps unter IOS (zu höheren/erhöhten Preisen) neu anschaffen zu müssen.

        4. Einiges (für mich persönlich) immer noch zu umständlich ist (fehlender Punkt auf der Tastatur, %-Zeichen zu weit weg, Multitasking, Copyright & Paste; vieles nur durch Gesten/Tastatur-Kombinationen möglich ... Bin so ein "Klicker" über die Menüs usw..).
        "iMazing" als Beispiel kenne ich, vieles andere wiederum nicht.
        Überlege schon seit Monaten, ob es nicht lohnen würde, sich eine umfangreiche Lektüre in Schriftform ala "IOS/iPhone für Dummies" zuzulassen, da ich mir solche Dinge (auch gute Anleitungen) gerne so verinnerliche (schon 2 - 3 gute Bücher gefunden; ca. 40 €).

        Trotz dieser (vermeintlichen) Unwägbarkeiten gehe ich die nächsten Jahre nun weiter mit meinem Äpfelchen, wenngleich wir Beide (noch) so unterschiedlich sind, wie meine Frau & ich seit nunmehr 31 Jahren (da hört man auf einmal schlecht(er) oder denkt sich seinen Teil). Ein wenig Stolz (mit Verzögerung von fast 1,5 Jahren) erfüllt mich dabei auch, weil ich selbst mit ü50 merke, nicht auf der Stelle treten zu wollen. Ich bin mir sicher: klappt es mit meiner Auffassung(sgabe), dann werden wir noch beste "Freunde"; auch ohne 5G und "Lidar". 🤩

        Zu guter Letzt verneige ich mich vor Denjenigen, welche diesen Roman bis hierher "überlebt" haben bzw. einiges davon nachvollziehen konnten.
        In diesem Sinne: 👏 und 🍻 bzw. 🥂


  • Insbesondere Fabien hat die letzten Tage mit vielen Artikeln ohne großen Inhalt nochmal unterstrichen, was für ein großer Apple Fan er ist. Ich habe das schon mal geschrieben und ich wiederhole es - als Journalist sollte man eine kritische Distanz zu den Dingen halten über die man schreibt. Ansonsten kommt am Ende ein Artikel wie dieser heraus, bei dem man mit Halbwahrheiten und einseitiger Wahrnehmung ein ziemlich schiefes Bild der Realität zusammen baut.


    • Fabien Roehlinger
      • Admin
      • Staff
      vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Bitte benenne doch die Halbwahrheiten und die einseitige Wahrnehmung, aber auch die Realität. Sonst fällt es mir schwer mich zu verteidigen. Und nachdem Du so konkret schreibst, ich habe in den letzten Tagen, Artikel ohne Inhalte geschrieben, würde ich das wirklich sehr gerne tun.


      • Naja, schon die Überschrift ist ja klar und deutlich polemisch.
        Auch die Prämisse auf der Du Deine Argumentation aufbaut (hier Jahrzehnt der Ökosysteme) entbehrt jeglicher Grundlage, da Ottonormalverbraucher diese Features nicht in der Menge nutzen (bisher). Es ist also allenfalls eine nicht weiter begründete Vermutung.

        Auch die Erklärung, wieso die Chromebooks trotz des stetig steigenden Marktanteils (über MacOS hinweg) trotzdem keine Konkurrenz darstellen, in einem Jahrzehnt in dem die Hardware sowieso weit in den Hintergrund gerät (laut Deiner Aussage, ich habe da noch meine Zweifel) ist Humbug. Gerade der Markt der "nicht-technischen Studenten", Büroangestellten, Schüler und Gelegenheitsnutzer (die nicht nur im Gaming Markt nicht zu unterschätzen sind, siehe Nintendo Switch) wird hier von Dir unter den Tisch gekehrt.
        Wer von diesen Leuten braucht ein, zugegeben beeindruckendes MacBook für über 1000 Euro?

        Selbst Deine Begründung mit dem Apple Kosmos an sich ist ja seit den Anfängen Apples größtes Argument, also wieso sollte es genau jetzt den Markt revolutionieren? Die Android Hersteller holen auf (3-4 Jahre Updates) und nach 5 Jahren sind die meisten gekauften Services auch im Apple Kosmos obsolet, selbst bei wohl insgesamt etwas besserer Qualität.

        Ich finde Teile Deines Artikels sogar echt interessant, bei denen Du die Neuerungen (zB Speicherung der Führerscheindaten) erläuterst.

        Eines möchte ich aber ganz klar betonen: Datenschutz ist etwas, dass gerade den Europäern sehr wichtig ist, in Asien aber ein ganz anders geführtes Thema ist. (dort ist bekanntlich der größte Markt alleine durch China). Es wird also keinen Markt revolutionieren, wenn Apple beim Datenschutz "eine Schippe drauflegt". Wie sehr ich das auch befürworte.
        Meines Erachtens hast Du Deine persönlichen Eindrücke und Wünsche geschildert, welche wünschenswert sind aber den realen Markt sehr ungenau und vor allem imho ungenügend wiederspiegeln.

        Finde die Beleidigungen wie Fanboy und anderes was Dir hier an den Kopf geworfen wird trotzdem lächerlich.
        Man muss Dir aber doch eine gewisse Eindimensionalität, was den Apple Kosmos angeht, vorwerfen.

        Ich hoffe, dass Du mit dieser Kritik umgehen kannst, habe darauf geachtet sie möglichst sachlich zu formulieren ohne meinen Standpunkt zu ignorieren.

        Liebe Grüße


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Hey Maximilian, damit kann ich sogar sehr gut umgehen und ich freue mich auch darüber. Es sind Kommentare, die den Artikel besser machen und eine weitere Sicht auf die Dinge anbieten.

        Ich würde für meinen Teil erhebe nicht den Anspruch mit meinen Thesen Recht haben zu wollen. Auf der anderen Seite habe ich die Gedanken hier auch intern mehrfach diskutiert. Und auch hartgesottene Android-Fans bei uns konnten ihren Teil dazu tun.

        Was die Beleidigungen angeht: Es ist leider viel zu oft der "gute Ton" im Netz andere sofort und reflexartig zu beleidigen, wenn man etwas liest, was nicht dem eigenen Standpunkt entspricht. Ich versuche es zu ignorieren, finde es aber sehr gut, dass Du es auch ansprichst.

        Meiner Meinung nach sollten in einer Community / Gemeinschaft auch unterschiedliche Thesen erlaubt sein, die man dann gerne sachlich oder auch leidenschaftlich, aber immer auf Augenhöhe diskutieren kann.


      • Ich mache mal den Advocatus Diaboli.

        Du schreibst, dass das kommende Jahrzehnt das Jahrzehnt der Ökosysteme wird. Apple würde das sicher genauso sehen. Tatsächlich hat Apple über die Jahre eine beeindruckende Integration seiner Systeme und Geräte geschaffen. Dieter Bohn von Theverge hat dazu ein schönes Video gemacht. Diese Integration wird ihnen so schnell keiner nachmachen.
        Wenn man allerdings Google fragen würde, was im kommenden Jahrzehnt entscheidend ist, würden sie nicht mit Ökosystem, sondern mit intelligenten Diensten und Maschinen antworten. Das Potential von AI ist enorm und könnte unseren Alltag grundsätzlich verändern. Google hat bereits viele intelligente Dienste in sein Betriebssystem integriert und sie sind an dieser Stelle führend. Viele Mitbewerber werden es schwer haben, Anschluss zu halten.

        Wenn man sich jetzt die Präsentation von Apples neuem iOS ansieht, stellt man fest, dass auch sie den Wert von intelligenten Diensten entdeckt haben und versuchen, Google (auf ihre Weise) zu folgen, sei es mit Focus oder Livetext.

