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Apples KI greift an: AI steht ab sofort für Apple Intelligence

Apple Intelligence
© nextpit

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Apple stellte im Rahmen der WWDC-Keynote 2024 Apple Intelligence vor – also seine eigene Vision von künstlicher Intelligenz. Mein Kommentar hier ist nur ein erster Stimmungsbericht, aber ich glaube, dass Apple hier wieder seinen alten Trick ausführt:  Man ist eigentlich wieder ziemlich "late to the party" – und definiert trotzdem die Standards für die versammelte Konkurrenz neu und setzt sich an die Spitze einer Bewegung. Wieso ich das glaube, erfahrt Ihr in diesem Meinungsartikel.

In diesem Beitrag erfahrt Ihr ...

  1. bis ins letzte Detail, wie gut Apple Intelligence jetzt schon ist
  2. wie zuverlässig Apples künstliche Intelligenz gegenüber der Konkurrenz von Google, Meta und Microsoft funktioniert
  3. wann Ihr all die gezeigten Features in Deutschland nutzen könnt.

Kleiner nextpit-Service am Rande: Jedes Medium, welches Euch die drei obigen Punkte verspricht, lügt Euch an! Einsteigen möchte ich in meinen Meinungsartikel daher mit einem Disclaimer, der sich ebenfalls aus drei Punkten zusammensetzt und erklärt, wieso ich Apple Intelligence noch nicht abschließend bewerten kann:

  1. Ich habe mich nach KI-Events jetzt schon mehrfach in die Nesseln gesetzt, weil Präsentation und Realität nicht immer dasselbe sind.
  2. Apple hat viel Erstaunliches gezeigt und erklärt – aber auch noch ganz viele Fragezeichen übrig gelassen
  3. Das hier ist genau das, was ich eben schrieb – ein Meinungsartikel, und nicht etwa eine fundierte Analyse

In diesen verrückten Zeiten habe ich immer öfter das Gefühl, dass wir ganz schnell immer schon eine abschließende, scheinbar fundierte Meinung haben müssen. Das ist aber unmöglich, wenn einfach nicht alle Fakten auf dem Tisch liegen. Berücksichtigt das also alles, wenn ich gleich unter dem allerersten Eindruck der WWDC-Keynote erzähle, was das Unternehmen aus Cupertino da bei der Keynote gezeigt hat. 

Apple Intelligence wird bei der WWDC-Keynote angekündigt
Apple Intelligence ist da! / © Apple / Screenshot: nextpit

"Artificial Intelligence" ist erledigt – Apple Intelligence ist da

Ich habe Artificial Intelligence in Anführungszeichen geschrieben. Das ist natürlich Absicht, denn es wäre ja dumm, wenn ich hier behaupten würde, dass künstliche Intelligenz erledigt wäre. Gemeint ist lediglich die Begrifflichkeit, was Apple wieder einmal ultraclever angestellt hat. Mit "Apple Intelligence" kapert Apple nämlich kurzerhand die Abkürzung "AI" bzw. deutet sie um. 

Als ich mir die Keynote gestern anschaute, war ich ein wenig verwirrt: Eigentlich wollte ich bei jeder Erwähnung von "AI" einen Shot trinken und musste feststellen, dass mein Glas nach einer Stunde noch so trocken war wie der Wüstensand nahe dem Silicon Valley. Hier und da wurden smarte Funktionen vorgestellt, aber Apple sprach maximal von "Machine Learning" statt von Artificial Intelligence oder gar von Apple Intelligence. Diese feine Trennung der Begrifflichkeiten fand ich ganz spannend, aber das gehört wohl zum Apple-Präsentations-Zirkus dazu. 

Apple spielt die Privatsphäre-Karte

Dann erst ließ das Unternehmen die Katze komplett aus dem Sack, stellte Apple Intelligence vor und verbrachte viel Zeit damit, uns etwas über Privacy zu erzählen. Das ist clever, denn aktuell ist es schwierig, Nachrichten über KI uneingeschränkt positiv aufzunehmen. Mal bekommen wir von Google Gemini vorgeschlagen, Pizzakäse mit Klebstoff zu fixieren, mal klaut OpenAI die Stimme von Scarlett Johansson – und Microsoft hielt es für eine gute Idee, uns zu erzählen, dass sie mit der Funktion "Recall" alle fünf Sekunden ein Bild unseres Windows-Bildschirms erstellen und speichern.

Da war Apple tatsächlich gut beraten, in bester Firmentradition das Thema Datenschutz und Privatsphäre ganz prominent anzusprechen. Wie vermutet/erhofft, findet sehr vieles, was Ihr mit der neuen, signifikant verbesserten KI-Siri anstellen könnt, lokal auf Eurem iPhone, iPad oder Mac statt. Über die einzelnen Funktionen mag ich an dieser Stelle gar nicht reden. Schaut dazu am besten direkt in unserem Beitrag zu Apple Intelligence nach.

