Beats Studio Buds im Test: Ein Preistipp von ... Apple?!

Beats Studio Buds im Test: Ein Preistipp von ... Apple?!

Mit den Beats Studio Pro bietet der zu Apple gehörende Audio-Hersteller neue True-Wireless-Kopfhörer an. Wie sich im Test zeigt, sind die für die unverbindliche Preisempfehlung von 149,95 Euro echt hochwertig. Denn sowohl der Klang als auch die aktive Geräuschunterdrückung lassen sich mit weitaus teureren Modellen vergleichen. Dazu trifft Apple mal wieder einen echt ansprechenden Look!

iPhone13

Bewertung

Pro

  • Kräftiger Klang
  • Solides ANC
  • Sitzen gut im Ohr
  • Sehr kompakt (Earbuds)
  • Auch unter Android "easy-to-use"

Contra

  • Klang zu basslastig
  • Kein Equalizer in der Beats-App
  • Insgesamt recht wenig Features

Kurzfazit: Tolle Alternative zu den AirPods Pro

Die Beats Studio Buds sahen schon bei der Vorstellung nach einer spannenden Alternative zu Apples AirPods Pro aus. Gefällt Euch der Sti(e)l der Apple-Kopfhörer nicht, findet Ihr hier ein paar dezentere True-Wireless-Kopfhörer. Da Apple die Studio Buds selbst herstellt, ist die Verarbeitungsqualität spitzenmäßig und die Verbindung zum iOS-Kosmos kinderleicht. Auch unter Android ist die Verbindung der Studio Buds dank Googles Fast Pair easy.

NextPit Beats Studio Buds headphones case
Beats scheut sich nicht, das bekannte Logo gleich dreimal auf die Kopfhörer zu drucken. / © NextPit

Klanglich gibt es an den Beats Studio Buds nicht viel auszusetzen, wenn Ihr basslastige Musik hört. Für meine Ohren geht die Abstimmung ein wenig zu sehr in Richtung tiefe Frequenzen. Das wäre alles kein Problem, würde Beats in der Companion-App eine Equalizer-Funktion anbieten. Dass diese fehlt, ist einer meiner größten Kritikpunkte. Dazu kommt allerdings recht schwaches ANC, das Umgebungsgeräusche nur wenig dämpft.

 

Die Akkulaufzeit gibt Beats mit bis zu 8 Stunden ohne ANC an. Bei aktiviertem ANC und bei aktiver Musikwiedergabe erreichte ich im Test fünf Stunden, womit die kompakten Studiobuds für ihre Größe echt gut durchhalten. Überraschend ist allerdings, dass 149,95 Euro für das Gebotene bei einem Apple-Produkt echt günstig sind. Sagt Euch das Design zu, könnt Ihr also auf jeden Fall zuschlagen – vor allem, wenn Ihr Popmusik mögt.

Design & Tragekomfort: Apple-Look mit Schmutz-Gefahr

Die Beats Studio Buds sind kabellose In-Ear-Kopfhörer, die zum Aufladen in ein Lade-Case gesteckt werden. Hier halten die mit 5 Gramm superleichten und mit 1,5 x 2,05 x 1,85 Zentimeter sehr kleinen Earbuds magnetisch. Das Case misst 2,55 x 7,2 x 5,1 Zentimeter und wiegt 48 Gramm. Den Kopfhörern beiliegend sind drei Silikonaufsätze in verschiedenen Größen und ein USB-C auf USB-C-Ladekabel.

Hat mir gefallen:

  • Fester Sitz – auch beim Headbangen und beim Sport
  • Superleichte und kleine Earbuds
  • Insgesamt echt gut verarbeitet

Hat mir nicht gefallen:

  • Einsetzen der Earbuds ins Case ein wenig gewöhnungsbedürftig
  • Nur mit IPX4-Zertifizierung
  • Weißes Case wird schnell dreckig, ähnliches vermute ich für die weißen Silikonaufsätze

Bekommt Ihr die Beats Studio Buds geliefert, wird Euch direkt das kleine Paket auffallen. Denn sowohl das Ladecase als auch die einzelnen Earbuds sind beim neusten Beats-Modell echt klein ausgefallen. So findet das Ladecase locker Platz in Eurer Hosentasche und fällt aufgrund seiner länglichen Form neben Schlüsseln oder Eurem Handy nicht störend auf.

