Samsung Galaxy S20 FE 5G im Test: Flagship Killer aus Korea

Samsung Galaxy S20 FE 5G im Test: Flagship Killer aus Korea

Das Samsung Galaxy S20 FE wurde als eine Art Nachzügler der Galaxy-S20-Reihe vorgestellt und ersetzt das "Lite" der Vorgängergeneration. Das Modell macht einige Abstriche gegenüber der ursprünglichen Variante, angeblich um für "Fans" zugänglicher zu sein. NextPit hat das mit dem Snapdragon 865 SoC ausgestattete 5G-Modell getestet und wir sagen euch in diesem Testbericht, ob das Galaxy S20 FE auch im Jahr 2021 noch eine gute Kaufoption ist.

Bewertung

Pro

  • 120Hz-AMOLED-Display
  • Snapdragon 865 ist auch im Jahr 2021 noch schnell
  • Gute Akkulaufzeit
  • Gute Qualität der Kunststoffoberfläche
  • IP68-Zertifizierung
  • 3x optischer Zoom

Contra

  • Langsames Laden
  • Keine Kopfhörerbuchse
  • 30-facher Zoom ist nur Marketing

Samsung Galaxy S20 FE: Kurzfazit

Ende 2020 ließ Samsung den Zusatz FE – für "Fan Edition" – wieder aufleben und brachte mit dem Galaxy S20 FE nach Samsungs Worten ein Smartphone auf den Markt, das die besten Eigenschaften der S20-Reihe zu einem günstigeren Preis bietet.

Das S20 FE behält Features wie den 120-Hz-AMOLED-Bildschirm, den Fingerabdrucksensor unter dem Display, das Triple-Kamera-Set, Wasser- und Staubresistenz, kabelloses Laden und Reverse Charging.

Andererseits verabschiedet sich Samsung von der Glasrückseite zugunsten einer Kunststoffalternative, reduziert die Bildschirmauflösung von 1440p auf 1080p, bietet 6 GB RAM (je nach Region) und bringt eine Telekamera mit geringerer Auflösung und Sensor mit. Letzteres wird jedoch durch einen 3-fachen optischen Zoom wieder wettgemacht.

Samsung hat sich hier für eine abweichende Strategie als üblich entschieden: Anstatt eine Version mit dem Snapdragon-Prozessor in China und den USA anzubieten und den Exynos-SoC für das globale Modell zu belassen, ist das S20 FE 5G in allen Ländern, in denen es verkauft wird, mit dem Snapdragon 865 ausgestattet.

Galaxy S20 FE: Exynos vs. Snapdragon – wo gibt's mehr fürs Geld?

Als größtes Verkaufsargument für das S20 FE 5G führt Samsung den Preis an: Es wird in Europa für 750 Euro angeboten, während das Galaxy S20 5G bei seiner Markteinführung über tausend Euro kostete. Im Jahr 2021 bekommt Ihr das S20 FE bereits für etwa 550 Euro.

Design und Display: bekannte Rezeptur

Das geänderte Design war im Test eines unserer Highlights der Galaxy-S21-Familie. Das wenige Monate zuvor vorgestellte Galaxy S20 FE hat den Look der Anfang 2020 erschienenen S20-Familie geerbt, die "Fan-Edition" kommt also im bekannten, aber 2021 bereits veralteten Look.

Hat mir gefallen:

  • 120-Hz-AMOLED-Display
  • Die Kunststoffoberfläche sieht nicht "billig" aus
  • Liegt gut in der Hand
  • IP68-Zertifizierung

Hat mir nicht gefallen:

  • Rückseite sieht an einigen Stellen hohl aus
  • Kameramodul steht deutlich hervor
NextPit Samsung S20 FE 5G front camera
AMOLED-Display mit Full-HD+-Auflösung und einer Bildwiederholrate von 120 Hz / © NextPit

Das Gerät hat einen dezenteren Look als die übliche S-Linie und verzichtet auf das bei Samsungs Flaggschiffen beliebte Rezept mit Glasrückseite und gebogenem Display. Das Galaxy S20 FE hat eine Kunststoffoberfläche, die aber qualitativ hochwertig daherkommt und dem Gerät mehr Festigkeit verleiht. Anfällig für Fingerabdrücke ist das Smartphone leider immer noch.

