NextPit

Retrophoning: Warum der Kauf eines dummen Handys ziemlich schlau ist!

Retro Phones
© Mehaniq / Shutterstock.com

Aus Nostalgiegründen oder einfach nur, weil man mal abschalten möchte – immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, ihr Smartphone aufzugeben und zu ihrer ersten mobilen Liebe zurückzukehren. Auch wenn Retrophoning noch kein weltweiter Trend ist, haben wir uns bei NextPit die Frage gestellt, ob dieses Phänomen eine Zukunft hat. Wir haben die Vor- und Nachteile für Euch zusammengefasst!

NextPit Logo white on transparent Background
NEXTPITTV

Wenn Ihr wie ich vor dem Jahr 2000 geboren wurdet, erinnert Ihr Euch sich wahrscheinlich an Euer erstes Handy mit GSM. Das waren Gegenstände, die langsam aber sicher in unseren Alltag eindrangen und es uns ermöglichten, mit unseren Lieben in Kontakt zu bleiben, Spiele auf einem winzigen Bildschirm zu spielen und vor allem zu den polyphonen Klängen des neuesten Star-Academy-Hits zu tanzen. Ihr erinnert Euch wahrscheinlich an Snake auf einem Nokia, an das neueste Klapphandy Eures Klassenkameraden, an die Stunden, die Ihr in einem "echten" Geschäft auf der Suche nach einer austauschbaren Frontplatte verbracht habt. Unsere Telefone wurden zu einem Mittel, um unsere Gemeinsamkeiten, unsere Individualität und unsere Unterschiede zu betonen.

Glaubt Ihr, Retro-Phones feiern bald ein Comeback?
Ergebnisse anzeigen

Damals waren unsere Handys noch nicht wirklich smart. WhatsApp und Instagram gab es noch nicht. Wir verschickten Wizz über MSN, während Facebook gerade anfing, junge amerikanische Akademiker anzuziehen. Ich spreche von den frühen 2000er Jahren. Damals, als nur eine kleine Menge an Daten über unsere Handys lief. 20 Jahre zuvor hatten alle Handys auf der Welt Mühe, einen Datenverbrauch von 100 GB pro Tag zu erreichen. Diese Zeit, in der Google eine Suchmaschine war, die im Internet Explorer und in Safari verfügbar war, da Google Chrome noch nicht existierte.

In den letzten 20 Jahren haben sich unsere Telefone stark verändert. 2021 schätzte Huawei, dass ein einzelner Nutzer durchschnittlich 1,5 GB Daten pro Tag allein auf sein Smartphone herunterlädt. Im Zeitalter der ständigen und unbegrenzten Verbindung entscheiden sich einige dafür, zu den Wurzeln zurückzukehren.

Warum kann Retrophoning funktionieren und für wen?

Wie man in der Musik- und Videospielindustrie sehen kann, finden Gegenstände aus der Vergangenheit irgendwann wieder einen Platz in unseren Regalen und auf unseren Fernsehschränken. Manche Musikliebhaber, die bei Spotify, Apple Music oder Deezer angemeldet sind, verbringen Stunden damit, nach Schallplatten zu suchen. Dasselbe gilt für Videospielfans. Die Nostalgie der ersten Bildschirme hat einige Hersteller sogar dazu veranlasst, ihre alten Konsolen nachzubauen, wie den SNES Classic Mini. Von diesem konnte Nintendo weniger als ein Jahr nach seiner Veröffentlichung im Jahr 2017 über 5 Millionen Stück verkaufen.

Könnten die Gegenstände der Vergangenheit, nachdem sie unsere Wohnräume zurückerobert haben, auch einen Platz in unseren Taschen finden? Könnten sich auch unsere alten Handys an unser ultravernetztes Leben anpassen? Das glaubt zumindest mein Freund Christopher, der sein Nokia 3310, das er vor fast einem Jahr unversehrt auf einem Flohmarkt gefunden hat, nicht mehr aus der Hand legt. Er sagt, dass er eher aus Gründen des Digital-Detoxings als aus Nostalgie eine Alternative zu seinem iPhone gesucht hat.

"Mein Nokia ist zwar nicht mehr die beste Wahl, was den Akku angeht, aber es ist immer noch leistungsstark, da er es "nur" alle vier Tage aufladen muss." Christopher gibt jedoch zu, dass er sein iPhone X manchmal auf Ausflüge mitnimmt: "Ich benutze es als iPod und Kamera. Wenn ich etwas gründlich recherchieren oder meine E-Mails verwalten will, mache ich das hauptsächlich mit meinem Computer."

