Moto G Pro im Test: Das Mittelklasse-Pendant zum Galaxy Note?

Moto G Pro im Test: Das Mittelklasse-Pendant zum Galaxy Note?

Mit dem Moto G Pro traut sich Motorola im Bereich der Mittelklasse-Smartphones wieder einmal, eher unkonventionelle Konzepte auszuprobieren. Beim Moto G7 Power mit 5.000-Milliampere-Akku hat das bereits gut geklappt und jetzt wagt sich der Hersteller mit dem Moto G Pro an die Integration eines Bedienstiftes, der im Inneren des Handys verstaut werden kann. Als Goldstandard solcher Smartphone-Federmäppchen-Hybriden gilt Samsungs Galaxy Note-Serie, die Samsung als absolute Oberklasse anbietet. Aber klappt das auch günstiger?

Bewertung

Pro

  • Gute Verarbeitung
  • Sehr gute Lautsprecher
  • Android One mit langer Update-Garantie

Contra

  • Volles Potenzial des Bedienstifts nur in einer App
  • Eher träge Performance
  • Enttäuschende Kamera

Für wen ist das Moto G Pro?

Smartphones mit integriertem Bedienstift eignen sich für alle Nutzer, denen die Bedienung mit den Fingern zu ungenau ist. Das sind vor allem Menschen, die gerne handschriftliche Notizen auf ihrem Handy festhalten oder unterwegs ihre Kreativität mit Zeichnungen ausdrücken wollen. Das ist mit dem Moto G Pro durchaus möglich, wobei das Handy im Vergleich zum neusten Galaxy Note 20 weitaus weniger Leistung bietet. Einen Ersatz für Computer oder Notebooks sollte man im Moto G Pro nicht suchen. Dafür kostet es im Vergleich zum neusten und in unseren Augen kontroversen Galaxy Note-Modell auch deutlich weniger Geld.

Denn von der unverbindlichen Preisempfehlung von 330 Euro sind inzwischen nur noch knapp 270 Euro übrig geblieben. Bei verschiedenen Onlinehändlern lässt sich das Handy in seiner einzigen Farbvariante “Mystic Indigo” bestellen.

Hier überzeugt das Moto G Pro

Form und Verarbeitung

Das Moto G Pro versucht Euch nicht mit einer Rückseite aus Glas oder einem gewölbten Bildschirm zu bezirzen. Dennoch überzeugen Verarbeitung und Haptik des Smartphones im Test. Das liegt hauptsächlich am Formfaktor, der durch den Bedienstift relativ dick ausfällt. Gerade in der mitgelieferten, durchsichtigen Kunststoffhülle liegt das Moto G Pro gut in der Hand und fühlt sich zeitgleich angenehm griffig an. Das mit 192 Gramm recht hohe Gewicht untermalt den hochwertigen Eindruck.

NextPit Motorola Moto G Pro back
Das Moto G Pro macht einen hochwertigen Eindruck. / © NextPit

Wie bei Motorola-Smartphones typisch findet der rechte Zeigefinger stets im eingelassenen Motorola-Logo auf der Rückseite Platz. In diesem verbaut der Hersteller zudem einen Fingerabdrucksensor, der auf Wunsch mit einem Wisch nach unten die Benachrichtigungsleiste nach unten fährt. Präzision und Arbeitsgeschwindigkeit des biometrischen Zuganges gehen in Ordnung, sind aber nicht herausragend.

Ein weiteres schönes Detail ist der schraffierte Anschalt-Knopf an der rechten Gehäuseseite. Je besser Ihr das Moto G Pro kennenlernt, desto mehr clevere Kniffe werden Euch auffallen und man hat das Gefühl, mit der Zeit schneller und effizienter mit dem Handy arbeiten zu können. Hierzu gehören auch die kleinen Kniffe im Betriebssystem, die sich alteingesessene Motorola-Fans kaum noch wegdenken können.

NextPit Motorola Moto G Pro front camera
Ein zierliches Loch für die Frontkamera. / © NextPit

Betriebssystem

Führt Ihr mit dem Moto G Pro zwei kurze “Hack-Gesten” aus, aktiviert Ihr beispielsweise die Taschenlampe. Hier könnt Ihr aus meiner eigenen Erfahrung schöpfen, dass einem dieser Shortcut für die Taschenlampe beim Nebenjob als Pizzafahrer zur Finanzierung des Studiums die Suche nach Hauseingängen in der Dunkelheit massiv erleichtert. Doch auch abseits dieses recht seltenen Szenarios ist das Betriebssystem des Moto G Pro eine runde Sache.