        Am Ende sehe ich hier zwei Betriebssysteme, die sich gegenseitig Vorbild sind in bestimmten Funktionen und diese dann für auch selber verwenden. Das kommt uns Konsumenten zugute, insofern bin ich froh, dass es zwei starke Systeme mit unterschiedlichen Stärken gibt. Allerdings sehe ich im Gegensatz zu dir weder den einen noch den anderen auf dem absteigenden Ast. Und die Marktanteile weltweit deuten auch nicht daraufhin.

        PS: iPhones haben grundsätzlich einen prozentual geringeren Wertverlust. Aber die im Text genannten Widerverkaufswerte haben mit der Realität (in Deutschland) aus meiner Erfahrung nichts zu tun.


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Hey Oleole, ich würde übrigens auch sofort unterschreiben, dass AIs unsere nächsten Jahrzehnte (und darüber hinaus) prägen werden und es wohl kaum ein anderes Unternehmen auf der Welt gibt, das zum Thema AI so viel zu sagen hat, wie Google.

        Aber das Eine schließt das Andere nicht aus. Android war für Google wichtig, um das mobile Internet zu entwickeln und so die eigenen Märkte für die Suchmaschine zu erweitern. Google wird es niemals schlecht gehen – da fühle ich mich auch missverstanden. Es geht wirklich um das Thema Android. Und ich glaube, dass sieht auch Google nicht anders, dass Android dem Ende zu geht. Immerhin gibt es jetzt das Projekt Fuchsia, das ganz außerhalb von Android läuft.

        Dafür gibt es bestimmt gute Gründe.


      • Hallo Fabien! Wie kommst du darauf, "dass Android dem Ende zu geht"? Die Zahlen sprechen dagegen und es macht für Google auch keinen Sinn, das OS einzustellen, auszutauschen oder zurück zu fahren. Projekt Fuchsia gibt es schon lange und immer wieder wird behauptet, dass dies Android ersetzen wird. Aber tatsächlich ist nichts dergleichen passiert.

        Es gab auch immer Leute die prophezeit haben, dass Windows oder der PC am Ende wären. Die Realität sieht anders aus.

        Viele Grüße, Ole


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Ich für meinen Teil habe jemals weder behauptet, Fuchsia würde Android ersetzen, noch dass die PCs am Ende seien.

        Und ich habe auch nicht gesagt, dass Android zu Ende geht, sondern dass am Ende nur noch die günstigen Android-Phones verkauft werden. Das vernetzte Ökosystem von Apple ist mittlerweile so gut und komfortabel geworden, dass immer mehr Leute dahin wechseln, wenn es um neue, treurere Smartphones geht. Warum ein Android-Flaggschiff für ca. 1000 EUR kaufen, wenn man ein iPhone für einen ähnlichen Preis und deutlich weniger Preisverfall bekommen kann?

        Android läuft Gefahr (was wiederum nicht heißt, dass es genau so kommt) nur auf günstigen Smartphones zu laufen.


      • @Fabien
        Genau genommen ist das längst der Fall bzw. war schon immer so. Apple hatte im hochpreisigen Bereich (also 600€+) schon immer um die 60-70% Marktanteil. In den noch teureren Regionen sogar noch mehr.

        Es kauft kaum jemand Android-Flaggschiffe. Android hat den hohen Marktanteil nur, wegen billigen Geräten und sonst nichts.
        Auch Samsung ist nur wegen solcher Geräte Marktführer und nicht, weil die Leute viele Galaxy S und Notes kaufen. Die machen aufgrund des hohen Preises wahrscheinlich trotzdem einen nennenswerten Anteil des Gewinns aus, aber auf die Anzahl der Geräte sind Android-Flaggschiffe schon immer fast schon eine Nische gewesen.
        Das sieht man auch daran, dass Apple bspw. in einem einzigen Quartal nicht selten doppelt, manchmal sogar drei mal so viele iPhones verkauft, wie Samsung von ihren Flaggschiffen während ihrer gesamten Lebenszeit. Und dabei reden wir schon von Samsung. Die restlichen Hersteller verkaufen wahrscheinlich so viele Flaggschiffe, wie Apple iPhones an einem einzigen gut laufenden Wochenende.


    • @Oleole

      Vielleicht solltest du toleranter sein!

      Selbst wenn ein MOD/User ein wenig mehr in die eine Richtung tendiert (Vorlieben hat), heißt dies noch lange nicht, dass er "Halbwahrheiten" verbreitet, "Realitätsfremd" agiert, ein FANboy sei oder gar mit "einseitiger" Wahrnehmung glänzt; gar miese Artikel schreibt.

      Dies geht mir einfach zu weit!
      Beleidigungen - jedwelcher Art auch immer - gehören nicht hierher!

      Das Magazin nennt sich NICHT MEHR "AndroidPIT" ... ist somit als "NEXTPIT" offen für alle Plattformen (deckt wirklich vieles ab) und das ist (in meinen Augen) Auch gut so.

      Ich selbst finde auch nicht alles interessant oder jeden Artikel super gelungen. Trotzdem moniere ich nicht alles und jeden; würde im
      Umkehrschluss bedeuten, dass ich der bessere Journalist wäre; wahrlich nicht.
      Falls du der Meinung bist ein besserer MOD zu sein und zu 100% neutral ... was hindert dich an einer Laufbahn (inkl. Bewerbung) als MOD/Journalist im TECH-Dschungel?

      Frage dich mal selbst: liebst du zu 100% die gleichen Dinge wie deine Mitmenschen (Lebens-/Schlafgewohnheiten, (se.uelle) Orientierungen, persönlicher Geschmack bei Essen/Trinken/Frauen/Hobbies/Reisen wie auch beim Glauben usw. usf.) oder tendierst du doch auch mal Abseits vom Mainstream? Wie langweilig wäre die Welt ohne
      Vielseitigkeit.
      Falls deine Antwort auf meine Frage oben mit NEIN zu beantworten ist ... lies dir bitte deinen Kommentar nochmals in Ruhe durch und erkenne ... was? ... deine(n) Fehler?

      Ich lebe lieber nach dem Motto: Toleranz statt Ignoranz.


      • "dass er "Halbwahrheiten" verbreitet, "Realitätsfremd" agiert, ein FANboy sei oder gar mit "einseitiger" Wahrnehmung glänzt"

        "Apple Fan" und "FANboy" - das sind 2 völlig unterschiedliche Begriffe, wie uns u.a. Tim klar gemacht hat. Im Zitieren bist Du nicht wirklich sorgfältig.

        "Realitätsfremd" - sorry, auch diesen Begriff konnte ich nicht wiederfinden. "ein ziemlich schiefes Bild der Realität" ist schon noch etwas anderes als "Realitätsfremd".

        "gar miese Artikel schreibt" - auch diese Formulierung kann ich nicht entdecken.

        WAS an den Worten von Oleole ist bitte eine Beleidigung?!? Wie anders soll man es ausdrücken? Den Sinn hinter dem Kommentar von Oleole hast Du - hoffentlich - verstanden. Also Butter bei die Fische: Formuliere doch seine Meinung so, dass sie nicht beleidigt.

        Ich finde es nicht gut, wenn knapp aber eben doch an der Wahrheit vorbei "argumentiert" wird, wie es bei Dir der Fall ist.

        Um Kritik üben zu können, muss man es nicht besser können als der Kritisierte! Musikkritiker z.B. - die möchte ich nicht spielen hören. Und dennoch können sie Wahres sprechen. Wie kommt man nur auf eine solch absurde Idee, dass man statt Kritik zu üben es doch gleich besser machen soll?

        Mit einer solchen Denkweise stellst Du Dich (ihn kritisierend) über Oleole - als der bessere, fehlerfreie Mensch. Was Du bei ihm anprangerst, machst Du selbst. Finde ich jetzt auch nicht so prickelnd.

        Fast schon vergessen:
        Auch nextpit beleidigt Apple-User als Apple-Fanboys: nextpit.de/apple-fanboys-lieben-ploetzlich-android

        Nicht einer kritisiert "Apple-Fanboys" als Beleidigung. Wie sich die Zeiten doch ändern....


