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Apple Watch 8 im Test: die beste Smartwatch für iPhone-Nutzer

Apple Watch Series 8 NextPit 1
© NextPit

Ist die Apple Watch 8 der ganz große Wurf? Nein, das ist sie nicht. Trotzdem hat sich wieder einiges getan, und die Apple Watch ist meine ständige Begleiterin – und das Tag und Nacht. Was es Neues gibt, für wen sich das Upgrade auf die Watch Series 8 lohnt, und warum sich gerade Frauen die neue Apple-Uhr ansehen sollten, das erfahrt Ihr in unserem NextPit-Test.

Bewertung

Pro

  • Car Crash Detection
  • Temperatursensor, um Eisprung und Menstruation vorauszusagen
  • akkuratere Schlafüberwachung
  • International Roaming für Anrufe im Ausland
  • Bessere Informationen über das eigene Training
  • Neuer Low-Power-Mode für bis zu 36 Stunden Laufzeit

Contra

  • Kein neues Design

Kurzfazit und Preise

Die Apple Watch Series 8 glänzt im Vergleich zu den vergangenen Jahren durchaus mit Neuerungsarmut. Das dürfte vor allem der Vorstellung der neuen Apple Watch Ultra geschuldet sein, die dieses Jahr das eigentliche Upgrade ist. Trotzdem bietet die Watch 8 gegenüber der Vorgängerin auch dieses Jahr wieder sinnvolle Neuerungen. 

Bei der Hauptfunktion, dem neuen Temperatursensor, bin ich zwar erstmal raus. Denn dieser ist für Frauen gedacht, die sowohl ihre Menstruation, als auch ihren Eisprung im Blick halten möchten. Mittel- und langfristig dürfte dieses Feature aber für alle Menschen interessant sein, beispielsweise um große Krankheitsausbrüche in bestimmten Gebieten identifizieren zu können. Das ist aber, wie gesagt, noch Zukunftsmusik. Aktuell stehen die weibliche Gesundheit und die Familienplanung im Fokus.

Ich persönlich freue mich bei der Series 8 über die Möglichkeit des International Roamings (was habe ich mich in der Vergangenheit darüber schon geärgert), die neuen Funktionen beim Messen von sportlichen Aktivitäten und das aus meiner Sicht deutlich bessere Schlaftracking. 

Wer sollte sich denn die neue Apple Watch Series 8 kaufen? Wer gerade eine Watch Series 7 am Handgelenk hat, braucht die neue Watch 8 nicht. Hier sind die Unterschiede einfach zu klein. Bei älteren Modellen allerdings dürfte der Unterschied bei Features, Akkulaufzeit und Display aber dann doch spürbar sein. 

Die Apple Watch Series 8 ist ab 499 Euro zu haben und kommt wahlweise in Aluminium oder als Edelstahl-Variante (ab 849 Euro). An Farben gibt es Midnight, Starlight und Silver mit dem Aluminium-Finish, sowie Space Black und Silver mit Edelstahlgehäuse. 

Apple Watch Series 8
Die Apple Watch Series 8 gibt es in neuen Farben. / © NextPit

In der folgenden Tabelle seht Ihr die Neupreise der Apple Watch 8 im Vergleich mit den aktuellen Marktpreisen der Watch 7. Ob sich die rund 100 bis 150 Euro Aufpreis lohnen, das lest Ihr in diesem Testbericht.

Modell Apple Watch Serie 8 Apple Watch Serie 7
  41 mm 45 mm 41 mm 45 mm
Aluminiumgehäuse 499 € oder 619 € (4G) 539 € oder 659 € (4G) ca. 400 € oder 490 € (4G) ca. 440 € oder 530 € (4G)
Edelstahlgehäuse 899 € 949 € ca. 670 € ca. 750 €

 

Hier seht Ihr die tagesaktuellen Preise der Apple Watch 8 im Preisvergleich:

 

Design und Display

Die Apple Watch 8 kommt im altbekannten Smartwatch-Design von Apple. Gerade im Vergleich zur Series 7 muss man die Unterschiede mit der Lupe suchen.

