Ladehemmung: Schadet Quick-Charging dem Handy-Akku?

Ladehemmung: Schadet Quick-Charging dem Handy-Akku?

Schadet Quick-Charging dem Smartphone-Akku und wenn ja, warum? Dieser Frage bin ich mit einer Prise Chemie und mit aktuellen Schnellladetechnologien im Gepäck auf den Grund gegangen. Dabei stellt sich heraus, dass die Antwort eher eine Frage der Prioritäten ist!

Immer wieder lese ich diesen Vermerk, wenn neue Smartphones vorgestellt werden: Quick-Charging schadet dem Akku und daher sollte man Schnellladetechnologien wie VOOC, Quick-Charge und Bolt Charge am besten direkt ausschalten! Dass die Aufladung mit 30, 65 oder sogar über 100 Watt eine höhere Belastung für den Akku darstellt, scheint tatsächlich auch sehr logisch. Aber stimmt das überhaupt und ist die Belastung derart signifikant, dass man auf dieses doch sehr praktische Feature verzichten sollte?

Inhalt:

  1. Technik: Wie funktionieren Akkus noch gleich?
  2. Warum verliert mein Akku an Kapazität?
  3. Quick-Charging: Ein Für und Wider
  4. Fazit: Macht Euch nicht so viele Sorgen!

Kollegen deutscher Tech-Magazine bestätigen diesen Verdacht, doch berufen sie sich dabei recht selten auf Beweise. Es ist also dringend an der Zeit, der Frage nach dem Schnellladen und den platten Akkus auf den Grund zu gehen. Dafür musste ich mich erst einmal zurück ins Abitur denken und von Elektrönchen und Protönchen lesen. 

Technik: Wie funktionieren Akkus noch gleich?

In so ziemlich allen aktuellen Smartphones kommen Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz, die man mehrere Hundert Male mit WhatsApp, Mobile Games und Co. leersaugen und am Ende des Tages wieder aufladen kann. “Leersaugen” und “Aufladen” beschreiben dabei im Grunde genommen die Bewegung von Teilchen und in diesem speziellen Fall eben von negativ geladenen Lithium-Ionen.

Beim Entladen wandern die Lithium-Ionen von der negativen Elektrode zur Positiven und geben dabei ein Elektron ab. Diese werden durch einen Stromkreis wieder zur positiven Elektrode zurückgeführt und genau das wird für den Betrieb von elektronischen Geräten genutzt. An der positiven Elektrode werden sie durch unterschiedliche Übergangsmetall-Ionen wieder aufgenommen, die – anders als die Lithium-Ionen – nicht beweglich sind.

Beim Aufladen muss nun also erreicht werden, dass Lithium-Atome wieder Elektronen aufnehmen. Hierzu wandern die Lithium-Atome von der positiven Elektrode wieder zur Negativen und werden durch einen zweiten Stromkreis wieder negativ geladen. Hierfür werden sie in einem Prozess namens “Interkalation” zwischen Graphit-Molekülen eingelagert. Ist die gewünschte, beziehungsweise maximale, Spannung erreicht, wird dieser Prozess angehalten und der Akku ist wieder “voll”.

Um den Prozess des Aufladens optimal zu gewährleisten, verfügen Lithium-Ionen-Akkus in allen Smartphones über Ladeelektroniken, die gewisse Schutzmechanismen besitzen. Zwar sind Lithium-Ionen-Akkus im Vergleich zu den einst sehr gängigen Nickel-Kadmium-Akkus empfindlicher, dafür besitzen sie eine höhere Energiedichte und Ihr müsst Euch nicht mehr um den berühmten Memory-Effekt kümmern. Der wohl größte Nachteil heute genutzter Lithium-Ionen-Akkus ist jedoch, dass die Komponenten mit der Zeit oxidieren und der Akku dabei an Kapazität verliert. Lasst uns das noch einmal genauer anschauen!

Warum verliert mein Akku an Kapazität?

Habt Ihr vor ein paar Wochen viel Geld in GameStop investiert und seid nun reich genug, um Euch ein iPhone 12 Pro Max zu leisten und es als Wertanlage in die Schublade zu legen, werdet Ihr in fünf Jahren eine böse Antwort vom Käufer bekommen. Denn selbst bei Nicht-Benutzung nimmt die Kapazität von Lithium-Ionen-Akkus ab der ersten Aufladung stetig ab. 

Diese “kalendarische Alterung”, wie es der Onlineshop “Friwo” treffend nennt, entsteht durch chemische Zerfallsprozesse, die das Elektrolyt sowie die Anode- und Kathodenmaterialien beschädigen. An diesem Kapazitätsverlust könnt Ihr nicht allzu viel ändern, lediglich ein wenig auf die Temperatur solltet Ihr achten.