      • @dieCrisa
        Du bekommst von mir zu 100% recht ... mea culpa! Du hast alles genau gelesen & richtig zerpflückt; "Oleole" wird's freuen. 👍
        Die Erklärung von "Tim" habe ich nicht gelesen; stand entweder in einem Artikel, welchen ich nicht las oder evtl. hier überlesen. So, wie es sich für mich las, bleibe ich bei meiner Einschätzung!
        "Oleole" hat in seinem Beitrag nur gegen "Fabien" geschossen; wo sollte ich da etwas positives herauslesen können?

        Die Ironie (zwischen den Zeilen lesen ist auch eine Kunst) in seinem Post hab wohl nur ich so erlesen.
        Ich gelobe Besserung; kommentiere dennoch deine "Klarstellungen" nicht.
        Viele konnten lesen, wie der MOD angefeindet wurde.

        Die Aussage mit den "Halbwahrheiten" hast du (bewusst?) nicht kommentiert, weil schon dies eine Beleidigung (für mich) darstellt.

        Ich will/wollte niemanden was böses; mag einfach diese üblen Unterstellungen nicht leiden.

        Pfiat God.


      • "So, wie es sich für mich las, bleibe ich bei meiner Einschätzung!"
        Das ist Dein gutes Recht und findet grundsätzlich (nicht inhaltlich in diesem Fall) meine Zustimmung. Meinungsvielfalt hat noch nie geschadet.

        "Die Aussage mit den "Halbwahrheiten" hast du (bewusst?) nicht kommentiert, weil schon dies eine Beleidigung (für mich) darstellt."
        Durch Deinen Nebensatz "weil schon dies eine Beleidigung (für mich) darstellt." wird diese Aussage zu einer falschen Behauptung. Bemerkenswert, dass Du zu wissen meinst, warum ich dies nicht kommentiert haben soll. Ist nicht gerade die feine Art!

        Ich habe das nicht kommentiert, da ich meinen Beitrag nicht in die Länge ziehen wollte. Aber bitte:
        Der Begriff Halbwahrheiten ist doch keine Beleidigung! Halbwahrheiten sind plausibel, weil manches für sie spricht, und folglich wird sie schnell für die ganze Wahrheit genommen. Man könnte Oleole allenfalls vorwerfen, dass er mit seiner Aussage unrecht hat. Sollte er jedoch damit richtig liegen - wie anders bitte sollte man das formulieren?

        Deine Formulierung "dass er "Halbwahrheiten" verbreitet" finde ich ebenfalls knapp daneben, denn sie ist streng genommen aus dem Zusammenhang gerissen und steht nicht für sich allein. Oleole hat eben NICHT behauptet, Fabien würde Halbwahrheiten verbreiten. Dieser Vorwurf trifft eher auf Dich selbst zu!

        "Die Ironie (zwischen den Zeilen lesen ist auch eine Kunst) in seinem Post hab wohl nur ich so erlesen."
        Ironie war auch dabei? Oder ist das nun ein alternativer Begriff für "Beleidigung"?
        Hoffentlich liest Du nicht zwischen den Zeilen, wenn es zwischen den Zeilen gar nichts zu lesen gibt!

        "Ich will/wollte niemanden was böses; mag einfach diese üblen Unterstellungen nicht leiden."
        Dann wollen wir beide das gleiche. Allerdings mag ich es zusätzlich nicht, wenn es mit der Wahrheit nicht ganz so genau genommen wird.

        Vielleicht ist es angebracht, sämtliche Kommentare hier zu lesen - vielleicht kannst Du dann besser nachvollziehen, dass es für diesen Artikel von Kritik nur so hagelte.

        Schon der erste Kommentar ÜBERHAUPT brachte es auf den Punkt: "Ich hole schon mal das Popcorn XD" - denn es war (WARUM WOHL?!?) abzusehen, was dieser Artikel für Wellen schlagen würde. Dieser erste Kommentar erntete selbst von Fabien einen Daumen-hoch und er meinte gleich darauf, dass es noch verdächtig ruhig sei. Da könnte man fast auf den Gedanken kommen, dass Fabien genau das bezwecken wollte, was hier passiert ist.

        Kommen wir aber wieder auf die Kritik von Oleole zurück: sie ist sicher nicht ganz so feinfühlig vorgetragen; mit etwas Toleranz lässt es sich aber gut ertragen! Im weiteren Verlauf (Fabien übrigens fühlte sich NICHT beleidigt) entstand eine doch sachliche Diskussion, wo diese (angeblichen) "Beleidigungen" näher erläutert wurden. Ganz daneben liegt Oleole offensichtlich nicht.

        Jüngst habe ich schöne Worte lesen können: "Ich lebe lieber nach dem Motto: Toleranz statt Ignoranz."
        Würde Dir auch gut stehen.


      • "Jüngst habe ich schöne Worte lesen können: "Ich lebe lieber nach dem Motto: Toleranz statt Ignoranz."
        Würde Dir auch gut stehen."

        Meine Worte ... Ende der Diskussion.


      • Ja, nur Worte! ;)


      • Genau! Du bist eben ein Mensch, der immer das letzte Wort haben muss/will.

        Ich hingegen wollte (in meiner ersten Stellungnahme) nur auf den allgemein hitzigen Ton hier hinweisen bzw. den "unglücklich formulierten" Beitrag von "Oleole" kritisieren/zurechtrücken. Verwunderlich ist nur, dass es "Oleole" nicht gekratzt hat, was ich (oder du) geschrieben habe (hast).

        Ich stehe auch nicht vor Gericht ... Wenn du jedoch jedes Wort von mir/anderen auf die Goldwaage legen willst bzw. alles besser machst ... gratuliere! Du bist eben ein besonderer Mensch; ich leider nur (unter)durchschnittlich und das ist gut so.

        Wünsche dir noch schöne Beiträge, einen tollen Tag und mir keine Konversation über 100 % richtige Schreibweisen. Deswegen klinke ich mich endgültig hier aus.


      • Oleole mag es nicht gekratzt haben, was Du und ich geschrieben haben. Mich aber hat gekratzt, was Du geschrieben hast und Dich hat gekratzt, was ich geschrieben habe.

        Es ist halt bemerkenswert, für Toleranz zu werben, aber selbst nicht nur ein wenig Toleranz aufbringen zu können.

        Ich finde es nun mal nicht ok, wenn Wortfetzen aus dem Zusammenhang gerissen werden, die ein anderes Bild ergeben (sollen). Diese Worte hast DU auf die Goldwaage gelegt! Das ist Dir in der Tat unterdurchschnittlich gelungen.


  • Bei diesem Fanboyartikel fehlt eigentlich nur noch das Apple dafür gelobt wird mit Widgets, wohlgemerkt 12 Jahre nach Android, etwas "Neues" gebracht zu haben.

    Richtig, Hardware wird zunehmend uninteressant. Aber was hat Apple denn an Software zu bieten? Siri ist dumm wie ein Meter Feldweg, verglichen mit Alexa oder Google und "richtiges" Cloud Computing kommt von Amazon, Microsoft oder Google.

    Mit ner Maus will ich kein Smartphone bedienen können, ich will das meine Daten Fotos, Dokument auf allen Geräten etc synchron sind. Gegenüber den Cloudlösungen von Amazon, Microsoft und Google ist die Apple Cloud höchstens ein besseres Spielzeug.

    Zumal wesentlich mehr iPhone User einen Windows PC nutzen anstatt eines Mac. Das ist ja der Treppenwitz an der Theses dieses Artikels.

    Apple ist eine "Hardware Company" die verzweifelt versucht Anschluss zu finden bei digitalen Assistenten und Cloud Computing. Von besonders fortschlittlich oder tolles Ökosystem ist da keine Spur. Die Lautsprecher, Apples Versuchwenigstens bei den digitalen Assistenten Anschluss zu finden, sind bisher sogar ein einziger Flop und der Homepod schon wieder eingestellt.

    Alle reden von Teams, Zoom, Google Meet. Wer redet von ner Apple Lösung? Niemand.

