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Das iPhone 14 Pro Max im Test: Je größer, desto besser

Update: kompletter Test!
NextPit Apple iPhone 14 Pro Max Review
© NextPit

In diesem ausführlichen Test des iPhone 14 Pro Max findet Ihr meine Meinung zu Apples ultimativem Flaggschiff. Sind Dynamic Island, das neue dreifache 48-MP-Kameramodul und die außergewöhnliche Leistung des "A16 Bionic"-SoC den Preis von 1.500 Euro wert?

Bewertung

Pro

  • Ein Ultra-Premium-Produkt von vorne bis hinten
  • Sehr heller und gut kalibrierter Bildschirm
  • Dynamic Island
  • Leistung wie bei einem Gaming-Smartphone mit beeindruckender Stabilität
  • Reaktionsschnelles 48-MP-Fotoobjektiv
  • Sehr guter Porträtmodus
  • Sehr anständige Akkulaufzeit
  • iOS 16 mit exklusiven Funktionen + Apples Update-Politik

Contra

  • Viel zu teuer für ein nicht faltbares Smartphone.
  • Der Zoom ist jenseits von x3 nicht der beste
  • Langsames Aufladen mit 20 W
  • Das Always-on-Display ist zu überladen
  • Null Anstrengung bei der Originalität des Designs

Das Apple iPhone 14 Pro Max im Kurzfazit

Das iPhone 14 Pro Max von Apple ist seit dem 16. September 2022 in Deutschland erhältlich. Es ist das hochwertigste Smartphone, das Apple im Jahr 2022 anbietet. Es ist in vier Speicherkonfigurationen erhältlich:

  • 128 GB: 1449 €
  • 256 GB: 1579 €
  • 512 GB: 1839 €
  • 1 TB: 2099 €

Das iPhone 14 Pro Max ist bis auf die Bildschirmgröße und die Akkulaufzeit mit dem iPhone 14 Pro identisch. Es ist eindeutig das Modell, das die meisten Neuerungen im Vergleich zur vorherigen Generation des iPhone 13 und iPhone 13 Pro bietet. Und: Es hat viele Funktionen und Komponenten, die das iPhone 14 und 14 Plus nicht haben.

Im iPhone 14 Pro Max stecken ein komplett überarbeitetes 48 MP-Kameramodul, die neue interaktive Notch namens Dynamic Island und Apples neues A16-Bionic-SoC. Schließlich ist das diesjährige Top-iPhone auch das teuerste Smartphone, das Apple je verkauft hat und gehört zu den teuersten Telefonen auf dem Markt, faltbare Smartphones inklusive.

Apple iPhone 14 Pro Max auf dem Schreibtisch mit Rückseite nach oben
Das iPhone 14 Pro Max übersteigt die 2.000-Euro-Marke für die 1-TB-Version. / © NextPit

Design

Das iPhone 14 Pro Max unterscheidet sich optisch nicht von den Vorjahresmodellen. Die einzige Neuerung ist die interaktive Aussparung namens Dynamic Island.

Gefällt:

  • Die Farben Sierra Black und Intense Violet sind sehr schön und schlicht.
  • Das Premium-Finish mit dem matten Glas auf der Rückseite und dem Edelstahlrahmen.
  • Die "Dynamic Island"-Aussparung ist diskreter als die große Notch der vorherigen Modelle.
  • IP68-Index

Gefällt nicht:

  • Das Gewicht und die Abmessungen sind ziemlich massiv
  • Kein Klinkenanschluss
  • Kein Risiko beim Design

Design_iPhone13ProMax.jpg > Ctrl+C/Ctrl+V > Design_iPhone14ProMax.jpg – so könnte ich den Designteil dieses Hands-on zusammenfassen. Apple ist ein bisschen wie der Kumpel in der Schule, der bei Euch abschreiben will: Er verspricht Euch, dass er seine Arbeit so weit verändert, dass der Lehrer sie nicht verbrennt – und fertigt schließlich eine exakte Kopie Eurer Arbeit an. Nur dass Apple das mit sich selbst macht.

Kurz gesagt, in Bezug auf den Formfaktor hat sich nichts geändert. Das iPhone Pro Max hat immer noch eine Glasrückseite, die von Apples Ceramic Shield geschützt wird. Die matte Beschichtung auf der Rückseite ist sehr schön und fühlt sich gut an.

Das iPhone 14 Pro Max ist in vier Farben erhältlich: Sierra Black, Deep Violet, Silver und Gold. Ich habe die Version in Schwarz bekommen und mir gefällt diese minimalistische und schlichte Farbe sehr gut. Das iPhone 14 Pro, das wir bekommen haben, ist die Variante in intensivem Violett und ich glaube, das ist die Farbe, die mir am besten gefällt, mit ihren dunklen Reflexen, die fast wie ein Schwarz aussehen.

Blick auf die Kamerasektion des iPhone 14 Pro Max
Das Fotomodul des iPhone 14 Pro Max ist massiv und ragt deutlich erhaben hervor. / © NextPit.

Der Edelstahlrahmen hat wie immer gerade Kanten und abgerundete Ecken. Mir persönlich gefällt die Griffigkeit des iPhone 14 Pro mit seinem kompakteren 6,1-Zoll-Format besser als die 6,7-Zoll des Pro Max.

Das iPhone 14 Pro Max wiegt 240 g und misst 160,7 x 77,6 x 7,9 mm. Die einhändige Bedienung ist nicht optimal. Und die riesige Insel des dreifachen Fotomoduls auf der Rückseite sorgt für ein gewisses Ungleichgewicht, wenn man es hält. Im Gegensatz zu den US-Modellen behält das iPhone 14 Pro Max (und alle anderen Modelle, die in diesem Jahr auf den Markt kommen) den Dual-SIM-Anschluss (nano+eSIM) bei. Außerdem ist es nach IP68 gegen Wasser und Staub zertifiziert.

Aber die große Neuheit ist dieses berühmte Punch-Hole namens Dynamic Island, auf das ich weiter unten eingehe. Dieses pillenförmige Punch-Hole ist jedenfalls deutlich kleiner als die Notch, die Ihr beim iPhone 14 und iPhone 14 Plus nach wie vor findet.

Die Unterseite des iPhone 14 Pro Max
Auch 2022 noch Lightning-Anschluss am iPhone. / © NextPit

Display

Das iPhone 14 Pro Max hat ein 6,7 Zoll großes "Super Retina XDR OLED"-Display mit einer Auflösung von 2796 x 1290 Pixeln (zwischen QHD und 2K). Das Display bietet dabei eine Bildwiederholrate von 120 Hz (Pro Motion) und kann eine maximale Helligkeit von 2000 nits (peak) erreichen.