Ehrlich gesagt waren die meisten Features auch gar nicht so besonders spektakulär, so für sich betrachtet. Ja, es ist toll, wenn Siri uns hilft, Texte gegenzulesen, umzuformulieren oder zusammenzufassen. Aber das sind Tricks, die wir doch von den anderen zur Genüge kennen. Spannend wird es durch den Privacy-Ansatz. Wenn ich über simple Anfragen an Siri erfragen kann, wann meine Mutter in der Stadt landet, wo wir nochmal essen gehen wollten und wie weit es zu ihrem Hotel ist, schnappt sich Siri alle Infos, die sie zum Thema auf dem Handy findet. Und wenn das alles lokal stattindet und diese Daten nicht irgendwo auf irgendwelche Server ausgelagert werden, ist das ein ganz wichtiger Unterschied zu dem, was wir bislang kennen. 

Auch Google, Samsung und Konsorten wollen dahin, keine Frage. Aber Apple legt hier in einem Maße vor, das mehr Vertrauen schafft als die jüngsten Bestrebungen der versammelten KI-Konkurrenz. 

Es funktioniert einfach!

Sind die durchschnittlichen iPhone-Nutzer:innen übermäßig an Sicherheit interessiert? Gute Frage! Sollten sie, ja – aber oft genug sind es wohl andere Gründe: Gefühlt alle haben ein iPhone, es sieht so schön fancy aus – und alles funktioniert so herrlich unkompliziert (Seht Ihr anders? Ist okay, beschimpft mich gern in den Comments!). Der letzte Punkt ist dabei für unsere Betrachtung der spannendste: das unkomplizierte Bedienen des iPhones!

Denkt an Menschen, die aktuell schon Schwierigkeiten haben, mit dem technischen Fortschritt mitzuhalten. Sie fühlen sich vielleicht schon ohne KI-Technologie überfordert und abgehängt und jetzt lesen sie zu allem Überfluss überall, dass ohne KI künftig nix mehr geht. Genau da setzt Apple an und eliminiert jede technische Hürde für Euch. Sprecht Siri einfach an oder schreibt ihr, und Siri liefert. Ihr braucht eine Anleitung, wie man auf dem iPhone einen Termin anlegt? Ihr möchtet Informationen zu irgendwas, was Ihr gerade auf dem Display seht? Ihr wollt ein Foto machen mit dem Selfie-Sensor im Porträtmodus? Siri gibt Euch, was Ihr wollt! 

Eine Geschichte wird mittels Prompt von ChatGPT generiert und illustriert
Auf dem iPad eine Gute-Nacht-Geschichte mit passenden Bildern generieren? Bald möglich dank ChatGPT-Integration. / © Apple / Screenshot: nextpit

Dazu müsst Ihr eben nicht eine bestimmte Ansprache auswendig lernen, damit der Befehl erkannt wird. Ihr müsst Euch auch nicht mehr durch lange Menüs in den Einstellungen hangeln – Ihr macht es einfach. Das ist nicht nur für Tech-Begeisterte total "seamless", sondern holt ganz viele Menschen ins Boot, die bislang nichts mit KI am Hut und vielleicht sogar vor einem simplen iPhone Respekt hatten. Wenn eine ältere, technisch unbedarfte Person ein Smartphone bedient, kann es durchaus eine Hürde sein, wenn man herausfinden will, wo sich jetzt die Mail mit einer bestimmten Information versteckt, oder wie man herausfindet, wo man das passende Restaurant findet. 

Damit löst Apple das Versprechen ein, was uns Google, Meta, Microsoft und all die anderen längst gegeben haben: KI ändert alles, macht alles einfacher und bequemer für uns. Damit möchte ich anderen Unternehmen ihre Bestrebungen nicht absprechen – klar, bietet uns auch die Galaxy AI von Samsung schon ein paar feine Features. Apple geht aber auch hier wieder den Extrameter mehr. Das Unternehmen verheiratet sein Versprechen, dass unsere Daten sicher sind mit einer idiotensicheren Experience und holt uns damit jetzt alle komplett ab. 

Die Betonung liegt dabei auf "alle", denn Oma Gertrud interessiert sich vielleicht einfach nicht dafür, wie sie E-Mails priorisiert, oder wie man sich wissenschaftliche PDFs zusammenfassen lässt. Die möchte einfach ein Foto von ihrem offenen Kühlschrank machen und erfahren, was sich damit kochen lässt. KI für alle – das ist, was uns alle Anbieter versprechen, und was nun Apple liefert. 

Wenn da nicht noch ein "Aber" wäre ...

Durchdachte Funktionen, unsagbar einfache Bedienung und das auch noch so sicher wie möglich – fürs Thema KI ist das quasi ein No-Brainer, oder? 

Ja, wäre es, wenn wir das jetzt alles so hinnehmen würden, was uns Apple da bei der Keynote präsentierte. Aber wie eingangs erwähnt: Versucht macht klug! Oft finden wir erst nach einer Präsentation beim eigenen Praxis-Test heraus, ob die KI das wirklich liefert, was uns da so tollkühn und rasant zusammengeschnitten präsentiert wurde. Deswegen lohnt es sich auch bei Apple, jetzt erst einmal ein paar Tage abzuwarten, bis wir die ganz lauten Lobeshymnen anstimmen. 

Was ist wirklich lokal?

