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Jya Fjord Pro Air Purifier: 500-Euro-Luftreiniger im Hands-on-Test

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© NextPit

Mit einem smarten Luftreiniger gegen die Pollensaison: Rechtzeitig zur Allergie-Zeit bringt Jya mit dem Fjord Pro Air Purifier einen leistungsstarken Luftreiniger auf den Markt. Das knapp 500 Euro teure Gerät filtert nicht nur Pollen, Staub und flüchtige organische Verbindungen (VOC) aus der Luft, sondern verbindet sich sogar mit Eurem Smartphone. Wieso das nützlich ist, erfahrt Ihr in unserem Hands-on-Test.

Pro

  • schnelles und einfaches Setup
  • einfache und übersichtliche App
  • eindrucksvolle Filterleistung
  • unterstützt Alexa, Homekit und Google Assistant

Contra

  • Anschaffung und Verbrauchsmaterial teuer
  • detailliertere Statistiken in der App wären schön

Jya Fjord Pro Air Purifier: Preis und Verfügbarkeit

Wer oder was ist Jya überhaupt? Jya ist eine Marke von Smartmi und damit Teil des Xiaomi-Ökosystems. Die 2014 gegründete Firma Smartmi spezialisiert sich aufs Heimklima und umfasst Ventilatoren, Elektroheizungen, Luftbefeuchter und eben auch Luftreiniger im Consumerbereich. Jya wiederum kümmert sich ausschließlich um Luftfilter im gehobenen Preisbereich. Neben dem hier ausprobierten Fjord Pro Air Purifier gibt es von Jya auch den "normalen" Fjord Air Purifier, der mit 399 Euro ein ganzes Eck günstiger ist.

Wenn Euch jetzt schon die Augen brennen, dann könnt Ihr bis zum 14. März um 9:00 Uhr CET bei Jya sparen – sowohl den Jya Fjord Pro als auch den "kleinen" Jya Fjord bekommt Ihr aktuell im Early-Bird-Angebot 40 Euro günstiger. Jya verschickt die Luftfilter übrigens aus einem Warenhaus aus Europa. Der Versand dürfte daher auch nicht allzu lange dauern, und bezüglich Zollgebühren seid Ihr auf der sicheren Seite.

Disclaimer: Dieses Hands-on ist Teil einer Kooperation zwischen Nextpit und Jya. Auf die redaktionelle Meinung in diesem Testbericht hatte der Hersteller keinerlei Einfluss.

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Der Jya Fjord Pro Air Purifier ist ein ganz schöner Klotz. / © NextPit

Unboxing des Jya Fjord Pro Air Purifier

Bereits vor dem Unboxing fällt auf: "Boah ist das Ding riesig!" Mit einer Grundfläche von 31 mal 30 Zentimetern und einer Höhe von 72 Zentimetern ist der Jya Fjord Pro Air Purifier schon ein richtiges Möbelstück. Das Design in Schwarz-Silber ist schlicht und passt sich problemlos in moderne Wohnräume ein. Und wer's individuell mag, kann die silbernen Plastikelemente ja mit Möbelfolie bekleben. Der Einschalter befindet sich unten auf der Rückseite des Geräts – und los geht's!

Rechts oben in der Front verbaut Jya einen kreisrunden OLED-Touchscreen. In der Standardansicht zeigt der Luftfilter hier stets den Feinstaubmesswert (PM2.5) in µg/m3 an. Darunter seht Ihr farbig hinterlegt die Wörter "Pollen" und "TVOC", also für Allergene sowie "total volatile organic compounds", also flüchtige (gasförmige) organische Verbindungen. Die Farbe verrät jeweils, wie gut oder schlecht die Messwerte gerade sind. Mit einem Wisch nach links seht Ihr noch in vier Abstufungen den Status bei den PM10-Feinstaubpartikeln. Unter PM2.5 und PM10 fallen beispielsweise Pollen, Staub, Haustierschuppen oder Bakterien.