Das Galaxy S20 FE ist mit einem 6,5-Zoll-AMOLED-Panel ausgestattet, das nicht ganz bis zu den Seiten des Geräts reicht, wodurch es in seinen Abmessungen näher am S20+ als am regulären S20 liegt. Auch das Gewicht ist mit 190 Gramm näher an den 186 g des S20+ als an den 163 g des Basis-Galaxy S20.

Die Reduzierung der Auflösung – beim Galaxy S20/S20+ sind es 1440 x 3200 Pixel – auf Full-HD+ ermöglichte die Nutzung der schnellen Bildwiederholrate von 120 Hz, während die native Auflösung der ursprünglichen Modelle bei 60 Hz liegt.

tl;dr: Der Look des Galaxy S20 FE mag nicht mehr aktuell sein, dennoch steht das nüchterne und zurückhaltende Design dem Gerät gut zu Gesicht. Das Display macht Abstriche und zieht die flüssigere Bildwiederholrate der Auflösung vor.

Solide Leistung dank Snapdragon 865

Das Galaxy S20 FE 5G wird vom Snapdragon-865-SoC angetrieben und kommt mit Snapdragon-X55-5G-Modem. Getestet wurde das Gerät in der Grundkonfiguration, ausgestattet mit 6 GB Arbeitsspeicher und 128 GB internem Speicher.

Hat mir gefallen:

  • Gute Leistung in Apps und Spielen
  • Stabiler Betrieb auch beim Gaming
  • Schnellerer Speicher als beim Exynos-Modell

Hat mir nicht gefallen:

  • -
NextPit Samsung S20 FE 5G side
Das Galaxy S20 FE zeigte keine Überhitzung oder merkliche Leistungseinbußen / © NextPit

Wenn man bedenkt, dass das Modell im Jahr 2020 veröffentlicht wurde, dürfen wir keine Leistung auf dem Niveau von Smartphones erwarten, die mit Snapdragon 888 oder Exynos-2100-SoCs ausgestattet sind. Der Snapdragon 865 präsentiert sich aber auch im Jahr 2021 noch als ziemlich konkurrenzfähiger Prozessor. Kein Wunder daher, dass er als Snapdragon 870 neu aufgelegt wurde.

Die Markteinführung des Galaxy S20 FE 5G brach die Tradition der nur mit Exynos-Prozessoren ausgestatteten Galaxy-S-Modelle in Europa und zeigte die Vorteile bei Spieleleistung und Stromverbrauch gegenüber dem mit dem Exynos-990-Chip ausgestatteten 4G-Modell.

Galaxy S20 FE: Benchmarks

  Galaxy S20 FE 5G
(Snapdragon 865)
Galaxy S20 FE 4G
(Exynos 990)
Vivo X60 Pro
(Snapdragon 870)
Realme GT
(Snapdragon 888)
3DMark Wild Life 3.927 4.171 4.244 5.947
3DMark Wild Life Stresstest 3.513 ~ 3.932 1.779 ~ 4.160 4.244 5.949
Geekbench (einzeln / multi) 901 / 3.222 887 / 2.594 1.031 / 3.449 1.116 / 3.480
PassMark RAM 25.907 24.024 24.660 25.709
PassMark Speicher 60.208 58.174 94.681 107.337

Obwohl er bei Spielen hinter den neuen 2021-SoCs zurückbleibt, ist der Snapdragon 865 bei alltäglichen Aufgaben immer noch mehr als ausreichend, wie die Multi-Core- und PassMark-RAM-Scores von GeekBench zeigen. Und auch beim Spielen erwies sich das Galaxy S20 FE 5G als recht stabil, ohne größere Schwankungen im "3DMark Wild Life"-Stresstest, der eine lange Gaming-Session auf dem Handy simuliert.

