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Das KI-Zeitalter bringt eine Flut von Abo-Modellen – hoffentlich

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© Wirestock/Adobe Stock

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Samsung hat diese Woche die Galaxy-S24-Serie vorgestellt und nennt sein neues Smartphone das erste "KI-Smartphone". Kostenlos sind die KI-Features laut Hersteller mindestens bis Ende 2025 – und dann? Steht uns ein neues Zeitalter von Abomodellen und Mikrotransaktionen bevor? Es wäre nicht unbedingt verkehrt.

Künstliche Intelligenz erledigt in wenigen Sekunden die Arbeit von mehreren Stunden. Gerade bei aufwändigeren Aufgaben wie Bild- oder sogar Videobearbeitung klappt das aber nicht lokal. Mediendaten oder Textanweisungen werden mangels lokal verfügbarer Rechenleistung von Smartphones und Notebooks in die Cloud geschickt, dort auf Servern verarbeitet und anschließend zurück auf die Geräte übertragen. Der Energiebedarf dafür? Riesig.

Der Energieverbrauch von künstlicher Intelligenz

Das Internet hat diversen Studien zufolge bereits im vergangenen Jahrzehnt den globalen Flugverkehr überholt, was CO2-Emissionen angeht. Und das hat die Menschheit noch ohne flächendeckende künstliche Intelligenz geschafft. Ohne KI-Modelle, die die Daten in der Cloud verarbeiten, und die vor dem allerersten Ergebnis mit gigantischem Rechen- und Energieaufwand trainiert werden müssen. Und klar: Jede einzelne Ausführung der KI-Modelle bedeutet ebenfalls noch einmal Rechenaufwand. 

Zur Einordnung: Eine Google-Suche entspricht etwa 0,2 g CO2-Emissionen, eine einzelne Nachricht an ChatGPT entspricht der Rechnung von Piktochart nach im laufenden Betrieb bereits 4,32 g CO2 – also bereits das rund 20-fache. Ein einzelnes, mit Stable Diffusion erzeugtes Bild erzeugt ebenfalls 1,6 g CO2 – wobei in der dazugehörigen Studie leider die Rahmenbedingungen wie Auflösung nicht genannt werden. 

Auch das initiale Training der KI-Modelle selbst bedeutet enormen Aufwand. Einer Stanford-Studie (PDF) zufolge beträgt das CO2-Äquivalent für das Training von ChatGPT 3 mit 175 Billionen Parametern rund 300.000 kg, bei aufwändigeren Modellen liegt der Verbrauch natürlich entsprechend höher.

Was hier als CO2-Äquivalent angegeben stark auf den ökologischen Fußabdruck zielt, hat natürlich auch eine wirtschaftliche Komponente. Rein auf die Stromkosten umgelegt entsprechen die 300.000 kg CO2 des ChatGPT-3-Trainings einem Energieverbrauch von 1.287 MWh. Bei einem Strompreis von 30 Cent wären das 386.100 Euro – oder ausreichend Energie, um mit einem Tesla Model 3 etwa 200 Mal die Erde zu umrunden, auf dem Boden wohlgemerkt. Und wer bezahlt's?

Neuer Galaxy-AI-Button auf dem Samsung Galaxy S24 Ultra
Dieses Logo verrät Euch auf Samsung-Smartphones: Hier gibt's ein KI-Feature zu entdecken. / © nextpit

Künstliche Intelligenz und Privatsphäre

Wenn der Service umsonst ist, bist Du das Produkt. Google, Facebook & Co. sind deswegen kostenlos, weil die Betreiber Alphabet und Meta an den Nutzern verdienen. Basierend auf Suchanfragen und Likes werden Profile angelegt und zielgerichtete Werbeplätze verkauft. 

Aber was passiert mit all den Daten, die wir an ChatGPT & Co. schicken? Was passiert mit den Fotos, die wir für ein Bearbeiten in die Cloud und damit kreuz und quer durch die Welt senden? Oder mit all den Daten, die wir via Smart-Home-Speaker, Smartwatch oder smartem Ring mit der kommenden Generation noch mächtigerer Sprachassistenten teilen?