Spannender für unsere Quick-Charging-Problematik ist jedoch die Zyklenalterung. Denn zusätzlich zur Alterung verliert ein Akku auch nach jedem Auf- und Entladen an Kapazität. Die Abnutzungsprozesse haben nicht nur negative Auswirkungen auf die chemischen Prozesse, sie greifen auch die verwendeten Materialien rund um den Akku an. Hier können wir endlich einschreiten und schauen, wie wir unsere Akkus mit ein bisschen Vorsicht gesund halten können.

Einen starken Einfluss darauf, wie stark die Materialien chemisch und mechanisch beansprucht werden, ist die Entladetiefe. Besonders kritisch ist das Aufladen im Bereich unter 10 Prozent und im Bereich zwischen 90 und 100 Prozent. Als ersten Tipp könnt Ihr also mitnehmen, Euer Handy nur in diesem Optimalbereich zu laden! Ebenfalls ausschlaggebend ist die Höhe der Ladeströme, womit wir nun endlich zum Thema Quick-Charging kommen.

Quick-Charging: Ein Für und Wider

Auch wenn sich über die letzten Jahre viele Technologien zum Schnellladen etabliert haben, sind sie im Grundprinzip alle gleich: Statt den Akku des Handys über, sagen wir, drei Stunden konstant mit derselben Stromstärke aufzuladen, erfolgt das Laden in mehreren Stufen. Ist der Akku leer, wird er für einen kurzen Zeitraum mit sehr viel Strom versorgt – das bekannte “Halb voll in 20 Minuten”, das Ihr in der Werbung liest. Der restliche Ladeprozess erfolgt gemäßigter, um die Temperatur sowie die Belastung für Material und Akku möglichst gering zu halten. Wie wir eben herausgefunden haben, sollten wir hier nun überlegen, wie stark die Belastung auf die chemischen und die mechanischen Komponenten ist.

Oppo Super VOOC
Oppos VOOC Flash-Charge kann Handys mit bis zu 125 Watt aufladen. / © NextPit

Lithium-Ionen-Akkus sind vor allem bei einem Thema empfindlich: Wärme! In einer Studie aus 2018 konnte ich herausfinden, dass der optimale Temperaturbereich bei Lithium-Ionen-Akkus mit hoher Energiedichte zwischen 15 und 35 Grad liegt. Einen Temperaturanstieg darüber sollten Schnellladetechnologien also nicht verursachen und hierfür greifen Hersteller auf den Einsatz von Temperatursensoren zurück. Die Ladeelektronik stellt über die im Handy und im Ladegerät befindlichen Sensoren sicher, dass der Akku durch Überhitzung keine Schäden von sich trägt. Oppo gab bei der Einführung von SuperVOOC, das mit bis zu 125 Watt arbeitet, an, niemals eine Temperatur von über 40 Grad zu erreichen. Somit scheint Oppo diese Temperaturgrenze bewusst auszureizen, um schnellere Ladegeschwindigkeiten zu erreichen. Gleichzeitig versichert der Hersteller aber, dass der Akku nach 800 Ladezyklen lediglich 20 Prozent seiner Kapazität verliert. Ein Akku mit 5.000 Milliamperestunden hätte nach etwa 2 ½ Jahren also noch 4.000 mAh übrig.

Ein zweites Problem, das ich mit Rückblick auf den zyklischen Kapazitätsverlust sehe, ist der Umstand, dass ein Akku für einen kurzen Moment sehr viel Spannung ausgesetzt wird. Wie ein iFixit-Ingenieur gegenüber Cnet äußerte, stellt das für einen Lithium-Ionen-Akku aber keine bedenkliche Belastung dar, da dieser im leeren Zustand viel Energie aufnehmen könne. Er vergleicht das ganze mit einem Schwamm, der im trockenen Zustand viel Wasser aufnehmen kann, bevor er neues Wasser immer stärker abweist. Um keine Sauerei zu veranstalten, müsste man diesen Wasser-Akku nach dem anfänglichen Boost also langsamer mit zusätzlichem Wasser beträufeln. Den Grund dafür haben wir bereits weiter oben herausgefunden: Die Entladetiefe, denn diese ist ausschlaggebend dafür, wie viel Ladung ein Akku aufnehmen kann. Aus diesem Grund erfolgt Quick-Charging zyklisch und immer nur dann, wenn die Entladetiefe die viele Energie auch tatsächlich zulässt.

Fazit: Macht Euch nicht so viele Sorgen!