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Das runde OLED-Display zeigt Euch die wichtigsten Messdaten auf einen Blick. Hier ist alles im grünen Bereich. / © NextPit

Wischt Ihr vom Homescreen nach rechts, gelangt Ihr zur Einstellung des Lüftungsgitters auf der Oberseite. Hier könnt Ihr den Winkel auf 30, 60 oder 90 Grad einstellen. Weiter rechts folgen Einstellungen zu Displayhelligkeit und WLAN-Verbindung sowie zum Zustand des Filters. Zu guter Letzt könnt Ihr noch durch ein Antippen des Homescreens den Betriebsmodus zwischen "Aktiv", "Nacht" und "Automatisch" wechseln. Je aktiver, desto effektiver die Filterwirkung, aber desto lauter ist auch das Gerät – wobei der Geräuschpegel selbst auf maximaler Stufe noch erträglich ist (Herstellerangabe: maximal 64 dB(A), im Schlafmodus 18,8 dB(A)).

Eine breite LED unterhalb des großen Lüftungsgitters auf der Vorderseite zeigt Euch eine Zusammenfassung der aktuellen Messwerte an, von Grün für "super" bis Dunkelrot für "schlecht". Beim folgenden Bild leuchtet sie rot, weil der Luftfilter fehlt.

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Der Luftfilter ist riesig – und leider kein billiges Vergnügen. / © NextPit

Auf der Rückseite des Gehäuses befinden sich eine große und eine kleine Klappe. Hinter der großen Klappe versteckt sich der riesige Luftfilter – da ist auch sofort klar, wieso Jya den den Luftreiniger so groß baut. Der Luftfilter hält ca. 300 Tage lang durch, die App informiert Euch über den Verschleiß. Mit 79 Euro ist ein Ersatzfilter nicht gerade günstig, andererseits ist eine bessere Atemluft eben auch ihr Geld wert. Hinter der kleinen Klappe verbergen sich die Sensoren des Fjord Pro Air Purifiers – aber dazu später mehr.

Setup des Jya Fjord Pro Air Purifiers

Zum Verbinden des Fjord Pro Air Purifier mit dem Smartphone benötigt Ihr als erstes die Smartmi-Link-App (Apple App Store / Google Play Store). Nach dem Start klickt Ihr einfach auf das Plus-Symbol in der App und folgt den Anweisungen auf dem Smartphone, um den Luftfilter mit Eurem WLAN zu verbinden. Im Test mit der iOS-App hat das nicht einmal drei Minuten gedauert. 

jya apple homekit amazon alexa
Der Luftreiniger arbeitet nicht nur mit der herstellereigenen App, sondern auch mit Apple Homekit (links, mitte) und über einen entsprechenden Skill mit Amazon Alexa zusammen (rechts). / © NextPit

Einziger Wermutstropfen an dieser Stelle: Leider könnt Ihr die Jya-Luftfilter aktuell nicht mit der Xiaomi-Home-App nutzen, dafür aber immerhin mit Apple HomeKit, Alexa und dem Google Assistant. Das Verbinden mit Apple Homekit war im Test kein Problem. Mit dem iPhone im gleichen WLAN wurde der Fjord Pro Air Purifier automatisch erkannt. Nur nach dem achtstelligen Code unter der Luftfilter-Klappe musste ich etwas suchen. Nach erfolgter Verbindung seht Ihr die wichtigsten Eckdaten des Luftfilters dann auch in Eurer Apple-Home-Übersicht.

Jetzt aber zur Hersteller-App:

jya air purifier settings app
So sieht die App Smartmi Link des Herstellers aus. Ein Klick auf die drei Icons oberhalb des Gerätebilds (mitte) führt Euch zu einem zeitlichen Verlauf der Messwerte, siehe nächstes Bild. / © NextPit

In der App Smartmi Link findet Ihr die wichtigsten Daten auf einen Blick. Oberhalb des Produktbilds seht Ihr den Status der PM10- sowie TVOC-Messwerte in jeweils vier Abstufungen (super, gut, mittel, schlecht) sowie den PM2.5-Messwert in µg/m3. Am unteren Bildschirmrand zeigt Euch die App noch die Raumtemperatur sowie die Luftfeuchtigkeit. Während es für Feinstaub und TVOC einen zeitlichen Verlauf der Messwerte gibt, fehlt dieser leider für Temperatur und Feuchtigkeit.

jya air quality measurements screenshot
Leider hat die Y-Achse beim zeitlichen Verlauf der verschiedenen Messwerte keine Beschriftung. Hier wären weitere Details spannend gewesen. Im Screenshot rechts seht Ihr, wie der Luftreiniger nach Inbetriebnahme die Staubbelastung reduziert hat. / © NextPit