Eine Studie der Universität von Washington verheißt hier nichts Gutes. Demzufolge werden beispielsweise Daten, die wir mit Amazons Sprachassistent Alexa teilen, für Werbezwecke auch – Stand 2022 – an ganze 41 Drittanbieter weitergegeben. Auch ChatGPT nutzt die Konversationen der Anwender, um sein KI-Modell weiter zu verbessern. Erinnert Euch: Beim initialen Anmelden bei ChatGPT habt Ihr mindestens Eure Handynummer hinterlegt. Die Privacy Policy von Open AI besagt außerdem, dass die Firma Eure persönlichen Daten ohne nähere Benachrichtigung an Dritte weitergeben darf.

Google – auf dessen KI-Modelle auch Samsung bei der Galaxy AI setzt – schreibt in seiner Datenschutzerklärung unter anderem:

Wir nutzen Ihre Interaktionen mit KI-Modellen und ‑Technologien wie Bard, um diese Modelle zu entwickeln, zu trainieren, zu optimieren und zu verbessern, damit sie besser auf Ihre Anfragen reagieren. Wie verwenden sie auch, um Klassifikatoren und Filter zu aktualisieren und dadurch z. B. die Sicherheit, das Sprachverständnis und die Genauigkeit zu verbessern.

Deutlicher werden dann die Nutzungsbedingungen (englisch) von Google AI for Developers:

Um die Qualität zu verbessern und unsere Produkte zu optimieren, können menschliche Prüfer Ihre API-Eingaben und -Ausgaben lesen, kommentieren und verarbeiten. Google ergreift Maßnahmen, um Ihre Privatsphäre im Rahmen dieses Prozesses zu schützen. Dazu gehört, dass diese Daten von Ihrem Google-Konto und API-Schlüssel getrennt werden, bevor sie von Prüfern eingesehen oder kommentiert werden. Übermitteln Sie keine sensiblen, vertraulichen oder persönlichen Informationen an die Services.

Diese Vorsicht kommt nicht von ungefähr. In den vergangenen Monaten gab es mehrfach Berichte darüber, dass Trainingsdaten aus den KI-Modellen wieder extrahiert werden konnten. Durch die Aufforderung, das immergleiche Wort unendlich zu wiederholen, konnte beispielsweise ChatGPT dazu gebracht werden, schlussendlich Trainingsdaten zu "leaken" – pikanterweise war ausgerechnet Googles DeepMind an einer entsprechenden Studie beteiligt.

Ob vom Anbieter beabsichtigt oder nicht: Wenn wir KI-Dienste nutzen, bezahlen wir am Ende dafür – womöglich sogar teuer. Dann hoffe ich als Alternative auf Abomodelle oder Pay-per-Use-Modelle, in denen ich für KI-basierte Produkte bezahle. Hauptsache, ich bekomme dafür eindeutige Nutzungsbedingungen und eine rigide Privacy Policy, die eine Weitergabe meiner Daten explizit ausschließt.

Klar: Gleichzeitig besteht natürlich auch das "Risiko", dass Anbieter Geld für ihre Dienste verlangen und dann am Ende trotzdem mit unseren Daten schludern oder diese absichtlich weiterverkaufen. In jedem Fall: Wenn Angebote kostenpflichtig sind, dann sieht man eine Spur genauer hin.

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Stefan Möllenhoff

Stefan Möllenhoff
Head of Content Production

Schreibt seit 2004 über Technik und brennt seither für Smartphones, Fotografie, IoT besonders im Smart Home und AI. Ist außerdem ein Koch-Nerd und backt dreimal wöchentlich Pizza im Ooni Koda 16 – macht zum Ausgleich täglich Sport mit mindestens zwei Fitness-Trackern am Körper und ist überzeugt, dass man fast alles selber bauen kann, inklusive Photovoltaik-Anlage und Powerstation.