Gefällt:

  • Altbewährtes Design
  • Tolle Verarbeitung
  • Wasserdichtigkeit bis 50 Meter und staubdicht (IP6X)

Gefällt nicht:

  • Altbewährtes Design 🤓

Wer schon mal die Edelstahlgehäuse der Apple Watch gesehen hat, weiß, dass diese wirklich edel aussehen. Früher hatte ich selbst auch gerne die Watch mit Edelstahl, trage aber nun seit zwei Jahren eine Aluminium-Uhr, deren Gehäuse, nebenbei gesagt, aus 100% recyceltem Material besteht. Meine Erfahrungen damit sind sehr gut. Obwohl ich die Uhr quasi 24/7 trage, bekommen weder Display noch Gehäuse sehenswerte Kratzer ab. 

Apple Watch Series 8 vs. Apple Watch Series 7 im Vergleich
Apple Watch Series 8 vs. Apple Watch Series 7 im Vergleich / © Apple, Collage: NextPit

Die Apple Watch 8 eignet sich auch dazu, die Uhr beim Schwimmen zu tragen. Sie ist nach IP6X sowohl wasser-, als auch staubdicht. Für Tauchgänge eignet sie sich aber nicht – dafür braucht Ihr dann die entsprechend zertifizierte Apple Watch Ultra.

Software und Features

Es gibt keine Smartwatch, die eben jene Bezeichnung mehr verdient hätte, als die Apple Watch 8. Die Integration ins Apple-Ökosystem ist nahtlos – von Messaging und Anrufen über Siri bis hin zu Diensten wie Apple Fitness+. Die Apple Watch Series 8 hat standardmäßig watchOS 9 an Bord. Checkt auf jeden Fall den Artikel hinter diesem Link aus – hier haben wir alle Informationen für Euch zu watchOS 9. 

Gefällt:

  • Entsperrfunktion funktioniert nun deutlich besser
  • überarbeitete Kalender-App
  • gute, neue Sportfunktionen
  • fügt sich perfekt ins Apple-Universum ein
  • International Roaming
  • Low Power Mode

Gefällt nicht:

  • ohne iPhone geht fast nichts

Für mich ist watchOS das mit Abstand beste Betriebssystem für smarte Uhren. Das gilt allerdings nur, wenn man auch sonst weitere Apple-Geräte verwendet. Das dürfte aber für jede Apple-Watch-Trägerin beziehungsweise -Träger gelten. Immerhin benötigt man für die Aktivierung einer Apple-Uhr zwingend ein iPhone. 

Die Apple Watch 8 arbeitet auch weiterhin nahtlos mit anderen Apple-Devices.
Die Apple Watch 8 arbeitet auch weiterhin nahtlos mit anderen Apple-Devices zusammen. / © NextPit

Mit watchOS 9 hat sich auf der Uhr einiges getan – das gilt allerdings auch für ältere Watch-Modelle. Was die Apple Watch für mich so besonders macht, ist, dass sie wie ein verlängerter Arm des iPhones verstanden werden kann. Man kann mit der Uhr fast alles tun, was man mit einem iPhone sonst auch tun könnte: Zahlen über Apple Pay, Nachrichten lesen, das Smart Home steuern, schreiben und diktieren, Musik hören – und jetzt auch im Ausland telefonieren.

Was an dieser Stelle so banal klingt, ist in Wirklichkeit für Menschen, die auch mal am Strand im Urlaub ohne iPhone joggen gehen und trotzdem Musik hören beziehungsweise erreichbar bleiben wollen, ein echtes Plus. Bislang war es nämlich nicht möglich, außerhalb des heimischen Netzes mit der Watch zu telefonieren oder online zu sein. Sprich: Wollte man nur mit der Watch alleine auf einer Wanderung im Ausland navigieren, war das nicht möglich.