Denn Motorola installiert Android One auf dem Handy und bleibt so erstaunlich nahe an der Basisvariante von Android, die man beispielsweise auf Pixel-Smartphones findet. Ohne viel Bloatware und mit einer Update-Garantie von mindestens zwei Jahren funktioniert Android One als mobiles Betriebssystems sehr gut.  Dazu stellt Motorola im gleichen Zug sicher, dass auch noch die nächste Betriebssystem-Version Android 11 Einzug auf dem Handy finden wird. Sicherheits-Updates sind bei Android One sogar drei Jahre lang garantiert - in puncto Software ist beim Motorola Moto G Pro also auch Langlebigkeit garantiert. 

Lautsprecher

Mit zwei kräftigen Stereo-Lautsprechern, von denen einer in der Ohrmuschel direkt in Eure Richtung und der andere aus dem Gerät nach unten feuert, überrascht das Smartphone im Test. Die Leistung des kleinen Sound-Systems überzeugt bei YouTube-Videos und auch zum gelegentlichen Musikhören reicht der Klang aus. Die Speaker sind laut und neigen auch bei Maximallautstärke nicht zu stark zum Übersteuern.

NextPit Motorola Moto G Pro usb
Die Lautsprecher sorgen für guten Bums. / © NextPit

Neben der Dolby-Zertifizierung überzeugt vor allem die vorinstallierte App “Moto Audio”, die bei jeder Aktivierung der Lautsprecher die Klangoptimierung übernimmt. Über die Verknüpfung in der Benachrichtigungsleiste könnt Ihr aus fünf Presets wählen oder diese in diversen Eigenschaften anpassen. Wer es noch genauer haben will, der nutzt den 10-Band-Equalizer des benutzerdefinierten Sound-Profils. In der Praxis haben Eure Anpassungen einen echten Einfluss auf die Klangqualität und auch die vordefinierten Presets sind sehr sinnvoll. Moto Audio optimiert zudem auch den Klang von Kopfhörern oder Lautsprechern, die Ihr per 3,5-Millimeter-Klinke oder Bluetooth anschließend könnt.

Display

Dass es bei Smartphones nicht immer ein OLED-Display sein muss, beweist Motorola mit dem Moto G Pro durchaus. Der Hersteller vertraut auf ein IPS-Panel, das sowohl in seiner Schärfe als auch in seiner Farbwiedergabe überzeugt. Die Kontraste und die dezente Punch-Hole-Notch fielen ebenfalls positiv auf.

Wie beim Xiaomi Note 9 Pro fällt hier aber auch leichtes Ghosting rund um die Aussparung im Bildschirm auf. Lediglich die Helligkeit des 6,4-Zoll-Bildschirms lässt gerade im hellen Sonnenschein zu Wünschen übrig. Wer hier den Dark-Mode des Betriebssystems nutzt, der wird nicht allzu viel erkennen können. 

Hier überzeugt das Moto G Pro nicht

Bedienstift

Leider weiß das wohl interessanteste Features des Moto G Pro in der Praxis nicht ganz zu überzeugen. Denn als Bedienstift setzt Motorola eine Lösung mit kapazitiver Spitze ein, die im Grunde genommen nur die Eingabe eines elektrisch leitenden Fingers nachahmt. Eine Stifterkennung einige Millimeter über der Oberfläche des Bildschirms wie beim Samsung S-Pen ist hierdurch nicht möglich. Darüber hinaus ist die Spitze des Motorola-Bedienstiftes breiter und flacher als die anderer Bedienstifte wie die des Apple Pencils. Auch die Verzögerungen bei Zeichnungen sind beim Moto G Pro deutlich spürbar.