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17 Kommentare
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  • 61
    René H. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Das Abonnement würde ich begrüßen. Dann hätte ich nämlich meine Ruhe davor, denn abonnieren werde ich die KI nie.

    Olaf Gutrun


  • Olaf Gutrun 56
    Olaf Gutrun vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Also was den Energieverbrauch des Internets betrifft kann ich nur zu stimmen, komme viel rum und bin für die Kühlung unter anderem von Serverfarmen zustandig. Ja oft würde die Kühlung für ein Atomkraftwerk reichen 🤣....
    Dennoch muss man hier relativieren, der ei satz einer Ki ist nichts verglichen mit tv Streaming welches die meisten von uns nutzen.

    Ja mein Homekino braucht lokal abspielend weniger Strom als nur das Streaming an sich, das ist schon übel.


    Bezahlen wird nur jemand wenn das Angebot auch grandios ist, ich möchte anzweifeln das Samsung due Nutzer dazu bewegen kann.

    Selbstverständlich sehe ich beim Kauf eines Samsungs auch den Software Support im Kaufpreis inbegriffen.

    Sehe ich überhaupt nicht ein z.b für eine Server Gestützte Foto Nachbearbeitung nur einen cent zu bezahlen."

    Das muss mein Galaxy können und am liebsten on board.

    Ich möchte es bezweifeln das Samsung so gut wird sodass die Nutzer freiwillig extra zahlen, vielmehr wird es dann ähnliches bei drittanbietern augenscheinlich kostenlos geben.

    Kann mir beim besten willen nicht vorstellen das der Plan auf geht.


    Für Abo Modelle von extra Funktionen bekamen auch schon genug Autohersteller einen großen Shitstorm und ruderten zurück.


    Alles über Abos da hat doch keiner bock drauf.


  • 69
    Michael K. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Derzeit wird weltweit an der Technologie für das Mobilfunknetz der 6. Generation in Konzernen, Instituten und Universitäten geforscht. "Terahertzwellen, angesiedelt zwischen 0,1 THz und 10 THz und damit an der Grenze zwischen Elektronik und Photonik sollen Kanalbandbreiten im zweistelligem GHZ-Bereich bringen, und
    Datenraten von bis zu mehreren Hundert Gigabit pro Sekunde. Unter anderem sollen "Quantenkaskadenlaser" und "Photonenmischverfahren" als Möglichkeiten untersucht werden, kleine, effiziente und kostengünstige Quellen für Terahertzstrahlung einzusetzen.[1]. Auch wenn das Lesen solcher Artikel, die sich mit den Grenzbereichen
    des derzeit technisch Möglichen beschäftigen, viel Spaß macht und ein wenig an Science-Fiction erinnert, stellt sich mir fast jedesmal die Frage: "Was machen Menschen mit solchen gigantischen mobilen Datenmengen auf einem etwa Handteller großem Gerät, von denen noch vor ein paar Jahrzehnten gar nichts zur Verfügung stand ?" und "Hat die Menschheit keine anderen Probleme, wie z.B. den Klimawandel?"
    Die Antworten zu denen ich selber komme, sind allerdings auch immer gleich: "Es spielt gar keine Rolle, was sie damit machen, solange sie nur irgendetwas damit machen." und "Stagnation, auch nur in Teildisziplinen, ist keine Lösung für irgendetwas."

    Menschen sind da ein wenig wie die Evolution selber, die sie hervorgebracht hat. Was vorhanden ist, wird auch genutzt und einen Stillstand gibt es nicht, mit Ausnahme großer disruptiver Ereignisse, wie dem Einschlag riesiger Meteroiten oder dem Ausbruch fürchterlicher Großkonflikte.

    Videostreaming ist eine neuere Entwicklung, die beim derzeitigen Strommix in mäßiger 720p Qualität bis zu 130 Gramm CO2 pro Stunde erzeugt, in 4k-Auflösung entsprechend viermal so viel.[3]

    So fand ich die Überschrift doch irritierend, ist sie doch geeignet zu suggerieren, dass ein Ausbremsen von KI-Anwendungen über hohe Kosten (viele Abomodelle = viele Möglichkeiten, Geld für ihre Nutzung auszugeben) ein relevanter Beitrag im Kampf
    gegen den Klimawandel werden könnte.
    Unabhängig davon ist natürlich durchaus möglich, dass eine stärkere Monetarisierung von KI-Anwendungen unabdingbar für die Finanzierung ihrer Weiterentwicklung werden könnte.