Ja, Apple hat das wirklich pfiffig gemacht. Immer schön erzählt, wie viel auf dem Gerät stattfindet, aber tatsächlich gibt es hier drei verschiedene Levels:

  • Die Funktionen, die tatsächlich ausschließlich auf dem Gerät stattfinden
  • Die Funktionen, für die sich Apple "Private Cloud Compute" überlegt hat: Wir reden da von Apple-eigenen Servern, die nur für Eure geforderte Funktion genutzt werden, ohne dass dort irgendwas in der Cloud gespeichert wird. Niemand, nicht einmal Apple-Mitarbeiter:innen können außer Euch auf diese Daten zugreifen.
  • chatGPT

Der dritte Punkt ist ein wahrer Geniestreich! Apple zieht sich mit chatGPT wirklich die bekannteste Plattform an Land, integriert sie ins System und lässt sie uns kostenlos ohne separaten OpenAI-Account nutzen – aber blendet all die Nachteile aus, die die Cloud mit sich bringen könnte. Ihr könnt also komplett lokal Apples KI nutzen, habt alternativ Apples sichere Cloud-Architektur für weiterreichende Funktionen – und wer schließlich auf chatGPT zugreifen will, ist auf eigenes Risiko unterwegs. Damit zieht sich Apple clever aus der Affäre und ich will denen das sicher nicht vorwerfen – im Gegenteil, es ist eine sehr smarte Lösung.

Allerdings stoße ich mich derzeit noch daran, dass wir in der Keynote nicht besonders gründlich erfahren konnten, was jetzt alles genau wo stattfinden wird. Was ist jetzt wirklich nur auf dem Gerät, was läuft über Private Cloud Compute, was per chatGPT. Klar, Apple wird uns vorab fragen, ob wir wirklich eine Funktion ausführen wollen, bei der die Daten nicht sicher bei uns liegen. Aber noch wissen wir nicht wirklich genau, wie das alles zusammenspielt, wo da die Grenzen sind und wie stark Apple Intelligence tatsächlich ist, wenn man ausschließlich auf dem Gerät unterwegs ist. 

Stilisiertes iPhone mit einem Schloss-Symbol
Eure Daten sind sicher auf dem iPhone – sagt Apple! / © Apple / Screenshot: nextpit

Wann sehen wir das alles? 

Was in der Keynote ebenfalls nicht so richtig rauskam: Wann genau nutzen wir den ganzen Spaß? Wir wissen schon, dass chatGPT nicht direkt beim finalen iOS 18 bereitsteht, sondern "später im Jahr". Dadurch fehlt also per se schon einmal ein Teil der Features. Aber auch die anderen gezeigten Funktionen dürften noch nicht alle direkt bereitstehen. Da werden wir in den nächsten Tagen und Wochen mithilfe der iOS 18 Beta erst einmal herausfinden, wie smart die neue Siri tatsächlich schon ist. 

Richtet Euch aber lieber schon mal darauf ein, dass manche gezeigten Tricks auch von kompatiblen iPhones erst nächstes Jahr beherrscht werden könnten.Apropos "nächstes Jahr" und "kompatibel":

Entsteht eine Zweiklassengesellschaft?

Auch hier bin ich noch nicht ganz sicher, ob ich Apple richtig verstanden habe, aber zunächst dürften wir zumindest nicht auf eine deutschsprachige Siri mit Apple Intelligence hoffen. In den USA dürfte es direkt losgehen, Deutschland und viele andere Nationen müssen auf entsprechende Anpassungen noch bis ins nächste Jahr abwarten. 

Davon abgesehen stören mich noch ein wenig die hohen technischen Anforderungen, die Apple Intelligence voraussetzt. Ihr braucht mindestens einen Mac bzw. ein iPad mit M1-Chip oder neuer, oder ein iPhone 15 Pro /Pro Max bzw. die neue iPhone-16-Reihe, die wir im September erwarten. Das heißt also, dass Ihr selbst mit einem noch wirklich frischen iPhone 15 in die Röhre schaut. 

Dass wir zwischen Pro- und Basis-Reihe technische Abstriche in Kauf nehmen müssen, liegt in der Natur der Sache. Künftig müssen wir aber auch beachten, dass iOS uns komplett andere Dinge ermöglicht, wenn wir entsprechend modernes Silizium im Gerät vorfinden, während Millionen Besitzer:innen älterer Geräte in die Röhre schauen. 

Aber wer weiß, vieliecht erweist sich selbst das als smarter Move von Apple, wenn sich nämlich herausstellt, dass alle so heiß auf Apple Intelligence sind und sich die neuen Geräte zulegen.

Mein erstes Fazit: Apple Intelligence ist nicht weniger als eine KI-Revolution

Ich wollte unbedingt ein paar kritischere Töne zum Schluss anschlagen, weil uns Apple eben auch noch Beweise schuldig ist, was die Funktionsweise von Apple Intelligence angeht. Aber wenn wir mal unterstellen, dass das alles nur halbwegs so gut funktioniert, wie es uns bei der WWDC-Keynote präsentiert wurde – dann stellt Apple gerade das komplette KI-Game auf den Kopf und zeigt uns, wo es langgeht. 