    Apple bietet, wie viele andere Hardwarehersteller, doch nur noch den Zugang zu den Diensten und Lösungen von Microsoft, Amazon und Google.


    • Fabien Roehlinger
      • Admin
      • Staff
      vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Du hast Recht, dass die Lösungen der einzelnen Anbieter für sich alleine genommen sehr gute Lösungen sind.

      Ich will hier mit diesem Artikel auch nicht einen überzeugenden und zufriedenen Android – Nutzer konvertieren. Schon gar nicht will ich missionieren. Das wird mir an einigen Stellen in den Kommentaren offenbar vorgeworfen.

      Mir geht es darum, den Finger in die Wunde zu legen. Apple hat in den letzten Jahren viele Kunden von Android dazu gewonnen und wächst. Wie wir alle wissen, ist es verdammt schwer ein Betriebssystem zu wechseln. Auf Dauer hat Android also ein Problem.

      Die Causa Huawei kommt da noch obendrauf.


      • Android bekommt höchstens ein Problem mit Huawei, falls sich dieses in den westlichen Märkten überhaupt durchsetzen kann. Aber ganz sicher nicht durch Apple.

        Jedes Pferd springt nur so hoch wie es muss und das macht Google auch. Für Google ist Android nur ein Zugang zu den Diensten mit denen es wirklich Geld verdient. Denen ist egal ob man über Windows, iOS, Mac-OS oder Android deren Dienste nutzt. Ebenso sehen das Microsoft oder Amazon. Apple ist für die nur ein "Zulieferer" unter vielen.

        "Schon gar nicht will ich missionieren. Das wird mir an einigen Stellen in den Kommentaren offenbar vorgeworfen."

        Und das bei diesem völlig undifferenzierten Apple Whitewashing völlig zu Recht! Wie kann bei Apple ein ach so tolles "Ökosystem" ohne einen konkurrenzfähigen ditigalen Assistenten auskommen? Wo sind Apples Cloud Computing Lösungen? Zukunftsfelder in denen Apple völlig abgehängt ist. Aber ja, man kann bei Apple mit einer Maus Mac und iPhone bedienen. Microsoft, amazon und Google werden sich ganz sicher verneigen vor dieser gigantischen Leistung das Maßstäbe im Cloud Computing setzt "ironie aus"


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Hubelix, ich habe Dich doch nicht persönlich angegriffen. Vielleicht könntest Du bitte einen Gang zurückfahren. Dann diskutiert es sich auch leichter.

        Welche Cloud Computing-Lösungen meinst Du genau, die Apple bräuchte, um auch vorne mitspielen zu können? Sind das nicht völlig unterschiedliche Felder, die Du da anbringst? Apple hat eine Cloud, die für die Einsatzzwecke, für die sie gedacht ist, sehr gut funktioniert. Brauche ich andere Leistungen, dann kann ich ohne Weiteres auch weitere Dienste zukaufen.

        Ich spreche aktuell nicht von b2b, sondern ausschließlich von b2c – und hier gerade im oberen Preissegment. Da behaupte ich einfach, dass Android unter massivem Zugzwang steht. Und meine These lautet, dass wenn es so weiter geht, auch das mittlere Preissegment für Android in Gefahr gerät.


      • Dann bleiben wir doch bei B2C.

        Das angesprochene fehlende System rund um Siri, die seit Jahren Amazon und Google hinterher hinkt. Apple verfügt z.B. über keine Konkurrenz zu einem Nest-Hub. Homekit sieht vielleicht gut aus, ist aber nur die hälfte Wert ohne vernünftige eigene Lautsprecher oder einem "HomeHub"

        Apples Office Lösungen sind mehr als weit weg von MS Office oder den Google Office Apps. Gemeinsame Excel Listen / Word Docs etc online bearbeiten im Freundeskreis, Google oder MS Office 365. Die sind Standard, egal ob iOS oder Androiduser.

        Während der ganzen Corona Pandemie haben wir kein Treffen im Freundeskreis mit ner Apple Software gemacht. Aber viele mit Zoom, Teams, Google, Facebook, Whatsapp. Ganz konkrete b2c / b2b Anwengunden.

        Apples Konkurrenz zu Google Stadia, Gamestreaming aus der Cloud, ist bisher ein einziger Rohrkrepierer, ebenso wie der Apple eigene Filmdienst.

        Genau da sehe ich Zugzwang, und zwar nicht zu knapp.

        Man kann zwar sagen das man alle die ganzen Google Apps auch auf einem iPhone nutzen kann. Aber die Systemweite integration von Fremdapps kommt nie an die native Untersützung und Verknüpfung heran.

        Und auf die Uhren angesprochen ist das Projekt von Google / Samsung ein regelrechter Supergau für Apple. Apples Vorteil war, das Qualcomm nie einen gescheiten SoC für Googles Uhren angeboten hat. Jetzt mit der Unterstützung von Samsung, kann Google sowohl längerfristigen Support anbieten als auch Software / Hardware bei den Uhren besser verknüpfen.

        Warum wohl lässt sich Google von Samsung den Exynos SoC umlabeln? Weil Samsung einen längeren Supportzeitraum anbietet, und wohl günstiger, als Qualcomm.

        Der Schritt von Google / Samsung kommt zwar spät aber dürfte bei Apple für einige Sorgenfalten sorgen.

        Das passt auch: Google ist ne Softwarefirma, Samsung in erster Linie ein Hardwarehersteller (der nur so weit an eigener Software interessiert ist wo es die Hardware benötigt), Apple will dagegen von allem ein bißchen sein.


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Ich finde, Du hast viele gute Punkte in Deinem Posting. Beispielsweise gebe ich Dir bei Nest und Siri Recht.

        Was andere Punkte anbelangt: Facetime war bis zur WWDC21 ein geschlossenes System und man konnte es gar nicht von anderen Betriebssystemen aus verwenden. Das wird jetzt geöffnet. Ich erwarte aber auch gar nicht, dass das dazu beitragen wird, neue Leute auf die Plattform zu holen. Vielmehr soll es den Apple-NutzerInnen einfach gemacht werden, auch mit Anderen über Facetime zu kommunizieren.

        Meet (wir nutzen hier bei uns alle Meet) war bis vor Kurzem übrigens auch für nicht zahlende Kunden geschlossen und wurde erst vor wenigen Monaten geöffnet. Teams und Zoom kann ich auch auf einem Mac nutzen.

        So übrigens auch die ganze Office-Suite – und zwar ohne Nachteile.

        Ich glaube übrigens nicht, dass Apple Sorgenfalten wegen der Kooperation mit Samsung und Google hat. Du hast Recht – die Kooperation kommt zu spät. Android Wear war nämlich eine echte Katastrophe. Die Apple Watch ist dagegen die mittlerweile am meisten verkaufte Uhr (das umfasst übrigens auch alle anderen normalen Uhren) der Welt und hat Kundenzufriedenheitswerte, die nicht darauf schließen lassen, dass hier Kunden abwandern könnten. Im Gegenteil.

        Die Koop zwischen Samsung und Google werte ich im Übrigen auch eher als einen ersten Schritt der gegenseitigen Vernetzung und als Abwehr gegen HarmonyOS.


      • @Hubelix
        Woher weißt du denn, dass Apple Arcade ein Rohrkreprierer ist? Das ist bestenfalls Googles auf die Schnelle zusammengeschmissener Service, mit dem sie Arcade Konkurrenz machen wollten. Und Stadia selbst ist auch einer.

        Und sorry, aber dass Apples Vorteil bei Uhren war, dass Qualcomm keinen guten Chip für Wearables gebracht hat, ist kompletter Unsinn. WatchOS ist einfach deutlich besser aufgebaut und integriert, als es WearOS jemals war. Es wurde sorgfältig von Apple gepflegt - anders als WearOS von Google. Zudem hatte Apple schnell einen starken Fokus auf Fitness und Bewegung mit den Ringen, die immer noch ein ideales System sind. DAS sind die Gründe, wieso Apple in dem Bereich so viel besser ist. Dass der Grund dafür Specs sein sollen, ist ein purer Quatsch. Pure Specs sind schon bei Smartphones völlig uninteressant und bei Wearables erst recht.
        Google hat sich einfach nur einen Dreck um WearOS geschert. Die hätten auch vorher schon einen top Support bieten können. Haben sie aber nicht.