Das iPhone X auf einem Titelbild.
Modelle wie das iPhone X haben für manche Menschen schon jetzt ausgedient. / © NextPit by Irina Efremova

Auch die Preise für Retro-Handys liegen immer noch weit unter denen unserer heutigen Smartphones. Wenn Ihr nicht gerade auf der Suche nach einem seltenen Handy wie dem Motorola Aura sind, das 2008 herauskam und auf vintagemobile.de noch immer für 1.790 Euro verkauft wird, findet Ihr auf derselben Website leicht ein Handy für unter 50 Euro. Die Frage nach einem Ende des Software-Supports stellt sich bei alten Handys zu dem nicht, da es zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung weder Android noch iOS gab. Es gibt also nichts zu befürchten, was die Software-Obsoleszenz dieser Handys betrifft.

Während Menschen wie Christopher Ihr Handy aus gesundheitlichen Gründen abgeben, könnten es andere auch aus Umweltgründen tun. Denn die Rückkehr zu einem "Dumbphone" ist umweltbewusster als der Kauf eines Smartphones mit immer selteneren und zu wenig recycelten Komponenten. Dasselbe gilt für das Sammeln von Daten. Die Regulierungsbehörde für elektronische Kommunikation schätzt, dass die Übertragung digitaler Daten zwei Prozent der Treibhausgasemissionen verursacht, und diese Zahl könnte bis 2050 auf 7% ansteigen.

Ist Retrophoning wirklich sinnvoll?

Die Umweltverträglichkeit, der Schutz Eurer Daten oder der Vintage-Look der alten Mobiltelefone mögen manche dazu veranlassen, auf Handys aus einer anderen Zeit umzusteigen. Aber in Zeiten des iPhone 13 und des Samsung Galaxy S22 können "Retrofonierer" das Leben schwer haben. Vor allem, wenn sie sich für ein altes Handy entscheiden und es nicht mehr funktioniert. Auch wenn es vielleicht leicht zu reparieren ist, wird es schwierig sein, Ersatzteile für ein Retro-Handy zu finden – es sei denn, Ihr habt Euch für ein Nokia 3310 entschieden, dessen Batterien und Teile noch immer erhältlich sind.

Wenn Ihr nicht gerade süchtig nach Spielen wie Tetris oder Snake seid, könnte Euch das Nutzen alter Handys auf Dauer langweilen. Unsere Smartphones haben sich nämlich zu wahren Multimedia-Hubs entwickelt, die stundenlang Video- und Audioinhalte, aber vor allem auch Spiele wiedergeben können. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Smartphones zu echten Spieleplattformen entwickelt und sind zum meistgenutzten Medium für Gamer geworden. Eine Studie des Syndicat des éditeurs de logiciels de loisirs zeigt, dass 51 Prozent der Videospieler ihr Smartphone als Plattform nutzen.

Das Nokia 3310 auf einem Titelbild.
Modelle wie das Nokia 3310 sind ihren Originalen nachempfunden, bieten aber neuere Funktionen. / © NextPit by Irina Efremova

Wie wir während der Corona-Krise sehen konnten, spielten Smartphones eine wesentliche Rolle beim Krisenmanagement. Sei es bei der Kontaktverfolgung oder auch beim Scannen von Luca-Codes.

Smartphones ermöglichen es uns darüber hinaus, mit der Welt in Verbindung zu bleiben und zu wissen, was am anderen Ende der Welt passiert. Und wenn Ihr Euch nicht für ein autarkes Leben auf einem Bauernhof entschieden habt, wird es bald schwierig sein, Transaktionen ohne Google Pay, Apple Pay, CashApp oder PayPal zu tätigen.

Die Unmittelbarkeit eines Augenblicks mit unseren Lieben zu teilen, ohne FaceTime, WhatsApp, Skype, Facebook oder Instagram, kann mit einem veralteten Handy unmöglich sein. Die simplen Features Eures Dumbphones könnte Euch von Euren Freunden und Familienmitgliedern, die weiter weg leben, separieren.

Einige Hersteller haben das erkannt und ermöglichen es Euch, auf dem Laufenden zu bleiben und in Verbindung zu bleiben, während Ihr die Akkulaufzeit Eures Handys maximieren und die wichtigsten Funktionen beibehalten könnt … und das alles mit dem Stil eines alten Handys.

Feature Phones als glaubwürdige Alternative?

Ob es sich nun um das Alcatel Go Flip 3, das Nokia 3310 Dual Sim von 2020 oder das 8110 4G handelt – die Hersteller haben verstanden, dass es für sogenannte Feature-Phones einen Absatzmarkt gibt. Dabei ahmt man das Design der größten Klassiker nach und integriert aktuelle Funktionen wie WhatsApp oder einen vollwertigen Browser.

Alte Modelle neu aufzulegen, hat bereits bei Schuhen, Musikinstrumenten, Kleidung und sogar Autos funktioniert. Die Technologie, die in den Features Phones steckt, könnte dennoch eher Ästhetikliebhabern gefallen als denjenigen, die gerne abschalten. Die meisten Features Phones, die in den letzten Jahren auf den Markt gekommen sind, verwenden ein Android- oder KaiOS-Betriebssystem. In diesem Fall ist es schwierig, sich zu "de-googlen".

