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App-Flatrate für Android: Google Play Pass kommt nach Deutschland

App-Flatrate für Android: Google Play Pass kommt nach Deutschland

Google kündigt in einem Blog-Posting an, dass sein Abonnement-Spieledienst, ein Konkurrent von Apple Arcade, in neun Ländern, darunter Deutschland, verfügbar sein wird.

Die Einführung von Google Play Pass in Deutschland wird schrittweise erfolgen, sodass es wahrscheinlich einige Zeit dauern wird, bis die Play-Pass-Option im Play Store-Menü erscheint. Laut Google soll der Abo-Dienst noch in dieser Woche erscheinen. Auf dem Samsung Galaxy Z Flip konnten wir den Dienst noch nicht im Play Store entdecken.

Das Abonnement kostet 4,99 Euro pro Monat oder 29,99 Euro pro Jahr. Google Play Pass kann mit bis zu fünf Mitgliedern in der Familienbibliothek geteilt werden. Ein Smartphone mit Android 4.4 oder höher und die Play Store-Version 16.6.25 sind die Grundvorraussetzungen, um den Dienst nutzen zu können.

500 Titel ohne Werbung oder In-App-Käufe

Das im vergangenen September in den Vereinigten Staaten eingeführt Google Play Pass bot einen Startkatalog mit 350 mobilen Apps und Spielen. Seitdem hat Google seinem Katalog 150 neue Titel hinzugefügt, wie zum Beispiel Sonic the Hedgehog, Golf Peaks, Teslagrad, Forgotten Anne und Sally's Law.

Unter den 500 angekündigten Spielen befinden sich auch Titel, die nicht exklusiv für Google Play Pass angeboten werden (Star Wars KOTOR, This War of Mine). Der Vorteil ist hier, dass somit viele Android-Games zu einem vergleichsweise günstigen Preis verfügbar sind, für die man insgesamt deutlich mehr ausgeben würde. Natürlich besitzt man diese Spiele dann aber nicht, sondern sind nur mit aktivem Abo spielbar.

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Eine Vorschau auf den Google Play Pass-Spielkatalog. / © Google

Reicht das Argument "Null Werbung" aus?

Mountain View wird seinen Katalog sicher erweitern und sicherstellen, dass die angebotenen Titel von guter Qualität sind, um ein Abonnement in einem Ökosystem zu rechtfertigen, in dem die Spieler tendenziell weniger ausgeben wollen. Apples Pendand Apple Arcade kostet ebenfalls 4,99 Euro pro Monat, mit einer kostenlosen einmonatigen Testphase.

Aber Apple Arcade hat laut Branchen-Kennern nicht den Erfolg erzielt, den man in Cupertino erwartet hatte. So wurde kürzlich bekannt, dass Apple einige Verträge mit Spieleentwicklern überraschend auslaufen ließe. Andererseits werden kostenlose Spiele mit Mikro-Transaktionen, die insbesondere bei Multiplayer-Spielen getätigt werden, meiner Meinung nach für diese Art von abonnementbasierten Diensten unempfindlich bleiben.

Ich denke, dass es die Spieler auf jeden Fall vorziehen, 50 Euro für In-App-Käufe in einer "kostenlosen" Anwendung auszugeben, anstatt ein Handyspiel für fünf Euro zu kaufen. Und dieses Modell ist für die Verleger zudem viel profitabler. Wenn Google, wie Apple, keine überzeugenden Exklusivitäten anbietet, wird das Argument "keine Werbung, kein In-App-Kauf" nicht ausreichen, um genügend Spieler anzuziehen.

Wie seht Ihr das? Gebt Ihr Geld für In-App-Käufe in Games aus und würdet Ihr Googles Abo-Modell ausprobieren? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Quelle: Google Blog

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Top-Kommentare der Community

  • Tenten vor 4 Wochen

    Du kannst doch bei sehr vielen Apps die In App Käufe auf dem nächsten Smartphone wiederherstellen. Das funktioniert bei mir schon seit Jahren.

  • Tenten vor 4 Wochen

    Ich werde es definitiv nicht nutzen, weil ich den Großteil der mobile Games extrem öde und langweilig finde. Und die paar Perlen die es da gibt, kaufe ich mir ohnehin schon so.

15 Kommentare

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