Gefällt:

  • Dynamic Island ist kein Gimmick
  • hohe Helligkeit
  • Farbtreue im TrueTone-Modus
  • Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz (ProMotion)

Gefällt nicht:

  • etwas niedrige Touch-Abtastrate
iPhone 14 Pro Max von vorne, in der Hand gehalten
Das neue Super Retina XDR OLED des iPhone 14 Pro ist dem des iPhone 13 Pro sehr ähnlich – mit Ausnahme der Dynamic Island. / © NextPit

Das Display des iPhone 14 Pro Max ist jenem des iPhone 13 Pro Max aus dem letzten Jahr wieder sehr, sehr ähnlich. Die Auflösung ist etwas höher, und die Ränder des flachen Displays sollen etwas dünner sein. Aber diese winzigen Details sind absolut nicht wahrnehmbar.

Nein, was wirklich auffällt, wenn man sich den Bildschirm des iPhone 14 Pro Max ansieht, ist die sagenumwobene Dynamic Island. Alle reden darüber. Vielleicht haben wir schon zu viel darüber gesprochen. Und vielleicht wird es nach all dem anfänglichen Hype auch niemanden mehr interessieren. Aber es ist eindeutig einer der Hauptanziehungspunkte des Smartphones.

Im Grunde hat Apple seine hässliche, große Notch durch ein hässliches, aber kleineres Punch-Hole ersetzt, das zudem interaktiv ist. Dieses Punch-Hole nimmt nicht nur die "12 MP TrueTone"-Selfie-Kamera auf, sondern integriert sich auch in die Benutzeroberfläche und dient sozusagen als Mehrzweck-Widget.

Die Dynamic Island zeigt auf dem Bildschirm Animationen für Benachrichtigungen, Warnungen und andere Kontextinformationen an. Sie kann sich vergrößern, verkleinern und sogar verdoppeln, um bestimmte Hintergrundaufgaben anzuzeigen, z. B. Euren Uber-Fahrer, der gerade unterwegs ist, oder den Fortschritt eines Fußballspiels (über die Funktion Live Actions von iOS 16).

Blick auf die Dynamic Island im oberen Display des iPhone 14 Pro Max
Die Aussparung namens Dynamic Island ist meiner Meinung nach weit davon entfernt, nur ein Gimmick zu sein. / © NextPit.

Die Dynamic Island ermöglicht es auch, einzelne Animationen anzuzeigen, wenn Ihr Face ID benutzt. Ihr tippt, um sie zu vergrößern und weitere Informationen anzuzeigen, z. B. die Wiedergabesteuerung von Apple Music oder die Steuerung eines Anrufs, einer Nachricht usw.

Mir persönlich gefällt diese Funktion sehr gut, aber ich kann verstehen, dass manche sie nur als Spielerei betrachten. Ich mag die Tatsache, dass sie weniger Platz einnimmt als die klassische Notch. Und ich finde Apples Ansatz originell, vor allem, wenn die Entwickler von Drittanbieter-Apps mitspielen.

Die Helligkeit des Bildschirms ist auf dem Papier beeindruckend. Aber ich bezweifle, dass wir die 2000 Nits auf der gesamten Bildschirmfläche erreichen. Während meines Tests hatte ich nie Probleme mit der Lesbarkeit, selbst bei hellem Sonnenlicht. Die Farbwiedergabe erschien mir extrem präzise, insbesondere bei aktiviertem TrueTone-Modus. Die Touch-Sampling-Rate erschien mir etwas zu niedrig bei meinen Gaming-Sessions, gerade im Vergleich zu dedizierten Gaming-Smartphones.

Die Software

Das iPhone 14 Pro Max läuft ab Werk mit iOS 16.0.1. Wir haben bereits viel über Apples neues mobiles Betriebssystem berichtet. Lest also unbedingt unsere Übersicht zu iOS 16 und auch den Beitrag zu  zehn der wichtigsten iOS-Funktionen, die Ihr kennen solltet.


Gefällt:

  • Aufgeräumte Oberfläche
  • Umfangreiche Funktionen
  • AirDrop, Face ID, die Widgets sind wirklich cool für einen Android-Nutzer wie mich.
  • Akku-Programm ist sehr umfangreich und macht richtig Spaß.
  • Update-Politik

Gefällt nicht:

  • Die Navigation in iOS ist nicht so intuitiv wie auf Android (Zurück-Geste, Auswahlwerkzeug, ...)
  • Das überladene Always-on-Display und der schwer konfigurierbare Tiefeneffekt des Hintergrundbildes.

Ich möchte hier nur einige bemerkenswerte Funktionen erwähnen. Das fängt mit dem Always-On-Display an. Apple bietet hier nicht das gleiche Maß an Anpassungsmöglichkeiten, wie Ihr es bei Android habt. Aber Ihr könnt bis zu vier Widgets unter dem Datum und der Uhrzeit am oberen Rand des Bildschirms hinzufügen.

Apple iPhone 14 Pro Max iOS 16 interface
Der Großteil der Neuerungen des iPhone 14 Pro Max betrifft die Software. / © NextPit.

Eine weitere Funktion vom Always-On-Display ist die Möglichkeit, einen Tiefeneffekt auf dein Hintergrundbild anzuwenden. Im Grunde könnt Ihr einen Teil des Vordergrundmotivs über der Uhr anzeigen lassen, was einen Tiefeneffekt erzeugt. Das funktioniert jedoch nicht bei allen Fotos. Es muss genug Luft am oberen Rand des Fotos sein, das Motiv darf nicht zu viel Fläche auf dem Bildschirm einnehmen und Ihr dürft keine Widgets platzieren.

Apple erklärt nichts. Ihr müsst all diese Bedingungen erraten (oder Euch ein Tutorial auf YouTube ansehen, wie ich es getan habe). Daher ist diese Funktion meiner Meinung nach ziemlich lahm.  Und das Hintergrundbild bleibt auch im Always-On-Display-Modus sichtbar, was ziemlich verwirrend, aber auch widersprüchlich ist. Im Grunde ist Apples AOD nur ein etwas dunklerer Sperrbildschirm.

Screenshots vom Einrichten des Tiefeneffekts unter iOS 16
Der Tiefeneffekt ist beim Einrichten auf dem Sperrbildschirm von iOS 16 eine echte Qual. / © NextPit.

Ich finde es auch schade, dass es noch eine Weile dauern wird, bis die Notruffunktionen über Satellit in Europa verfügbar sein werden. Die Einführung in den USA und Kanada ist für November geplant. Für Europa wurde noch kein Datum bestätigt.

Leistung

Das iPhone 14 Pro Max ist mit dem neuen "Apple A16 Bionic"-SoC ausgestattet, genau wie das iPhone 14 Pro. Das iPhone 14 und iPhone 14 Plus behalten hingegen den A15 Bionic aus dem letzten Jahr.