    Die Angaben über den CO2-Abdruck verschiedener Internetanwendungen will ich gar nicht in Frage stellen, ihnen ist aber entgegenzustellen, dass durch viele dieser Anwendungen an anderer Stelle auch CO2-Einsparungen erfolgen, die vermutlich
    keine Berücksichtigung gefunden haben.

    Eine E-Mail ist eine Internetanwendung, die Rechenleistung erfordert, Energie für die
    Übertragung der Daten usw. Dem ist aber entgegenzustellen, dass ein klassischer Brief zur Erreichung des selben Ziels ebenfalls CO2-Emissionen erzeugt, für die Herstellung des Papiers, für den physischen Transport, für die Erstellung und den
    Druck seines Inhalts, und so eine E-Mail möglicherweise eine Energieeinsparung gegenüber einem klassischen Brief bedeuten kann.
    Die Arbeit im Homeoffice erfordert Strom für die benötigten IT-Geräte, spart aber beim Betrieb selbiger am normalen Arbeitsplatz und bei der Fahrt zu ihm.
    Eine KI-Abfrage mit ChatGPT kann Mehraufwand, Zeit und damit Energie bei herkömmlicher Suchmaschinenrechere sparen.
    Wie hoch der tatsächliche CO2-Abdruck tatsächlich ist, hängt aber auch vom Strommix ab, der für die jeweilige Anwendung zum Einsatz kommt. Ein Rechenzentrum, das ausschließlich mit "grünem" Strom betrieben wird, hat im Idealfall fast keine CO2-Emissionen, selbst wenn es in erster Linie rechenintensive KI-Anwendungen hostet. Da der vom Rechenzentrum verbrauchte Strom allerdings anderen Verbrauchern nicht mehr zur Verfügung steht, und auch nicht alle Rechenzentren überwiegend grünen Strom verwenden, sollte eine faire Bewertung den gesamtbundesdeutschen Strommix berücksichtigen. Rechenzentren waren schon immer "Stromfresser", aber eben auch wichtige Wirtschaftsfaktoren, auf die nicht so ohne weiteres verzichtet werden kann, wenn der Standort Deutschland wettbewerbsfähig bleiben soll. Gerade bei KI-Anwendungen gibt es aber ohnehin einen Trend, sie wieder aus der Cloud zurück ins "Edge" oder die Anwendung selber zu holen. Neuere Entwicklungen wie NPUs
    und embedded KI-Beschleuniger unterstützen diesen Trend, Kostengründe, die Wahrung von Betriebsgeheimnissen, Latenzzeiten usw. befeuern ihn ebenfalls. Große LLMs wie ChatGPT mit Milliarden von Parametern werden aber wohl auf absehbare Zeit weiter auf große Rechenzentren angewiesen sein. Solche LLMs werden aber ebenfalls wirtschaftlich immer bedeutender, so dass die (künstliche) Verteuerung ihrer Nutzung nicht nur ihre eigene Fortentwicklung, ebenfalls auf Nutzerdaten angewiesen,
    möglicherweise so ausgebremst wird, wie die auf sie angewiesenen Wirtschaftszweige.
    Zur Relativierung der CO2-Angaben sollte aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass die für das Training eines großen LLM wie ChatGPT, das ja auch nicht jedes Jahr neu durchgeführt wird, benötigten etwa 1300 Megawattstunden der Energiemenge entsprechen, die ein Kernkraftwerk in gerade einmal einer Stunde produziert, oder etwas mehr als einem zehntel Promill seiner jährlichen Laufzeit, und in dem Fall weitgehend CO2-frei.
    Das Rheinkraftwerk Iffezheim produziert 146 Megawatt[4], müsste also etwa 8 Stunden laufen, um den Strom für das Training zu produzieren, oder weniger als 1 Promill seiner jährlichen Laufzeit. Völlig emissionsfrei ist allerdings weder Kern- noch Wasserkraft. Gewinnung, Transport und Verarbeitung von Uran erzeugen ebenso Emissionen wie Stauseen, in denen neben CO2 auch Methan entstehen kann.