Feature Phones gelten zwar auch nicht als umweltfreundlich, da sie eine ähnliche Produktionskette durchlaufen wie unsere heutigen Smartphones, aber sie verbrauchen oft weniger Energie und sind robuster. Die Vorteile liegen also allesamt eher im Nostalgie-Faktor, den klappernden Tasten und Klappmechanismen ohne komplizierte Bildschirme.

Fassen wir alles zusammen: Das Comeback unserer alten Handys hat meiner Meinung nach die Chance, sich zu einem echten Trend zu entwickeln. Menschen, die auf der Suche nach einer Möglichkeit zum Abschalten sind, die sich um die Umwelt und den Schutz ihrer persönlichen Daten sorgen, haben hier eine gute Möglichkeit, all diese Dinge für weniger als 50 Euro zu realisieren. Mit ihren "Dumbphones" werden sie vielleicht nicht den Sternenhimmel fotografieren, sondern ihn eher bewusst betrachten und dabei über die Zukunft der Menschheit nachdenken. Mehr muss es manchmal aber eben auch nicht sein ...

NextPit erhält bei Einkäufen über die markierten Links eine Kommission. Dies hat keinen Einfluss auf die redaktionellen Inhalte, und für Euch entstehen dabei keine Kosten. Mehr darüber, wie wir Geld verdienen, erfahrt Ihr auf unserer Transparenzseite.
Hat Dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!
Jetzt mitdiskutieren

Neueste Artikel

Empfohlene Artikel

20 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Sabrina vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Ich habe mich noch nie vom Smartphone abhängig gemacht. Ich nutze es als Fotoapparat, Offline Landkarte, Audio-Player. Das war es auch schon.

    Auf die Idee, Computerspiele zu machen, würde ich nie kommen. Da bleibt doch nichts hinterher.

    Wenn ich wirklich mal Werkzeug zum Telefonieren brauche, dafür habe ich ein einfaches Nokia aus ca. dem Jahr 2009.

    Smartphones sind für mich Werkzeuge für das, was ICH tun will.


  • Bernhard Feder vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Die Seite "vintagemobile.de" gibt es leider nicht. Wollte mal schauen, ob ich vielleicht noch Schätze im Keller rumliegen habe:-)


    • Gabriel Robert
      • Admin
      • Staff
      vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      😪 vitangemobile.fr


  • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Meiner Meinung nach ist das wie mit Schallplatten etc.
    Es wird nie ganz verschwinden und irgendwann seine Nische finden. Hier und da gibt's vielleicht mal einen kleinen "Hype", aber das war's.

    Ich für meinen Teil sehe keinen Sinn mehr in Feature-Phones etc. Wozu noch mehr Ressourcen verbrauchen und sich so ein Teil kaufen? Wenn ich mich dazu bewegen will, weniger "Smartphone Features" zu nutzen, dann schalte ich halt das WLAN oder sonst was aus oder richte mir einen dedizierten Homescreen ein (z.B. mit "Fokus" beim iPhone), wo ich dann nur noch bestimmte Apps benutzen kann...


  • BuddyHoli vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Ich habe das ganze Ding jetzt 2 x gelesen und frage mich immer noch: Warum gibt es diesen Artikel?
    Du fängst an mit "Retrophoning: Warum der Kauf eines dummen Handys ziemlich schlau ist!", dann kommt dein Freund Christopher, der sein Old School Phone nur zum Digital Detoxing verwendet und ansonsten nur unwissentlich zu den wenigen und nicht wirklich relevanten Pros des Retrophoning beiträgt und dann kommt der Gegenbeweis, der eigentlich die Aussage trifft: Eigentlich hätte man sich diesen Artikel sparen können.

    Wir leben in einer Welt, die nicht mehr wie die vor 20 Jahren ist! Fakt. Das kann man gut finden oder nicht, aber mir fällt absolut nichts ein, was gegen einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem digitalen Zeitalter spricht. Man muss eben wissen, was man tut und wovon man wie viel konsumiert. Und wer es nicht weiß, muss entweder seinen Hintern hochkriegen, um es zu lernen oder eben beigebracht kriegen, was ein achtsamer Umgang mit der digitalen Welt ist.

    Vielleicht verstehen wir Menschen dann auch irgendwann, dass die Vorteile, die uns diese Welt bietet, auch etwas von uns verlangt. Kommunikation erfordert Datenaustausch. Ist so!

    Naja, da ich das Ding nun 2 x gelesen habe, bin ich wahrscheinlich selber schuld. Dennoch danke, so hatte ich wenigstens was zum Grübeln :)


  • Jörg W. vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Zurück in die Steinzeit !!!