Gefällt:

  • Leistung eines Gaming-Flaggschiffs
  • Außergewöhnliche Stabilität
  • Kein Überhitzen bei langen Spielsessions
  • Thermal Throttling ist vorhanden, aber progressiv

Gefällt nicht:

  • -

Laut den wenigen Benchmarks, die ich mir online angesehen habe, ist die Leistung zwischen dem A16 und dem A15 ziemlich ähnlich. Der A16 Bionic ist natürlich etwas leistungsstärker. Aber ich glaube nicht, dass der Unterschied in der Praxis spürbar ist.

In jedem Fall hat das iPhone 14 Pro Max eine Leistung, die eines Gaming-Smartphones würdig ist. Nicht nur in Bezug auf die Rohleistung, sondern auch und vor allem in Bezug auf die Stabilität. Schaut Euch den Unterschied zwischen der besten und der schlechtesten Loops beim "Wild Life Stress Test"-Benchmark von 3D Mark an. Vergleicht den Abstand des iPhone 14 Pro Max mit dem des Galaxy Z Fold 4 und seinem Snapdragon 8+ Gen 1 – absolut kein Vergleich!

  iPhone 14 Pro Max iPhone 14 Samsung Galaxy Z Fold 4
3D Mark Wild Life Zu leistungsstark Zu leistungsstark 8611
3D Mark Wild Life Stress Test Bester Loop: 9599
Schlechtester Loop: 8121
Bester Loop: 9761
Schlechtester Loop: 8321
Bester Loop: 10.332
Schlechtester Loop: 5606
Geekbench 5 Single: 1885
Multi: 5406
Single: 1699
Multi: 4817
Single: 1332
Multi: 3947

Der Wild Life Stress Test simuliert eine 20-minütige, intensive Gaming-Nutzung. Das iPhone 14 Pro hat Ergebnisse erzielt, die nahe an die Werte herankommen, die ich mit Premium-Gaming-Smartphones mit externen Lüftern wie dem Asus ROG Phone 6 Pro, dem BlackShark 5 Pro oder dem Redmagic 7 Pro erzielt habe.

Das ist wirklich beeindruckend. Während des gesamten Benchmarks lag die FPS-Rate bei 60 FPS mit einer Stabilität von 84,6 %. Bei der noch weitergehenden Version dieses Benchmarks, Wild Life Stress Test Extreme, lag die FPS-Rate bei 30 FPS mit einer Stabilität von 74 %. Bei einem Android-Flaggschiff, das nicht zum Spielen gedacht ist, kann man sich glücklich schätzen, wenn man eine Stabilität von 60 % hat.

Screenshots der Benchmark-Tests mit dem iPhone 14 Pro Max
Die Leistung des iPhone 14 Pro Max ist eines Gaming-Smartphones würdig. / © NextPit.

Das Thermal Bridging wird von Apple also sehr gut gehandhabt. Im konkreten Einsatz lief Apex Legends Mobile mit voller Grafik und maximalen FPS ohne jegliche Probleme. Und ich habe bei meinen langen Spielsitzungen nie eine Überhitzung verspürt.

Fotoqualität

Das iPhone 14 Pro verfügt über ein neues Triple-Kameramodul auf der Rückseite mit einem 48-MP-Weitwinkel-Hauptobjektiv, einem 12-MP-Teleobjektiv mit 3x optischem Zoom und einem 12-MP-Ultraweitwinkel-Objektiv. Die neue TrueDepth-Selfie-Kamera hat eine Auflösung von 12 MP und verfügt über Autofokus.

Gefällt:

  • vielversprechendes neue 48-MP-Weitwinkelobjektiv
  • 2-facher Zoom, der für Porträts interessant ist
  • Vielseitigkeit des Teleobjektivs
  • Autofokus für Selfies

Gefällt nicht:

  • Teleobjektivs ist nicht optimal
  • Makro-Fotos nur mit Ultra-Weitwinkelobjektiv
Apple iPhone 14 Pro Max module photo vu de dos
Das Dreifach-Kameramodul des iPhone 14 Pro Max verfügt über ein neues 48-MP-Weitwinkel-Hauptobjektiv. / © NextPit

Das neue 48-MP-Objektiv nimmt Bilder mit 4-in-1-Pixelbinning auf, sodass die Auflösung am Ende 12 MP beträgt, aber mehr Details im Bild vorhanden sind. Die physische Größe des Sensors ist ebenfalls größer, wodurch mehr Platz für einfallendes Licht vorhanden ist. Das sorgt für weniger Rauschen und einen größeren Dynamikbereich, was sich insbesondere bei für Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen bemerkbar macht.

Auf meinen Testfotos fand ich die Farbgebung viel natürlicher als bei den meisten Android-Smartphones, die ich getestet habe. Das ist ein bekanntes Merkmal des iPhones, das den Farben bei der Softwarebearbeitung weniger schmeichelt. Ich finde, dass die Schärfe sehr klar ist und man viele Texturen wahrnimmt, wenn man das Bild auf dem Display vergrößert.

Der Dynamikbereich ist ziemlich groß, auch wenn ich finde, dass das iPhone 14 Pro Max mit Gegenlicht nur mäßig zurechtkommt und zu kontrastreiche Aufnahmen liefert. Der Autofokus ist extrem schnell und springt gleichzeitig auch nicht allzu nervös. Man kann wirklich einfach drauflos fotografieren, ohne sich allzu viel Mühe zu geben.

Das Ultraweitwinkelobjektiv ist meiner Meinung nach ziemlich banal. Die Verzerrung an den Rändern hält sich in Grenzen. Aber einige Elemente sind oft überbelichtet, und manchmal fehlt die Detailgenauigkeit. Dafür könnt Ihr mit dem Objektiv recht gute Makroaufnahmen machen.

Mir hat der Zweifach-Zoom sehr gut gefallen. Im Grunde genommen ermöglicht er Euch, mit dem Hauptobjektiv statt dem Teleobjektiv zu zoomen. Das iPhone schneidet hier aus dem 48-Megapixel-Sensor einfach mittig einen 12-Megapixel-Ausschnitt heraus. Das bedeutet, dass die Farbgebung und die Belichtung sehr einheitlich sind.

Ich weiß nicht, ob man von einem 100% verlustfreien Zoom sprechen kann, denn schließlich ist die Sensorfläche für das Bild deutlich geringer, und die Farbauflösung nimmt aufgrund der Vierfach-Bayer-Matrix ab. Aber die Detailgenauigkeit war fürs bloße Auge sehr gut. Aber gleichzeitig ist die 2-fache Vergrößerung recht gering, daher ist es logisch, dass man nahe an der Wiedergabe von Weitwinkelfotos bleibt.

Das Teleobjektiv ist nicht das leistungsstärkste auf dem Markt. Man kann die Zoomstufe bis auf 15x erhöhen, und die Fotos bleiben durchaus brauchbar. Es ist gut, dass Apple nicht mit 50x- oder 100x-Zoomobjektiven wetteifert, die immer noch nutzlos sind (außer um die Ankunftszeit der U-Bahn am anderen Ende des Bahnsteigs zu beobachten).