        Und angesichts dessen, dass Apple Samsung in Sachen Hardware und Google in Sachen Software davonläuft, zeigt mehr als deutlich, dass sie nicht nur "etwas von beidem sein wollen", sondern beides sind. Und zwar extrem erfolgreich.


      • @Fabian Roehlinger

        Apple müssen Google und Samsung ja auch nicht abwehren, sind ja längst enteilt was die Marktanteile angeht. Die Apple Watch ist der einzige Bereich in dem Apple vorne liegt, und NUR da.

        Google / Samsung Wear brauchen auch niemanden von der Apple Watch rüber zu ziehen. Sie müssen ihre Uhr einfach nur für ihre bisherigen Fans / Kunden attraktiv machen. Das reicht völlig. Das Marktpotenzial dieser Kooperation ist jedenfalls gewaltig. Aber auch nicht entscheidend ....


      • Uh, Timmi bekommt bei Beiträgen gegen Apple wieder Schnappatmung 😂

        "Und angesichts dessen, dass Apple Samsung in Sachen Hardware und Google in Sachen Software davonläuft, zeigt mehr als deutlich, dass sie nicht nur "etwas von beidem sein wollen", sondern beides sind. Und zwar extrem erfolgreich."


        Genau, wo sind denn die iPhones vorne? Wo bleibt der optische Zoom der Cams in Smartphones? Die Konkurrenz hat das schon 3 Jahre. Apple hat fast 1 Jahrzehnt gebraucht um Qi ein zu bauen. Displays? Die kauft Apple immerhin bei Samsung ein aber bekommt es nicht hin ne gescheite Abtastrate und Widerholfrequenz ein zu setzen. Im Gegensatz zu Samsung oder anderen Herstellern.

        Aber ja, Apple ist bei der Hardware "führend". Das ist bis auf den SoC alles gnadenlos veraltet. Aber hey, mit dem Magnet auf der Rückseite kann man wenigstens nen Herzschrittmacher bremsen 😂


      • "Uh, Timmi bekommt bei Beiträgen gegen Apple wieder Schnappatmung 😂"

        🙄 Ohne geht's nicht, oder?

        C. F.


      • @Tenten
        Ich möchte auch nicht mit dir diskutieren 😉


      • Mir scheint, mit solchen Aussagen möchtest Du generell nicht diskutieren 😉

        C. F.Gelöschter Account


      • Aber @Tenten, den Kommentar von Tim, welcher übrigens der erste in einer Diskussion zwischen Hubelix und Fabien war, welcher ganz klar unsachlich "hingeschissen" etc. ist, hast Du schon gelesen, oder?

        Ich finde es so blöd, dass hier immer von allen Seiten so weit über das Ziel hinausgeschossen wird. Aber eben auch ganz klar von Tim.
        Vielleicht sollte man versuchen mit sachlichen Argumenten seinen Standpunkt klarzustellen, anstatt gleich ausfallend zu werfen.

        Und sorry, Zahlen belegen dass Apple Arcade zwar vieles, aber wahrlich kein Erfolg, ist


      • @Tenten

        Ich diskutiere nur nicht mit Menschen die nichts zum Thema bei zu tragen haben sondern direkt angreifen. Wo ist dein Beitrag hier zum Thema? Hast du etwas zur Diskussion zwischen mir und Fabian bei zu tragen oder willst du nur etwas Aufmerksamkeit?


      • @Maximilian HE
        Ja, den Beitrag von Tim habe ich gelesen und ich lese darin kein einziges Wort, mit dem Tim Hubelix persönlich angegriffen hätte. Diese Timmi ist andererseits total herablassend und despektierlich. Also ist deiner Meinung nach es durchaus ok, wenn man Tim blöd anmacht, aber man darf nichts dagegen sagen?

        @Hubelix
        Mir ging es auch gar nicht darum, mit dir zu diskutieren, sondern dich darauf aufmerksam zu machen, dass dein Ton ziemlich daneben ist. Wenn du Leute herablassend behandeln willst, mach das zuhause aber nicht hier. Und nein, Aufmerksamkeit interessiert mich nicht.

        @Fabien Röhlinger
        Du hast neulich gefragt, warum es zu einem anderen Thema keine Diskussion gab und meine Antwort war, dass es gleich wieder in Beleidigungen ausarten würde. Und hier sind wir wieder an diesem Punkt. Es macht keinen Spaß mehr hier zu diskutieren, weil sofort einige Leute meinen, persönlich werden zu müssen. Vor allem immer dann, wenn es pro Apple ist. Sagt man was, wird man selbst gleich angegangen. Ich fand den Artikel sehr gut, aber es zeigt sich mal wieder, dass eine Diskussion hier für einige nicht möglich ist, ohne gleich beleidigend werden zu müssen. Ich bin in einigen anderen Foren unterwegs und diesen Ton wie hier kenne ich dort überhaupt nicht. Ich empfehle euch dringend, da mehr darauf zu achten, denn sonst herrscht hier irgendwann nur noch dieser Ton.
        Ich bin dann hier erstmal weg.


      • Ich habe dem Artikel zwar nicht zugestimmt betone aber immer wie gut ich die Änderungen und Erweiterungen bei iOS immer finde, sogar als überzeugter Huawei Mate 40 Pro Nutzer.
        Beleidigt oder persönlich angegriffen wurde ich aber bisher lediglich von Tim und ein paar Nazis und Coronaleugnern etc. die hier längst und umgehend gesperrt worden sind.

        Sowas ist eben keine Einbahnstraße. Wenn er "geschmissen" geschrieben hatte, nehme ich es zurück. Ich glaube aber er hatte "geschissen" geschrieben und es nachträglich geändert.
        Habe da noch n Screenshot den ich bei Gelegenheit gerne heraussuchen und ggf teilen kann. Vllt irre ich mich aber auch :)...


      • @Tenten

        "@Hubelix
        Mir ging es auch gar nicht darum, mit dir zu diskutieren"

        Dann antworte nicht auf meine Beiträge, beachte mich einfach nicht. Wenn du jemand belehren möchtest, schau in den Spiegel! Solche notorischen Besserwisser die nur belehren aber nichts zum Thema beitragen wollen machen solche Kommentrabereiche kaputt. Also beschwer dich nicht über andere, kehre vor deiner eigenen Türe!

        " mach das zuhause aber nicht hier."

        Was glaubst du eigentlich wer du bist Andere User hier zurecht zu weisen?

        PS: du hast noch immer nichts zum eigentlichen Thema beigetragen. Sagt alles über dich aus, schönen Tag noch.


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Jetzt beruhigt Euch bitte. Es gibt wirklich gar keinen Grund sich hier anzugiften.


      • @Maximilian

        IN der ersten Version meine ich auch das Tim "geschissen" geschrieben hat. Aber darauf geht Tenten natürlich nicht ein, das ist natürlich völlig in Ordnung, und Tim fehlt schlicht das Rückgrat zu seinen Beiträgen zu stehen.


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Ich finde diese Diskussion hier wirklich nicht zielführend und sehr destruktiv.

        Tim


      • Was für eine mimosenhafte Aufregung wegen dem Begriff "Schnappatmung" - mit Smiley dahinter.

        Wenn ihr sonst keine Sorgen habt - alles in Butter! Geht mal in den Keller zum Lachen!

        Zur Erinnerung (Zitat - die Wortwahl stammt NICHT von mir - für jedermann öffentlich zu lesen):
        Die Äußerung "Drecks Fotze" soll sich noch haarscharf an der Grenze des Hinnehmbaren bewegen, so die Berliner Richter. Sie entschieden, dass 22 gerügte Beschimpfungen gegen Renate Künast auf Facebook keine Beleidigungen seien.