NextPit Motorola Moto G Pro pen out
So setzt Motorola seine Vision eines S-Pen um. / © NextPit

Durchaus praktisch hingegen ist die Applikationsleiste, die sich nach dem Herausziehen des Bedienstiftes automatisch öffnet. Über diese könnt Ihr unter anderem Motorolas eigene Notiz-App öffnen. Die App holt das Maximum aus dem namenlosen Bedienstift heraus, da sie die Eingaben des Fingers von denen des Stiftes und unterscheiden kann. Auch erkennt die App, wenn Ihr den Stift unterschiedlich stark aufdrückt. Drittanbieter-Apps oder Androids eigene Notiz-App merkt keinen Unterschied zwischen Finger und Stift und auch die Pinseldicke ändert man hier nur über die Einstellungen. Da ohne Fingererkennung auch die Ablagemöglichkeit des Handballens verloren geht, ist die Nutzung des Stiftes auf Dauer ziemlich anstrengend.

NextPit Motorola Moto G Pro pen
Der Stift wird unten im Gehäuse verstaut. / © NextPit

Nutzt Ihr beispielsweise die Handschrifterkennung der vorinstallierten Google-Tastatur, muss die Hand immer in der Luft bleiben. Für den Testsatz “Mit diesem Beispieltext werde ich herausfinden, ob ich schneller mit einem Stift oder mit der Tastatur des Moto G Pro schreiben kann.” brauchte Ich mit dem Bedienstift knapp anderthalb Minuten inklusive zweier Fehler. Über die Eingabe mit der virtuellen Tastatur waren hierfür nur 25 Sekunden nötig, wobei mir ebenfalls ein Fehler unterlaufen ist.

Der Stift an sich besteht zu ungefähr drei Vierteln aus Metall und geht dann, ähnlich wie beim Bedienstift des LG Stylus 2, in dunkles Plastik über. Hierdurch hat der Stift eine deutliche Sollbruchstelle und einen “Biete-Test” zur Prüfung der Stabilität habe ich nach einem direkten Knacken sofort abgebrochen. Clever ist allerdings die Option, dass das Moto G Pro den Standort und die Uhrzeit des letzten Herausziehens des Stiftes protokolliert. Geht dieser einmal verloren, habt man so direkt einen Anhaltspunkt zum Suchen. Da die Entnahme nicht per Federmechanismus, sondern per Herausziehen funktioniert, ist ein versehentliches Herausfallen nicht allzu wahrscheinlich.

Leistung

Obwohl das Android One-Betriebssystem schlank gehalten ist, ist die Nutzung des Moto G Pro recht träge und die Ladezeiten fallen im Alltag störend auf. Dabei ist der verbaute Snapdragon 665-SoC im Grunde genommen gar nicht mal leistungsschwach und schafft es im Test sogar, Call of Duty: Mobile mit höchsten Grafikeinstellungen flüssig darzustellen. 

Wie beim Oppo A91 hilft es hier ein wenig, die Animationen des Betriebssystems in den Entwickleroptionen zu beschleunigen oder ganz auszuschalten. Anschließend läuft alles ein wenig schneller und die Performance geht für ein Mittelklasse-Smartphone in Ordnung. Zusammen mit 4 Gigabyte Arbeitsspeicher wird die parallele Nutzung des Browsers Google Chrome und der Google Fotos-App dennoch von Rucklern begleitet. Ein Notebook-Ersatz mit Möglichkeit zum Multitasken ist das Moto G Pro trotz des Bedienstiftes also nicht.

Mit einem 4.000 Milliamperestunden-Akku hält das Motorola Moto G dafür recht lange durch. Im Praxistest mussten wir das Handy nach zwei Tagen eher unregelmäßiger Nutzung aufladen und konnten hier von der eher langsamen Schnellladefunktion des Handys Gebrauch machen. Das mitgelieferte Netzteil besitzt nur eine Ausgangsleistung von 15 Watt und das Smartphone teilte uns nach Anschließen des USB-C-Steckers mit, dass einmal voll aufladen rund anderthalb Stunden dauere.

Kamera

Während Motorola beim Betriebssystem, bei seinen Gesten und bei der Moto Audio-App punkten kann, enttäuscht die Kamera-App ein wenig. Denn diese verunreinigt der Hersteller mit sinnlosen Funktionen wie dem Austausch des Hintergrundes bei Porträtbildern. Die schlechte Freistellung machen aus der ohnehin schon fragwürdigen Sonderfunktion einen Partygag, ähnlich schlecht schneidet die Gesichtsretusche ab.