Beim Thema künstliche Intelligenz müssen ganz weit vorne Privatsphäre und Datenschutz mitgedacht werden. Außerdem muss die Bedienung so einfach sein, dass wir nicht eine Sekunde darüber nachdenken müssen, was wir da gerade tun. So einfach wie swipen, scrollen, fotograieren oder telefonieren. Es sieht für mich gerade so aus, als habe Apple diesen Spagat bestens hinbekommen und bringt sogar noch chatGPT auf dem Gerät unter. Das ist meines Erachtens nicht weniger als eine KI-Revolution. An alle, die beim Thema KI noch ein wenig zurückzucken und sich nicht so richtig herangetraut haben bislang: Ja, Ihr seid jetzt alle mitgemeint! Apple holt wirklich jeden ins KI-Boot – und egal, ob Samsung, Microsoft, Google, Facebook oder sonst wer: Wer künftig vorne mitspielen will, muss da jetzt schleunigst mitziehen! 

PS: Ich glaube, dass sich wirklich jeder auf die Zukunft freuen kann, wenn KI so genutzt wird, wie es uns Apple gestern gezeigt haben. Okay, fast jeder: Elon Musk kündigte bereits an, dass er alle iPhones aus seinen Unternehmen verbannen könnte. Wie immer empfiehlt sich hier, das, was Elon Musk sagt, lieber nicht zu ernst zu nehmen. ;)

Was sagt Ihr zu meiner Sicht? Bin ich zu optimistisch – oder vielleicht sogar noch zu skeptisch? Wie ordnet Ihr Apple Intelligence ein? Haltet Ihr Apples Ansatz auch für einen Gamechanger? 

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Zu den Kommentaren (21)
Carsten Drees

Carsten Drees
Senior Editor

Fing 2008 an zu bloggen und ist irgendwie im Tech-Zirkus hängengeblieben. Schrieb schon für Mobilegeeks, Stadt Bremerhaven, Basic Thinking und Dr. Windows. Liebt Depeche Mode und leidet mit Schalke 04.

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21 Kommentare
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  • 27
    BuddyHoli vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Auch nicht besser als jede andere KI. Ich bleibe bei Gemini, weil die Apple Intelligence (bin gespannt, ob die geschützte Abkürzung AI dauerhaft so missbraucht werden darf) den für mich keinen Einfluss auf einen Kaufentscheid Pro Apple-Produkte nimmt


    • route 9 21
      route 9 vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Da KI ja ein breit gefächertes und in den meisten Bereichen ja noch unbekanntes Feature mit unfassbar ungeahnten Möglichkeiten und Auswirkungen ist, würde ICH mir in diesem Moment noch nicht zutrauen zu sagen, ob eine KI besser ist als eine andere..? Wenn Apple in Bezug auf AI ihr eigenes Ding machen (hoffentlich wie sie sagen: mit viel "Privacy"), warum sollen sie dann nicht auch einen eigenen Namen dafür vergeben dürfen? Einen Missbrauch des Begriffs kann ich da beim besten Willen nicht sehen und wird vermutlich auch nicht verboten werden. Weswegen auch? Ich denke nicht, dass vorher schon ein anderer Konzern diesen Namen in Gebrauch hatte und darauf Urheberrechte ableitet. Und AI selber ist kein geschützter Begriff. Alle dürfen den verwenden, genau so wie "Smartphone, ect" Der Marketingbegriff Apple Intelligence war, glaube ich, für Apple all zu sehr auf der Hand liegend, als dass sie ihn nicht einsetzen hätten wollen.

      Ich lass mich da aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen, sollte ich falsch liegen.
      Ich jedenfalls bin gespannt auf die praktische Umsetzung dieses Themas. Erst dann werde ich mir ein Urteil bilden und dieses hier "herausschreien".

      C. F.Tenten


  • 70
    Michael K. vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Die Apple-Lobhudelei in dem Artikel kann beim Lesen schon nerven. Wenn Apple als letzter großer Wettbewerber jetzt KI in sein Betriebssystem integriert, dann kann man schlicht nicht weniger erwarten, als dass es damit auch am weitesten vorne ist. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit arbeitet Google auch schon an Funktionen wie der Zusammenführung von Begriffen in unterschiedlichen Kontexten oder der vermehrten Ausführung von KI-Funktionen auf lokaler Hardware. Vielleicht wird dort nicht alles ganz so "seamless" gehen, denn Android muss auf sehr viel unterschiedlicherer Hardware laufen, aber dem steht dann eben der riesige Vorteil gegenüber, unter sehr viel mehr, und darunter sehr viel günstigeren Geräten auswählen zu können.
    So könnte sich Oma Gerda vielleicht mit der Bedienung ihres 200 € Androiden etwas schwerer tun, aber den wird sie sich von ihrere schmalen Rente dafür überhaupt leisten können. Und ab und zu mal seine natürliche Intelligenz einzusetzen, soll ja auch nicht schaden.
    Was Apple vorgestellt hat war nicht schlecht, auch wenn ich geniale Funktionen wie "Circle go search" vermisst habe, aber meiner Meinung nach völlig erwartbar, auf dem Stand der Technik und überhaupt nicht revolutionär, sondern die ganz normale Evolution von KI auf mobilen Geräten.
    Bei Datensicherheit war Apple schon immer gut und hat wohl auch eine andere Interessenlage als Google, aber wenn die zweite Ausführungsstufe nicht auf Servern innerhalb der EU läuft, bleibt der Schutz prinzipiell unter den Vorgaben der DSGVO und nur ein Versprechen Apples. Ob nicht doch Behörden oder Geheimdienste darauf zugreifen werden können, also ungewiss. Apple selber hatte schon Überlegungen zur Durchsuchung der Geräte nach pädokriminellen Material angestellt, die zwar derzeit auf Eis liegen, aber durch (unsinnige) Pläne der EU-Kommission für alle Hersteller wieder relevant werden könnten. Der stärkste Datenschutz hat also seine Grenzen, und die KI auf dem Gerät wäre dann nicht nur nutzlos, sondern möglicherweise sogar kontraproduktiv. Das Backdoor wäre dann gesetzlich vorgeschrieben und könnte nicht nur zur Suche nach pädokriminellem Material genutzt werden. Die Behörden hätten sicher auch größte Freude dann, mit der KI Begriffe aus unterschiedlichen Kontexten zusammenführen zu können, und das gleich lokal auf dem Gerät.
    ChatGPT (wenn auch nur in Version 3.5) den Bing Chatbot und auch Google Gemini nutze ich schon heute auf einem 200 € Gerät. Große Sorgen um den Datenschutz mache ich mir dabei allerdings nicht. Zum Einen liegt es an mir, was ich an die KIs schicke, und das sind bestimmt keine persönlichen Daten. Aber selbst wenn ich das täte, wären die in der Unendlichkeit von Milliarden Parametern der großen LLMs ohnehin niemanden mehr zuordbar, bestenfalls auf dem Weg dahin. Das ist ja ein großes Problem des Urheberschutzes. Welches Wissen von wo kam, ist praktisch nicht mehr feststellbar, ausser die Quellen werden aufgeführt, was nicht immer der Fall ist.
    Was ich wirklich gut an der "Apple Intelligence" finde ist, ChatGPT 4o kostenlos (und hoffentlich wirklich dauerhaft) nutzen zu können. Etwa (derzeit) 20 € im Monat dafür zu sparen, ist durchaus ein Argument.