Apple WWDC 2022
Das sind alle neuen Funktionen in watchOS 9 / © Apple; Screenshot: NextPit

Eine weitere, sehr nützliche Funktion ist der sogenannte "Low Power Mode". Es lässt sich über das Control Center und einen Klick auf die Batterieanzeige aktivieren. In diesem Fall schränkt die Uhr den Zugriff auf WLAN und LTE-Verbindung ein, das Display ist eben nicht mehr always-on, sondern meistens off. Und einige Sensoren, etwa der PPT-Sensor für die Herzfrequenzmessung, werden abgeschaltet. Trotzdem funktionieren aber die Bewegungsmessungen und die meisten anderen Funktionen weiter. Ein kleiner gelber Kreis am oberen Bildschirmrand zeigt an, wenn der Low Power Mode aktiviert ist. Einmal aktiviert, lässt sich die Laufzeit der Batterie um bis zu 36 Stunden verlängern.

watchOS 9 Low-Power-Mode Screenshot
Unspektakulär: So sieht die Apple Watch 8 im Low-Power-Mode aus. / © NextPit

Tracking und Sensoren

Neben dem altbekannten PPG-Sensor für Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung sowie GPS und EKG-Sensor bietet die Apple Watch 8 nun eine Reihe neuer Beschleunigungssensoren, die Autounfälle erkennen können.

Gefällt:

  • Car Crash Detection ist unter Umständen lebensrettend
  • neuer Temperatursensor für die weibliche Gesundheit
  • besseres Schlaf-Tracking und neuen Sportübersichten
  • automatische Erkennung der Sportarten für Triathleten
  • Überarbeitete Kompass-App für bessere Navigation

Gefällt nicht:

  • Das große Upgrade bekommt die Apple Watch Ultra

Apple entwickelt die Watch konsequent zu einem Gerät für unsere Gesundheit weiter. Während die ersten Generationen der Uhr vor allem den Bereich "Fitness" im Blick hatten, entwickelt sich die Apple Watch immer mehr zu einem Messinstrument, das unseren Körper holistisch(er) betrachtet. Bis es soweit ist, ist es wohl noch ein langer Weg. Aber schon heute hilft uns die Uhr mit Messdaten, unseren Körper in Ruhe und Anstrengung besser zu verstehen. 

Watch 8 Sensor
Die Apple Watch 8 kommt wieder mit allerlei Sensoren auf der Unterseite. / © NextPit

Zum Thema "Gesundheit" passt sicherlich auch irgendwie die neue "Car Crash Detection". Über eine Reihe von Sensoren erkennt die Apple Watch sehr zuverlässig, ob man sich gerade in einem Autounfall befindet und kann automatisch Hilfe holen. Diese Funktion gibt es auch beim iPhone 14 Pro und im Zusammespiel zwischen Watch und iPhone erhält man sowas wie einen zweiten Sicherheitsgurt. 

Die größte Neuerung der Watch 8 ist aber etwas, was ich selbst nicht testen konnte. Der neue Temperatursensor misst nachts am Handgelenk bis auf 0,1 Grad genau etwaige Schwankungen. Damit will Apple den Eisprung bei Frauen sehr genau vorhersagen (oder, besser: den passierten Eisprung feststellen) können, um so beispielsweise Schwankungen bei der Menstruation oder aber auch günstige Momente für gewollte Schwangerschaften identifizieren zu können. 

Temperaturanzeige Apple Watch 8
Mit der Temperaturmessung der Apple Watch 8 lässt sich der Eisprung feststellen. / © Apple

Wichtig ist dabei zu wissen, dass dies KEIN Thermometer ist. Es lässt sich also nicht etwa Fieber messen. Eine Körpertemperaturmessung über die Haut ist da viel zu ungenau. Die Temperaturunterschiede lassen sich wohl allerdings sehr genau festhalten. 

Outdoor-Sport & GPS

Die Series 8 hat selbstverständlich wieder einen GPS-Sensor unter der Haube. Dieser ist vor allem beim Laufen und Wandern wichtig, um Streckenbestimmungen vorzunehmen oder beim genauen Navigieren zu unterstützen. Beides funktioniert ausgesprochen genau. 

