Statement zu Akku-Explosionen: Das sagt OnePlus zur Problematik

Update: 🔥 Statement von OnePlus 🔥
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Statement zu Akku-Explosionen: Das sagt OnePlus zur Problematik

OnePlus versucht seit einiger Zeit mit der Nord-Serie bezahlbare Smartphones mit attraktiver Ausstattung für den Massenmarkt anzubieten. Jetzt ist zum dritten Mal in zwei Monaten ein OnePlus Nord 2 in Brand geraten und hat seinen Besitzer verletzt.

Update am 15. September 2021: Hersteller OnePlus hat bezüglich der Akkubrände im OnePlus Nord 2 ein Statement abgegeben. Darin heißt es: 

"Wir bei OnePlus nehmen jede Reklamation dieser Art aus Sorge um die Sicherheit der Nutzer sehr ernst. In diesem speziellen Fall hat uns der Nutzer trotz mehrfacher Versuche, das Gerät zu analysieren, einschließlich eines persönlichen Besuchs, um es zu untersuchen, bisher die Möglichkeit verweigert, eine angemessene Diagnose durchzuführen. Unter diesen Umständen ist es uns unmöglich, die Rechtmäßigkeit dieser Behauptung zu überprüfen oder auf die Schadensersatzforderungen dieser Person einzugehen."

Zu möglichen Gründen der Explosionen äußerte sich der Hersteller bislang noch nicht. Sicher wird dieser keine Vermutungen kommunizieren wollen, ohne den Sachverhalt selbst prüfen zu können. Wir beobachten weiter, ob es weitere Fälle oder zusätzliche Informationen des Herstellers gibt.

Ursprünglicher Artikel vom 10. September 2021:

Wie das Magazin LetsGoDigital berichtet, kam es am 8. September zum mittlerweile dritten bekannten Vorfall, in dem ein OnePlus Nord 2 5G Smartphone spontan in Flammen aufgegangen ist. Offenbar gab es auch in diesem Fall einen Defekt beim Akku, wodurch der sich entzündete und sehr heiß brannte. In allen Fällen waren indische OnePlus-Kunden betroffen.

Ursache des Feuers noch offen – mehrere Verbrennungen

Weshalb das Smartphone in Brand geriet, ist derzeit unklar. Das Gerät wurde jedoch unwiederbringlich beschädigt. Es wurde zum Zeitpunkt des Feuers in einer Jackettasche getragen, als der Besitzer bemerkte, dass das Smartphone extrem heiß wurde. Daraufhin zog der Mann das Kleidungsstück aus und wenig später explodierte das Telefon in der Tasche.

Kurz zuvor gab es offenbar zwei weitere Fälle

Es ist nicht das erste Mal, dass eines der neuesten OnePlus-Smartphones einen fatalen Akku-Defekt verzeichnete. Erst vor gut einem Monat wurde ein weiterer Fall bekannt, in dem ein OnePlus Nord 2 während einer Fahrradfahrt in Brand geriet. OnePlus hatte das Problem untersucht und dem Kunden mittlerweile eine Entschädigung zukommen lassen. Es habe sich um externe Faktoren gehandelt, die damals zu dem Akku-Brand geführt hätten, hieß es lediglich.

Erst vor rund drei Wochen machten dann Meldungen über einen weiteren Akku-Brand bei einem in Indien verwendeten OnePlus Nord 2 die Runde. Auch in diesem Fall geriet der Akku angeblich ohne erkennbaren Grund in Brand, man hat auch keine Fotos für das Geschehen oder weitere Details vorliegen. Angeblich verweigert OnePlus bisher jede Hilfestellung, weil der betroffene Kunde nicht nachweisen könne, was genau geschah.
 

Jüngstes Opfer bereitet Klage vor

Zumindest im jüngsten Fall eines brennenden OnePlus Nord 2 5G könnte dem Hersteller nun größeres Unheil drohen. Der betroffene Kunde ist Anwalt und hat nach eigenen Angaben bereits eine Anzeige bei der örtlichen Polizei in Delhi erstattet. Während die Ermittlungen laufen, kann das zerstörte Smartphone allerdings nicht von OnePlus untersucht werden, heißt es. Darüber hinaus will der Besitzer eine Klage gegen OnePlus einreichen, um Schadenersatz geltend zu machen.

OnePlus vertreibt seine Smartphone gerade in Indien mit einigem Erfolg und versucht auch mit dem Nord 2 preisbewusste Kunden zu erreichen. Die große Popularität der Marke beschert dem Hersteller zwar vergleichsweise hohe Verkaufszahlen, bringt aber offensichtlich auch bei Problemen eine größere Aufmerksamkeit mit sich.