Außerdem könnt Ihr in der App auch den Fjord Pro Air Purifier ein- und ausschalten sowie zwischen den verschiedenen Lüftermodi wechseln. Wie auf dem OLED-Touchscreen gibt es hier weiterhin Einstellungen für den Winkel des Lüftungsgrills und die Displayhelligkeit – für's Schlafzimmer lässt sich das Display übrigens auch ganz abschalten. Außerdem findet Ihr in der App auch wieder eine Verschleißanzeige für den Filter.

Zwei Optionen gibt's exklusiv in der App: Erstens könnt Ihr hier die Soundeffekte für den Luftreiniger ein- und ausschalten. Und zweitens gibt es eine Timer-Funktion, sodass der Jya Fjord Pro Air Purifier nur zu bestimmten Tageszeiten oder an bestimmten Tagen läuft. 

Praxis: Filterleistung im Check

Die technischen Eckdaten des Jya Fjord Pro Air Purifiers lesen sich eindrucksvoll. Der Luftreiniger eignet sich laut Hersteller für bis zu 66 m2 große Räume, die "Clean Air Delivery Rate" (CADR) soll für Feinstaub-verpestete Luft 550 Kubikmeter pro Stunde betragen. Das Binden von flüchtigen Kohlenwasserstoffen läuft etwas langsamer; hier kommt der Luftreiniger auf 250 Kubikmeter saubere Luft pro Stunde. Außerdem verspricht der Hersteller, dass der NanoGuard-Filter auf HEPA-H13-Niveau liegt – und damit 99,99% der 0,1 Mikron großen Partikel aus der Luft filtert – also Keime, Viren, Bakterien & Co.

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Hinter einer kleinen Klappe auf der Rückseite verstecken sich die Sensoren des Jya-Luftreinigers. / © NextPit

Zugegeben: Mangels Spektrometer fällt es uns schwer, die tatsächliche Filterleistung des Jya Fjord Pro Air Purifiers zu beurteilen. Ich bin allerdings auf Frühblüher allergisch und habe seit dem Einsatz des Luftreinigers im Home Office eine spürbare Verbesserung meiner Allergiesymptome bemerkt – und auch die Luftqualität im benachbarten Schlafzimmer hat offenbar profiert. Das Fexofenadin bleibt zumindest vorerst in der Schublade.

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Der Winkel des Lüftungsgitters lässt sich in drei Stufen einstellen: auf 30, 60 und – wie hier – 90 Grad. / © NextPit

Erster Eindruck: Zusammenfassung

Auch wenn Jya noch eine neue Marke ist, so macht sich die Erfahrung der Konzernmutter bemerkbar: In puncto smarte Features funktioniert das Gerät einwandfrei und arbeitet mit Apple HomeKit, Google Assistant und Amazon Alexa zusammen. Schade ist nur, dass trotz der Verwandtschaft aktuelle keine Nutzung in der Xiaomi-Home-App möglich ist. 

Die Filterfähigkeiten sind auf dem Papier beeindruckend – und zumindest hinsichtlich meiner Frühblüher-Allergie konnte ich nach kurzer Zeit eine Besserung bemerken. Was die Fähigkeiten bezüglich des Herausfilters von TVOCs und nicht-allergenem Feinstaub angeht, können wir mangels Spektrometer leider keine Aussagen treffen.

Was ich im Test aber durchaus interessant fand, waren die Messwerte aus dem Luftreiniger gerade über den zeitlichen Verlauf. Das ist eine gute Chance, etwas über die Pollen-, Staub- oder Chemiebelastung der Luft zu lernen, beispielsweise nach dem Lüften oder nach dem Einsatz von Reinigungsmitteln. Allerdings würde ich mir hier detailliertere Statistiken wünschen. 

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14 Kommentare

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  • Karsten vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Bei all der Aufregung dürfen wir nicht vergessen, dass Al Bundy 1966 in einem einzigen Spiel vier Touchdowns erzielte und damit die Stadtmeisterschaft für die Polk High School gewonnen hat.