Apple fügt regelmäßig über watchOS-Updates neue Sportarten hinzu, die mit der Uhr erfasst werden können. Schon heute sind es Dutzende Varianten und beinhalten auch exotische Sportarten, wie Gesellschaftstanz, Frisbee oder Handbiken. Neu ist jetzt auch die automatische Erkennung verschiedener Sportarten, was vor allem beim Triathlon wichtig ist. 

Die neuen verbesserten Trainingsansichten der Apple Watch
Die neuen verbesserten Trainingsansichten der Apple Watch / © Apple

Die Trainingsansichten hat Apple mit watchOS 9 deutlich verbessert. Gerade die Ansicht für die Herzfrequenzzonen (siehe Bild in der Mitte) nutze ich häufig, um zu sehen, ob ich mich noch im teil-aeroben Bereich bewege. 

Übrigens: Apple will noch in diesem Jahr mit einem Update die Möglichkeit bereitstellen, automatisch Laufrunden zu erkennen und diese zu zählen. Zum aktuellen Zeitpunkt funktioniert dies aber noch nicht. Sobald die Funktion aber verfügbar ist, schauen wir uns das natürlich genauer an. 

Indoor-Sport & Fitness

Auch für den Innenbereich gibt es eine Menge Fitness- und Sportmessungen. Auch wenn die GPS-Messungen und / oder das Barometer hier nicht zum Tragen kommen: Die Messungen funktionieren auch hier sehr zuverlässig.

Es versteht sich wahrscheinlich von selbst: Selbstverständlich lässt sich die neue Watch 8 auch Fitness+ optimal nutzen. Wer Fitness+ nicht kennt: Für 5 Euro im Monat oder direkt über Apple One kann man sich den Service dazubuchen, der auch an andere Online-Fitness-Kurse erinnert. Wer gerne Sport treibt – und das auch zuhause, dem will ich diesen Service wärmstens ans Herz legen. 

Schlaf, Stress, Recovery & Co.

Ein wesentlicher Aspekt für ein gesundes Leben ist ausreichend gesunder Schlaf. Das Schlaftracking ist für mich eine der wesentlichen Funktionen der Apple Watch. Mit watchOS 9 gibt die Apple Watch 8 nun genauere Schlafdaten weiter und zeigt etwa an, wann und wie lange man sich in welcher Schlafphase befunden hat. 

Das Sleeptracking ist seit watchOS 9 genauer
Das Sleeptracking ist seit watchOS 9 genauer / © Apple

Zusammen mit der Atemfrequenz und den verschiedenen Schlafphasen lässt sich die Schlafqualität sehr gut ableiten. Meiner Erfahrung nach sind die Ergebnisse sehr akkurat, und es lassen sich so äußere Einflüsse auf unseren Schlaf (auf Wunsch) abschalten. Gerade Dinge, wie Alkohol, aber auch extreme körperliche Anstrengungen können einen maßgeblichen Einfluss auf die nächtliche Ruhe haben. 

Akku

Bei der Akkulaufzeit und beim Schnellladen macht die Watch 8 grundsätzlich keine großen Sprünge nach vorne. Allerdings ist ein neuer Energiesparmodus an Bord, der die Laufzeit auf bis zu 36 Stunden verlängert. 

Gefällt:

  • Fast Charging, leider nur mit speziellem Kabel.
  • Low Power Mode: Mehr rausholen mit etwas Verzicht.

Gefällt nicht:

  • Die berühmte "One Day Battery Life" fühlt sich oft nicht mehr gut an. 

Der Akku ist so etwas wie die Achillessehne von Axel Witsel oder von Callum Hudson-Odoi: Er hält unter Umständen nicht so, wie man es von ihm erwartet.

