Das perfekte Paar: Die Integration von Withings Body Scan und Whoop

Als Tech-Reviewer und begeisterter Nutzer von Gesundheits-Wearables habe ich die Withings Body Scan Smart Scale auf Herz und Nieren geprüft. Dabei ist mir die Integration mit Whoop aufgefallen, die mir durch die Kombination der Daten beider Plattformen einen besseren Überblick über die Körperzusammensetzung und Gewichtstrends verschafft. Durch die Verknüpfung der beiden Geräte über die Whoop-App könnt Ihr Eure Erkenntnisse zusammenfassen und aus den einzelnen Messwerten ein zusammenhängendes Gesundheitsprofil erstellen.

Die Wissenschaft hinter Withings‘ Präzision: Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA)

Schauen wir uns an, warum der Withings Body Scan so besonders ist. Die Waage arbeitet mit der Bioelektrischen Impedanzanalyse (BIA), einer ausgeklügelten Technologie, die mithilfe von acht Elektroden (vier in der Glasplatte und vier im Griff) einen schwachen elektrischen Strom durch deinen Körper schickt. Dieser Strom fließt schneller durch Wasser und Muskeln, verlangsamt sich aber im Fettgewebe, so dass die Waage eine detaillierte Aufschlüsselung Eurer Körpermetrik liefern kann.

Mit dieser Technologie könnt Ihr den Fettanteil, die Muskelmasse und den Wasserhaushalt messen und sogar Eure Körperanalyse auf Arme, Beine und Oberkörper aufteilen.

Auch wenn einige Smartwatches, z. B. die von Samsung (Vergleich), mit der BIA-Technologie ausgestattet sind, haben meine Tests gezeigt, dass Withings eine höhere Präzision bietet, vor allem für diejenigen, die es mit der Analyse der Körperzusammensetzung ernst meinen. Auch wenn die Whoop 4.0 BIA-Messwerte erfasst, ist die Withings-Waage mit ihrer zusätzlichen Genauigkeit die perfekte Ergänzung.

Person steht auf einer Withings Body Scan Smart Scale und hält den Griff, trägt rot-schwarz karierte Socken.
Withings Body Scan Smart Scale im Einsatz. / © nextpit Bildquelle: nextpit

Warum diese Kombination funktioniert

Die Kombination der Withings-Körperanalysewaage mit der kontinuierlichen Fitnessanalyse von Whoop ist ein entscheidender Vorteil. Whoop eignet sich hervorragend, um Daten wie Erholung, Belastung und Schlaf zu erfassen, aber es geht nicht tief in die Körperzusammensetzung ein. Wenn Ihr die Withings-Waage synchronisiert, bereichert Ihr den robusten Datensatz von Whoop mit detaillierten Erkenntnissen über Eure Körperzusammensetzung und macht Eure Fitnessreise ganzheitlicher.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Verbinden der Withings-Waage mit der Whoop-App

Seid Ihr bereit, Eure Körperdaten direkt mit Whoop zu synchronisieren? Hier erfahrt Ihr, wie du Eure Withings Body Scan-Waage in wenigen einfachen Schritten mit Whoop verbindet:

  1. Öffnet die Whoop-App auf Eurem Smartphone.
  2. Geht auf die Registerkarte Mehr.
  3. Navigiert zu Konto & Einstellungen.
  4. Wählt App-Einstellungen.
  5. Tippt auf Integrationen.
  6. Wählt Withings aus der Liste der unterstützten Apps.
  7. Meldet Euch in Eurem Withings-Konto an und autorisiert die Verbindung.

Voilà! Euer Gewicht, Euer Körperfettanteil und andere Messwerte von der Waage werden jetzt automatisch mit der Whoop-App synchronisiert. Dank dieser Integration könnt Ihr Eure Daten zur Körperzusammensetzung direkt mit den Analysen von Whoop abgleichen und erhaltet so einen umfassenden Überblick über Euren Gesundheitszustand.