Brennende Akkus sind bei Smartphones kein unbekanntes Phänomen. Das Samsung Galaxy Note 7 musste vor einigen Jahren sogar komplett vom Markt genommen werden, weil der Akku durch Fehler in der Herstellung im wahrsten Sinne des Wortes "brandgefährlich" war. Zahlreiche Fluglinien untersagen bis heute die Mitnahme eines Smartphones dieses Typs an Bord ihrer Maschinen. 

 

Dieser Inhalt kommt von unserem Partner WinFuture und ist am 2021-09-10 unter dem Titel erschienen. Hat er euch gefallen? Dann schaut doch bei unseren lieben Kollegen von WinFuture vorbei und findet weitere großartige Inhalte wie diesen!

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Top-Kommentare der Community

  • Maximilian HE vor 4 Tagen

    Ich habe noch nie einen so undifferenzierten und dämlichen Kommentar gelesen wie diesen.
    Wo übernimmt denn China bitte Volkswagen (den größten und mächtigsten Automobilhersteller der Welt), Daimler (den größten Premium Automobilhersteller der Welt) und BMW?
    Porsche ist in der Hand von Volkswagen.

    90% des WELTWEITEN Premiummarkts bei Autos ist von deutschen Autos besetzt.
    Sorry, aber völliger Unfug den Du da von Dir lässt Sabrina.

12 Kommentare

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  • Olaf Gutrun vor 23 Stunden Link zum Kommentar

    Kommt auch darauf an was für Lader man benutzt, mir viel sowohl beim s20 wie auch beim s21 auf das die mit vielen Ladegeräten anderer Hersteller wärmer werden als mit dem originalen Lader.

    Deshalb mir kommen meine Handys nur an den Originalen Lader, das Akku sagt Danke.


  • deltakula vor 3 Tagen Link zum Kommentar

    Wenn die Story so stimmt, würde ich als Geschädigter das Gerät auch nicht an Oneplus herausgeben. Zumindest nicht, bevor ein gerichtlich bestellter Sachverständiger das Smartphone auseinandergenommen hat.


  • Sabrina vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Noch mehr deutsche Steuergelder für die amerikanische Tesla-Firma, damit die Akku-Technologien entwickelt, dass Akkus nicht mehr explodieren können.

    Derweil wird die Deutsche Aktien-Automobilindustrie von den Chinesen übernommen.
    Tolle Politik, die dafür sorgt, dass wir in Deutschland noch nicht mal Produktionsmittel besitzen und damit zur vom Ausland kontrollierten Bananen-Republik werden.


    • Maximilian HE vor 4 Tagen Link zum Kommentar

      Ich habe noch nie einen so undifferenzierten und dämlichen Kommentar gelesen wie diesen.
      Wo übernimmt denn China bitte Volkswagen (den größten und mächtigsten Automobilhersteller der Welt), Daimler (den größten Premium Automobilhersteller der Welt) und BMW?
      Porsche ist in der Hand von Volkswagen.

      90% des WELTWEITEN Premiummarkts bei Autos ist von deutschen Autos besetzt.
      Sorry, aber völliger Unfug den Du da von Dir lässt Sabrina.


      • Hubelix vor 3 Tagen Link zum Kommentar

        Das hat Sabrina bestimmt aus ihrem Coronaschwurbler-Telegram-Channel ....

        Neben promovierten Medizinern sind Attila, Ken und Xaver nämlich auch Wirtschaftsfachleute ;-)


  • Mastermind vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Was passiert wohl erst wenn die Dinger erst mit 120 Watt geladen werden? 🙂


    • Sabrina vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Dann werden militärische Drohnen damit bestückt.


      • Olaf Gutrun vor 23 Stunden Link zum Kommentar

        Explodierende Drohnenakkus kenne ich von den Renndrohnen, mit den kleinen Lipos kann man ein Auto starten oder schweissen... Die gehen öfters mal in Flammen auf.


        Ich hoffe das nie etwas mit meinem selbst gebauten E scooter Zusatzakku passiert. 48v 26.000mah wenns passiert.


  • deltakula vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Das arme Ding wird mit 65 Watt geladen; oder genauer gesagt: getoastet. Wäre ich ein Akku, würde ich für eine solche Quälerei auch Rache am Besitzer nehmen. ;-)


    • Tom vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Weil die es sich aussuchen können, hm? Oder wirfst du bei jedem neuen Handy erstmal das Ladegerät weg und gräbst den alten 5V 0,5a Adapter aus?


      • deltakula vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Nicht lachen: Meine Lader haben alle nur fünf Watt, drahtlos wie Kabel. Davon abgesehen. Netzteile sind bei den iPhones sowieso nicht mehr dabei. :-))


      • BartBart vor 1 Woche Link zum Kommentar

        @Deltakula
        Das bei den iPhones keine Ladegeräte mehr dabei sind ist .ir völlig egal, mir kommt kein 🍏 (👎) Produkt in die Tüte.

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