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Kommt das Samsung Galaxy Z Fold 5 mit diesem 360-Grad-Scharnier?

nextpit oppo find n2 test 08
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Auch wenn sich Matt in das Oppo Find N2 (Vorab-Test) und seinen einzigartigen Formfaktor verliebt hat: Die mit Abstand erfolgreichsten faltbaren Smartphones baut derzeit Samsung. In Deutschland haben die Koreaner einen Marktanteil von weit über 90 Prozent. Und das, obwohl die Fold-Serie seit Jahren nur minimale Änderungen am Design mitbringt. Das könnte sich 2023 mit dem Galaxy Z Fold 5 ändern.

Auf der CES 2023 hat Samsungs Tochterunternehmen Samsung Display offenbar den Prototyp eines faltbaren Smartphones mit einer Art flexiblem Panel gezeigt, das laut The Verge "Flex In and Out" genannt wird. Im Gegensatz zum Galaxy Z Fold 4 (und seinen Vorgängermodellen) kann das Display nach innen und außen gefaltet werden. Möglich wird das Design durch ein neues Waterdrop-Scharnier, das sich um nahezu 360 Grad drehen lässt.

Weniger Staub und weniger Falten auf dem Samsung Galaxy Z Fold 5

Neben dem vollständigen Klappmechanismus soll das Scharnier auch die U-förmige Lücke zwischen dem Display beseitigen und es ermöglichen, dass die beiden Teile im zusammengeklappten Zustand völlig flach sind. Dadurch könnte Samsungs faltbares Gerät der nächsten Generation zusätzlich zum Wasserschutz auch eine höhere Staubschutzklasse erhalten.

Samsung Galaxy Foldable 360-degree flex display and hinge
Samsungs faltbarer Prototyp unterstützt 360-Grad-Drehung / © Samsung Display via The Verge

Ein weiteres Problem, das Samsung durch den Einbau des Bauteils lösen oder zumindest minimieren könnte, ist der Knick in der Mitte des Bildschirms. Das Galaxy Z Fold 4 (Testbericht) hatte einen sischtbaren Knickfalz im Bildschirm, wenn es vollständig geöffnet war. Gegenüber dem Vorgänger Galaxy Z Fold 3 war das Problem aber bereits leicht verbessert worden.

Es ist derzeit noch unklar, ob alle diese Technologien auch im Galaxy Z Fold 5 zum Einsatz kommen werden. Eine etwas größere Chance hat jedoch das wassertropfenförmige Scharnier, über das wir vor wenigen Tagen bereits berichtet haben. Oder sehen wir womöglich eine Kombination aus beidem? 

Erwähnenswert ist noch, dass Samsung Display und Samsung Electronics getrennte Abteilungen innerhalb des (riesigen) Samsung-Konzerns sind. Obwohl der CES-Prototyp die One UI verwendet, gibt es also keine Garantie, dass es sich beim gezeigten Gerät um das zukünftige Fold 5 handelt.

Samsungs Galaxy Z Fold 5 und Galaxy Z Flip 5 werden voraussichtlich im August dieses Jahres angekündigt. Über die weiteren Spezifikationen ist noch nichts bekannt, außer dass sie mit dem Premium-SoC von Qualcomm ausgestattet sein könnten. Und auf welche neuen faltbaren Tricks freut Ihr Euch am meisten?

Via: TheVerge

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3 Kommentare

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  • Tim vor 5 Tagen Link zum Kommentar

    Ich frage mich auch, was der Sinn davon sein soll? Man klappt es entweder komplett auf oder eben zu und nutzt das deutlich stabilere Display auf der Front. Das fragile innere Display nach außen zu klappen, macht keinerlei Sinn und hat auch nicht wirklich irgendwelche Vorteile. Zumal man in diesem "Modus" zudem auch noch die Hauptkameras blockt und damit aktiv Nachteile schafft...


  • Torsten vor 5 Tagen Link zum Kommentar

    Ich hab glaub zu wenig Phantasie um zu verstehen, was die Vorteile eines umklappbaren Display sind 😅. Wenn die Falte noch weniger sichtbar wird, ist das schon mal ein Vorteil. Bin jedenfalls gespannt wie sich die Fold-Geräte weiter entwickelt und was die anderen Hersteller noch so machen (und das dann vielleicht auch mal nach Deutschland bringen).


    • DeepBlue vor 5 Tagen Link zum Kommentar

      Hab ich mir auch gedacht. Wieso sollte ich das (im Vergleich zu normalen Varianten) empfindliche Display nach außen klappen wollen? Dann kann ich gleich das Außendisplay nutzen. Außerdem steht im umgeklappten Zustand auch die Hauptkamera nicht mehr zur Verfügung.

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