        Schnappatmung - finde ich eine nette, humorvolle Umschreibung. Naja, nicht jeder sieht das so locker.

        Geschmissen oder geschissen - ist auch egal - so oder so abwertend, herablassend, überheblich. Seltsamerweise springen (nicht nur) hier die sonst so feinfühligen Sensoren mancher Kommentatoren nicht an.


      • Ich fand die Diskussion zwischen Hubelix und Dir grandios zu lesen Fabien bis eben "hingeschissen" kam.

        Schade...


      • @Maximilian
        Ach ja? Welche Zahlen belegen das denn? Apple gibt schon seit Jahren keine Zahlen mehr aus, also WOHER weißt du dann bitte, dass es "belegt" ist?

        Wenn du hier schon so einen auf dicke Hose machst, dann solltest du vielleicht dann nicht das gleiche machen, was du mir vorwirfst. Nur so als Tipp.


      • @Hubelix
        Und wo genau fehlt mir angeblich das Rückgrat zu meinen Beiträgen zu stehen?
        Immer diese tollen Aussagen, ohne irgendeinen Hintergrund sind immer wieder super! Hauptsache irgendwas rausbrüllen und dann Quatsch erzählen, weil's offensichtlich nicht die eigene Meinung deckt.

        Ich für meinen Teil stehe hinter allen meinen Kommentaren - sonst würde ich sie nicht posten.
        Wenn mir jemand mit sachlichen Argumenten darlegen kann (also nicht so wie Maximilian und zuletzt auch du), dass ich bspw. falsch liege, dann ist das was anderes.
        Aber mir irgendeinen Müll an den Kopf werfen und dann behaupten ich stehe nicht hinter meinen Aussagen, da spiele ich nicht mit, tut mir leid.


      • @Hubelix
        Und zu deinem weiter oben liegendem Kommentar:
        Tut mir ja herzlich leid, dir das sagen zu müssen, aber das erste Smartphone mit dedizierter Telekamera, war das iPhone 7 Plus. Apple ist lediglich nicht auf den Zug von 5-10x aufgesprungen. Das war's.
        Und wo die iPhones vorn sind?
        - Sicherheit
        - Update-Support
        - FaceID, TouchID, Taptic Engine und Ähnliches.
        - Effizienz und Optimierung
        - Und auch Features, die ihr bei Android ach so krass abfeiert, hat zuerst Apple umgesetzt. zum Beispiel 120Hz. Zugegeben, nicht in den iPhones, aber in den iPads. Und das seit Mitte 2017 - Jahre bevor Android-Hersteller damit angeben wollten.

        Apple hat was ein Jahrzehnt gebraucht, um Qi zu verbauen? Du meinst so wie ausnahmslos JEDER Android-Hersteller? Der erste Hersteller, der ziemlich konsequent kabelloses Laden verbaut hat und dann auch dabei geblieben ist (statt es wie Google beim Nexus einfach wieder zu streichen) war Samsung. Und zwar 2015 mit dem S6. Exakt 2 Jahre vor Apple. Und Apple setzt seit dem bei JEDEM iPhone auf kabelloses Laden, während außer Samsung alle anderen Android-Hersteller es hier mal verbauen, da wieder nicht oder es teilweise bis heute nicht in ihre Flaggschiffe gebaut bekommen - geschweige denn in günstigere Geräte.
        Zudem bietet Apple seit dem iPhone X eine Abtastrate von 120Hz und bei den iPad Pros seit 2017 sogar 240Hz. Jahre vor der gesamten Android-Konkurrenz.
        Also ja, Apple ist faktisch in fast allen Bereichen führend und erst wenn Apple etwas macht, macht es der restliche Markt auch. Das sieht sogar Linus von LTT ein und der ist alles andere als ein Apple-Fan.

        Ist schon super witzig, wie Leute wie du sofort persönlich werden (ich bin kein "Timmi" und habe auch keine Schnappatmung), sobald man auch nur im Ansatz was gegen ihr geliebtes Android sagt. Aber so wie es scheint merkst du das selbst nicht mal.


    • Dafür zeigt Apple bei den Widgets wie es richtig geht. Seit 12 Jahren, sind die Widgets unter Android immer noch ein Graus.


    • Ja, Apple hat lange mit den Widgets gebraucht. Und? Google hat in den Zehn Jahren, in denen sie Widgets vor Apple hatten, NICHTS gemacht. Und kaum bringt Apple sie, erinnert sich Google offensichtlich daran, dass sie sowas ja auch haben, bringt bessere Widgets für iOS, als für Android etc.

      Und was Apple denn für Software zu bieten hat? Dein Ernst? :D das GESAMTE Ökosystem von Apple, auf dem die gesamte User Experience aufgebaut ist, ist fast ausnahmslos nur Software.
      Die Tatsache, dass du AirPods einfach aufklappst und sie sind verbunden - mit ALLEN deinen Apple-Produkten. Dass du egal welchen Inhalt auf dem iPhone kopieren und SOFORT auf dem iPad einfügen kannst. Dass du beim Wechsel zu einem neuen Gerät ausnahmslos alles mitnimmst - inklusive der auf dem alten Gerät im Multitasking befindlichen Apps und Safari-Tabs. Das ist alles Software, bei der Google und Co. bestenfalls neidisch danebenstehen.


    • C. F.
      • Blogger
      vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Kann man auch mal mit diesem dämlichen Fanboy-Gelaber aufhören?

      Babb


  • Schade, dass ANDROID Pit nicht mehr nicht mehr existiert.
    Aber, pecunia non olet.
    Ich will damit nicht sagen, dass dieser Artikel bezahlt wurde. Aber dadurch erhofft man sich vielleicht viel mehr Apple Nutzer, die hier angezogen werden.
    Für die Android Nutzer bleibt dann nicht mehr viel zum Lesen.


    • Fabien Roehlinger
      • Admin
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      vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Das ist ein frei geschriebener Artikel, ohne jedweden Einfluss. Und er richtet sich nicht gegen Android, sondern fordert im Gegenteil dazu auf, etwas gegen den aktuellen Status zu tun.


    • Ich finde das ziemlich unverschämt, was du da andeutest. Gerade Nextpit hat wie sonst kaum eine Seite immer ganz offen kommuniziert, wie man sich ausrichten möchte und zum Teil auch muss. Und wenn ich mir die Inhalte der letzten Monate anschaue, dann gibt's da für meinen Geschmack noch viel zu viel Android und Smartphones. Das könnte für mich noch wesentlich stärker reduziert werden, denn inzwischen gibt's ganz andere Technikthemen, die interessant sind.


      • @ Tenten, ich finde es unverschämt, was du hineininterpretierst.
        @ Fabien, ich unterstelle nicht, dass die Artikel gekauft sind, ich beobachte nur, dass Next Pit immer mehr in Richtung Apple abdriftet.
        Mehr Apple, mehr Leser, mehr Klicks, mehr...


      • C. F.
        • Blogger
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Von mir aus kann’s noch mehr über Apple geben…


      • Du hast es doch selbst geschrieben, pecunia non olet, und damit deutet man in der Regel an, jemand/etwas sei gekauft. Wenn du nicht möchtest, dass man das so interpretiert, dann drücke dich genauer aus und ergehe dich nicht nur in ominösen Andeutungen. Tust du im letzten Kommentar übrigens schon wieder.


      • Fabien Roehlinger
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        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Das bin aktuell nur ich, der über Apple schreibt. Gerade kam aber mit dem iPad und gerade mit der WWDC mit sämtlichen neuen Betriebssystemen auch wirklich viel rein.

