WhatsApp: So will Facebook den Messenger noch sicherer machen

WhatsApp: So will Facebook den Messenger noch sicherer machen

Facebooks Entwickler arbeiten offenbar an einem neuen Feature, mit dem man die Nutzer des beliebten WhatsApp-Messengers weiter schützen will.

In den Tiefen der Android-Beta von WhatsApp wurden wieder einmal einige neue Features entdeckt, die bislang noch nicht verfügbar sind, an denen die Entwickler aber aktuell offenbar arbeiten. Wie WABetaInfo berichtet, beinhaltet Version 2.20.200.10 von WhatsApp einen Hinweis auf einen besseren Schutz des Messengers beim Umgang von WhatsApp Web.

Die Web-Version von WhatsApp ermöglicht die Nutzung des Messengers in einem Browser, sodass man auch beispielsweise etwas bequemer vom PC oder Mac Nachrichten lesen kann, ohne das Smartphone zücken zu müssen. Eine echte Multi-Device-Lösung bietet WhatsApp weiterhin nicht.

WhatsApp: Fingerabdruck zur Erstellung einer Web-Session

WABetaInfo hat nun Hinweise darauf gefunden, dass die Entwickler zum Einrichten dieser Web-Verbindung in Zukunft offenbar einen Fingerabdruck anfordern werden. Damit will man möglicherweise verhindern, dass sich ein anderer Nutzer – der sich beispielsweise nur kurzzeitig ein Smartphone ausleiht – eine eigene Web-Verbindung zu einem WhatsApp-Account anlegen kann.

Fingerprint WAWEBSession Android
In Zukunft könnte ein Fingerabdruck nötig werden, um WhatsApp Web freischalten zu können / © WABetaInfo

Für eine erfolgreiche Verbindung mit einem Browser würde dann – sofern das Feature die Tests in der Beta-Phase übersteht – der Besitzer des Smartphones nach dem Fingerabdruck gefragt, um genau diese zu bestätigen. Genauere Details oder möglicherweise weitere Änderungen bei der Einrichtung von WhatsApp Web nennt die Seite bislang nicht. Schon heute ist es möglich WhatsApp an sich mit einem Fingerabdruck oder Gesichtserkennung abzusichern.

Wie die Seite in einem separaten Artikel berichtet, beheben die Entwickler aber noch einige andere Fehler der früheren Beta-Versionen. So sollen beispielsweise Abstürze beim Öffnen der Speicher-Übersicht behoben worden sein. WhatsApp arbeitet derzeit daran, diese Übersicht zu erweitern und zu verbessern. Ziel ist es unter anderem, den Nutzern eine schnelle Möglichkeit zu geben, Platz auf dem Smartphone zu schaffen.

Quelle: WABetaInfo

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7 Kommentare

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  • Ich nutze seit 2 Monaten fast kein WhatsApp mehr, es ist auf dem Handy... allerdings mach ich es nicht mehr auf und wenn ich Nachrichten bekomme verweise ich als SMS antwort darauf das diese auch noch funktionieren 🤣🤣🤣 lediglich fotos tauschen geht über solch ein Messenger doch besser.

    Vielleicht kommt bald eine alternative die jeder mag und eine gewisse Sicherheit verspricht



    • Zum Artikel über die iranischen Hacker muss man dem Laien erklären, dass diese offenbar die Endgeräte der Nutzer kompromittiert haben. Wenn das gelingt, ist jede Verschlüsslung hinfällig. Vielleicht bietet dann soetwas wie die Schlüsselenklave von iOS noch etwas Schutz. Im Grunde ist damit aber Ende Gelände! Auch bei Threema!

      Was den Bericht des BR betrifft (ich habe die gleiche Meldung von Heise verlinkt), bestätigt der nur, was der Fachwelt schon seit Jahren bekannt ist und dem Laien bekannt sein sollte, wenn die AGB und Datenschutzerklärungen gelesen würden. Signal hat ja vor einigen Monaten erklärt, künftig auf die Telefonnummer als Identifikation verzichten zu wollen. Alleine den Zeitpunkt haben sie offen gelassen.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 1 Monat Link zum Kommentar

        ""Im Iran wurden seit 2014 wesentlich elegantere Angriffe staatlicher Hacker auf Telegram und WhatsApp eingesetzt, als das BKA bisher demonstrierte. Mit der Zusendung eines bösartigen Dokumentes wurden die Smartphones der Opfer kompromittiert und dann die Account Credentials von WhatsApp oder Telegram ausgelesen. Mit diesen Credentials konnten die Angreifer ein weiteres Gerät im Namen des Opfers registrieren und den Multi-Device Support exploiten, um die Chats mitzulesen. (Auch in diesem Angriff war das Mitlesen von "Geheimen Chats" bei Telegram nicht möglich sondern nur das Mitlesen von normalen Chats und Gruppenchats. Bei WhatsApp wurde damit auch die E-2-E Verschlüsselung ausgehebelt.)"

        Quelle: https://www.privacy-handbuch.de/handbuch_74.htm#20_09_20


  • Wann macht Facebook WhatsApp für Nicht-Nutzer sicherer, deren Daten sich in den Kontakten befinden?

    „Welche Daten während des Adressbuchabgleichs publik werden und über Crawling-Angriffe gesammelt werden können, hängt vom Dienstanbieter und den gewählten Privatsphäre-Einstellungen ab. WhatsApp und Telegram übertragen das komplette Adressbuch der Nutzer an Server, während sich Signal etwa mit kurzen kryptographischen Hashwerten von Telefonnummern begnügt.“
    Quelle: https://www.heise.de/news/WhatsApp-Co-Forscher-warnen-vor-massenhaftem-Auslesen-von-Kontakten-4904618.html


  • Facebook würde WhatsApp sicherer machen indem sie einfach WhatsApp wieder verkaufen

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