Quick-Charging in Smartphones befindet sich immer in einem Spannungsfeld. Auf der einen Seite steht die Minimierung der Ladezeit, auf der anderen die Vermeidung von Langzeitschäden. Zwar vermeiden Hersteller Schäden am Akku durch intelligente Ladeelektroniken oder durch Tricks wie das Zweiteilen der Batterie, dennoch reizen sie gezielt die Grenzen dessen aus, was für einen Handyakku gesund ist.

Trotz aller Tricks ist die Belastung auf das Material höher, wenn mit höheren Stromstärken gearbeitet wird. Denn auch wenn die Spannung bei zu hoher Temperatur weggenommen wird, befinden sich Stromkreise und die Komponenten des Akkus für einen gewissen Zeitraum an der Grenze ihrer Belastbarkeit. Sowohl der von Cnet interviewte iFixit-Techniker als auch ein Techniker des deutschen Reparaturservice Kaputt.de sehen darin aber nicht unbedingt einen Grund, auf Quick-Charging zu verzichten. Letzterer antwortete mir folgendes: 

Insgesamt hat Quick-Charging keinen merkbaren Einfluss auf die Lebensdauer innerhalb der üblichen zwei Jahre, für die das ausgelegt ist. Danach kann man einen stärkeren Rückgang der Akkugesundheit verzeichnen, als bei anderer Verwendung.

Die Frage, ob dauerhaftes Quick-Charging eine höhere Belastung für Akku und Materialien darstellt, müssen wir also mit “Ja” beantworten. Fraglich ist allerdings, ob die Ladekapazität dabei derart signifikant abnimmt, dass es die Sorgen um die Akku-Hygiene und das Warten durch längere Ladezeiten bei Nichtverwendung rechtfertigt. Denn schließlich ist das Ziel nach dem Smartphone-Kauf, den größtmöglichen Nutzen aus einem Gerät zu ziehen, nachdem man 200, 500 oder gar 1.000 Euro dafür ausgegeben hat.

Setzt Ihr dabei auf Quick-Charging, nutzt Ihr die Möglichkeiten Eures Handys besser aus und habt theoretisch in den ersten paar Jahren mehr vom Gerät, da es weniger an der Steckdose hängt. Verzichtet Ihr darauf und stellt es in den Einstellungen ab, gewinnt Ihr in zwei, drei Jahren womöglich noch ein wenig Unabhängigkeit von der Steckdose dazu – was ist Euch lieber?

Quick-Charging jetzt oder Less-Charging in der Zukunft?
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Wir finden das Thema Nutzerverhalten im Umgang mit Smartphones spannend und daher folgt diese Woche noch eine Umfrage zum Thema bei NextPit. Überlegt also bis Freitag am besten schon einmal, wie lange Ihr Euer aktuelles Handy nutzt und wie viele Jahre der Nutzung Ihr mit einem neuen Handy so einplant. Ich bin gespannt!

Quelle: Wikipedia, Chemie.de

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Top-Kommentare der Community

  • Frank Heidemann vor 4 Monaten

    Das ganze Thema wäre nicht so von Bedeutung wenn man, wie in guten alten Zeiten 😉, den Akku auswechseln könnte und zwar ohne aufwändigen Werkstattbesuch.

  • Tobias G. vor 4 Monaten

    Wie lame...ich investiere von jedem Monatsgehalt direkt in das topaktuelleste der topaktuellen Smartphones. Android UND Apple. Und ich lade alle gleichzeitig per Schnellladung mit Starkstrom. Mein CO²-Fußabdruck ist größer als der eines Kreuzfahrtschiffes, and I am proud of it


    Sachen gibt's...

  • Michael K. vor 4 Monaten

    Ein Gerätehersteller der eine entwickelte Schnellladetechnik als Kaufargument verwenden will, wird natürlich ihr keinen großen Einfluß auf die Lebensdauer des Akkus zugestehen, und auch dem Wort eines einzelnen Ingenieurs würde ich nicht zu viel Gewicht einräumen, vor allem wenn Batteriespezialisten der Schnellladung eben doch einen Zyklen verkürzenden Einfluß zuschreiben:

    https://batteryuniversity.com/learn/article/ultra_fast_chargers
    (siehe Grafik)