Mit Sonderfunktionen wie einem Austausch des Hintergrundes bei Portratfotos mullt Motorola seine Kamera App zu
Mit Sonderfunktionen wie einem Austausch des Hintergrundes bei Porträtfotos müllt Motorola seine Kamera-App zu. / © NextPit

Besonders intuitiv ist die App ebenfalls nicht, denn Sonderfunktionen wie der Makro-Modus ordnen sich bei der Nutzung immer in die Hauptauswahl zwischen Video-, Porträt-, und Fotomodus ein. Nur hierüber können sie auch wieder abgeschaltet werden. Intuitiver ist es hier, die Zurück-Geste des Moto G Pro zu nutzen. Dabei schließt das Smartphone die Kamera-App aber komplett.

Bei der Auswahl der Auflösung ist die App ähnlich verwirrend. Hier bietet Motorola Auflösungen wie “12 MP (empfohlen) 48 MP / Quad Pixel” an. Im Endeffekt haben die Bilder dann eine Auflösung von 12 Megapixeln und scheinbar rechnet Motorola hier jeweils vier Pixel des Sensors zu einem (Quad Pixel) zusammen. Ein wenig stutzig macht mich jedoch, dass selbst die Aufnahmen im RAW-Modus nur mit 12 Megapixeln auflösen. Solange das Zusammenrechnen allerdings für bessere Bilder sorgt, ist das “Mogeln” mit den Auflösungen aber verkraftbar - dennoch sollte Motorola sich hier auf eine klare Bezeichnung festlegen.

Insgesamt gehen die Bilder des Moto G Pro in Ordnung, hauen aber niemanden wirklich vom Hocker. Neben dem Hauptsensor mit seinen angeblichen 48 Megapixeln finden sich auf der Rückseite des Handys noch ein Tiefensensor und eine Ultraweitwinkelkamera. Als vierte “Linse” auf der Rückseite setzt Motorola noch einen Laser-Autofokus ein. Dieser bringt in der Praxis keine spürbaren Vorteile. 

Zoom 2 Kurz und knapp von der Zoomfunktion der Kamera sollte man bei jeder Stufe die Finger lassen. Hier scharft das Handy die Bilder viel zu stark digital nach
(Zoom 2) Kurz und knapp: von der Zoomfunktion der Kamera sollte man bei jeder Stufe die Finger lassen. Hier schärft das Handy die Bilder viel zu stark digital nach. / © NextPit

Weitere Testbilder der Kamera des Moto G Pro findet Ihr im Google Drive-Ordner.

In der Kamera-App findet sich zusätzlich eine Funktion namens “Action Cam”. Dieses Feature führte Motorola erstmalig im Moto One Action ein und die beiden Smartphones erstellen hier horizontale Filmaufnahmen mit der Hauptkamera, auch wenn das Handy in der Vertikalen gehalten wird. Dazu sollen die Videos besonders gut stabilisiert sein, in der Praxis wirken Schwenks hierbei aber recht gummiartig und unecht. Schön zu sehen ist, dass die Action-Kamera Full-HD-Aufnahmen in 60 Bildern pro Sekunde schafft. 4K ist jedoch der normalen Videofunktion vorbehalten.

Abschließendes Urteil

Für Stylus-Fans ist das Moto G Pro ein interessantes Modell der Mittelklasse. Wer jedoch einmal mit Samsungs S-Pen gearbeitet hat und im Moto G Pro ein vergleichbares Erlebnis sucht, der wird vermutlich enttäuscht. Der kapazitive Stift arbeitet mit deutlich längerer Verzögerung und besitzt keine Sonderfunktionen. Zu dicke Finger ersetzt er dennoch durch eine präzise Eingabemöglichkeit, die man immer dabei hat.

In der Bewertung des restlichen Smartphones finden sich beim Moto G Pro dennoch viele Unstimmigkeiten. Vor allem die träge Performance ist bei der recht ansehnlichen Hardware enttäuschend und durch den Bedienstift ist das Smartphone recht dick und klobig. Eine IP-Zertifizierung fehlt dem Handy ebenfalls, da können auch die tollen Lautsprecher und das installierte Android One-Betriebssystem nicht viel gut machen.

