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Fritz! DECT 302 im Test: Tolle Hardware, aber nicht smart genug

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© nextpit

Wollt Ihr auf smarte Heizkörperthermostate umsteigen und nutzt eine Fritz!Box im heimischen WLAN? Dann bietet AVM als Teil seines Smart-Home-Portfolios das Fritz! DECT 302 an. Im nextpit-Test finden wir heraus, ob sich das auch ohne Fritz!Box nutzen lässt, wie praktisch das E-Ink-Display im Alltag ist und ob sich der Kauf zu einer UVP von 59 Euro lohnt.

Fritz!DECT 302

Pro

  • Tolle Hardware mit einfacher Bedienung
  • E-Ink-Display überzeugte im Test
  • Sehr guter Datenschutz dank Cloud-Verzicht und DECT
  • Sehr einfache Einrichtung über Fritz!Box

Contra

  • Nur mit Fritz!Box kompatibel
  • Inkompatibel zu Siri, Alexa und Google Home
  • Zwei Apps und Browser-Steuerung verwirrend
Fritz!DECT 302
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Kurzfazit & Kaufen

Die Hardware des Fritz! DECT 302 überzeugte uns im Test wirklich. Leider fehlt es dem AVM-Modell an einigen smarten Funktionen, insbesondere einer nativen Kompatibilität zu Alexa, Siri und Google Home. Somit empfiehlt sich das Heizkörperthermostat für all diejenigen, die eine Lösung mit gutem Datenschutz suchen. Denn AVM verzichtet auf eine Cloud-Anbindung und setzt für die Kommunikation auf DECT.

Hinweis vor dem Kauf: Für die Nutzung des DECT 302 wird eine Fritz!Box mit aktuellem Fritz!OS vorausgesetzt.

Alternative gesucht? Das sind die besten smarten Heizkörperthermostate im Vergleich

Design & Bedienung

Mit einem weißen Gehäuse, insgesamt fünf Tasten und einem dezenten Fritz!-Schriftzug fügt sich das DECT 302 recht gut in das Smart-Home ein. Erfreulich sind beim Design besonders die robuste Ventilschraube aus Metall sowie das stromsparende E-Ink-Display. Da Fritz! allerdings auf eine Hintergrundbeleuchtung verzichtet, lässt sich dieses nachts nur sehr schwer ablesen.

Gefällt:

  • Einfache Bedienung über fünf Tasten
  • Sinnvoller Einsatz eines E-Ink-Displays
  • Sehr einfache Einrichtung dank DECT

Gefällt nicht:

  • Keine Bildschirmbeleuchtung
  • Fritz!-Box als Voraussetzung
  • E-Ink-Display ein wenig träge

Die Einrichtung der Fritz! DECT 302 funktioniert ein wenig anders als bei konkurrierenden smarten Heizkörperthermostaten. Denn die AVM-Lösung setzt auf den DECT-Standard, den Ihr sicher noch von Festnetztelefonen kennt. Die "Digital Enhanced Cordless Telecommunication" erlaubt es AVM im Grunde genommen, auf eine Bridge zu verzichten. Denn die Fritz!Box kann selbstständig mit den Heizkörperthermostaten kommunizieren.

Bei der Einrichtung müsst Ihr dabei lediglich die nötigen Tasten auf den Thermostaten und auf Eurem Router drücken und schon sind die DECT-302-Modelle eingerichtet. Besonders bequem ist, dass Ihr dafür nicht einmal ein Smartphone braucht, auch wenn sich der Download der beiden Fritz!-Apps für die Nutzung im Alltag dann doch empfiehlt.

AVM Fritz! DECT 302 Gehäuse
Die Verarbeitung des DECT 302 ist sehr hochwertig. / © nextpit

Lassen wir das Handy noch ein wenig in der Tasche und schauen uns die Bedienung der Thermostate an. Auffällig ist zuallererst, dass die Verarbeitungsqualität sehr hochwertig ist. Installiert Ihr die DECT 302 über die robuste Ventilschraube aus Metall an Eurer Heizung, halten sie dort wirklich fest und wackeln oder knarzen beim bedienen nicht. Das habe ich bei der Konkurrenz schon ganz anders gesehen, auch in ähnlichen Preisklassen.