Eigentlich bin ich mit dem Akku der Watch schon seit einigen Jahren zufrieden. Während des Tages lade ich schon seit jeher meine Uhr immer wieder mal kurz auf. Damit kam (und komme) ich immer gut über den Tag. 

Seit der Apple Watch 7 bietet Apple auch das Fast Charging an. Binnen von einer Stunde lädt sich die Uhr dann von leer auf ganz voll. Vorausgesetzt, man hat das passende Kabel dabei! Denn alle Ladekabel vor der Watch 7 unterstützen diese Funktion nicht. 

Die Apple Watch 8 lässt sich wie gewohnt mit den bekannten Chargern laden.
Die Apple Watch 8 lässt sich wie gewohnt mit den bekannten Chargern laden. / © NextPit

Meine leise Kritik am Apple-Watch-Akku wächst, da mein lieber Kollege Stefan und ich regelmäßig darüber debattieren. Stefan will keine Smartwatch, die nicht wenigstens ein paar Tage durchhält und führt immer wieder Uhren an, die genau das können. Ich füge dann immer hinzu, dass sie vielleicht gut durchhalten, aber dafür nicht ganz so viel können. 

Unsere Diskussion klingt wie zwei Clubbosse eines mittelmäßigen Fussballclubs, die in die Champions League aufsteigen wollen, es aber keine richtigen Spieler dafür gibt. Ganz so schlimm ist es aber nicht – denn, wie gesagt, die Apple Watch ist für mich die beste Smartwatch.

Fakt ist aber: Der Apple-Watch-Akku könnte durchaus etwas mehr Power vertragen. Das hat offenbar auch Apple erkannt und mit dem Low Power Mode etwas Abhilfe verschafft. Wie weiter oben bereits genauer beschrieben, lässt sich mit dieser Option jede Menge Batterie sparen und die Watch auch mit wenig Energie im Tank das Spiel beenden. 

Apple Watch Series 8: Technische Daten

  Das 2022er Modell Das 2021er Modell
Produkt
Bild
Apple Watch Series 8
Apple Watch Series 7
Farben
  • Aluminium: Mitternacht, Polarstern, Silber, Rot
  • Edelstahl: Silber, Graphit, Gold, Space Schwarz
  • Aluminium: Mitternacht, Polarstern, Grün, Blau, Rot
  • Edelstahl: Silber, Graphit, Gold
  • Titan: natur, schwarz
Größe
  • 41 mm / 45 mm
  • 41 mm / 45 mm
Display
  • Always-On Retina LTPO OLED-Display, bis zu 1000 nits
  • Always-On Retina LTPO OLED-Display, bis zu 1000 nits
Schutz
  • Wasserdicht (50 Meter); IP6X Staubschutz
  • Wasserdicht (50 Meter); IP6X Staubschutz
Prozessor
  • Apple S8 + U1-Chip (Ultrabreitband)
  • Apple S7 + U1-Chip (Ultrabreitband)
Sensoren
  • Temperatur, Blutsauerstoff, EKG, Herzfrequenz, Kompass, Höhenmesser, Beschleunigungsmesser, Gyroskop, GPS/GNSS, Umgebungslicht
  • Blutsauerstoff, EKG, Herzfrequenz, Kompass, Höhenmesser, Beschleunigungsmesser, Gyroskop, GPS/GNSS, Umgebungslicht
Sicherheit
  • Unfallerkennung, Sturzerkennung, Geräuschüberwachung, Notruf-SOS, internationaler Notruf
  • Sturzerkennung, Geräuschüberwachung, Notruf-SOS, internationaler Notruf
Akkulaufzeit
  • Bis zu 18 Stunden
  • 36 Stunden im Energiesparmodus
  • Bis zu 18 Stunden
  • Energiesparmodus kommt in watchOS 9
Speicherplatz
  • 32 GB
  • 32 GB
Konnektivität
  • Wi-Fi, Bluetooth 5.0, W3-Funkchip, LTE optional
  • Wi-Fi, Bluetooth 5.0, W3-Funkchip, LTE optional
Test: Pro
  • Noch nicht getestet
  • Größerer und hellerer Bildschirm als bei der Apple Watch 6
  • Bis zu 33 % schnelleres Aufladen im Vergleich zur Watch Series 6
  • IP6X-zertifiziert: Wasserdicht und jetzt auch staubgeschützt
Test: Contra
  • Noch nicht getestet
  • Funktioniert nur mit dem iPhone
Bewertung
Apple Watch 7 im Test
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Abschließendes Urteil