Im Gegensatz zum Exynos-Modell zeigte der Snapdragon 865 eine konsistente Leistung nicht nur in Benchmark-Tests, sondern auch im realen Einsatz, bei Spielen wie Call of Duty Mobile, Free Fire und Real Racing 3. In allen Fällen waren die Grafikeinstellungen nahe dem Maximum, spürbare Frameraten-Einbrüche gab es nicht.

tl;dr: Das Galaxy S20 FE 5G wurde mit dem seinerzeit besten Prozessor für Android veröffentlicht und macht auch dieses Jahr noch eine gute Figur. Die Leistung bei alltäglichen Aufgaben sollte nicht schlechter sein als bei den diesjährigen Modellen, mit Ausnahme einiger anspruchsvollerer Spiele auf Gaming-Handys.

Vielseitige Kamera

Das Galaxy S20 FE bringt ein ähnliches Triple-Kamera-Array wie das Galaxy S20 mit, allerdings mit einer großen Änderung bei der Telekamera: Die Auflösung beträgt nun 8 Megapixel (vorher 64 MP), dafür weicht der nur 1,1-fache optische Zoom einer echten dreifachen Vergrößerung.

Hat mir gefallen:

  • Gute Fotos der Hauptkamera
  • Dreifach optischer Zoom
  • Kamera-App mit tollen Standardeinstellungen

Hat mir nicht gefallen:

  • Inkonsistente Bildverarbeitung zwischen verschiedenen Sensoren
  • Kameramodul ragt sehr weit heraus
  • "Space Zoom" dient nur dem Aufblasen des Spec-Sheets
NextPit Samsung S20 FE 5G camera
Die Kamera-Anordnung folgt einer ähnlichen Formel wie bei den Modellen S20 und S21 / © NextPit

Bei der Hauptkamera setzt Samsung auf einen 12-Megapixel-Sensor, dessen Spezifikationen dem Gegenstück im regulären Galaxy S20 ähneln, mit 1,8 μm großen Pixeln und F1,8-Blende. Das Rezept ist das gleiche, das auch im Galaxy S21 zum Einsatz kommt, inklusive PDAF und optischer Bildstabilisierung (OIS).

Bei Tageslicht bieten die Fotos des Weitwinkel-Hauptobjektivs die von Samsung erwarteten satten Farben, besonders bei aktiviertem AI- und HDR-Modus.

12 MP Hauptkamera / 12 MP Ultraweitwinkel

ALT-Tag Photo 1x1 Hauptobjektiv ALT-Tag Photo 2x0,5 Ultraweitwinkel-Objektiv

Das Ultraweitwinkel-Kamerabild zeigt dagegen ganz andere Farben als das Weitwinkelobjektiv und verpasste den Bildern einen eher verwaschenen Look. Schwerwiegender als das ist jedoch die Unschärfe an den Rändern, während die Mitte der Komposition scharf ist, was sich in einigen Fotos wiederholt. Gelegentlich war zudem zu den Ecken der Bilder hin eine leichte Farbabweichung festzustellen.

Ultraweit-Kamera / Hauptkamera (1x und 2x) / Teleobjektiv

ALT-Tag Photo 1Ultraweitwinkel-Kamera x0,5 ALT-Tag Photo 2Hauptkamera 1x ALT-Tag Photo 1Hauptkamera 2x ALT-Tag Photo 2Telezoom 3x

In dieser Szene stellen wir bei den Blättern des Baumes wieder eine Unschärfe fest, die dem Ultraweitwinkelobjektiv geschuldet ist, das Farben anders behandelt als die Hauptkamera. Die zweifache digitale Vergrößerung ergibt immer noch eine gute Aufnahme, aber die Telekamera zeigt die Vorteile eines dreifachen optischen Zooms durch den höheren Detailgrad.

