Design und Verarbeitung

Teufels Bamster ist größer und schwerer als der typische Bluetooth-Speaker, den man immer dabei haben möchte. Mit einer Breite von knapp 32 Zentimetern und einem Gewicht von 720 Gramm ist der Bamster weniger mobil als ein Anker A7909, dafür aber lauter, erheblich schöner und technisch interessanter.

Der Teufel Bamster wird von einem Aluminium-Ring umrahmt, der ihm einen kühlen, glatten Griff verleiht. Der Fuß ist rutschfest gummiert, sodass der Bluetooth-Lautsprecher sicher und frei von Vibrationen auf dem Tisch liegt. Die vier Lautsprecher strahlen, so aufgestellt, nach oben vorne ab und sorgen auch in unterschiedlichen Abständen für ein weites Stereo-Feld.

Auffällig ist das Rad an der rechten Seite. Mit ihm lässt sich die Lautstärke digital nachregeln; es handelt sich also nicht um ein echtes Potentiometer. Dennoch ist das Rad von der Bedienung her erheblich angenehmer als die ansonsten üblichen Knöpfe.

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Das Lautstärke-Rad arbeitet zwar nur digital, bedient sich aber angenehmer als Knöpfe. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Das komplette Button-Layout ist für einen Bluetooth-Lautsprecher eher untypisch. Der Bamster versteckt seine Tasten alle rechts unten auf der Rückseite. Prinzipiell verfügt er sogar nur über genau einen Button, der dafür dreifach belegt ist.

Der Play-Pause-Button dient sowohl dem Starten und Unterbrechen des Songs als auch dem Annehmen und Beenden von Anrufen. Haltet Ihr die Taste drei Sekunden lang gedrückt, versetzt sich der Bamster bis zu 60 Sekunden lang in den Bluetooth-Pairing-Modus. Zum Ein- und Ausschalten betätigt Ihr einen Schiebeschalter.

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Die Buttons und Buchsen sind hinten verborgen. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Die Freisprechfunktion des Bamster ist klasse

Besonders überrascht war ich von der hervorragenden Sprachqualität des Bamsters. Er macht sich hervorragend als Freisprecheinrichtung in Eurem Büro oder im Meetingraum. Auch aus über einem Meter Entfernung konnte mich Kollege Hans-Georg im Hangouts-Anruf noch gut verstehen und seine Stimme klang so klar, als stünde er neben mir.

Bluetooth-Pairing geht mit zwei Geräten zugleich

Die nächste Besonderheit und Stärke des Bamsters ist, dass Ihr im so genannten Party Modus zwei Bluetooth-Geräte auf einmal pairen könnt. Die Priorisierung der Wiedergabe geht dann nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“ Somit wird verhindert, dass ein Gerät die Wiedergabe des anderen unterbricht.

Leider geriet die Wiedergabe in unserem Test unter bestimmten Bedingungen dennoch ins Stocken, aber dies mussten wir aktiv provozieren. Generell ist die Idee des zweifachen Pairings zu loben, da Ihr so nicht mehr ständig die Verbindung trennen und neu herstellen müsst, um zwischen zwei Input-Geräten wie etwa Laptop und Handy zu wechseln.

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Ihr könnt den Bamster auch aufrecht hinstellen, wenn Ihr wünscht. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Leistung und Akkulaufzeit

Die Lautsprecher des Teufel Bamster bieten laut Hersteller zusammen eine Dauerbelastbarkeit von fünf und eine Impulsbelastbarkeit von 15 Watt. Bei „Zimmerlautstärke“ erreiche man so eine Spielzeit von bis zu zwölf Stunden. Fällt der Ladestand des Akkus unter 25 Prozent, wird dies durch ein Lauflicht am Lautstärkerad signalisiert. Ohne Eingangssignal schaltet der Bamster nach 20 Minuten automatisch in den Energiesparmodus, nach weiteren 20 Minuten ohne Signal und Strom schaltet er sich ab.

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Aufrecht hingestellt, eignet sich der Bamster als Mini-Soundbar. / © NextPit Bildquelle: NextPit

Vom Design her eignet sich der Bamster ideal als Desktop-Lautsprecher, den man dauerhaft unter dem Bildschirm stationiert. Bei Bedarf könnt Ihr ihn dann von den Kabeln trennen und mit ihm mobil machen.

Der Klang des Bamsters

Vom Sound her ist der Bamster ausgewogen und sauber, vor allem aber erstaunlich leistungsstark. In Räumen bis 30 Quadratmeter empfehle ich ihn guten Gewissens als Soundbar, da er sich für Musik aller Genres sowie Filme eignet. Leider säuft er im Bassbereich deutlich ab und wird südlich der 80-Hertz-Marke ziemlich leise, womit er auf Partys, beim Horrorfilm oder beim anspruchsvollen Musikgenuss Punkte einbüßt.

Fazit

Für rund preiswerteren und kompakteren Modellen zu wenig Mehrwert.

Für anspruchsvollen Musikgenuss fehlt es dem Bamster für meinen Geschmack an Bass. Da hat Teufel mit dem Boomster XL ein besseres Produkt im Angebot und Bose hat mit dem SoundLink Mini ein kompakteres Pendant im Programm; beide jedoch zu deutlich höheren Preisen.

Nicht verpassen: Sommerschlussverkauf bei Teufel

Übrigens, wenn Ihr derzeit auf der Suche nach guten Soundsystemen seid und von der Qualität von Teufel überzeugt seid, dann muss Euch der Preis derzeit nicht unbedingt ein Dorn im Auge sein. Teufel hat aktuell einige Schnäppchen im Sommerschlussverkauf  – oder dem Highway to Sell, wie sie es nennen. Und mit dem Code REJ-P47-HP9 könnt Ihr zusätzlich 60€ bei eurer nächsten Bestellung sparen (gültig bis zum 07.09.2016).

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