Als preislich vergleichbare Alternative mit sehr gutem Bedienstift bietet sich der Kauf des Samsung Galaxy Note 8 an. Das ehemalige Flaggschiff ist im Netz bereits zu Preisen um 350 Euro zu haben. Alternativ empfiehlt sich in diesem Falle eher zwei Einkäufe: Ein Mittelklasse-Smartphones und einen hochwertigen Bedienstift, an den man dann aber immer denken muss. Das Xiaomi Redmi Note 9 Pro bietet dabei deutlich mehr Leistungsreserven, ist noch ein wenig günstiger und bietet sogar ein größeres Display. Mit dem Stylo 6 hat LG zudem ein neues Mittelklasse-Smartphone mit Bedienstift in den USA vorgestellt. Womöglich lohnt es sich, einen Deutschland-Release des Handys abzuwarten. Weitere Smartphone unter 300 Euro findet ihr in der verlinkten Bestenliste.

Neueste Artikel bei NextPit

Empfohlene Artikel bei NextPit

2 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • In der Überschrift steht "Test", aber dafür sind einige Dinge sehr ungenau und es fehlen hier doch schon noch viele Angaben:

    * "Das Moto G Pro versucht Euch nicht mit einer Rückseite aus Glas oder einem gewölbten Bildschirm zu bezirzen."
    Ok, das Display hat also jede Menge herausragende Spitzen und die Rückseite ist aus Pappe, habe ich das richtig verstanden?

    * "Das liegt hauptsächlich am Formfaktor, der [...] relativ dick ausfällt."
    Geht es noch etwas ungenauer? Eine relativ dicke Staubschicht auf Möblen ist zB (meistens) erheblich dünner als eine relativ dicke Person.

    * "Auch erkennt die App, wenn Ihr den Stift unterschiedlich stark aufdrückt."
    Hier interessiert mich sehr stark wie das bewerkstelligt wird wenn der Stift eigentlich 'nur' ein nachgemachter dünner Finger ist.

    * "Im Praxistest mussten wir das Handy nach zwei Tagen eher unregelmäßiger Nutzung aufladen"
    Toller Test. Damit lässt sich die Akkuleistung sehr gut mit anderen Handy vergleichen.
    Nicht

    * "das Smartphone teilte uns nach Anschließen des USB-C-Steckers mit, dass einmal voll aufladen rund anderthalb Stunden dauere."
    Und, stimmte das auch?

    * "Eine Stifterkennung einige Millimeter über der Oberfläche des Bildschirms wie beim Samsung S-Pen ist hierdurch nicht möglich."
    Diese Schlussfolgerung ist falsch. Sony zB hat einen 'Handschuhmodus' der die Empfindlichkeit des Displays erhöht, wodurch man das Handy auch mit Handschuh bedienen kann...

    * "Auch die Verzögerungen bei Zeichnungen sind beim Moto G Pro deutlich spürbar."
    Hat das was mit dem Stift zu tun? Also hat man beim Zeichnen mit Stift eine Verzögerung und beim Zeichnen mit dem Finger nicht?
    Oder tritt diese Verzögerung immer auf und liegt einfach daran, dass das Display nicht 1000x proSekunde abgetastet wird und kein 120Hz Display verwendet wird?

    * Und noch ein paar 'Kleinigkeiten' die imho in einen "Test" gehören:
    - Maße?
    - Display Auflösung?
    - Konnektivität (NFC, Buetooth-Version, Wlan Standards, welche Bänder,...)?
    - Kompass, Gyroskop und sonstige Sensoren?


  • Ich kann's teilweise nicht nachvollziehen.
    Seit nunmehr 5 Wochen nutze ich das G Pro.
    Allerdings nicht wegen des Stiftes, sondern eher wegen Android One.
    Ich kann mich über die Performance nicht beschweren.
    Alles läuft geschmeidig im Alltag.
    Keine Ruckler und keine Einbrüche.
    Wer mit einem Handy zocken will, kauft in einer anderen Preisklasse.
    Auch halte ich die Kamera weder für wesentlich besser, noch schlechter, als bei anderen Mittelklasse Handys.
    Auch die macht einen guten Job.
    Wer hier mehr will, bei einer Handyknipse, muss mehr ausgeben.
    Ich hatte vorher das One Vision, davor das G6 Plus.
    Vor dem G Pro hatte ich für 4 Wochen das Galaxy S10 Lite, dass dann aber defekt war, ebenso wie das Austauschgerät, dass ich bekommen hatte.
    Zum Vergleich habe ich im Bekanntenkreis Huawei, Samsung und Honor als Mittelklasse Devices.
    Das G Pro soll Mittelklasse machen und das macht es gut.
    Jegliche Vergleiche mit High Ende Devices, macht keinerlei Sinn.