    OlafTobias G.


    • Carsten Drees 29
      Carsten Drees
      • Staff
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Widersprichst Du Dir nicht selbst, wenn Du sagst, dass das neueste Angebot logischerweise das beste sein müsste und Du dann vermutest, dass das bei Google irgendwann möglicherweise weniger "seamless" als bei Apple umgesetzt werden könnte? Und "Beim Datenschutz war Apple schon immer gut" ist jetzt auch nicht wirklich ein Kontra-Argument, oder?
      Ich erwarte mir in der Tat viel von Apple nach dieser Ankündigung, habe aber nicht nur Lob verteilt, sondern auch einige Punkte genannt, die aktuell noch zu sehr in der Schwebe sind, um es abschließend bewerten zu können. Stellt sich irgendwann heraus, dass das alles nicht so funktionieren wird, wie uns Apple das versprochen hat, werde ich das genauso entschieden kommentieren, wie ich jetzt eben voll des Lobs bin.


      • 70
        Michael K. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Nein, ich sehe da keine Widersprüche, sondern mich im Gegenteil bestätigt. Es ging mir ja eben nicht darum Apple oder Deinen Kommentar "niederzuschreiben", sondern um eine sachliche Argumentation aus neutraler Position. Dazu gehört eben auch, einzugestehen, dass ein Vorteil sehr oft mit Nachteilen an anderer Stelle verbunden ist. Dass es einfacher ist, nur eine handvoll neuer Geräte mit einem neuen, um KI-Funktionen erweitertem Betriebssystem auszurüsten, als dutzende Geräte bei Android, selbst wenn man nur High-End und Oberklasse in Betracht zieht, liegt auf der Hand, es ist einfach so und war ja auch bei Updates schon ein Problem. Das ist eben ein Nachteil des Vorteils Angebots- und Preisvielfalt. Wenn ich also einen Nachteil nenne, den ein Vorteil mit sich bringt, dann ist das eine Konsequenz einer sachlichen, unparteiischen Argumentation, und kein Widerspruch, es sei denn die Realität ist widersprüchlich, was sie nicht ist.
        Ähnlich ist es mit dem Sicherheitsargument. Dass Apple die Datensicherheit ein wichtiges Anliegen ist, das das Unternehmen sogar bewirbt, halte ich für eine Tatsache. Warum ein Argument bestreiten, wenn ich es selber für richtig halte. Nur weil es nicht von mir selber kommt? Also kein Kontra-Argument.
        Dass eine leistungsstarke KI auf dem Gerät im Fall gesetzlich angeordneter Schnüffelmaßnahmen sogar zum Sicherheitsproblem werden könnte, habe ich aber auch erwähnt. Das würde nicht nur Apple betreffen und man könnte dafür auch Apple keine Vorwürfe machen, aber so einfach von der Hand zu weisen ist dieser Einwand doch auch nicht?

        Um es kurz zu fassen: ich gehe davon aus, dass Google auch schon an neuen KI-Innovationen und einer tieferen Integration ins Betriebssystem arbeitet. Und mit Android 16 haben die dann wieder die Nase vorn, bis es sich mit IOS 19 wieder umdreht usw. usw. Das ist die ganz normale Entwicklung, keine Revolution, keine neue Art etwas zu denken, sondern ganz normale technische Fortentwicklung, nicht mehr und nicht weniger.