    Die beschriebene Funktionsweise eines Akkus ist zwar nicht falsch, aber stark vereinfacht, und stark vereinfachende Modelle berücksichtigen eben bestimmte Effekte nicht, die vielleicht eine untergeordnete Rolle spielen, aber eben doch vorhanden sind.
    In Wirklichkeit ist ein Akku ein hochkomplexes Gebilde, das immer noch Gegenstand von Forschung und Entwicklung ist. Der Betrieb im richtigen Temperaturbereich ist zwar ein sehr wichtiger, aber eben nicht der einzige Faktor, der seine Lebensdauer bestimmt.
    Die Auslagerung von Lithium aus dem eigentlichen Lade-/Entladeprozess mit der damit verbundenen Dentritenbildung findet auch im idealen Betriebstemperaturbereich statt, nur eben viel langsamer, aber bei Schnellladung stärker als bei Normallladung.
    Der dadurch steigende Innenwiderstand kann bei plötzlich hohem Strombedarf zu Spannungseinbrüchen und damit zu "Abstürzen" des Geräts führen, und ist ebenso wie die Kapazität ein Alterungskriterium.
    Ist das relevant?
    Mag sein, dass es das nicht ist, wenn man mit der "vorgesehenen" Verwendungsdauer von zwei Jahren zufrieden ist, auch wenn der Akku schon bei anderer Nutzung vielleicht wesentlich länger halten würde. Dies sollte in Zeiten eines sich aufheizenden Planeten aber durchaus eine Rolle spielen. Da Smartphone-Akkus heute überwiegend fest verbaut sind und Akkuwechsel teuer sind, weil mit (unnötig) hohem Arbeitsaufwand verbunden, kann ein defekter Akku nach zwei Jahren durchaus einen Totalschaden bedeuten, da sich der Wechsel nicht mehr lohnen würde.
    Also sollte ein Akku auch erheblich länger als zwei Jahre halten und nicht begrenzenden Faktor sein, und am besten auch durch den Anwender selber leicht wechselbar.
    Der Umwelteffekt dadurch könnte jedenfalls bedeutsamer sein als das Weglassen von Ladern.
    Auch wenn man die eingepreiste Schnellladefähigkeit bezahlt hat, kann sie zwar ein. großer Vorteil sein, muss dies aber nicht.
    Hat man vergessen, am Abend das Gerät zu laden, kann die Schnellladung kurz vor Arbeitsbeginn durchaus hilfreich sein. Hat man genug Zeit zum Laden, weil man das Gerät ohnehin nicht mehr an selben Tag nutzt, ergibt sich kein Vorteil aus der Schnellladung.
    Wenn sie aber die Lebensdauer des Akkus verringert, und selbst wenn das nur geringfügig der Fall ist, ergibt sich aber ein Nachteil daraus.
    Steigt mit zunehmenden Alter zudem der Innenwiderstand des Akkus, wird aufgrund der Temperaturbegrenzung eine Schnellladung bei einem gealterten Akku länger dauern, als bei einem neuen, der Vorteil verringert sich also ebenfalls mit der Zeit.
    Insgesamt bleibe ich deshalb dabei, nur dann Schnellzuladen, wenn es nötig ist, aber normal- oder beschleunigt zu laden, wenn es möglich ist, um so das Beste aus beiden Möglichkeiten zu machen.
    Dumm nur, wenn es dazu keine Einstellmöglichkeiten gibt, und man deshalb zwei Lader braucht. Auch ein unnötiger Ressourcenverbrauch.

    Quelle: batterieuniversity.com

  • Patrick Bateman vor 4 Monaten

    Ohne Worte....

59 Kommentare

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  • Mr. Android vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Meine Erfahrung mit Akkus bei Smartphones und Notebooks bestätigt, dass öfters laden auf 100% Kapazität die Alterung merklich beschleunigen kann.

    Für Manche ist dies egal, weil bereits alle 2x Jahre neue Geräte gekauft werden...

    Ich persönlich achte aber auf die Nachhaltigkeit und habe keine Lust mehr für Elektronik perverse Mondpreise zu bezahlen! 😉

    Daher lade ich meine Smartphones alle langsam und bis ca. 90%, damit Akkus länger gesünder bleiben 🔋📱


  • Olaf Gutrun vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Ich finde volgendes Video sehr aufschlussreich, es zeigt auch ganz gut das besonders die China Hersteller wenig auf die Temperatur achten und somit auch auf den Verschleiss wenig geachtet wird.

    Sehr strikt was die Temperatur angeht ist hierbei Apple.

    Aber das ganze stützt meine These: einfach nur schnell laden ist einfach und hat nichts mit können und schon mal garnichts mit Qualität zu tun.



    https://youtu.be/c8vkzarCL2M


  • Thomas H. vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Diese Ladebereiche zwischen 10 und 90% .... Das da etwas dran ist, ist schon länger bekannt, schade nur das die Industrie uns da keinen Weg anbietet.

    Bei meinem Notebook gibt es da ein interessantes Feature. Ich kann wenn ich am Netz arbeite bestimmen wie hoch der Akku geladen werden soll.
    Ich kann per Profil 60% / 80% / 100% einstellen. Das verhindert, das der Akku im stationären Betrieb zu Tode geladen wird.