Das geringe Gewicht der Earbuds mit jeweils 5 Gramm sorgt zudem auch dann für ein angenehmes Tragegefühl, wenn Ihr die einzelnen Earbuds einsetzt. Beats Entscheidung, auf Silikonaufsätze zu vertrauen, trägt hierzu ebenfalls bei. Vor längerem Tragen solltet Ihr allerdings schauen, welche Größe für Euer Ohr passend ist. Die Aufsätze in Größe "M" sind vorinstalliert und diese sorgten bei mir bei zu tiefen Einsätzen ein wenig für Schmerzen am Trommelfell.

NextPit Beats Studio Buds case open
So sehen sie aus, die Beats Studio Buds. / © NextPit

Im Vergleich zu den Apple AirPods Pro sind die Beats Studio Buds im Ohr deutlich dezenter. Das liegt vor allem am fehlenden Stiel, denn das Beats-Modell sieht eher so aus, als hättet Ihr Euch einen Ohrschutz ins Ohr gesteckt. Auffällig platziert ist Beats-typisch aber das ikonische Logo, das sich auf jedem Earbud und auf dem Ladecase befindet. Auch einen Aufkleber legt Beats mit in den Lieferumfang.

Beim Joggen (oder beim Headbangen) müsst Ihr Euch nicht darum zu sorgen, dass die Kopfhörer Euch aus dem Ohr rutschen. Hier hat Beats echt ein Meisterwerk vollbracht, da nicht einmal Kauen oder Sprechen für Probleme beim Halt sorgen. Hier habe ich bei anderen Modellen häufig Probleme. Die Beats Studio Buds habe ich aber direkt nach dem Auspacken selbstbewusst auch auf dem Fahrrad getragen.

Fallen die Ohrstöpsel Euch einmal aus dem Ohr, sollten sie nicht zu lange in einer Pfütze landen. Denn Beats schreibt für die Kopfhörer lediglich eine IPX4-Zertifizierung aus. Somit sind sie gegen Schweiß und Spritzwasser geschützt, sollten aber nicht untergetaucht oder beim Schwimmen getragen werden. 

tl;dr: Beats hat mit den Studio Buds moderne und dezente In-Ear-Kopfhörer entwickelt. Gerade das mit 5 Gramm schwindend geringe Gewicht trägt zu einem angenehmen Tragekomfort bei. Als größter Vorteil gegenüber den AirPods Pro würde ich den fehlenden Stil bezeichnen, den viele einfach nicht hübsch finden. Eine sinnvolle Erweiterung für den Apple-Produktkosmos!

Bedienung und die Beats-App

Statt auf kapazitive Flächen setzt Beats bei den Studio Buds auf  echte Knöpfe! Davon gibt es an jedem Earbud einen und mit verschiedenen Gesten könnt Ihr vielfältige Features nutzen. Die kostenlose Beats-App lässt Euch rudimentäre Features steuern und bietet keinen Equalizer. Während Android-Nutzer*innen sich über die Unterstützung von Googles FastPair freuen, werden Apple-Nutzer*innen den U1-Chip zum einfachen Pairing vermissen.

Hat mir gut gefallen:

  • Echte Knöpfe und all ihre Vorteile (Keine Fehleingaben beim Reindrücken oder im Regen)
  • Einfaches Pairing dank Googles FastPair

Hat mir nicht gut gefallen:

  • Kein U1-Chip für Apple-Nutzer*innen
  • Beats-App mit zu wenigen Funktionen
  • Kein Equalizer
  • Keine Trageerkennung
  • Insgesamt recht wenig Features

Beim Musikhören könnt Ihr die Wiedergabe, die aktive Geräuschunterdrückung und einen verbundenen Sprachassistenten über zwei Knöpfe steuern. Ihr habt richtig gelesen, Beats installiert echte Knöpfe an den Studio Buds. Meiner Meinung nach ist das eine sehr gute Entscheidung, da Ihr Euch dadurch viel Ärger erspart, der bei kapazitiven Knöpfen entsteht. Bei den Soundcore Liberty Air 2 Pro beispielsweise aktiviere ich ständig irgendwelche Funktionen beim Reindrücken ins Ohr. Auch bei Regen hört die Musikwiedergabe aufgrund von Fehleingaben beim Soundcore-Konkurrenten plötzlich auf. Das passiert bei den Beats Studio Buds nicht.

Dafür ist die Companion-App gerade im Vergleich zur Soundcore-App viel zu stark funktionsbeschränkt. Zwar findet Ihr dort Werbung für weitere Beats-Produkte, nicht aber einen Equalizer zur Anpassung des Klanges. Auch das ANC könnt Ihr lediglich deaktivieren oder in einen Transparenzmodus verwandeln. Abstufungen gibt es hier leider nicht.