  • DiDaDo vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Hat jemand ohne speziell eine Pollenallergie mit diesen Luftreinigern Erfahrung?
    Vorallem was den Bereich Hausstaubreduzierung oder allgemeine Luftverbesserung in der Innenstadt angeht oder sind die Dinger da einfach Quatsch, weil die Luft ohnehin auch in der Stadt sauber ist, wenn man nicht gerade an einer Hauptstraße wohnt und es da regelmäßiges Lüften auch tut?


    • C. F.
      • Admin
      vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Meine Frau hat in ihrer Nachhilfeschule 3 Stück von Philips im Einsatz. Primär wegen Corona.

      https://www.philips.de/c-p/AC2889_10/2000i-series-luftreiniger

      Da sie auch unter Pollenallergie leidet, ist in ihren Räumlichkeiten die Luftqualität sehr gut - kein niesen, Schnupfen etc. Aber kaum zu Hause, da haben wir die Dinger nicht, geht's schon los. Ihr Geschäft ist mitten in der Innenstadt, und ich merke die gefilterte Luft sofort.


      • DiDaDo vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Filtern die Consumer Geräte wirklich zuverlässig Viren aus der Luft? Die bewerben das zwar alle (klar, ist ja das Marketing-Ding zur Zeit), allerdings hab ich auch einige dahingehend kritische Artikel gelesen.


    • Tenten vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Ich wohne mitten in der Innenstadt und hatte mir letzten Sommer mal zwei Geräte von Philipps aus dem Büro mit nach Hause genommen und dort drei Wochen im Schlafzimmer getestet. Wir sind keine Allergiker, haben also mit Pollen keine Probleme. Unterschiede haben wir keine festgestellt, deswegen haben wir uns auch keine angeschafft. Was uns zusätzlich noch abgehalten hätte ist der Umstand, dass wir allgemein etwas skeptisch bei allem sind, wo man regelmäßig Filter wechseln muss (zum Beispiel auch Wasserfilter). Lässt man das schleifen, können sich schnell Keime bilden und dann mehr Schaden anrichten als nutzen.
      Ich denke aber, für Allergiker oder Menschen, die Probleme mit Feinstaub haben, kann das eine sehr gute Anschaffung sein.


      • Olaf Gutrun vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Oder Raucherhaushalte.

        Bringt schon viel wenn die Luft in Bewegung bleibt, der Rauch eingezogen wird und das Nikotin im Filter landet anstatt das der stehenden Rauch sich überall ablegt.

        Ich finde es Wahnsinn, was nach zwei Wochen so alles im Filter hängt. Geht ja schon los wenn Decken ausgeschüttelt werden, die fasern landen größtenteils im Filter anstatt sich überall als Staub nieder zu legen.


      • DiDaDo vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Da gibts ja diesen heftig teuren Dyson mit Ventilator, Luftreiniger und Luftbefeuchter in einem, der den Wassertank zusätzlich mit ... UV? ... bescheint, um die Bakterien abzutöten :-D
        Bei denen mit reinem HEPA Filter hätte ich jetzt nicht so die Bedenken, da pustet der Staubsauger im Betrieb sicher mehr an Zeug aus seinem Körper heraus.


    • Olaf Gutrun vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Ja habe ich Didado

      Die hohlen auch Feinstäube aus der Luft, ich sauge meine Filter alle zwei wochen rückwärts ab, es ist wahnsinn was im Grobfilter so alles hängt. Staub in der Wohnung wurde immer weniger. ( Dauert aber auch ein paar wochen, bis man das bemerkt.) Wir mussten als Raucher im Winter definitiv seltener Lüften, die Medion Filter die ich habe schaffen das.

      Nun nach 4 Monaten in einem Intensiven Raucherhaushalt stehen spätestens in zwei monaten neue Filter an, ohne Rauchen halten die natürlich länger.

      In der Luft schwirrt viel herum, Rußpartikel, Phasern, Schadstoffe, Pollen, Umweltgifte.

      Gewisse Flächen muss ich viel Seltener entstauben, Dvd Sammlung z.b

      Das macht sich schon bemerkbar.


      • DiDaDo vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Okay, Rauchen tun wir nicht. Zumindest nicht in der Bude, die drei-vier mal im Jahr zu nem Bier im Biergarten höchstens :-D


  • Olaf Gutrun vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Ich Priorisiere da eher mehrere kleine Raumfilter verteilt in der Wohnung.