        Dass Apple nur die beiden teuersten iPhone 15 mit "Apple Intelligence" ausstattet, halte ich für kein Kalkül, sondern alleine dem Umstand geschuldet, dass ältere Geräte zu wenig NPU-Leistung (und ggf. GPU-Leistung) erbringen, und ein diesbezüglicher Kompromiss zu starke Einschnitte in das dreistufige Konzept bedeuten würde. Würden sie nur auf mehr Umsatz hoffen, wäre auch die lange (und schon länger lange) Updateunterstützung in dem Sinn kontraproduktiv. Und ein solches Kalkül würde auch ein Risiko bergen. Wenn jeder KI will, könnte das durchaus einen Nachfrageschub nach neuen Geräten auslösen, gleichzeitig aber die Nachfrage nach gebrauchten Geräten ohne KI-Fähigkeit dämpfen. Damit würde deren Wiederverkaufswert sinken, was wiederum die Nachfrage nach neuen Geräten dämpfen würde. Den hohen Wiederverkaufswert von gebrauchten Geräten halte ich für einen Vorteil, der durch die Entwicklung also verschwinden könnte, den man aber nicht unnötigerweise aus der Hand gibt.


  • 35
    Tobias G. vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Carsten, ich mag deine Kommentare, deinen Podcast und deine Artikel. Aber du warst meiner Ansicht nach schonmal kritischer gegenüber Apple. Das fehlt mir.

    Nichtsdestotrotz würde ich gerne ein paar Punkte ansprechen: Apple will lt. einer anderen News-Seite gar kein "AI" mit "Apple Intelligence" ersetzen. Die Apple-Mitarbeiter auf der WWDC sind scheinbar angehalten, Apple Intelligence nicht mit AI abzukürzen und charmant zu lächeln. Verstehe ich auch nicht, aber die Apple-Namen sind mir ohnehin öfter suspekt. Soll nur abgefahren klingen. Das gelingt denen auch jedes Mal.

    Weiter: Als bekannt wurde, dass Gemini Nano nicht auf dem Pixel 8 erscheint, gab es einen riesigen Aufschrei. Bei Apple hingegen: "Ja, dann freuen wir uns halt, dass neue Geräte verkauft werden". Sorry, aber das geht einfach nicht. Mittlerweile hat Google ja sogar nachgebessert.

    Die Privacy-Geschichten bleiben für mich spannend. Klingt alles super, aber wie soll die "AI" denn kontextbezogen antworten, wenn sie nichts cachen oder speichern darf? Die Daten müssen zwangsläufig irgendwo hinterlegt bleiben, wenn man die Antworten "schlauer" haben möchte. Die lokale Power reicht für umfangreiche Aufgaben einfach nicht. Der Wortschatz lokal ist nur halb so groß. Ein LLM braucht für umfangreiche und gute Antworten aber mehr Ressourcen.
    Was ich denke: Apple macht ein riesen Trara um die Fehler der anderen (Datenschutz), am Ende wird eh jeder iPhone-Nutzer auf "Ja, na klar darf ChatGPT meine Daten haben" klicken.

    Und, sorry, wenn ich das Gegenteil gehaupte: Wer mit einem iPhone nicht klar kommt oder Angst davor hat, der macht auch mit einem iPhone samt KI nix.

    Mein Fazit: Apple kocht auch nur mit Wasser, auf dem Topf steht aber "Geiler Scheiß".

    OlafOleoleMichael K.


    • 104
      Tenten vor 1 Monat Link zum Kommentar

      "Als bekannt wurde, dass Gemini Nano nicht auf dem Pixel 8 erscheint, gab es einen riesigen Aufschrei. Bei Apple hingegen: "Ja, dann freuen wir uns halt, dass neue Geräte verkauft werden". Sorry, aber das geht einfach nicht."

      Nenn mir doch bitte mal ein Unternehmen, dass sich nicht darüber freut, wenn der Wettbewerb eine Marktnische vernachlässigen und anderen überlassen will.

      route 9


      • 35
        Tobias G. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Es geht mir um die unterschiedliche Behandlung dieser Tatsachen.

        Michael K.


      • 70
        Michael K. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Das sehe ich ganz genauso. Als in Zusammenhang mit dem S24 über "Circle to Search" berichtet wurde, was in Übrigen sehr gut ankommen soll, und sich positiv auf den Marktanteil von Android ausgewirkt haben soll, wurde das relativiert als ein Aufsatz für "Google-Lens". Das ist auch grundsätzlich richtig. Das das ein "revolutionäres Feature" wäre, das KI ganz anders denken würde, konnte ich in den Zusammenhang nicht lesen. So zeigt dieses Beispiel wie andere auch, dass Fortschritte, die Google und Android aufweisen, relativiert werden, während sie bei Apple in den höchsten Tönen, und teilweise in unangenehm schwülstiger Formulierung übertrieben hervorgehoben werden. Und weist eine iOS-Entwicklung einen Nachteil auf, wie in Deinem Beispiel gezeigt, wird er schön geredet, statt in gleicher Weise kritisiert zu werden.

        Eine einseitige Parteinahme statt neutraler, sachlicher Berichterstattung wird auch anderen Medien vorgeworfen und ist selbst bei bei "Qualitätsmedien" auch teilweise tatsächlich beobachtbar. Diese Entwicklung ist mehr als bedauerlich. Sollte Absicht dahinter stecken, könnte sie auch das genaue Gegenteil dieser Absicht bewirken, denn leicht durchschaubar ist sie allemal.