Ultraweitwinkel- / Hauptkamera (1x und 2x) / Teleobjektivkamera

ALT-Tag Photo 1Ultraweitwinkel x0,5 ALT-Tag Photo 2Hauptkamera 1x ALT-Tag Photo 1Hauptkamera 2x ALT-Tag Photo 2Telekamera 3x

Um den im Werbematerial des Galaxy S20 FE hervorgehobenen "30-fachen Space Zoom" nicht zu vernachlässigen, füge ich zwei Fotos mit dieser Vergrößerung bei. Wie erwartet, dient die Option eher dazu, das Datenblatt marketingtauglich aufzublasen, ohne wirklich brauchbare Fotos zu bieten:

Space Zoom 30x

ALT-Tag Photo 1Space Zoom 30x ALT-Tag Photo 2Space Zoom 30x

Nachtfotos

ALT-Tag Photo 1Hauptkamera ALT-Tag Photo 2Ultraweitwinkel ALT-Tag Photo 3Ultraweitwinkel-Nachtmodus

Bei Nacht kann das Galaxy S20 FE nicht mit Modellen wie der Pixel-Reihe mithalten, liefert aber anständige Fotos. Die Bilder fangen die natürliche Lichtstimmung gut ein, Lichtquellen lassen die Szene nicht verschwimmen.

Der Nachtmodus ist auch in der Ultra-Winkelkamera verfügbar, die Bildverarbeitung hat hier aber einen merkwürdigen Effekt: Wenn der Nachtmodus aktiviert ist, scheint es, dass die Kamera-App die Linsenverzerrungskompensation nicht mehr anwendet, was zu verzerrten Objekten in den Ecken führt.

Nachtmodus

ALT-Tag Photo 1Hauptkamera ALT-Tag Photo 2Hauptkamera im Nachtmodus ALT-Tag Photo 1Ultraweitwinkel ALT-Tag Photo 2Ultraweitwinkel im Nachtmodus

In dieser Szene verbesserte der Nachtmodus den Grad der Bilddetails, veränderte aber die Farbtemperatur der Hauptkamera. Bei der Ultraweitwinkel-Kamera sieht das Ergebnis eher nach einer Helligkeitsanpassung aus, mit Detailverlusten im Schaufenster auf der rechten Seite – zusätzlich zu den oben bereits erwähnten Verzerrungsproblemen.

Selfies

ALT-Tag Photo 1Selfie ALT-Tag Photo 2Selfie mit Porträtmodus

Die Selfies bieten eine natürliche Farbwiedergabe, ohne die Sättigung der Hauptkamera oder die übermäßige Bearbeitung, die man bei anderen Geräten findet. Der Porträtmodus setzt die Unschärfe generell sehr präzise ein. In diesem Fall war er jedoch etwas aggressiv bei einem Teil des Maskenbandes und in einigen Teilen der Haare.

tl;dr: Die Kameraaufnahmen des Galaxy S20 FE gehören zwar nicht zu den besten auf dem Markt, reichen aber locker zum Teilen in sozialen Netzwerken und auch für Abzüge/Vergrößerungen. Der dreifach optische Zoom bietet einen gewissen Spielraum, auch wenn er eine geringe Auflösung hat. Obwohl Samsung auf den sogenannten "Space Zoom" besteht, ist es zumindest lobenswert, dass sich der Hersteller nicht dem Hochbieten bei Auflösung und Anzahl der Kameras hingibt.

Akku: ausgezeichnete Akkulaufzeit, langsames Laden

Das Galaxy S20 FE 5G ist mit einem 4.500-mAh-Akku ausgestattet und unterstützt kabelgebundenes Laden mit 25 Watt, drahtloses Laden mit 15 Watt und Reverse Charging mit 4,5 Watt. Dem Testmodell lag ein kabelgebundenes Ladegerät bei, allerdings mit 15 Watt Leistung.