NextPit Beats Studio Buds headphones
Die Außenseiten der Kopfhörer könnt Ihr in das Gehäuse hineindrücken. / © NextPit

Wo wir gerade schon auf ein fiktives Handy schauen: Android-Nutzer könnten dank der Unterstützung von Googles FastPair-Standard einen ungewohnten Verbindungskomfort genießen. Die Studio Buds verknüpfen sich automatisch mit Eurem Google-Konto und werden dann auch von anderen Smartphones verbunden. Dazu gibt's kleine Bilder und wirklich praktische Batteriestandsanzeigen.

Apple-User haben diesbezüglich aber deutlich mehr Ansprüche! Und diese werden höchstwahrscheinlich den U1-Chip vermissen, den Apple in den AirPods verbaut. Das iPhone erkennt also nicht aufgrund von Nähe, wann die Kopfhörer paarungsbereit sind. Auch für das präzise Suchen im "Wo ist?"-Netzwerk sind die Kopfhörer damit nicht geeignet. 

Hat man – wie dieser freudige Tester – vor den Beats Studio Pro teurere In-Ear-Kopfhörer getestet, fehlen zudem einige Funktionen. Der wohl kleinste Nenner ist eine automatische Trageerkennung, die es schon in viel günstigeren Modellen gibt. Auch Multi-Pairing fehlt leider. Innovative Features wie 360-Grad-Sound oder etwa eine automatische Bewegungserkennung wie bei den Sony WF-1000XM4 gibt es ebenfalls nicht.

tl;dr: Der wohl größte Geniestreich an der Bedienung der Beats Studio Pro sind die "echten" Knöpfe. Davon abgesehen zeigen sich die In-Ear-Bluetooth-Kopfhörer ohne Multi-Pairing und Trageerkennung aber als recht funktionsarm. Darüber hinaus ist die Beats-App ohne Equalizer echt nicht mehr zeitgemäß! Zumal der Klang nicht für alle Genres perfekt ist.

Klang: Lästig basslastig

Apple-typisch gibt es keine genauen Angaben zur Technik der Beats Studio Pro. Stattdessen sollen die Kopfhörer den Klang so transportieren, wie die Künstler*innen das gemeint haben. Das soll durch ein Zweikammer-Gehäuse mit zweischichtigen Membrantreibern möglich sein. Zwei Kammern mit zwei Membranen bei zwei Kopfhörern ... das macht ja Sechs – wow! Ihr merkt, wir sollten abseits des Marketings einfach mal zuhören.

Hat mir gefallen:

  • Druckvoller Klang
  • Kräftige Bässe
  • Klare Musikwiedergabe

Hat mir nicht gefallen:

  • Offenbar keine Unterstützung für aptX
  • Sehr basslastig
  • Mir fehlt's an Brillanz in den Höhen

Die Marke Beats wurde von der Hip-Hop-Legende Dr. Dre ins Leben gerufen und das merkt man den Studio Buds auch wirklich an. Denn schon beim ersten Hinhören zeigte sich eine Vorliebe für Popmusik, in der die Tendenz eher ins Bassige geht. Das machte im Test durchaus Spaß, da in diesem Jahr mit Vince Staples und Tyler, the Creator zwei meiner aktuellen Lieblings-Hip-Hop-Arts neue Alben "gedroppt" haben. Auch das neue Album von Billie Eilish wirkt, wie für die Studio Buds komponiert und "finneasiert".

NextPit Beats Studio Buds case standing
Das weiße Gehäuse sieht schick aus, wird aber recht schnell dreckig. / © NextPit

Hört Ihr neben Pop-, Bass- und Hip-Hop-Musik aber auch noch andere Genres, könnten Euch die Beats Studio Buds ein wenig zu unausgeglichen sein. Denn für meinen Geschmack gehen bei Tracks wie John Coltranes Giant Steps und auch bei Metalbrettern wie Gojiras "Flying Whales" zu viel Nuancen im Bass unter. In diesen Fällen nervt das Dröhnen, das die Studio Buds einem ständig in den Hinterkopf klatschen.

Technisch unterstützen die Studio Buds lediglich den Bluetooth-Codec AAC. Was bei Apples eigenen Geräten nicht weiter problematisch ist, sorgt unter Android ein wenig für Ernüchterung. Hier hätte ich mich über die Unterstützung von AptX gefreut. Dafür stattet Beats die Kopfhörer mit einer Unterstützung für Dolby Atmos aus. Rübergewechselt zum Premium-Musikstreamingdienst Tidal höre ich da aber nicht wirklich einen Unterschied. Der 3D-Klang ist aufgrund des fehlenden U1-Chips im Vergleich zu den AirPods Max aber ohnehin eingeschränkt.

tl;dr: Apple und Beats passt die Studio Buds auf die Hörgewohnheiten seiner Zielgruppe an – und das ist erst einmal nichts schlimmes. Wenn Ihr also über das Handy gerne Popmusik hört und "alte" Musik lieber auf Platten lauscht, "weil es so schön Retro ist", könnt Ihr getrost zugreifen. Wenn Euch die Anpassung an Eure Hörgewohnheiten oder ein neutrales Klangbild wichtig ist: Finger weg!