    Die Lösung oder Abmilderung der Klimaproblematik kann daher meiner Meinung nach nicht darin bestehen, energieintensive Anwendungen, und dazu noch die fortschrittlichsten und vielversprechendsten wie KI, wie auch immer auszubremsen, sondern vielmehr auf der Seite der Energieerzeugung möglichst ohne fossile Brennstoffe auszukommen.
    In Deutschland fallen pro Tonne produzierten Stahls etwa 1,5 Tonnen CO2 an, was auch schon 20 Prozent weniger ist als noch vor 20 Jahren.
    Auf die Produktion von Eisen und seiner Veredlungsform Stahl deshalb zu verzichten, oder sie übermäßig zu verteuern, ist aber keine Option, der Rohstoff ist seit der Eisenzeit für die Zivilisationen von fundamentaler wirtschaftlicher Bedeutung. Für Deutschland sieht die Wasserstoffstrategie der Bundesregierung daher vor, mittelfristig fossile Brennstoffe wie Koks, Anthrazit und Steinkohle, die derzeit überwiegend in der
    Stahlindustrie zum Einsatz kommen, durch Wasserstoff zu ersetzen. Neben der Großindustrie soll Wasserstoff auch im Schwerlastverkehr, in Schiffen
    und Flugzeugen zum Einsatz kommen. Für die Nutzung in privaten PKW ist dagegen keine Förderung mehr vorgesehen. [2]
    Wenn schon für diese alte, aber immer noch unverzichtbare Industrie solche Lösungen zur Verringerung der CO2-Emissionen möglichst ohne künstliche
    Verteuerung vorgesehen sind (jenseits der ohnehin alle Emittenten betreffenden CO2-Abgabe), wären da nicht für junge zukunftsträchtige Industriezweige
    wie die IT-Industrie ebenfalls sinnvolle Ansätze eher in einer Vergrünung des eingesetzen Stroms zu suchen, als in einer Verteuerung und damit Reduzierung
    der Nutzung ihrer Produkte?


    Quellen:

    [1] Elektronik 1-2 2024 "Im Spannungsfeld zwischen Elektronik und Photonik"
    [2] c't Heft 2 2024 "Wasserstoffstrategie in Politik und Wirtschaft - ein Überblick"
    [3] c't Heft 1 2024 (vom 30.12.23) "IT-Mythen im Check"
    [4] https://www.enbw.com/unternehmen/eco-journal/wasserkraftwerke.html#wasserkraftwerke-der-enbw


    • Olaf Gutrun 56
      Olaf Gutrun vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Hmn also in den Niederlanden entstehen an allen Ecken Wasserstofftankstellen, da sollen auch Autos damit betankt werden.


    • 61
      René H. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Welcher Privatanwender braucht mehrere Gigabit pro Sekunde? Ich habe im Festnetz 16MBit. Damit kann ich sogar Netflix in HD (720p) schauen - wobei die Verbindung zwischen Router und Receiver über dLAN läuft - und gleichzeitig im Internet surfen.

      Auch wenn das mobile Netz mal noch schneller sein wird, der einzelne Kunde wird sich mit Sicherheit trotzdem mit < 1GB begnügen müssen.


  • Takeda 53
    Takeda vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Ich kann das CO2 Märchen nicht mehr hören und d lesen, Leute ohne CO2 wachsen keine Pflanzen.

    Frank K.Olaf Gutrun


    • route 9 17
      route 9 vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      ... und Wasser brauchen wir zum Leben, dennoch können wir darin ersaufen. Ist auch immer eine Frage der Menge.