Der 2x-Zoom ist auch besonders für Porträtfotos interessant. Die Hauptkamera ist hier zu weit, die Telekamera bei wenig Platz viel zu eng. Diese mittlere, neue 2x-Zoomstufe bietet einen guten Kompromiss. Ich fand das Freistellen von Vorder- und Hintergrund supersauber.

Wir werden auch kurz über den Action Mode für die Videostabilisierung berichten und darüber, ob 30 FPS anstelle von 24 FPS für den Cinematic Mode sinnvoll sind oder nicht. Das iPhone 14 Pro Max kann immer noch bis zu 4K mit 60 FPS filmen. Mein Kollege Ben hat dem Thema ein Video gewidmet, auf das Ihr direkt mal einen Blick werfen solltet:

Akkulaufzeit

Das iPhone 14 Pro Max hat einen 4.323-mAh-Akku, der sich per Kabel mit einer Leistung von 20 W, kabellos per MagSafe mit 15 W und via Qi mit 7,5 W aufladen lässt.


Gefällt:

  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • ULTRA-komplette Akku-App

Gefällt nicht:

  • 20-W-Ladung viel zu langsam für ein 1500-Euro-Smartphone.
  • Kein Ladegerät in der Verpackung

Leider gibt es keine Benchmarks, um den Akku des iPhones zu testen, wie es bei Android-Smartphones der Fall ist. Nicht, dass diese Benchmarks eine realistische Nutzung simulieren würden. Aber so kann man sich zumindest einen Eindruck verschaffen und vor allem die Modelle untereinander vergleichen.

Im Wesentlichen habe ich zwei typische Tage ausgewählt, um mir ein Urteil über die Akkulaufzeit des iPhone 14 Pro Max zu bilden. Bei einer durchschnittlichen Bildschirmzeit von fünf Stunden, Gaming-Sessions von mindestens 30 Minuten oder einer Stunde, Grafik-Benchmarks und Fotosessions hielt das iPhone 14 Pro Max sehr leicht über 10 Stunden durch, bevor die verbleibende Akkulaufzeit unter 20 % fiel.

Screenshots der Akku-App
Die Akkulaufzeit des iPhone 14 Pro Max ist sehr solide, selbst bei aktiviertem Always-on-Display. / © NextPit.

Bei normaler Nutzung übersteht Ihr durchaus einen ganzen Tag, ohne das Gerät an das Stromnetz anschließen zu müssen. Ich müsste weitere Tests durchführen, um Euch eine konkretere Meinung zu präsentieren. Insbesondere gilt das für die Akkulaufzeit mit und ohne Always-On-Display.

Andererseits finde ich, dass das kabelgebundene Aufladen mit 20 W lächerlich schwach ist und im Jahr 2022 genauso überholt wirkt wie die armseligen 25 Watt, die Samsung anbietet.

Datenblatt

  Apple iPhone 14 Pro (Max)
Produkt Apple iPhone 14 Pro Max
Farben
  • Sierra Black, Deep Violet, Silver und Gold
Display
  • 6,1 Zoll Super Retina XDR OLED
  • 2556 x 1179 Pixel 460 dpi
  • 120 Hz ProMotion | LTPO
  • 2000 nits peak
  • Dynamic island
  • Always-on Display
  • 6,7 Zoll Super Retina XDR OLED
  • 2796 x 1290 Pixel 460 ppi
  • 120 Hz ProMotion | LTPO
  • 2000 nits peak
  • Dynamic island
  • Always-on Display
SoC
  • Apple A16 Bionic (4 nm)
  • 6-Kern CPU
  • 5-Kern GPU
  • 16-Kern Neural Engine
Speicher
  • 128 GB, 256 GB, 512 GB und 1 TB
microSD
  • nicht
Hauptobjektiv
  • 48 MP | Quad Pixel | 2.44µm | f1.78 Blende | 24 mm Brennweite | sensor-shift OIS.
Ultraweitwinkel
  • 12 MP | f/2.2 Blende | 1.4µm | 13 mm Brennweite | Makro
Teleobjektiv
  • 12 MP | f/1.78 | 48 mm Brennweite | 2x optischer Zoom | Sensor-Shift OIS
Video
  • 8K bei 24/30 fps | 4 bei 24/30/60 FPS (Rückseite)
  • 1080p bei 30/60/120/240 FPS (Selfie).
  • Action Mode
  • Cinematic Mode 4K 30/24 FPS.
Selfie
  • 12 MP | f/1.9 Blende | Autofokus
  • Photonic Engine
Audio
  • Stereo
Akkulaufzeit
  • Videowiedergabe: 23 Stunden
  • Video (Streaming): 20 Stunden
  • Audio-Wiedergabe: 75 Stunden
  • Videowiedergabe: 29 Stunden
  • Video (Streaming): 25 Stunden
  • Audiowiedergabe: 95 Stunden
Schnelles Aufladen
  • 20 W (kabelgebunden)
  • 15 W (MagSafe)
  • 7,5 W (Qi)
Robustheit
  • IP68.
  • Ceramic Shield, Rahmen aus rostfreiem Stahl.
Konnektivität
  • eSIM, 5G, Wi-Fi 6, NFC, Bluetooth 5.3, UWB, Satellit
Preis 1.299 € 1.449 €

Fazit

Von allen Modellen, die Apple anbietet, ist das iPhone 14 Pro Max sicherlich das Premium-Premium-Modell. Aber so, wie ich auch das einfache iPhone 14 nie wählen würde, weil es im Vergleich zur Produktpalette des letzten Jahres nichts Neues bietet, würde ich auch nie das iPhone 14 Pro Max kaufen. Es ist einfach viel zu teuer! Diese Meinung hatte ich bereits nach meinem Hands-on formuliert. Und ich halte sie auch nach diesem ausführlichen Test aufrecht.

Das neue Fotomodul überzeugt mit seinem 48-MP-Objektiv und vor allem mit seinem zweifachen Zoom, mit dem sehr schöne Porträtfotos gelingen. Ich liebe die Dynamic Island auf dem Bildschirm, die meiner Meinung nach alles andere als ein Gimmick ist, und ich hoffe, dass Apple in iOS 16 noch mehr Möglichkeiten findet, sie zu nutzen. Ich war wieder einmal von der Leistung der Apple-SoCs beeindruckt, aber vor allem von der außergewöhnlichen Stabilität, die das Gaming-Erlebnis angenehm flüssig macht.

iPhone 14 comparatif
Das iPhone 14 Pro Max ist nicht das iPhone, das ich im Jahr 2022 kaufen würde. / © NextPit

Es ist meiner Meinung nach unanständig, ein Smartphone, das seit drei Jahren gleich aussieht und nur inkrementelle Innovationen bietet, zum gleichen Preis wie ein faltbares Smartphone zu verkaufen. Allenfalls das iPhone 14 Pro mit 128 GB scheint mir ein guter Kompromiss zu sein, falls Ihr gerade 1.300 Euro übrig habt. Das ist der Preis eines Samsung Galaxy S22 Ultra oder eines Oppo Find X5 Pro.