Die Bedienung über insgesamt fünf Tasten überzeugt dann ebenfalls. Die beiden unteren Tasten sind für die Temperaturregelung zuständig, über die oberen beiden Tasten gelangt Ihr zu Sonderfunktionen wie den Frostschutz oder den Boost-Modus. Die kleine Einstellungstaste oben in der Mitte benötigt Ihr eher selten – ist also durchaus sinnvoll, dass sie ein wenig versteckt ist.

Was Ihr gerade an dem Heizkörperthermostat einstellt, zeigt AVM über ein E-Ink-Display an. Dieses hat die besondere Eigenschaft, nur beim Wechsel der Anzeige Strom zu verbrauchen. Dadurch ist es besonders stromsparend und muss sich aus Stromspargründen nicht ausschalten. Man sieht also zu jeder Zeit, welche Temperatur gerade eingestellt ist und wann sich der Heizplan zum nächsten Mal ändert. Dass AVM auf eine Beleuchtung verzichtet, ist allerdings in den Abendstunden ein wenig ärgerlich. Ist es dunkel, könnt Ihr das Display folglich nicht mehr lesen.

AVM Fritz! DECT 302 Display
Das E-Ink-Display zeigt die Temperatur immer an und bleibt dabei stromsparend. / © nextpit

Darüber hinaus ist das E-Ink-Display ein wenig träge. Schaltet Ihr von 20°C auf 18°C und tippt die Minus-Taste viermal an, braucht das Display einige Sekunden, um die Zieltemperatur zu erreichen. Größere Temperatursprünge werden dadurch unpräzise oder umständlich, da man immer mitzählen muss, wie häufig man die Taste bereits betätigt hat.

Während das allerdings eher Kleinigkeiten sind, ist der größte Nachteil des DECT 302, dass Ihr die Thermostate nur mit Routern von AVM verwenden könnt. Eine separate DECT-Bridge bietet der Hersteller leider nicht an.

Smartphone-App(s)

Für die Nutzung der DECT-302-Heizkörperthermostate empfiehlt Euch AVM den Download zweier Apps. Auf bestimmte Funktionen habt Ihr dann allerdings nur über einen Web-Browser und über das Interface Eurer Fritz!Box Zugriff. Dadurch, dass Ihr bei AVM zwischen drei Plattformen wechseln müsst, ist die Bedienung ein wenig gewöhnungsbedürftig. Gleichzeitig mangelt es an Funktionen für die Smart-Home-Automatisierung.

Gefällt:

  • Hübsche Designs der Apps
  • Flexible Einrichtung von Heizplänen
  • Boost- und Abschalt-Funktionen

Gefällt nicht:

  • Verwirrende Aufteilung zwischen zwei Apps und Browser
  • Kein Heranziehen von standortbasierten Wetterdaten

Smarte Heizkörperthermostate müssen in der Regel mit einer App genutzt werden, über die sich die Temperatur und wichtige Funktionen steuern lassen. Bei AVM müsst Ihr Euch für den vollen Funktionsumfang zwei Anwendungen aufs Handy laden und in diesen zusätzlich Links zur Web-Oberfläche Eures Routers folgen. Damit ist die Bedienung ein wenig umständlicher als bei vielen Konkurrenten.

AVM Fritz! DECT 302 App Screenshots
Das Design der AVM-Apps überzeugte im Test durchaus. / © nextpit

Die Einrichtung der Heizkörperthermostate funktioniert über die MyFritz!-App, in der Ihr die Temperatur der Thermostate bereits steuern könnt. Der Funktionsumfang ist allerdings stark eingeschränkt, weswegen Euch die App zur Installation der Smart-Home-App von Fritz! empfiehlt. Hier könnt Ihr auf Heiztemperaturprotokolle zurückgreifen, Sonderfunktionen zum Frostschutz und für Heiz-Boosts steuern und neue Geräte einrichten.