Die Apple Watch Series 8 ist sicherlich nicht der ganz große Wurf. Das ist vor allem der Apple Watch Ultra geschuldet, die Cupertino in diesem Jahr einführte und jetzt sozusagen das "Pro" bei den Apple-Smartwatches darstellt. Die Apple Watch 8 ist also eher Produktpflege und die Apple Watch Ultra wirkt auf den ersten Blick wie der große Wurf. 

Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch, dass die Apple Watch Series 8 mit 499 Euro in ganz anderen Sphären ist als die Ultra, die ab 999 Euro zu haben ist. Schon bei der Präsentation habe ich meinen Kolleginnen und Kollegen gesagt, dass die Apple Watch Ultra zwar für Extremsportlerinnen und -sportler konzipiert ist und auch so vermarktet wird, aber die meisten Menschen mit großen Ambitionen die Ultra mit den kleineren Modellen vergleichen werden. 

Mich enttäuscht die Apple Watch 8 nicht. In ihrem Preissegment sucht sie für alle iPhone-Besitzerinnen und -Besitzer das beste Preis-Leistungsverhältnis für eine Smartwatch und Menschen, die gerade darüber nachdenken, sich eine Apple Watch zuzulegen, können unbesorgt zugreifen. Mit einer Einschränkung: Wenn Ihr gerade eine Apple Watch 7 am Handgelenk habt, dann seid Ihr gerade sehr gut ausgestattet. 

Apple entwickelt seine Uhr immer weiter zum unerlässlichen Begleiter, wenn es um persönliche Gesundheit beziehungsweise die Erfassung der dazu notwendigen Daten geht. Die Neuerungen sind zwar in dieser Iteration eher im Bereich der Homöopathie zu suchen – zumindest was die Funktionsmenge anbelangt. Aber das ist, wie schon oben beschrieben, der Apple Watch Ultra geschuldet und bedeutet nicht, dass dieses Update wirkungslos ist. 

Für mich ist dieses Update nicht enttäuschend – ich habe jeden Tag Freude an meiner Uhr und sie ist meine ständige Begleiterin. Vor allem ist sie, wie am Anfang dieses Kapitels schon geschrieben, die beste Smartwatch in ihrem Preissegment. Von daher gibt es für mich für die Apple Watch heute nicht nur ein Gesundheitszertifikat, sondern auch 4,5 NextPit-Sterne.

Hier seht Ihr die tagesaktuellen Preise der Apple Watch 8 im Preisvergleich:

 
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Fabien Röhlinger

Fabien Röhlinger

Smartphones und ich – das ist seit 2007 eine echte Symbiose. Mobiltelefone haben mich an sich schon immer interessiert. Aber der Start des iPhones hat bei mir sowas wie einen Booster gezündet. Im Jahr 2009 habe ich dann AndroidPIT gegründet. Die Idee war, dass Android das Gegengewicht zu Apple und iOS schaffen würde. Aus AndroidPIT wurde dann im Jahr 2019 NextPit. Es gab tatsächlich noch keine Generation des iPhones, keine der Apple Watch oder des iPads, die ich ausgelassen hätte. Viele meiner Arbeitsprozesse basieren auf den vielen Möglichkeiten, die Apple-Geräte bieten.

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16 Kommentare

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  • Saki vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ich habe die TicWatch pro 3 und der Akku hält ohne Energiesparmodus 3 volle Tage. Dabei habe ich alle Funktionen und es wird auch der Sport getrackt. Ich versteh es nicht, warum es andere Hersteller nicht hinbekommen. Für mich ist es ein No-Go wenn ich mein Smartphone oder meine SmartWatch tagsüber noch Mal laden müsste um über den Tag zu kommen. Und dafür soll ich auch noch ein haufen Geld hinlegen.