Aber für mindestens 1.449 Euro finde ich das iPhone 14 Pro Max zu wenig. Schaut Euch gerne unseren Vergleich zwischen dem iPhone 14 (Plus) und dem iPhone 14 Pro (Max) an, um Euch selbst ein Bild zu machen. 

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42 Kommentare

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  • Conjo Man vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Wenn ich ein Apple 14 kaufen wollte, würde ich persönlich das 14 Pro favorisieren. Mit neuem SoC, Dynamic Island jedoch nicht so kostspielig wie das Pro Max


  • Jörg W. vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Also meine alte Dame (fast 80 ) hatte immer ein Android Phone . Samsung A51 , A42 , S7 und noch ein paar mehr . Habe ihr vor ca. 6 Monaten ein iPhone XS gekauft . Sie war total überrascht wie simpel die Bedienung ist und wie flüssig es läuft . Ob das jetzt besser oder schlechter als ein Android kann ich nicht sagen aber scheint für Leute die technisch nicht so versiert sind einfacher zu sein .


    • Tenten vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Das ist es auch. Und davon profitieren nicht nur technisch weniger versierte, sondern auch all diejenigen, die ein Gerät einfach nutzen wollen und nicht stundenlang irgendwas einstellen. Wer sowohl mit Windows als auch mit einem Mac mal ausgiebig gearbeitet hat, weiß, was ich meine. Natürlich kann ich in Android zehntausend Sachen einstellen, aber viele wollen das gar nicht mehr. Auch ich hab in den Anfangsjahren von Android alles mögliche angepasst und verändert, aber das waren letztlich alles doch nur Spielereien. Und ob ein Button nun oben oder unten ist und ich mit dem Daumen rankomme oder nicht, das sind Dinge, die mich zuletzt vielleicht 2016 noch interessiert haben. Heute packt man ein Gerät aus und für den Großteil der Nutzer muss das Ding ohne großes Anpassen funktionieren. Es gibt natürlich immer noch Leute, die dieser "guten, alten Zeit" des Moddens, Rootens und Personalisierens nachhängen, aber das ist inzwischen sicherlich eine Minderheit.


      • Antiappler vor 1 Woche Link zum Kommentar

        "...sondern auch all diejenigen, die ein Gerät einfach nutzen wollen und nicht stundenlang irgendwas einstellen."

        Wenn man sich nicht mit dem Gerät Mal für eine kurze Zeit intensiv befassen will, ob aus Ahnungslosigkit oder Faulheit, muss man auch damit leben, dass man gewisse Sachen nicht für den persönlichen Bedarf eingestellt hat!

        Wenn man das aber bei einem Androiden macht, dann hat man mit den eingestellten Sachen so lange Spaß UND Nutzen, wie das Gerät verwendet wird. Und das kann einige Jahre sein!

        "Heute packt man ein Gerät aus und für den Großteil der Nutzer muss das Ding ohne großes Anpassen funktionieren."

        Sicher, sicher. Wenn Du das behauptest, wird es bestimmt so sein. 😂😂😂

        "Auch ich hab in den Anfangsjahren von Android alles mögliche angepasst und verändert, aber das waren letztlich alles doch nur Spielereien."

        Egal, ob es nun eine allgemein gültige Behauptung oder DEINE Meinung ist, ist ja schließlich nicht zu erkennen, für andere Leute sind das ganz sicher nicht nur Spielereien.

        Was wohl auch ein Grund für den höheren Anteil der Androiden gegenüber Apple sein wird. Nicht so teuer und die Möglichkeit der Einrichtung nach dem eigenen Geschmack UND Nutzen! Und nicht das, was Apple meint den Kunden auf's Auge drücken zu müssen.


  • Tim vor 1 Woche Link zum Kommentar

    "Die Navigation in iOS ist nicht so intuitiv wie auf Android (Zurück-Geste, Auswahlwerkzeug, ...)"
    Das ist nun echt Unsinn...
    Bei iOS gibt es überall die Zurück-Geste von links und von rechts wischt man "vorwärts". DAS ist bedeutend intuitiver und auch logischer, als bei Android, wo es einfach von beiden Seiten zurück geht... von den viel schlechter angepassten Animationen mal ganz abgesehen.

    Ansonsten halte ich es nach wie vor für fragwürdig bei solchen Tests das subjektive Design als Nachteil zu nennen... nur weil Apple kein "Risiko" beim Design eingegangen ist, ist das einfach kein Nachteil. Viel mehr ist es ein Vorteil, weil Apple nicht auf Krampf komm raus das Design ändert.


    • Gianluca Di Maggio vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Wie oft braucht man eine Vorwärts-Geste? Die brauche ich nur im Browser und da funktioniert es genauso wie von dir beschrieben. Klingt für mich schlecht gelöst, denn als Rechtshänder fällt rechts wischen doch deutlich leichter.. Ich weiß auch nicht von welchen Animationen du redest. Die sind bei jedem modernen Android-Gerät butterweich.


      • Tim vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Ja und genau deswegen ist es intuitiver. In iOS sind die Gesten überall gleich, statt sie in jeder App irgendwie anders zu machen, nur weil man in irgendeiner app die Vorwärts-Geste nicht braucht.

        Und ich rede auch nicht von butterweichen Animationen, sondern von logischen Animationen.
        Wenn du auf dem iPhone von links zurück wischst, dann "klebt" das Fenster an deinem Finger und bewegt sich zusammen mit der Geste nach rechts. Bei Android hingegen? Nope. Dort faded das Fenster fast immer einfach nach unten weg, was NULL zur Geste passt. Von solchen Animationen rede ich.


      • Thorsten G. vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Und genau deswegen nutze ich nach wie vor die drei Menü-Buttons. Minimale Fingerwege und eindeutig in der Funktion.


      • Gianluca Di Maggio vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Also bei mir fadet die komplette App weg. Und intuitiver finde ich das nicht, als Rechtshänder finde ich die Android-Lösung deutlich praktischer, gerade bei der Eingangsbedienung. "Vorwärts" braucht man halt fast nur im Browser, da macht es auch Sinn sowas zu haben. Achja, das mit dem am Dinger kleben habe ich hier beim Hochwischen. Beim seitlich wischen verschwindet die App zur Seite und die nächste erscheint. Also alles top..


      • Wohlgeboren vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Ist doch am Ende Gewohnheitssache, nicht wahr?!


      • Gianluca Di Maggio vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Klar. Ich sehe halt keinerlei Vorteile beim iPhone, weil es schlicht keine universelle Bedienung für Links- und Rechtshänder bietet.