    • Olaf vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Wobei... Der gebeugte Gang, das Starren nach unten, ohne etwas von der Umwelt wahrzunehmen... Doch, stimmt. Das Auftreten vieler Menschen mit Smartphone in der Hand erinnert optisch tatsächlich stark an eine steinzeitliche Mammutjagd. Fährtensuche, nur eben mit Google Maps.


  • Christiano_ vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Wieder bewahrheitet sich: ALLES wird irgendwann wieder "IN" sein. Ich kann ja schon mal den Schuhkarton mit den alten "Ersatzhandys" suchen. :-D


    • Reginald Barclay vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Es ist derzeit nicht der Fall, daher bewahrheitet sich das auch nicht.


  • dieCrisa vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    "...schätzt, dass die Übertragung digitaler Daten zwei Prozent der Treibhausgasemissionen verursacht, und diese Zahl könnte bis 2050 auf 7% ansteigen."
    Selbst bei stagnierender absoluter Zahl an übertragenem Datenvolumen sollten die 7% hoffentlich erreicht werden. Bis dahin wollen doch einige Länder (wichtige Industrienationen und/oder bevölkerungsreiche Länder) klimaneutral sein (andere geben 2060 als Ziel an - u.a. China). Insofern kann das bis dahin auch gerne auf 100% Anteil steigen.


    • Sabrina vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Das mit der Klimaneutralität gilt nicht für Milliardäre.


  • Hubelix vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Wenn Signal ne KaiOS App anbieten würde, weiß nicht ob das der Fall ist, könnte ich mir so ein Phone als Ersatz schon vorstellen.


  • Thomas_S vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Ich weiss es aus verlässlicher Quelle: Bei Handelsmissionen der Belgischen Regierung nach China werden an alle Teilnehmer Dumbphones verteilt mit der Bitte ihre Smartphones ausgeschaltet zu lassen.

    Mein erstes GSM bzw. Dumbphone war 1996 ein Hagenuk Global Handy.
    Man kann es nachwievor bei eBay & co für wenig Geld kaufen und ich wäre gerne bereit es mir nochmals zu kaufen.
    Es gibt aber zwei Probleme:
    Es kann nur 2G und die 2G Antennen werden sukzessive z.Z. abgeschaltet.
    Die Akkus sind Nikkel Kadmium. Ersatz in Form von LiOn gibt es leider nicht.


  • Olaf vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    So sehr ich es mir auch wünschen würde, mich im Schlosspark Charlottenburg, Sanssouci oder auch einfach nur im Regierungsviertel nicht durch Äonen von Teens und Twens mit Gesichts- und Körperfasching für TikTok oder Duckfaces für Instagram wühlen zu müssen, bei denen Historisches gleich welcher Art, Parks oder auch Klatschmohnfelder maximal als Staffage fürs omnipräsent transportierte Ich dienlich sind: Retrophoning wird eine Randerscheinung bleiben. Denn sie sind eben nur schwerlich für permanente Selbstdarstellung geeignet.


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Du hast das Denkmal für die ermordeten Juden Europas vergessen, Berlins Haifischbecken der Selfie-Kings und TikTok-Queens!

      Dein Kommentar bekommt trotzdem ausgedruckt einen Ehrenplatz in meinem Büro, sehr gut auf den Punkt gebracht! 😎

      Olaf


      • Olaf vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Gern geschehen - wenn denn der Anlass nicht so traurig wäre. Immerhin hauen sie einem dabei nicht mehr selbstversunken ihre Selfie-Sticks um die Ohren, weil die Dinger mittlerweile ziemlich out sind. Dafür wurde ich zuletzt bei der Kirschblüte in der Bornholmer Straße - einem saisonal absoluten TikTok und Instagram-Hotspot - beinahe über den Haufen gefahren, weil Fahrradfahren mit Smartphone plus Gimbal am ausgestreckten linken Arm die junge Dame kognitiv doch überforderte.


      • Sabrina vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Ja - und ich frage mich immer, was die Palästinenser dafür können, dass die Amis damals trotz hoher militärischer Überlegenheit die Vernichtungslager nicht befreit haben.


  • René H. vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Wenn ich abschalten will, schalte ich wirklich ab, gehe also ohne Handy aus dem Haus.


  • Gerd W vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Ich habe noch alle meine Handys, das älteste ist mein Sony GSM 1000, das heute noch funktioniert, auch wenn der Akku nur einen Tag hält! Empfang zum Teil heute noch besser als manches Smartphone, vor allem in sogenannten Funklöcher kann ich noch telefonieren, auch wenn mein Smartphone jedoch keine Verbindung anzeigt!


  • rolli.k vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Netter Artikel, interessant zu lesen, danke dafür.

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!