        Es wäre schön, hätten wir mehr Klicks. Das ist aber gar nicht der Fall. Wir versuchen uns übrigens hier auch gar nicht reicher zu machen, sondern wirklich nur so gut es geht über Wasser zu halten.

        ich glaube, dass sehr viele Menschen das Thema "Online Publishing" in seiner ganzen Komplexität unterschätzen. Es ist leider nicht so, dass wenn man einen Artikel schreibt, wie von Zauberhand plötzlich Tausende Leser da sind. Und gleichzeitig ist es für uns immer ein Kampf eine Überschrift zu finden, die auf der einen Seite nicht zu reißerisch ist, aber gleichzeitig neugierig macht. Das ist ein sehr schmaler Grad.

        Nun könnte man sagen: Ach, dann nimm doch immer eine sachliche Überschrift. So einfach ist das aber leider nicht. Denn man wird am Ende nicht gelesen. Was wiederum irgendwann das Todesurteil für eine Seite bedeutet.

        Wir bemühen uns wirklich sehr, einen guten Journalismus zu bieten und ausgewogen zu berichten. Natürlich ist man auch manches mal daneben (zu meinem Artikel heute stehe ich aber!), man macht Fehler oder schafft nicht den richtigen Ton. Das geschieht aber niemals mit unehren Absichten – sondern es passiert, weil hier bei NextPit Menschen arbeiten.


      • Man muss doch auch nehmen, was gerade an Themen da ist. Jetzt die WWDC, in Februar Samsung mit der S-Reihe, im Herbst die neue Android Version und die Iphones. Ich finde die Flut an Artikeln z.B. jedes Jahr zu den Samsung S Geräten nie so wahnsinnig toll, aber ich muss sie auch nicht alle lesen. ;-) Und wenn nur ein Artikel zu den Geräten geschrieben würde, wäre der bestimmt 10 Seiten lang. Das will ja auch keiner.


      • Absolut richtig. Wenn man zum Beispiel schaut, wieviele Artikel zu Apple bei Cashy in den letzten Tagen erschienen sind, dann ist das hier bei Nextpit noch harmlos. Aber nur hier wird gleich wieder gemeckert.


      • @C.F.: Dummerweise gibt es da viel bessere Newsseiten, die das Feld schon Jahrzehnte lang beackern. Musst mal gucken.


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
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        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Wir sind eine Seite, die Smartphones, Smart Home, Tablets und Anderes behandeln. Wir schreiben auch nicht nur News, sondern auch Erklärartikel, Testberichte uvm.

        Babb


      • Stimmt, das machen andere nicht.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Keine Angst- ich bin z.B. auch bei macuser, heise, golem, Cashy, …😉


      • Ah gut, ich machte mir schon Sorgen.


  •   36
    Gelöschter Account vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Android ist drittklassig. Aber das macht Google nichts aus, denn sie machen ja unglaublich viel Kohle mit den Apple-Anwendern.

    Die Aufgabe von Android ist nicht, besser als iOS zu sein. Die Aufgabe von Android ist, eine dritte Plattform zu verhindern, die das Geld abschöpft. Dann ist Google bereits mehr als zufrieden.

    Das hat bei Windows Mobile hervorragend geklappt. Microsoft hatte alles: eine riesige Benutzerschar, Cloud, Suche, Karten, Office und vieles mehr. Aber sie hatten nicht die Eier, um es gegen Android richtig durchzuziehen.

    Google konnte also den einzigen ernsthaften Rivalen aus dem Rennen werfen. Mission erfüllt. Und jetzt lehnen sie sich wieder zurück, geniessen das viele Geld und halten Android gerade so am Leben. Wird wieder einmal eine “Innovation” gebraucht, kopiert man halt bei Apple.

    Und weil das so toll funktioniert, ist Android auf Smartphones nur schlecht – aber auf Tablets, TVs und Smartwatches ist es unterirdisch. Aber heh! Warum sich Mühe geben, wenn man an der Spitze steht?


    • Fabien Roehlinger
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      vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Ja, ich denke, Du hast da einen gewichtigen Punkt. Googles Interesse ist das Vermeiden der dritten Plattform, die es für sie teurer machen würde.

      BabbTimTentenGelöschter Account


  • Ich finde es fast traurig, wie runtergewirtschaftet Android inzwischen ist. Dabei hatte es alle Möglichkeiten. Aber Google war es nie wirklich ernst damit, man hatte keinen langfristigen Plan. Keinen Plan, wie man mit Updates umgeht bei verschiedenen Herstellern, keinen Plan bei Tablets, keinen Plan, wie man ein System von Apps schafft, das gute Dienste bietet und nicht nur einen Haufen Ramsch. Und am wenigsten Plan hatte man dabei, Vertrauen zu schaffen. Ständig neue Features, Dienste und Apps, die, kaum hatte man sich daran gewöhnt, auch schon wieder abgeschafft wurden. Das rächt sich jetzt. Die Zeit der Hardware und der Frickelei ist endgültig vorbei, die Kunden wollen Service und Funktionen und das, ohne sich groß damit befassen zu müssen. Die Datenblätter interessieren nur noch die Nerds auf den Techseiten. Heute muss das Tablet mit dem Smartphone, der Watch, dem Home System oder dem Auto zusammenspielen und das sofort. Hier hat Android einfach zu wenig zu bieten. Leider. Schade drum.


    •   36
      Gelöschter Account vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Fast alles was du sagst, ist absolut korrekt. Nur den allerletzten “Satz” hast du komplett vermasselt. 😏


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Welchen meinst Du?


      •   36
        Gelöschter Account vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Na, “Schade drum.”


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
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        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Ich finde es tatsächlich schade. Nur harter Wettbewerb hilft uns allen, bessere Produkte zu bekommen. Wenn Android so weitermacht, wird es nicht mehr möglich sein, je einen Kunden in das Betriebssystem zurückzuholen.
        Was passiert dann mit der Innovationsbereitschaft? Wir brauchen Wettbewerb.

        Das ist auch das Credo des Artikels.


      • Ich denke, er meint, dass ich es schade finde.
        Schade ist es deshalb, weil Android sehr viel Potential hatte und es brachliegen ließ. Es hat ja durchaus Platz für mehrere Systeme in der Welt, allein wenn ich an Afrika, Indien und andere Teile der Welt denke, in denen sich nicht jeder teuerste Hardware leisten kann, wäre ein günstiges, aber dennoch gutes System wünschenswert. Google hätte das Kapital dazu und auch das Know-how, nur ist Google nicht daran interessiert. Und das bedauere ich.


      •   36
        Gelöschter Account vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Du hast recht, ich finde auch deinen ganzen Artikel sehr gelungen. Aber nachdem Google bei mir in den letzten Jahren sukzessive jeden Kredit verspielt hat, wünschte ich mir, dass Microsoft das Rennen gemacht hätte.

        In China wird sich vermutlich HarmonyOS durchsetzen. Aber das wird nicht viel ändern. Ich glaube nicht, dass die breite Masse ausserhalb den Chinesen vertraut. Und für Google spielt es eh keine Rolle, weil die in China auch heute nicht präsent sind.


      • Fabien Roehlinger
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        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Ich denke, dass China schon versuchen wird, HarmonyOS in Europa fest zu positionieren. Das ist zumindest meine Hypothese.


      • Keine Chance. Als Mitarbeiter eines US-Unternehmens war es zuletzt schon verboten sich mit einem Huawei Smartphone überhaupt ins firmeneigene Wlan ein zu wählen aus Angst der Firmen, gegen ein Regelung der Trump-Regierung zu verstoßen. Biden dreht die Regeln ja auch nicht zurück.

        Als Firmentelefone kommt ein Smartphone mit chinesischem OS in Europa / USA politisch schon gar nicht in Frage.

        Technisch ist Harmony OS als KOnkurrenz zu Googles Android und iOS sicher interessant. Aber im Westen politisch chancenlos.


      • @Fabien
        Das wird aber schwierig, ohne gewisse Dienste. Viele Dienste, die jeder von uns täglich nutzt, gibt's teilweise in China und bei HarmonyOS gar nicht. Dass sie dort fehlen ist in China egal, hier hingegen unmöglich. Nur deswegen ist ja auch WindowsPhone gefloppt. Das dürfte ziemlich garantiert bei HarmonyOS im Westen auch so sein.