Wollt Ihr die adaptiven Heizpläne ändern, zu denen die DECT 302 automatisch bestimmte Temperaturen ansteuern, werdet Ihr von dieser App auf das Web-Interface Eurer Fritz!Box geleitet. Dort finden sich neben dem Anpassen der Heizpläne auch Funktionen für die Smart-Home-Automatisierung und die Möglichkeit, Smart-Home-Geräte zu Gruppen zuzuordnen.

Die Logik, die ich hinter dieser Aufteilung vermute, ist die Aufteilung von Einstellungen und der Bedienung der Heizkörperthermostate. Wollt Ihr Euch die Thermostate kaufen, empfehle ich, am PC oder am Notebook Automationen und Gruppen anzulegen. Für die alltägliche Bedienung reicht dann die Smart-Home-App von Fritz! aus. Die MyFritz!-App ist dann nur zur Einrichtung und zur Organisation der Geräte zuständig.

AVM Fritz! DECT 302 Statistiken App Screenshot
In der App findet Ihr viele Einstellungsmöglichkeiten und Protokolle. / © nextpit

Neben der manuellen Steuerung der Heizkörperthermostate gibt es in der Web-Oberfläche die Möglichkeit, tagesbasierte Heizpläne zu erstellen. Dabei könnt Ihr jeden Tag bis zu acht Schaltungen einprogrammieren. Clever ist zudem, dass die DECT 302 sich automatisch für mehrere Monate abschalten können, wenn Ihr die Heizung im Sommer abschalten wollt. Bei Bedarf könnt Ihr die Pläne natürlich auch immer durchbrechen und die Temperatur anpassen.

AVM Fritz! DECT 302 Adapter
AVM legt nur einen Adapter bei, eventuell müsst Ihr hier nachkaufen. / © nextpit

Erste Smart-Home-Funktionen gibt es in der Web-Oberfläche über die Automationen. Allein mit den smarten Heizkörperthermostaten könnt Ihr dabei etwa die Heizungen immer dann anschalten, wenn die gemessene Temperatur unter 13°C fällt. Bindet Ihr weitere Fritz!-Geräte in Euer Smart-Home ein, könnt Ihr auch weitere Funktionen als Anreiz für Routinen einstellen. Geofencing für das Verlassen und Betreten Eures Zuhauses gibt es ebenfalls, AVM gibt Euch zudem die Möglichkeit, Anrufe oder Benachrichtigungen für bestimmte Szenarien im Smart-Home auszulösen.

Leistung und Smart-Home

Starten wir dieses Kapitel mit einem Zitat aus der Fritz!-Wissensdatenbank: "Eine AVM-Lösung zur Sprachsteuerung von Smart-Home-Geräten ist derzeit nicht verfügbar." Kompatibel zu Siri, Alexa oder Google Home sind die smarten Heizkörperthermostate demnach nicht. Hinsichtlich der Komfortfunktionen gibt es allerdings gute Neuigkeiten: Frostschutz, Urlaubsmodus und eine Fenstererkennung sind mit an Bord.

Gefällt:

  • Hoher Datenschutz dank Verzicht auf Cloud-Verbindung ...
  • ... Fernzugriff trotzdem möglich
  • Solider Funktionsumfang

Gefällt nicht:

  • Nativ keine Sprachsteuerung möglich
  • Kein Matter-Support, werkseitig inkompatibel zu Siri, Alexa und Google Home

AVM setzt bei seinen Heizkörperthermostaten auf DECT und ermöglicht dadurch sichere Direktverbindungen vom Router bis zum Thermostat auf bis zu 40m Entfernung. Gleichzeitig verzichtet AVM auf eine Cloud-Anbindung, wodurch der Einsatz der DECT 302 besonders sicher in Bezug auf Datenschutz ist. Fernzugriffe funktionieren über einen Internetzugang, der bereits in Router-Modellen mit aktuellem Fritz!OS eingerichtet ist. Dafür verbinden sich Fritz!OS auf dem Router mit der Smart-Home-App von Fritz ohne, dass Ihr einen Account einrichten müsstet.

Diese Eigenlösung in Bezug auf Heimnetz- und Fernzugriffe hat aber einen großen Nachteil: AVM verzichtet auf eine eigene Lösung, mit welcher sich die hauseigenen Smart-Home-Geräte über eine Sprachsteuerung steuern ließen. Eine Kompatibilität zu Amazon Alexa, Google Home oder Apple HomeKit entfällt dadurch auch. Auf einer Support-Seite beschreibt AVM allerdings einen Umweg und verweist auf Anwendungen von unabhängigen Entwicklern.