    In meinen Augen ein absolut sinnvolles Feature und ich könnte mir gut vorstellen, das so etwas in der Ladesteuerung eines Smartphones ebenso machbar wäre.


  • Lamensis vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    "...keinen merkbaren Einfluss auf die Lebensdauer innerhalb der üblichen zwei Jahre"
    Und an genau dieser Stelle ist mein Qualitätsurteil dieses "Experten" gefallen...

    Ich Wechsel meine Android Smartphones im Schnitt alle 4 Jahre, meine Frau ihre iPhones alle 6 Jahre.
    Diese Wegwerfgesellschaft proaktiv zu propagieren finde ich passt nicht zum Bild dass kaputt.de (hoffentlich, hab's nicht recherchiert) darstellen will. Zumindest ifixit schreibt es sich ja auf die Fahne für weniger Elektromüll durch Reparatur zu sorgen.


    • Olaf Gutrun vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Ich habe seit 2012 ein Tablet im Auto, es friert im Winter ein, bekommt plötzlich Heizluft, dann wieder Klima, Sonne u.s.w

      Es wird sporadisch wenns Auto läuft geladen, also sehr ungünstig.

      Das Akku ist noch immer okay auch unter diesen schlechten Umständen, die Dot ist um 30 minuten gesunken.

      Mein 17 Jahre alter Aus Laptop hat von 4h laufzeit etwa eine halbe stunde ein gebüst.

      Ein Smartphone wie ich es habe mit 5000mah was den Akku nur wenig beansprucht hält ganz locker 10 Jahre ohne großen Leistungsverlust.

      Nichts wegwerf zeug was ein Quatsch...

      Auch ist die Frequenz aufladung via quickcharge bssser als z.b 5 oder 10w permanent!

      Achtet doch mal drauf, an einem alten billig Lader wird mein s21 ultra wärmer als mit dem 25w original quick charger!

      Und auch bei qi laden mit 5, 10 oder 15 watt ensteht mehr Wärme weil die Aufnehmerplatten den Akku zusätzlich erwärmen.

      Bei Samsung immer den original Lader nehmen und alles ist gut...


      • Johannes vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Die Akku-Alterung scheint sich aber irgendwie auf die Rechtschreibung auszuwirken.


    • Klaus E. vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      es ist doch nicht so, dass das Gerät nach 2 Jahren weggeworfen wird. Es wird verkauft und man kauft sich ein neues


      • Tobias G. vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Das erzeugt im späteren Verlauf trotzdem schneller Elektroschrott. Nur, dass man nicht selbst derjenige ist, der unter dem verschandelten Akku leidet, sondern der Käufer. Toll.


      • Thomas H. vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Käufer meiner Smartphones leiden nie unter verschandelten Akkus. Das kann man doch so pauschal gar nicht sagen.

        Bevor ich ein Phone verkaufe, setze ich es komplett zurück , lade es voll auf , messe die Batterie per AccuBattery und lasse es bis 20% runterlaufen und zeichne das auf. Das gebe ich im Angebot mit an. Da war bei mir noch nie einer unzufrieden.

        Folglich landet das Telefon auch nicht in der Tonne, zumindest nicht gleich.


  • Olaf Gutrun vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Ich würde mir da auch nur wenig Gedanken machen b.z.w mache und machte mir da bei meinen Galaxys nie Sorgen.


    Ich finde es kommt auch sehr auf den Hersteller und dessen Ladekennfeld / Temperaturüberwachung an.

    Zumindest meine Samsungs erwärmen sich dabei recht wenig und trotz immer höheren strömen aber auch größeren Akkus erwärmen sich die Geräte dabei immer weniger.

    Habe oft gemerkt das der Akkuschutz seid dem Note debakel bei Samsung sehr strikt wurde.

    z.b mit dem Galaxy s7, spielte man pub G mobile und lud dabei auf, konnte es tatsächlich passieren das ab einer gewissen Temperatur nicht mehr geladen wurde dann blieb der Ladestand am schnelllader auch mal 2h auf 41% stehen oder sackte sogar ab, mir viel auf das dies unter anderem stark abhangig von der Geräte und Akku Temperatur war.

    Generell Laden die Samsungs ab 70% nicht mehr schnell.

    In einem Versuch viel mir auf das ich wenn das Handy kopfüber in einem Glas wasser war, das Gerät an heissen sommertagen schneller geladen wurde, wegen der perfekten Kühlung.

    So einen Strikten schutz und gutes Kennfeld hat auch nicht jeder Hersteller.

    Unterschiede vielen mir am selben 25 watt lader beim s20 und s21 Ultra auf die ganz normale physic sind.