WHOOP-App-Übersicht mit Aktualisierung von Erholung, HRV und Gewichtsmessung.
Öffnet die Whoop-App auf dem Smartphone und geht auf die Registerkarte Mehr.
Quelle: nextpit
Die Oberfläche der Whoop-App zeigt die Option „App-Einstellungen“ unter „Konto u0026 Einstellungen“.
Wählt App-Einstellungen.
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Der Einstellungsbildschirm der Whoop-App zeigt die hervorgehobene Option „Integrationen“.
Tippt auf Integrationen.
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Der Integrationsbildschirm der Whoop-App zeigt die Verbindung mit Withings an.
Wählt Withings aus der Liste der unterstützten Apps aus.
Quelle: nextpit
Smartphone mit Anzeige der „Integrationsdetails“ für die Verbindung der Withings Body Scan-Waage.
Meldet Euch bei Eurem Withings-Konto an und autorisiert Sie die Verbindung. Voilà!
Quelle: nextpit

Zugriff auf Eure Körperzusammensetzungsdaten in der Whoop-App

Sobald Ihr Eure Withings-Waage mit Whoop synchronisiert habt, gibt es zwei effektive Möglichkeiten, auf Eure Körperanalysedaten zuzugreifen und sie zu nutzen:

  1. Fügt das Gewicht und die fettfreie Körpermasse als Schlüsselstatistiken zu Eurem Whoop-Dashboard hinzu.
  2. Tippt auf eine beliebige Kennzahl auf dem Startbildschirm oder in bestimmten Säulenbildschirmen (wie Belastung oder Erholung).
  3. Wählt mit dem Dropdown-Pfeil das Gewicht und/oder die fettfreie Körpermasse aus, um einen einfachen Überblick über die Trends Eurer Körperzusammensetzung zu erhalten.
Das Dashboard der Whoop-App zeigt die Statistiken des Benutzers.
Klickt im Bereich Dashboard auf der Startseite auf „Anpassen“, um die Körperzusammensetzung zu messen.
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Ein Smartphone-Bildschirm, der die Übersicht der Whoop-App mit Optionen für die fettfreie Körpermass
Tippt auf das (+)-Symbol, um Euren App-Dashboard Metriken zur fettfreien Körpermasse und zum Gewicht hinzuzufügen.
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Mein Dashboard in der Whoop-App zeigt Metriken wie Gewicht und fettfreie Körpermasse.
Wählt Ihre bevorzugte Position für die Metriken auf dem Dashboard und speichert Sie.
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Das Dashboard der Whoop-App zeigt Körpermetriken an, darunter die fettfreie Körpermasse.
Beide Optionen werden an der von Euch gewählten Position angezeigt. Tippt auf sie, um detailliertere Daten zu erhalten.
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Die Trendansicht der Whoop-App zeigt eine fettfreie Körpermasse von 75,8 %.
Ihr könnt Euch auch Eure fettfreie Körpermasse anzeigen lassen.
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Grafik mit segmentalen Körperzusammensetzungsmetriken aus der Whoop-App.
Nach der Verbindung mit Withings zeigt die Whoop-App Ihre segmentale Körperzusammensetzung an.
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Die Oberfläche der Whoop-App zeigt die aufgezeichneten Gewichts- und Körpermassendaten.
Ihr könnt alle aufgezeichneten Daten auch direkt auf dem Bildschirm „Magere Körpermasse“ anzeigen.
Quelle: nextpit

Verwendung alternativer Smart Scales mit Whoop

Wenn Ihr eine andere intelligente Waage benutzt, macht Euch keine Sorgen – es gibt einen Workaround. Ihr könnt sie mit Apple Health oder Google Health Connect synchronisieren und dann diese Datenquelle mit Whoop verbinden. Das ist zwar ein zusätzlicher Schritt, aber so könnt Ihr alle Eure Gesundheitsdaten zentralisieren und besser analysieren.