ANC & Telefonie: Solide, aber ohne Anpassungsmöglichkeiten

Apple stattet die Studio Buds mit einer aktiven Geräuschunterdrückung aus. Genaue Angaben zu den verwendeten Mikrofonen oder zur Technologie nennt Apple nicht. Wir vertrauen also wieder darauf, dass es irgendwelche Marketing-Begriffe gibt, die das schon irgendwie regeln. Ihr merkt: Lasst uns wieder ein bisschen hinhören!

Hat mir gefallen:

  • Solides ANC, wenn der Halt perfekt ist
  • Guter Transparenzmodus
  • Guter Klang beim Telefonieren

Hat mir nicht gefallen:

  • ANC nicht steuerbar
  • Keine ANC-Sonderfunktionen wie Stimmerkennung oder Bewegungserkennung

Eine aktive Geräuschunterdrückung findet sich inzwischen bei den meisten In-Ear-Kopfhörern, die im Jahr 2021 auf den Markt kommen. Als derzeitige Vorzeigemodelle sind hier wieder die Sony WF-1000XM4 zu nennen. Nach anfänglicher Ernüchterung bin ich vom ANC der Beats Studio Buds allerdings auch überzeugt. Denn hier kommt es echt drauf an, dass die Kopfhörer gut sitzen, um eine effektive Unterdrückung zu genießen.

Das liegt natürlich ein wenig an meinen Ohren und daran, dass Beats die Kopfhörer nicht mit einer Prüfung für den optimalen Halt ausstattet. Somit bedarf es ein wenig Herumprobieren, um den maximalen Effekt zu erzielen. Ist dieser erzielt, gibt es technisch gesehen leider kein Zurück mehr. Denn eine Abstufung der ANC-Stärke bieten die Beats Studio Buds nicht. Stattdessen gibt es "Aus" und einen guten Transparenzmodus, der Außengeräusche verstärkt durchschleift.

NextPit Beats Studio Buds inside
Kleine Magnete halten die Beats Studio Buds fest im Ladecase. / © NextPit

Im Vergleich zu anderen Modellen fehlt mir darüber hinaus eine automatisch Stimmerkennung (Galaxy Buds Pro) oder eine Bewegungserkennung (Sony WF-1000XM4). Hier zeigt sich Apple wieder funktionsarm, was angesichts des Preises aber in Ordnung ist.

Dafür muss ich Apple zugutehalten, dass sie sich beim Telefonieren einfach auskennen. Meine Gegenseite war beim Telefonieren voll überzeugt von der Qualität der Mikrofone und ich konnte auch alles gut verstehen. Gerade der Umstand, dass meine Stimme gut aufgenommen wurde, ist angesichts der winzigen Earbuds echt eine Meisterleistung.

tl;dr: Das ANC überzeugte mich zunächst nicht so sehr, da ich die Beats Studio Buds nicht perfekt im Ohr sitzen hatte. Anschließend war die Unterdrückung solide, auch wenn eine Abstufung und Features fehlen. Das Telefonieren ist mit den In-Ear-Bluetooth-Kopfhörern aber Spitze!

Akku: Bis zu 8 Stunden ohne ANC – 5 mit

Beats schreibt für die Studio Buds eine Laufzeit von 8 Stunden ohne ANC bei aktiver Musikwiedergabe aus. Bei aktiviertem ANC sinkt diese auf 5 Stunden, was ich im Alltag genau so unterschreiben kann. Quick-Charging ist mit an Bord, Wireless bekommt Ihr keinen Strom in die Kopfhörer. Im Ladecase finden sich dafür zwei weitere Akkuladungen für unterwegs.

Hat mir gefallen:

  • Ein ganzer Arbeitstag ist drin – aber ohne ANC
  • Quick-Charging-Feature bringt 1 Stunde in 5 Minuten

Hat mir nicht gefallen:

  • Kein kabelloses Laden

Die Angaben, die Beats zur Akkulaufzeit ausschreibt, konnte ich im Testzeitraum bestätigen. Somit sind 8 Stunden ohne ANC und 5 Stunden mit ANC bei aktiver Musikwiedergabe drin. Im Ladecase befinden sich zwei zusätzliche Aufladungen, was insgesamt 24 Stunden ergibt. Da kabelloses Laden fehlt, müsst Ihr die Beats Studio Buds immer über ein USB-C-Kabel aufladen.