  • Olaf vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Das die gesamte Sache langsam mehr in Richtung "Gesundheit" geht, ist löblich. Nichts gegen die Möglichkeiten aktueller Smartwatches, die Aktivitäten des fünften Ruderers im Deutschland-Achter als eigenen Menüpunkt tracken zu können, aber ein EKG, die Messung des Blutdrucks oder eben der Pulsfrequenz erachte zumindest ich mit zunehmendem Alter als für mich weitaus wichtiger.

    Auch 300 Apps auf einer Uhr benötige ich weniger. WhatsApp- und sonstige Benachrichtigungen stelle ich grundsätzlich ab, weil dort nichts so ultimativ Wichtiges erscheint, dass ich es in Echtzeit auf meiner Uhr lesen müsste.

    Mein Nutzerverhalten hat sich in den letzten Jahren eindeutig verändert, ich schätze daher Schlaftracking u. ä. mehr als die Wiedergabe meiner Playlist.

    All dies, der (mindestens) jährliche Rhythmus, in dem einen Apple, Huawei, Samsung und Co. mittlerweile - wie bei ihren Smartphones auch - mit Neuerscheinungen beglücken, sowie meine Vorliebe für klassische Armbanduhren haben mich schon vor Längerem zu einer Withings Scanwatch wechseln lassen. Dort bekomme ich neben den von mir bevorzugten Gesundheits- auch die Trackingfunkrionen (z. B. Radfahren), die ich tatsächlich nutze. Überdies verpackt in einem ansprechenden Analog-Uhr-Design mit Saphirglas. Und dies bei einer Akku Laufzeit von mindestens einer Woche. So findet letztlich jeder Topf genau den Deckel, der ihm passt.


  • Franz Hartmann vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Dieses Rechteckige Design ist vei einer Uhr sehr hässlich, Uhren sind schon seit je her rund, so gehört sich das.


    • Alex vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Wann begreift ihr endlich, dass das keine Uhren sind, sondern Smartwatches. Rund, ist bei einer Smartwatch völlig sinnlos und unpraktisch. Ich habe nie Uhren getragen, trage daher lieber eine Smartwatch.


    • C. F.
      • Admin
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Rund sind/waren analoge Uhren deshalb, weil sich die Zeiger im Kreis drehen und somit der Platz optimal genutzt werden kann. Smartwatches haben ja keine mechanischen Zeiger mehr. Warum diese dann also rund gestalten? Zudem kann man digitale Inhalte auf einem rechteckigen Display besser darstellen, als auf einem runden.


  • paganini vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ich bin von meiner Garmin Enduro 2 zur Apple Watch Ultra gewechselt. 3-4 Tage sind für mein Nutzungsverhalten kein Problem mehr (und das ohne Energiesparmodus)!
    Eine normale Apple Watch kam für mich nicht mehr in Frage, weil die Laufzeit dann doch zu kurz war. Eine 3-4 Tage Laufzeit aber ist für mich wieder annehmbar und mit den Features und der perfekten Integration kommt keine andere Smartwatch auch nur annähernd hin.

    Wenn ich jetzt wieder lese das die Google Watch Fitbit Premium beinhaltet können sie die gleich wieder einstampfen


    • Patrick Bateman vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Der wechsel von der Enduro auf die Ultra ist ja erstaunlich. Ich nehme an du brauchst die ganzen Features der Garmin nicht oder?


      • paganini vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Richtig, hauptsächlich mache ich Kraftsport 4 Mal die Woche. Und der Akku der AW Ultra reicht dann so echt gut. Würde ich extrem viel Outdoor machen kommt man an einer Garmin nicht vorbei


      • Fabien Röhlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Würdest Du die Ultra empfehlen? Ich selbst hatte sie noch nicht in der Hand.