      • Fabien Roehlinger
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        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Das stimmt natürlich. Aber man merkt den unbedingten Willen, ein eigenes Ökosystem etablieren zu wollen. Für China selbst wäre es auch von großem Interesse. Es gäbe sicherlich Mittel und Wege seitens Huawei es für App-Entwickler attraktiv zu machen, auch für Harmony OS zu entwickeln.


      • "Aber man merkt den unbedingten Willen, ein eigenes Ökosystem etablieren zu wollen."
        Das klingt so, als hätten sie die Wahl. Die haben sie aber nicht, stehen mit dem Rücken an der Wand.


    • @Tenten:

      Google kann den Herstellern nur Angebote machen. Wenn die diese nicht annehmen, kann man das Google nicht anlasten. Manche Dinge setzt zwar auch Google durch, aber so wie die Hersteller auf Google angewiesen sind, gilt das auch umgekehrt. Fabian hat vor kurzem einen vier Jahre alten Artikel verlinkt, der die Einsatz von ToF-Kameras und AR-Applikationen bei einem ASUS-Gerät thematisiert.
      Jetzt wird das bei Apple ein Thema. Dass Google frühzeitig sich mit solchen innovativen Themen beschäftigt, kann man ihm ja wohl genauso wenig vorwerfen, wie dass sie nicht weitere Millionen in ein Thema vergraben, für das der Markt offenbar noch nicht reif war. Wenn AR jetzt doch ein Thema werden sollte, und sei es durch Apples Aktivitäten, dann braucht Google die Pläne nur aus den Archiven zu holen.
      Wenn ich mich richtig erinbere, hast Du die (als Voraussetzung notwendige) ToF-Kamera als K.o.-Kriterium für solche Anwendungen gesehen. Wenn Apple jetzt unter dem Namen "Lidar" solche Tiefensensoren verbaut, dann zeigt das doch nur, dass Google nicht falsch lag, sondern dass die Zeit dafür einfach noch nicht reif dafür war, vielleicht waren ToF-Kameras auch noch nicht so teuer.
      Ich verstehe auch nicht, wieso Du Googles Dienste als "Ramsch" bezeichnest. Maps funktioniert bestens.
      Den Google-Assistenten nutze ich aus persönlichen Gründen nicht, aber wenn ich in Fachzeitschriften lesen, dass er als der fortschrittlichste Assistent mit einzigartigen Fähigkeiten, wie der Erkennung unterschiedlicher Sprecher, gilt, dann nötigt mir das davon unabhängig tiefen Respekt vor der Ingenieurs-Kunst des Unternehmens ab.
      Was ist an Google-Auto Ramsch.
      Android-One ist ein Angebot an alle Hardwarehersteller, schnellere und unproblematischere Updates. Wenn die Hardwarehersteller das nicht annehmen, kann man das auch nicht Google anlasten. Darüber hinaus unternimmt ja Google Anstrengungen, um durch die Desintegration von Betriebssystemfunktionen wie Webview von den Herstellern unabhängiger zu werden.
      Mag ja sein, dass Microsoft da einen besseren Ansatz gewählt hat, und vielleicht hatte Android diesbezüglich einen Geburtsfehler. Das ändert aber nichts daran, dass man die Schuld am Update-Dilemma nicht alleine Google, ja nicht mal hauptsächlich ihm anlasten kann.
      Samsung zeigt ja, dass es anders geht. Etlichen Käufern mag die Schuldfrage egal sein, aber wiederum Samsung zeigt, dass das Android-Universum antworten kann, wenn man es dort für notwendig hält.


  • Sehr schöner Artikel, vielen Dank!


  • Peinlich. Wie kann man sich Jounalist nennen und so wenig Ahnung von der Themaik haben...


    • Dann erklär doch mal, warum die anderen keine Ahnung haben.
      Oder kommt da nix..?

      Tim


    • Fabien Roehlinger
      • Admin
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      vor 1 Woche Link zum Kommentar

      An welchen Stellen genau siehst du denn meine Lücken? Wir können darüber ja gerne diskutieren.

      Ich frage mich, warum man auf so ein Thema überhaupt so angefasst reagieren muss.

      Tim


      • C. F.
        • Blogger
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        @PeterPan: jetzt schreibst den ganzen Artikel mit Deinem fundamentalen Wissen gerade nochmals neu. Wir freuen uns alle schon drauf, was du uns da neues zu berichten hast.


  • Ich hole schon mal das Popcorn XD


    • Fabien Roehlinger
      • Admin
      • Staff
      vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Bisher ist es verdächtig ruhig, wenn man überlegt, wie oft der Artikel schon gelesen wurde.


      • Vielleicht liegt es daran, dass der Beitrag völlig irrelevant ist. Fanboy-Gesülze vom Feinsten.


      • @Thomas
        Das ist bestenfalls deine Herangehensweise... schon witzig wie Android-Fans sich ständig über Apple-Nutzer lustig machen und ihnen blinde Loyalität und Co. unterstellen und dann gar nicht merken, dass es auf SIE selbst viel eher zutrifft...


      • Umgekehrt ist das natürlich nicht so. Ich für meinen Teil bin weder Android- noch sonstiger Fanboy. Davon hab ich absolut nichts. Aber bei Leuten wie dir oder dein(en) Alter Ego(s) bin ich mir nicht sicher.


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Also, Thomas, jetzt bitte mal sachlich bleiben und hier nicht wild beleidigen. Das geht deutlich zu weit!


      • Fabien, chill mal 😇


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Ich bin eigentlich sehr gechillt, würde ich sagen. Ich möchte nur nicht, dass man mit erhobenem Zeigefinger Andere – und nicht die Sache – bewertet. Aber sonst alles gut :-)


      • "Ich möchte nur nicht, dass man mit erhobenem Zeigefinger Andere – und nicht die Sache – bewertet."
        Trifft aber auch und vor allem (Prinzip Ursache und Wirkung) auf Tim zu. ;)
        Auch hier bitte auf Ausgewogenheit achten!


    • Ich auch :-o


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Wieso genau, ist es Fanboy-Gesülze? Die Marktanteile verschieben sich seit Längerem hin zu Apple. Und es gibt bei Android kein richtiges Ökosystem.

        Klar, gut möglich, dass es Dir nicht so wichtig ist. Wenn man sich aber die Trends ansieht, erkennt man, dass Android unter Zugzwang gerät.

        Tim


      • Nun ja, in den letzten sechs Monaten haben sich die Trends für die meisten großen Hersteller positiv entwickelt.
        Natürlich bekommt momentan jeder große Hersteller ein paar Marktanteile ab die Huawei, leider, verliert.
        Insgesamt steigen aber auch die Marktanteile Samsungs in den letzten zwei Quartalen stetig an. Oppo hat seinen Absatz im letzten Quartal verdoppelt, genau wie OnePlus und Realme, und auch Xiaomi hat einiges zugelegt.
        Selbstverständlich muss man hier auch die absoluten Zahlen betrachten, da eine Verdopplung der MAnteile bei 3 Prozent natürlich leichter zu erreichen ist als bei 28.

        Einen wirklichen Zugzwang sehe ich hier aber noch nicht, obwohl man diesen wahrscheinlich in so einem irren und schnellen Markt immer hat.

        =)


      • C. F.
        • Blogger
        vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Fanboys werden in der Schule diejenigen tituliert, die ein iPhone haben, welches man brennend gerne selbst hätte, sich aber nicht leisten kann. Also macht man sich lustig drüber und brennt innerlich vor Neid. Dieses Gehabe kann man durchaus auch auf Erwachsene übertragen, die sich bei dieser Thematik leider wie Kinder benehmen.


      • Schon wieder wurde ich ertappt. Ich weine jeden Abend in mein Kissen, weil ich mir kein iPhone leisten kann. Und es heißt ja auch, wer kein iPhone hat, hat kein iPhone. Das quält mich sehr.

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