AVM Fritz! DECT 302 Montage
Die Montage ist einfach und meist ohne Werkzeug umsetzbar. / © nextpit

So gibt es etwa einen Skill für Amazon Alexa, mit dem sich eine Steuerung realisieren ließe. Ein Umweg, der meiner Erfahrung nach aber eher umständlich ist und bei dem es nicht garantiert ist, dass die Funktionalität auf Dauer behalten bleibt. Gleichzeitig entfallen Möglichkeiten, die Daten der Heizkörperthermostate für die Smart-Home-Automation zu nutzen oder sie in die Smart-Home-Übersicht der jeweiligen Ökosysteme einzubinden. Ein Support für Matter entfällt dementsprechend ebenfalls.

Als smarte Heizkörperthermostate sind die DECT 302 dementsprechend nur mit starken Einschränkungen zu empfehlen. Besonders dann, wenn Ihr Euer Smart-Home-Ökosystem auf Fritz!-Produkten aufbauen wollt. Im Angebot gibt es smarte Lampen, Sensoren und Fensterkontakte, mit denen Ihr die Leistung der DECT 302 verbessern könnt.

AVM Fritz! DECT 302 Web Browser
Über einen Web-Browser könnt Ihr Gruppen erstellen und weitere Funktionen steuern. / © nextpit

Nativ verfügen diese bereits über eine Fenstererkennung, die auf Temperaturunterschieden basiert. Erfreulich ist hier, dass Ihr die Empfindlichkeit über die App einstellen könnt. Darüber hinaus bieten die DECT 302 einen Frostschutz, einen Schutz gegen Verkalkung, die Möglichkeit, Temperaturunterschiede zu kalibrieren und einen Urlaubsmodus. Ein solider Funktionsumfang, verglichen mit anderen Modellen – hier gibt's aber auch Varianten mit Feuchtigkeitssensoren wie etwa das Tado V3+ (zum Test) und mehr.

Abschließendes Fazit

Das Fritz! DECT 302 von AVM ist ein überaus hochwertiges Heizkörperthermostat, das über eine sehr gute Hardware verfügt. Die Bedienung über fünf Knöpfe ist kinderleicht, die Einrichtung dank DECT-Verbindung sehr intuitiv und der Einsatz eines E-Ink-Displays ist bei dieser Art Produkt genau richtig. Die Fritz!-Apps überzeugen im Test ebenfalls mit einem hübschen Design und einer guten Bedienbarkeit, sobald man sich an die Aufteilung auf drei Plattformen gewöhnt hat.

Fritz! DECT 302 von AVM Batterien
Für den Betrieb des DECT 302 benötigt Ihr drei Batterien – Akkus funktionieren nicht! / © nextpit

Aufgrund dieser Vorteile ist es wirklich schade, dass die DECT 302 derart große Einschränkungen im Smart-Home-Bereich haben. Denn außerhalb des eigenen Ökosystems verlässt sich AVM auf unabhängige Entwickler, um eine Verbindung zu Alexa zu realisieren. Eine native Unterstützung für gängige Smart-Home-Ökosysteme gibt es nicht, eine Sprachsteuerung oder eine Integration in bestehende Setups entfällt entsprechend.

Ohne Cloud-Anbindung empfehlen sich die Fritz!-Thermostate daher eher für Menschen, die sich besonders um den Datenschutz im Smart-Home sorgen. Wer wirklich smarte Thermostate sucht, der ist mit anderen Modellen besser beraten – und spart wahrscheinlich auch noch Geld. Denn die AVM-Lösung ist mit einer UVP von 69 Euro nicht gerade preiswert.

Smarte Heizkörperthermostate im Vergleich

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Zu den Kommentaren (10)
Benjamin Lucks

Benjamin Lucks
Produkt-Tester

Benjamin arbeitet als freiberuflicher Journalist und ist dabei stets auf der Suche nach Besonderheiten, die neue Handys, Kopfhörer und Gadgets für den Leser interessant machen. Gelingt das nicht, tröstet er sich mit dem Schreiben von Kurzgeschichten und seiner Digitalkamera.