      • Olaf Gutrun vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Stimmt doch garnicht, Tim du hast null Ahnung von Android. Man kann die Animationen einstellen, abstellen.
        Wenn ich das will habe ich bei jeder Geste eine andere Animation... Außerdem gibt es bei Android unglaublich viele verschiedene Animationen, du tust so.als wären da alle Androiden gleich, was redest du hier permanent für einen Stuss?

        Null plan von Android aber mit reden wollen.

        Und zu den Gesten, auch diese kann ich frei einstellen und auswählen, da habe ich viel mehr Möglichkeiten als bei Apple wo man nichts daran ändern kann. Ich selber habe die Animationen ganz aus, weil sie nerven und für Verzögerungen sorgen, besonders bei Apple sind die Animationen viel zu lange bemessen und geben das Gefühl von weniger speed. Die Animationen gehen 2 sekunden.

        Bei Android kannst du tausende Animationen wählen und auch selbst programmieren, mir zeigt das nur wie wenig Plan du davon hast. Aber mitreden wollen mit haltlosen Aussagen.


      • Olaf Gutrun vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Und ich nutze diese buttons unsichtbar als immer gleiche Geste.


    • Steve vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Ich habe ein iPhone und Android und mich nervt die iPhone Navigation auch immer. Es ist wirklich nicht so intuitiv


      • Olaf Gutrun vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Ja vorallem tut Tim so als wenn es nur eine Geste gibt, bei meinem Androiden kann ich aus unzäligen Gestensteuerungen selber auswählen was mir zu sagt.

        Auch ist nahezu alles an Bedienung ganz nach unten gewandert, bei Apple ist viel zu viel ganz oben, genau wie die Insel, wo man nun nach ganz oben greifen kann um einen Anruf entgegen zu nehmen, echt toll gemacht ganz ganz oben mit der Insel interagieren zu müssen. Da finde ich es besser mit einer Geste meine Statusleiste herunter zu ziehen ohne sie überhaupt oben greifen zu müssen.


      • Alex vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Bei mir genau umgekehrt. Bei Android einfach meist zu unlogisch oder ohne Sinn. Beim iPhone ist es einfach innovativ und logisch. Manche tun so, als wären tausende Gesten besser. Qualität ist mir lieber als Quantität.


    • Olaf Gutrun vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Doch er hat recht und so subjektiv ist das doch garnicht, wenn er sagt das Gerät hat übergewicht an der Oberseite. Es ist auch nicht subjektiv das die Insel und Displayecken erheblich Platz für den eigentlichen Inhalt weg nimmt.

      Apple hat ultra breite Balkenleisten oben und unten, sieht nicht nur scheisse aus, es nimmt Platz weg.

      Subjektiv finde ich das mal Überhaupt nicht.


    • Alex vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Fand das unter Android (ganz besonders bei Samsung) auch immer ein Krampf. Dann immer diese dicken Balken unten. Nicht mehr zeitgemäß.


  • Jörg W. vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Was soll das mit zu teuer für ein nicht faltbares Handy . Ist doch kein Argument ist deine Meinung .


  • Steve vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Bis auf das Gewicht ein super Gerät. Ich versuche immer bei knapp 200g zu bleiben, was schon nicht mehr so einfach ist.

    Was niemand bedenkt: Der Wiederverkaufswert ist beim iPhone einfach enorm, wenn man das mit Androids vergleicht, kommt man vielleicht sogar günstiger bei weg, wenn man regelmässig seine Telefone tauscht.


    • Olaf vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Nicht unbedingt. Ich tausche meine (High End-) Androiden auf Basis Kauf-Verkauf seit Jahren im Zeitraum von sechs bis elf Monaten (Maximum, wegen der jeweils angekündigten Folgemodelle) aus und lege dabei in der Regel zwischen Minimum 50 (sechs Monate) und maximal 150 Euro (nach elf Monaten) drauf. Aufs Jahr gerechnet ist das fürs jeweils aktuelle Modell ein ziemlich günstiger Kurs. Ausnahme war aktuell der Tausch vom Pixel 6 Pro (gut 600 Euro im Verkauf) zum Galaxy S22 (Snapdragon, 256 GB, für rund 500 Euro erworben). Und ja, natürlich ist für dieses Tauschen zumindest zu Beginn die Investition ins Basisgerät notwendig. Diese liegt jedoch nun schon etliche Jahre zurück.


  • Franz Hartmann vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Die Dynamische Insel ist sehr hässlich. Da hab ich leber nur ein kleines Loch, welches nicht so viel Platz weg nimmt.


    • Antiappler vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Und ich habe lieber gar kein Loch. Egal, mit welchen Tricks man es unsichtbar machen will. Irgendwie oder Irgendwo sieht man es immer noch. 😡


  • Antiappler vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    "Aber so sehr ich auch das einfache iPhone 14 nie wählen würde, weil es im Vergleich zur Produktpalette des letzten Jahres nichts Neues bietet:..."

    Das merkt die Mehrheit der Kunden bestimmt nicht. Es kann die Sachen wie Internet, TikTok, Facebook, Instagram und WhatsApp, SMS, E-Mail. Telefonieren kann man damit auch noch.

    Und ganz wichtig: Es ist neu!

    "Schreien" werden "ein paar" Leute aus Techforen, und selbst da hab ich so meine Zweifel, als würden die alles ausreizen, was technisch möglich ist. Aber die sind nicht der Nabel der Welt.

    "Ich werde auch nie das iPhone 14 Pro Max kaufen. Es ist einfach viel zu teuer."

    Es gibt ja auch hier Leute, die erzählen, dass sie immer das neueste iPhone haben müssen. Außerdem kann man den Preis in den monatlichen Kosten für den Mobilfunkvertrag verstecken. Heute zwar nicht mehr so gut wie vor einigen Jahren, aber es geht noch einigermaßen.

    Was anderes wäre es, wenn die Leute die Geräte bar bezahlen müssten. Ob Apple dann auch noch so viele Geräte verkaufen würde? 🤔


  • Olaf Gutrun vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    240Gramn Gewicht, dazu ein scheinbar kippeliges balancing und eine schlechte Einhandbedienung. Dazu die Runden Displayecken und die Insel, nehmen viel Darstellungsraum weg und machen das Display kleiner.

    Gutes Design geht anders, siehe s22 Ultra...

    Guter Bericht wie ich finde.


    • paganini vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Olaf
      Also ich finde das Gewicht und das Design wesentlicher besser und hochwertiger als es bei meinem S21 Ultra war


      • Gianluca Di Maggio vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Subjektiv mag das stimmen, objektiv betrachtet eher weniger. iPhones sind erstaunlich klobig und unhandlich, das mag positiv für das visuelle Design sprechen aber ist eben schlecht für das Handling.


      • Olaf Gutrun vor 1 Woche Link zum Kommentar

        @Pagani da könntest du Recht mit haben, ich war mit dem balancing vom s21u auch überhaupt nicht zufrieden, es viel mir auch echt oft herunter und ja das Display war auch sehr Platz verschwendend, das stoß mir beim s21u auch auf.