        Quelle:

        https://www.golem.de/news/samsung-apple-und-co-smartphone-markt-verzeichnet-weiterhin-wachstum-2404-184723.html?xing_share=news

        Tobias G.


      • 104
        Tenten vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Als Samsung die S24 Geräte vorgestellt hatte, gab es hier auch sehr viele Artikel, auch zu One UI 6. Da war auch einiges an unverdienter Lobhudelei dabei, aber darüber hat sich hier seltsamerweise niemand beschwert. Nur bei Berichten über Apple wird hier regelmäßig die Goldwaage ausgepackt. Und das geht seit Jahren so, seitdem Androidpit damals beschlossen hatte, nicht mehr nur ausschließlich über Android zu berichten. Ich denke, das Problem liegt da ganz woanders und sicher nicht daran, dass der ein oder andere Redakteur zu einseitig berichten oder sich gar eine eigene Meinung leisten würde.

        route 9


      • 35
        Tobias G. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Nun, meine ganz persönliche Wahrnehmung ist, dass ganz speziell von Carsten bis vor einiger Zeit kritischere Artikel / Kommentare geschrieben worden sind. Das war der Grund, warum ich Carstens Artikel so gerne lese. Er hat beide Seiten der Medaille gezeigt. Gutes _und_ Schlechtes. Es war einfach frischer Wind. Der ist aber für mein Empfinden leider zur Flaute geworden :D Ich finde das nunmal schade, das war meine Aussage. Ich möchte Carsten auch nicht angreifen. Ich mag die Art seiner Artikel weiterhin. Und ich werde auch weiterhin bei interessanten Themen in den Podcast hören.


        Sicher sind auch andere "nicht-Apple" Artikel nicht frei von der eigenen Meinung der Autoren, aber ich muss gestehen, ganz besonders beim Thema Apple ist Kritik gar nicht mehr vorhanden und wird teils sogar positiv ins Licht gerückt. Das stimmt mich traurig :p

        OleoleMichael K.


      • Carsten Drees 29
        Carsten Drees
        • Staff
        vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Ja, manchmal ist es wirklich durchschaubar, wenn ein Beitrag nicht wirklich neutral ist – beispielsweise, wenn ich erwähne, dass es lediglich ein Meinungsartikel ist und ich auch anspreche, dass diese Meinung vorerst nur auf dem basiert, was Apple uns präsentierte und nicht auf eigene Praxiserfahrungen.
        Und bei aller Medienkritik, der ich mich oft und gerne vollumfänglich anschließe, hoffe ich doch inständig, dass in Zeiten, in denen das Verfassen von News künftig immer häufiger direkt von KI übernommen wird, auch subjektiv gefärbte Opinion Pieces weiterhin ihren Platz haben werden.

        Tobias G.Tenten


      • Carsten Drees 29
        Carsten Drees
        • Staff
        vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Finde ich schade, dass Du das so siehst, Tobias - denn in der Tat gibt es Produkte und Ideen bei Apple, die ich mal komplett bescheuert finde und mal abfeiere. Aktuell - und das ist tatsächlich eine Momentaufnahme - bin ich der Meinung, dass das, was Apple da gezeigt hat, auch so funktionieren wird, wie man es uns präsentiert hat. Apple hat da ja durchaus einen Rekord, was das späte Starten in Kombination mit Konkurrenz-Düpieren angeht. Dennoch habe ich aber doch einige kritische Gedanken angehängt, mit denen meiner Meinung nach steht und fällt, wie gut all das funktionieren wird. Keine Bange, wenn ich Scheiße sehe, werde ich sie auch künftig auch als Scheiße bezeichnen, selbst wenn ein Apple-Logo drauf klebt. Ich finde es übrigens fast auch ein bisschen witzig, dass ich als Google-Nutzer seit circa immer und als Apple-Verweigerer jetzt in Verdacht gerate, alles abzunicken, was aus Cupertino kommt :-D


      • 70
        Michael K. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Es ging in der Kritik aber auch nicht nur um Deinen Artikel, den Du richtigerweise als Meinungsartikel auch benannt hast, sondern um Deinen Artikel als Fortsetzung einer vorangegangenen Reihe anderer Artikel, von denen einzelne auch genannt wurden, und die eben keine Meinungsartikel waren. Auch diese Artikel deuteten auf eine Ungleichbehandlung von Android und IOS hin, auf eine argumentativ nicht untermauerte höhere "Wertschätzung" von IOS hin. Da spielt es dann auch keine große Rolle mehr, ob Du vor allem privat (und nicht stellvertretend für die Redaktion) der Meinung bist, dass "Apple die Konkurrenz düpiert, eine KI-Revolution ausgelöst hat, und eine andere Art KI zu denken".
        Die Hoffnung, und ich denke das wollte auch Tobias ausdrücken, auf diesen Seiten zu einer sachlicheren, neutraleren und damit schlicht zutreffenderen, weil unvoreingenommeneren Vorstellung der Geräte beider Lager, ihrer Betriebssysteme, ihrer technischen Vor- und Nachteile zu kommen, kann man wohl allmählich vergessen, wenn selbst der letzte Hoffungsträger in dieser Frage sich als Apple-Fan outet.

        Tobias G.


      • 35
        Tobias G. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Das, was Michael K. sagt.