    S20 4000mah
    s21 ultra 5000mah

    Ganz klar kann einer größeren Zelle länger mehr Strom zugemutet wird und ganz jlar erwärmt sich bei gleichen strömen die größere Zelle weniger, das wiederum heisst, die größere Zelle kann mit mehr Strom geladen werden.

    Beispiel s20 und s21 ultra sind abgekühlt und haben 40% Akku.

    Das Ultra läd sogar schneller an das Akku erwärmt sich weniger.
    Das s20 mit der kleineren Akkuzelle erwärmt sich logischer weise dabei mehr.

    Auch ganz klar wird das s20 viel kürzer und seltener mit 25watt geladen das Ultra etwas öfters.
    Ganz klar bei Samsung ist der Ladevorgang qualitativ sehr gut und vorallem strikt überwacht.

    Dringend abraten will ich davon nicht originale Lader zu verwenden. Ich hatte schon im Auto einen Anker quick charge 3.0 Lader der meine Geräte schneller lud als die originalen quick charger, aber das handy wurde heiss, einmal beim laden passierte mir es, das das Laden wegen überhitzung abgebrochen wurde.

    Selbst an nicht oruginalen quick chargern mit 10w erlebte ich es schon das die Handys viel heisser wurden.

    Bei Teuren Geräten ohne beiliegenden Lader kann ich persöhnlich nur originallader empfehlen.


    Die Eu hätte es zwar gerne und stellt es so dar, das man an jeden Lader kann, aber so ganz haut das auch nicht hin.

    Besonders das schnelladen von 40-70% ist schonend und schnell. Man kann bei dauernutzung lieber bei 40% 10minuten schnell anladen, als es leer zu machen und langsam auf zu laden, oder mit einem schwachen charger permanent bei laden und benutzen das ist auch Mist.

    Mein s21 Ultra brauchte übrigens von 36-40% zwei Minuten und 16 Minuten dann war es auf 73%

    Soweit ich weiss ist es genau richtig so nach zu laden, das geht natürlich mit einem 5000mah sehr einfach im Bereich zwischen 40 und 70% zu sein. Und wenn das Ding dabei schön kühl bleibt, ist doch alles Prima, so ein Akku macht das Mittlerweile 10 Jahre mit.


    Ströme von teils 100watt halte ich qualutativ ubd Lebzeittechnisch für bedenklich.

    Das Lademanagment von großen E Gabelstapler flotten, sagt den fahrern genau wann sie laden sollen und welches andere Fahrteug die Fahrer nehmen sollen. Auch da guckt die Flottensoftware das die Akkus möglichst bei geladen werden und im Verschleißarmen Bereich genutzt werden.


    • Patrick Bateman vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Das mit der Temperatur ist mir auch schon aufgefallen aber ich hatte es noch nie probiert. Ich werde es beim Pixel 5 jetzt auch mal testen. Und weil du das mit den nicht originalen Netzsteckern angesprochen hast, ich nehme immer die mitgelieferten Netzstecker und laden an der Powerbank mache ich auch so selten es nur geht. Weil da das Gerät auch spürbar warm wird.


      • Olaf Gutrun vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        So sieht es aus Patrick. Einige schreiben sie laden extra lamgsam nachts oder mit altmodischen 10w ladern und denken das sei besser.

        Ich halte das für einen Trugschluss.

        Z.b läd so ein standart 10w lader immer mit 10 Watt, egal wie warm egal wie voll...

        Mein Original Samsung quick Charger 25w ( Ich habe es gemessen )
        läd manchmal nur mit 0,5w...

        Selbstverständlich ist diese moderne Frequenzladung besser!

        Ich möchte nicht abstreiten wenn ich in den Einstellungen schnellladen und superschnellladen aus mache, das es schonender sein könnte, wobei auch da die Geschwindigkeit noch immer recht hoch ist.

        Aber Pauschal zu sagen ,, Ich lade mit herkömmlichen 5 oder 10 watt das ist besser,, muss ich widersprechen...

        Nicht vergessen in meinem Fall s21 Ultra steuert das Handy die Ladung und nicht der Lader, diese Kommunikation findet nicht mit jedem Lader statt...

        Genau deswegen bin ich davon überzeugt zumindest bei Samsung auf jeden Fall nur original zu fahren und fast Charge sollte drauf stehen natürlich soll es frequenz gesteuert sein und eben nicht die Stumpfen 10 watt usb Standart die immer rein gedrückt werden.


        Interessant finde ich auch das mein s21 Ultra mit dem selben Lader und größerem Akku schneller Läd und vorallem mit weniger Wärme als mit meinem s20 am selben Lader.