        Verglich das s21u auch mit dem Note20u und da viel es mir sofort auf, wieviel mehr Nutzbares Display das Note hat.

        Deshalb finde ich das S22u Design auch spitze und möchte definitiv kein Display mehr mit gerundeten Displayecken.

        Tastatur Nutzbarkeit, gewisse Bedienleisten in Apps u.s.w sind definitiv besser positioniert, nämlich bis ganz unten, dadurch nehmen die Sachen weniger Platz ein und geben so Nutzbaren Darstellungsraum frei.

        Das sollte man echt nicht unterschätzen.

        Naja beim Iphone die Displayrundungen sind ja noch größer als beim s21u.

        Ich sehe das definitiv als einen großen Nachteil an.

        Z.b ein sehr großes Ip 13 oder 14 pro max, wo die Nutzbare Displayfläche aber garnicht wirklich so groß ist...

        Habe mit einem Kumpel und dem ip13 pro max auch mal vergleiche gemacht ( Browser, gewisse Apps u.s.w.)

        Definitiv hat man da mit dem S22u mehr von dem großen Display und darum geht es doch eigentlich, wofür sonst holt man sich ein großes Phone?

        Ein so rechteckiges Display hat derzeit nur Samsung im Angebot.

        Finde die gerundeten Displayecken mitllerweile echt eine Designsünde.

        Nehme ich nun ein gleich großes s21u oder ip13 max in die Hand, wirkt das Display viel viel kleiner.

        Von daher meine wie ich finde berechtigte Kritik an diesem Design. Die Insel verschlimmert das ganze nochmals, oben eine breite Leiste, unten eine Tastatur die viel Platz nimmt weil sie nicht ganz unten positioniert werden kann, der eigentliche Inhalt kommt dann zu kurz wie ich finde.

        Und ja das s21u gefiel mir vom Touch und feel auch nicht besonders, entschied mich nur wegen der cam und cpu gegen das Note 20u, für den Rest gefiel mir dieses im Direktvergleich sofort um welten besser. Ist schon brutal wieviel mehr Nutzbares Display das Note20u und s22u gegen ein s21u oder z.b Iphone 13pro so haben.

        Die Insel verschlimmert das ganze aber noch weiter. Hier wird die Nutzbarkeit der Displayfläche tatsächlich terminiert.


    • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Dein Edge-Display beim ach so gut designten S22 Ultra nimmt drei mal mehr Display-Fläche weg, als alle runden Ecken und Notches beim iPhone zusammen.
      Zudem wiegt das Ultra mit seinen 229g nicht wirklich fühlbar weniger.


      • Gianluca Di Maggio vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Bei den dicken Displayrändern beim iPhone ist das ja mal völliger Blödsinn. Und auch wenn 12 Gramm nicht viel sind ist es erstaunlich dass das 1mm dickere S22 Ultra weniger wiegt als das iPhone. Das hat dann auch nix mehr mit Wertigkeit zu tun, eben weil schon die 228g ziemlich viel sind, die zu übertrumpfen ist kein positiver Punkt für das iPhone.


      • Olaf Gutrun vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Was ein unsinn Tim, es ist anders rum die Edge ermöglicht mehr Displayfläche bei einem Schmaleren Gerät. Ein gleich breites Gerät ohne Edge Display hat definitiv ein kleineres Display!!!
        Die Edge nimmt rein garnichts weg an d
        Darstellungsraum, im
        Gegensatz zur Insel und runden Displayecken, warum das so ist habe ich oben erklärt... hatte die Geräte Note20, s21u,ip13pro max, s22u nebeneinander liegen. Am meisten freien Darstellungsraum haben definitiv das Note 20u und s22u, Diese Displays wirken am größten und wie ich fest stellte zeigen sie zweifelsohne mehr Inhalt. Und ja in der Hand fühlt sich ein s22u viel kleiner an als ein Ip max obwohl es nicht kleiner ist, und warum ist das so? Wegen der Edge die keinerlei Darstellungsraum verschwendet eher im Gegenteil, die Edge ermöglicht bei gleicher Gerätebreite mehr Display. Gutes Beispiel dazu ist das s6edge u d das normale s6, das s6edge ist bei gleich großen Display das schmalere Gerät Punkt.

        Man sieht das auf einen Blick. Das Display ist größer bei ziemlich gleich großen Angaben...

        Die Edge macht die Tastatur nicht schmaler, die Edge verkleinert Vollbild im Browser nicht, die Edge stört nicht bei Vollbild Videos oder Fotos. Beim s22u kann das Display Inhalte zu 100% darstellen, sieht man vom winzigen Punchhole mal ab. Das ist beim Iphone nicht der Fall und genau deshalb ist deine Aussage irreführend, die Edge würde mehr Darstellung weg nehmen als die Ecken und Insel zusammen. Sorry das ist haltloser nonsense, die Edge nimmt nämlich 0% an Darstellung weg. Displayrundungen oben und unten mit Insel nehmen 25% weg.

        Die Insel und die Dusplayecken hingegen, verkleinern alles, machen leisten unnötig dick und verhindern das die Tastatur bis ganz unten angeordnet werden kann.

        Selbst wenn ich hier schreibe, habe ich mit dem s22u definitiv eine größere Textbox im Browser als jeder Iphone Nutzer. Das ist fakt, da ändert dein sinnloses drum rum lamentieren oder die Edge auch nichts dran. Dank der Edge liegt das s22u auch weitaus geschmeidiger in der Hand und die Einhandbedienung ist noch gut möglich, was bei einem Pro max nicht drin ist.

        Da kannst du dich drehen und wenden wie du willst, ich komme hier mit Fakten um die man nicht drum rum löllen kann.

        Die Grüße


      • Olaf Gutrun vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Wollte ich gerade sagen ein s22u ist ja auch so ein Fliegengewicht das es nicht wertig erscheint.

        Tims Argumente werden auch immer schlechter und immer realitätsferner. Es darf halt am Iphone nichts schlechter sein.

        Naja so bin ich nicht, habe die von mir genannten Sachen am s21u auch durchaus kritisiert. Vorallem will nie wieder ein Gerät welches kippelig ist, das stört die Einhand Bedienung ganz enorm. Mein s20 viel mir nie runter, mein s21u viel mir unzälige male herunter, mein s22u viel mir auch noch nie runter. Hängt alles mit dem balancing zusammen, ein vollkommen unterschätzer Punkt bei einem Smartphone.

        Genau diese sachen hat Samsung nunmal beim s22u sehr gut gemacht, von daher finde ich in diesem Fall das Samsung Konzept schon um einiges besser.


  • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    "Außerdem gibt es ein spezielles 12-MP-Teleobjektiv mit einer Blende von f/1,78, einer Brennweite von 77 mm und OIS Sensor Shift."
    Das Tele hat weder Sensor-Shift noch hat es eine f/1.78 Blende. Beides gilt für den Hauptsensor. Der Tele hat einen "normalen" OIS und immer noch f2.8.