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10 Kommentare
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  • René Albrecht 2
    René Albrecht vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Über kleine Umwege sind die Thermostate mit Google und Alexa kompatibel. Habe meine 301er und 302er auch über Google Home eingebunden und es funktioniert 1A


  • C. F. 79
    C. F.
    • Admin
    vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Warum muss eine Heizung und deren Thermostate smart per Zuruf laufen? Ich stelle ein Mal all meine Heizkurven ein und fertig. Ich spiel doch nicht ständig mit den Temperaturen rum? Es soll ja automatisch laufen. Von daher ist es auch unerheblich, ob die Bedienung etwas träge läuft. Wenn ich das weiß, drücke ich eben - falls überhaupt erforderlich - dementsprechend langsamer. Also ich bin absolut zufrieden und mir ist die Bedienung über FritzBox oder App am iPhone absolut ausreichend. Als Vorteil zu allen anderen "smarten" Thermostaten würde ich das jederzeit abzulesende Display zählen und die Gegebenheit, selbiges der Lage der Thermostate anzupassen. Für die kommende Heizperiode werde ich das System noch mit Fritz!Dect 440 erweitern, die als externe Temperatursensoren fungieren, und mit denen man die Raumtemperatur und Steuerung der Thermostate noch verfeinern kann.

    Michael K.


  • wolver 8
    wolver vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Es gibt sowohl für Google Home die Möglichkeit, als auch für Home Assistant die Möglichkeit, die Thermostate einzubinden.

    Ein großer Nachteil ist dagegen nicht erwähnt worden. Die Thermostate kommunizieren nur alle 15 Minuten mit der Fritz Box. Daher kann es auch bis zu 15 Minuten dauern, bis sie auf einen Remotebefehl reagieren.


    • 19
      Torsten Hoffmann vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Dies ist nur bei der 301 Serie der Fall, die neuen 302 kommunizieren aller 5 Minuten miteinander, oft auch geringer.
      KG Torsten

      Stefan Möllenhoff


      • wolver 8
        wolver vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Danke für die Info! Das wusste ich bisher nicht.


      • 13
        Kabs vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Selbst 5 Minuten wären mir zu lange, da lob ich meine homeatic ip.


  • Rainer Grath 1
    Rainer Grath vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Für Wohnungen OK. Bitte bei einem Haus bedenken!!
    Bei 12 Thermostaten ist Schluss.
    Mehr wie 12 Thermostate lassen sich nicht einbinden!
    Ich habe 12😉


    • Alexander Jäger 2
      Alexander Jäger vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Mit Repeater geht mehr. Ich stocke gerade auf. Auch für Einsatz im eigenen Haus bedenkenlos.

      Stefan Möllenhoff


  • Alexander Jäger 2
    Alexander Jäger vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Es ist ein Nachteil, dass man eine Fritzbox Zuhause haben muss? Wer hat denn keine!? Für andere Thermostate brauche ich andere Boxen um eine Kommunikation aufzubauen.

    C. F.


    • 69
      Michael K. vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      In Deutschland soll der Marktanteil von Fritzboxen bei etwa 68% liegen, ein knappes Drittel, 32%, was immer noch ein paar Millionen Haushalten entspricht, hätten demnach Router anderer Hersteller. Für das Ausland sind nur schwer Zahlen zu bekommen. Man kann von etwa 20% Marktanteil im übrigen Europa lesen. Auch dort kann auf Nextpit zugegriffen werden, und dort gibt es schon eine sehr hohe Zahl von Haushalten, die keine Fritzboxen verwenden.
      Ich selber habe sogar vier Fritzboxen und bin überwiegend sehr zufrieden damit. Drei sind in einem Mesh-Netzwerk ständig in Betrieb. Eine vierte dient als Reserve, um im Fall eines Ausfalls der Hauptbox innerhalb von Minuten wieder online zu sein, und nicht vor dem Problem zu stehen, zunächst ohne Festnetz-Internet und Festnetz-Telefon Ersatz beschaffen zu müssen.

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