Hat mir gefallen:

  • Tolle Akkulaufzeit
  • Kabelloses Laden
  • Reverse Charging

Hat mir nicht gefallen:

  • Langsames Laden
NextPit Samsung S20 FE 5G usb
Das S20 FE ist mit 25-Watt-Ladung kompatibel, liefert aber nur einen 15-Watt-Adapter mit. / © NextPit

Die Akkulaufzeit unter normalen Bedingungen – einige Fotos knipsen, soziale Netzwerke, kurze Spielesessions, Textnachrichten und Google Maps – ergab mehr als zwei Tage, wobei am Ende des zweiten Tages noch etwa 20 % Ladung übrig waren. Dazu sei gesagt, dass der Test mit einem reinen 4G-Datentarif durchgeführt wurde und dass die 5G-Nutzung den Stromverbrauch beeinflussen kann.

Zum Aufladen liegt dem Galaxy S20 FE noch ein Ladegerät bei, das aber nicht die gesamte Ladeleistung ausnutzt, mit der das Telefon kompatibel ist. In der Praxis dauerte eine volle Aufladung etwa 1h30min, was eine akzeptable Zeit ist.

Ladehemmung: Schadet Quick-Charging dem Handy-Akku?

Mit fünf Minuten Ladezeit wurden 6-7 % Kapazität erreicht, während 20 Minuten für 25 % Akkuladung ausreichten. Eine Stunde an der Steckdose brachte dagegen zwischen 65 und 75 % Leistung.

tl;dr: Das Ladegerät und die Ladezeit des Galaxy S20 FE hinken hinter den chinesischen Handys und deren immer stärker werdenden Ladeleistungen hinterher. Samsung trumpft dagegen mit der Möglichkeit des kabellosen Ladens und auch dem praktischen Reverse Charging auf, das bei Kopfhörern, Smartwatches und sogar anderen Smartphones helfen kann.

Datenblatt und weitere Informationen

Im Folgenden führe ich weitere Punkte auf, die die NextPit-Community interessieren könnten, die aber nicht ausführlicher besprochen werden mussten.

  • Das Galaxy S20 FE verfügt über NFC und ist mit Proximity-Payment-Systemen kompatibel
  • Nach dem Zurücksetzen des aktualisierten Geräts zeigte das System 24,8 GB belegten Speicherplatz an
  • Die Verpackung des getesteten Handsets enthielt das 15-W-Ladegerät, das Ladekabel und das Werkzeug zum Öffnen des SIM-Fachs
  • Die Software-Version während des Tests war RP1A.200720.012.G781BXXU3CUE3 (Juni 2021).

Datenblatt

  Samsung Galaxy S20 FE 5G
Prozessor Qualcomm Snapdragon 865
Speicher 6 / 8 GB RAM
128 / 256 GB
Erweiterbarer Speicher mit microSD
Display 6,5 Zoll, AMOLED
1080 x 2400 Pixel (Full-HD+)
120 Hz
Kamera Weitwinkel: 12 MP, 1/1,76"-Sensor, 1,8 μm, F1,8, OIS
Ultra-Weitwinkel: 12 MP, 1/3"-Sensor, 1,12 μm, F2,2, FOV 123º
Teleobjektiv: 8 MP, 1/4,5"-Sensor, 1,0 μm, F2,4, 3-facher Digitalzoom
Selfie: 32 MP, F2.2
Akku 4.500 mAh
Kabelgebundenes Laden mit bis zu 25 Watt
Kabelloses Laden mit bis zu 15 Watt
4,5-Watt-Reverse-Charging
15 W Ladegerät im Paket enthalten
Betriebssystem Android 10
Update auf Android 11 mit OneUI 3.1
Konnektivität Wi-Fi 6 / Bluetooth 5.0 / NFC / 4G / 5G
Abmessungen 159,8 x 74,5 x 8,4 mm
Gewicht 190 Gramm
Besondere Merkmale Fingerabdrucksensor unter dem Bildschirm
IP68-Zertifizierung
Farben Cloud Navy, Cloud Lavendel, Cloud Mint, Cloud Red, Cloud Orange, Cloud White
(blau, rosa, grün, rot, orange, weiß, Verfügbarkeit je nach Markt)
Preis rund 550 Euro

Fazit: immer noch eine gute Option

Das Samsung Galaxy S20 FE 5G ist auch im Jahr 2021 noch ein konkurrenzfähiges Telefon, das Ihr durchaus für den Kauf in Erwägung ziehen dürft. Trotz modernerer und schnellerer Modelle, die in diesem Jahr erschienen sind, ist das Smartphone "für die Fans" immer noch interessant, je nach Budget und wie lange Ihr beabsichtigt, dem Gerät treu zu bleiben.