    Abseits davon finde ich es echt Müll, dass Apple jetzt auch mit diesem "f/1.78" Schrott anfängt. Das haben Jahrelang vor allem chinesische Hersteller gemacht, um die Blende auf dem Papier künstlich größer zu machen. Einfach nach der Annahme: "nein, das sind nicht f1.8! Das ist f1.79."
    Die Blende ist f/1.8. Ganz einfach. Bei diesen kleinen Linsen sind 0.02 so lachhaft gering, dass es wahrscheinlich selbst in der Herstellung in den Toleranzbereich fällt...

    Aber sorry, aber Apple macht es genau richtig das Design nicht einfach grundlos zu ändern, nur um auf Teufel komm raus ""innovativ"" zu sein.
    Die ganzen Hersteller wie Oppo schmeißen ständig neue Geräte und Innovationen auf den Markt, nur um sie buchstäblich beim direkten Nachfolger wieder ersatzlos zu streichen. Sowas macht Apple zum Glück nicht und dafür zahle ich ehrlich gesagt auch gerne mehr. Denn beim iPhone weiß ich immerhin die Funktionen, die eingebaut werden, bleiben dann auch eine ganze Weile.


  • paganini vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    „ Es ist unanständig, ein Smartphone, das seit drei Jahren gleich aussieht und nur inkrementelle Innovationen bietet, zum gleichen Preis wie ein faltbares Smartphone zu verkaufen“

    Naja nur weil es faltbar ist heißt es ja nicht das es besser ist. Akku, Kamera, Display…sind allesamt schlechter. Klar man zahlt da den Innovationspreis aber mir sind Themen wie Akke und Kamera im Alltag wichtiger und da zahle ich gerne mehr als andere Produkte. Schließlich bekomme ich auch das Beste Produkt!


    • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Zudem sollte die Tech-Presse endlich mal aufhören, Foldables immer noch als Innovativ zu bezeichnen. Es gibt Foldables seit VIER Jahren.
      Wurde FaceID nach 4 Jahren noch innovativ genannt? Oder der erste Ultraweitwinkel? TouchID? Fingerscanner im Display? Nö. Aber bei Foldables ist es plötzlich so.
      Dabei sind Foldables längst bei den gleichen inkrementellen Upgrades angekommen, wie normale Smartphones. Sieht man bestens beim Fold 4, das ähnlich "große" Verbesserungen erfahren hat, wie das normale iPhone 14 gegenüber dem 13... und dort sind sich die meisten einig, dass selbst ein "S Upgrade" früher mehr Neuerungen hatte.


      • Olaf Gutrun vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Nunja finde die Geräte von Samsung schon mutiger und inovativer.

        Das Rahmen und Display Design bei Apple ist nicht gerade gut durchdacht für ein so großes Gerät.

        Handling, nutzbare Displayfläche sind nicht gerade wegweisend.

        Unlogisch finde ich es auch das z.b eingehende Anrufe oben in der Insel erscheinen. Muss man dann tatsächlich nach ganz oben greifen um einen Anruf an zu nehmen?

        Auch so finde ich eine Statusleiste irgendwo besser und vorallem weniger störend und ausblendbar um mehr Displayinhalt frei zu geben.


      • Tim vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Ziemlich gewagte Aussage, dass Samsungs Geräte "mutiger" und innovativer seien, wenn Samsung vor allem dieses Jahr so gut wie gar keine Verbesserungen in irgendeiner Weise vorgenommen hat - bei sämtlichen Geräten. Und es gab auch nichts Neues oder gar "mutiges" von Samsung in den letzten Jahren. Dinge wie die UDC sind bestenfalls dumm gewesen, weil eindeutig noch nicht marktreif.

        Gleiches bei der Aussage, dass das Rahmen- und vor allem Display-Design bei Apple bei großen Geräten nicht durchdacht sei. Denn das trifft MINDESTENS genauso auch bei Samsung zu mit dem Edge-Display. Vor allem wenn du mit nutzbarer Displayfläche anfängst.


      • Gianluca Di Maggio vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Ich mag auch keine Edge-Displays, dennoch ist die nutzbare Displayfläche ganz klar mehr. Und auch vom Handling her sind iPhones mit Abstand die schlechtesten Geräte, das ist nix Neues..


      • Olaf Gutrun vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Stimmt wieder nicht Tim. Das s22u hatte viele Verbesserungen zum Vorgänger, nämlich keine runden Displayecken, einen integrierten pen und ein perfekt eingepasstes Display. Die Kameras sahen auch jedes Jahr anders aus, da sehe ich schon mehr Inovation, auch mit den Foldables, und auch bei den Kameras.


      • Olaf Gutrun vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Nochmal Tim die Insel und runden Displayecken nehmen locker 25% der für Inhalt nutzbaren Fläche weg! Die Edges nehmen keinerlei Darstellungsraum.weg, was laberst du wieder für eine Flitzekacke ohne jeglicher Substanz?

        Akzeptier doch einfach mal das auch Apple nicht alles perfekt macht und das ist definitiv ein dicker Nachteil.

        Man muss die Edge nicht mögen, aber sie nimmt im gegensatz zu den Runden ecken keinen Darstellungsraum in beschlag. Guck mal ein Video in Vollbild aufm s22u oder auf einem pro max, da siegt ganz klar das Displaykonzept von Samsung. Vollbild im Browser siegt samsung genauso. Gleiches wenn man wie hier einen Kommentar schreibt, bei Samsung ist die Editorbox viel größer und die Tastatur viel weiter unten, einfach weil das ohne die Ecken möglich ist.

        Mein s22u hat teils 5 bedienknöpfe unten in der Leiste, bei meinem s21u nur 3, weil die ecken im weg waren. Also muss so eine Leiste dicker werden damit man 5 buttons unten einblenden kann, nur so als Beispiel.

        Die Rundungen nehmen einfach viel platz weg. Punkt aus Basta, da ist nichts dran zu rütteln.


      • Alex vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Die Galaxy Geräte sind vom Handling her mit Abstand die schlechtesten. Das war schon immer so. Das schlimmste war das S7 Edge. Habe den Kauf damals bereut. Die Note Reihe, war da schon besser. Die Oberfläche vom angepassten Android, ist überhaupt nicht Zeitgemäß und nicht innovativ. Viele versuchen daher das Gehäuse b.z.w. das Handling von iPhone zu kopieren (siehe Nothing Phone)


    • dieCrisa vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      "Naja nur weil es faltbar ist heißt es ja nicht das es besser ist. ... Schließlich bekomme ich auch das Beste Produkt!"
      Es wurde lediglich der Preis verglichen.
      Das "Beste" faltbare Produkt bekommst Du jedenfalls nicht.

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