        Und ich werde deine Artikel vermutlich weiterhin toll finden, Carsten. Keine Frage. Und mir ist auch bewusst gewesen, dass das ein Meinungsartikel ist.

        Warten wir ab, was beim Thema KI noch so auf uns zu kommt.


  • 27
    Oleole vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Vorneweg, das Spiel mit der Abkürzung AI fand ich so vorhersehbar, wie albern. Ich kann aber auch sonst die Euphorie nicht ganz teilen. Apple schafft es zwar immer wieder, wie im Artikel beschrieben, dass Funktionen leicht zugänglich sind, aber der Mehrwert der Funktionen ist wie bei der Konkurrenz überschaubar. Und
    die typischen Assistent Funktionen, wie das mit dem Theaterstück, was über den Kalender bis zu Maps geht, ist doch kalter Kaffee. Im Alltag wird dagegen zum Beispiel der Magic Eraser (oder wie auch immer Apple dieses Feature nennt) praktisch sein, aber neu ist das nicht. Genausowenig neu ist der Ansatz, viele Funktionen on device laufen zu lassen und nur manches in der Cloud. Das machen Google, Microsoft & Co ebenfalls. Apple behauptet halt, dass es besonders sicher sei, aber wer weiß schon genau, was bei diesen großen Konzernen hinter den Kulissen läuft?!

    Michael K.


    • Carsten Drees 29
      Carsten Drees
      • Staff
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Ich halte es nicht für kalten Kaffee, wenn mir die KI bei den gebotenen Parametern wie "Mutter" und "Flug" die richtige Person zuordnet, in der Folge dann aus Chats Restaurant-Verabredungen ebenfalls im Kontext erkennt und all das so simpel abfragbar ist, wie wir es da im Beispiel gesehen haben. Ob das dann tatsächlich auch funktioniert, werden wir sehen. Aber aktuell sehe ich das nirgends in dem Maße auf anderen Smartphones und das unabhängig davon, ob es lokal passiert oder nicht. Natürlich müssen wir Apple nicht blind vertrauen, wenn sie sagen, dass alles so safe ist. Aber die Ansage, dass man jederzeit Experten von dritter Seite draufschauen lassen will, scheint zumindest zu zeigen, dass sich Apple seiner Sache da sehr sicher ist.
      Ein "Magic Eraser" ist natürlich auch nicht neu. Aber auch hier geht es wieder um die niederschwelligen Angebote, die Apple macht. Alles ist so logisch nachvollziehbar, dass eben auch Tech-Verweigerer künftig nicht mehr den Schwiegersohn anrufen müssen, damit er ihnen das Handy erklärt.

      Tenten


      • 27
        Oleole vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Diese Beispiele, wie mit der Mutter, gibt es doch so ähnlich seit Jahren bei Google IO Events. Die Modelle werden besser und die Verknüpfungen intensiver. Das ist eine Entwicklung, die Apple nicht "revolutioniert" hat bei ihrem Event.

        Und ich weiß nicht, wann du zuletzt Google Fotos benutzt hast, aber der Magic Eraser ist dort sehr einfach zugänglich, auch für Nicht-Nerds. Bei meinem Samsung finde ich es im Vergleich schon etwas komplizierter, wenn man die Samsung Galerie benutzt. Grundsätzlich würde ich auch nicht sagen, dass Android mehr Wissen bei der Bedienung voraussetzt, nur weil theoretisch mehr möglich ist. Jedenfalls sind zumindest Pixel Geräte aus meiner Erfahrung sehr einfach zu nutzen.

        Michael K.


  • 104
    Tenten vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ich sehe das so wie bei den vollmundigen Update-Versprechen im Androidbereich, erstmal abwarten, was dann tatsächlich daraus wird. Ich bin sicher, dass man Apple bei all diesen sehr gut klingenden Ankündigungen auch genau auf die Finger schauen wird, ob Daten am Ende auch wirklich privat bleiben. Ich halte es für zu früh, hier zum Thema Datensicherheit schon in Euphorie auszubrechen.

    route 9Carsten DreesOleole


    • Carsten Drees 29
      Carsten Drees
      • Staff
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Ja, Euphorie mag verfrüht sein, aber mir geht es hier vor allem darum, dass Apple die Geschichte wieder einmal anders denkt und angeht. All das, was es noch zu kritisieren geben könnte, sind Dinge, die man mindestens ebenso laut bei der Konkurrenz kritisieren muss. Apple schafft es aber im Gegensatz zu diesen Konkurrenten, das Angebot so niederschwellig zu halten wie kein anderer.
      Wie sicher der ganze Spaß wird, muss sich dann letzten Endes noch herausstellen, so wie ich zum Ende ja auch schrieb. Wir wissen nicht genau, wie trennscharf Apple da zwischen seiner eigenen KI auf dem Gerät, der in seiner Cloud und der auf OpenAI-Servern vorgehen wird. Wenn hinterher die eigenen Funktionen so sparsam sind, dass eh alle OpenAI nutzen auf dem iPhone, hat Apple da tatsächlich auch nicht viel gewonnen. Wird auf jeden Fall spannend sein, das weiter zu beobachten.
      Als Plus zugunsten von Apple werte ich, dass man von sich aus sagt: "Lasst Experten draufschauen und beurteilen, wie sicher der Bums hier ist".

      Tenten

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