    Bin für 69€ mit den Medion Geräten sehr zufrieden, für 99€ hat man auch eine Smartphone Anbindung, was ich quatschig finde.

    Ein Ersatzfilter kostet 14,99.
    Das Gerät kann mit 300 Euro Phillips reinigern mit halten.

    Hat auch einen Grobfilter, Hepa Filter und Aktivkohle.

    Klar es kommt immer auf die Räumlichkeiten an, ich habe 3 Medions die jeweils für 30 Quadrahtmeter ausgelegt sind in einer 55 Quadrahtmeter Wohnung.

    Vorteil von mehreren kleinen ist, das mein auf kleiner Drehzahl mit weniger Geräuschen einen zusammen genommen hohen Luftdurchsatz hat.


    • C. F.
      • Admin
      vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      "Das Gerät kann mit 300 Euro Phillips reinigern mit halten."

      Poste doch mal bitte den Link vom Testbericht, aus dem das so hervorgeht.


      • Olaf Gutrun vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Habe keinen Link, sah aber mal einen Test der Filter im Tv und die Medions waren sehr gut.

        Edit: So doch mal ein paar Ergebnisse gefunden, bei Stiftung Warentest sogar zweit bester...

        https://www.imtest.de/75662/einzeltests/medion-luftreiniger-md10171-gesundheit-test/

        https://www.chip.de/news/Damit-Sie-sauber-durchatmen-koennen-Aldi-bietet-guenstigen-Medion-Luftreiniger_183884807.html


        Filter ist Filter. Ist nunmal keine Raketen Technik so ein Teil und muss nicht viel kosten um gut zu sein.

        Sieht man mal von Ozon Behandlung oder Wasserbad Filterung ab.

        Klar braucht man in wirklich großen Räumen auch größere Geräte oder halt mehrere kleine Geräte, was ich persönlich eher favorisieren würde.

        Ein echter Hepa Filter wird wohl kaum in einem Phillips besser sein als in anderen Geräten. Hepa zertifiziert ist Hepa zertifiziert und bei Aktivkohle, wo sollen da Unterschiede sein außer in der Menge der Aktivkohle.

        Zufällig arbeite ich mit Lüftern mit einem Umfang von bis zu 18 Metern.

        Die Technik beim Medion überzeugte mich kein bissel weniger als bei Geräten die das 5 fache kosten. Der Lüfter läuft mit einem Kohlebürsten freien Motor Frequenz gesteuert.
        Leise und Vibrationsarm.
        Stromverbrauch im Schlafmodus liegt bei nur 4 Watt.

        Zum Spaß habe ich mal an dem Teil eine Seismische Messung gemacht, wenig Resonanz Frequenzen und auf der Lüfterdrehzahl schwingungen von 0,09mm/s bei 187rpm sind sehr sehr gut. Das machen 5 mal teurere Geräte auch nicht besser.

        Ist halt meine Meinung das ein guter Raumfilter nicht über 100€ kosten muss. In meinem Fall ( Auslaufmodell ohne App Steuerung ) sogar nur 69€.

        Auch bei den Jährlichen kosten ( Strom und Filterkosten ) ist Medion definitiv der Preisleistungssieger.


      • C. F.
        • Admin
        vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Die von Dir verlinkten kosten aber 169€ anstatt 69€. Und:

        "Für die Bekämpfung von Covid-Aerosolen reicht es allerdings nicht so ganz."

        Ist für den Privathaushalt zwar nicht so relevant, beim gewerblichen schon.


      • Olaf Gutrun vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Die haben aber genau das selbe Filter Inlay... Technisch ist da kein Unterschied.

        Wieso reicht das nicht zur Aerosolbekämpfung? Meinst du ein echter Hepafilter, filter in anderen Geräten mehr? Außerdem ist der Filterungsgrad genau angegeben. ( 99,98%) der Aerosole werden heraus gefiltert

        Wäre genauso wenn man sagt, eine 3m ffp3 Maske filtert mehr als eine ffp3 Maske eines anderen Herstellers, das ist doch quatsch.

        Wieso soll also ein Zertifizierter Hepa Filter in einem anderen Gerät effektiver sein?