NextPit Beats Studio Buds case
Auf Wireless-Charging müsst Ihr verzichten. / © NextPit

Ein Vorteil dabei: Ihr könnt innerhalb von fünf Minuten eine Stunde zusätzliche Akkulaufzeit auftanken. Quick-Charging ist eine meiner Lieblingsfunktionen bei modernen Kopfhörern!

Abschließendes Urteil

Zusammenfassend bieten Apple und Beats mit den Studio Buds In-Ear-Bluetooth-Kopfhörer mit ANC an, die für die UVP von knapp 150 Euro überraschend viel bieten. Mit "viel" ist dabei vor allem der druckvolle Klang und das gute ANC gemeint. Auch die Verarbeitung und das Design sind über die meisten Zweifel erhaben. Eher hinten ab fallen die Kopfhörer beim Funktionsumfang, der weit hinter den aktuellen Top-Modellen hinterherbleibt.

 

Das ist gerade aus dem Grund ärgerlich, als dass nicht nur Komfortfunktionen fehlen. Denn zumindest Equalizer sollte Beats in die Companion-App integrieren, wenn der Klang derart auf die Hörgewohnheiten bestimmter Nutzer*innen ausgelegt ist. Auch eine Abstufung für das ANC habe ich im Testzeitraum vermisst. Hier gibt es nur An, Aus und Transparenz.

Die Akkulaufzeit ist mit 8 Stunden ohne ANC echt alltagstauglich, wo die Kopfhörer am Ende aber noch einmal echt herausstechen, ist die Qualität beim Telefonieren. Das alles sorgt insgesamt zu einem soliden Testergebnis, das Beats durch ein bisschen weniger Selbstbewusstsein noch nach oben ziehen könnte!

7 Kommentare

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  • René H. vor 1 Monat Link zum Kommentar

    <<< Kein Equalizer >>>
    Entweder "Power Amp Pro" nehmen. Oder den "Power Amp Equalizer" (1,99 Euro sind gut investiert), der funktioniert auch mit anderen Playern. Der PowerAmp-EQ hat bis zu 32 Frequenzbänder, Höhen und Tiefen können eingestellt werden, ein Pre-Amp ist integriert, und andere Klangeinstellungen. Gegen den PowerAmp-EQ stinken m.E. alle anderen EQ ab (auch die in den Player). Da braucht die Beats-App m.E. keinen eigenen EQ.


    • Oleole vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Der große Nachteil von Drittanbieter-Equalizern ist, dass sie entweder auf das Zuspiel-Gerät oder eine App beschränkt sind. Wenn ich die Kopfhörer beispielsweise an mehreren Geräten betreibe, müsste ich die Einstellungen jeweils separat vornehmen, was bei manchen Equalizern wegen mangelendem Plattform-Support gar nicht funktioniert.

      Wenn der Equalizer dagegen in der Hersteller App integriert ist, werden die Einstellungen in der Regel in den Kopfhörern selber gespeichert und sie hören sich überall gleich an, egal an welchem Gerät oder mit welcher App ich sie betreibe. Das ist zumindest für mich viel wichtiger als zusätzliche Einstellmöglichkeiten bei Drittanbieter-Apps. Insofern kann ich den Minuspunkt durchaus verstehen, zumal wenn die Grundeinstellung derart speziell gewählt wurde.


      • René H. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Bei Power-Amp kann man die Einstellungen exportieren. Die kann man sicher auch zwischen iOS und Android austauschen.


      • Oleole vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Kann man bestimmt auch alles irgendwie hin bekommen. Auch für den Fall, dass man verschiedene Kopfhörer nutzt, kann man im Drittanbieter-EQ manuell verschiedene Profile für die unterschiedlichen Kopfhörer aufrufen.

        Aber komfortabler und einfacher ist es sicher mit dem EQ des Herstellers, wo ich mir über solche Dinge keine Gedanken machen muss.


      • René H. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Da wird man es schwer haben den richtigen KH zu finden der das alles mitbringt. Und weshalb sollte ich mir Kopfhörer kaufen nur weil sie einen EQ speichern können, aber sonst meinen Absprüchen nicht genügen. Und nicht alle Hersteller bieten Player mit EQ an, es bringen ja noch nicht einmal alle Hersteller einen Player mit.


    • C. F.
      • Admin
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      "Entweder "Power Amp Pro" nehmen."

      Für iOS?


      • René H. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Gibt es für iOS nichts vergleichbares?

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