        Mit selben Ladeteil sind da Unterschiede und das wird an einer anderen steuerung / kennfeld u.s.w im Handy liegen und das es sich um eine größere Zelle handelt.

        Wie dem auch sei würde ich mal sagen, sollte man genau deshalb einen aktuellen Original Lader benutzen, egal ob man nun das Schnellladen in den Einstellungen an oder aus hat.

        Die Software passt z.b bei Samsung sehr gut auf wie die Parameter gesetzt werden ist sicherlich je nach Hersteller auch sehr anders.

        So wie es Huawei und Xiaomi machen, ja da kann man wirklich davon aus gehen das einem nach 5 Jahren 20% fehlen.


        Bei meinem s21 Ultra glaube ich bei meiner Nutzung das da nach 5 Jahren wenn überhaupt 5% fehlen.

        Ganz klare Sache Smartphones, mit deutlich kleineren Akkus, die aber auch ein Leistungsfähiges Chipset haben, werden natürlich bei der Spitzen Strom Aufnahme auch höher belastet als Geräte mit größerem Akku.


        Zwischen den Herstellern gibt es definitiv qualitatsunterschiede. Auch bei Samsungs mit Akkudeckel zum öffnen, da hatte man auch kurzlebigere Akkus als die Akkus die hinter einer verklebten Rückseite liegen.


        Ganz Ehrlich wenn man sich nicht total bescheuert mit dem Laden benimmt und das Smartphone nicht permanent unter Volllast läuft, passiert da nichts.


        Habe mal viel Pub G Mobile gespielt was mit alten Geräten pro runde echt für sehr viel Hitze sorgte. Zwischen den Runden Lud ich im Wasserglas nach, desweiteren hatte ich dann weniger mit einbrechenden Framerates probleme als andere Spieler. Mir gings aber auch um den Akku Schutz, spielte das Spiel viel und das war echt eine Hochbelastung.


  • Jörg W. vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Hatte mir letztes Jahr erst IPhone 11 , dann 11Pro und dann das 12er geholt werde eventuell jetzt noch auf das12 Pro Updates und dann kommt ja schon das 13 er . Da kann ich laden wie ich will .


    • Tobias G. vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Wie lame...ich investiere von jedem Monatsgehalt direkt in das topaktuelleste der topaktuellen Smartphones. Android UND Apple. Und ich lade alle gleichzeitig per Schnellladung mit Starkstrom. Mein CO²-Fußabdruck ist größer als der eines Kreuzfahrtschiffes, and I am proud of it


      Sachen gibt's...


      • Olaf Gutrun vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        @Tobias kommt drauf an, er sagt doch nur das Ihn weil er jedes Jahr ein neues Smartphone bekommt Ihn diese Thematik nicht interessiert.

        Du weisst doch garnicht ob seine Geräte z.b durch Verkauf weiter leben.

        Ob jemand anders sein Gerät kauft und es nutzt, dafür aber für diesen Menschen kein neues Gerät gebaut wird, ist letztendlich der Umweltaspekt nicht schlechter.

        Kosten tut es Jörg viel, aber wenn er Spaß daran hat ist es doch okay.

        Mein Vorjahresflagschiff lebt bei meiner Freundin weiter und das meiner Freundin, bei meiner Tochter.

        Das macht umwelttechnisch in diesem Fall keinen Unterschied, denn meine Tochter hätte sonst ein neues Gerät bekommen.

        Was natürlich nicht heissen soll das es für die Umwelt am besten ist, wenn Gegenstände so lange wie möglich benutzt werden.


  • Michael K. vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Ein Gerätehersteller der eine entwickelte Schnellladetechnik als Kaufargument verwenden will, wird natürlich ihr keinen großen Einfluß auf die Lebensdauer des Akkus zugestehen, und auch dem Wort eines einzelnen Ingenieurs würde ich nicht zu viel Gewicht einräumen, vor allem wenn Batteriespezialisten der Schnellladung eben doch einen Zyklen verkürzenden Einfluß zuschreiben:

    https://batteryuniversity.com/learn/article/ultra_fast_chargers
    (siehe Grafik)