Die Leistung und die Akkulaufzeit sind die größten Highlights des Modells, das mit den Energiesparmodi – zum Beispiel durch Reduzierung der Bildschirmauflösung und der Bildwiederholrate – je nach Nutzungsverhalten sogar drei Tage ohne Steckdose auskommen kann.

NextPit Samsung S20 FE 5G screen
Das Galaxy S20 FE 5G in all seiner Pracht / © NextPit

In Europa bieten einige Modelle, die 2021 auf den Markt kamen, beispielsweise das Xiaomi Poco F3, ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als das Galaxy S20 FE 5G, was bei der Bewertung des südkoreanischen Modells einen halben Stern kostet.

Für das Galaxy S20 FE spricht Samsungs Update-Politik: Vier Jahre lang werden Sicherheitsupdates für die Modelle versprochen, dazu drei neue Versionen des Android-Systems, also bis Android 13, das für Ende 2022 erwartet wird.

Android 12: Welche Samsung-Handys werden das Update erhalten?

An diesem Punkt scheint sogar die Einbeziehung eines stromsparenden Ladegeräts ein willkommener Zufall zu sein, da die zusätzlichen Minuten, die für das Aufladen des Akkus aufgewendet werden, die Komponente möglicherweise länger nutzbar machen.

Alles in allem hat das Galaxy S20 FE die richtigen Opfer gebracht, um in eine erschwinglichere Preisklasse vorzudringen. Es verzichtet auf weniger wichtige Funktionen und bringt eine gute Kombination aus Leistung, User Experience und Langlebigkeit. Das Modell ist auch im Jahr 2021 noch eine interessante Kaufoption, besonders wenn Ihr es im Angebot findet. 

5 Kommentare

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  • Olaf Gutrun vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Hatte zwei wochen nach der Erscheinung genau 700€ fürs kleine s20 bezahlt und halte dies für das bessere Gerät auch mit der Exynos.

    Geht ja schon bei der Kamera los die beim normalen besser ist, weiter bei der Größe und Verarbeitung sowie den minimalen Edges.

    Vom Handling kommt das Fe nicht ams s20 heran.


  • Supertramp vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Schönes Gerät, habe es aber nach ein paar Tagen wieder zurückgeschickt. Die Plastikrückseite war am Ende doch ausschlaggebend.


  • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Ihr seid glaube ich die einzige Seite, die immer noch mit diesem "Flaggschiffkiller" um sich wirft 😅


    • dieCrisa vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Nö.

      lmgtfy.app/?q=Flaggschiff+Killer


  • C++ vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Sehr guter Test für ein sehr gutes Gerät! Aber kommt der nicht ein bisschen spät? Alle reden doch schon vom Nachfolger, der vorausichtlich in 2 bis 3 Monaten auf den Markt kommen soll.

    Und ja, natürlich ist das Gerät auch heuer noch eine Kaufoption, so wie eigentlich alle brauchbaren Vorjahresgeräte. Seit Jahren tut sich ja nicht mehr so viel auf diesem Sektor - ist doch alles nur Marketingverarsche damit die europäischen Müllberge nicht kleiner werden dagegen aber unsere Kohle weiterhin ungebrochen in Richtung Asien abwandert.

    Wenn man den Berichten Glauben schenken darf, wird der größte Wurf am heurigen Smartphone-Sektor die neue Android-Version werden. (Das gilt natürlich nicht für Apple-Geräte, da bin ich schon gespannt was sie bei der Kamera verbessern können)

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