        Der Filterungsgrad ist genauso effektiv wie bei anderen Hepa filtern.
        Meinst du ein 300€ Phillips macht da irgend etwas anders? Nein...
        Da ist auch nichts effektiver oder besser für eine gewerbliche Nutzung.
        Die sind beide nicht für die Gewerbliche Nutzung bestimmt.

        Und wenn du schon mit Gewerblich kommst, ja für eine Schulklasse werden Miele für 2500€ benutzt, das ist was anderes, aber in einer Privatwohnung quatsch. Bei Gewerblich geht es auch nur darum, das die Filter länger halten und das Gerät länger Wartungsfrei durch laufen kann.

        Redenswert sind die m3 Luftdurchsatz pro stunde und da schaffen die Medions viel b.z.w auch nicht weniger als 300€ Phillips, das ist nunmal so.

        Meinst doch nicht im ernst das z.b ein 300€ Phillips mit einem Filter der nicht größer ist ohne mehr Lüfterdrehzahl da irgendwas besser macht??? Quatsch...

        Im Gegenteil gibt genug Phillips ohne Aktivkohle die sind sogar definitiv schlechter und können z.b nicht gegen Zigarettenrauch.

        Der für 69 ist ein Auslaufmodell.
        Gleicher Filter, gleiche Filterleistung wie der für 169€.

        Das Design wurde anders mehr auch nicht.

        Ein wirklicher Unterschied ist beim selben Filter sicherlich nicht. Mehr Ventilatordrehzahl ohne größeren Filter geht auch nicht, dann wird es lauter, das geht nur mit größeren Filtern.

        Wie gesagt der für 69€ war im Tv vergleich, da wurde intensiv verglichen und der hielt mit teuren Markengeräten mit b.z.w übertrumpfte einige auch und wie du siehst sind sogar Testsieger dabei also sogar besser getestet als Markengeräte die mehr kosten.

        69€ ist ein guter Preis für funktionierende Hardware.

        Funktionieren tadelos.
        Zigarette an ca. Eine Minute Später merken die Dinger das und touren hoch, wird die luft nicht besser laufen die volle pulle, bis es wieder besser wird und touren wieder runter

        Stelle mir lieber drei davon in die Bude als einen teuren.

        Schlecht sind die sicher nicht und man muss da sicherlich keine 300€+ ausgeben. Ist nunmal auch eine sehr simple Technik. Solange der Filter gut ist...

        Aktivkohle hat er, das haben viele eben nicht. Genug Geräte haben nur den Hepa Filter, was z.b gegen Rauch und Gerüche nichts bringt.

        Ich bin sehr zufrieden damit.

        Ich sagte auch extra, es kommt auf die Räunlichkeiten an.

        Für große Büros oder Schulklassen braucht man natürlich andere Kaliber, logisch das die ein vielfaches kosten.

        Und nochmals selbst ein Dyson oder Phillips ist nicht Gewerblich, ist genauso ein privatgerät wie der Medion auch.

        Gewerblich wird es bei Miele und 2500€+

        Dennoch bleibe ich dabei, das so ein 69€ Medion mit teuren Markengeräten die ein vielfaches kosten problemlos mit halten kann, diverse Tests bestätigten das ja auch irgendwo.

        Nirgendwo ist etwas zu lesen das die Geräte in irgendeiner weise schlecht Filtern oder weniger Aerosole aus der Luft holen.

        Im Gegenteil das getestete aktuellste Modell ( mit dem selben Filter ) wie der 69€ Filter, ist ja sogar bei Warenrest zweit bestes Gerät...


        Also so falsch lag ich da mit meiner Aussage sicherlich nicht.

        145m3 Luft/h für Räume mit bis zu 34m2, ist nicht wenig für ein so kleines Gerät und im Schlafmodus gehört er sogar zu den leisesten bei nur 4w Verbrauch.
        Das Gerät ist genausowenig Gewerblich wie ein Phillips oder Dyson auch... Naja und 3 Medions filtern wohl mehr mit weniger Lautstärke als ein Phillips oder Dyson...

        Nicht geeignet ist der Medion für Räume mit erhöhtem Sauerstoff, z.b Labore, oder Filterung chemischer Giftstoffe.

        Allerdings sind da Phillips, Dyson und co genauso wenig für geeignet.

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