    Die beschriebene Funktionsweise eines Akkus ist zwar nicht falsch, aber stark vereinfacht, und stark vereinfachende Modelle berücksichtigen eben bestimmte Effekte nicht, die vielleicht eine untergeordnete Rolle spielen, aber eben doch vorhanden sind.
    In Wirklichkeit ist ein Akku ein hochkomplexes Gebilde, das immer noch Gegenstand von Forschung und Entwicklung ist. Der Betrieb im richtigen Temperaturbereich ist zwar ein sehr wichtiger, aber eben nicht der einzige Faktor, der seine Lebensdauer bestimmt.
    Die Auslagerung von Lithium aus dem eigentlichen Lade-/Entladeprozess mit der damit verbundenen Dentritenbildung findet auch im idealen Betriebstemperaturbereich statt, nur eben viel langsamer, aber bei Schnellladung stärker als bei Normallladung.
    Der dadurch steigende Innenwiderstand kann bei plötzlich hohem Strombedarf zu Spannungseinbrüchen und damit zu "Abstürzen" des Geräts führen, und ist ebenso wie die Kapazität ein Alterungskriterium.
    Ist das relevant?
    Mag sein, dass es das nicht ist, wenn man mit der "vorgesehenen" Verwendungsdauer von zwei Jahren zufrieden ist, auch wenn der Akku schon bei anderer Nutzung vielleicht wesentlich länger halten würde. Dies sollte in Zeiten eines sich aufheizenden Planeten aber durchaus eine Rolle spielen. Da Smartphone-Akkus heute überwiegend fest verbaut sind und Akkuwechsel teuer sind, weil mit (unnötig) hohem Arbeitsaufwand verbunden, kann ein defekter Akku nach zwei Jahren durchaus einen Totalschaden bedeuten, da sich der Wechsel nicht mehr lohnen würde.
    Also sollte ein Akku auch erheblich länger als zwei Jahre halten und nicht begrenzenden Faktor sein, und am besten auch durch den Anwender selber leicht wechselbar.
    Der Umwelteffekt dadurch könnte jedenfalls bedeutsamer sein als das Weglassen von Ladern.
    Auch wenn man die eingepreiste Schnellladefähigkeit bezahlt hat, kann sie zwar ein. großer Vorteil sein, muss dies aber nicht.
    Hat man vergessen, am Abend das Gerät zu laden, kann die Schnellladung kurz vor Arbeitsbeginn durchaus hilfreich sein. Hat man genug Zeit zum Laden, weil man das Gerät ohnehin nicht mehr an selben Tag nutzt, ergibt sich kein Vorteil aus der Schnellladung.
    Wenn sie aber die Lebensdauer des Akkus verringert, und selbst wenn das nur geringfügig der Fall ist, ergibt sich aber ein Nachteil daraus.
    Steigt mit zunehmenden Alter zudem der Innenwiderstand des Akkus, wird aufgrund der Temperaturbegrenzung eine Schnellladung bei einem gealterten Akku länger dauern, als bei einem neuen, der Vorteil verringert sich also ebenfalls mit der Zeit.
    Insgesamt bleibe ich deshalb dabei, nur dann Schnellzuladen, wenn es nötig ist, aber normal- oder beschleunigt zu laden, wenn es möglich ist, um so das Beste aus beiden Möglichkeiten zu machen.
    Dumm nur, wenn es dazu keine Einstellmöglichkeiten gibt, und man deshalb zwei Lader braucht. Auch ein unnötiger Ressourcenverbrauch.

    Quelle: batterieuniversity.com


  • Morkel Salat vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    ich benutze die Schnelladefunktion nur selten, wenn es halt mal schnell gehen muss. zu 99% Lade ich mein Handy über Nacht an einem 1A Ladegerät um den Akku zu schonen, ob es wirklich viel hilft kann ich nicht sagen, schaden wird es bestimmt nicht. Und es ist ja egal, ob es eine Stunde oder 5 Stunden zum Laden braucht in der Nacht, Hauptsache es ist in der Früh voll.
    Schade finde ich es, dass es immer noch keine Softwareseitigen Akkueinstellungen gibt zb. dass man einstellen kann, den Akku nur bis 90% zu laden oder wenn man um 8 in der Früh aufsteht und dafür den Wecker eingestellt hat, das Handy erst kurz vorher geladen wird und nicht schon die ganze Nacht angesteckt auf 100% gehalten wird.
    Ich denke halt, die Hersteller wollen auch garnicht, dass der Akku ewig hält, man soll sich ja irgendwann das nächste Modell kaufen...


    • HEB vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Großer Irrtum auf Deiner Seite. Ich kann bestätigen das Sony eine solche Funktion schon sein ein paar Jahren anbietet, welche automatisch vom Benutzer lernt wann wird geladen und wie lange und damit die Restladung erst kurz vor dem Wecker in den Akku pumpt.


      • Reginald Barclay vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Das ist aber nutzlos wenn man Wechselschicht arbeitet. Da müsste man das Schema selbst festlegen dürfen.


      • HEB vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Das es ein System ist was lernt kannst Du Dir wohl nicht vorstellen? Meine Frau arbeit 3 Schichten und auch dort geht es sehr gut.

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