      • paganini vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Fabien
        Also bisher auf jeden Fall! Man hat die Annehmlichkeiten einer Apple Watch aber halt einen viel besseren Akku. Die Größe ist auch absolut ok. Den Actionbutton musste ich aber umstellen da es mir schon 2 Mal passiert ist dass ich plötzlich ein Workout gestartet habe ohne es zu wissen.
        Bin auch auf den neuen Energiesparmodus gespannt weil der könnte die Uhr echt noch um einiges weiterbringen.

        Also Fazit bisher
        „Wer eine AW gewohnt ist und bisher Probleme mit dem Akku hatte bekommt hier die Uhr auf die man gewartet hat“.

        Klar mehr geht immer aber Apple hat einen guten Weg eingeschlagen. Bin auf die Ultra 2 gespannt!


  • Jörg W. vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Also ich bleibe bei meiner 6er die Unterschiede sind einfach zu gering .


    • Tim vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Ich bleibe auch bei meiner 5er 😅 selbst bin der kommend gibt es kaum nennenswert neues


  • Michael K. vor 1 Monat Link zum Kommentar

    "Die größte Neuerung der Watch 8 ist aber etwas, was ich selbst nicht testen konnte. Der neue Temperatursensor misst nachts am Handgelenk bis auf 0,1 Grad genau etwaige Schwankungen. Damit will Apple den Eisprung bei Frauen sehr genau vorhersagen..."

    Ich fände es interessant, wenn Du diesen Modus trotzdem für ein paar Monate aktivieren würdest und anschließend darüber berichten würdest. Sollte die Uhr Eisprünge anzeigen, die unmöglich stattgefunden haben können, wären das "false Positives", die ich eigentlich erwarten würde, wenngleich die bei einem weiblichen Träger zu einer erheblichen Verunsicherung beitragen können. Im Sinne der Familienplanung können "false Negatives", also Eisprünge die nicht angezeigt werden, obwohl sie stattgefunden haben erheblich fatalere Auswirkungen haben. Nun lassen sich bei einem Messsystem gegebener Qualität zwar fehlerhafte Anzeigen nicht grundsätzlich ausschließen, aber durch entsprechende Adjustierung lassen sich "false Negatives" verringern, wenn man dafür eine erhöhte Anzahl von "false Positives" in Kauf nimmt (was auch umgekehrt gilt, in diesem Fall aber uninteressant ist). Sollten über mehrere Monate keine "false Positives" auftreten, spricht dies zunächst für eine hohe Qualität des Messsystems. Allerdings würde diese Aussage dann auch noch die Gegenprobe auf "false Negatives" erfordern, die dann tatsächlich nur durch Trägerinnen durchgeführt werden kann.
    Insbesondere in Fälllen, in denen eine ungewollte Schwangerschaft stark negative Auswirkungen haben kann, halte ich die "Temperaturmethode" mit einem Pearl-Index von bis zu 10 als Verhütungsmethode für nicht empfehlenswert.


  • Tobias G. vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Bin da ganz bei Stefan, mich nervt mittlerweile meine in die Jahre gekommene Bip 1 schon, wenn sie bereits nach ca. 2,5 Wochen "schon wieder" ans Kabel will.
    Ein Update kommt erstmal nicht in Frage, mir reichen kurze Benachrichtigungen auf der Uhr. Einzig ein paar Sensoren mehr könnten mich irgendwann mal zu einer neuen Uhr schwenken lassen. Aber mit min. 1 Woche Akkulaufzeit. Alles darunter ist ein persönliches No-Go.


    • pierrecinema vor 1 Monat Link zum Kommentar

      habe die gts und habe zwischen 10 bis 14 tagen. frag mich echt wieso das Apple nicht hinbekomme beingleich viel Sensoren. laden jede Nacht wurde mir dienuhr sinnlos machen da ich ja den schlaf tracken will was mir extrem geholfen hat meine schlafprobleme zu analysieren

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