      McTweet


    • Thomas_S 21
      Thomas_S vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Ja, Pflanzen brauchen CO2, aber letzteres ist leider auch ein Treibhausgas. Informiere Dich doch mal warum Venus der heißeste Planet in unserem Sonnensystem ist.


    • Olaf Gutrun 56
      Olaf Gutrun vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Auch krank ist, das weltweit decabonisoerungsanlagen Enstehen.
      Riesige Kühlturmanlagen, die sehr viel Luft pumpen müssen um das co2 aus der Luft zu holen und in einer chemikalie zu binden, soäter wird die chemikalie erhitzt auf 400 grad, das co2 löst sich und soll in die erde gepumpt werden

      Diese Anlagen brauchen unglaublich viel energie. Wie wäre es mit Bäume pflanzen?

      Sehe das co2 thema immer kritischer, als ob nur co2 verantwortlich ist, auch darf man co2 nicht mit umweltverschmutzung verwechseln.

      Ich glaube das ganze mit dem co2 auch nicht mehr so, da steckt vielmehr eine Agenda hinter.

      Hauptverursacher der Erwärmung ist in meinen Augen die entfernung der Wälder in den letzten 250 Jahren, die Bodenversieglung sowie jede Straße.

      JA CO2 fördert Plfanzenwachstum das ist bewiesen, mit genug bäumen ist eine regulation möglich.

      Aber doch nicht mit Akku Autos, und dem energie intensiven heraus filtern. Außerdem ist die Atmosphäre voll mit anderen Aerosolen, Kohlenstoff u.s.w als ob es nur am co2 liegt. Quatsch wie ich denke.

      Es existieren Vulkanausbrüche die in einem Tag deutschlands Ausstoß von 100 jahren raus blasen.

      Sollte das stimmen, frage ich mich echt woŕüber wir es haben.

      Den wenigsten ist bekannt was alles in der Luft ist, nur weil uns seid langem co2 eingetrichert wird, ist das ganze wirklich nicht bewiesen.


      • Thomas_S 21
        Thomas_S vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Es waren ironischerweise die Petro-Konzerne (Shell & Exxon) die in EIGENEN geheimen Studien bereits vor über 40 Jahren (1982) vor ihren CO2 Emissionen und der Erderwärmung gewarnt haben !
        Alles andere sind Nebelkerzen.

        Ich habe hier ein Déjà-Vue Gefühl wie bei den Tabakkonzernen. Diese wussten bereits in den 50er Jahren, dass Rauchen Krebs verursacht. Erst 40 Jahre später und Millionen Tote später, dank eines Insiders, mussten sie es dann doch kleinlaut zugeben !


  • 27
    BuddyHoli vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Juhuuuuu noch ein Abo. Sky, Netflix, Disney+, Amazon Prime, Amazon Music, Amazon Video, DAZN, Dyn, RTL+, Paramount+, Apple TV und wie sie alle heißen, reichen ja noch nicht, um die Menschen finanziell zu kastrieren

    route 9


    • McTweet 23
      McTweet vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Du musst ja nicht alle Abos gleichzeitig buchen.

      route 9


    • Olaf Gutrun 56
      Olaf Gutrun vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Wie sagte Klaus Schwab, Ihr werdet nichts mehr besitzen aber glücklich sein. 🤣

      Auto im Abo, Miete, Software im Abo, geht alles voll in die Richtung.

      Michael K.


  • Thomas_S 21
    Thomas_S vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Mit oder ohne Abo, den Trollen in Petrograd kann es Wurscht sein. Die bezahlen dies sowieso aus Putler's Portokasse.
    Die wetzen bereits jetzt ihre Messer um mit Hilfe von KI die westliche Welt mit noch mehr Fake News zu beglücken🤨.


    • 25
      Thomas Oppenheim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Völlig richtig! Der Westen erzeugt nämlich keinerlei Fake News.


      • Thomas_S 21
        Thomas_S vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Jedenfalls nicht von der Sorte:
        tagesschau.de/inland/desinformation-kampagne-russland-100.html

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